| (19) |
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(11) |
EP 1 202 870 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
| (15) |
Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B2) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche EN |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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20.08.2008 Patentblatt 2008/34 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.05.2006 Patentblatt 2006/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/007608 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/012461 (22.02.2001 Gazette 2001/08) |
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| (54) |
VERSTELLBESCHLAG FÜR SITZE MIT NEIGUNGSEINSTELLBARER LEHNE, INSBESONDERE FÜR KRAFTFAHRZEUGSITZE
ADJUSTMENT ARMATURE FOR SEATS, ESPECIALLY MOTOR VEHICLE SEATS, WITH AN ADJUSTABLE
INCLINABLE BACKREST
MECANISME DE REGLAGE POUR SIEGES DOTES D'UN DOSSIER A INCLINAISON REGLABLE, EN PARTICULIER
POUR SIEGES DE VEHICULES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
14.08.1999 DE 19938666
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.05.2002 Patentblatt 2002/19 |
| (73) |
Patentinhaber: KEIPER GmbH & Co. KG |
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67657 Kaiserslautern (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHOLZ, Grit
D-42855 Remscheid (DE)
- FINNER, Holger
D-42499 Hückeswagen (DE)
- VEDDER, Andreas
D-42719 Solingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Hosenthien-Held und Dr. Held |
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Klopstockstrasse 63-65 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 406 089 FR-A- 2 743 032 GB-B- 1 422 063
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DE-A1- 3 013 304 FR-A1- 2 729 346 US-A- 5 154 475
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Verstellbeschlag für Sitze mit neigungseinstellbarer
Lehne, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze, bei denen ein dem Sitzteil zugeordneter,
fester Beschlagteil und ein der Lehne zugeordneter, verstellbarer Beschlagteil über
ein Stellglied miteinander verbunden sind, wobei eine die Lage beider Beschlagteile
zueinander bestimmende, als Getriebe ausgebildete Ver- und Feststelleinrichtung vorgesehen
ist, und das Stellglied einen Exzenterabschnitt beinhaltet, auf dem der eine Beschlagteil
gelagert ist, während der andere Beschlagteil den Exzenterabschnitt lagert, der aus
zwei einen Mitnehmer bereichsweise überdeckenden, gegeneinander geneigten Keilsegmenten,
aus einem zwischen deren Schmalseiten fassenden Mitnehmersegment und aus einem die
Breitseiten der Keilsegmente auseinanderdrückenden Kraftspeicher gebildet ist, wobei
das Stellglied bedarfsweise eine zentrale Aufnahme zur drehfesten Verbindung mit einer
Übertragungsstange aufweist.
[0002] Aus der
DE 44 36 101 A1 ist ein Verstellbeschlag der vorgenannten Art bekannt, bei dem die Keilsegmente mit
ihren Innenflächen auf einem dem festen Beschlagteil zugehörigen Kragenzug abgestützt
sind. Die Außenflächen der Keilsegmente werden von einer im der Rückenlehne zugehörigen
Beschlagteil festsitzenden Lagerbuchse umfaßt. Zum Antrieb des Exzenterabschnittes
faßt ein vom Mitnehmer abragender Mitnehmerarm zwischen die Schmalseiten der beiden
Keilsegmente, während der Mitnehmer selbst im Kragenzug des festen Beschlagteiles
gelagert ist. Dabei sind die Keilsegmente an ihren dem Mitnehmerarm gegenüberliegenden
Breitseiten durch ein Federelement im Sinne der Aufrechterhaltung der Exzentrizität
auseinandergedrückt. Um eine Ausgleichsbewegung der Exzentrizität im Falle unvermeidlicher
Fertigungstoleranzen in den Lagerstellen und der Verzahnung der Bauteile beim Verstellen
des der Rückenlehne zugehörigen Beschlagteiles zu ermöglichen, ist zwischen den Schmalseiten
der Keilsegmente und dem Mitnehmerarm ein funktionsbedingter Spielraum vorhanden.
Dadurch ergibt sich beim Verstellen des Beschlages, insbesondere bei Richtungsumkehr
ein gewisser Leerweg, der sich für den Sitzbenutzer als Totgang bemerkbar macht.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verstellbeschlag der eingangs genannten Art dahingehend
zu verbessern, daß der Totgang ausgeschaltet wird.
