| (19) |
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(11) |
EP 1 203 720 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.10.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Kühlung von Verpackungen
Apparatus for cooling packages
Installation de refroidissement d' emballages
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
04.11.2000 DE 10054836
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.05.2002 Patentblatt 2002/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Frans Vermee GmbH |
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53424 Remagen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Vermée, Frans A.
53424 Remagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: von Kirschbaum, Alexander et al |
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Postfach 10 22 41 50462 Köln 50462 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 957 029 FR-A- 1 490 123 US-A- 3 723 035 US-A- 5 307 608
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DE-A- 2 239 863 FR-A- 2 490 603 US-A- 3 987 602
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen von Verpackungen. Insbesondere
handelt es sich hierbei um das Kühlen von Verpackungen, deren Inhalt bei hohen Temperaturen
eingefüllt wurde.
[0002] Bei derartigen Verpackungen handelt es sich beispielsweise um Kunststoffbeutel, in
die beispielsweise Lebensmittel oder andere Produkte wie chemische Produkte bei hohen
Temperaturen eingefüllt werden. Hierbei besteht das Problem, dass die Temperatur der
eingefüllten Produkte bisweilen über dem Schmelzpunkt des Kunststoffs liegt, so dass
es zu Zerstörungen oder Beschädigung der Verpackung kommen kann. Bei Temperaturen
des Inhalts, der ein Anschmelzen oder ein Aufweichen der Kunststoffverpackung bewirkt,
kann es zum Zusammenkleben aneinander anliegender Verpackungen kommen. Dies ist beim
Verpacken der einzelnen Verpackungen in einen gemeinsamen Karton o.ä. nachteilig und
kann auch hierbei wiederum zur Zerstörung der Verpackung führen. Es ist ferner möglich,
dass durch das starke Erwärmen der Verpackung chemische Inhaltsstoffe in das Produkt
gelangen. Dies muss insbesondere beim Verpackungen von Lebensmitteln vermieden werden.
[0003] Aus EP 0 699 586 A1 ist eine Verpackungseinrichtung bekannt, mit der Produkte mit
hoher Temperatur in einen Folienschlauch eingefüllt werden, wobei die Temperatur des
Produkts über der Schmelztemperatur des Folienschlauchs liegt. Der Folienschlauch
wird nach dem Einfüllen des Produkts in zusammengeschweißte Beutel unterteilt. Zur
Kühlung des Folienschlauchs wird dieser mit einer Kühlflüssigkeit, insbesondere Wasser,
besprüht. Hierbei kann zumeist eine ausreichende Kühlung nicht erreicht werden, so
dass aufgrund der Temperatur des Produkts trotz der Kühlung eine Beschädigung der
Beutel stattfinden kann. Ein Erhöhen der Wärmeabfuhr durch stärkeres Besprühen der
Beutel ist ebenfalls nicht möglich, da hierbei die Beutel durch den hohen Wasserdruck
beschädigt werden können.
[0004] Aus DE 22 48 056 ist eine Vorrichtung bekannt, durch die thermoplastisches Material,
wie Klebstoff, geformt wird, um anschließend leichter verpackt werden zu können. Hierzu
wird aus einer Düse, die innerhalb eines mit Kühlmittel gefüllten Behälters angeordnet
ist, thermoplastisches Material ausgestoßen. Das thermoplastische Material wird durch
eine Schneidvorrichtung in einzelne Stücke zertrennt, wobei zu diesem Zeitpunkt die
äußere Schicht des thermoplastischen Materials bereits etwas ausgehärtet ist. Zur
Entnahme der Formstücke ist eine schaufelradförmige Vorrichtung vorgesehen. Zur Kühlung
des Kühlmittels wird das Kühlmittel in einem Kreislauf im Bereich des Schaufelrades
aus dem Behälter entnommen, in einem Wärmetauscher gekühlt und auf der dem Schaufelrad
gegenüberliegenden Seite dem Behälter wieder zugeführt.
[0005] Aus EP-A-0 957 029 ist eine Vorrichtung bekannt, die die Merkmale des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 offenbart.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Kühlen von Verpackungen zu schaffen,
mit der insbesondere auch bei der Verpackung von Lebensmitteln eine ausreichende Kühlung
erzielt werden kann.
[0007] Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Kühlrinne auf, in der Kühlflüssigkeit
enthalten ist. Die Verpackungen werden durch die Kühlrinne bewegt und aus der Kühlrinne
durch eine Entnahmevorrichtung entnommen. Das Bewegen der Verpackungen kann durch
Erzeugen einer Strömung in der Kühlflüssigkeit erfolgen, so dass die Verpackungen
durch die Kühlrinne auf Grund der Kühlflüssigkeitsströmung transportiert werden. Ebenso
ist es möglich, die Verpackungen mit Hilfe von Rechen oder anderen Fördereinrichtungen
durch die Kühlrinne zu bewegen.
