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EP 1 209 282 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.05.2006 Patentblatt 2006/18 |
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Anmeldetag: 11.10.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Mahlung eines Faserstoffes
Process for milling a fibrous material
Procédé de broyage d' une matière fibreuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FI |
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Priorität: |
21.11.2000 DE 10057682
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.2002 Patentblatt 2002/22 |
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Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Selder, Harald
88281 Schlier (DE)
- Schabel, Samuel, Dr.
88212 Ravensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/31335 US-A- 3 604 646
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DE-A- 19 808 355 US-A- 4 562 969
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Mahlung eines Papierfaserstoffes
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Verfahren dieser Art werden bei der Aufbereitung von Papierfaserstoffen zur Papiererzeugung
eingesetzt. Eine bevorzugte Anwendung finden sie, wenn der Papierfaserstoff für grafische
Papiere, z.B. SC-Papiere oder LWC-Papiere, verwendet werden soll. Solche Sorten sind
oft sehr dünn, etwa 50 bis 60 µm und stellen hohe Anforderungen an die optische Qualität.
Daher ist es wichtig, eine besonders homogene Blattstruktur und Oberfläche zu erhalten,
was voraussetzt, dass auch die Fasern bezüglich ihrer Geometrie besonders homogen
sind.
[0003] Als Rohstoffe für solche Sorten kommen entweder native Faserstoffe oder Sekundärfasern,
z.B. aus deinktem Altpapier, zum Einsatz. Auch in dem an sich relativ homogen herstellbaren
nativen Zellstoff befinden sich vereinzelt gröbere Faserbestandteile oder Splitter,
die z.B. durch eine Fraktioniermaschine abgetrennt werden können. Solche Fraktioniermaschinen
arbeiten nach dem Prinzip der Nasssiebung. Bei Sekundärfaserstoffen ist ohnehin immer
mit größeren Qualitätsschwankungen zu rechnen, die sich nur durch eine aufwendige
Stoffaufbereitung ausreichend eliminieren lassen. Daher werden oft am Ende des Aufbereitungsprozesses
noch einmal Mahlapparate eingesetzt, welche für eine Vergleichmäßigung des Papierfaserstoffes,
insbesondere bezüglich der geometrischen Fasereigenschaften sorgen sollen. Apparate
zur Nassmahlung von Papierfaserstoff sind bekannt und werden als Refiner bezeichnet.
[0004] Aus der US 3,604,646 ist ein Verfahren zur Regelung eines Refiners bekannt, bei dem
Die spezifische Arbeit wird auf einen festgelegten konstanten Wert geregelt.
[0005] Aus der WO 00/31335 A ist ein Verfahren bekannt, um TMP auf eine höhere Qualität
zu bringen. Dabei wird unter anderem eine Nasssiebung vorgenommen, deren Überlauf
in einem Hochkonsistenzrefiner gemahlen wird. Die dabei übertragene spezifische Arbeit
liegt in einem Beispiel bei 900 kWh/t. Die US-A-4 562 969 befasst sich mit der Fraktionierung
von Holzstofffasern, wobei eine Rejektfraktion gebildet wird, die anschließend defibriert
wird. Weiterhin wird in dieser Publikation ein Stand der Technik behandelt, bei der
ebenfalls der Rejekt - also Überlauf - einer Fraktionierung defibriert wird, wobei
z.B. ein Scheibenrefiner angegeben ist.
[0006] Bei dem Verfahren gemäß DE 198 08 355 A wird die Papierfasersuspension in zwei Teilströme
aufgeteilt, also fraktioniert, wobei beide Fraktionen anschließend unter unterschiedlichen
Bedingungen aufgemahlen werden.
[0007] Die bisher bekannten Verfahren können die eingangs genannten Probleme nicht befriedigend
lösen. In vielen Fällen muss eine unerwünscht hohe Weitermahlung in Kauf genommen
werden, um eine akzeptable Vergleichmäßigung zu erzielen. Das schwächt nicht nur das
Festigkeitspotential der Papierfasern, sondern kostet auch unnötig viel Mahlenergie.
