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(11) |
EP 1 205 590 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2005 Patentblatt 2005/52 |
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Anmeldetag: 20.10.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D06F 31/00 |
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Vorrichtung zur Nassbehandlung von Wäsche und Dichtung für eine derartige Vorrichtung
Device for wet treatment of laundry and seal for a such device
Dispositif pour le traitement au mouillé du linge et étanchéité pour un tel dispositif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
14.11.2000 DE 10056358
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.2002 Patentblatt 2002/20 |
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Patentinhaber: Pharmagg Systemtechnik GmbH |
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27318 Hoya (DE) |
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Erfinder: |
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- Bringewatt, Wilhelm
32547 Bad Oeynhausen (DE)
- Mehrmann, Falk F.
29664 Walsrode (DE)
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Vertreter: Möller, Friedrich et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Anwaltssozietät GbR
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 081 267 DE-A- 3 903 458
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DE-A- 3 631 866 DE-U- 29 514 736
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Nassbehandlung von Wäsche gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie eine Dichtung für eine solche Vorrichtung, insbesondere eine
Waschmaschine, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
[0002] Aus der DE 36 31 866 A und der DE 295 14 736 U sind Vorrichtungen der hier angesprochenen
Art bekannt. Diese verfügen über eine drehend antreibbare Innentrommel, in der in
Längsrichtung der Trommel durch Trennwände aufeinanderfolgende Behandlungskammern
gebildet sind. Die Innentrommel ist mindestens im Bereich einiger Behandlungskammem
ganz oder auch nur teilweise flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet. Manchen Behandlungskammem
der Innentrommel ist eine flüssigkeitsdichte Außentrommel zugeordnet. Zwischen der
Innentrommeln und der Außentrommel befindet sich Flüssigkeit zur Behandlung der Wäsche.
Damit diese Flüssigkeit nicht unkontrolliert von einer Behandlungskammer zur anderen
gelangen kann, sind zwischen den Behandlungskammern Dichtungen angeordnet.
[0003] Bei bekannten Waschmaschinen sind die Dichtungen festgelegten Stellen zugeordnet.
Deshalb ist eine genaue Fertigung einzelner Abschnitte der Außentrommel (Außentrommelabschnitte)
erforderlich, damit die Dichtungen eine zuverlässige Abdichtung an Trennwänden zwischen
benachbarten Behandlungskammem der Innentrommel gewährleisten. Temperaturbedingte
Verschiebungen der Außentrommelabschnitte gegenüber der Innentrommel können beim Betrieb
der Waschmaschine dazu führen, dass die Dichtungen ihre Wirksamkeit verlieren. Werden
die Dichtungen verschlissen, müssen sie ausgetauscht werden. Der Erfindung liegt nun
die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Nassbehandlung von Wäsche (Waschmaschine)
und eine Dichtung zu schaffen, die eine dauerhafte zuverlässige Abdichtung gewährleisten,
preiswert herstellbar und einfach montierbar sind.
[0004] Eine Vorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf.
Dadurch ist mindestens eine Verschiebbarkeit der Dichtungen gegeben, wodurch die Dichtungen
an die örtlichen Gegebenheiten der Waschmaschine angepasst werden können, so dass
automatisch Fertigungstoleranzen, insbesondere der Außentrommel, aber auch der Innentrommel,
berücksichtigt werden. Die Dichtungen können nach dem Zusammenbau der Innen- und der
Außentrommel montiert werden. Schließlich ist es auch möglich, eine teilweise verschlissene
Dichtung durch Drehen der ganzen Dichtung in den unteren Bereich der Außentrommel
zu bringen, wo nur eine Dichtungwirkung erforderlich ist, weil sich nur dort Flüssigkeit
sammelt. Verschlissene Dichtungen sind leicht von außen zugänglich und können problemlos
durch neue ersetzt werden.
[0005] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weisen die Außentrommelabschnitte
zylindrische Mantelflächen auf. Den Stirnseiten dieser zylindrischen Mantelflächen
sind die Dichtabschnitte der Dichtungen unmittelbar zugeordnet. Es erübrigen sich
dadurch besonders gestaltete Stirnseitenbereiche der Außentrommelabschnitte zur Aufnahme
der Dichtungen. Die Dichtungen können vielmehr unmittelbar den von den Stirnseiten
ausgehenden zylindrischen Randabschnitten der Außentrommelabschnitte zugeordnet und
an diesen befestigt werden.
[0006] Durch Spannmittel zur Befestigung der Dichtungen an den Außentrommelabschnitten brauchen
die Dichtungen nur über einen sehr einfachen Aufbau zu verfügen, weil sie selbst keine
Mittel aufweisen müssen, mit denen sie an den Außentrommelabschnitten befestigbar
sind. Die separaten Spannmittel können sehr einfacher Art sein. Im einfachsten Falle
kann es sich hierbei um handelsübliche Spannbänder handeln. Des weiteren lassen die
separaten Spannmittel eine einfache Relativverschiebung der Dichtungen zu den hiermit
in Kontakt kommenden Teilen der Waschmaschine zu.
[0007] Bei einer bevorzugten Vorrichtung ermöglicht der zylindrische Dichtabschnitt der
jeweiligen Dichtung es, diese einfach auf den ebenfalls zylindrischen Randabschnitt
einer entsprechenden Stirnseite des Außentrommelabschnitts vorzugsweise von außen
aufzuschieben. Lageabweichungen der Außentrommelabschnitte, insbesondere der Stirnseiten
derselben, können dabei einfach dadurch kompensiert werden, dass der zylindrische
Dichtabschnitt der jeweiligen Dichtung entsprechend weit auf den zylindrischen Randabschnitt
des Außentrommelabschnitts aufgeschoben wird. Durch das äußere Aufschieben der Dichtung
mit dem Dichtabschnitt auf den Außentrommelabschnitt wird die Dichtung auf diesen
in der vorgesehenen Position auch dann gehalten, wenn das Spannmittel noch nicht montiert
ist.