[0004] Diese Aufgabe ist mit den im Kennzeichen des Patentanspruches 1 genannten Merkmalen
gelöst. Infolge der Abstützung der Keilsegmente auf dem vom Mitnehmersegment freien
Umfangsbereich des Mitnehmerringes wirkt bei einer durch die Mitnehmerbuchse auf den
Mitnehmerring übertragenen Drehbewegung eine Reibkraft zwischen dem Mitnehmerring
und den Keilsegmenten als antreibendes Moment. An der Außenseite der Keilsegmente
wirkt das wesentlich geringere Reibmoment zwischen den Keilsegmenten und der Lagerbohrung
des im vorliegenden Fall der Rückenlehne zugehörigen Beschlagteiles. Bis zu einer
bestimmten, äußeren Last ist das Reibmoment zwischen den Keilsegmenten und dem Mitnehmerring
ausreichend, um den Exzenterabschnitt zu verdrehen und damit den der Lehne zugehörigen
Beschlagteil zu verstellen. Infolgedessen läßt sich der zur Rückenlehne gehörige Beschlagteil
ohne erkennbaren Leerweg auch bei Richtungsumkehr verstellen. Während dieser Stellbewegung
führen die Keilsegmente aufgrund fertigungsbedingter Zwangskräfte eine Ausgleichsbewegung
aus, die sich den geometrischen Verhältnissen anpaßt, um die Spiele in Lagerstellen
und im Zahneingriff zu eliminieren. Wenn nun die vorbestimmte, äußere Last überschritten
wird, und das Reibmoment zwischen den Keilsegmenten und dem Mitnehmerring nicht mehr
ausreicht, so verringert sich die Drehgeschwindigkeit des voreilenden Keilsegmentes,
bis beide Keilsegmente bei einem bestimmten Kraftniveau unter Überwindung des auf
Ihre Breitseiten wirkenden Kraftspeichers mit diesen Breitseiten aneinanderstoßen
und sozusagen auf Block liegen, wobei auch das Mitnehmersegment des Mitnehmerringes
auf einer Seite an einer Schmalseite eines Keilsegmentes in Anlage gelangen kann,
so daß der der Rückenlehne zugehörige Beschlagteil weiter verstellt wird. Bei Betätigung
des Mitnehmers wird demzufolge, unabhängig von der Drehrichtung, sofort der der Rückenlehne
zugehörige Gelenkbeschlag verstellt. Dabei versteht es sich, daß die Mitnehmerbuchse
nicht unbedingt ein durchgehendes Mitnehmersegment aufweisen muß, sondern vielmehr
stattdessen auch zwei beabstandete Mitnehmernocken aufweisen kann.
[0005] Obschon es durchaus denkbar ist, daß die Mitnehmerbuchse und der Mitnehmerring als
einstückiges Bauteil ausgebildet sein können, so mag es aus montagetechnischen Gründen
vorteilhaft sein, den Mitnehmerring und die Mitnehmerbuchse aus zwei separaten Bauteilen
zu bilden, die zur Drehmomentübertragung formschlüssig miteinander verbunden sind.
Zu diesem Zweck kann der Mitnehmerring im Bereich seines Mitnehmersegmentes eine in
radialer Richtung innen angeordnete Aussparung aufweisen, in welche wenigstens eine
Mitnehmernase der Mitnehmerbuchse drehmomentübertragend eingreift.
[0006] Bei der Anordnung der Keilsegmente auf einem von diesen bereichsweise umfaßten Mitnehmerring
tritt - wie prinzipiell bei jeder Lagerstelle - das nachfolgend genannte Problem auf.
Wird nämlich eine Buchse auf einem Zylinder gelagert, so wie die bei der vorbekannten
Lösung bei der Lagerung des Mitnehmers am Kragenzug des Beschlagteiles, so haben beide
Teile normalerweise nur einen einzigen, als Tragpunkt wirksamen Kontaktpunkt, in welchem
sie sich aufgrund des unvermeidlichen Spieles berühren. Dieser Kontaktpunkt wird sich
stets in der aufgrund der Belastung der Lagerstelle resultierenden Kraft einstellen.
Wechselt die Richtung dieser resultierenden Kraft, wie bei beispielsweise auftretender
Schwellasteinwirkung am Sitz, so paßt sich dieser Kontaktpunkt stets der jeweils wirkenden
Kraftrichtung an. Damit rollt also der Mitnehmer im Kragenzug des Beschlagteiles,
was vom Sitzbenutzer als Lehnenspiel wahrgenommen wird. Ein negativer Qualitätseindruck
und eine Störung des Fahrers durch Spielbewegungen während des Fahrbetriebes sind
die Folge.
[0007] Um den vorgenannten Gegebenheiten zu begegnen, sind die erwähnten Traglinien definiert
zu plazieren, die in bezug auf die Zahneingriffsstelle in bestimmter Winkellage dazu
und auch zueinander im Bereich der Keilsegmente zwischen deren Innenflächen und dem
Umfang des Mitnehmerringes verlaufen, weist der vom Mitnehmersegment freie Umfangsbereich
des Mitnehmerringes eine gegenüber der gekrümmten Innenfläche der Keilsegmente abweichende
Krümmung auf. So läßt sich beispielsweise der Unterschied der Krümmungen einerseits
des vom Mitnehmersegment freien Umfangsbereiches des Mitnehmerringes und andererseits
der Innenfläche jeden Keilsegmentes so wählen, daß die daraus resultierenden Tragpunkte
zwischen Keilsegment und Mitnehmerring einen solchen Tragpunktwinkel gegenüber der
Zahneingriffsstelle einnehmen, daß die Wirkungslinie der resultierenden Stützkraft
innerhalb der Tragpunktwinkel verbleibt.