[0009] Insbesondere weist die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung eine Sprüheinrichtung auf.
Durch die Sprüheinrichtung werden die Verpackungen, während sie durch die Kühlrinnen
transportiert werden, mit Kühlflüssigkeit besprüht. Das Besprühen erfolgt vorzugsweise
von oben. Während die Verpackungen in der Kühlflüssigkeit schwimmen, wird somit die
Unterseite der Verpackungen von der in der Kühlrinne befindlichen Kühlflüssigkeit
und die Oberseite durch das Besprühen mit Kühlflüssigkeit gekühlt.
[0010] Durch das erfindungsgemäße Vorsehen einer Sprüheinrichtung erfolgt ein Kühlen der
Verpackungen von allen Seiten. Der Grad der Produkt- bzw. Verpackungsabkühlung kann
durch die Verweilzeit in der Kühlrinne eingestellt werden. Diese ist insbesondere
von der Kühlrinnenlänge sowie von der Transportgeschwindigkeit abhängig. Ferner können
die Sprüheinrichtungen, bei denen es sich vorzugsweise um mehrere oberhalb des Kühlflüssigkeitsniveaus
angeordnete Düsen handelt, den Transport der Verpackungen bewirken oder unterstützen.
Hierzu sind die Düsen in Transportrichtung gerichtet. Ebenso ist es möglich, die Transportgeschwindigkeit
durch die Stellung der Düsen zu verringern, indem diese entgegen der Transportrichtung
gerichtet sind. Die Transportgeschwindigkeit ist somit beispielsweise durch schwenkbare
Düsen sehr fein einstellbar.
[0011] Erfindungsgemäß ist in der Kühlrinne eine Strömungseinrichtung vorgesehen. Durch
die Strömungseinrichtung wird in der Kühlflüssigkeit eine Strömung erzeugt. Das Erzeugen
der Strömung erfolgt erfindungsgemäß durch das Vorsehen von Luftdüsen als Strömungseinrichtungen.
Die Luftdüsen sind hierbei unterhalb des Flüssigkeitsniveaus angeordnet.
[0012] Die Luftdüsen sind vorzugsweise mit einer Steuereinrichtung verbunden, so dass von
den Luftdüsen Luftimpulse abgegeben werden können. Insbesondere ist es mit Hilfe der
Steuereinrichtung möglich, die Düsen für vorgegebene Zeitintervalle an- oder abzustellen.
Hierdurch ist eine bessere Verteilung der Verpackungen in der Kühlrinne möglich. Auf
Grund der besseren Verteilung der Verpackung in der Kühlrinne ist auch eine Entnahme
der Verpackung aus der Kühlrinne durch die Entnahmevorrichtung vereinfacht. Hierzu
sind die ersten Düsen vorzugsweise in einem Abstand von 1,2 - 1,7 m, insbesondere
1,4 - 1,6 m nach dem Einbringen der Verpackungen in die Kühlrinne angeordnet.
[0013] Vorzugsweise sind die Düsen der oberhalb der Wasseroberfläche vorgesehenen Sprüheinrichtung
in im wesentlichen quer zur Kühlrinne verlaufenden Verteilrohren angeordnet. Jedes
Verteilrohr weist mindestens eine, vorzugsweise mindestens drei, insbesondere mehr
als fünf Düsen auf. Zur Einstellung des Grades der Besprühung ist es möglich, den
Druck in den Verteilrohren zu regeln. Ebenso kann jedes Ventil schaltbar sein. Vorzugsweise
weist jedes Verteilrohr ein Ventil zum Zu- und Abschalten des einzelnen Verteilrohres
auf. Hierbei handelt es sich um eine kostengünstige Variante zum Einstellen der Sprühintensität.
Ferner kann hierdurch auf einfache Weise die Transportgeschwindigkeit der Verpackungen
in der Kühlrinne sowie der Grad der Kühlung geregelt werden.
[0014] Vorzugsweise handelt es sich bei der in der Kühlrinne vorhandenen Kühlflüssigkeit
um dieselbe Kühlflüssigkeit, die auch zum Besprühen der Verpackungen verwendet wird.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, die Kühlflüssigkeit, die der Sprüheinrichtung
zugeleitet wird, aus der Kühlrinne zu entnehmen. Insbesondere ist es vorteilhaft,
die Kühlflüssigkeit aus einem Bereich der Kühlrinne nahe der Entnahmevorrichtung,
vorzugsweise in Transportrichtung hinter der Entnahmevorrichtung, zu entnehmen. Durch
die Entnahme der Kühlflüssigkeit an dieser Stelle wird ein Sog erzeugt, durch den
der Transport der Verpackungen unterstützt wird. Dies hat den weiteren Vorteil, dass
die ohnehin in der Sprüheinrichtung erforderliche Pumpe zusätzlich zum Transport der
Verpackungen in der Kühlrinne genutzt wird.
