[0001] Die Erfindung betrifft einen einbruchhemmend ausgebildeten Türflügel, der aus Profilen
zusammengesetzt ist und eine Türfüllung aufweist, die einen beidseitig mit Blechen
kaschierten Kern aufweist und die wenigstens eine ausgeschnittene Öffnung zur Aufnahme
eines die Öffnung schließenden Elementes, zum Beispiel einer Verglasung, aufweist,
wobei das die Öffnung schließende Element mit Steckprofilen gehalten ist, die die
Öffnung einfassen.
[0002] Derartige Türflügel sind aus den deutschen Gebrauchsmustern DE 299 04 972.8 U1 und
DE 299 12 177.1 U1 bekannt. Ein weiterer derartiger Türflügel ist aus der EP 0 726
381 A1 bekannt.
[0003] Öffnungen in Türfüllungen werden mit Profilen oder Zierprofilen eingefaßt, die eine
nicht vermeidbare Fuge zwischen dem Außenrand der Verglasung und dem Rand der Öffnung
abdecken und gleichzeitig sowohl Verglasung als auch Türfüllung einklemmend halten.
Dabei soll die aus Zierprofilen letztlich zusammengesetzte Einfassung einen Rahmen
mit optisch ansprechendem Äußeren bilden.
[0004] Die Einfassung mit Zierprofilen im Bereich der Fuge stellt einen Schwachpunkt hinsichtlich
der Einbruch hemmung dar, weil nach Entfernen zumindest des von der Außenseite, also
der einbruchgefährdeten Seite, her zugänglichen Rahmens aus Zierprofilen, die Verglasung
theoretisch herausnehmbar wäre und durch die dann freie Öffnung in der Türfüllung
ein unbefugtes Öffnen der Tür möglich wäre.
[0005] Es sind verschiedene Maßnahmen bereits vorgeschlagen worden, um das Entfernen der
Zierprofile zu erschweren, und damit die Öffnung in einer Türfüllung einbruchhemmend
zu gestalten.
[0006] Es hat sich gezeigt, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Erreichung der einbruchhemmenden
Wirkung, abgesehen von der Bereitstellung zusätzlicher Bauteile, insbesondere die
Montage komplizieren und damit eine Tür verteuern.
[0007] Die Notwendigkeit, Verglasungen gegebenenfalls austauschen zu können, zwingt darüber
hinaus dazu, auch die Demontage möglichst einfach zu gestalten.
[0008] Eine einfache Montage bieten Zierprofile, die über Steckaufnahmen verfügen und im
Bereich der Öffnung in einer Türfüllung an entsprechend vorstehenden Teilen durch
Aufstecken befestigt werden können.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türflügel mit einer Türfüllung zu
schaffen, die wenigstens eine ausgeschnittene Öffnung zur Aufnahme eines die Öffnung
schließenden Elementes, zum Beispiel einer Verglasung, aufweist, wobei das die Öffnung
schließende Element mit Steckprofilen gehalten ist, die die Öffnung einfassen und
gleichzeitig eine besonders gute einbruchhemmende Wirkung bieten.
[0010] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Türflügel gelöst, der aus Profilen
zusammengesetzt ist und eine Türfüllung aufweist, die einen beidseitig mit Blechen
kaschierten Kern aufweist und die wenigstens eine ausgeschnittene Öffnung zur Aufnahme
eines die Öffnung schließenden Elementes, zum Beispiel einer Verglasung, aufweist,
wobei das die Öffnung schließende Element mit Steckprofilen gehalten ist, die die
Öffnung einfassen und insbesondere die an der Türflügelinnenseite angeordneten Steckprofile
Halteeinrichtungen aufweisen, die ein Abschieben der Steckprofile verhindern. Durch
diese erfindungsgemäße Ausgestaltung wird insbesondere verhindert, daß ein Einbrecher,
der von außen ein Werkzeug an der ausgeschnittenen Öffnung ansetzt und mit diesem
das die Öffnung schließende Element untergreift, an der Rückseite des Türflügels das
aufgesteckte Steckprofil mit dem Werkzeug in Richtung der Öffnung abschieben kann.