[0008] Zwei benachbarte Außentrommelabschnitte mit voneinander beabstandeten Stirnseiten
werden durch die Dichtung flüssigkeitsdicht verbunden, indem die Dichtung einen zylindrischen
Abschnitt aufweist, der an gegenüberliegenden Enden jeweils einen der Dichtabschnitte
aufweist, der von außen einen Wandabschnitt jeder der beiden durch die Dichtung zu
verbindenden Außentrommelabschnitte überdeckt. Die Dichtung sorgt hierbei für eine
elastische Verbindung benachbarter Außentrommelabschnitte, die Lageabweichungen benachbarter
Außentrommelabschnitte ausgleicht und während des Betriebs der Waschmaschine hervorgerufene
Lageveränderungen der Außentrommelabschnitte elastisch ausgleicht.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die
Außentrommelabschnitte mit Abstand von jeder gegenüberliegenden Stirnseite mit einem
äußeren Flansch versehen. Die Flansche liegen vorzugsweise mit geringem Abstand neben
dem zylindrischen Dichtabschnitt jeder Dichtung und sind mechanisch miteinander verbunden,
vorzugsweise lösbar. Die Verbindung benachbarter Außentrommelabschnitte erfolgt vorzugsweise
mit Abstandshaltem zwischen zueinander gerichteten Flanschen aufeinanderfolgender
Außentrommelabschnitte. Auf diese Weise erfolgt eine definierte, formschlüssige Festlegung
der Außentrommelabschnitte zueinander. Die Außentrommelabschnitte bilden dadurch eine
mechanisch verbundene Einheit, die Kräfte zwischen benachbarten Außentrommelabschnitten
aufnimmt und insoweit die Dichtungen zwischen benachbarten Außentrommelabschnitten
entlastet.
[0010] Eine Dichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe zeichnet sich durch mindestens
einen Dichtabschnitt zur Anlage an der Außenseite eines zylindrischen Mantels eines
Außentrommelabschnitts der Waschmaschine und eine elastisch verformbare Dichtlippe
zur vorzugsweise einseitigen Abdichtung benachbarter Behandlungskammern der Innentrommel
aus. Eine solche Dichtung verfügt über einen sehr einfachen Aufbau und lässt sich
mit dem zylindrischen Dichtabschnitt leicht auf den Randabschnitt eines Außentrommelabschnitts
aufsetzen, dem die Dichtung zugeordnet werden soll.
[0011] Dichtungen zwischen zwei benachbarten Außentrommelabschnitten, deren zueinanderweisende
Stirnseiten einen geringen Abstand zueinander aufweisen, verfügen über einen zylindrischen
Abschnitt, der auf entgegengesetzten Seiten jeweils einen Dichtabschnitt aufweist
und über einen Mittelabschnitt zwischen benachbarten Stirnseiten der Außentrommelabschnitte
verfügt, dem die Dichtlippe zugeordnet ist. Die beiden Dichtabschnitte lassen sich
auf einfache Weise durch den zylindrischen Abschnitt bilden. Der zylindrische Abschnitt
der Dichtung bildet dadurch eine elastische Verbindung zwischen den beiden benachbarten
Außentrommelabschnitten. Der Mittelabschnitt zwischen den benachbarten Dichtabschnitten
ermöglicht die einstückige Verbindung der Dichtlippe mit dem Mittelabschnitt der Dichtung.
[0012] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung, nämlich einer Durchlaufwaschmaschine,
und
- Fig. 2
- eine vergrößert dargestellte Einzelheit II aus der Fig. 1.
[0013] Bei der hier gezeigten Vorrichtung handelt es sich um eine überwiegend in gewerblichen
Wäschereien eingesetzte Durchlaufwaschmaschine 10. In der Durchlaufwaschmaschine 10
werden in den Figuren nicht dargestellte Wäschestücke postenweise gewaschen, gespült
und gegebenenfalls nachbehandelt.
[0014] Die Durchlaufwaschmaschine 10 verfügt über eine längliche Innentrommel 11, die um
eine horizontale Längsmittelachse 12 drehend antreibbar ist. Die Innentrommel 11 der
Durchlaufwaschmaschine 10 ist unterteilt in verschiedene Behandlungskammern 13, die
verschiedene Zonen zur Behandlung der Wäschestücke definiert. Beispielsweise handelt
es sich um eine Vorwaschzone, eine Klarwaschzone, eine Spülzone und gegebenenfalls
eine Nachbehandlungszone. Die einzelnen Behandlungskammem 13 sind in Behandlungsrichtung
14, die in Richtung der Längsmittelachse 12 der Innentrommel 11 verläuft, aufeinanderfolgend
in der Innentrommel 11 der Durchlaufwaschmaschine 10 angeordnet. Die Anzahl der aufeinanderfolgenden
Behandlungskammem 13 pro Zone kann nach Größe und Leistungsfähigkeit der Durchlaufwaschmaschine
10 variieren.
[0015] Vor einem in der Fig. 1 linken Eingabeende 15 der Durchlaufwaschmaschine 10 ist ein
Eingabetrichter 16 angeordnet. Dem in der Fig. 1 rechten Ausgabeende 17 der Innentrommel
11 ist eine Ausgaberutsche 18 zugeordnet.
[0016] Die einstückige Innentrommel 11 ist unter anderem gebildet aus zylindrischen Trommelabschnitten
19. Jeder Trommelabschnitt 19 dient zur Bildung einer Behandlungskammer 13. Die Wandungen
der Trommelabschnitte 19 können ganz oder teilweise flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet
sein, nämlich entsprechende Perforationslöcher aufweisen. Zwischen den einzelnen Trommelabschnitten
19 zur Bildung der Behandlungskammem 13 sind in einer senkrecht zur Längsmittelachse
12 verlaufenden, vertikalen Ebene liegende kreisringförmige Ronden 20 angeordnet.