[0008] Um verschiedene Selbsthemmungsbedingungen der Keilsegmente bei gegebenen Reibpaarungen
(Innenfläche des Keilsegmentes gegenüber Umfangsbereich des Mitnehmerringes) festlegen
zu können, läßt sich der Zentralpunkt des Mitnehmerringes und damit auch sein Umfangsbereich
gegenüber dem Zentrum, d.h. der Laufachse der Mitnehmerbuchse, um ein geringes Maß
im positiven bzw. negativen Sinne in Richtung der Exzentrizität verschieben. Dadurch
ist es möglich, bei gleichbleibendem Keilwinkel des Keilsegmentes den Tragpunktwinkel
zu variieren, so daß die Möglichkeit gegeben ist, den Kraftschluß im System zu optimieren.
Die Steuerwege der Keilsegmente sind nun nicht mehr vom Tragpunktwinkel des Keilsegmentes
selbst abhängig, so daß der Leerweg beim Betätigen des Systems beeinflußt werden kann.
Bei Einleitung einer Drehbewegung in den Mitnehmer kann sich der Keilspalt zwischen
der Innenfläche des Keilsegmentes und dem Umfangsbereich des Mitnehmerringes verändern,
wobei entweder das vor- oder nacheilende Keilsegment durch die exzentrische Bewegung
der Außenkontur des Mitnehmerringes direkt angetrieben wird. Dadurch läßt sich der
Leerweg verkürzen, so daß die Totzeit der Verstellung erheblich reduziert werden kann.
[0009] Zur definierten Festlegung des Tragpunktwinkels kann bei gleichbleibender Krümmung
des freien Umfangsbereiches am Mitnehmerring die Innenfläche jeden Keilsegmentes in
zwei Bereiche unterschiedlicher Krümmungen aufgeteilt werden, die ausgehend von der
Schmalseite des Keilsegmentes einerseits und ausgehend von der Breitseite des Keilsegmentes
andererseits einen jeweils harmonisch enger werdenden Keilspalt ergeben, und die Krümmungen
jeden Keilsegments in einem Scheitelpunkt so zusammentreffen, daß er mit dem gewünschten
Tragpunkt übereinstimmt und dort die Anlage zwischen Keilsegment und Umfangsbereich
des Mitnehmerringes bildet. Zur definierten Festlegung des Tragpunktwinkels ist es
auch möglich, bei gleichbleibender Krümmung der Innenflächen der Keilsegmente mit
zu ihrer Außenfläche abweichendem Krümmungsradius, dessen Mittelpunkt vom Mittelpunkt
des Mitnahmers abweichen kann, den jedem Keilsegment zugehörigen freien Umfangsbereich
des Mitnehmerringes in zwei Bereiche unterschiedlicher Krümmungen aufzuteilen, die
wiederum in einem Scheitelpunkt zusammentreffen, der mit dem Tragpunkt übereinstimmt
und dort die Anlage zwischen Keilsegment und Umfangsbereich des Mitnehmerringes bildet.
In diesem Fall liegen die Traglinien auf dem Umfangsbereich des Mitnehmers. Bei unterschiedlicher
Stellung der Keilsegmente ändert sich daher die Lage der Traglinien nicht, und der
Tragpunktwinkel bleibt erhalten.
[0010] Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt und
wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Bauteile des erfindungsgemäßen Verstellbeschlages in einer perspektivischen Explosionsdarstellung,
- Fig. 2
- den in montiertem Zustand in aufgebrochener Ansicht dargestellten Verstellbeschlag,
- Fig. 3
- den aus Fig. 2 ersichtlichen Verstellbeschlag in einem Längsschnitt nach der Linie
III - III von Fig. 2,
- Fig. 4
- den Exzenterabschnitt des aus den Fig. 2 und 3 ersichtlichen Verstellbeschlages, bei
dem der mitnehmerfreie Außenumfangsbereich des Mitnehmerringes um ein die wirksame
Exzentrizität verringerndes Maß in Richtung der Exzentrizität verschoben ist,
- Fig. 5
- einen gegenüber Fig. 4 modifizierten Exzenterabschnitt, bei dem der mitnehmerfreie
Außenumfangsbereich des Mitnehmerringes um ein die wirksame Exzentrizität vergrößerndes
Maß in Richtung der Exzentrizität verschoben ist,
- Fig. 6
- ein abgewickelt dargestelltes Prinzipbild des Exzenterabschnitts, bei dem keine Verschiebung
des mitnehmersegmentfreien Außenumfangsbereiches des Mitnehmerringes vorgenommen wurde,
- Fig. 7
- ein abgewickeltes Prinzipbild des Exzenterabschnitts, bei dem eine die Exzentrizität
vergrößernde Verschiebung des mitnehmersegmentfreien Außenumfangsbereiches des Mitnehmerringes
analog Fig. 5 vorgenommen wurde.
