[0001] Die Erfindung betrifft eine Transporteinheit für den Untertagebergbau, welcher mit
einer Aufnahme für ein Elektrokabel versehen ist.
[0002] Derartige Transporteinheiten werden im Bergbau für vielfältige Zwecke eingesetzt,
beispielsweise zur Beförderung von Kompaktstationen, Steuergeräten, Aggregaten, Transformatoren
oder auch als Schalt- und Steuerstände, Kabelspeicher, Werkzeugschränke oder Wasserbehälter.
Die Transporteinheiten haben eine längliche Quaderform und können mit Laufwerken versehen
sein, um sie als Einschienenhängebahn einzusetzen (vgl. DE-U-90 10 268.1).
[0003] Die Transporteinheiten sind an den jeweiligen Einsatzzweck angepaßt. Sofern sie für
den Transport von Elektrokabeln vorgesehen sind, weisen sie eine Wanne auf, in die
das Elektrokabel schleifenförmig eingelegt wird. Das Einlegen des Elektrokabels wie
auch dessen Entnahme ist nicht einfach und erfordert hohen Kraftaufwand, da die Elektrokabel
wegen ihres großen Durchmessers - er kann erheblich über 5 cm liegen - sehr steif
sind.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Transporteinheit bereitzustellen,
die die Aufnahme und die Entnahme eines Elektrokabels wesentlich vereinfacht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Transporteinheit wenigstens
eine drehbar gelagerte Kabeltrommel angeordnet ist, deren Drehachse sich in Transportrichtung
der Transporteinheit erstreckt. Grundgedanke der Erfindung ist es also, in der Transporteinheit
eine Kabeltrommel vorzusehen, die sich in Längsrichtung der Transporteinheit erstreckt
und auf die das Elektrokabel auf einfache Weise und ohne großen Kraftaufwand aufgerollt
bzw. abgerollt werden kann. Dabei kann nahezu der gesamte Innenraum der Transporteinheit
für die Kabeltrommel genutzt und damit eine hohe Kapazität für das Elektrokabel bereitgestellt
werden.
[0006] Grundsätzlich reicht eine einzige Kabeltrommel aus, um das Elektrokabel aufzunehmen,
insbesondere wenn die Erstreckung der Kabeltrommel in Richtung der Drehachse größer
ist als ihr Durchmesser und damit die Innenraumkapazität der Transporteinheit weitestmöglich
ausgenutzt wird. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, mehrere Kabeltrommeln
vorzusehen, die in Transportrichtung hintereinander angeordnet sind und auf die dann
mehrere Elektrokabel unabhängig voneinander auf- und abgerollt werden können.
[0007] Die Lagerung der Kabeltrommel kann über übliche Achslagerungen erfolgen. Eine besonders
robuste und einfache Lagerung ergibt sich dann, wenn die Kabeltrommel über Endscheiben
auf Lagerwalzen gelagert wird, wozu in der Regel zwei Lagerwalzen ausreichend sind,
die sich wenigsten über die gesamte Länge der Kabeltrommel erstrecken. Die Endscheiben
haben dann einen Durchmesser, aufgrund dessen sich zwischen der Kabeltrommel und den
Lagerwalzen ein Spalt ergibt, der wenig größer ist als der Durchmesser des Elektrokabels,
das für diese Transporteinheit vorgesehen ist. Auf dies Weise wirken die Lagerwalzen
einem ungeordneten Auf- und Abrollen entgegen. Die Lagerwalzen sind entsprechend ihrer
Funktion im unteren Bereich der Transporteinheit in einem solchen Abstand angeordnet,
daß die Kabeltrommel sicher auf ihnen abrollt.
[0008] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kabeltrommel mit
einem Antriebsmotor, beispielsweise in Form eines Luftmotors, verbunden ist. Mit Hilfe
dieses Antriebsmotors kann das Auf- und Abrollen unterstützt und damit für die jeweilige
Bedienungsperson erleichtert werden. Vorzugsweise sollte der Antriebsmotor im Bereich
einer der Endscheiben angeordnet sein.
[0009] Nach der Erfindung ist ferner vorgeschlagen, daß eine Führungseinrichtung zum Führen
des Elektrokabels auf die Kabeltrommel und von dieser weg vorgesehen ist, die über
die Länge der Kabeltrommel verfahrbar ist. Diese Führungseinrichtung begünstigt das
geordnete Auf- und Abrollen von der Kabeltrommel. Dabei kann die Führungseinrichtung
eine Führungsöse aufweisen, durch die das Elektrokabel geführt wird. Die Führungsöse
kann beispielsweise von zwei Rollenpaaren begrenzt sein, die für eine leichtgängige
Führung des Elektrokabels durch die Führungsöse sorgen. Die Führungsöse ist zweckmäßigerweise
auf einem Schlitten angeordnet, der auf Führungsstangen gelagert ist, die sich parallel
zur Drehachse der Kabeltrommel erstrecken.
