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EP 1 203 602 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
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Anmeldetag: 04.09.2001 |
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Handschuh mit Versteifungsstreifen
Glove with stiffening strips
Gant avec bandes de raidissement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
05.10.2000 DE 20017233 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.05.2002 Patentblatt 2002/19 |
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Patentinhaber: Hochmuth, Peter |
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91757 Treuchtlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hochmuth, Peter
91757 Treuchtlingen (DE)
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Vertreter: Böhme, Volker, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte, Meissner, Bolte & Partner,
Bankgasse 3 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/09545 US-A- 4 727 862
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DE-A- 3 516 545 US-A- 5 018 221
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Handschuh mit Versteifungsstreifen, bei dem der Versteifungsstreifen
aus aufgereihten Gliedern besteht, von denen jeweils zwei benachbarte Glieder über
eine Drehverbindung miteinander verbunden sind und einander Anschlagflächen zuwenden,
die bei einer Streckstellung der beiden benachbarten Glieder gegeneinander gelegt
sind.
[0002] Ein Handschuh, der an einer Hand sitzt, überdeckt Gelenke und soll die Beweglichkeit
der Hand in den Gelenken möglichst nicht beeinträchtigen. Die Gelenke der Hand lassen
natürlicherweise eine Vorwärtsdrehung zu und sind in der Rückwärtsdrehung begrenzt.
Wird die Begrenzung der Rückwärtsdrehung mit Kraft überwunden, so zerbricht das Gelenk
oder ein anderes Teil der Hand. Bei vielen Einsatzzwecken von Handschuhen besteht
die Gefahr, daß- auf die mit dem Handschuh versehene Hand eine übergroße Kraft ausgeübt
wird, die die Begrenzung der Rückwärtsdrehung, soweit sie durch die Hand selbst gegeben
ist, überwindet. Diese Gefahr ist z. B. bei einem Torwarthandschuh oder bei einem
Bauarbeiter-Arbeitshandschuh gegeben. Deshalb wird der Handschuh oberhandseitig bei
den jeweils einem Gelenk zugeordneten Bereichen mit einem Versteifungsstreifen versehen,
der die Vorwärtsdrehung des Gelenks zuläßt und gegen eine Rückwärtsdrehung über die
Begrenzung hinaus steif bzw. starr ist und somit ein Zerbrechen des Gelenks oder eines
anderen Teils der Hand aufgrund einer übergroßen Kraft verhindert.
[0003] Bei einem bekannten (DE 35 16 545 C2) Handschuh der eingangs genannten Art sind die
Drehverbindungen jeweils als Biegebereiche gestaltet, die von einer über den Versteifungsstreifen
hin durchgehenden inneren Materiallage gebildet sind, welche die Glieder im übrigen
trägt. Je zwei benachbarte Glieder wenden einander Stirnseiten zu, welche die Anlageflächen
bilden. Dieser Versteifungsstreifen ist wirtschaftlich fertigbar. Die Biegebereiche
müssen relativ kräftig gestaltet sein, da sie nicht nur die Glieder zusammenhalten
sollen, sondern auch Reißbeanspruchungen und die übergroßen Kräfte aufzunehmen haben,
die auf eine Überwindung der Begrenzung der Rückwärtsdrehung gerichtet sind. Demzufolge
setzen die Biegebereiche einem Drehen einen erheblichen Drehwiderstand entgegen, der
von der den Handschuh tragenden Hand zu überwinden ist. Der Handschuh hat also wegen
der Schwergängigkeit der Biegebereiche beim Krümmen und Strecken wegen der Biegebereiche
zusätzliche Arbeit zu leisten, was zu einer Ermüdung der Hand beiträgt.
[0004] WO-A-950945, beschreibt ein Körperschutz mit Versteifungsstreifen, bei dem der Versteifungsstreifen
aus aufgereihten Gliedern besteht, von denen jeweils zwei benachbarte Glieder über
eine Drehverbindung miteinander verbunden sind und einander Anschlagflächen zuwenden,
die bei einer Streckstellung der beiden benachbarten Glieder gegeneinander gelegt
sind, wobei die Drehverbindungen jeweils als Drehgelenk innerhalb eines der beiden
benachbarten Glieder mit Drehzapfen und Lagerhöhlung gestaltet sind.
[0005] Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Handschuh der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei dem die Drehverbindungen der Versteifungsstreifen leichtgängiger
gestaltet sind. Der erfindungsgemäße Handschuh ist wie in Anspruch 1 gestaltet.