[0011] Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnungen der Verstellbeschlag
nur in einer solchen Form dargestellt ist, wie er für das Verständnis der Erfindung
von Bedeutung ist. So ist insbesondere nicht dargestellt, wie der Verstellbeschlag
auf beiden Längsseiten eines Sitzes zwischen der Rückenlehne und dem Sitzteil angeordnet
sein kann, und es ist ferner nicht dargestellt, wie das Drehmoment in den Mitnehmer,
beispielsweise auf einer Sitzlängsseite, eingeleitet und auf den anderen Verstellbeschlag
auf der gegenüberliegenden Sitzlängsseite übertragen wird. Ferner ist der Sitz selbst
nicht dargestellt, da dieser in üblichen und bekannten Ausführungsformen gestaltet
sein kann.
[0012] Der den Sitzteil mit der Rückenlehne verbindende Verstellbeschlag 10 weist einen
mit dem Sitzteil verbundenen, festen Beschlagteil 11 und einen mit der Rückenlehne
verbundenen, gegenüber dem Beschlagteil 11 verstellbaren Beschlagteil 12 auf, wobei
die Beschlagteile durch ein einen Exzenterabschnitt 14 umfassendes Stellglied 13 miteinander
verbunden sind. Auch das Stellglied 13 ist Bestandteil einer als Getriebe ausgebildeten
Ver- und Feststelleinrichtung, wozu auch ein beispielsweise durch Ausprägen aus dem
Beschlagteil 12 gebildetes Stirnzahnrad 15 mit einer Außenverzahnung 16 gehört, die
mit der Innenverzahnung 18 eines beispielsweise ebenfalls durch Ausprägen gebildeten
Zahnkranzes 17 des Beschlagteiles 11 kämmt. Der Durchmesser des Kopfkreises der Außenverzahnung
16 ist um wenigstens eine Zahnhöhe kleiner als der Durchmesser des Fußkreises der
Innenverzahnung 18. Demgemäß weisen die Verzahnungen 16 und 18 Zähnezahlen auf, die
sich um wenigstens einen Zahn unterscheiden. Dies bedeutet, daß die Zähnezahl der
Innenverzahnung 18 größer ist als die Zähnezahl der Außenverzahnung 16. Die dargestellte
Anordnung ist derart gewählt, daß sich die Außenverzahnung 16 an der Innenverzahnung
18 abwälzen kann.
[0013] Der Beschlagteil 11 weist konzentrisch zu seiner Innenverzahnung 18 einen Kragenzug
19 auf, in welchem ein als Mitnehmerbuchse 21 ausgebildeter Mitnehmer 20 gelagert
ist. Diese zum Exzenterabschnitt 14 gehörende Mitnehmerbuchse 21 weist eine Nabe 22
auf, die mit Spiel in den Kragenzug 19 des Beschlagteiles 11 eingreift. Diese Nabe
22 weist eine zu einem Keilwellenprofil passende Bohrung 23 auf. An diese Nabe 22
schließt eine durchmessergrößere Abstufung 24 an, die ihrerseits von einer durchmessergrößeren
Scheibe 25 überragt wird. Die Abstufung 24 der Mitnehmerbuchse 21 nimmt bereichsweise
einen Mitnehmerring 26 auf, auf welchem in an sich bekannter Weise zwei Keilsegmente
27 abgestützt sind, die mit ihren gekrümmten Außenflächen eine in den Beschlagteil
12 drehfest eingesetzte Buchse 28 lagern. Der Mitnehmerring 26 weist ein zwischen
die Schmalseiten der Keilsegmente 27 mit Spiel fassendes Mitnehmersegment 29 auf (Fig.
4 und 5), das in radialer Richtung den vom Mitnehmersegment 29 freien Umfangsbereich
30 des Mitnehmerringes 26 - zwei Anschläge 31 bildend - überragt. Im Bereich des Mitnehmersegmentes
29 weist der Mitnehmerring eine sich in radialer Richtung erweiternde Aussparung 32
auf, die beim vorliegenden Beispiel segmentartig verläuft und an ihren beiden Enden
Mitnehmernasen 33 der Mitnehmerbuchse 21 zur drehfesten Verbindung des Mitnehmerringes
26 mit der Mitnehmerbuchse 21 aufnimmt.
[0014] Die einander zugekehrten Breitseiten der Keilsegmente 27 weisen jeweils eine Ausnehmung
34 auf, in welche die Endfinger 36 einer Ringfeder 35 eingreifen, und die Keilsegmente
27 auseinanderdrücken. Oberhalb der Ausnehmung 34 ist an der Breitseite jeden Keilsegmentes
27 ein die Ausnehmung 34 überragender Vorsprung 37 angeordnet, wovon der eine Vorsprung
den anderen Vorsprung beaufschlagen kann, wenn die Reibung bei bestimmten Belastungsverhältnissen
während der Stellbewegung eine solche auf Blocklage der Keilsegmente 27 veranlaßt.
Dabei versteht es sich, daß statt der aus den Fig. 4 und 5 am besten zu ersehenden
Vorsprünge 37 oberhalb der Ausnehmungen 34 diese Vorsprünge auch unterhalb der Ausnehmungen
34 angeordnet sein können.