Ferner führt es zu einer weiteren Erhöhung des Entwässerungswiderstandes mit negativen
Auswirkungen beim Pressen und Trocknen der daraus hergestellten Papierbahn.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem
sich die Vergleichmäßigung besser, schonender und billiger durchführen lässt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
[0010] Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zunächst festgestellt, ob sich im
Überlauf einer der Mahlung vorgeschalteten Nasssiebung der Anteil an mahlresistenten
Bestandteilen, das sind z.B. Splitter oder Langfasern, ändert. Ein wichtiges Indiz
hierfür ist die Feststoffmenge des Überlaufes dieser Nasssiebung, messbar z.B. mit
dessen Stoffdichte. Die Wirksamkeit der Mahlanlage wird auf die so festgestellten
Schwankungen abgestimmt, indem erfindungsgemäß dabei die spezifische Mahlarbeit erhöht
oder gesenkt wird, wenn größere bzw. kleinere Mengen von mahlresistentem Stoff in
der zu mahlenden Faserstoffsuspension vorliegen. Dabei wird also berücksichtigt, dass
sich eben nicht nur die Menge des zu mahlenden Stoffes, also des Überlaufes, ändert,
sondern auch die Zusammensetzung des darin enthaltenen Feststoffes. Mit dieser einfachen
Maßnahme kann ganz gezielt der Stoff, der auf Grund seiner Geometrie und Steifigkeit
zu Beeinträchtigungen des daraus hergestellten Blattes führen würde, rechtzeitig und
ökonomisch nachgemahlen werden. Die spezifische Mahlarbeit ist die auf die Feststoffmenge
bezogene übertragene Mahlarbeit nach Abzug der von der Mahlapparatur verbrauchten
Leerlaufarbeit.
[0011] Die Erfindung und ihre Vorteile werden erläutert und beschrieben an Hand von Zeichnungen.
Dabei zeigen:
- Fig. 1
- ein einfaches Verfahrensschema zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahren;
- Fig. 2
- ein einfaches Diagramm zur Steuerung;
- Fig. 3 und 4
- jeweils eine Variante.
[0012] Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß Fig. 1 wird der suspendierte
Papierfaserstoff 1 zunächst einer Nasssiebung 5 zugeführt. Diese bildet zwei Fraktionen,
nämlich den Durchlauf 2 und den Überlauf 3. In der Regel wird für eine solche Nasssiebung
5 ein Drucksortierer oder Fraktionator verwendet mit einem Siebelement, das einen
Teil des zugeführten Papierfaserstoffes 1 auf Grund seiner Größe, Form und/oder Flexibilität
abweist. Die Feststoffmenge des in den Überlauf 3 gelangten Stoffes wird an einer
Messstelle 9 ermittelt und der Messwert an einen Regler 8 weitergeleitet. Im einfachsten
Fall wird der Überlauf 3 unmittelbar der Nassmahlung 6 zugeführt. Die hierzu verwendete
regelbare Mahlapparatur enthält einen Antrieb 7 und ist vorzugsweise ein Mahlrefiner.
Nach Passieren der Mahlwerkzeuge gelangt der Stoff als gemahlener Papierfaserstoff
4 in die nachfolgenden Aufbereitungsstufen. In günstigen Fällen kann er wieder mit
dem Durchlauf 2 der Nasssiebung 5 vermischt werden. Entscheidend bei der Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, dass die in der Nassmahlung 6 übertragene spezifische
Mahlarbeit abgestimmt wird auf die ermittelte Feststoffmenge oder den Feststoffmengenstrom
im Überlauf 3. Bei dem hier gezeigten Beispiel wird das Signal des Reglers 8 dazu
verwendet, um die Antriebsleistung der Mahlapparatur zu verändern. Bekanntlich besteht
die Möglichkeit, den Mahldruck durch entsprechende Positionierung der Mahlgarnituren
einzustellen. Eine andere Möglichkeit ist die Drehzahlvariation, welche zwar in der
Regel aufwendiger ist, dafür aber die Konstanthaltung der sekundlichen Kantenlänge
möglich macht. Die letztgenannte Maßnahme ist besonders gut zur Erhaltung einer gleichmäßigen
Ausmahlung geeignet. Die sekundliche Kantenlänge ist bekanntlich eine wichtige Kenngröße
der Mahlung. Sie wird errechnet als die gesamte Messerlänge einer Mahlgarnitur, die
pro Sekunde an den Gegenmessern vorbeibewegt wird.