[0015] Da die Kühlflüssigkeit in der Kühlrinne durch die Wärmeabgabe der Verpackungen erwärmt
wird, ist vorzugsweise in der Sprüheinrichtung ein Wärmetauscher zum Kühlen der Kühlflüssigkeit
vorgesehen.
[0016] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in der Kühlrinne
eine Strömungseinrichtung angeordnet. Die Strömungseinrichtung erzeugt in der in der
Kühlrinne vorgesehenen Kühlflüssigkeit Strömungen oder Turbulenzen, die dazu dienen,
dass die in der Kühlrinne transportierten Verpackungen während des Transport nicht
über längere Zeit aneinander anliegen und dabei aufgrund der Wärme ein Zusammenkleben
der Verpackungen auftritt. Bei der Strömungseinrichtung kann es sich beispielsweise
um innerhalb der Kühlflüssigkeit angeordnete Rotoren oder andere durch Bewegung Strömungen
hervorrufende Elemente handeln. Ebenso kann es sich hierbei um Düsen handeln, die
beispielsweise Kühlflüssigkeit ausstoßen. Die Düsen können beispielsweise um die eigene
Achse rotierend angeordnet sein.
[0017] Besonders bevorzugt ist als Strömungseinrichtung das Vorsehen von Luftdüsen in der
Kühlrinne. Von den Luftdüsen wird vorzugsweise Umgebungsluft in das Kühlmittel eingeblasen.
Ebenso kann es sich um ein anderes Gas handeln. Das Vorsehen von Luftdüsen hat den
Vorteil, dass Luft oder anderes Gas in dem Kühlmittel nach oben an die Kühlmitteloberfläche
steigt. Da sich an der Kühlmitteloberfläche die schwimmenden Verpackungen befinden,
neigt die Luft dazu, zwischen diesen Verpackungen an die Oberfläche der Kühlflüssigkeit
zu gelangen. Hierdurch ist auf einfache Weise vermieden, dass Verpackungen aneinander
haften oder, wenn es sich bei den Verpackungen um Kunststoffbeutel handelt, diese
miteinander verkleben.
[0018] Die Luftdüsen können in den Seitenwänden der Kühlrinne vorgesehen sein. Vorzugsweise
sind die Luftdüsen im Kühlrinnenboden angeordnet, da hierbei der gewünschte Effekt
bereits bei geringem Luftdruck erzielt werden kann. Insbesondere sind die Luftdüsen
am Boden der Kühlrinne derart angeordnet, dass ein über die gesamte Breite der Kühlrinne
verlaufender Luftblasenteppich erzeugt wird. Vorzugsweise erstreckt sich dieser Luftblasenteppich
über die gesamte Länge der Kühlrinne. Bei den im Kühlrinnenboden angeordneten Luftdüsen
kann es sich beispielsweise um lochblechartige Bereiche handeln, die sich über die
gesamte Breite der Kühlrinne erstrecken.
[0019] Die Luftdüsen sowie andere als Strömungseinrichtung vorsehbare Bauteile sind vorzugsweise
derart angeordnet, dass sie den Transport der Verpackungen in der Kühlrinne unterstützen.
Dies wird bei Luftdüsen durch Ausrichtung der Luftdüsen bewirkt. Entsprechend der
Düsen der Sprüheinrichtung können die Luftdüsen der Strömungseinrichtung auch entgegen
der Förderrichtung ausgerichtet sein, um die Verweilzeit der Verpackung in der Kühlrinne
zu erhöhen.
[0020] Die Strömungseinrichtung stellt in Verbindung mit der Vorrichtung zum Kühlen von
Verpackungen eine unabhängige Erfindung dar. Es ist möglich, anstelle der Sprüheinrichtung
ausschließlich eine Strömungseinrichtung vorzusehen.
[0021] Bei der Entnahmevorrichtung zum Entnehmen der Verpackungen aus der Kühlrinne kann
es sich beispielsweise um Gitter handeln, die zum Entnehmen der Verpackungen vom Rinnenboden
nach oben bewegt werden, so dass die Verpackungen aus der Kühlflüssigkeit gehoben
werden. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um mehrere Gitter, die in horizontaler
Lage um eine quer zur Kühlrinne angeordnete Drehachse rotieren.
[0022] Besonders bevorzugt ist eine Entnahmevorrichtung mit einem Förderband, durch das
die Verpackungen aus der Kühlflüssigkeit transportiert werden. Hierzu ist das Förderband
schräg angeordnet, so dass das eine Ende des Förderbands unterhalb der Kühlflüssigkeitsoberfläche
und das andere Ende oberhalb der Kühlflüssigkeitsoberfläche angeordnet ist. Das Endlosband
des Förderbandes wird derart bewegt, dass die Verpackungen auf dem Förderband aus
der Kühlflüssigkeit transportiert werden.