[0015] Wie am besten aus den Fig. 4 und 5 zu entnehmen ist, weisen die gekrümmten Außenflächen
der Keilsegmente 27 etwa die gleiche Krümmung auf, wie der Innenumfang 38 der in den
Beschlagteil 12 eingepreßten Buchse 28. Hingegen weist die gekrümmte Innenfläche 39
eines jeden Keilsegmentes 27 eine gegenüber dem vom Mitnehmersegment 29 freien Umfangsbereich
30 des Mitnehmerringes 26 abweichende Krümmung auf. Dadurch stellt sich eine Linienberührung
der Keilsegmente 27 am Umfangsbereich 30 des Mitnehmerringes 26 ein, die in den Fig.
4 und 5 als Tragpunkt 40 markiert ist. Dieser Tragpunkt 40 stellt sich in einem zur
Senkrechten - d.h. zur Eingriffstelle der Verzahnungen - bestimmten Winkel ein, der
als Tragpunktwinkel 41 bezeichnet ist und den Winkel zwischen der Senkrechten und
der Linie zwischen dem Tragpunkt 40 und der Mitte M des Innenumfanges 38 der im Beschlagteil
12 eingepreßten Buchse 28 einschließt.
[0016] Als Exzentrizität 'e' ist der Abstand zwischen der Mitte 'M' der in den Beschlagteil
12 eingepreßten Buchse 28 und der Mitte 'O' des Kragenzuges 19 am Beschlagteil 11
bezeichnet. Nun läßt sich einerseits eine Linie 'L1' ziehen zwischen dem Tragpunkt
40 und der Mitte 'M' der Buchse 28 des Beschlagteiles 12 und andererseits läßt sich
eine Linie 'LX' ziehen zwischen dem Tragpunkt 40 und dem Mittelpunkt 'MP' des Mitnehmerringes
26. Der eingeschlossene Winkel zwischen den Linien 'L1' und 'LX' wird als Keilwinkel
'KW' bezeichnet und ist für die Selbsthemmungsbedingungen des Exzenterabschnittes
14 verantwortlich.
[0017] Bei vorgegebenem Tragpunktwinkel 40 läßt sich durch bestimmte Veränderungen der wirksamen
Exzentrizität der Keilwinkel 'KW' variieren. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, kann
der Mittelpunkt 'MP' des Mitnehmerringes 26 um das Maß 'X1' in Exzenterrichtung nach
innen verschoben angeordnet werden, so daß sich die wirksame Exzentrizität gegenüber
dem Exzentermaß 'e' verringert. In diesem Fall verringert sich auch der Keilwinkel
'KW', wie aus Fig. 4 zu entnehmen ist. Im umgekehrten Fall läßt sich jedoch der Keilwinkel
'KW' auch vergrößern, wenn nämlich die wirksame Exzentrizität um das Maß 'X2' gegenüber
dem Exzentermaß 'e' nach außen verschoben wird. Im ersten Fall findet eine negative
Exzenterverschiebung statt, während im zweiten Fall die wirksame Exzentrizität durch
eine positive Exzenterverschiebung erzielt wird. Dabei ergibt sich im ersten Fall
eine Linie 'LX1', die zwischen dem Tragpunkt 40 und dem verschobenen Mittelpunkt 'MP'
der wirksamen Exzentrizität verläuft, während im zweiten Fall sich eine Linie 'LX2'
ergibt, die infolge einer Verschiebung der wirksamen Exzentrizität nach außen einen
größeren Keilwinkel 'KW' nach sich zieht. Die Lage des Tragpunktes 40 läßt sich durch
die Kontur des Umfangsbereiches 30 des Mitnehmerringes 26 bestimmen, worauf die Keilsegmente
gelagert sind. Dabei können die Innenflächen 39 der Keilsegmente 27 von einem durchlaufenden
Radius mit zum Stirnzahnrad 15 exzentrischen Mittelpunkt gebildet sein bzw. eine solch
andere Kontur aufweisen, die einen harmonisch enger werdenden Keilspalt 42 ergibt.
Dadurch ergeben sich die Vorteile, daß der Tragpunktwinkel 41 für alle Toleranzlagen
der Exzentrizitäten annähernd gleichbleibt, und auch der für die Selbsthemmungsbedingungen
des Exzenterabschnittes 14 wirksame Keilwinkel 'KW' gleich bleibt. Somit sind die
Schwankungen der Kraftrichtung der Keilkraft geringer, die deshalb unter Beachtung
der Spielfreistellfunktion näher an das sich aus der Verzahnung ergebende Kraftoptimum
gelegt werden kann. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß der in Gebrauchslage
montierte Verstellbeschlag in axialer Richtung durch einen Ring 43 gesichert ist,
der mit Vorsprüngen in entsprechende Nuten in der Nabe 22 eingreift. Als Schutz vor
Verunreinigungen des Exzenterabschnittes dient ein Dichtring 44, der an der Scheibe
25 der Mitnehmerbuchse 21 festgelegt ist.
