[0001] Die Erfindung betrifft eine Türgriffanordnung für eine Tür eines Kraftfahrzeuges,
insbesondere eines Personenkraftwagens, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Türgriffanordnung ist beispielsweise aus der DE 30 30 519 C2 bekannt
und besitzt einen aussenliegenden Ziehgriff, der sowohl zum Öffnen eines Türschlosses
als auch zum Öffnen der Tür dient. Dieser Ziehgriff ist dabei an seinem bezüglich
der Fahrzeuglängsrichtung vorderen Ende an einem Tragteil in einer Lagerung um eine
Schwenkachse schwenkbar gelagert. Beim Öffnen des Türschlosses, also bei einer manuellen
Betätigung des Ziehgriffes schwenkt der Ziehgriff nach außen. Bei der bekannten Türgriffanordnung
ist die Lagerung des Ziehgriffs so ausgebildet, dass die Schwenkachse des Ziehgriffs
vertikal steht. Dementsprechend verläuft die Schwenkachse des Ziehgriffs parallel
zur Schwenkachse der Fahrzeugtür, an der die Türgriffanordnung montiert ist. Eine
Person, die das Türschloss und die Tür öffnen möchte, kann daher zum Öffnen des Türschlosses
und zum Öffnen der Tür in der gleichen Richtung am Ziehgriff ziehen, wobei die Öffnungsbewegung
zum Öffnen des Türschlosses von selbst in die Öffnungsbewegung zum Öffnen der Tür
übergeht. Eine derartige Kinematik wird als besonders komfortabel empfunden und ist
daher für den Gebrauchswert der Türgriffanordnung von gehobener Bedeutung.
[0003] Um zum Öffnen des Türschlosses möglichst geringe Betätigungskräfte manuell in den
Ziehgriff einzuleiten, müssen die Betätigungskräfte senkrecht zur Schwenkachse, also
hier horizontal in den Ziehgriff eingeleitet werden. Der Benutzer muss daher zur Erzielung
minimaler Betätigungskräfte den Ziehgriff horizontal zu sich ziehen. Insbesondere
bei Personenkraftwagen ist der Ziehgriff an der Tür für den durchschnittlichen Benutzer
so tief angeordnet, daß er den Ziehgriff beim Öffnen des Türschlosses intuitiv mehr
oder weniger auch nach oben zieht. Dabei werden Kraftkomponenten in den Ziehgriff
eingeleitet, die parallel zur Schwenkachse verlaufen. Diese nach oben gerichteten
Kraftkomponenten müssen von der Lagerung und von einer gegebenenfalls vorgesehenen
Führung des Ziehgriffs abgestützt werden, wodurch sich die zum Öffnen des Türschlosses
erforderliche Betätigungskraft erhöht. Darüber hinaus erhöht sich durch die quer zur
Schwenkbewegung des Ziehgriffs verlaufenden Kraftkomponenten die Reibung in der Lagerung
sowie in einer gegebenenfalls vorgesehenen Führung des Ziehgriffs. Auch dies bewirkt
eine Erhöhung der zum Öffnen des Türschlosses erforderlichen Betätigungskraft. Wenn
der Ziehgriff über eine Führung am Tragteil geführt ist, können die nach oben gerichteten
Kraftkomponenten - je nach Qualität dieser Führung - ein Verkanten des Ziehgriffs
in der Führung verursachen, wodurch der Ziehgriff bis zur Selbsthemmung schwergängig
werden kann. Da der durchschnittliche Benutzer beim Öffnen des Türschlosses intuitiv
auch nach oben zieht, muss er größere Betätigungskräfte in den Ziehgriff einleiten
als eigentlich zum Öffnen des Türschlosses erforderlich sind. Für die Erzielung eines
hohen Komforts sind jedoch möglichst kleine Betätigungskräfte wünschenswert. Darüber
hinaus ist die Türgriffanordnung bei einer solchen Betätigung relativ hohen Belastungen
ausgesetzt, so daß die Türgriffanordnung zur Erzielung einer großen Lebensdauer relativ
aufwendig und somit teuer gefertigt sein muß.