Die Ronden 20 sind mit Stirnseiten der zylindrischen Trommelabschnitte 19 verbunden,
und zwar vorzugsweise flüssigkeitsdicht verschweißt. Die Ronden 20 weisen einen Außendurchmesser
auf, der größer als der Außendurchmesser der zylindrischen Mäntel der Trommelabschnitte
19 ist, so dass zwischen zwei aufeinanderfolgenden Behandlungskammem 13 ein Kreisringabschnitt
21 jeder Ronde 20 nach außen gegenüber der zylindrischen Mantelfläche der Innentrommel
11 vorsteht. Im Bereich einiger Behandlungskammern 13 ist die Innentrommel 11 umgeben
von einer feststehenden, flüssigkeitsdichten Außentrommel 22. Die Außentrommel 22
ist der Innentrommel 11 stillstehend zugeordnet. Wie die Fig. 1 zeigt, ist die Außentrommel
22 nur Teilen der Innentrommel 11 zugeordnet, nämlich nur bestimmten Behandlungskammern
13 der Innentrommel 11. Zwischen der im Durchmesser größeren Außentrommel 22 und der
Innentrommel 11 sind Aufnahmeräume 23 für Flüssigkeit aus der mindestens in den Bereichen
der Außentrommel 22 ganz oder teilweise flüssigkeitsdurchlässigen Innentrommel 11
vorgesehen.
[0017] Die Außentrommel 22 ist gebildet aus einzelnen Außentrommelabschnitten 24. Jeder
der vorzugsweise gleich ausgebildeten Außentrommelabschnitte 24 verfügt über einen
zylindrischen Mantel. Der Durchmesser des zylindrischen Außentrommelabschnitts 24
ist etwas größer als der Außendurchmesser der Ronden 20 zwischen zwei Trommelabschnitten
19 der Innentrommel 11. Die Länge der zylindrischen Außentrommelabschnitte 24 ist
etwas geringer als der Abstand zwischen zwei Ronden 20 an gegenüberliegenden Seiten
der jeweiligen Behandlungskammer 13. Es entsteht dadurch zwischen jeweils zwei zueinanderweisenden,
kreisrunden Stirnseiten 25 aufeinanderfolgender Außentrommelabschnitte 24 ein Zwischenraum
26. Die zylindrischen Außentrommelabschnitte 24 enden unmittelbar an den gegenüberliegenden,
kreisrunden Stirnseiten 25. Die Stirnseiten 25 der Außentrommelabschnitte 24 sind
demzufolge bei der Erfindung nicht in irgendeiner Weise besonders ausgestaltet, insbesondere
nicht mit Endstücken oder Anschlussstücken versehen. Die Stirnseiten 25 gehen demzufolge
absatzlos und glatt auf den zylindrischen Außentrommelabschnitt 24 über.
[0018] Der zylindrische Mantel jedes Außentrommelabschnitts 24 ist außen von zwei Ringflanschen
27 umgeben. Die beiden vorzugsweise gleich ausgebildeten Ringflansche 27 jedes Außentrommelabschnitts
24 sind mit Abstand von einem von der jeweiligen Stirnseite 25 ausgehenden Randabschnitt
28 des zylindrischen Mantels angeordnet. Die Abstände der Ringflansche 27 von den
Stirnseiten 25 sind jeweils gleich groß. Die Ringflansche 27 sind mit der zylindrischen
Mantelfläche des Außentrommelabschnitts 24 verbunden, und zwar vorzugsweise verschweißt,
wobei diese Schweißung punkt- oder bereichsweise erfolgen kann, also nicht flüssigkeitsdicht
sein muss.
[0019] Benachbarte Außentrommelabschnitte 24 sind an zueinandergerichteten Ringflanschen
27 miteinander verbunden. Dazu dienen mit vorzugsweise gleichmäßigen Abständen auf
den Umfang der Ringflansche 27 verteilte Schraubverbindungen 29. Zwischen miteinander
verbundenen Ringflanschen 27 sind Abstandshalter angeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
(Fig. 2) handelt es sich hierbei um Abstandshalterhülsen 30. Diese stützen sich an
zueinandergerichteten Seitenflächen der Ringflansche der zu verbindenden Außentrommelabschnitte
24 ab und legen dadurch den Abstand zwischen den Außentrommelabschnitten 24, insbesondere
den zueinanderweisenden Stirnseiten 25 derselben, und damit die Breite des Zwischenraums
26 fest. Durch die jeweilige Abstandshalterhülse 30 erstreckt sich ein Schraubenbolzen
31 mit einer Mutter 32, womit die jeweilige Schraubverbindung 29 geschlossen ist und
die beiden Ringflansche 27 von beiden Seiten gegen die jeweilige Abstandshalterhülse
30 drückt.
[0020] Die Außentrommel 22 ist gegen die Innentrommel 11 abgedichtet, und zwar flüssigkeitsdicht.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt die Abdichtung derart, dass nicht nur die
freiliegenden äußeren Stirnseiten 25 der Außentrommelabschnitte 24 abgedichtet sind,
vielmehr auch zwischen aufeinanderfolgenden Außentrommelabschnitten 24 Dichtungen
sich befinden, wodurch eine flüssigkeitsdichte Abdichtung nicht nur der Behandlungskammem
13 nach außen hin, sondern auch zwischen den Behandlungskammem 13 erfolgt. Die Abdichtung
der Behandlungskammem 13 der Innentrommel 11 gegenüber den Außentrommelabschnitten
24 erfolgt im gezeigten Ausführungsbeispiel durch zwei unterschiedliche Dichtungen
33 bzw. 34. Die Dichtungen 33 dienen zum Abdichten einer freien Stirnseite 25 an jeweils
einem seitlichen Ende eines äußeren Außentrommelabschnitts 24 der Außentrommel 22
gegenüber der Innentrommel 11. Mit den Dichtungen 34 erfolgt eine Abdichtung zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Außentrommelabschnitten 24 der Außentrommel 22 einerseits
und zwischen der Außentrommel 22 und der Innentrommel 11 andererseits.