[0018] Die Figuren 6 und 7 stellen Prinzipbilder dar, wobei es sich bei Fig. 6 um den abgewickelten
Exzenterabschnitt eines Verstellbeschlages der vorgenannten Art handelt, bei dem keine
Verschiebung der Exzentrizität vorgenommen wurde. In Fig. 7 ist hingegen der Exzenterabschnitt
in abgewickelter Form dargestellt, wobei der Exzentrizität 'e' eine positive Exzenterverschiebung
'X2' hinzugefügt worden ist, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist.
[0019] Wie bereits erwähnt, ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt, jedoch
keinesfalls allein darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei Änderungen
im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche denkbar.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 10
- Verstellbeschlag
- 11
- Beschlagteil, fest
- 12
- Beschlagteil, verstellbar
- 13
- Stellglied
- 14
- Exzenterabschnitt
- 15
- Stirnzahnrad, an 12
- 16
- Außenverzahnung, von 15
- 17
- Zahnkranz, an 11
- 18
- Innenverzahnung, von 17
- 19
- Kragenzug, an 11
- 20
- Mitnehmer
- 21
- Mitnehmerbuchse
- 22
- Nabe, von 21
- 23
- Bohrung, von 22
- 24
- Abstufung, von 21
- 25
- Scheibe, an 21
- 26
- Mitnehmerring
- 27
- Keilsegment
- 28
- Buchse
- 29
- Mitnehmersegment, von 26
- 30
- Umfangsbereich, an 26
- 31
- Anschlag, an 26
- 32
- Aussparung, in 29
- 33
- Mitnehmernase, von 21
- 34
- Ausnehmung, an 37
- 35
- Ringfeder
- 36
- Endfinger, von 35
- 37
- Vorsprung, an 27
- 38
- Innenumfang, von 28
- 39
- Innenfläche, von 27
- 40
- Tragpunkt
- 41
- Tragpunktwinkel
- 42
- Keilspalt
- 43
- Ring
- 44
- Dichtring
- e
- Exzentriztität
- M
- Mitte, von 28
- O
- Mitte, von 19
- MP
- Mittelpunkt, von 26
- L1
- Linie, 40 bis M
- LX
- Linie, 40 bis MP
- KW
- Keilwinkel
- X1
- negative Exzenterverschiebung
- X2
- positive Exzenterverschiebung
1. Verstellbeschlag für Sitze mit neigungseinstellbarer Lehne, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze,
bei denen ein dem Sitzteil zugeordneter, fester Beschlagteil (11) und ein der Lehne
zugeordneter, verstellbarer Beschlagteil (12) über ein Stellglied (13) miteinander
verbunden sind,
wobei eine die Lage beider Beschlagteile (11, 12) zueinander bestimmende, als Getriebe
ausgebildete Ver- und Feststelleinrichtung vorgesehen ist, und das Stellglied (13)
einen Exzenterabschnitt (14) beinhaltet, auf dem der eine Beschlagteil (12) gelagert
ist, während der andere Beschlagteil (11) den Exzenterabschnitt (14) lagert, der aus
zwei einen Mitnehmer (20) bereichsweise überdeckenden, gegeneinander geneigten Keilsegmenten
(27), aus einem zwischen deren Schmalseite fassenden Mitnehmersegment (29) und aus
einem die Breitseiten der Keilsegmente (27) auseinanderdrückenden Kraftspeicher (35)
gebildet ist,
wobei das Stellglied (13) bedarfsweise
eine zentrale Aufnahme zur drehfesten Verbindung mit einer Übertragungsstange aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mitnehmer (20) aus einer Mitnehmerbuchse (21) und einem damit drehfest verbundenen,
das Mitnehmersegment (29) aufweisenden Mitnehmerring (26) gebildet ist,
wobei der Mitnehmerring (26) an einem Kragenzug (19) des anderen Beschlagteils (11)
gelagert ist und auf seinem vom Mitnehmersegment (29) freien Umfangsbereich (30) seinerseits
die Keilsegmente (27) lagert.
2. Verstellbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerring (26) und die Mitnehmerbuchse (21) aus zwei separaten Bauteilen
gebildet sind, die zur Drehmomentübertragung formschlüssig miteinander verbunden sind.
3. Verstellbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerring (26) im Bereich seines Mitnehmersegmentes (29) eine in radialer
Richtung innen angeordnete Aussparung (32) aufweist, in welche wenigstens eine Mitnehmernase
(33) der Mitnehmerbuchse (21) drehmomentübertragend eingreift.
4. Verstellbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Mitnehmersegment (29) freie Umfangsbereich (30) des Mitnehmerringes (26)
eine gegenüber der gekrümmten Innenfläche (39) der Keilsegmente (27) abweichende Krümmung
aufweist.
5. Verstellbeschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenumfang des Mitnehmerringes (26) solche Krümmungen aufweist, daß daraus resultierende
Tragpunkte zwischen Kragenzug (19) des anderen Beschlagteiles (11) und Mitnehmerring
(26) einen solchen Tragpunktwinkel (41) gegenüber der Zahneingriffsstelle einnehmen,
daß die Wirkungslinie der resultierenden Stützkraft innerhalb der Tragpunktwinkel
(41) verbleibt.
6. Verstellbeschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibender Krümmung des freien Umfangsbereiches (30) am Mitnehmerring (26)
die Innenfläche (39) jeden Keilsegmentes (27) zwei Bereiche unterschiedlicher Krümmungen
besitzt, die ausgehend von der Schmalseite des Keilsegmentes (27) einerseits und ausgehend
von der Breitseite des Keilsegmentes (27) andererseits einen jeweils harmonisch enger
werdenden Keilspalt (42) ergeben, und die Krümmungen jeden Keilsegmentes (27) in einem
Scheitelpunkt zusammentreffen, der mit dem Tragpunkt (40) übereinstimmt und dort die
Anlage zwischen Keilsegment (27) und Umfangsbereich (30) des Mitnehmerringes (26)
bildet.
7. Verstellbeschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibender Krümmung der Innenflächen (39) der Keilsegmente (27) der jedem
Keilsegment (27) zugehörige freie Umfangsbereich (30) des Mitnehmerringes (26) zwei
Bereiche unterschiedlicher Krümmungen aufweist, die in einem Scheitelpunkt zusammentreffen,
der mit dem Tragpunkt (40) übereinstimmt und dort die Anlage zwischen Keilsegment
(27) und Umfangsbereich (30) des Mitnehmerringes (26) bildet, von wo aus sich ein
in beiden Richtungen harmonisch weiterwerdender Keilspalt (42) ergibt.
8. Verstellbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei vorgegebenem Tragpunktwinkel (41) der Keilwinkel (KW) dadurch veränderbar ist, daß der Mittelpunkt des verwendeten Mitnehmerrings (26) gegenüber
der Exzentrizität (e) im negativen Sinne (X1) oder im positiven Sinne (X2) verschoben
ist.
1. Adjustment armature for seats with an adjustable inclinable backrest, particularly
for seats in motor vehicles, wherein a fixed armature part associated with the seat
part and an adjustable armature part associated with the backrest are connected to
one another by an actuating member, wherein an adjusting and locking device, determining
the position of the two armature parts relative to one another and configured as a
gear, is provided, and wherein the actuating member (13) comprises an eccentric segment
on which one of the armature parts is supported while the other armature part supports
the eccentric segment, which eccentric segment is formed by two wedge segments partially
covering a driver (20) and inclined relative to one another, a driver segment engaged
between their narrow sides, and power storage means forcing the wide sides of the
wedge segments apart, wherein the actuating member, if necessary, has a central receiving
section for non-rotational connection to a transmission rod,
characterised in that,
the driver (20) is formed by a driver bushing (21) and a driver ring (26) non-rotationally
connected thereto and comprising the driver segment (29),
wherein the driver ring (26) is supported on a projecting collar (19) of the other
armature part (11) and supports, in turn, the wedge segments (27) on its circumferential
area (30) free of the driver segment (29).
2. Adjustment armature according to claim 1, characterised in that the driver ring (26) and the driver bushing (21) are formed of two separate components
which, for torque transmission, are connected to one another by interlocking engagement.
3. Adjustment armature according to claim 2, characterised in that the driver ring (26) in the region of its driver segment (29) comprises a recess
(32) arranged inwardly in the radial direction and engaged by at least one driver
nose (33) of the driver bushing (21) for torque transmission.
4. Adjustment armature according to any preceding claim, characterised in that the circumferential area (30) of the driver ring (26) free of the driver segment
(29) has a curvature deviating from the curved inner surface (39) of the wedge segments
(27).
5. Adjustment armature according to claim 4, characterised in that the inner circumference of the driver ring (26) has curvatures such that the resulting
support points between the projecting collar (19) of the other armature part (11)
and the driver ring (26) assume a support point angle (41) relative to the tooth engagement
location such that the line of effect of the resulting support force remains within
the support point angle (41).
6. Adjustment armature according to claim 5, characterised in that for the same curvature of the free circumferential area (30) on the driver ring (26)
the inner surface (39) of each wedge segment (27) has two areas of different curvatures,
which, starting at the narrow side of the wedge segment (27), on the one hand, and
starting at the wide side of the wedge segment (27), on the other hand, result in
a harmonically narrowing wedge gap (42), respectively, and the curvatures of each
wedge segment (27) meet at an apex which coincides with the support point (40) and
at that location form the contact between the wedge segment (27) and the circumferential
area (30) of the driver ring (26).
7. Adjustment armature according to claim 5, characterised in that for the same curvature of the inner surfaces (39) of the wedge segments (27) the
free circumferential area (30) of the driver ring (26) associated with each wedge
segment (27) has two areas of different curvatures which meet at an apex which coincides
with the support point (40) and at that location forms the contact between the wedge
segment (27) and the circumferential area (30) of the driver ring (26) from where
a wedge gap (42) extends which widens harmonically in both directions.