[0010] Ein besonders exaktes Auf- und Abrollen wird dann erreicht, wenn der Schlitten mittels
eines Schlittenantriebs in der Weise zwangsgeführt wird, daß das Elektrokabel in unmittelbar
nebeneinander liegenden Windungen aufgerollt wird. Hierzu kann parallel zu den Führungsstangen
eine Spindel gelagert sein, die mit dem Schlitten in Eingriff steht und mit dem Schlittenantrieb
Verbindung hat. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Antriebsmotor für die Kabeltrommel
gleichzeitig auch den Schlittenantrieb bildet, beispielsweise in der Weise, daß der
Antriebsmotor über eine Antriebskette bzw. Antriebsketten mit der Kabeltrommel und
der Spindel verbunden ist.
[0011] Für besondere Anwendungen ist es zweckmäßig, wenn der Schlitten derart mit dem Schlittenantrieb
gekoppelt ist, daß er während des Auf- und Abrollvorgangs in beiden Richtungen verfahren
wird, so daß das Elektrokabel in zwei oder noch mehr Lagen übereinander aufgerollt
werden kann.
[0012] Für ein geordnetes Auf- und Abrollen ist es zudem hilfreich, wenn sich parallel zur
Drehachse der Kabeltrommel eine Führungswalze erstreckt, die zwischen sich und der
Kabeltrommel einen Spalt freiläßt, der etwas größer ist als der Durchmesser des Elektrokabels,
für das die Kabeltrommel bestimmt ist. Die Führungswalze sollte im oberen Bereich
in Drehrichtung nach der Führungseinrichtung angeordnet sein.
[0013] Um die Kabeltrommel gegebenenfalls mit aufgerolltem Elektrokabel auf einfache Weise
aus der Transporteinheit entnehmen zu können, ist nach der Erfindung ferner vorgesehen,
daß die Transporteinheit ein Unterteil und ein Oberteil aufweist, wobei das Oberteil
von dem Unterteil abnehmbar oder wegklappbar ist und derart ausgebildet ist, daß die
Kabeltrommel bei abgenommenem bzw. weggeklapptem Oberteil aus dem Unterteil entnehmbar
ist. Auf diese Weise kann der Kabeltrommel das Elektrokabel an einem anderen Ort entnommen
werden und/oder mit einem neuen Elektrokabel beladen werden. Vorzugsweise sollten
Oberteil und Unterteil eine horizontale Trennebene aufweisen, die in der Achse der
Kabeltrommel liegt.
[0014] In besonderer konstruktiver Ausbildung weist die Transporteinheit einen Transportrahmen
mit eckseitigen Vertikalstreben auf, wobei die Vertikalstreben in obere Strebenabschnitte,
die zu dem Oberteil gehören, und in untere Strebenabschnitte unterteilt sind, die
zu dem Unterteil gehören und obere und untere Strebenabschnitte lösbar miteinander
verbunden sind. Dies kann über Bolzenverbindungen geschehen, bei denen ein Verbindungsbolzen
entfernbar ist. Hierzu können die Bolzenverbindungen sich überlappende Laschen aufweisen,
die in gekoppeltem Zustand miteinander fluchtende Löcher für die Verbindungsbolzen
aufweisen.
[0015] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsform näher veranschaulicht.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Transporteinheit;
- Figur 2
- die linksseitige Stirnansicht der Transporteinheit gemäß Figur 1;
- Figur 3
- die rechtsseitige Stirnansicht der Transporteinheit gemäß Figur 1;
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die Transporteinheit gemäß den Figuren 1 bis 3;
- Figur 5
- eine teilweise Seitenansicht einer Vertikalstrebe der Transporteinheit gemäß den Figuren
1 bis 4 mit Teilschnittdarstellung und
- Figur 6
- eine gegenüber Figur 5 um 90° verdrehte Seitenansicht.
[0016] Die in den Figuren zu sehende Transporteinheit 1 hat längliche Quaderform mit zwei
quadratischen Stirnseiten 2, 3, einer hinteren Seitenwandung 4 und einer vorderen
Seitenwandung 5, welche von einem Boden 6 nur etwa ein Drittel hochsteht. An den Stirnseiten
2, 3 befinden sich Ösen 7, 8, 9, 10, über die die Transporteinheit 1 über den Boden
geschleppt oder an den Laufwerken einer Einschienenhängebahn aufgehängt werden kann.