[0021] Die Dichtungen 33 und 34 sind aus einem elastischen Material, beispielsweise Gummi
oder einem Elastomer, gebildet, wobei das Gummi oder Elastomer gegebenenfalls mit
Verstärkungseinlagen versehen sein kann. Die Dichtungen 33 und 34 sind entweder endlos
zylindrisch um den jeweiligen Außentrommelabschnitt 24 herumgeführt oder aus einem
endlichen Strang gebildet, der ringförmig um die betreffende Stirnseite 25 des jeweiligen
Außentrommelabschnitts 24 herumgelegt ist, wobei die Enden der Dichtungen 33, 34 miteinander
dichtend verbunden und dadurch endlos gemacht sein können.
[0022] Die an den freien Enden der Außentrommel 22 angeordneten Dichtungen 33 verfügen über
einen zylindrischen Dichtabschnitt 35 und ein daran einstückig angeformtes Dichtmittel,
bei dem es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um eine Dichtlippe 36 handelt. Die
Dichtlippe 36 ist mit einem zur ihr zugeordneten Ronde 20 der Innentrommel 11 weisenden
Enden des Dichtabschnitts 35 verbunden. Die Dichtlippe 36 verfügt über einen flachen
V-förmigen Querschnitt. Ein vom Dichtabschnitt 35 wegweisendes, umlaufendes freies
Ende der Dichtlippe bildet eine Dichtkante 37, die an der in den Zwischenraum 26 weisenden,
senkrechten Wandfläche 38 der Ronde 20 unter Vorspannung und somit dichtend anliegt.
Die in der beschriebenen Weise ausgebildete und angeordnete Dichtlippe 36 liegt im
mit Flüssigkeit mindestens teilweise gefüllten Zwischenraum 26 zwischen der Innentrommel
11 und der Außentrommel 22 und wird demzufolge durch den Druck der Flüssigkeit im
Zwischenraum 26 mit der Dichtkante 37 gegen die Wandfläche 38 gedrückt zur Verstärkung
der Dichtwirkung.
[0023] Der Dichtabschnitt 35 der Dichtung ist zylindrisch ausgebildet und so bemessen, dass
er vorzugsweise mit Vorspannung den Außentrommelabschnitt 24 im von der jeweiligen
Stirnseite 25 ausgehenden Randabschnitt 28 von außen ringförmig umgibt. Der Dichtabschnitt
35 ist in der Länge so bemessen, dass er mit Abstand vor dem Ringflansch 27 an der
mit der Dichtung 33 versehenen Seite des Außentrommelabschnitts 24 sich befindet.
Dadurch ist es möglich, die Dichtung 33 mit dem Dichtabschnitt 35 in Richtung der
Längsmittelachse 12 der Innentrommel 11 auf dem Randabschnitt 28 des Außentrommelabschnitts
24 zu verschieben, und zwar derart, dass die Dichtkante 37 der Dichtlippe 36 mit ausreichender
Vorspannung an der Wandfläche 38 der Ronde 20 anliegt.
[0024] Die Dichtung 34 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Außentrommelabschnitten 24 verbindet
zueinandergerichtete Stirnseiten 25 zweier benachbarter Außentrommelabschnitte 24.
Dazu ist die Dichtung 34 mit einem im Vergleich zur Dichtung 33 längeren zylindrischen
Abschnitt 39 versehen. Der zylindrische Abschnitt 39 erstreckt sich vom Randabschnitt
28 eines Außentrommelabschnitts 24 zum Randabschnitt 28 des benachbarten Außentrommelabschnitts
24 (Fig. 2). Dazu verfügt der zylindrische Abschnitt 39 der Dichtung 34 über an seinen
gegenüberliegenden Enden angeordnete Dichtabschnitte 40. Zwischen den beiden Dichtabschnitten
40 weist der zylindrische Abschnitt 39 einen Mittelabschnitt 41 auf. Die beiden Dichtabschnitte
40 umgeben umlaufend die Außenseite jeweils eines Randabschnitts benachbarter Außentrommelabschnitte
24. Der zwischen den Dichtabschnitten 40 liegende Mittelabschnitt 41 befindet sich
im Bereich des Zwischenraums 26 zwischen zueinanderweisenden Stirnseiten 25 benachbarter
Außentrommelabschnitte 24. An den Mittelabschnitt 41 des einstückigen Zylinderabschnitts
39 ist ebenfalls einstückig angeformt eine Dichtlippe 42.
[0025] Die Dichtlippe 42 entspricht der Dichtlippe 36. Die Dichtlippe 42 erstreckt sich
ringförmig durch den Zwischenraum 26 hindurch und liegt mit einer Dichtkante 43 an
einer Wandfläche 44 der Ronde 20 zwischen benachbarten Behandlungskammem 13, die von
den durch die Dichtung 34 verbundenen Außentrommelabschnitten 24 umgeben sind, unter
elastischer Vorspannung dichtend an. Die nur einzige Dichtlippe 42 der Dichtung 34
reicht aus, um einen Flüssigkeitsaustausch unter den Aufnahmeräumen 23 zwischen der
Innentrommel 11 und der Außentrommel 22 benachbarter Behandlungskamniem 13 ganz oder
zumindest größtenteils zu vermeiden. Ist der Flüssigkeitsstand im Aufnahmeraum 23,
in dem sich die Dichtlippe 42 der Dichtung 34 befindet (linke Aufnahmeraum 23 in der
Fig. 2), höher als im benachbarten Aufnahmeraum 23 (rechter Aufnahmeraum 23 in der
Fig. 2), wird durch das hydrostatische Druckgefälle die Dichtlippe 42 mit der Dichtkante
43 gegen die Wandfläche 44 der Ronde 20 gedrückt und mithin die Dichtwirkung verstärkt.