[0004] Aus der DE 197 24 572 C1 ist eine prinzipiell andere Türgriffanordnung bekannt, bei
der ein aussenliegender Ziehgriff entlang einer der Tür zugewandten Seite an einem
Tragteil um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist. Dabei erstreckt sich diese
Schwenkachse in Fahrzeuglängsrichtung. Die Schwenkachse ist außerdem gegenüber einer
horizontalen Achse geneigt, derart, dass der Ziehgriff beim Öffnen des Türschlosses
nach oben und nach vorn schwenkt. Eine derartige Türgriffanordnung unterscheidet sich
grundsätzlich von einer gattungsgemäßen Türgriffanordnung schon dadurch, dass der
Ziehgriff hier beim Öffnen des Türschlosses und beim nachfolgenden Öffnen der Tür
stark unterschiedliche Bewegungsabläufe besitzt, die nicht in der Weise wie bei der
gattungsgemäßen Türgriffanordnung ineinander übergehen, so daß dieser Komfort fehlt.
[0005] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Türgriffanordnung
der eingangs genannten Art eine Ausführungsform anzugeben, bei der die zum Öffnen
des Türschlosses erforderlichen Betätigungskräfte reduziert sind, wobei der gewohnte
Komfort gewährleistet sein soll.
[0006] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Türgriffanordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Schwenkachse des Ziehgriffs
soweit gegenüber einer vertikalen Achse zu neigen, dass die quer zur Schwenkachse
verlaufende Richtung der minimalen Betätigungskräfte neben der nach aussen gerichteten
Komponente auch eine nach oben gerichtete Komponente besitzt. Durch diese Massnahme
ist es möglich, die Richtung der minimal erforderlichen Betätigungskraft durch eine
entsprechende Neigung der Schwenkachse so zu orientieren, daß sie parallel zu einer
bevorzugten Ziehrichtung verläuft, also parallel zu einer Richtung, in der ein durchschnittlicher
Benutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zieht. Beispielsweise ist die Schwenkachse um
einen Winkel von etwa 15° gegenüber einer vertikalen Achse geneigt. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung der Türgriffanordnung reduzieren sich die Abstützkräfte und Reibungskräfte
in der Lagerung. Dementsprechend reduzieren sich die vom Benutzer aufzubringende Betätigungskraft
sowie der Verschleiß der Türgriffanordnung.
[0008] Entsprechend einer Weiterbildung kann der Ziehgriff an seinem von der Lagerung abgewandten
Ende in einer Führung geführt sein, deren Führungsflanken eine Führungsrichtung definieren,
die gegenüber einer horizontalen Achse geneigt ist, derart, daß der Winkel zwischen
der Führungsrichtung und der horizontalen Achse gleich groß ist wie der zwischen der
Schwenkachse und der vertikalen Achse ausgebildete Winkel. Durch diese Maßnahme ist
auch die Führung auf die bevorzugte Zugrichtung ausgerichtet, so dass auch in dieser
Führung Abstützkräfte und Reibungskräfte sowie Verschleiß reduziert sind.
[0009] Zweckmäßig ist es dabei, ein in dieser Führung geführtes Führungsglied des Ziehgriffes
mit Kontaktzonen auszustatten, die sich parallel zu den zugehörigen Führungsflanken
erstrecken. Die Gefahr einer Verkantung, insbesondere einer Selbsthemmung, kann dadurch
reduziert werden.