[0017] In der Transporteinheit 1 erstreckt sich eine Kabeltrommel 11 mit ihrer Drehachse
12 in Transportrichtung der Transporteinheit 1, d.h. in deren Längsrichtung. Die Kabeltrommel
11 weist einen Trommelzylinder 13 auf, der stirnseitig von zwei Endscheiben 14, 15
begrenzt wird. Der Durchmesser der Endscheiben 14, 15 ist größer als der des Trommelzylinders
13, und zwar so viel größer, daß ein aufzurollendes Elektrokabel nicht radial über
die Endscheiben 14, 15 vorsteht. Die Endscheiben 14, 15 ruhen auf Lagerwalzen 16,
17, die im unteren Bereich der Transporteinheit und im Abstand zueinander angeordnet
sind. Die Lagerwalzen 16, 17 sind frei drehbar in der Transporteinheit 1 gelagert
und erstrecken sich über die Länge der Kabeltrommel 11. Sie sorgen für die drehbare
Lagerung der Kabeltrommel 11.
[0018] Im Bereich der linken Stirnseite 2 befindet sich ein Druckluftmotor 18. Über ein
Ritzel 19 und eine Kette 20 wird das von ihm ausgehende Drehmoment auf ein großes
Kettenrad 21 übertragen, das auf einer mit der Endscheibe 14 verbundenen Antriebswelle
22 sitzt. Über den Druckluftmotor 18 kann die Kabeltrommel 11 in beiden Drehrichtungen
verdreht werden, so daß das Auf- und Abrollen mit Unterstützung des Druckluftmotors
18 durchgeführt werden kann.
[0019] Im oberen Bereich der Transporteinheit 1 verlaufen zwei Führungsstangen 23, 24 parallel
zueinander und parallel zur Drehachse 12 der Kabeltrommel 11. Auf den Führungsstangen
23, 24 ist ein Führungsschlitten 25 gelagert. An diesem Führungsschlitten 25 sind
insgesamt vier Führungsrollen 26, 27, 28, 29 frei drehbar gelagert, die sternförmig
angeordnet sind, wobei sich jeweils zwei Führungsrollen 26, 28 bzw. 27, 29 gegenüberliegen.
Die Führungsrollen 26, 27, 28, 29 schließen eine Führungsöse 30 ein, die so groß bemessen
ist, daß das aufzurollende Elektrokabel hindurchpaßt.
[0020] Zwischen den Führungsstangen 23, 24 ist eine Spindel 31 gelagert, die über eine Spindelmutter
32 mit dem Führungsschlitten 25 in Eingriff steht. Linksseitig endet die Spindelmutter
32 in einem Ritzel 33, das von einer Kette 34 umschlungen ist, welche mit einem großen
Kettenrad 35 in Eingriff steht. Das große Kettenrad 35 sitzt fest auf der Antriebswelle
22.
[0021] Die Übersetzungsverhältnisse zwischen Ritzel 19, Kettenrad 21, Kettenrad 35 und Ritzel
33 sind so berechnet, daß der Führungsschlitten 25 beim Aufrollen eines Elektrokabels
über die Führungsöse 30 mit einer solchen Geschwindigkeit in Längsrichtung der Transporteinheit
1 befördert wird, daß die Windungen des Elektrokabels eng aneinander liegend aufgerollt
werden, also einerseits nicht übereinander zu liegen kommen und andererseits auch
keine Abstände zwischen ihnen entstehen. Auf diese Weise wird ein geordnetes Aufrollen
unter Ausnutzung der vollen Kapazität der Kabeltrommel 11 erzielt. Entsprechendes
gilt für das Abrollen.
[0022] Eine weitere Maßnahme zur Vermeidung von ungeordnetem Aufwickeln stellt eine Führungswalze
36 dar, die im oberen Bereich gegenüber den Führungsstangen 23, 24 angeordnet ist
und an ihren Enden frei drehbar gelagert ist. Hierdurch entsteht zwischen Trommelzylinder
13 und Mantel der Führungswalze 36 ein Spalt, der in etwa die Höhe des Überstandes
der Endscheiben 14, 15 hat. Die Führungswalze 36 vermeidet auf diese Weise ein Übereinanderlegen
von Elektrokabeln, die in etwa die Breite des Spaltes haben. Bei erheblich dünneren
Elektrokabeln kann mit Hilfe der Führungsöse 30 und des Führungsschlitten 25 eine
zweite Lage auf die erste Lage aufgelegt werden.