[0023] Vorzugsweise ist der Entnahmevorrichtung eine Ausrichteinheit zum Ausrichten der
Verpackungen nachgeordnet. Hierdurch werden die Verpackungen vorzugsweise hintereinander
mit gleicher Ausrichtung angeordnet, um ein Verpacken der Verpackungen in Kartons
o.dgl. zu ermöglichen. Vorzugsweise weist die Ausrichteinrichtung eine von Flüssigkeit
durchspülte Schwimmrinne auf. Die Maße der Schwimmrinne sind an die Verpackungsmaße
derart angepaßt, dass vorzugsweise die Breite der Schwimmrinne etwa die Breite der
Verpackungen aufweist. Dies bedeutet, dass die Breite der Schwimmrinne geringfügig
größer als die der Verpackungen ist. Die Verpackungen fallen beispielsweise vom oberen
Ende des Förderbands der Entnahmevorrichtung in die Schwimmrinne und werden in dieser
durch eine die Schwimmrinne durchspülende Flüssigkeit gefördert und ausgerichtet.
Die Entnahme der Verpackungen aus der Schwimmrinne kann wiederum durch ein schräg
angeordnetes Förderband erfolgen.
[0024] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Kühlrinne ferner ein Eintauchbecken
auf. In das Eintauchbecken fallen die Verpackungen nach dem Abfüllen, so dass sie
in das Eintauchbecken eintauchen. Dies hat zur Folge, dass unmittelbar nach dem Abfüllen
des Produkts in die Verpackung, d.h. zu einem Zeitpunkt, zu welchem das Verpackungsmaterial
sehr hohem Wärmeeinfluß ausgesetzt ist, die Verpackung vollständig von Kühlflüssigkeit
umgeben ist. Dies bewirkt eine schnelle Kühlung der Verpackung. Das Eintauchbecken
ist vorzugsweise wannenförmig ausgebildet, wobei die Tiefe des Beckens größer ist
als die der Kühlrinne, so dass ein tiefes Eintauchen und damit eine relativ lange
Verweilzeit der Verpackung unter Wasser gewährleistet ist.
[0025] Die Kühlrinne weist, insbesondere im Eintauchbecken, vorzugsweise Wasserdüsen zur
Erzeugung der Transportströmung in der Kühlrinne auf. Das Speisen dieser Wasserdüsen
erfolgt vorzugsweise durch Entnahme von Kühlflüssigkeit im Bereich der Entnahmevorrichtung.
Hierdurch wird im Bereich der Entnahmevorrichtung wiederum ein Sog erzeugt, der den
Transport der Verpackung in der Kühlrinne unterstützt.
[0026] Das Eintauchbecken kann auch dieselbe Tiefe wie die übrige Kühlrinne aufweisen. Hierbei
ist sichergestellt, dass die in das Eintauchbecken fallenden Verpackungen möglichst
nicht den Boden des Beckens berühren. Bei dieser Ausführungsform des Eintauchbeckens
ist es möglich, nur eine einzige Düse vorzusehen, die vorzugsweise einen Durchmesser
von 40 bis 80 mm aufweist und eine ausreichende Strömung im Eintauchbecken erzeugt,
so dass eine nachfolgende Packung nicht auf eine vorhergehende Packung fällt.
[0027] In dem Eintauchbecken kann ferner ein Produkthafen vorgesehen sein. Der Produkthafen
dient zur Überprüfung von Verpackungen, insbesondere zur Überprüfung von Schweißnähten
bei als Kunststoffbeuteln ausgebildeten Verpackungen. Mittels eines Greifers kann
die Verpackung in den Produkthafen bewegt werden, wobei die Verpackung nicht aus der
Kühlflüssigkeit entnommen werden muss. Die in den Produkthafen angeordnete Verpackung
kann sodann einer Sichtprüfung, einer Prüfung mit Sensoren oder ähnlichem unterzogen
werden. Vorzugsweise wird mit Hilfe des Produkthafens und des Greifers eine stichprobenartige
Überprüfung der Qualität der Verpackung und insbesondere des Verschlusses der Verpackung
unterzogen.
[0028] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht der der in Fig. 1 dargestellten Seite gegenüberliegenden
Seite der Vorrichtung,
- Fig. 3
- eine Draufsicht der in den Fign. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung zusammen mit einer
Ausrichteinrichtung und
- Fig. 4
- eine Schnittansich entlang der Linie IV-IV in Fig. 1.
[0029] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kühlrinne 10 eine im Querschnitt
U-förmige Rinne, die in der in Fig. 1 dargestellten Längsrichtung gerade verläuft.
Die Kühlrinne 10 weist an dem in Fig. 1 rechten Ende eine Entnahmevorrichtung 12 auf.