[0011] Besonders bevorzugt sind die Halteeinrichtungen als Ausnehmungen ausgebildet, wobei
ergänzend an der Türfüllung Vorsprünge zum Eingriff in die Ausnehmungen der Steckprofile
vorgesehen sind, so daß die Steckprofile mit ihren Ausnehmungen von den an der Türfüllung
vorgesehenen Vorsprüngen gehalten werden und ein Abschieben verhindert ist. Alternativ
ist es auch denkbar, daß die Halteeinrichtungen an den Steckprofilen als Vorsprünge
ausgebildet sind, die in Ausnehmungen in der Türfüllung eingreifen. Auch andere Arten
von Halteeinrichtungen, wie beispielsweise korrespondierende Rastelemente, sind möglich.
[0012] In einer anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind zusätzliche Verstärkungskörper
in Form von Profilleisten vorgesehen, die angrenzend zu der Öffnung im Bereich der
Leibungsfläche der Öffnung angeordnet sind. Diese Verstärkungskörper sind insbesondere
mit den an der Türaußenseite angeordneten Profilen in formschlüssigen Eingriff und
weisen zudem mehrere Abwinkelungen und Nuten auf, mit denen der Verstärkungskörper
in der Leibungsfläche verankert ist, so daß insbesondere das an der Türaußenseite
gelegene Profil durch den Verstärkungskörper gesichert ist. Besonders bevorzugt ist
dieser Verstärkungskörper von der Türflügelinnenseite her mit einem Befestigungselement
gehalten und dadurch zusätzlich gesichert. Dieses Befestigungselement kann beispielsweise
als Schraube ausgebildet sein. Dabei ist das Befestigungselement bevorzugt so ausgebildet,
daß es auch einen über die Türflügelinnenseite hinausreichenden Vorsprung aufweist,
der einen Eingriff in die Ausnehmung des Steckprofils bildet und auf diese Weise ein
unbefugtes Abschieben des Steckprofils verhindert. Das Befestigungselement ist dabei
bevorzugt als Schraube mit einem vorstehenden Schraubenkopf ausgebildet, die in eine
dazu formschlüssige Schwalbenschwanznut des Steckprofils eingreift. Auf diese Weise
ist eine besonders einfache Realisierung der Erfindung möglich. Die Erfindung ist
auch mit Befestigungselementen mit geraden Köpfen realisierbar.
[0013] In einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind zur Erhöhung der Einbruchsicherheit
an den Randbereichen des die Öffnung schließenden Elements Verriegelungsklötze angeordnet,
die ein Bewegen des die Öffnung schließenden Elementes verhindern. Es hat sich nämlich
herausgestellt, daß bei einem Eingriff mit einem länglichen Werkzeug von außen das
die Öffnung schließende Element, insbesondere die Glasscheibe untergriffen und in
der Öffnung hin und her bewegt werden kann, so daß danach eine Zerstörung des die
Öffnung schließenden Elementes leichter möglich ist. Durch die Verwendung zusätzlicher
Verriegelungsklötze wird eine solche Beweglichkeit des die Öffnung schließenden Elementes
wirksam verhindert. Bevorzugt sind insgesamt acht Verriegelungsklötze vorgesehen.
Insbesondere sind daher an jeder Längsseite des die Öffnung schließenden Elementes
zwei Verriegelungsklötze vorgesehen, die nahe der Eckbereiche positioniert sind. Die
Verriegelungsklötze selbst weisen bevorzugt eine Länge auf, die der Breite einer Nut
in der Leibungsfläche entspricht, so daß diese formschlüssig und sicher in der Nut
aufgenommen sind, in der auch das die Öffnung schließende Element angeordnet ist.
