| (19) |
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(11) |
EP 1 208 274 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2004 Patentblatt 2004/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.08.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 2/08 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/008198 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/016439 (08.03.2001 Gazette 2001/10) |
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| (54) |
MAUERSTEINSYSTEM
BRICK SYSTEM
SYSTEME DE PIERRES DE CONSTRUCTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR LI NL |
| (30) |
Priorität: |
30.08.1999 DE 19941417
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.2002 Patentblatt 2002/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Scheiwiller, Rolf |
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CH-6052 Hergiswill (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Scheiwiller, Rolf
CH-6052 Hergiswill (CH)
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| (74) |
Vertreter: Otten, Herbert |
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Patentanwälte
Eisele, Otten, Roth & Dobler
Karlstrasse 8 88212 Ravensburg 88212 Ravensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 647 746 FR-A- 1 028 668
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DE-A- 4 320 234
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Mauersteinsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Aus der gattungsbildenden DE 43 20 234 A1 des Anmelders ist ein Mauerstein-Bausatz
bekannt. Dieser Mauerstein-Bausatz umfasst einen Mauerstein, der an der linken und
rechten Seitenfläche sowie an der Oberfläche Aussparungen aufweist. Zur formschlüssigen
Verbindung von versetzt übereinander angeordneten Mauersteinen ist ein Verbindungs-
oder Füllstein in die Ausnehmungen einsetzbar, so dass die Bausteine in horizontaler
und in vertikaler Richtung formschlüssig verbunden sind.
[0003] Der bekannte Mauerstein-Bausatz besteht unter anderem aus quaderförmigen Bausteinen,
die in Bezug auf ein Rastersystem die Höhe 1 und unterschiedliche Breiten aufweisen
und aus Quaderbausteinen, die in Bezug auf das Rastermaß die Höhe 2 aufweisen.
[0004] Das zunehmende Verlangen des Marktes nach Mauern, die ein natürliches, unregelmäßiges,
aufgelockertes und zufälliges Erscheinungsbild aufweisen kann durch den beschriebenen
Mauerstein-Bausatz nicht mehr vollständig befriedigt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mauersteinsystem vorzuschlagen, bei
dem die einzelnen Mauersteine sowohl horizontal als auch vertikal zur Änderung des
Erscheinungsbilds der Mauer verarbeitet werden können, wobei das bewährte Verbindungssystem
weiterentwickelt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Mauersteinsystem nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen
des Mauersteinsystems gemäß Patentanspruchs 1 angegeben.
Vorteile der Erfindung
[0007] Das erfindungsgemäße Mauersteinsystem besteht aus Mauersteinen gleicher Tiefe, deren
Höhe und Breite jeweils einem vielfachen eines Rastermaßes "L" entspricht. Die verschiedenen
Mauersteine weisen Rücksprünge auf, die durch Schubsteine formschlüssig verbindbar
sind. Kennzeichnend ist, dass die Summe der Tiefen der Rücksprünge an zwei senkrecht
gegenüberstehenden Seitenwänden zweier Mauersteine der Breite oder der Höhe des Schubsteins
entsprechen, wobei der Mauerstein gegenüberliegende Rücksprünge, die mindestens gegenüber
einem dritten Rücksprung des Mauersteins vertieft ausgebildet sind, aufweist. Durch
dieses Mauersteinsystem wird erreicht, dass Quadersteine auch hochkant vermauert werden
können, ohne dass auf eine formschlüssige Verbindung mit den benachbarten Mauersteinen
verzichtet werden muß. Somit wird mit einem Mauersteinsystem, dass nur wenig verschiedene
Einzelsteine beinhaltet, die Möglichkeit geschaffen Mauern höchster Stabilität zu
schaffen, die eine Vielzahl an unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
[0008] Der Erfindungsgegenstand sieht vor, das der Mauerstein eine wenigstens drei Rücksprünge
aufweisende umlaufende Einschnürung besitzt, die parallel zu einer Sichtfläche im
mittleren Bereich der Seitenfläche und/oder Oberfläche und/oder Unterfläche verläuft.
Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass die einzelnen Mauersteine einfach herzustellen
sind und großen statischen Belastungen Stand halten. Unter "umlaufende Einschnürung"
wird sowohl eine dreiseitige als auch eine mehr als dreiseitige Einschnürung verstanden.
[0009] Dadurch, dass der tiefe Rücksprung des Mauersteins den flach liegenden Schubstein
etwa zur Hälfte aufnimmt ist eine optimale Verbindung zweier Mauersteine, die mit
tiefen Rücksprüngen aufeinander treffen herstellbar.
[0010] Dadurch, dass der tiefe Rücksprung des Mauersteins den hochkant stehenden Schubstein
etwa zu 5/6 aufnimmt und der flache Rücksprung des Mauersteins den hochkant stehenden
Schubstein etwa zu einem 1/6 aufnimmt ist gewährleistet, dass auch Mauerabschnitte,
in denen Mauersteine mit verschieden tiefen Rücksprüngen aufeinander treffen, optimal
formschlüssig verzahnbar sind.
[0011] Gemäß einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sieht ein erweitertes
Mauersteinsystem Kurvensteine und Ecksteine vor, mit denen die Mauer jedem gewünschten
Verlauf anpassbar ist.
[0012] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind für das Mauersteinsystem
verschieden Sondersteine wie Decksteine, Distanzhalter und vielseitig verwendare Endstein
vorgesehen. Durch diese Sondersteine ist die mit dem Mauersteinsystem erstellte Mauer
an die verschiedensten Anforderungen anpassbar.
[0013] Schließlich ist es besonders vorteilhaft, dass die Mauersteine durch Schubsteine
und/oder Mörtel verbunden werden können.
[0014] Weiter Einzelheiten der Erfindung werden in den Zeichnungen anhand von schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
[0015] Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer aus Mauersteinen gemauerten Mauer,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren. aus Mauersteinen gemauerten Mauer,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Sichtfläche eines Mauersteins mit quadratischer Sichtfläche,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten Mauersteins von vorne,
- Fig. 5
- eine weitere Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten Mauersteins von links,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf einen Mauerstein mit rechteckförmiger Sichtfläche,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des in Fig. 6 dargestellten Mauersteins,
- Fig. 8
- einen Schnitt durch den in Fig. 6 dargestellten Mauerstein entlang der Schnittlinie
VIII-VIII,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf einen Kurvenstein,
- Fig. 10
- eine Seitenansicht des in Fig. 9 dargestellten Kurvensteins,
- Fig. 11
- einen Schnitt durch den in Fig. 9 dargestellten Mauerstein entlang der Schnittlinie
XI-XI,
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf die Oberfläche eines Ecksteins,
- Fig. 13
- eine Seitenansicht des in Fig. 12 dargestellten Ecksteins von links,
- Fig. 14
- eine Seitenansicht des in Fig. 12 dargestellten Ecksteins von rechts,
- Fig. 15
- eine Seitenansicht des in Figur 1 und 2 gezeigten Decksteins, der auf einem Mauerstein
gemäß Fig. 7 aufliegt,
- Fig. 16
- eine Draufsicht auf die Oberseite des Decksteins gemäß Fig. 15,
- Fig. 17
- eine perspektivische Ansicht einer aus Ecksteinen, Quadersteinen und Schubsteinen
gebildeten Mauer,
- Fig. 18
- eine perspektivische Ansicht eine Distanzhalters,
- Fig. 19
- eine perspektivische Ansicht eines aus Quadersteinen und einem Distanzhalter gemäß
Fig. 18 bestehenden Mauerabschnitts,
- Fig. 20
- eine perspektivische Ansicht eines aus Quadersteinen und einem Endstein zusammengesetzten
Mauerabschnitts,
- Fig. 21
- eine perspektivische Ansicht einer aus Endsteinen zusammengesetzten Mauerkrone und
- Fig. 22
- eine Seitenansicht einer aus Quadersteinen und Endsteinen zusammengesetzten Mauer.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele:
[0016] In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Mauer 1 dargestellt. Die Mauer 1
wird von als Mauersteine 2 ausgebildeten Quadersteinen 3 und von als Sondersteinen
2a ausgebildeten Decksteinen 120 gebildet, wobei die Quadersteine 3 als Rechteckstein
4 oder als Quadratstein 5 ausgeführt sind. Die Quadersteine 3 weisen Sichtflächen
6 auf, die bei den Rechtecksteinen 4 ein längliches Erscheinungsbild und bei den Quadratsteinen
5 ein quadratisches Erscheinungsbild haben. Die Mauer 1 ist abgesehen von den Decksteinen
120 aus Quadersteinen 3 zusammengesetzt, die in einem ersten Mauersteinsystem A in
sechs unterschiedlichen Abmessungen vorliegen. Durch ein gitterförmiges Raster 7 ist
ein Rastersystem 8 mit einer Rasterweite L definiert, in dem Quadersteine 3 mit den
folgenden Abmessungsverhältnissen vorliegen:
| Mauersteinsystem A |
| Mauerstein |
Abmessungsverhältnis |
| erster Quaderstein 3a |
1:1,5 |
| zweiter Quaderstein 3b |
1:2 |
| dritter Quaderstein 3c |
1:2,5 |
| vierter Quaderstein 3d |
1:3 |
| fünfter Quaderstein 3e |
1:4 |
| sechster Quaderstein 3f |
2:2 |
[0017] Die Quadersteine 3 sind durch Schubsteine 9 (hier mit gestrichelten Linien dargestellt,
siehe auch Fig. 17) formschlüssig verbunden, wobei die Schubsteine 9 in einer hochkant
stehenden Position 10 oder in einer flach liegenden Position 11 eingesetzt sind. Gemäß
einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt die Rasterweite L für das oben
beschriebene Mauersteinsystem A aus sechs Mauersteinen 2 etwa L = 10cm.