[0013] Gemäß dem Diagramm in Fig. 2 wird die spezifische Mahlarbeit 13 in einer linearen
Funktion (Kurve 13') bezogen auf die Überlaufmenge 14 verstellt. Diesem Vorgehen liegt
die Annahme zu Grunde, dass die Zunahme des Siebrückstandes auf eine entsprechend
größere Menge an harten Fasern und Splittern zurückzuführen ist und dass eine im selben
Maße größere spezifische Mahlarbeit geleistet werden muss. Natürlich sind auch andere
Funktionen möglich und durch einfache Versuche zu ermitteln.
[0014] Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausgestaltung des Verfahrens wird die Stoffdichte
des Zulaufes in die Nassmahlung 6 durch geregelte Zuführung von Wasser W konstant
gehalten. In diesem Fall dient die Messstelle 9 der Ermittlung der Stoffdichte des
Überlaufes 3. Dieses leicht zu gewinnende Signal dient als Indiz für eine Veränderung
der im Überlauf 3 anfallenden Feststoffmenge und löst den beschriebenen Regelvorgang
aus. Zwar führt das zu einem veränderten Durchsatz an der der Nassmahlung 6 dienenden
Mahlapparatur, eine solche Schwankung ist aber beim Mahlprozess leichter auszugleichen
als eine Schwankung der Stoffdichte, die sich beim Verfahren gemäß Fig. 1 einstellt.
Neben der Stoffdichteregelung selbst kann der vor Zugabe des Wassers W ermittelte
Stoffdichtewert also auch zur Steuerung der Mahlleistung im Sinne der Erfindung verwendet
werden.
[0015] Fig. 4 zeigt einen Anwendungsfall des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem die Nassmahlung
6 als Hochkonsistenzmahlung durchgeführt wird. Bekanntlich kann mit einer Hochkonsistenzmahlung
das Festigkeitspotential des Papierfaserstoffes besonders gut und ohne nennenswerte
Faserkürzung genutzt werden. Hierzu wird der Überlauf 3 durch eine Eindickung 12 auf
den gewünschten Feststoffgehalt gebracht. Das dabei anfallende Wasser wird hier aufgeteilt
in das Verdünnungswasser W für den Stoffdichte-Regelkreislauf (falls vorhanden) und
das Verdünnungswasser W' zur Zugabe in den gemahlenen Papierfaserstoff 4. Die Regelung
der Nassmahlung 6 erfolgt durch Messung der Stoffmenge mit einer Messstelle 11, deren
Wert in einem Regler 10 verarbeitet wird.
1. Verfahren zur Vergleichmäßigung der Eigenschaften eines suspendierten Papierfaserstoffes
(1) mit Hilfe einer in einer regelbaren Mahlapparatur durchgeführten Nassmahlung (6),
dadurch gekennzeichnet,
dass der suspendierte Papierfaserstoff (1) zunächst in einer Nasssiebung (5) auf Grund
seiner Größe und/oder Form und/oder Flexibilität fraktioniert wird,
dass die Feststoff-Menge des dabei in den Überlauf (3) gelangten Stoffes ermittelt wird
und
dass anschließend der Überlauf (3) der Nassmahlung (6) zugeführt wird,
wobei die spezifische Mahlarbeit der Nassmahlung (6) bei steigender Feststoffmenge
des Überlaufes (3) erhöht und bei sinkender Feststoffmenge des Überlaufes (3) abgesenkt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Feststoffmengenstrom des Überlaufes (3) durch Messung von dessen Stoffdichte
bei konstant gehaltenem Volumenstrom ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die spezifische Mahlarbeit nach einer linearen Funktion in Abhängigkeit vom im Überlauf
(3) ermittelten Feststoffmengenstrom eingestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Mahlapparatur ein Mahlrefiner verwendet und dass dessen Leistung durch Positionieren
der Mahlwerkzeuge eingestellt wird, um die spezifische Mahlarbeit anzupassen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Mahlapparatur ein Mahlrefiner verwendet wird und dass dessen Mahlleistung durch
Drehzahländerung bei gleichem Antriebsmoment geregelt wird, so dass die spezifische
Kantenbelastung konstant bleibt.
6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stoffdichte des Überlaufes (3) gemessen und danach durch geregelte Zugabe von
Wasser (W) auf einen zeitlich konstanten Wert eingeregelt wird.