[0010] Entsprechend einer besonderen Ausführungsform kann der Ziehgriff zwischen seinen
Enden einen manuell betätigbaren Griffbereich aufweisen, der an seinen sichtbaren
Seiten grundsätzlich beliebig gestaltet werden kann. Bevorzugt werden jedoch Ausführungsformen,
bei denen eine von der Tür abgewandte Aussenseite annähernd senkrecht verläuft. Zusätzlich
oder alternativ können eine Oberseite und/oder eine Unterseite des Ziehgriffs, zumindest
im Bereich seiner Enden, annähernd horizontal verlaufen. Die sichtbare Gestalt des
Ziehgriffs, also vorwiegend der Griffbereich, kann somit auch so ausgebildet werden,
dass der Ziehgriff der erfindungsgemäßen Türgriffanordnung von aussen nicht von einer
herkömmlichen Türgriffanordnung unterscheidbar ist. Erst bei der Betätigung, also
beim Ziehen am Ziehgriff, zeigt sich der Unterschied, da sich das Türschloss spürbar
leichter öffnen lässt. Daher kann auch bei der erfindungsgemäßen Türgriffanordnung
der sichtbare Bereich designabhängig entsprechend den jeweils geforderten optischen
Zielen gestaltet werden.
[0011] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0012] Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0013] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0014] Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung auf eine erste Seite
der erfindungsgemäßen Türgriffanordnung,
- Fig. 2
- eine Ansicht wie in Fig. 1, jedoch auf eine zweite Seite der Türgriffanordnung bei
einer ersten Stellung und
- Fig. 3
- eine Ansicht wie in Fig. 2, jedoch bei einer zweiten Stellung.
[0015] Entsprechend den Fig. 1 bis 3 weist eine erfindungsgemäße Türgriffanordnung 1 einen
Ziehgriff 2 auf, der aussen an einer Fahrzeugtüre 3, z.B. in einer Griffmulde 4, angeordnet
ist. Von der Fahrzeugtür 3 ist hier nur ein kleiner Ausschnitt dargestellt, wobei
es sich vorzugsweise um die Tür 3 eines Personenkraftwagens handelt. Der Ziehgriff
2 ist durch eine Aussenhaut der Tür 3 hindurch an einem Tragteil 5 der Türgriffanordnung
1 gelagert, die im Inneren 6 der Tür 3 angeordnet ist. Zu diesem Zweck ist an einer
dem Betrachter in Fig. 1 zugewandten Seite der Türgriffanordnung 1 eine Lagerung 7
ausgebildet, über die der Ziehgriff 2 an seinem dem Betrachter in Fig. 1 zugewandten
Ende 8 um eine Schwenkachse 9 schwenkbar am Tragteil 5 gelagert ist. Beispielsweise
wird diese Lagerung 7 durch eine am Tragteil 5 ausgebildete Welle 10 realisiert, die
eine am Ziehgriff 2 bzw. an einem entsprechenden Fortsatz 11 des Ziehgriffs 2 ausgebildete
Lageröffnung 12 durchdringt. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, dass die Schwenkachse
9 gegenüber einer vertikalen Achse 13 nach innen geneigt ist und mit dieser einen
Winkel α einschließt, der beispielsweise 15° betragen kann. Der Winkel α kann grundsätzlich
einen beliebigen Wert größer 0° und kleiner 90° annehmen. Bevorzugt werden jedoch
Werte zwischen 5° und 45°.