An dem der Entnahmevorrichtung 12 gegenüberliegenden Ende weist die Kühlrinne 10 ein
Eintauchbecken 14 auf. Oberhalb des Eintauchbeckens ist eine Abfülleinrichtung 16
angeordnet. In der Abfülleinrichtung 16 werden beispielsweise Lebensmittel oder andere
Produkte in eine Verpackung, wie einen Beutel, gefüllt. Um ein Aufschmelzen der Verpackung
oder ein Beeinträchtigen der Lebensmittel durch zu hohe Temperaturen der Verpackung
zu vermeiden, fällt die Verpackung aus der Abfülleinrichtung 16 in das mit Kühlflüssigkeit
18 gefüllte Eintauchbecken 14.
[0030] In dem Eintauchbecken 14 sind Düsen 20 vorgesehen. Die Düsen 20 erzeugen in der Kühlflüssigkeit
18 eine Strömung in Richtung der Entnahmeeinrichtung 12 durch den im Querschnitt U-förmigen
Rinnenabschnitt der Kühlrinne 10. Ein Beutel, der in das Eintauchbecken 14 fällt,
wird somit von der durch die Düsen 20 erzeugten Strömung erfasst und bereits während
des Eintauchens in Fig. 1 nach rechts in Richtung der Entnahmevorrichtung 12 transportiert.
Dadurch ist sichergestellt, dass der nächste in das Eintauchbecken 14 eintauchende
Beutel nicht oder nur geringfügig mit dem vorherigen Beutel in Berührung kommt, da
der zuvor in das Eintauchbecken gefallene Beutel nicht an der Eintauchstelle, sondern
in Fig. 1 weiter rechts auftaucht. Ein nachfolgender Beutel fällt somit nicht unmittelbar
auf den vorherigen Beutel. Das Eintauchbecken 14 ist wannenförmig ausgebildet und
weist eine höhere Kühlflüssigkeitstiefe als der im Querschnitt U-förmige Bereich der
Kühlrinne 10 auf. Dies hat den Vorteil, dass die Beutel tief in die Kühlflüssigkeit
eintauchen können und dennoch im übrigen Bereich der Vorrichtung die Menge an erforderlichem
Kühlmittel verringert ist.
[0031] Das Speisen der Kühlmitteldüsen 20 erfolgt durch Kühlmittel, das im Bereich der Entnahmevorrichtung
12 entnommen wurde. Hierzu ist im unteren Bereich eines Beckens 22 der Entnahmevorrichtung
12 eine mit einer Pumpe 24 verbundene Rohrleitung 26 vorgesehen. Von der Pumpe 24
wird aus dem Becken 22 Kühlflüssigkeit durch die Rohrleitung 26 in eine Rohrleitung
28, die in Längsrichtung der Vorrichtung verläuft, gepumpt. Von der Rohrleitung 28
gelangt die Kühlflüssigkeit zu den in einer Seitenwand 30 des Eintauchbeckens 14 vorgesehenen
Düsen 20. Die Düsen 20 sind vorzugsweise über die gesamte Breite des Eintauchbeckens
in zwei Reihen verteilt angeordnet. Durch ein entsprechendes Schwenken und Einstellen
der Düsen 20 kann ein optimaler Abtransport der in das Eintauchbecken 14 fallenden
Beutel erfolgen.
[0032] Das Eintauchbecken 14 weist ferner einen Überlauf 32 auf, der mit einer Rohrleitung
34 zum Ableiten des Kühlwassers verbunden ist. Zusätzlich ist an dem Boden des Eintauchbeckens
14 ein Ablaßrohr 36 mit einem Ablaßventil 38 vorgesehen. Das Ablaßrohr 36 ist mit
dem Leitungsrohr 34 verbunden, so dass durch Öffnen des Ventils 38 die Kühlflüssigkeit
18 aus der Vorrichtung abgelassen werden kann.
[0033] Zur Kühlung von in der Kühlrinne 10 in Richtung der Entnahmevorrichtung 12 transportierten
Beutel bzw. anderen Verpackungen ist zusätzlich zur in der Vorrichtung vorhandenen
Kühlflüssigkeit 18 eine Sprüheinrichtung vorgesehen. Die Sprüheinrichtung weist mehrere
oberhalb eines Flüssigkeitsniveaus 40 angeordnete Rohrleitungen 42 auf. Die Rohrleitungen
42 verlaufen im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Kühlrinne 10 (Fig. 3). Jede
Rohrleitung 42 weist in der dargestellten Ausführungsform drei Düsen 44 auf. Hierbei
kann es sich um einfache Löcher in den Rohrleitungen 42 sowie um speziell ausgestaltete
Düsen 44 handeln. Die Düsen 44 erzeugen vorzugsweise einen Vollkegel. Von den Düsen
44 wird Kühlflüssigkeit auf die Oberseite der in der Kühlrinne 10 transportierten
Beutel gesprüht, so dass auch die Oberseite der Beutel ständig gekühlt wird. Hierzu
werden die Rohrleitungen 42 mit Kühlflüssigkeit gespeist. Bei der dargestellten Ausführungsform
wird die Kühlflüssigkeit zum Speisen der Rohrleitungen 42 wiederum aus dem Becken
22 der Entnahmevorrichtung 12 entnommen. Dies folgt ebenfalls über die mit der Rohrleitungen
26 verbundene Pumpe 24, die die Kühlflüssigkeit in eine Rohrleitung 44 pumpt. Die
Rohrleitung 44 ist über ein Ventil 46 vollständig abschließbar, so dass durch Schließen
des Ventils 46 sämtliche Rohrleitungen 42 nicht mehr mit Kühlflüssigkeit versorgt
werden und die Sprüheinrichtung somit abgeschaltet ist.