[0006] Das Drehgelenk gewährleistet, bei entsprechender Bauweise, eine leichtgängige Drehung
der jeweils zwei benachbarten Glieder gegeneinander. Ein Beitrag des Versteifungsstreifens
zur Ermüdung der Hand ist bei dem erfindungsgemäßen Handschuh vermieden. Das Drehgelenk
ist an sich bekannt und weist den Drehzapfen und die Lagerhöhlung auf, wobei der Drehzapfen
in der Lagerhöhlung drehbewegbar untergebracht ist. Der erfindungsgemäße Handschuh
ist in der Regel ein Sporthandschuh und zwar primär ein Torwarthandschuh, da bei einem
Sporthandschuh die Leichtgängigkeit der Drehung des Versteifungsstreifens von erhöhter
Bedeutung ist. Der Versteifungsstreifen ist z. B. dem Handgelenk zugeordnet, wobei
sich der Handschuh auch über das Handgelenk bis auf den Unterarm erstreckt. In der
Regel ist der Versteifungsstreifen jedoch den Gelenken eines Fingers zugeordnet, wobei
er sich von dem Fingerendglied bis in den Handrücken erstreckt.
[0007] Es handelt sich bei den Gliedern um klotzähnliche Gebilde, die nebeneinander angeordnet
sind, und nicht um Rinnengebilde, die einander überlappen. Demzufolge sind die Anschlagflächen
quer zur Längserstreckung und nicht in Richtung der Längserstreckung des Versteifungsstreifens
angeordnet. Die Drehverbindungen sind nicht von einer inneren Schicht des Handschuhs
gebildet, an der die Rinnengebilde mittels Ösen angebracht sind. Vielmehr sind die
Drehverbindungen von den Drehgelenken gebildet, die eine relativ präzise, nicht lose
bzw. lokkere Führung der Glieder aneinander gewährleisten.
[0008] Es ist möglich, Ansätze, welche die Drehzapfen und Lagerhöhlungen bilden, nachträglich
an einem Rumpf bzw. Korpus des Gehäuses anzubringen. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft
ist es jedoch, wenn die mit den Drehzapfen und Lagerhöhlungen versehenen Glieder jeweils
einstückig spritzgegossen sind. Dies ermöglicht eine wirtschaftliche Fertigung des
Versteifungsstreifens des erfindungsgemäßen Handschuhs. Die wirtschaftliche Fertigung
des Versteifungsstreifens ist Voraussetzung für dessen praktische Brauchbarkeit.
[0009] Es ist denkbar, daß jeweils zwei benachbarte Glieder mit Hülsen als Lagerhöhlungen
versehen sind und durch koaxial angeordnete Hülsen ein Stift als Drehzapfen gesteckt
ist. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es jedoch, wenn jeweils bei zwei benachbarten
Gliedern der Drehzapfen unter Schnappverrastung in die Lagerhöhlung eingeschoben ist,
wobei die Glieder mit Schnappverrastungsmitteln versehen sind. Dies vereinfacht die
Fertigung des Versteifungsstreifens, da die Montage der Glieder zum Versteifungsstreifen
vereinfacht ist.
[0010] Es liegt eine Ausführungsform der Erfindung vor, wenn jeweils bei zwei benachbarten
Gliedern das Drehgelenk ein an dem einen Glied vorgesehenes Drehgelenkteil bildet
und ein an dem anderen Glied vorgesehenes zweites Drehgelenkteil bildet, wobei die
beiden Drehgelenkteile verschieden gestaltet sind, und wenn jeweils das eine Glied
beiderseits mit dem ersten Drehgelenkteil versehen ist und das andere Glied beiderseits
mit dem zweiten Drehgelenkteil versehen ist. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft
ist es jedoch, wenn jeweils bei zwei benachbarten Gliedern das Drehgelenk ein an dem
einem Glied vorgesehenes erstes Drehgelenkteil bildet und ein an dem anderen Glied
vorgesehenes Drehgelenkteil bildet, wobei die beiden Drehgelenkteile verschieden gestaltet
sind, und wenn jedes Glied einerseits mit einem ersten Drehgelenkteil und andererseits
mit einem zweiten Drehgelenkteil versehen ist. Dies vereinfacht die Herstellung der
mit den Drehgelenken versehenen Glieder und die Montage der Glieder zu dem Versteifungsstreifen.
[0011] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn die beiden Enden des Versteifungsstreifens
jeweils von einem Glied gebildet sind, das am freien Ende ein Gelenkteil bildet. Dieses
am freien Ende befindliche, ungenutzte Gelenkteil stört nicht, da es im Handschuh
abgedeckt ist, und vermeidet den Einsatz eines speziellen Gliedes, das einerends frei
vom Gelenkteil ist.