[0016] An einer dem Betrachter in den Fig. 2 und 3 zugewandten Seite der Türgriffanordnung
1 ist eine Führung 14 ausgebildet, mit der Ziehgriff 2 mit seinem in den Fig. 2 und
3 dem Betrachter zugewandten Ende 15 am Tragteil 5 seitlich, hier zumindest oben und
unten, geführt ist. Zu diesem Zweck besitzt die Führung 14 obere und untere Führungsflanken
16, die linienförmig oder flächig ausgebildet sind und parallel zu einer durch die
Führungsflanken 16 definierten Führungsrichtung 17 verlaufen, die gegenüber einer
horizontalen Achse 18 nach oben geneigt ist und dabei mit dieser ebenfalls den Winkel
α von z.B. 15° einschließt. Dementsprechend liegt die Führungsrichtung 17 in einer
Ebene, die senkrecht zur Schwenkachse 9 verläuft. In der Führung 14 wirken die Führungsflanken
16 mit Kontaktzonen 19 zusammen, die am Ziehgriff 2 bzw. an einem als Führungsglied
dienenden Fortsatz 20 des Ziehgriffs 2 ausgebildet sind. Zur Führung liegen die Führungsflanken
16 an den Kontaktzonen 19 an. Vorzugsweise sind auch die Kontaktzonen 19 linienförmig
oder flächig ausgebildet und verlaufen parallel zur Führungsrichtung 17, also parallel
zu den Führungsflanken 16.
[0017] Der Ziehgriff 2 erstreckt sich etwa parallel zu einer Fahrzeuglängsrichtung, die
in den Fig. 1 bis 3 jeweils senkrecht zur Zeichnungsebene verläuft. Vorzugsweise wird
die Türgriffanordnung 1 so montiert, dass das mit der Lagerung 7 zusammenwirkende
Ende 8 bezüglich der Fahrtrichtung des Fahrzeugs vorn angeordnet ist, während das
mit der Führung 14 zusammenwirkende Ende 15 bezüglich der Fahrtrichtung hinten angeordnet
ist. Im folgenden wird daher auch vom vorderen Ende 8 und vom hinterem Ende 15 gesprochen.
Zwischen seinem vorderen Ende 8 und seinem hinteren Ende 15 besitzt der Ziehgriff
2 einen Griffbereich 21, der manuell betätigbar ist.
[0018] Die erfindungsgemäße Türgriffanordnung 1 funktioniert wie folgt:
[0019] Wenn ein Benutzer der Fahrzeugtür 3 diese Tür 3 bzw. ein mit der Türgriffanordnung
1 gekoppeltes, jedoch nicht dargestelltes Türschloss öffnen möchte, greift er am Griffbereich
21 an und zieht daran. Bei einem durchschnittlichen Benutzer ergibt sich dabei eine
resultierende Betätigungskraft 25, die in den Figuren durch einen Pfeil symbolisiert
ist, diese Betätigungskraft 25 besitzt eine bevorzugte Betätigungs- oder Ziehrichtung,
die etwa parallel zur Führungsrichtung 17 verläuft. Diese Betätigungskraft besitzt
somit Komponenten, die parallel zur horizontalen Achse 18 nach aussen gerichtet sind
sowie Komponenten, die parallel zur vertikalen Achse 13, also nach oben gerichtet
sind. Die erfindungsgemäße Neigung der Schwenkachse 9 der Lagerung 7 sowie die erfindungsgemäße
Neigung der Führungsrichtung 17 der Führung 14 werden z.B. durch statistische und/oder
ergonomische Untersuchungen ermittelt. Da erfindungsgemäß die statistisch und/oder
ergonomisch bevorzugte Betätigungsrichtung mit der Führungsrichtung 17 zusammenfällt,
ist nur eine relativ geringe Betätigungskraft 25 erforderlich, um den Ziehgriff 2
um seine Schwenkachse 9 zu schwenken, wobei entsprechend den Fig. 2 und 3 sein hinteres
Ende 15 nach aussen und nach oben bewegt wird. Während Fig. 2 eine Ruhestellung des
Ziehgriffs 2 wiedergibt, zeigt Fig. 3 die maximale Auszugsstellung des Ziehgriffs
2. Beim Herausziehen des Ziehgriffs 2 betätigt dieser in üblicherweise das Türschloss,
wodurch sich die Tür 3 öffnen läßt. Zur Betätigung des Türschlosses ist der Ziehgriff
2 in üblicher Weise mit dem Türschloss gekoppelt, so daß beispielsweise der Fortsatz
20 direkt oder indirekt über einen Hebel mit dem Türschloss zusammenwirkt.