[0034] Dies ist auch bei den Düsen 20 möglich, da die Leitung 28 ebenfalls ein Ventil 48
aufweist.
[0035] Die Ventile 46,48 sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass die den Rohrleitungen
38,44 zugeführte Kühlflüssigkeitsmenge eingestellt werden kann. Ein weiteres Ventil
50 zum Einstellen der von der Pumpe 44 gepumpten Kühlflüssigkeitsmenge befindet sich
in der Rohrleitung 26.
[0036] Durch die Düsen 44 wird die Kühlflüssigkeit in Richtung der Entnahmevorrichtung 12
auf die in der Kühlflüssigkeit 18 schwimmenden Beutel abgegeben. Hierdurch wird der
Transport der Beutel in Richtung der Entnahmevorrichtung 12 beschleunigt, da durch
die Sprührichtung der Düsen 44 eine Geschwindigkeitskomponente auf die in der Kühlflüssigkeit
18 schwimmenden Beutel in Richtung der Entnahmevorrichtung 12 hervorgerufen wird.
[0037] Die Kühlrinne 10 ist durch eine Abdeckhaube 52 verschlossen, um den Verlust an Kühlflüssigkeit
18 möglichst gering zu halten. Die Abdeckhaube 52 ist einfach abnehmbar, um beispielsweise
Reparaturen vornehmen zu können oder die Kühlrinne 10 einfach reinigen zu können.
[0038] Zusätzlich zu der anhand der Fign. 1 und 3 ersichtlichen Sprüheinrichtung weist die
dargestellte Ausführungsform ferner eine Strömungseinrichtung (Fig. 2) auf. Die Strömungseinrichtung
weist ein Ansauggebläse 54 auf. Der Ausgang des Ansauggebläses 54 ist mit einer Rohrleitung
56 verbunden, die in Längsrichtung parallel zur Kühlrinne 10 verläuft. Mit der Rohrleitung
56 sind vertikal verlaufende Rohrleitungen 58 verbunden, die rechtwinklig abgeknickt
sind und sodann in einem horizontalen Abschnitt 60 parallel zum Boden der Kühlrinne
10 verlaufen. In dem horizontalen Abschnitt 60 der Rohrleitung 58 sind mehrere Abzweigungen
62 verbunden, deren Enden mit dem im wesentlichen horizontal verlaufenden Boden 64
der Kühlrinne 10 verbunden sind. Durch ggf. als Düsen ausgebildete Öffnungen 66 der
Abzweigungen 62 strömt Luft in die Kühlflüssigkeit 18. Hierdurch werden in der Kühlflüssigkeit
18 Strömungen und/oder Turbulenzen erzeugt, durch die ein Zusammenkleben von Verpackungen
verhindert ist, die über längere Zeit aneinander anliegen. Die an den Öffnungen 66
vorgesehenen Düsen sind vorzugsweise derart ausgerichtet, dass sie einen Luftstrom
in Richtung der Entnahmevorrichtung 12 erzeugen. Hierdurch wird der Transport der
Verpackungen in Richtung der Entnahmevorrichtungen beschleunigt. Die Richtung der
die Strö-mungen in der Kühlflüssigkeit 18 erzeugenden Düsen kann ebenfalls eingestellt
werden. Die Öffnungen 66 können auch mit als Düsen dienenden Lochblechen verbunden
sein (Fig. 3).
[0039] Die Entnahmevorrichtung 12 (Fig. 1) weist ein schrägverlaufendes Förderband 68 auf.
Das Förderband 68 ist durch einen Motor 70 angetrieben. Das Förderband 68 verläuft
über zwei Umlenkrollen 72,74 (Fig. 2). Die untere Umlenkrolle 72 befindet sich unterhalb
des Flüssigkeitsniveaus 40 in dem Becken 22 der Entnahmevorrichtung 12. Die Transportrichtung
des Förderbandes 68 ist durch die Pfeile 76,78 dargestellt.
[0040] Verpackungen, die in der Kühlrinne 10 in Fig. 1 von links nach rechts transportiert
werden, gelangen somit bei der Entnahmevorrichtung an das Förderband 68 und werden
von diesem in Richtung der oberen Umlenkrolle 74 transportiert. Hierbei werden die
Verpackungen aus dem Kühlmittel 18 entnommen.