[0018] In Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Mauer 20 dargestellt. Die
Mauer 20 wird von Mauersteinen 2 und Decksteinen 120 gebildet, wobei die Mauersteine
2 als Rechteckstein 4 oder als Quadratstein 5 ausgeführt sind. Die Mauer 20 ist abgesehen
von den Decksteinen 4 aus Quadersteinen 3 zusammengesetzt, die in fünf unterschiedlichen
Abmessungen vorliegen. Durch ein gitterförmiges Raster 7 ist ein Rastersystem 8 mit
der Rasterweite L definiert, in dem Quadersteine 3 mit den folgenden Abmessungsverhätnissen
vorliegen:
| Mauersteinsystem A |
| Mauerstein |
Abmessungsverhältnis |
| erster Quaderstein 3v |
1:2 |
| zweiter Quaderstein 3w |
1:2,5 |
| dritter Quaderstein 3x |
1:3 |
| vierter Quaderstein 3y |
1:3,5 |
| fünfter Quaderstein 3z |
2:2 |
[0019] Die Quadersteine 3 sind durch die Schubsteine 9 (hier mit gestrichelten Linien dargestellt,
siehe auch Fig. 17) formschlüssig verbunden, wobei die Schubsteine 9 in der hochkant
stehenden Position 10 oder in der flach liegenden Position 11 eingesetzt sind. Gemäß
einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt die Rasterweite L für das oben
beschriebene Mauersteinsystem B aus fünf Mauersteinen 2 etwa L = 10cm.
[0020] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Sichtfläche 6 des in Fig.1 und 2 gezeigten als
Quadratstein 5, 3f, 3z ausgeführten Quadersteins 3 bzw. Mauersteins 2. Der Quadratstein
5 weist Seitenflächen 30 bis 33 auf, die über Absätze 34 in die Sichtfläche 6 übergehen.
[0021] In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Seitenfläche 30 des in Figur 3 gezeigten Quadratsteins
5 dargestellt. Diese Ansicht zeigt, dass der Absatz 34 aus einer Schräge 35 und einem
Vorsprung 36 bestehgt und der Quadratstein 5 auf der der Sichtfläche 6 gegenüberliegenden
Seite eine weitere Sichtfläche 6a besitzt. Weiterhin besitzt der Quadratsteins 5 einen
Mittelbereich 37 und drei Kopfbereiche 38, 39. Im Mittelbereich 37 des Quadratstein
5 sind ein flacher Rücksprung 40 und zwei tiefe Rücksprünge 41, 42, 43 (siehe Figur
5) angeordnet.
[0022] In Fig. 5 ist der in Figur 3 dargestellte Mauerstein 2 in einer Seitenansicht von
links zu sehen. Hierbei blickt der Betrachter auf die Seitenfläche 31. Neben den in
Fig. 4 sichtbaren Rücksprüngen 40, 41, 42 ist hier noch der weitere tiefe Rücksprung
43 zu sehen. Der flache Rücksprung 40 geht über Fasen 44, 45 (siehe auch Fig. 4) in
die Kopfbereiche 38, 39 über. In der in Fig. 5 gezeigten Ansicht weist der Quadratstein
5 eine H-förmige Kontur 46 (gestrichelte Linie) auf. Diese H-förmige Kontur 46 weist
der Quadratstein 5 auch in einer nicht dargestellten Draufsicht auf die in Figur 3
bezeichnete Seitenfläche 33 auf. Insgesamt besitzt der Quadratstein 5 zwischen den
Kopfbereichen 38, 39 drei tiefe Rücksprünge 41, 42, 43 und einen flachen Rücksprung
40.
[0023] In den Figuren 3 bis 5 sind durch strichpunktierte Linien Ebenen e1, e2, e3 angedeutet,
welche die Seiten 30, 31, 32, 33, 6, 6a teilen. Es ist charakteristisch für den Quadratstein
5, dass dieser zu den Ebenen e1 und e3 spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Weiterhin
ist der Quadratstein 5 in den Hauptabmessungen durch eine Höhe H1, eine Breite B1
und eine Tiefe T1 definiert. Die Höhe H1 und die Breite B1 sind beim Quadratstein
5 grundsätzlich gleich. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsformung beträgt die Höhe
H1 bzw. Breite B1 20cm und die Tiefe T1 ebenfalls 30cm. Dies entspricht bei einer
Rasterweite L = 10cm einem Höhen-Breitenverhältnis von 2:2.
[0024] Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf einen als Rechteckstein 4 ausgeführten Mauerstein
2 bzw. Quadratstein 3. Der Rechteckstein 4 weist wie der in den Figuren 3 bis 5 gezeigte
Quadratstein 5 Kopfbereiche 50, 51 und einen gegenüber den Kopfbereichen 50, 51 eingeschnürten
Mittelbereich 52 auf. In Figur 6 sind zwei tiefe Rücksprünge 53, 54 und eine flacher
Rücksprung 55 zu sehen. Der flache Rücksprung 55 geht analog zum Quadratstein 5 über
Fasen 56, 57 in die Kopfbereiche 50, 51 über. Der aus den Figuren 1 und 2 bekannten
Sichtfläche 6 des Rechtecksteins 4 liegt in Analogie zum Quadratstein 5 eine weitere
Sichtfläche 6a gegenüber. Weiterhin wird der Rechteckstein 4 durch eine Oberseite
58, eine Unterseite 59 (siehe Figur 7) und zwei Seiten 60, 61 begrenzt. Die Sichtseiten
6, 6a sind durch Absätze 34 abgesetzt, die aus einer Schräge 35 und einem Vorsprung
36 bestehen. In der in Figur 6 gezeigten Ansicht weist der Rechteckstein 4 in Analogie
zum Quadratstein 5 eine H-förmige Kontur 62 (liegendes H) auf. Diese H-förmige Kontur
62 weist der Quadratstein auch in einer nicht dargestellten Draufsicht auf die in
Figur 6 nicht sichtbare Unterseite 59 auf.
[0025] In Figur 7 ist eine Seitenansicht von rechts des in Figur 6 dargestellten Mauersteins
2 gezeigt. Auf der Unterseite 59 ist ein weiterer flacher Rücksprung 63 im Mittelbereich
52 ausgeführt, der ebenso wie der flache Rücksprung 55 über Fasen 64, 65 in die Kopfbereiche
50, 51 des Rechtecksteins 4 übergeht. Auch in der Ansicht auf die Seite 60 zeigt der
Rechteckstein 5 eine H-förmige Kontur 66. Entsprechend ist die H-förmige Kontur auch
in einer Seitenansicht auf die in der Figur 7 nicht dargestellte Seite 61 zu sehen.
[0026] Figur 8 zeigt eine Schnittansicht des Rechtecksteins 4 entlang einer in Figur 6 dargestellten
Schnittlinie VIII-VIII. In der Schnittansicht wird deutlich, dass es sich bei dem
Rechteckstein 4 um einen gegen Biegebelastungen höchst unempfindlichen Mauerstein2
handelt, da der Mittelbereich 52 gegenüber den Kopfbereichen 50, 51 nur unwesentlich
geschwächt ist. Insgesamt besitzt der Rechteckstein 4 zwischen den Kopfbereichen 50,
51 zwei tiefe Rücksprünge 53, 54 (siehe Figur 6) und zwei flache Rücksprünge 55, 63.