[0020] Die optimale Betätigungsrichtung des Ziehgriffs 2 wird durch die Führungsrichtung
17 und die Schwenkachse 9 definiert. Da erfindungsgemäß die Führungsrichtung 17 so
gewählt ist, dass sie der vom durchschnittlichen Benutzer intuitiv aufgebrachten,
ergonomischen Krafteinleitungsrichtung entspricht, öffnet die Tür 3 bzw. das Türschloss
besonders leicht und komfortabel. Denn in der optimalen Betätigungsrichtung sind zusätzliche
Abstützungskräfte und Reibungskräfte in der Lagerung 7 sowie in der Führung 14 gering,
wobei ausserdem ein Verkanten sowie eine Selbsthemmung in der Führung 14 vermieden
werden kann. Gleichzeitig ist die Türgriffanordnung 1 dann einer reduzierten Belastung
ausgesetzt, so dass diese bei gleicher Lebensdauer preiswerter herstellbar ist.
[0021] Beachtenswert ist ausserdem, dass der sichtbare Bereich des Ziehgriffs 2, also im
wesentlichen der Griffbereich 21 und die Enden 8 und 15, in ästhetischer Hinsicht
völlig unabhängig von der im Inneren 6 der Tür 3 angeordneten Lagerung 7 und Führung
14 konzipiert werden können. Beispielsweise ist eine von der Tür 3 abgewandte Aussenseite
22 des Griffbereichs 21 im wesentlichen senkrecht angeordnet. Des weiteren können
eine Oberseite 23 sowie eine Unterseite 24 der Enden 8 und 15 im wesentlichen horizontal
ausgerichtet sein, so dass der Ziehgriff 2 von aussen grundsätzlich identisch aussehen
kann wie ein Ziehgriff bei einer herkömmlichen Türgriffanordnung, deren die Schwenkachse
im wesentlichen senkrecht steht.
1. Türgriffanordnung für eine Tür (3) eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens,
mit einem aussenliegenden Ziehgriff (2) zum Öffnen eines Türschlosses und der Tür,
der an seinem bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung vorderen oder hinteren Ende (8)
an einem Tragteil (5) in einer Lagerung (7) um eine Schwenkachse (9) schwenkbar gelagert
ist, derart, dass der Ziehgriff (2) beim Öffnen des Türschlosses nach aussen schwenkt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lagerung (7) so ausgebildet ist, dass die Schwenkachse (9) gegenüber einer vertikalen
Achse (13) geneigt ist, derart, dass der Ziehgriff (2) beim Öffnen des Türschlosses
nach aussen und nach oben schwenkt.
2. Türgriffanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ziehgriff (2) an seinem von der Lagerung (7) abgewandten Ende (15) in einer Führung
(14) geführt ist, deren Führungsflanken (16) eine Führungsrichtung (17) definieren,
die gegenüber einer horizontalen Achse (18) geneigt ist, wobei der Winkel zwischen
der Führungsrichtung (17) und der horizontalen Achse (18) gleich groß ist wie der
zwischen der Schwenkachse (9) und der vertikalen Achse (13) ausgebildete Winkel.
3. Türgriffanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein in der Führung (14) geführtes Führungsglied (20) des Ziehgriffs (2) Kontaktzonen
(19) aufweist, die sich parallel zu den zugehörigen Führungsflanken (16) erstrecken.
4. Türgriffanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ziehgriff (2) zwischen seinen Enden (8, 15) einen manuell betätigbaren Griffbereich
(21) aufweist, wobei eine von der Tür (3) abgewandte Aussenseite (22) des Griffbereichs
(21) zumindest bereichsweise annähernd senkrecht verläuft.
5. Türgriffanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest im Bereich seiner Enden (8, 15) eine Oberseite (23) und/oder eine Unterseite
(24) des Ziehgriffes (2) annähernd horizontal verlaufen.