Nur wenn im Aufnahmeraum 23, dem die Dichtlippe 42 weggerichtet ist (rechter Aufnahmeraum
23 in der Fig. 2), ein höherer Flüssigkeitsstand vorhanden ist als im benachbarten
Raum 23 mit der Dichtlippe 42 (linker Aufnahmeraum 23 in der Fig. 2), kann es sein,
dass durch das hydrostatische Gefälle die Dichtwirkung der Dichtlippe 42 reduziert
wird. Die Dichtwirkung ist aufgrund der elastischen Vorspannung der Dichtlippe 42
dann aber in der Regel noch so groß, dass kein oder nur ein minimaler Flüssigkeitsaustausch
zwischen den Aufnahmeräumen 23 benachbarter, unterschiedlicher Behandlungskammem 13
erfolgt. Ein solcher eventueller Flüssigkeitsaustausch ist tolerierbar.
[0026] Der zylindrische Abschnitt 39 auf zueinanderweisenden Randabschnitten 28 benachbarter
Außentrommelabschnitten 24 dient dazu, den Zwischenraum 26 zwischen den benachbarten
Außentrommelabschnitten 24 flüssigkeitsdicht abzudichten. Durch die elastischen Eigenschaften
der Dichtung 34, insbesondere des zylindrischen Abschnitts 39 derselben, werden jedoch
über den Zwischenraum 26 hinweg Lagerabweichungen der benachbarten Außentrommelabschnitte
24 oder Bewegungen derselben während des Betriebs der Durchlaufwaschmaschine 10 ausgeglichen.
Eine Überbeanspruchung der Dichtung 34 wird dabei durch die Schraubverbindungen 29
zwischen benachbarten Außentrommelabschnitten 24 verhindert. Diese Schraubverbindungen
29 übertragen mechanische Kräfte zwischen benachbarten Außentrommelabschnitten 24,
so dass der zylindrische Abschnitt 39 der Dichtung 34 zur Verbindung und zur Abdichtung
benachbarter Außentrommelabschnitte 24 mechanisch im Wesentlichen unbelastet bleibt.
Der zylindrische Abschnitt 39 der Dichtung 34 nimmt somit nur die ihm zugedachte Aufgabe
der dichtenden Verbindung der Außentrommelabschnitte 24 wahr.
[0027] Die Dichtungen 33 und 34 sind an den entsprechenden Stirnseiten 25 der Außentrommelabschnitte
24 fixiert und dichtend vorgespannt durch Spannbänder 45. Solche Spannbänder 45 sind
im Aufbau und in der Funktion grundsätzlich bekannt. Die Spannbänder 45 können einteilig
sein. Zur leichteren Montage sind die Spannbänder 45 aber vorzugsweise mehrteilig
ausgebildet, beispielsweise aus vier lösbar durch Spannschrauben miteinander verbundenen
Teilen, die sich jeweils über ein Viertel des Umfangs der jeweiligen Dichtung 33,
34 bzw. des Außentrommelabschnitts 24 erstrecken. Die Spannbänder 45 sind den Dichtabschnitten
35 bzw. 40 der Dichtung 33, 34 zugeordnet. In der Breite sind die Spannbänder 45 vorzugsweise
so bemessen, dass sie denjenigen Teil der Dichtabschnitt 35 bzw. 40 überdecken, der
außen am von der jeweiligen Stirnseite 25 ausgehenden Randabschnitt 28 des betreffenden
Außentrommelabschnitts 24 anliegt. Auf diese Weise ist der. vom Spannband 45 überdeckte
Bereich Teil des Dichtabschnitts 35 bzw. 40 zwischen dem Spannband 45 und dem von
der jeweiligen Stirnseite 25 des betreffenden Außentrommelabschnitts 24 ausgehenden
Randabschnitts 28 des Außentrommelabschnitts 24 angeordnet. Durch entsprechendes Spannen
des Spannbandes 45 erfolgt eine Durchmesserreduzierung desselben und damit eine Anpressung
der Dichtabschnitte 35, 40 der Dichtungen 33, 34 gegen die Außenseite des zylindrischen
Außentrommelabschnitts 24, und zwar unter elastischer Vorspannung mindestens von Teilen
der Dichtabschnitte 35, 40. Es kommt dadurch eine dauerhafte und zuverlässige Abdichtung
der jeweiligen Dichtung 33, 34 an den stirnseitigen Randabschnitten 28 der Außentrommelabschnitte
24 zustande. Außerdem sind die Dichtabschnitte 35, 40 der Dichtungen 33, 34 so gegen
Verschieben auf den zylindrischen Außentrommelabschnitten 24 gesichert. Soll bei einer
teilweise verschlissenen Dichtung 33, 34 die Vorspannung, mit der die Dichtkanten
37 bzw. 43 der Dichtlippen 36 bzw. 42 an die Wandflächen 38 bzw. 44 der Ronden 20
anliegen, vergrößert werden, also eine Nachstellung der Dichtung 33, 34 erfolgen,
kann dies durch Lösen der Spannbänder 45 und entsprechendes Verschieben der Dichtungen
33, 34 auf den Außentrommelabschnitten 24 in Richtung der Längsmittelachse 12 der
Innentrommel 11 geschehen. Anschließend ist das jeweilige Spannband 45 wieder zu Spannen
zur Arretierung der eingestellten Position der Dichtungen 33, 34 auf den Randabschnitten
28 der Außentrommelabschnitte 24. In der vorstehend beschriebenen Weise ist es auch
möglich, die Dichtungen 33, 34 relativ zu den Außentrommelabschnitten 24 zu verdrehen,
wenn die Dichtkanten 37, 43 der Dichtlippen 36, 42 im Bereich der Aufnahmeräume 23
verschlissen sind.