Hierbei liegen sich die tiefen Rücksprünge 53, 54 und die flachen Rücksprünge 55,
63 jeweils gegenüber.
[0027] In den Figuren 6 bis 8 sind durch strichpunktierte Linien Ebenen e4, e5, e6 angedeutet,
welche die Seiten 58, 59, 60, 61, 6a, 6b teilen. Es ist charakteristisch für den Rechteckstein
4, dass dieser zu allen diesen Ebenen e4, e5, e6 spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
Weiterhin ist der Rechteckstein 4 in den Hauptabmessungen durch eine Höhe H2, eine
Breite B2 und eine Tiefe T2 definiert. Gemäß zweier oben genannter bevorzugter Ausführungsformen
(Mauersteinsysteme A, B) sind die Rechtecksteine 4 mit Höhen H2 und Breiten B2 gemäß
der nachfolgenden Tabellen vorgesehen.
[0028] Abmessungen für das Mauersteinsystem A bestehend aus sechs Mauersteinen 2 d.h. fünf
Rechtecksteinen 4 (3a, 3b, 3c, 3d, 3e) und einem Quadratstein 5 (3f):
| Stein |
3a |
3b |
3c |
3d |
3e |
3f |
| H2 bzw. H1 |
10cm |
10cm |
10cm |
10cm |
10cm |
20cm |
| B2 bzw. B1 |
15cm |
20cm |
25cm |
30cm |
40cm |
20cm |
| T2 bzw. T1 |
30cm |
30cm |
30cm |
30cm |
30cm |
30cm |
[0029] Abmessungen für das Mauersteinsystem B bestehend aus fünf Mauersteinen 2 d.h. vier
Rechtecksteinen 4 (3v, 3w, 3x, 3y) und einem Quadratstein 5 (3z):
| Stein |
3v |
3w |
3x |
3y |
3z |
| H2 bzw. H1 |
10cm |
10cm |
10cm |
10cm |
20cm |
| B2 bzw. B1 |
20cm |
25cm |
30cm |
35cm |
20cm |
| T2 bzw. T1 |
30cm |
30cm |
30cm |
30cm |
30cm |
[0030] Für beide Mauersteinsysteme A, B gilt, dass alle Tiefen T2 der Tiefe T1 entsprechen.
[0031] In Figur 9 ist eine Draufsicht auf einen Kurvenstein 70 dargestellt. Der Kurvenstein
70 ist als Modifikation des in den Figuren 6 bis 8 dargestellten Rechtecksteins 4
in einem erweiterten Mauersteinsystem C ausgelegt, das insbesondere auf einem der
Mauersteinsysteme A, B aufbaut, ausgebildet. Der Kurvenstein 70 besitzt zwei Sichtseiten
71, 72, eine Oberseite 73, eine Unterseite 74 (siehe Figur 10) und zwei Seiten 75,
76. Die Sichtseiten 71, 72 sind wie bei den oben beschriebenen Quadersteinen 3 durch
Absätze 34 abgesetzt, die aus einer Schräge 35 und einem Vorsprung 36 bestehen. Der
Kurvenstein wird von einer Knickebene K3 geschnitten, wobei die Sichtseite 71, 72
von der Knickebene K3 entlang von Berührungslinien b3 geschnitten werden. Die Berührungslinien
b3 teilen die Sichtseiten 71, 72 in je zwei Teilsichtseiten 71a, 71b, 72a, 72b. Diese
Teilsichtseiten 71a, 71b, 72a, 72b stehen jeweils in einem Verhältnis von etwa 1:2
zueinander. Durch die Knickebene K3 ist der Kurvenstein 70 in zwei Schenkel 77, 78
geteilt, die beide eine Tiefe T3 aufweisen. Diese Tiefe T3 beträgt in einem Mauersteinsystemen
C etwa T3 = T2 = T1 = 30cm. Für die Teilsichtseiten 71a, 71b, 72a, 72b sind in einem
Mauersteinsystemen C folgende Maße vorgesehen. Die Teilansicht 71a weist eine Breite
B31 von 20cm oder 25cm auf. Die Teilansicht 71b weist eine Breite B32 von 10cm oder
12,5cm auf. In weiterer Analogie zum Rechteckstein 4 besitzt der Kurvenstein 70 zwei
gegenüberliegende tiefe Rücksprünge 79, 80 und zwei gegenüberliegende flache Rücksprünge
81, 82 (siehe Figur 10). Hierbei sind ebenfalls in Analogie zum Rechteckstein 4 die
tiefen Rücksprünge 79, 80 an den Seiten 75, 76 und die flache Rücksprünge 81, 82 an
den Seiten 73, 74 eingebracht. Die flachen Rücksprünge 81, 82 werden durch eine Grundfläche
83, die über Fasen 84 von einem Mittelbereich 85 in Kopfbereiche 86, 87 übergehen
gebildet. Die beiden Schenkel 77, 78 treffen an der Knickebene K3 in einem Winkel
von vorzugsweise α = 15° aufeinander. Dieser Winkel α ist so gering, dass er es erlaubt
auf Grund der in dem Mauersteinsystemen C vorhandenen Toleranzen die Fasen 84 der
flachen Rücksprünge 81, 82 ohne Knick auszuführen. Durch diese Maßnahme wird die maschinelle
Herstellung des Kurvensteins 70 entscheidend vereinfacht, da für die Herstellung der
flachen Rücksprünge 81, 82 in der Form zur Herstellung des Kurvensteins 70 keine aufwendigen
Schieber erforderlich sind. Auch die Schrägen 35, die zur Erzeugung der Rücksprünge
34 vorgesehen sind, sind aus den oben genannten Gründen ohne Knick ausgeführt.
[0032] Figur 10 zeigt eine Seitenansicht auf die Seite 75 des in Figur 9 dargestellten Kurvensteins
70. Der Kurvenstein 70 weist eine Höhe H3 auf, die in dem Mauersteinsystemen C etwa
H3 = H2 = 10cm beträgt.
[0033] Der in Figur 11 dargestellte Schnitt entlang der in Figur 9 dargestellten Schnittlinie
XI-XI zeigt genauso wie die in Figur 10 dargestellte Seitenansicht der Kurvensteins
70, dass der Kurvenstein 70 eine H-förmige Kontur 88 besitzt. Diese H-förmige Kontur
88 zeigt sich sowohl in einer Draufsicht auf die Seite 75 als auch in einer Draufsicht
auf die Seite 76. In den Figuren 10 und 11 ist jeweils eine Symmetrieebene e7 dargestellt,
zu welcher der Kurvenstein 70 symmetrisch ausgebildet ist.
[0034] Figur 12 zeigt eine Draufsicht auf einen weiteren dem erweiterten Mauersteinsystem
C zugeordneten Mauerstein 2, der als Eckstein 90 ausgeführt ist. Dieser Eckstein 90
ist wie der oben beschriebene Kurvenstein 70 in Analogie zum Rechteckstein 4 gestaltet.
Der Eckstein 90 besitzt Kopfbereiche 91, 92 und einen Mittelbereich 93. Zwischen den
Kopfbereichen 91, 92 sind zwei flache Rücksprünge 94, 95 (siehe Figur 13) und ein
tiefer Rücksprung 96 ausgebildet. Die flachen Rücksprünge 94, 95 werden durch eine
Grundseite 97, die über Fasen 98, 99 in die Kopfbereiche 91, 92 übergeht, ausgebildet.
Weiterhin wird der Eckstein durch eine Oberseite 100, eine Unterseite 101 (siehe Figur
13), Sichtseiten 102, 103 und Anschlußseiten 104, 105 begrenzt. Die Sichtseiten 102,
103 sind durch Absätze 34 abgesetzt, die aus einer Schräge 35 und einem Vorsprung
36 bestehen. Die beiden Sichtseiten 102, 103 bilden zusammen eine L-förmige Sichtseite
109. Zusätzlich zu den Rücksprüngen 94, 95, 96 besitzt der Eckstein 90 noch einen
tiefen Rücksprung 106, der im Kopfbereich 92 ausgebildet ist. Der Eckstein 90 weist
eine Tiefe T4 auf, die etwa T4 = T3 = T2 = T1 = 30cm beträgt.