8. Adjustment armature according to one of the preceding claims, characterised in that, for a predetermined support point angle (41), the wedge angle (KW) can be changed
by virtue of the fact that the centre point of the driver ring (26) used is displaced
relative to the eccentricity (e) in a negative sense (X1) or in a positive sense (X2).
1. Mécanisme de réglage pour des sièges à dossier à inclinaison réglable, en particulier
des sièges de véhicules automobiles, pour lesquels une partie de mécanisme fixe, associée
à la partie d'assise, et une partie de mécanisme réglable, associée au dossier, sont
reliées ensemble par un organe de réglage, un dispositif de verrouillage et de blocage
étant prévu, réalisé sous forme de transmission à engrenage déterminant la position
mutuelle des deux parties de mécanisme, et l'organe de réglage (13) contenant un tronçon
d'excentrique, sur lequel une partie de mécanisme est montée, tandis que l'autre partie
de mécanisme sert au montage du tronçon d'excentrique, formé de deux segments cunéiformes,
inclinés l'un par rapport à l'autre, recouvrant, au moins par zones, un organe d'entraînement
(20) d'un segment d'organe d'entraînement s'insérant entre leur face étroite, et d'un
accumulateur de force repoussant à l'écart l'une de l'autre les faces larges des segments
cunéiformes ; l'organe de réglage, en cas de besoin, présentant un logement central,
pour fournir une liaison assujettie en rotation à une tige de transmission,
caractérisée en ce que
l'organe d'entraînement (20) est formé d'une douille d'organe d'entraînement (21)
et d'une bague d'organe d'entraînement (26), lui étant reliée de façon assujettie
en rotation et présentant le segment d'organe d'entraînement (29), la bague d'organe
d'entraînement (26) étant montée sur un tronçon de collerette (19) de l'autre partie
de mécanisme (11) et servant de son côté, sur sa zone périphéerique (30), excempte
du segment d'organe d'entraînement (29), au montage des segments cunéiformes (27).
2. Mécanisme de réglage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague d'organe d'entraînement (26) et la douille d'organe d'entraînement (21)
sont formées de deux composants séparés, reliés ensemble par une liaison à ajustement
de forme, pour assurer la transmission d' un couple.
3. Mécanisme de réglage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bague d'organe d'entraînement (26) présente, dans la zone de son segment d'organe
d'entraînement (29), un évidement (32) dispose intérieurement en direction radiale,
évidement dans lequel s'engage, avec transmission d' un couple de rotation, au moins
un ergot d'organe d'entraînement (33) de la douille d'organe d'entraînement (21).
4. Mécanisme de réglage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone périphérique (30), exempte du segment d'entraînement (29), de la bague d'organe
d'entraînement (26) présente une courbure différente de celle de la face intérieure
(39) incurvée des segments cunéiformes (27).
5. Mécanisme de réglage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la périphérie intérieure de la bague d'organe d'entraînement (26) présente des courbures,
telles que des points supports en résultant, entre le tronçon de collerette (19) de
l'autre partie de mécanisme (11) et la bague d'organe d'entraînement (26), font, par
rapport au point d'engrènement par denture, un angle de point support (41) tel que
la ligne d'action de la force d'appui résultante reste dans les limites de l'angle
de point support (41).
6. Mécanisme de réglage selon la revendication 5, caractérisé en ce que, dans le cas où la courbure de la zone de transition (30) libre, sur la bague d'organe
d'entraînement (26) reste constante, la face intérieure (39) de chaque segment cunéiforme
(27) comprend deux zones à courbures différentes, qui, en partant du côté étroit du
segment cunéiforme (27), d'une part, et en partant du côté large du segment cunéiforme
(27), d'autre part, donne un intervalle cunéiforme (42), rétrécissant respectivement
de façon harmonique, et les courbures de chaque segment cunéiforme (27), se rejoignant
en un point sommet, coïncidant avec le point support (40) et formant à cet endroit
l'appui, entre le segment cunéiforme (27) et la zone périphérique (30) de la bague
d'organe d'entraînement (26).
7. Mécanisme de réglage selon la revendication 5, caractérisé en ce que, dans le cas où la courbure des faces intérieures (39) des segments cunéiformes (27)
reste constante, la zone périphérique (30) libre, appartenant à chaque segment cunéiforme
(27) de la bague d'organe d'entraînement (26), présente deux zones à courbures différentes
se rejoignant en un point sommet, coïncidant avec le point support (40) et formant
à cet endroit l'appui entre le segment cunéiforme (27) et la zone de transillon (30)
de la bague d'organe d'entraînement (26), d'où résulte un intervalle cunéiforme (42),
s'élargissant de façon harmonique dans les deux sens.
8. Mécanisme de réglage selon les revendications précédentes caractérisé en ce que, dans le cas d'un angle de point support (41) prédéterminé, l'angle de coin (KW)
est modifiable, par le fait que le centre de la bague d'organe d'entraînement (26)
utilisée est déplacé par rapport à l'excentricité (e), dans le sens négatif (X1) ou
dans le sens positif (X2).
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