[0014] Das die Öffnung schließende Element weist bevorzugt zwei parallel zueinander angeordnete
Scheiben auf, wobei dann die Verriegelungsklötze mit einer solchen Länge ausgebildet
sind, daß die Verriegelungsklötze beide Glasscheiben hintergreifen. Dadurch werden
die Verriegelungsklötze besonders sicher gehalten und ein Verschieben der Verriegelungsklötze
wirksam verhindert, da zwei verschiedene Glasscheiben einen Druck auf diese ausüben.
Die Verriegelungsklötze sind zudem bevorzugt in der Leibungsfläche verklebt. Die Verriegelungskörper
lassen sich sowohl aus Metall als auch aus Kunststoff herstellen und vorfertigen.
Aus Festigkeitsgründen ist jedoch für jeden Verriegelungskörper ein metallischer Werkstoff
zu bevorzugen.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale
ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1:
- ein Schnittansicht eines Randes einer Öffnung in einer Türfüllung eines erfindungsgemäßen
Türflügels;
- Fig. 2:
- eine Schnittansicht des Randes einer kreisförmigen Öffnung in einer Türfüllung eines
erfindungsgemäßen Türflügels;
- Fig. 3:
- einen Verriegelungskörper;
- Fig. 4:
- eine schematische Darstellung der Anordnung der Verriegelungskörper und
- Fig. 5:
- eine schematische Ansicht einer Türfüllung mit kreisrunder Öffnung und daran ansetzbarem
Zierprofil-Ring.
[0016] In Fig. 1 ist ein Schnitt durch einen Rand einer Öffnung in einer Türfüllung 1 dargestellt,
die Teil eines nicht weiter erläuterten Türblattes ist. Die einbruchgefährdete Seite
des Türblattes ist dem linken Zeichnungsrand zugekehrt. Die einem Gebäudeinneren zugekehrte
Innenseite ist dem rechten Zeichnungsrand zugekehrt.
[0017] Die Türfüllung 1 besteht aus einem beidseitig mit Blechen 2 und 3 kaschierten Kern
4. Der Kern 4 ist ein Isoliermaterial, z. B. ein Hartschaum. Die Bleche 2 und 3 sind
vorzugsweise Aluminiumbleche. In die Türfüllung 1 ist eine hier nicht weiter dargestellte
Öffnung geschnitten, in die eine verschließende Verglasung 5 mit Innenscheibe 6 und
Außenscheibe 7 gesetzt ist. Zwischen Innenscheibe 6 und Außenscheibe 7 befindet sich
eine umlaufende Abstandsleiste 8, so daß eine in üblicher Bauart ausgebildete Doppelverglasung
vorliegt.
[0018] In vorbestimmten Randbereichen ist der Kern 4 der Türfüllung 1 zwischen den Blechen
2 und 3 mit einem etwa mittigen Absatz 9 herausgefräst, so daß in diesen bestimmten
Randbereichen die Bleche 2 und 3 über den frei liegenden Außenrand, bzw. die freie
Leibungsfläche des Kerns 4 um ein vorbestimmtes Maß vorstehen. Steckprofile 10 und
11 fassen den Rand der Öffnung ein und halten die Verglasung 5. Die Steckprofile 10
und 11 sind als auf die freien Kanten der zugeordneten Bleche 2 und 3 steckbare Steckleisten
ausgebildet, indem sie an ihrer Unterseite eine Steckaufnahme in Form einer Längsnut
aufweisen, deren Nutbreite etwa gleich der Dicke des in der Nut aufgenommen Bleches
2 bzw. 3 ist. Jeweils an der einbruchgefährdeten Seite der Türfüllung befindliche
Steckprofile 10 weisen eine jeweils höhere Nutflanke im rückwärtigen, der gefährdeten
Seite abgekehrten Bereich auf, wie es hier dargestellt ist. Die höhere Nutflanke bildet
bei dieser Ausführung ein mit dem Steckprofil 10 einteiliges, weil daran angeformtes
Stütz- und Verankerungsorgan 12 in Form eines Winkelfortsatzes des Steckprofils 10.