[0041] Im Bereich der oberen Umlenkrolle 74 ist eine Ausrichteinrichtung 80 angeordnet.
Die Ausrichteinrichtung 80 weist eine Rinne 82 auf, durch die eine Flüssigkeit in
Richtung des Pfeils 84 strömt. Die Abmessungen der Rinne 82 sind derart gewählt, dass
die Breite der Rinne 82 geringfügig größer ist als die Breite der auszurichtenden
Verpackungen. Somit werden Verpackungen, die von dem Förderband 68 der Entnahmevorrichtung
12 im Bereich der oberen Umlenkrolle 74 herunterfallen, automatisch von der Ausrichteinrichtung
80 ausgerichtet. Die Ausrichteinrichtung 80 weist ferner eine Entnahmevorrichtung
86 in Form eines Förderbandes auf. Das Förderband verläuft wiederum schräg, so dass
die in der Rinne 82 in Richtung des Pfeils 84 transportierte Verpackungen aus der
Rinne 82 entnommen werden.
1. Vorrichtung zum Kühlen von in Verpackungen mit bei hohen Temperaturen abgefülltem
Inhalt, mit
einer Kühlflüssigkeit (18) enthaltenden Kühlrinne (10), durch die die Verpackungen
bewegt werden,
einer Entnahmevorrichtung (12) zum Entnehmen der Verpackungen aus der Kühlrinne (10)
und
einer Sprüheinrichtung (42,44) zum Besprühen der in der Kühlrinne (10) befindlichen
Verpackungen mit Kühlflüssigkeit (18),
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Kühlrinne (10) eine Strömungseinrichtung (58,60) zum Erzeugen von Strömungen
in der Kühlflüssigkeit (18) vorgesehen ist, wobei die Strömungseinrichtung (58,60)
Luftdüsen aufweist, die unterhalb des Flüssigkeitsniveaus (40) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdüsen im Kühlrinnenboden (64) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdüsen derart ausgerichtet sind, dass sie zur Beschleunigung der Verpackungen
dienen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprüheinrichtung (42,44) mehrere oberhalb des Kühlflüssigkeitsniveaus (40) angeordnete
Düsen (44) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprüheinrichtung (42,44) mehrere im wesentlichen quer zur Kühlrinne (10) angeordnete
Verteilrohre (42) aufweist, wobei mindestens eine Düse (44), vorzugsweise mindestens
drei Düsen (44) je Verteilrohr (42) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise jedes Verteilrohr (42) ein Ventil zum Zu- und Abschalten der einzelnen
Verteilrohre (42) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprüheinrichtung (42,44) durch im Bereich der Entnahmevorrichtung (12) entnommene
Kühlflüssigkeit (18) gespeist ist, so dass ein Kühlflüssigkeitskreislauf ausgebildet
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprüheinrichtung (42,44) einen Wärmetauscher zum Kühlen der Kühlflüssigkeit (18)
aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmevorrichtung (12) ein die Verpackungen aus der Kühlflüssigkeit (18) transportierendes
Förderband (68) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrinne (10) ein Eintauchbecken (14) aufweist, in das die Verpackungen nach
dem Abfüllen eintauchen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrinne (10) insbesondere im Eintauchbecken (14) Flüssigkeitsdüsen (20) zur
Erzeugung einer Transportströmung in der Kühlrinne (10) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsdüsen (20) durch im Bereich der Entnahmevorrichtung (12) entnommene
Kühlflüssigkeit (18) gespeist sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmevorrichtung (12) mit einer Ausrichteinrichtung (80) zum Ausrichten der
Verpackungen verbunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichteinrichtung (80) eine von Flüssigkeit durchspülte Schwimmrinne (82) aufweist,
die etwa die Breite der Verpackungen aufweist, so dass die Verpackungen in der Schwimmrinne
(82) ausgerichtet werden.
1. A device for the cooling of packings filled with contents at high temperatures, comprising
a cooling channel (10) containing cooling liquid (18) and provided for transport of
the packings therethrough,
a removal device (12) provided to remove the packings from the cooling channel (10),
and
a spraying device (42,44) for spraying cooling liquid (18) onto the packings arranged
in the cooling channel (10),
characterized in
that the cooling channel (10) has a flow-generating device (58,60) arranged therein for
generating flows in the cooling liquid (18), the flow-generating device (58,60) comprising
air nozzles arranged below the level (40) of the liquid.
2. The device according to claim 1, characterized in that the air nozzles are arranged in the bottom (64) of the cooling channel.
3. The device according to claim 1 or 2, characterized in that the air nozzles have an orientation adapted to cause the air nozzles to accelerate
the packings.
4. The device according to any one of claims 1-3, characterized in that the spraying device (42,44) comprises a plurality of nozzles (44) arranged above
the level (40) of the cooling liquid.