[0012] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es ebenso, wenn jedes Drehgelenk einerseits
einen Ansatz mit zwei von diesem seitlich wegragenden koaxialen Drehzapfen bildet
und andererseits eine die beiden Drehzapfen und das Ansatzende aufnehmende Lagerhöhlung
sowie eine den Ansatz aufnehmende Aussparung bildet. Dies ergibt ein relativ einfaches,
sehr stabiles Drehgelenk, das spritzgießtechnisch günstig ist.
[0013] In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und
zeigt
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf die Oberhandseite eines Handschuhs, mit einem Aufbruch,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines Teiles eines Versteifungsstreifens des Handschuhs
gemäß Fig. 1, in einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten Maßstab,
- Fig. 3
- eine perspektivische Unteransicht eines Teiles des Versteifungsstreifens gemäß Fig.
1 und 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Oberansicht des Teiles gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Teiles gemäß Fig. 3,
- Fig. 6
- eine Draufsicht des Teiles gemäß Fig. 3,
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung eines Gliedes der Versteifungsstreifens gemäß Fig.
2, in einem gegenüber Fig. 2 vergrößerten Maßstab,
- Fig. 8
- eine Draufsicht des Gliedes gemäß Fig. 2,
- Fig. 9
- eine Seitenansicht des Gliedes gemäß Fig. 8,
- Fig. 10
- eine weitere Seitenansicht des Gliedes gemäß Fig. 8, mit Aufbruch,
- Fig. 11
- eine perspektivische Draufsicht eines weiteren Gliedes eines Versteifungsstreifens,
- Fig. 12
- eine Unteransicht des Gliedes gemäß Fig. 11,
- Fig. 13
- eine Vorderansicht des Gliedes gemäß Fig. 11 und
- Fig. 14
- eine Seitenansicht des Gliedes gemäß Fig. 11.
[0014] Der Handschuh gemäß Zeichnung ist ein Torwarthandschuh und bildet einen Tellerbereich
1, vier Vorderfingerbereiche 2, einen Daumenbereich 3 und einen Handgelenkbereich
4, der ein Klettband 5 zum strammen Festlegen des Handschuhs an einer nicht gezeigten
menschlichen Hand aufweist. Die menschliche Hand bildet in den Vorderfingerbereichen
2 und dem Daumenbereich 3 durch in den Positionen durch Pfeile angedeutete Vordergelenke
6, Mittelgelenke 7 und Wurzelgelenke 8. Der Handschuh umfaßt ein Oberhandteil, das
die Vorderfingerbereiche 2, den Daumenbereich 3 und den Tellerbereich 1 mit bildet
und eine zur Hand hin gewendete innere Lage 9 sowie eine zum Handschuhäußeren gewendete
äußere Lage 10 bildet. Für jeden Vorderfingerbereich 2 und den Daumenbereich 3 ist
zwischen der inneren Lage 9 und der äußeren Lage 10 ein Versteifungsstreifen 11 eingebettet,
der aus Gliedern 12 zusammengesetzt ist.
[0015] Gemäß Fig. 2 sind die Glieder 12 jeweils gleich ausgebildet und einzeln kettenartig
zusammengefügt bzw. aneinander montiert und zwar mittels Drehgelenken 13. Jedes Glied
bildet einen klotzähnlichen Korpus 14, in dem einerseits eine Lagerhöhlung 15 des
Drehgelenkes 13 vorgesehen ist und an dem andererseits als Vorsprung Drehzapfen 16
vorgesehen sind. Der Vorsprung umfaßt einen mittigen Ansatz 17, der die zwei Drehzapfen
16 seitlich wegragend trägt. Der Korpus 14 ist mit einer Aussparung 18 versehen, die
den Ansatz 17 in die Lagerhöhlung 15 passieren läßt. Die Lagerhöhlung 15 und die Drehzapfen
16 erstrecken sich quer zur Längserstreckung des Versteifungsstreifens 11. Der Versteifungsstreifen
11 bildet eine innere Seite 19, zu der hin gerückt das Drehgelenk 13 angeordnet ist
und zu der hin der Versteifungsstreifen gebogen bzw. gekrümmt wird.