[0023] Damit die Kabeltrommel 11 aus der Transporteinheit 1 entnommen werden kann, ist die
Transporteinheit in der horizontalen, durch die Drehachse 12 der Kabeltrommel 11 gehende
Horizontalebene A-B in ein Oberteil 41 und ein Unterteil 42 aufgeteilt. Oberteil 41
und Unterteil 42 sind lösbar miteinander verbunden. Um das Oberteil 41 von dem Unterteil
42 abzuheben, kann ein entsprechendes Hebegeschirr an den Ösen 7, 8, 9, 10 befestigt
werden, so daß das Oberteil 41 mittels eines Krans vertikal verfahren werden kann,
wenn zuvor die Verbindung zwischen Oberteil 41 und Unterteil 42 gelöst worden ist.
Die Kabeltrommel 11 liegt dann so frei, daß sie nach Abnahme der Kette 20 vertikal
nach oben herausgehoben und durch eine andere Kabeltrommel ersetzt bzw. an anderer
Stelle mit einem neuen Elektrokabel beladen werden kann.
[0024] In den Figuren 1 bis 4 ist nicht näher dargestellt, daß die Transporteinheit 1 in
jeder ihrer vier Ecken Vertikalstreben aufweist, die das Oberteil 41 mit dem Unterteil
42 verbinden. In den Figuren 5 und 6 ist eine solche Vertikalstrebe 41 in im rechten
Winkel zueinander stehenden Ansichten teilweise dargestellt.
[0025] Die Vertikalstrebe 43 weist einen oberen Strebenabschnitt 44 und einen unteren Strebenabschnitt
45 auf, wobei der obere Strebenabschnitt 44 zum Oberteil 41 und der untere Abschnitt
45 zum Unterteil 42 gehören. Beide Strebenabschnitte 44, 45 verlaufen koaxial zueinander.
Auf der oberen Stirnseite des unteren Strebenabschnittes 44 ist ein U-Stück 46 mit
zwei nach oben gerichteten U-Schenkeln 47, 48 angeschweißt. In den Zwischenraum zwischen
den U-Schenkeln 47, 48 ragt eine Verbindungslasche 49 hinein, die an ihrem oberen
Ende mit dem oberen Strebenabschnitt 44 verschweißt ist. Die U-Schenkel 47, 48 und
die Verbindungslasche 49 weisen Durchgangslöcher 50, 51, 52 auf, die in dem gezeigten,
gekoppelten Zustand miteinander fluchten und durch die ein Verbindungsbolzen 53 gesteckt
ist. Der Verbindungsbolzen 53 weist in der Darstellung gemäß Figur 5 am rechten Ende
eine Durchmesservergrößerung 54 auf, die nicht durch die Durchgangslöcher 50, 51,
52 paßt. Am linksseitigen Ende hat der Verbindungsbolzen 53 ein Querloch 55, durch
das ein hier nicht dargestellter Sicherungssplint hindurchgesteckt ist.
[0026] Sofern das Oberteil 41 von dem Unterteil 42 entfernt werden soll, werden die Sicherungssplinte
an den Verbindungsbolzen 53 entfernt und die Verbindungsbolzen 53 aus den Durchgangslöchern
50, 51, 52 herausgezogen bzw. herausgedrückt. Dadurch ist die Verbindung zwischen
den oberen und unteren Strebenabschnitten 44, 45 aufgehoben, und das Oberteil 41 kann
zusammen mit allen darin enthaltenen Vorrichtungsteilen abgehoben werden. Zur Verbindung
von Oberteil 41 und Unterteil 42 wird entsprechend umgekehrt verfahren.
[0027] Im konkreten Ausführungsbeispiel hat die Transporteinheit 1 eine Länge von 3,8 m
sowie eine Breite und eine Höhe von 1,1 m. Der Trommelzylinder 13 hat einen Durchmesser
von 0,8 m und eine Länge von 3,1 m. Die Transporteinheit 1 ist zum Transport von Kabeln
mit einem Durchmesser von 70 bis 76 mm geeignet.
[0028] Es versteht sich, daß auch andere Dimensionen möglich sind. So kann der Durchmesser
des Trommelzylinders 13 kleiner sein, wenn der Durchmesser des aufzurollenden Elektrokabels
entsprechend geringer ist.