Mit einem ersten Winkelschenkel 13 hintergreift der das Stütz- und Verankerungsorgan
12 bildende Winkelfortsatz des Steckprofils 10 das Blech 2. Der zweite Schenkel 14
verläuft etwa parallel zur freien Oberfläche des Kerns 4 und weist einen Ankerfuß
15 auf, der in eine dafür vorgesehene Ausnehmung eines Verstärkungskörpers 16 greift,
wie es hier dargestellt ist. Der Verstärkungskörper 16 ist ein etwa Z-förmiges Profil
aus Kunststoff, das vor die freie Oberfläche des Kerns 4 so gesetzt ist, daß es die
Verglasung 5 unterfängt und in der eingebauten Position den Winkelfortsatz 12 und
damit auch das Zierprofil 10 im Bereich des Randes der Öffnung in der Türfüllung 1
formschlüssig verriegelt. Zur Fixierung des Verstärkungskörpers 16 ist dieser mit
von der Innenseite der Türfüllung 1 aus durch das Blech 3 getriebenen Schrauben 17
befestigt sein. Alternativ bzw. zusätzlich kann der Verstärkungskörper auch eingeklebt
werden. Die Schrauben 17 sind durch das anschließend aufgesteckte, innenseitige Zierprofil
11 verdeckt. Die Schraube 17 steht mit ihrem Schraubenkopf 31 über das Blech 3 der
nach innen abgewandten Seite des Türblatts hinaus. Die Schraube 17 greift mit ihrem
Schraubenkopf 31 in eine Ausnehmung 30 des Steckprofils 11 ein und verhindert dadurch
ein Abschieben des Steckprofils 11 nach oben. Ohne diese Halteeinrichtung bestünde
die Gefahr, daß ein Einbrecher mit einem Werkzeug, beispielsweise einem Schraubenzieher,
das der Außenseite zugewandte Steckprofil 10 von der Verglasung 5 weghebelt und mit
dem Werkzeug unter der Verglasung durch bis zum Steckprofil 11 hindurchgelangt und
dieses nach oben abschiebt, so daß dann auch die rückwärtige Halterung der Verglasung
5 entfallen würde. Durch die Halteeinrichtung, die hier als schwalbenschwanzförmige
Ausnehmung 30 ausgebildet ist, wird dieses verhindert und die Einbruchssicherheit
erheblich erhöht. Das der Innenseite zugewandte Steckprofil 11 wird mit einer Nut
auf das Blech 3 geschoben, wobei die Nut von der äußeren Seite des Steckprofils 11
und der Nutflanke 33 definiert wird. Die Nutflanke 33 ist im unteren Bereich mit einer
Abrundung 36 ausgebildet, so daß ein Aufschieben des Steckprofils 11 derart möglich
ist, daß der untere Endbereich des Steckprofils 11 von dem Blech 3 absteht und dadurch
über die Schraube 17 hinweg bewegbar ist. Erst wenn das Steckprofil 11 mit der Nut
30 über die Schraube 17 geführt ist, wird das Steckprofil über die Abrundung 36 an
das Blech 3 geführt. Weiterhin ist oberhalb des Verstärkungskörpers 16 in der Leibungsfläche
ein Verriegelungskörper 18 angeordnet, der die Verglasung 5 mit der Innenscheibe 6
und der Außenscheibe 7 vollständig untergreift. Das heißt, daß die Länge des Verriegelungskörpers
18 der Außenscheibe 7 zuzüglich der Breite der Abstandsleiste 8 zuzüglich der Breite
der Innenscheibe 6 entspricht.
[0019] In Fig. 2 ist die Ausrüstung einer kreisrunden Öffnung in der Türfüllung 1 mit entsprechend
gestalteten Teilen im Schnitt dargestellt. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen
bezeichnet.
[0020] Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Steckprofile 10' und 11' als Ringe ausgebildet.