[0035] Figur 13 zeigt eine Seitenansicht auf die Sichtfläche 102 des in Figur 12 dargestellten
Ecksteins 90. In dieser Ansicht ist der flache Rücksprung 95 zu sehen, der auf der
Unterseite 101 des Ecksteins 90 liegt. In der in Figur 13 gezeigten Ansicht weist
der Eckstein 90 eine H-förmige Kontur 110 (gestrichelte Linie) auf. Diese H-förmige
Kontur 110 weist der Quadratstein auch in einer in Figur 14 dargestellten Seitenansicht
der Anschlußseite 105 auf. In den Figuren 13 und 14 ist jeweils eine Symmetrieebene
e8 angedeutet, zu welcher der Eckstein 90 spiegelsymmetrisch ist.
[0036] Für die Mauersteinsysteme A, B, C mit den Rechtecksteinen 4, den Quadratsteinen 5
und den zugeordneten Kurvensteinen 60 und Ecksteinen 90 gilt in einer bevorzugten
Ausführungsform, dass die flachen Rücksprünge 40, 55 ,63 ,71 ,72, 94 ,95 etwa eine
Tiefe Tf = 1cm und etwa eine Breite Bf = 10,3 cm aufweisen. Die tiefen Rücksprünge
41, 42, 43, 53, 54, 69, 70, 96, 106 weisen etwa eine Tiefe Tt = 5,15 cm und etwa eine
Breite Bt = 10,3 cm auf, wobei die Breiten Bt, Bf der Rücksprünge 40, 55 ,63 ,71 ,72,
94 ,95, 41, 42, 43, 53, 54, 69, 70, 96, 106 identisch sind. Weiterhin ist vorgesehen,
dass die Schrägen 35 über eine Strecke von S1 = 0,6cm mit einem Neigungswinkel β =
45° geneigt gegenüber den Setenflächen 30-31, 58-61, 73-76, 100, 101, 104, 105 verlaufen
und die Absätze 34 mit Ausnahme der Absätze 34 des Kurvensteins 70 eine Tiefe T1 =
1,5 cm haben. Die Fasen 44, 45, 56, 57, 64, 65, 84, 98, 99, über welche die Kopfbereiche
38, 39, 50, 51, 86, 87, 91 ,92 in die flachen Rücksprünge 40, 55 ,63 ,71 ,72, 94 ,95
übergehen, verlaufen zu diesen bei den erwähnten Mauersteinen 2 genauso wie die Schrägen
35 mit einem Neigungswinkel γ = 45° (siehe Figur 13).
[0037] Figur 15 zeigt eine Seitenansicht des in Figur 1 und 2 gezeigten Decksteins 120,
der auf einem Rechteckstein 4 gemäß Figur 7 aufliegt. Der Deckstein 120 ist spiegelsymmetrisch
zu einer Schnittebene e9 ausgestaltet. Er weist eine Oberseite 121 auf, die in einem
Mittelbereich 122 waagrecht verläuft und in Außenbereichen 123, 124 zu Sichtflächen
125, 126 des Decksteins 120 hin abfallend verläuft. Weiterhin sind an einer Unterseite
127 zwei Rücksprünge 128, 129 angeordnet, die parallel zu den Sichtflächen 125, 126
verlaufen. Die Rücksprünge 128, 129 umgreifen die Kopfbereiche 50, 51 des Rechtecksteins
4. Durch die Rücksprünge 128, 129 werden auf der Unterseite 127 des Decksteins 120
Erhebungen 130, 131, 132 ausgebildet. Hierbei liegen die Erhebungen 130, 132 auf den
Absätzen 34 und Schrägen 35 des Rechtecksteins 4 auf. Die Erhebung 131 liegt um einen
Abstand E1 über der Grundfläche des flachen Rücksprungs 52, 62 des Rechtecksteins
4 und umschließt mit diesem einen Hohlraum 133. Dieser Hohlraum 133 ist für das Aufbringen
von Mörtel geeignet, um den Decksteine 120 dauerhaft auf dem Rechteckstein 4 zu fixieren.
Der Hohlraum 133 wird im wesentlichen durch einen Versatz E2 bestimmt, den die Erhebung
131 zu den Erhebungen 130, 132 aufweist. Weiterhin wirkt sich die Tatsache, dass sich
bei den gezeigten Steinsystemen A, B , C der flache Rücksprung 55, 63, der eine Tiefe
Tf = 1cm, und der Absatz 34, der eine Tiefe S1 = 0,6cm aufweist, vergrößernd auf den
Hohlraum 133 auswirken. Im Bereich der Erhebung 131 sind auf der Unterseite 127 des
Decksteins 120 keilförmige Vertiefungen 134 vorgesehen. Durch diese wird mit Hilfe
des Mörtels (nicht dargestellt) eine zusätzliche formschlüssige Verbindung zwischen
dem Deckstein 120 und dem Rechteckstein 4 geschaffen. An den Erhebungen 130, 132 sind
ebenfalls parallel zu den Sichtflächen 125, 126 verlaufende keilförmige Vertiefungen
135 eingebracht. Diese bilden eine Abtropfkante 136 für Regenwasser, das von der Oberseite
121 des Decksteins 120 abläuft.
[0038] Figur 16 zeigt eine Draufsicht auf die Oberseite 121 des Decksteins 120 gemäß Figur
15. Der Deckstein 120 ist zu einer Schnittfläche e10 und zu der Schnittfläche e9 spiegelsymmetrisch
aufgebaut.
[0039] Figur 17 zeigt eine perspektivische Ansicht einer aus Ecksteinen 90, Quadersteinen
3 und Schubsteinen 9 gebildeten Mauer 150. Genauer ist die Mauer 150 aus Ecksteinen
151, 152, einem langen Rechteckstein 153, zwei kurzen Rechtecksteinen 154, 155, einem
Quadratstein 156 und Schubsteinen 157, 158, 159, 160 zusammengesetzt. Der Schubstein
9 wird beim Errichten der Mauer 150 in der hochkant stehenden Position 10 wie sie
der Schubstein 160 zeigt und in der flach liegenden Position 11 wie sie die Schubsteine
157 bis 159 zeigen eingesetzt (siehe auch Figur 1 und 2). Der Schubstein 9 der für
die oben beschriebenen Mauersteinsysteme A, B ,C vorgesehen ist weist in der Position
11 eine Tiefe Ts = 10cm, eine Höhe Hs = 6cm und eine Breite Bs = 10cm auf, wobei die
Tiefe Ts den Breiten Bt und Bf der flachen Rücksprünge 40, 55, 63, 71, 72, 94, 95
bzw. tiefen Rücksprünge 41, 42, 43, 53, 54, 69, 70, 96, 106 der Mauersteine 2 entspricht.