1. Transporteinheit (1) für den Untertagebergbau, welche mit einer Aufnahme (11) für
ein Elektrokabel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Transporteinheit (1) wenigstens eine drehbar gelagerte Kabeltrommel (11) angeordnet
ist, deren Drehachse (12) sich in Transportrichtung der Transporteinheit (1) erstreckt.
2. Transporteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung mehrere Kabeltrommeln hintereinander angeordnet sind.
3. Transporteinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung der Kabeltrommel (11) in Richtung der Drehachse (12) größer ist als
ihr Durchmesser.
4. Transporteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeltrommel (11) über Endscheiben (14, 15) auf Lagerwalzen (16, 17) gelagert
ist.
5. Transporteinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwalzen (16, 17) im unteren Bereich der Kabeltrommel (11) angeordnet sind.
6. Transporteinheit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lagerwalzen (16, 17) über die gesamte Länge der Kabeltrommel (11) erstrekken.
7. Transporteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeltrommel (11) mit einem Antriebsmotor (18) verbunden ist.
8. Transporteinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (18) im Bereich einer der stirnseitigen Enden der Kabeltrommel
(11) angeordnet ist.
9. Transporteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungseinrichtung (25, 30) zum Führen des Elektrokabels auf die Kabeltrommel
(11) und von dieser herunter vorgesehen ist, die über die Länge der Kabeltrommel (11)
verfahrbar ist.
10. Transporteinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung eine Führungsöse (30) aufweist.
11. Transporteinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsöse (30) von zwei Rollenpaaren (26, 27, 28, 29) begrenzt ist.
12. Transporteinheit nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsöse (30) an einem Schlitten (25) angeordnet ist.
13. Transporteinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (25) auf Führungsstangen (23, 24) gelagert ist, die sich parallel zur
Drehachse (12) der Kabeltrommel (11) erstrecken.
14. Transporteinheit nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schlittenantrieb (18) zum Verfahren des Schlittens (25) vorgesehen ist.
15. Transporteinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (25) derart mit dem Schlittenantrieb (18) gekoppelt ist, daß er während
des Auf- und Abrollvorgangs in beiden Richtungen verfahren wird.
16. Transporteinheit nach Anspruch 13 und 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Führungsstangen (23, 24) eine Spindel (31) gelagert ist, die mit
dem Schlitten (25) in Eingriff steht und mit dem Schlittenantrieb (18) Verbindung
hat.
17. Transporteinheit nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (18) gleichzeitig auch den Schlittenantrieb bildet.
18. Transporteinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (18) über eine Antriebskette bzw. Antriebsketten (20, 34) mit der
Kabeltrommel (11) und der Spindel (31) verbunden ist.
19. Transporteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich parallel zur Drehachse (12) der Kabeltrommel (11) eine Führungswalze (36) erstreckt,
die zwischen sich und der Kabeltrommel (11) einen Spalt freiläßt.
20. Transporteinheit nach mindestens den Ansprüchen 9 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswalze (36) im oberen Bereich in Drehrichtung nach der Führungseinrichtung
(25, 30) angeordnet ist.
21. Transporteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinheit (1) ein Unterteil (42) und ein Oberteil (41) aufweist, wobei
das Oberteil (41) von dem Unterteil (42) abnehmbar oder wegklappbar ist und derart
ausgebildet ist, daß die Kabeltrommel (11) bei abgenommenem bzw. weggeklapptem Oberteil
(41) aus dem Unterteil (42) entnehmbar ist.
22. Transporteinheit nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß Oberteil (41) und Unterteil (42) eine horizontale Trennebene (A-B) haben.
23. Transporteinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennebene (A-B) in der Achse (12) der Kabeltrommel (11) liegt.
24. Transporteinheit nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinheit (1) einen Transportrahmen mit eckseitigen Vertikalstreben (43)
aufweist und daß die Vertikalstreben (43) in obere Strebenabschnitte (44), die zu
dem Oberteil (41) gehören, und in untere Strebenabschnitte (45) unterteilt sind, die
zu dem Unterteil (42) gehören, wobei die oberen und unteren Strebenabschnitte (44,
45) lösbar miteinander verbunden sind.
25. Transporteinheit nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Strebenabschnitte (44, 45) über eine Bolzenverbindung gekoppelt
sind, bei denen ein Verbindungsbolzen (53) entfernbar ist.
26. Transporteinheit nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenverbindungen sich überlappende Laschen (47, 48, 49) aufweisen, die in gekoppeltem
Zustand miteinander fluchtende Löcher (50, 51, 52) für die Verbindungsbolzen (53)
aufweisen.