1. Vorrichtung zur Nassbehandlung von Wäsche, mit einer umlaufend antreibbaren, wenigstens
teilweise flüssigkeitsdurchlässigen Innentrommel (11), in der in senkrecht zur Längsmittelachse
(12) der Innentrommel (11) verlaufenden Ebenen liegenden Ronden (20) mit gegenüber
der Innentrommel (11) nach außen vorstehenden Kreisringabschnitten (21) aufeinanderfolgende
Behandlungskammern (13) gebildet sind, durch die die Wäsche während der Nassbehandlung
hindurchleitbar ist, mit einer die Innentrommel (11) mindestens bereichsweise umgebenden,
flüssigkeitsdichten Außentrommel (22), die aus sich über jeweils eine Behandlungskammer
(13) erstreckende Außentrommelabschnitte 24 gebildet ist, und mit Dichtungen (33,
34) zwischen der Innentrommel (11) und der Außentrommel (22), dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungen (33,34) mindestens einen zylindrischen Dichtabschnitt (35, 40) und
eine Dichtlippe (36, 42) aufweisen, wobei die Außentrommelabschnitte (24) an ihren
Stirnseiten (25) von den Dichtabschnitten (35, 40) der Dichtungen (33, 34) umgeben
und abgedichtet sind, während die Dichtlippen (36, 42) der Dichtungen (33, 34) an
einer Seite der gegenüber der Innentrommel (11) außen vorstehenden Kreisringabschnitte
(21) dichtend anliegen, und dass die Dichtungen (33, 34) mit den Dichtabschnitten
(35, 40) auf den Außentrommelabschnitten (24) mindestens in Richtung der Längsmittelachse
(12) der Innentrommel (11) verschiebbar sind zur Veränderung des Abstands der Dichtlippen
(36, 42) gegenüber den außen vorstehenden Kreisringabschnitten (21) der Innentrommel
(11).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außentrommelabschnitte (24) zylindrische Mantelflächen aufweisen und Stirnseiten
(25) dieser zylindrischen Mantelflächen die Dichtabschnitte (35, 40) der Dichtungen
(33, 34) zugeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungen (33, 34), insbesondere die Dichtabschnitte (35, 40), durch Spannmittel
an den Außentrommelabschnitten (24) befestigt sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Dichtung (34) zwischen zueinander beabstandeten, zueinander weisenden
Stirnseiten (25) benachbarter Außentrommelabschnitte (24) einen zylindrischen Abschnitt
(39) mit den Dichtabschnitten (40) an gegenüberliegenden Enden aufweist, wobei jeder
der beiden Dichtabschnitte (40) von außen an einen von jeder Stirnseite (25) des Außentrommelabschnitts
(24) ausgehenden Randabschnitt (28) dichtend anliegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Dichtabschnitten (40) der Dichtungen (34) ein zwischen den beabstandeten
Stirnseiten (25) zweier benachbarter Außentrommelabschnitte (24) liegender Mittelabschnitt
(41) angeordnet ist, wobei die Dichtabschnitte (40) und der Mittelabschnitt (41) zusammenhängend
den zylindrischen Abschnitt (39) bilden, wobei vorzugsweise die Dichtlippe (42) am
Mittelabschnitt (41) einstückig angeordnet ist und gegenüber dem zylindrischen Mittelabschnitt
(41) radial nach innen gerichtet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Dichtung (33, 34) an mindestens einem Teil ihres Dichtabschnitts (35, 40) durch
das Spannmittel mit dem entsprechenden Randabschnitt (28) des Außentrommelabschnitts
(24) dichtend verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel als ein ein- oder mehrteiliges Spannband (45) ausgebildet ist, das
den jeweiligen zylindrischen Dichtabschnitt (35, 40) vollständig umlaufend umgibt,
vorzugsweise das Spannband (45) den jeweiligen zylindrischen Dichtabschnitt (35, 40)
von außen umgibt und den Dichtabschnitt (35, 40) dichtend gegen die Außenseite des
zylindrischen Mantels des jeweiligen Außentrommelabschnitts (24) festspannt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Dichtung (33, 34) vor dem Verspannen durch das jeweilige Spannband
(45) in axialer Richtung des Außentrommelabschnitts (24) derart verschiebbar ist,
dass die Dichtlippe (36, 42) unter elastischer Vorspannung an einer Dichtfläche der
Innentrommel (11), insbesondere einer Wandfläche (38, 44) einer Ronde (20) der Innentrommel
(11), anliegt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung an einer freien Stirnseite eines Außentrommelabschnitts (24), dem kein
benachbarter Außentrommelabschnitt (24) gegenüberliegt, eine Dichtlippe (36) aufweist,
die vorzugsweise durch die Flüssigkeit zwischen der Innentrommel (11) und der Außentrommel
(22) im verstärkten Sinne gegen die korrespondierende Dichtfläche (Wandfläche 38,
44) der entsprechenden Ronde (20) der Innentrommel (11) andrückbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außentrommelabschnitte (24) mit Abstand von jeder Stirnseite (25) einen äußeren
Ringflansch (27) aufweisen, der vorzugsweise mit geringem Abstand neben dem Dichtabschnitt
(35, 40) der jeweiligen Dichtung (33, 34) liegt, wobei benachbarte Ringflansche (27)
jeweils zweier aufeinanderfolgender Außentrommelabschnitte (24) miteinander verbunden
sind, und vorzugsweise die Verbindung der Ringflansche (27) benachbarter Außentrommelabschnitte
(24) mit Abstandshaltem erfolgt.
11. Dichtung für eine Waschmaschine, insbesondere zur Anordnung zwischen Außentrommelabschnitten
(24) einer Außentrommel (22), die benachbarten Behandlungskammem (13) einer drehend
antreibbaren Innentrommel (11) zugeordnet sind, gekennzeichnet durch mindestens einen zylindrischen Dichtabschnitt (35, 40), der die Außenseite eines
zylindrischen Mantels eines entsprechenden Außentrommelabschnitts (24) ringförmig
umgibt und auf dem Außentrommelabschnitt (24) in Richtung der Längsmittelachse (12)
der Innentrommel (11) verschiebbar ist, und eine elastisch verformbare Dichtlippe
(36, 42) zur einseitigen Abdichtung der jeweiligen Behandlungskammer (13) der Innentrommel
(11), die durch ein Verschieben des Dichtabschnitts (35, 40) auf dem Außentrommelabschnitt (24) ausreichend
vorspannbar ist.
12. Dichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindrischer Abschnitt (39) vorgesehen ist, der auf entgegengesetzten Enden
jeweils einen Dichtabschnitt (40) und einen Mittelabschnitt (41) zwischen den Dichtabschnitten
(40) aufweist, und eine einzige verformbare Dichtlippe (36, 42) vorgesehen ist, die
einstückig mit dem Dichtabschnitt (35) bzw. dem Mittelabschnitt (41) verbunden ist.
1. Installation for the wet-treatment of laundry, having an at least partially liquid-permeable
inner drum (11) which can be driven in circulation and in which there are formed disc
plates (20), which lie in planes running perpendicular to the longitudinal centre
axis (12) of the inner drum (11), with annular sections (21) projecting outwards with
respect to the inner drum (11) successive treatment chambers (13) through which the
laundry can be directed during the wet-treatment, having a liquid-tight outer drum
(22) which encloses the inner drum (11) at least in certain regions and is formed
from outer-drum sections (24) each extending over one treatment chamber (13), and
having seals (33, 34) between the inner drum (11) and the outer drum (22), characterized in that the seals (33, 34) have at least one cylindrical sealing section (35, 40) and a sealing
lip (36, 42), the outer drum sections (24) being enclosed and sealed, on their end
sides (25), by the sealing sections (35, 40) of the seals (33, 34), while the sealing
lips (36, 42) of the seals (33, 34) bear in a sealing manner against one side of the
annular sections (21) which project outwards with respect to the inner drum (11),
and in that the seals (33, 34) with the sealing sections (35, 40) on the outer drum sections
(24) can be displaced at least in the direction of the longitudinal centre axis (12)
of the inner drum (11), in order to change the distance between the sealing lips (36,
42) and the outwardly projecting annular sections (21) of the inner drum (11).
2. Installation according to Claim 1, characterized in that the outer-drum sections (24) have cylindrical casing surfaces, and the sealing sections
(35, 40) of the seals (33, 34) are assigned to end sides (25) of said cylindrical
casing surfaces.
3. Installation according to Claim 1 or 2, characterized in that the seals (33, 34), in particular the sealing sections (35, 40), are fastened on
the outer-drum sections (24) by tensioning means.
4. Installation according to one of the preceding claims, characterized in that at least one seal (34) between spaced-apart, mutually facing end sides (25) of adjacent
outer-drum sections (24) has a cylindrical section (39) with the sealing sections
(40) at opposite ends, each of the two sealing sections (40) butting with sealing
action from the outside against a border section (28) extending from each end side
(25) of the outer-drum section (24).
5. Installation according to one of the preceding claims, characterized in that arranged between the sealing sections (40) of the seals (34) is a central section
(41), which is located between the spaced-apart end sides (25) of two adjacent outer-drum
sections (24), the sealing sections (40) and the central section (41), in a continuous
formation, forming the cylindrical section (39), the sealing lip (42) preferably being
arranged integrally on the central section (41) and being directed radially inward
in relation to the cylindrical central section (41).
6. Installation according to Claim 3, characterized in that each seal (33, 34), on at least part of its sealing section (35, 40), is connected
with sealing action to the corresponding border section (28) of the outer-drum section
(24) by the tensioning means.
7. Installation according to one of Claims 3 to 6, characterized in that the tensioning means is designed as a tensioning strap (45) in a single piece or
a number of parts which completely encloses the respective cylindrical sealing section
(35, 40) all the way round, preferably the tensioning strap (45) encloses the respective
cylindrical sealing section (35, 40) from the outside and tightens the sealing section
(35, 40) with sealing action against the outside of the cylindrical casing of the
respective outer-drum section (24).
8. Installation according to one of Claims 3 to 7, characterized in that, before being embraced by the respective tensioning strap (45), the respective seal
(33, 34) can be displaced in the axial direction of the outer-drum section (24) such
that the sealing lip (36, 42) butts, with elastic prestressing, against a sealing
surface of the inner drum (11), in particular a wall surface (38, 44) of a disc plate
(20) of the inner drum (11).
9. Installation according to one of the preceding claims, characterized in that, on a free end side of an outer-drum section (24) which does not have any adjacent
outer-drum section (24) located opposite it, the seal has a sealing lip (36) which
can preferably be forced against the corresponding sealing surface (wall surface 38,
44) of the corresponding disc plate (20) of the inner drum (11) by the liquid between
the inner drum (11) and the outer drum (22).
10. Installation according to one of the preceding claims, characterized in that, at a distance from each end side (25), the outer-drum sections (24) have an outer
annular flange (27), which is preferably located at a small distance from, and alongside,
the sealing section (35, 40) of the respective seal (33, 34), adjacent annular flanges
(27) of in each case two successive outer-drum sections (24) being connected to one
another, and preferably the annular flanges (27) of adjacent outer-drum sections (24)
being connected by spacers.
11. Seal for a washing machine, in particular for arranging between outer-drum sections
(24) of an outer drum (22), which are assigned to adjacent treatment chambers (13)
of an inner drum (11) which can be driven in rotation, characterized by at least one cylindrical sealing section (35, 40), which annularly encloses the outer
side of a cylindrical casing of a corresponding outer-drum section (24) and can be
displaced on the outer-drum section (24) in the direction of the longitudinal centre
axis (12) of the inner drum (11), and an elastically deformable sealing lip (36, 42)
for sealing the respective treatment chamber (13) of the inner drum (11) on one side,
which can be sufficiently prestressed by displacement of the sealing section (35,
40) on the outer-drum section (24).
12. Seal according to Claim 11, characterized in that there is provided a cylindrical section (39) which has in each case one sealing section
(40) at opposite ends and a central section (41) between the sealing sections (40),
and a single deformable sealing lip (36, 42) is provided which is connected integrally
to the sealing section (35) and to the central section (41).