Der Schubstein 159 befindet sich in der Position 11 und wird vom tiefen Rücksprung
53, 54 des Rechtecksteins 155 zur Hälfte aufgenommen, der etwa die Tiefe Tt = 5,15cm
aufweist. Auch der Schubstein 158 befindet sich in der Position 11 und wird von den
tiefen Rücksprüngen 53, 54 der Rechtecksteine 154, 155 jeweils zur Hälfte aufgenommen,
so dass die Rechtecksteine 154, 155 mit den Seiten 60, 61 aneinanderstoßen. Die erhöhte
Position des Schubsteins 158 wird durch einen darunterliegenden nicht zu sehenden
weiteren Schubstein 9 und/oder durch unter dem Schubstein 158 eingebrachten Mörtel
erzeugt. Weiterhin ist auf dem Rechteckstein 153 der Schubstein 157 in der Liegendstellung
162 angeordnet. In dieser Stellung wird der Schubstein 157 vom flachen Rücksprung
55, 63 des Rechtecksteins 153 zu einem Sechstel aufgenommen, da die Tiefe Tf des flachen
Rücksprungs 55, 63 etwa 1cm beträgt und der Schubstein 157 in der Position 11 eine
Höhe Hs = 6cm besitzt. Auf den Schubstein 157 kann nun in zweiter Reihe der über der
Mauer 150 dargestellte Quadratstein 156 aufgesetzt werden. In der nicht dargestellten
aufgesetzten Position greift der Quadratstein 156 mit dem tiefen Rücksprung 41, 42,
43 zu fünf Zwölfteln um den Schubstein 157. Dieser Wert ergibt sich daraus, dass der
Schubstein 157 zu fünf Sechsteln über den Rechteckstein 153 hinaus steht und der Quadratstein
156, den überstehenden Teil des Schubsteins 157 zur Hälfte umgreift. Es besteht nun
die Möglichkeit einen weiteren nicht dargestellten Quadratstein oder einen weiteren
nicht dargestellten Rechteckstein in horizontaler oder vertikaler Lage am Quadratstein
156 über den Schubstein 157 anzuschließen. Beim Anschluß des nicht dargestellten Rechtecksteins
in vertikaler Stellung würde dieser den Schubstein 157 mit seinem tiefen Rücksprung
umgreifen. Die Ecksteine 151, 152 bieten die Möglichkeit 90°-Biegungen der Mauer 150
auszuführen, ohne das durch die Sichtflächen 6, 6a, 71, 72 ,102, 103 erzeugte Erscheinungsbild
der Mauer 150 zu stören, da diese L-förmige Sichtseiten 109 aufweisen, die durch Absätze
34 und Schrägen 35 abgesetzt sind. Bei den Ecksteinen 151, 152 handelt es sich um
den selben Mauersteintyp, da der Eckstein 152 zu der Schnittebene e8 (siehe Figur
13) symmetrisch ist, kann er durch einfaches Drehen um eine Achse x um 180° und anschließendes
Drehen um eine Achse y um 90° von einer durch den Eckstein 152 gezeigten Position
in eine durch den Eckstein 151 gezeigten Position gebracht werden. Für die Rechtecksteine
4 gilt, dass diese auf Grund der in den Figuren 6 bis 8 dargestellten spiegelsymmetrischen
Ausführung zu den Ebenen e4, e5, e6 beliebig gewendet werden können. Diese symmetrische
Ausbildung der Rechtecksteine 4 bringt beim Vermauern den großen Vorteil, dass die
Rechtecksteine 4 so wie sie gegriffen werden auch in die Mauer eingesetzt werden können,
ohne dass noch überlegt werden muß wie der Rechteckstein 4 einzusetzen bzw. zu drehen
ist. Der Quadratstein 5 ist zu zwei Symmetrieebenen e1, e3 spiegelsymmetrisch, diese
erlauben eine Drehung um Achsen x', y'. Auf Grund der drei tiefen Rücksprünge 41,
42, 43 und des flache Rücksprungs 40 des Quadratsteins 5 bewirkt eine 90° Drehung
des Quadratsteins um die Achse x', dass der Quadratstein 5 an verschiedene Situationen
angepaßt werden kann, die beim Anschließen unterschiedlicher Mauersteine 2 an den
Quadratstein 5 auftreten. Beispielsweise erlaubt die in Figur 17 dargestellte Ausrichtung
des Quadratsteins 156 in Verbindung mit der Hochkantstellung 161 des Schubsteins 160
den Anschluß eines vertikal ausgerichteten nicht dargestellten Rechtecksteins. In
einer solchen Anschlußsituation umgreift der Quadratstein 156 den Schubstein 160 mit
dem tiefen Rücksprung 41, 42, 43 zu fünf Sechsteln, der nicht dargestellte Rechteckstein
umgreift den Schubstein 160 mit einem flachen Rücksprung 55, 63 zu einem Sechstel.
An dieser Stelle wird auch auf die in den Figuren 1 und 2 dargestellten Mauern 1,
20 verwiesen. Hier sind beispielhaft verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung
von Mauern mit den Mauersteinsystemen A, B dargestellt, wobei die Lage der Schubsteine
9 beispielhaft mit gestrichelten Linien eingezeichnet ist. Durch die Möglichkeit die
Rechtecksteine 4 in horizontaler und vertikaler Lage zu vermauern wird aus dem Mauersteinsystem
A, das sechs verschiedene Quadersteinen 3 aufweist zu einem System, das die Vielfalt
eines herkömmlichen Systems mit elf verschiedenen Quadersteinen 3 bietet. Analog wird
aus dem Mauersteinsystem B das aus fünf verschiedenen Quadersteinen 3 besteht ein
System, das die Möglichkeiten eines herkömmlichen Systems mit 9 verschiedenen Quadersteinen
3 bietet.
[0040] Figur 18 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Distanzhalters 180. Der Distanzhalter
180 weist eine T-Träger-förmige Gestalt 181 auf und besteht aus einer Grundplatte
182 und einem senkrecht auf dieser angeordneten Steg 183. Der Steg 183 weist Kontaktflächen
184, 185 und die Grundplatte 182 eine Unterseite 186 auf. In einer für die oben beschriebenen
Mauersteinsysteme A, B, C passenden Ausführung weist der Distanzhalter 180 eine Tiefe
Td = 10cm, eine Breite Bd = 8cm, eine Steghöhe Hds = 5cm, eine Stegbreite Bds = 1,2
cm und eine Grundplattenhöhe Hdg = 1cm auf.
[0041] Figur 19 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Mauerabschnitts 190, der aus zwei
Rechtecksteinen 191, 192 und dem Distanzhalter 180 besteht. Der Distanzhalter 180
sitzt mit der Grundplatte 182 in einem flachen Rücksprung 55, 63 des Rechtecksteins
192, wobei der Steg 183 senkrecht zur Sichtfläche 6, 6a des Rechtecksteins 192 angeordnet
ist. Der Steg 183 ist dafür vorgesehen bei einem nicht dargestellten Mauerstein 2,
der durch senkrecht zu seinen Sichtflächen verlaufende Schnitte in seiner Breite gekürzt
wird, an den aufeinanderstoßenden Schnittkanten wieder eine Optik abgesetzter Sichtflächen
zu erzeugen. Eine solche Kürzung eines Mauersteins ist beispielsweise erforderlich,
um ein weiteres nicht zur Mauer gehörendes Bauteil wie einen Schacht in die Mauer
einzupassen. Die Optik der angesetzten Sichtflächen wird dadurch erzielt, dass die
Schnittflächen an den Kontaktflächen 184, 185 des Distanzhalters 180 angelegt werden.
Die Stegbreite Bds bewirkt dann, dass der Abstand zwischen zwei Schnittflächen bzw.
Sichtflächen 6, 6a, 71, 72, 102, 103 des getrennten Mauersteins der doppelten Tiefe
S1 entspricht.
[0042] Figur 20 zeigt eine perspektivische Ansicht eines aus Rechtecksteinen 4 und Endsteinen
200 zusammengesetzten Mauerabschnitts 201. Bei dem Endstein 200 handelt es sich um
einen den Mauersystemen A, B, C zugeordenbaren Sonderstein 2a, der als Eckstein 202
und/oder als Deckstein 203 verwendbar ist. In Figur 20 ist die Verwendung des Endsteins
200 als Eckstein 212 und als Eckstein 214 dargestellt. Die Endsteine 200 weist einen
U-förmigen Querschnitt auf, der durch einen tiefen Rücksprung 204 gebildet wird. Weiterhin
besitzt der Endstein 200 aneinandergrenzende Sichtflächen 205, 206, aneinandergrenzende
Kontaktflächen 207, 208 und Ober- bzw. Unterseiten 209, 210. Ein Eckbereich 211 des
Mauerabschnitts 201 wird in einer ersten Steinreihe R1 dadurch ausgebildet, dass der
Endstein 212 mit der Kontaktfläche 208 an die Seite 60, 61 eines aus einer Richtung
R angelegten Rechtecksteins 213 anschließt und mit der Kontaktfläche 207 an die Seite
60, 61 eines aus Richtung R' angelegten Rechtecksteins 214 anschließt. Der Eckbereich
211 wird in einer zweiten Steinreihe R2 durch einen um 90° um eine Achse q1 und um
90° um eine Achse q2 gegenüber dem Eckstein 212 verdrehten Eckstein 214 gebildet.
Hierbei schließ ein Rechteckstein 216 mit der Seite 60, 61 an die Kontaktfläche 207
des Ecksteins 214 an. Durch diese Verfahrensweise entsteht in den übereinanderliegenden
Steinreihen R1, R2 die Optik eines versetzt gemauerten Eckbereichs 211. Die Endsteine
200 werden jeweils durch nicht dargestellte Schubsteine formschlüssig verbunden, die
zwischen den Rücksprung 204 des Endsteins 200 und den jeweiligen Rücksprung 53, 54
des anschließenden Rechtecksteins 4 in liegender Position 11 eingeführt werden. Eine
formschlüssige Verbindung der übereinander liegenden Endsteine 200 erfolgt ebenfalls
durch in liegender Position 11 angeordnete Schubsteine 9 (hier nicht dargestellt),
da eine durch den Rücksprung 204 des Endsteins 200 und den Rücksprung 53, 54 des an
die Kontaktfläche 208 anschließenden Rechtecksteins 4 gebildete Öffnung 218 in allen
Steinreihen R1, R2 übereinander deckend zu liegen kommt. Der Endstein 200 weist eine
Tiefe Te auf, die der halben Tiefe T1, T2 eines Rechtecksteins 4 entspricht.