[0016] In Fig. 3 - 6 sind drei Glieder 12 des Versteifungsstreifens 11 in einer leicht gekrümmten
bzw. gebogenen Stellung des Versteifungsstreifens gezeigt. Gemäß Fig. 3 sind die Drehzapfen
16 an dem Ansatz 17 koaxial vorgesehen und erstreckt sich der Ansatz seiner Breite
nach über mehr als ein Drittel der Breite des Gliedes 12. Die Drehzapfen 16 besitzen
Abstand vom Korpus 14. Bei der gekrümmten Stellung haben sich die Ansätze 17 mehr
oder weniger weit aus den Aussparungen 18 herausgehoben. Gemäß Fig. 4 wenden zwei
benachbarte Glieder 12 einander Stirnflächen zu, die bei der gebogenen Stellung einen
keilförmigen Spalt 20 zwischen sich begrenzen und bei gestreckter Stellung des Versteifungsstreifens
als Anschlagflächen 21 aneinander liegen. Es ist die Aussparung 18 im Korpus 14 zu
erkennen. Das Glied 12 bildet auf der der inneren Seite 19 gegenüberliegenden Seite
mittig eine zur inneren Seite parallele Fläche 22 und an diese anschließend beiderseits
seitlich eine schräge Fläche 23, so daß die Dicke des Gliedes 12 zu den beiden Seiten
hin abnimmt. Fig. 5 verdeutlicht bei gekrümmter Stellung des Versteifungsstreifens
die Stellung zweier benachbarter Glieder 12 zueinander und die Stellung des Drehgelenks
13.
[0017] Fig. 7 - 10 verdeutlichen das Glied des Versteifungsstreifens 11. Das Glied 12 ist
mit Schnappverrastungsmitteln 24, 25 versehen, indem die Weite des Zugangs 25 zu der
Lagerhöhlung 15 etwas geringer ist als der Durchmesser 24 des durch den Zugang 25
einzuschiebenden Drehzapfen 16. Der Drehzapfen 16 wird mit erhöhter Kraft unter Aufweitung
des Zugangs in die Lagerhöhlung 15 geschoben und kann diese auch unter den Beanspruchungen,
denen der Versteifungsstreifen 11 ausgesetzt ist, nicht wieder verlassen.
[0018] Das Glied 12 gemäß Fig. 11 - 14 bzw. der zugehörige Versteifungsstreifen ist entsprechend
der zu Fig. 2 - 10 gehörenden Zeichnungsbeschreibung ausgebildet und diese Zeichnungsbeschreibung
ist auch auf Fig. 11 - 14 zu lesen. Das Glied 12 gemäß Fig. 11 - 14 ist insofern weiterentwickelt,
als es im Ansatz 17 einen von der inneren Seite 19 zur äußeren Seite durchgehenden
Führungskanal 26 aufweist und in der Aussparung 18 mit einem Führungszapfen 27 versehen
ist. Werden zwei Glieder zusammengesteckt, dann tritt der Führungszapfen 27 in den
Führungskanal 26. Diese Gestaltung behindert die Drehung der beiden Glieder um die
Achse der Drehzapfen 16 nicht, unterstützt aber die Vermeidung von unerwünschten Drehungen
der Glieder um die Versteifungsstreifen-Längsachse gegeneinander. Der Korpus 14 ist
mit zusätzlichen Höhlungen 28 versehen, um das Gewicht des Korpus zu vermindern.
1. Handschuh mit Versteifungsstreifen,
bei dem der Versteifungsstreifen aus aufgereihten Gliedern besteht, von denen jeweils
zwei benachbarte Glieder über eine Drehverbindung miteinander verbunden sind und einander
Stirnflächen zuwenden, die bei einer gebogenen Stellung der beiden benachbarten Glieder
einen keilförmigen Spalt (20) zwischen sich begrenzen und die bei einer Streckstellung
der beiden benachbarten Glieder als Anschlagflächen (21) gegeneinander gelegt sind,
und bei dem die Drehverbindungen jeweils als Drehgelenk (13) mit Drehzapfen (16) und
Lagerhöhlung (15) gestaltet sind,
wobei die Lagerhöhlungen (15) der zwei benachbarte Glieder verbindenden Drehgelenke
(13) jeweils innerhalb eines der beiden benachbarten Glieder ausgebildet sind.
2. Handschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Drehzapfen (13) und Lagerhöhlungen (15) versehenen Glieder (12) jeweils
einstückig spritzgegossen sind.
3. Handschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils bei zwei benachbarten Gliedern (12) der Drehzapfen (13) unter Schnappverrastung
in die Lagerhöhlung (15) eingeschoben ist, wobei die Glieder mit Schnappverrastungsmitteln
(24, 25) versehen sind.
4. Handschuh nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils bei zwei benachbarten Gliedern (12) das Drehgelenk (13) ein an dem einen
Glied vorgesehenes erstes Drehgelenkteil bildet und ein an dem anderen Glied vorgesehenes
zweites Drehgelenkteil bildet, wobei die beiden Drehgelenkteile verschieden gestaltet
sind, und dass jedes Glied einerseits mit einem ersten Drehgelenkteil und andererseits
mit einem zweiten Drehgelenkteil versehen ist.
5. Handschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des Versteifungsstreifens (11) jeweils von einem Glied (12) gebildet
sind, das am freien Ende ein Gelenkteil bildet.
6. Handschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Drehgelenk (13) einerseits einen Ansatz (17) mit zwei von diesem seitlich wegragenden
koaxialen Drehzapfen (16) bildet und andererseits eine die beiden Drehzapfen und das
Ansatzende aufnehmende Lagerhöhlung (15) sowie eine den Ansatz aufnehmende Aussparung
(18) bildet.
1. A glove with stiffening strips, in which the stiffening strip comprises a row of links,
of which two respective adjacent links are joined together by means of a swivel connection
and have end surfaces which face one another and which define a wedge-shaped gap (20)
in between when the two adjacent links are in a bent position and rest against one
another as stop surfaces (21) when the two adjacent links are in an extended position,
and in which the swivel connections are each formed as a hinge joint (13) comprising
a hinge pin (16) and a bearing groove (15), wherein the bearing grooves (15) of the
hinge joints (13) connecting two adjacent links are each formed within one of the
two adjacent links.
2. A glove according to claim 1, characterised in that the links (12) provided with the hinge pins (13) [sic - 16] and bearing grooves (15) are each injection-moulded in one piece.
3. A glove according to claim 1 or 2, characterised in that, for every two adjacent links (12), the hinge pin (13) [sic - 16] is pushed into the bearing groove (15) with a snap-locking action, the links
being provided with snap-locking means (24, 25).
4. A glove according to claim 1, 2 or 3, characterised in that, for every two adjacent links (12), the hinge joint (13) forms a first hinge-joint
part provided on the one link and a second hinge-joint part provided on the other
link, the two hinge-joint parts being differently constructed, and in that each link is provided with a first hinge-joint part on one side and with a second
hinge-joint part on the other side.
5. A glove according to any one of the preceding claims, characterised in that the two ends of the stiffening strip (11) are each formed by a link (12) forming
a joint part at its free end.
6. A glove according to any one of the preceding claims, characterised in that each hinge joint (13) forms on one side an extension (17) with two co-axial hinge
pins (16) projecting laterally therefrom and on the other side a bearing groove (15)
receiving the two hinge pins and the end of the extension, and also forms a recess
(18) which receives the extension.
1. Gant avec des bandes de raidissement, où la bande de raidissement est constituée d'éléments
en rangée, dont à chaque fois deux éléments avoisinants sont reliés entre eux par
une liaison tournante et orientent l'un vers l'autre des faces frontales qui, lors
d'une position pliée des deux éléments avoisinants, délimitent entre eux une fente
conique (20) et qui, lors d'une position étendue des deux éléments avoisinants, s'appliquent
comme faces de butée (21) l'un à l'autre, et où les liaisons tournantes sont réalisées
à chaque fois comme articulation tournante (13) avec un pivot (16) et un palier (15),
où les paliers (15) des articulations tournantes (13) reliant deux éléments avoisinants
sont réalisés à chaque fois à l'intérieur d'un des deux éléments avoisinants.
2. Gant selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments (12) pourvus des pivots (13) et des paliers (15) sont réalisés à chaque
fois en une pièce par moulage par injection.
3. Gant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à chaque fois pour deux éléments avoisinants (12), le pivot (13), avec enclenchement,
est poussé dans le palier (15), où les éléments sont munis de moyens d'enclenchement
(24, 25).
4. Gant selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'à chaque fois pour deux éléments avoisinants (12), l'articulation tournante (13) forme
une première partie d'articulation tournante prévue à un élément, et une deuxième
partie d'articulation tournante prévue à l'autre élément, où les deux parties d'articulation
tournantes sont configurées différemment, et en ce que chaque élément est pourvu, d'une part, d'une première partie d'articulation tournante
et, d'autre part, d'une deuxième partie d'articulation tournante.
5. Gant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux extrémités de la bande de raidissement (11) sont formées à chaque fois par
un élément (12) qui forme à l'extrémité libre une partie d'articulation.
6. Gant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque articulation tournante (13) forme, d'une part, un bout rapporté (17) avec
deux pivots coaxiaux faisant saillie latéralement au loin de celui-ci et, d'autre
part, un palier (15) recevant les deux pivots et l'extrémité du bout rapporté ainsi
qu'un évidement (18) recevant le bout rapporté.