1. Dispositif pour le traitement au mouillé du linge, avec un tambour intérieur (11)
actionnable par rotation, au moins partiellement étanche aux liquides, dans lequel
des ronds (20) situés dans le plan perpendiculaire à l'axe longitudinal central (12)
du tambour intérieur (11) sont formés avec des chambres de traitement (13) successives
avec des segments d'anneau de cercle (21) saillant vers l'extérieur par rapport au
tambour intérieur (11), que le linge traverse pendant le traitement au mouillé, avec
un tambour extérieur (22) étanche aux liquides, entourant au moins partiellement le
tambour intérieur (11), qui est formé de celui-ci par chaque fois, une section du
tambour extérieur s'avançant chaque fois dans une chambre de traitement (13), et avec
des joints (33, 34) entre le tambour intérieur (11) et le tambour extérieur (22),
caractérisé en ce que les joints (33, 34) présentent au moins une section d'étanchéité cylindrique (35,
40) et une lèvre d'étanchéité (36, 42), où les sections du tambour extérieur (24)
entourent et sont étanches avec les joints (33, 34), sur leur bord (25) des sections
d'étanchéité (35, 40), alors que les lèvres d'étanchéité (36, 42) des joints (33,
34) se posent de manière étanche, sur une face des segments en couronne (21) saillant
vers l'extérieur par rapport au tambour intérieur (11), et en ce que les joints (33, 34) peuvent se déplacer avec les sections d'étanchéité cylindriques
(35, 40) sur les sections du tambour extérieur (24), au moins en direction de l'axe
longitudinal central (12) du tambour intérieur (11) pour modifier la distance des
lèvres d'étanchéité (36, 42) par rapport aux segments en couronne (21) saillant vers
l'extérieur du tambour intérieur (11).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les sections du tambour extérieur (24) présentent une gaine cylindrique et les bords
(25) de cette gaine cylindrique présentent les sections d'étanchéité (35, 40) des
joints (33, 34).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les joints (33, 34), en particulier les sections d'étanchéité (35, 40), sont fixés
par un moyen de tension sur les sections du tambour extérieur (24).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que au moins un joint (34) présente entre les sections de chaque bord (25) du tambour
extérieur (24) voisines, distantes, une section cylindrique (39) avec les sections
d'étanchéité (40) sur les extrémités opposées, où chacune des deux sections d'étanchéité
(40) se trouve de manière étanche vers l'extérieur, sur une section de bord (28) partant
de chaque bord (25) de la section de tambour extérieur (24).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre les sections d'étanchéité (40) des joints (34), est disposée une section centrale
(41) se trouvant entre les bords distants (25) de deux sections voisines du tambour
extérieur (24), où les sections d'étanchéité (40) et les sections centrales (41) forment
la section cylindrique (39), de manière cohérente, où de préférence, la lèvre d'étanchéité
(42) est disposée sur la section centrale (41), en une pièce, et est dirigée vers
l'intérieur, de manière radiale par rapport à la section centrale cylindrique (41).
6. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que chaque joint (33, 34) est relié de manière étanche, sur au moins une partie de sa
section d'étanchéité (35, 40), par le moyen de tension à la section de bord correspondante
(28) de la section du tambour extérieur (24).
7. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que le moyen de tension est formé comme une bande de tension en une ou plusieurs pièces
(45), qui entoure complètement chaque section d'étanchéité (35, 40) cylindrique, de
préférence la bande de tension (45) entoure chaque section d'étanchéité (35, 40) cylindrique
par l'extérieur et la section d'étanchéité (35, 40) bloque de manière étanche, la
face extérieure d'une gaine cylindrique de chaque section du tambour extérieur (24).
8. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que chaque joint (33, 34) peut être déplacé avant la tension par chaque bande de tension
(45) en direction axiale de la section du tambour extérieur (24), de sorte que la
lèvre d'étanchéité (36, 42) se pose avec prétension élastique, sur une surface étanche
du tambour interne (11), en particulier une surface de paroi (38, 44) d'un rond (20)
du tambour interne (11).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le joint présente sur une face libre d'une section du tambour extérieur (24), qui
ne se trouve pas opposé à la section voisine du tambour extérieur (24), une lèvre
d'étanchéité (36), qui est pressée, de préférence par le liquide entre le tambour
intérieur (11) et le tambour extérieur (12) dans un sens renforcé, contre la surface
étanche correspondante (surface de paroi 38, 44) du rond correspondant (20) du tambour
intérieur (11).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section du tambour extérieur (24) présente à une certaine distance de chaque bord
(25), une bride annulaire extérieure (27), qui se trouve de préférence, à une faible
distance de la section d'étanchéité (35, 40) de chaque joint (33, 34), où des brides
annulaires voisines (27) de chaque fois deux sections de tambour extérieur (24) voisines,
sont reliées l'une à l'autre, et de préférence, la liaison des brides annulaires (27)
des sections de tambour extérieur (24) voisines est réalisée par un espaceur.
11. Joint pour machine à laver, en particulier à disposer entre les sections d'un tambour
extérieur (24) d'un tambour extérieur (22), qui présentent les chambres de traitement
voisines (13) d'un tambour intérieur (11) rotatif, caractérisé en ce qu'au moins une section d'étanchéité (35, 40) cylindrique, qui entoure en forme d'anneau,
la face extérieure d'une gaine cylindrique d'une section d'un tambour extérieur (24)
et peut être déplacé sur la section d'un tambour extérieur (24) en direction de l'axe
longitudinal central (12) du tambour interne (11), et une lèvre d'étanchéité déformable
de manière élastique (36, 42) pour l'étanchéité d'un côté de chaque chambre de traitement
(13) du tambour intérieur (11), qui est prétendue par le déplacement de la section
d'étanchéité (35, 40) sur la section du tambour extérieur (24).
12. Joint selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'une section cylindrique (39) est prévue, laquelle présente sur les extrémités opposées,
chaque fois une section d'étanchéité (40) et une section centrale (41) entre les sections
d'étanchéité (40), et est munie d'une lèvre d'étanchéité (36, 42) déformable, qui
est reliée en une pièce, à la section d'étanchéité (35) ou à la section centrale (41).