5. The device according to claim 4, characterized in that the spraying device (42,44) comprises a plurality of distributor pipes (42) arranged
substantially transversely to the cooling channel (10), and that at least one nozzle
(44) and preferably three nozzles (44) are provided per distributor pipe (42).
6. The device according to claim 5, characterized in that preferably each distributor pipe (42) comprises a valve for switching the individual
distributor pipes (42) on and off.
7. The device according to any one of claims 1-6, characterized in that the spraying device (42,44) is fed by cooling liquid (18) removed in the region of
the removal device (12), so that a cooling liquid circuit is formed.
8. The device according to claim 7, characterized in that the spraying device (42,44) comprises a heat exchanger for cooling the cooling liquid
(18).
9. The device according to any one of claims 1-8, characterized in that the removal device (12) comprises a conveyer belt (68) arranged to transport the
packings out of the cooling liquid (18).
10. The device according to any one of claims 1-9, characterized in that the cooling channel (10) comprises an immersion pool (14) for immersion of the packings
thereinto after filling.
11. The device according to any one of claims 1-10, characterized in that the cooling channel (10) is provided, particularly within the immersion pool (14),
with liquid nozzles (20) for generating a transport flow in the cooling channel (10).
12. The device according to claim 11, characterized in that the liquid nozzles (20) are fed with cooling liquid (18) taken from the region of
the removal device (12).
13. The device according to any one of claims 1-12, characterized in that the removal device (12) is connected to an adjustment means (80) for adjusting the
packings.
14. The device according to claim 13, characterized in that the adjustment means (80) comprises a floating channel (82) having liquid flowing
therethrough and being substantially of the same width as the packings so that the
packings are adjusted in the floating channel (82).
1. Installation pour refroidir le contenu d'emballages y ayant été placé à des températures
élevées, avec
un canal de refroidissement (10) contenant du liquide de refroidissement (18), au
moyen duquel les emballages sont déplacés,
un dispositif d'enlèvement (12) pour enlever les emballages du canal de refroidissement
(10) et
un dispositif de pulvérisation (42, 44) pour pulvériser les emballages se trouvant
dans le canal de refroidissement (10), à l'aide du liquide de refroidissement (18),
caractérisée en ce que
dans le canal de refroidissement (10), est prévu un dispositif à courants (58, 60)
pour produire des courants dans le liquide de refroidissement (18), le dispositif
(58, 60) à courants présentant des buses à air disposées au-dessous du niveau (40)
du liquide.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que les buses à air sont disposées dans le fond (64) du canal de refroidissement.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les buses à air sont orientées, de manière qu'elles permettent d'accélérer les emballages.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif de pulvérisation (42, 44) présente une pluralité de buses (44) disposées
au-dessus du niveau (40) du liquide de refroidissement.
5. Installation selon la revendication 4, caractérisée en ce que le dispositif de pulvérisation (42, 44) présente une pluralité de tubes distributeurs
(42) disposés sensiblement transversalement par rapport au canal de refroidissement
(10), au moins une buse (44), de préférence au moins trois buses (44), étant prévue(s)
par tube distributeur (42).
6. Installation selon la revendication 5, caractérisée en ce que chaque tube distributeur (42) comprend de préférence une soupape pour la mise en
service et la mise hors service des tubes distributeurs (42) individuels.
7. Installation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le dispositif de pulvérisation (42, 44) est alimenté par du liquide de refroidissement
(18) prélevé dans la zone du dispositif d'enlèvement (12), de sorte que se forme un
circuit de liquide de refroidissement.
8. Installation selon la revendication 7, caractérisée en ce que le dispositif de pulvérisation (42, 44) comprend un échangeur de chaleur pour refroidir
le liquide de refroidissement (18).
9. Installation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le dispositif d'enlèvement (12) présente une bande transporteuse (68) transportant
les emballages en dehors du liquide de refroidissement (18).
10. Installation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le canal de refroidissement (10) comprend un bassin d'immersion (14), dans lequel
sont plongés les emballages après leur remplissage.
11. Installation selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le canal de refroidissement (10) présente, en particulier dans le bassin d'immersion
(14), des buses hydrauliques (20) pour produire un courant de transport dans le canal
de refroidissement (10).
12. Installation selon la revendication 11, caractérisée en ce que les buses hydrauliques (20) sont alimentées par du liquide de refroidissement (18)
prélevé dans la zone du dispositif d'enlèvement (12).
13. Installation selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le dispositif d'enlèvement (12) est relié à un dispositif d'orientation (80) destiné
à orienter les emballages.
14. Installation selon la revendication 13, caractérisée en ce que le dispositif d'orientation (80) comprend un canal (82) de flottation, balayé par
le liquide, ledit canal présentant à peu près la largeur des emballages de manière
que les emballages soient orientés dans le canal (82).