[0043] Figur 21 zeigt eine perspektivische Ansicht einer aus Endsteinen 200 zusammengesetzten
Mauerkrone 219. Die Mauerkrone 219 wird durch Endsteine 200 gebildet, die jeweils
mit der Oberseite 209 an die Unterseite 210 eines benachbarten Endsteins 200 anschließen.
Die dabei gebildete Steinreihe 220 liegt mit den Kontaktflächen 208 der Endsteine
200 auf einer durch Mauersteine 2 und Schubsteine 9 gebildeten in Figur 22 gezeigten
Mauer 221 auf.
Bezugszeichenliste:
[0044]
- 1
- Mauer
- 2
- Mauerstein
- 2a
- Sonderstein
- 3
- Quaderstein
- 3a-f
- Quaderstein
- 3v-z
- Quaderstein
- 4
- Rechteckstein
- 5
- Quadratstein
- 6
- Sichtfläche
- 6a
- Sichtfläche
- 7
- Raster
- 8
- Rastersystem
- L
- Rasterweite
- 9
- Schubsteine
- 10
- Position
- 11
- Position
- 20
- Mauer
- 30
- Seitenfläche
- 31
- Seitenfläche
- 32
- Seitenfläche
- 33
- Seitenfläche
- 34
- Absatz
- 35
- Schräge
- 36
- Vorsprung
- 37
- Mittelbereich
- 38
- Kopfbereich
- 39
- Kopfbereich
- 40
- Rücksprung
- 41
- Rücksprung
- 42
- Rücksprung
- 43
- Rücksprung
- 44
- Fase
- 45
- Fase
- 46
- H-förmige Kontur
- 50
- Kopfbereich
- 51
- Kopfbereich
- 52
- Mittelbereich
- 53
- Rücksprung
- 54
- Rücksprung
- 55
- Rücksprung
- 56
- Fase
- 57
- Fase
- 58
- Oberseite
- 59
- Unterseite
- 60
- Seite
- 61
- Seite
- 62
- Kontur
- 63
- Rücksprung
- 64
- Fase
- 65
- Fase
- 66
- Kontur
- 70
- Kurvenstein
- 71
- Sichtseite
- 72
- Sichtseite
- 71a
- Teilsichtseite
- 71b
- Teilsichtseite
- 72a
- Teilsichtseite
- 72b
- Teilsichtseite
- 73
- Oberseite
- 74
- Unterseite
- 75
- Seite
- 76
- Seite
- 77
- Schenkel
- 78
- Schenkel
- 79
- Rücksprung
- 70
- Rücksprung
- 80
- Rücksprung
- 82
- Rücksprung
- 83
- Grundfläche
- 84
- Fase
- 85
- Mittelbereich
- 86
- Kopfbereich
- 87
- Kopfbereich
- 88
- H-förmige Kontur
- 90
- Eckstein
- 91
- Kopfbereich
- 92
- Kopfbereich
- 93
- Mittelbereich
- 94
- Rücksprung
- 95
- Rücksprung
- 96
- Rücksprung
- 97
- Grundseite
- 98
- Fase
- 99
- Fase
- 100
- Oberseite
- 101
- Unterseite
- 102
- Sichtseite
- 103
- Sichtseite
- 104
- Anschlußseite
- 105
- Anschlußseite
- 106
- Rücksprung
- 107
- Schräge
- 108
- Vorsprung
- 110
- H-förmige Kontur
- 120
- Deckstein
- 121
- Oberseite
- 122
- Mittelbereich
- 123
- Außenbereich
- 124
- Außenbereich
- 125
- Sichtfläche
- 126
- Sichtfläche
- 127
- Unterseite
- 128
- Rücksprung
- 129
- Rücksprung
- 130
- Erhebung
- 131
- Erhebung
- 132
- Erhebung
- 133
- Hohlraum
- 134
- Vertiefung
- 135
- Vertiefung
- 136
- Abtropfkante
- 150
- Mauer
- 151
- Eckstein
- 151
- Eckstein
- 152
- Eckstein
- 153
- Rechteckstein
- 154
- Rechteckstein
- 155
- Rechteckstein
- 156
- Quadratstein
- 157
- Schubstein
- 158
- Schubstein
- 159
- Schubstein
- 160
- Schubstein
- 180
- Distanzhalter
- 181
- Gestalt
- 182
- Grundplatte
- 183
- Steg
- 184
- Kontaktfläche
- 185
- Kontaktfläche
- 186
- Unterseite
- 190
- Mauerabschnitt
- 191
- Rechteckstein
- 192
- Rechteckstein
- 200
- Endstein
- 201
- Mauerabschnitt
- 202
- Eckstein
- 203
- Deckstein
- 204
- Rücksprung
- 205
- Sichtfläche
- 206
- Sichtfläche
- 207
- Kontaktfläche
- 208
- Kontaktfläche
- 209
- Ober- bzw. Unterseite
- 210
- Ober- bzw. Unterseite
- 211
- Eckbereich
- 212
- Endstein
- 213
- Rechteckstein
- 214
- Rechteckstein
- 215
- Endstein
- 216
- Rechteckstein
- 271
- Eckbereich
- 218
- Öffnung
- 219
- Mauerkrone
- 220
- Steinreihe
- 221
- Mauer
1. Mauersteinsystem,
welches Mauersteine mit unterschiedlichen Volumen und Rücksprüngen, und quaderförmige
Schubsteine zur formschlüssigen Verbindung der Mauersteine aufweist,
wobei
- jeder Mauerstein (2 bis 5; 70, 90) über wenigstens drei Seiten eine wenigstens drei
Rücksprünge (40 bis 43; 53 bis 55; 63; 69 bis 72; 79 bis 82; 94 bis 96, 106) aufweisende
umlaufende Einschnürung aufweist, die parallel zu einer Sichtfläche des Mauersteins
und etwa im Mittenbereich einer Ober- bzw. Unterseite sowie einer Seitenfläche (30,
31, 58 bis 61; 73 bis 76; 100, 101, 104, 105) verläuft,
wobei
- der erste Rücksprung (41; 53; 80; 95) und der zweite Rücksprung (43; 54; 79; 94)
gegenüber liegen und gleich groß sind und jeweils tiefer (Tt) oder flacher (Tf) als der dritte Rücksprung (40; 55, 63; 81, 82; 96, 106 ) ausgebildet sind,
wobei
- jeder Schubstein (9, 157 bis 160) eine Breite (Bs) aufweist, die größer ist als seine Höhe (Hs), und in gegenüberliegenden Rücksprüngen zweier aneinandergrenzender Mauersteine
angeordnet ist,
und wobei
- die Tiefen zweier aufeinander treffender, erster und/oder zweiter Rücksprünge (41
bis 43; 53, 54; 79, 80; 96, 106) zweier aneinandergrenzender Mauersteine etwa einer
Breite (Bs) des diese beiden Mauersteine verbindenden Schubsteins (9, 157 bis 160) entsprechen,
dadurch gekennzeichnet,
- dass jeder Mauerstein sowohl horizontal als auch vertikal ausgerichtet werden kann, derart
dass
- sowohl horizontal ausgerichtete Mauersteine mit aneinandergrenzenden Rücksprüngen
(41 bis 43, 53, 54; 79, 80; 96, 106) gleichgroßer Tiefe (Tt)
- als auch ein horizontal ausgerichteter Mauerstein und ein vertikal ausgerichteter
Mauerstein mit aneinandergrenzenden Rücksprüngen unterschiedlicher Tiefe (Tt,Tf)
im Rastersystem angeordnet sind und
- dass jeder Schubstein (9) derart einsetzbar ist, dass er, liegend angeordnet (11), zwei
horizontal ausgerichtete Mauersteine verbindet oder dass er, stehend angeordnet (10),
einen horizontal ausgerichteten Mauerstein mit einem vertikal ausgerichteten Mauerstein
verbindet.
2. Mauersteinsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mauerstein (2 bis 5; 70, 90) wenigstens an drei Seitenflächen (30, 31, 58 bis
61, 73 bis 76, 100, 101, 104, 105) Rücksprünge (40 bis 43; 53 bis 55; 63; 69 bis 72;
79 bis 82; 94 bis 96, 106) aufweist.
3. Mauersteinsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mauerstein (2 bis 5; 70, 90) einen umlaufende Rücksprung (40 bis 43; 53 bis 55;
63; 69 bis 72; 79 bis 82; 94 bis 96, 106) aufweist, der parallel zu einer Sichtfläche
(6, 6a, 71, 72, 102, 103) etwa im Mittenbereich der Seitenfläche (30, 31; 58 bis 61;
73 bis 76; 100, 101, 104, 105) verläuft.
4. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mauerstein (2 bis 5; 70, 90) in wenigstens zwei Seitenansichten einen etwa H-förmigen
Querschnitt (46, 62, 66, 88, 110) aufweist.
5. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der tiefe Rücksprung (41 bis 43; 53, 54; 69, 70; 96, 106) des Mauersteins (2 bis
5; 70, 90) den flach liegenden Schubstein (9, 157, 158, 159, 160) etwa zur Hälfte
aufnimmt.
6. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der tiefe Rücksprung (41 bis 43; 53, 54; 69, 70; 96, 106) des Mauersteins (2 bis
5; 70, 90) den hochkant stehenden Schubstein (9, 157, 158, 159, 160) etwa zu fünf
Sechsteln aufnimmt.
7. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Rücksprung (40, 55, 63, 71, 72, 94, 95) des Mauersteins (2 bis 5; 70,
90) den hochkant stehenden Schubstein (9, 157, 158, 159, 160) etwa zu einem Sechstel
aufnimmt.
8. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücksprung (40 bis 43; 53 bis 55; 63; 69 bis 72; 79 bis 82; 94 bis 96, 106) im
Querschnitt rechteckförmig ausgestaltet ist.
9. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubstein (9, 157, 158, 159, 160) als Quader ausgebildet ist und insbesondere
Kantenlängen von 10cm, 10cm und 6cm aufweist.
10. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Rücksprung (40, 55, 63, 71, 72, 94, 95) des Mauersteins (2 bis 5; 70,
90) als Mörtelfuge verwendbar ist.
11. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mauerstein (2 bis 5; 70, 90) eine abgesetzte Sichtfläche (6, 6a, 71, 72, 102,
103) aufweist.
12. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtfläche (6, 6a, 71, 72, 102, 103) des Mauersteins (2, 3, 4, 5, 70, 90) eine
gebrochene Fläche ist.
13. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang von der Sichtfläche (6, 6a, 71, 72, 102, 103) zu den Seitenflächen (30,
31; 58 bis 61; 73 bis 76; 100, 101, 104, 105) als Stufe (34) ausgeführt ist.
14. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mauerstein (2 bis 5; 70, 90) gerollt ist.
15. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mauersteinsystem aus sechs Mauersteinen (3a, 3b, 3c, 3d, 3e, 3f) besteht, die
in einem Rastersystem (8) Seitenverhältnisse von 1:1,5, 1:2, 1:2,5, 1:3, 1:4 und 2:2
aufweisen.
16. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mauersteinsystem aus fünf Mauersteinen (3v, 3w, 3x, 3y, 3z) besteht, die in dem
Rastersystem (8) Seitenverhältnisse von 1:2, 1:2,5, 1:3, 1:3,5 und 2:2 aufweisen.
17. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mauersteine (2 bis 5; 70, 90) gleiche Tiefen (T1, T2, T3, T4) aufweisen.
18. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Mauersteinsystem ein Deckstein (120), z.B. eine Abdeckplatte, zugeordnet ist,
der über eine Vorder- und Rückwand der Mauer (1, 20, 150, 190, 221) hinausragt.
19. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Mauersteinsystem ein Deckstein (120), z.B. eine Abdeckplatte, zugeordnet ist,
der Vor- und Rücksprünge (128-132) (aufweist, die insbesondere der Oberfläche des
Mauersteins (2, 3, 4, 5, 70, 90) angepasst sind.
20. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erweitertes Mauersteinsystem einen Eckstein (90) aufweist, wobei der Eckstein
(90) auf einer Rückseite (104) einen Rücksprung (40 bis 43; 53 bis 55; 63; 69 bis
72; 79 bis 82; 94 bis 96, 106)aufweist.
21. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erweiterte Mauersteinsystem einen Kurvenstein (70) aufweist, wobei der Kurvenstein
(70) zur Ebene der Sichtfläche (6, 6a, 71, 72, 102, 103) abgewinkelt ausgebildet ist.
22. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinkelung den Kurvenstein im Verhältnis 1:2 teilt.
23. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Mauersteinsystem ein Distanzhalter (180) zugeordnet ist, wobei der Distanzhalter
(180) T-Träger-förmig ausgebildet ist.
24. Mauersteinsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Mauersteinsystem ein Endstein (200) zugeordnet ist, wobei der Endstein (200)
als Eckstein (202) und/oder Deckstein (203) einsetzbar ist.
1. Brick system which has bricks with different volumes and recesses, and parallelepipedal
connecting bricks for interlocking connection of the bricks, wherein
- each brick (2 to 5; 70, 90), over at least three sides, has a peripheral constriction
having at least three recesses (40 to 43; 53 to 55; 63; 69 to 72; 79 to 82; 94 to
96, 106), the constriction extending parallel to a visible face of the brick and substantially
in the central region of an upper or lower side and a side face (30, 31, 58 to 61;
73 to 76; 100, 101, 104, 105), wherein
- the first recess (41; 53; 80; 95) and the second recess (43; 54; 79; 94) are opposing
and the same size and in each case are designed to be deeper (Tt) or flatter (Tf) than the third recess (40; 55, 63; 81, 82; 96, 106), wherein
- each brick (9, 157 to 160) has a width (Bs) which is greater than its height (Hs), and is arranged in opposing recesses of two adjacent bricks, and wherein
- the depth of two mutually abutting, first and/or second recesses (41 to 43; 53,
54; 79, 80; 96, 106) of two adjacent bricks substantially correspond to a width (Bs) of the connecting brick (9, 157 to 160) connecting these two bricks, characterised in that,
- each brick can be oriented both horizontally and vertically, in such a way that
- both horizontally oriented bricks with mutually adjacent recesses (41 to 43, 53,
54; 79, 80; 96, 106) with the same size depth (Tt)
- and also a horizontally oriented brick and a vertically oriented brick with mutually
adjacent recesses of different depth (Tt), (Tf)
are arranged in the grid system and
- each connecting brick (9) can be inserted in such a way that, arranged horizontally
(11), it connects two horizontally oriented bricks or in that, vertically arranged (10), it connects a horizontally oriented brick to a vertically
oriented brick.
2. Brick system according to claim 1, characterised in that the brick (2 to 5; 70, 90), at least on three side faces (30, 31, 58 to 61, 73 to
76, 100, 101, 104, 105), has recesses (40 to 43, 53 to 55; 63; 69 to 72; 79 to 82;
94 to 96, 106).
3. Brick system according to claim 1, characterised in that the brick (2 to 5; 70, 90) has a peripheral recess (40 to 43; 53 to 55; 63; 69 to
72; 79 to 82; 94 to 96, 106) which extends parallel to a visible face (6, 6a, 71,
72, 102, 103) substantially in the central region of the side face (30, 31; 58 to
61; 73 to 76; 100, 101, 104, 105).
4. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the brick (2 to 5; 70, 90), in at least two side views, has a substantially H-shaped
cross-section (46, 62, 66, 88, 110).
5. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the deep recess (41 to 43; 53, 54; 69, 70; 96, 106) of the brick (2 to 5; 70, 90)
receives approximately half of the connecting brick (9, 157, 158, 159, 160) which
is lying flat.
6. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the deep recess (41 to 43; 53, 54; 69, 70; 96, 106) of the brick (2 to 5; 70, 90)
receives substantially five-sixths of the connecting brick (9, 157, 158, 159, 160)
standing edgewise.
7. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the flat recess (40, 55, 63, 71, 72, 94, 95) of the brick (2 to 5; 70, 90) receives
substantially a sixth of the connecting brick (9, 157, 158, 159, 160) standing edgewise.
8. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the recess (40 to 43; 53 to 55; 63; 69 to 72; 79 to 82; 94 to 96, 106) is designed
to be rectangular in cross-section.
9. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the connecting brick (9, 157, 158, 159, 160) is designed as a parallelepipedal brick
and in particular has edge lengths of 10 cm, 10 cm and 6 cm.
10. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the flat recess (40, 55, 63, 71, 72, 94, 95) of the brick (2 to 5; 70, 90) can be
used as a mortar joint.
11. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the brick (2 to 5; 70, 90) has a stepped visible face (6, 6a, 71, 72, 102, 103).
12. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the visible face (6, 6a, 71, 72, 102, 103) of the brick (2, 3, 4, 5, 70, 90) has
a broken face.
13. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that a transition from the visible face (6, 6a, 71, 72, 102, 103) to the side faces (30,
31; 58 to 61; 73 to 76; 100, 101, 104, 105) is designed as a step (34).
14. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the brick (2 to 5; 70, 90) is rolled.
15. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the brick system consists of six bricks (3a, 3b, 3c, 3d, 3e, 3f) which, in a grid
system (8), have side ratios of 1:1.5, 1:2, 1:2.5, 1:3, 1:4 and 2:2.
16. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the brick system consists of five bricks (3v, 3w, 3x, 3y, 3z) which, in the grid
system (8), have side ratios of 1:2, 1:2.5, 1:3, 1:3.5 and 2:2.
17. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the bricks, (2 to 5; 70, 90) have the same depth (T1, T2, T3, T4).
18. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that a capping brick (120), for example a cover slab, is associated with the brick system
and projects beyond a front or rear wall of the wall (1, 20, 150, 190, 221).
19. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that a capping brick (120), for example a cover slab, is associated with the brick system
and has projections and recesses (128 to 132) adapted, in particular, to the surface
of the brick (2, 3, 4, 5, 70, 90).
20. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that an extended brick system has a corner brick (90), the corner brick (90), on a rear
side (104), having a recess (40 to 43; 53 to 55; 63; 69 to 72; 79 to 82; 94 to 96,
106).
21. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the extended brick system has a curved brick (70), the curved brick (70) being designed
so as to be bent with respect to the plane of the visible face (6, 6a, 71, 72, 102,
103).
22. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that the bend divides the curved brick in the ratio 1:2.
23. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that a spacer (180) is associated with the brick system, the spacer (180) being T-girder-shaped
in design.
24. Brick system according to any one of the preceding claims, characterised in that an end brick (200) is associated with the brick system, the end brick (200) being
useable as a corner brick (202) and/or capping brick (203).
1. Système de pierres de construction, qui présente des pierres de construction avec
différents volumes et retraits, et des pierres intercalaires parallélépipédiques pour
relier mécaniquement les pierres de construction, dans lequel
- chaque pierre de construction (2 à 5; 70, 90) présente sur au moins trois côtés
une gorge périphérique possédant au moins trois retraits (40 à 43; 53 à 55; 63; 69
à 72; 79 à 82; 94 à 96, 106) qui court parallèlement à une face visible de la pierre
de construction et sensiblement dans la zone médiane d'une face supérieure ou inférieure
ainsi que d'une face latérale (30, 31, 58 à 61; 73 à 76; 100, 101, 104, 105),
- le premier retrait (41; 53; 80; 95) et le deuxième retrait (43; 54; 79; 94) sont
situés face à face et sont de même taille et sont respectivement plus profonds (Tt) ou plus plats (Tf) que le troisième retrait (40; 55, 63; 81, 82; 96; 106),
- chaque pierre intercalaire (9, 157 à 160) présente une largeur (Bs) qui est plus grande que sa hauteur (Hs), et est disposée dans les retraits se faisant face de deux pierres de construction
adjacentes,
- les profondeurs de deux premiers et/ou deuxièmes retraits superposés (41 à 43; 53,
54; 79, 80; 96, 106) de deux pierres de construction adjacentes correspondent sensiblement
à une largeur (Bs) de la pierre intercalaire (9, 157 à 160) reliant ces deux pierres de construction,
caractérisé en ce que
- chaque pierre de construction peut être orientée aussi bien horizontalement que
verticalement, de sorte qu'aussi bien des pierres de construction orientées horizontalement
avec des retraits adjacents (41 à 43, 53, 54; 79, 80; 96, 106) de même profondeur
(Tt), qu'une pierre de construction orientée horizontalement et une pierre de construction
orientée verticalement avec des retraits adjacents de profondeur différente (Tt, Tf), sont disposées dans le système de quadrillage et
- chaque pierre intercalaire (9) peut être insérée de telle sorte que, si elle est
couchée (11), elle relie deux pierres de construction orientées horizontalement ou,
si elle est debout (10), elle relie une pierre de construction disposée horizontalement
avec une pierre de construction orientée verticalement.
2. Système de pierres de construction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la pierre de construction (2 à 5; 70, 90) présente sur au moins trois faces latérales
(30, 31, 58 à 61, 73 à 76, 100, 101, 104, 105) des retraits (40 à 43; 53 à 55; 63;
69 à 72; 79 à 82; 94 à 96, 106).
3. Système de pierres de construction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la pierre de construction (2 à 5; 70, 90) présente un retrait périphérique (40 à 43;
53 à 55; 63; 69 à 72; 79 à 82; 94 à 96, 106) qui court parallèlement à une face visible
(6, 6a, 71, 72, 102, 103) sensiblement dans la zone médiane de la face latérale (30,
31, 58 à 61; 73 à 76; 100, 101, 104, 105),
4. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pierre de construction (2 à 5; 70, 90) présente dans au moins deux vues de côté
une section transversale sensiblement en forme de H (46, 62, 66, 88, 110).
5. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le retrait profond (41 à 43; 53, 54; 69, 70; 96, 106) de la pierre de construction
(2 à 5; 70, 90) reçoit la pierre intercalaire (9, 157, 158, 159, 160) posée à plat
environ à moitié.
6. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le retrait profond (41 à 43; 53, 54; 69, 70; 96, 106) de la pierre de construction
(2 à 5; 70, 90) reçoit la pierre intercalaire (9, 157, 158, 159, 160) posée debout
environ aux cinq sixièmes.
7. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le retrait plat (40, 55, 63, 71, 72, 94, 95) de la pierre de construction (2 à 5:
70, 90) reçoit la pierre intercalaire (9, 157, 158, 159, 160) posée debout environ
à un sixième.
8. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le retrait (40 à 43; 53 à 55; 63; 69 à 72; 79 à 82; 94 à 96, 106) est conformé avec
une section transversale rectangulaire.
9. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pierre intercalaire (9, 157, 158, 159, 160) est de forme parallélépipédique et
présente en particulier des longueurs de bords de 10 cm, 10 cm et 6 cm.
10. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le retrait plat (40, 55, 63, 71, 72, 94, 95) de la pierre de construction (2 à 5;
70, 90) est utilisable comme joint de mortier.
11. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pierre de construction (2 à 5; 70, 90) présente une face visible (6, 6a, 71, 72,
102, 103) étagée.
12. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la face visible (6, 6a, 71, 72, 102, 103) de la pierre de construction (2 à 5; 70,
90) est une surface fractionnée.
13. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
une transition de la face visible (6, 6a, 71, 72, 102, 103) avec les faces latérales
(30, 31; 58 à 61; 73 à 76; 100, 101, 104, 105) est exécutée comme un gradin (34).
14. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pierre de construction (2 à 5; 70, 90) est roulée.
15. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le système de pierres de construction est composé de six pierres de construction (3a,
3b, 3c, 3d, 3e, 3f) qui présentent dans un système de quadrillage (8) des rapports
entre leurs côtés de 1:1,5, 1:2, 1:2,5, 1:3, 1:4 et 2:2.
16. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le système de pierres de construction est composé de cinq pierres de construction
(3v, 3w, 3x, 3y, 3z) qui présentent dans un système de quadrillage (8) des rapports
entre leurs côtés de 1:2, 1:2,5, 1:3, 1:3,5 et 2:2.
17. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les pierres de construction (2 à 5; 70, 90) présentent des profondeurs (T1, T2, T3,
T4) égales.
18. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au système de pierres de construction est associée une dalle de couverture (120),
p. ex. une plaque de recouvrement, qui dépasse des parois avant et arrière du mur
(1, 20, 150, 190, 221).
19. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au système de pierres de construction est associée une dalle de couverture (120),
p. ex. une plaque de recouvrement, qui présente des retraits (128-132) qui sont adaptés
en particulier à la face supérieure de la pierre de construction (2, 3, 4, 5, 70,
90).
20. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérise en ce qu'
un système de pierres de construction élargi comprend une pierre angulaire (90), la
pierre angulaire (90) présentant sur une face arrière (104) un retrait (40 à 43; 53
à 55; 63; 69 à 72; 79 à 82; 94 à 96, 106).
21. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le système de pierres de construction élargi comprend une pierre incurvée (70), la
pierre incurvée (70) étant coudée au niveau de la face visible (6, 6a, 71, 72, 102,
103).
22. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le coude partage la pierre incurvée dans un rapport de 1:2,
23. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au système de pierres de construction est associé un écarteur (180), l'écarteur (180)
étant conformé en forme de poutre en T.
24. Système de pierres de construction selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au système de pierres de construction est associée une pierre d'extrémité (200), la
pierre d'extrémité (200) étant utilisable comme pierre d'extrémité (202) et/ou dalle
de couverture (203).