7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nasssiebung (5) in einem geschlossenen Drucksortierer durchgeführt wird, und
zwar in der Weise, dass das darin befindliche Siebelement den suspendierten Papierfaserstoff
(1) so fraktioniert, dass im Überlauf steifere Fasern, längere Fasern und Splitter
angereichert werden und im Durchlauf flexiblere und kürzere Fasern.
1. A method for homogenising the properties of a suspended paper stock (1) using a wet
grinding operation (6) carried out in a controllable grinding apparatus,
characterised in that
the suspended paper stock (1) is initially separated into fractions in a wet screening
operation (5) on the basis of its size and/or form and/or flexibility,
the amount of solids in the stock which in so doing passes into the overflow fraction
(3) is determined and
that then the overflow fraction (3) is fed to the wet grinding operation (6),
the specific grinding work of the wet grinding operation (6) being increased as the
amount of solids in the overflow fraction (3) increases and being reduced as the amount
of solids in the overflow fraction (3) decreases.
2. A method according to Claim 1,
characterised in that
the mass flow of solids of the overflow fraction (3) is determined by measuring the
stock density thereof at a volumetric flow rate which is kept constant.
3. A method according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the specific grinding work is set according to a linear function as a function of
the mass flow of solids determined in the overflow fraction (3).
4. A method according to Claim 1, 2 or 3,
characterised in that
a grinding refiner is used as grinding apparatus and that the output thereof is adjusted
by positioning the grinding implements in order to adapt the specific grinding work.
5. A method according to one of Claims 1 to 3,
characterised in that
a grinding refiner is used as grinding apparatus and that the grinding output thereof
is regulated by changing the speed while keeping the same driving torque, so that
the specific edge load remains constant.
6. A method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the stock density of the overflow fraction (3) is measured and then adjusted to a
value which is constant over time by controlled addition of water (W).
7. A method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the wet screening operation (5) is carried out in a closed pressure grader, such that
the screen element located therein separates the suspended paper stock (1) into fractions
such that more rigid fibres, longer fibres and chips are concentrated in the overflow
fraction, and more flexible and shorter fibres in the through feed.
1. procédé destiné à l'homogénéisation des propriétés d'une matière fibreuse de papier
(1) en suspension à l'aide d'un broyage par voie humique (6) effectué dans un appareillage
de broyage réglable,
caractérisé en ce que
la matière fibreuse de papier (1) en suspension est dans un premier temps fractionnée
dans un criblage par voie humide (5) en raison de sa grosseur et/ou de sa forme et/ou
de sa flexibilité,
en ce que la quantité de matières solides de la matière parvenant en l'occurrence dans le trop-plein
(3) est déterminée, et
en ce que le trop-plein (3) est ensuite amené au broyage par voie humide (6), la puissance
spécifique de broyage du broyage par voie humide (6) étant augmentée lorsque la quantité
de matières solides du trop-plein (3) augmente, et réduite lorsque la quantité de
matières solides du trop-plein (3) baisse.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le flux quantitatif des matières solides du trop-plein (3) est déterminé par la mesure
de sa consistance à un flux volumique maintenu constant.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la puissance spécifique de broyage est réglée selon une fonction linéaire en fonction
du flux quantitatif des matières solides déterminé dans le trop-plein (3).
4. Procédé selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
un raffineur de broyage est utilisé en tant qu'appareillage de broyage, et en ce que sa puissance est réglée par le positionnement des outils de broyage afin d'adapter
la puissance spécifique de broyage.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
un raffineur de broyage est utilisé en tant qu'appareillage de broyage, et en ce que sa puissance de broyage est réglée par une modification de la vitesse de rotation
à couple d'entraînement inchangé, de sorte que la charge spécifique des bords reste
constante.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la consistance de matière du trop-plein (3) est mesurée, et est ensuite réglée à une
valeur constante dans le temps par l'ajout réglé d'eau (W).
7. Procédé selon l'une des revendications
caractérisé en ce que
le criblage par voie humide (5) est effectué dans une trieuse sous pression fermée,
et ce de telle manière que l'élément de criblage s'y trouvant fractionne la matière
fibreuse de papier (1) en suspension de telle sorte que des fibres plus rigides, des
fibres plus longues et des éclats parviennent dans le trop-plein, et des fibres plus
flexibles et plus courtes dans le débit.