Das Stütz- und Verankerungsorgan ist bei dieser Ausführung ein zum Profilring 10'
separates Bauteil 12' . Das Bauteil 12', das die Funktion des Stütz- und Verankerungsorgans
gemäß Fig. 1 erfüllt, liegt hier ebenfalls als Profilring vor, der zur Erleichterung
der Montage geteilt ist, also z. B. aus zwei Kreisring-Hälften besteht. Der Verstärkungskörper
liegt ebenfalls in Form eines Ringes vor, weist jedoch den gleichen Profilquerschnitt
auf, wie er auch bei dem Verstärkungskörper gemäß Fig. 1 vorhanden ist. In dem Verstärkungskörper
16' dieser Ausführungsform ist zur Arretierung dieses Verstärkungskörpers ein Bohrloch
vorgesehen, in dem eine Schraube 30 verankert wird, die durch das Blech 3 hindurchgeführt
ist und den Verstärkungskörkper 16' an der Innenseite hält, so daß ein Entfernen des
Verstärkungskörpers 16' von außen verhindert wird. Zudem ist die Schraube 17 mit einem
vorstehenden Schraubenkopf 30 versehen, der in eine in der Form korrespondierende
Ausnehmung 31 des Steckprofils 11' eingreift. Um das Steckprofil 11' in diese verrastende
Position bringen zu können, ist am unteren Endbereich des Steckprofils 11' eine Rastkante
35 vorgesehen, die schräg verläuft und die ein Aufschieben des Steckprofils 11' über
den Schraubkopf ermöglicht, wobei der untere Bereich des Steckprofils 11' an der Rastkante
35 entlang über den Schraubenkopf 31 hochgeschoben wird und dann hinter dem Schraubenkopf
mit dem unteren Endbereich und der Rastkante 35 einrastet. Alternativ kann hier auch
eine Abrundung der Nutflanke 33 vorgesehen sein, so wie dies in Fig. 1 dargestellt
ist. Die Schraube 17 wirkt bei derartigen kreisrunden Öffnungen der Türfüllung auch
als Führungsstift, wie dies wieter mit Bezugnahme auf die Fig. 5 erläutert wird.
[0021] In Fig. 3 ist ein Abstandskörper 18 in perspektivischer Ansicht dargestellt, aus
der sich ergibt, daß der Abstandskörper 8 quaderförmig ausgebildet ist. Diese Abstandskörper
18 sind bevorzugt etwa sechs Zentimeter breit und etwa fünf Millimeter hoch.
[0022] In Fig. 4 ist die Anordnung der Abstandskörper 18 dargestellt. Schematisch ist eine
Draufsicht auf die Außenscheibe 7 angedeutet, an der die Stirnflächen der Verriegelungskörper
18 zu sehen sind. Die Verriegelungskörper 18 sind im Bereich der Ecken der Verglasung
angeordnet, wobei jeweils zwei Verriegelungskörper 18 an einer Längsseite positioniert
sind.
[0023] In Fig. 5 ist eine Ansicht der Türfüllung 1 mit der eingeschnittenen kreisrunden
Öffnung 40 dargestellt. Die in der Öffnung 40 vorstehenden Kantenränder 41 des Bleches
3 sind mit regelmäßig über den Umfang verteilt angeordneten Ausklinkungen 42 versehen.
Das Steckprofil 11', das als Zierprofil-Ring ausgebildet ist und mit seiner kürzeren
Nutflanke 33 den freien Kantenbereich des Bleches 3 übergreift, weist zu den Ausklinkungen
42 kongruente Ausklinkungen 44 auf. Der Zierprofil-Ring wird, wie es hier schematisch
durch den Pfeil 45 angedeutet ist, in die Öffnung 40 von außen eingesetzt, was durch
die Ausklinkungen ermöglicht wird. Danach kann der aufliegende bzw. eingesetzte Zierprofil-Ring
in Richtung des Pfeils 46 gedreht werden, wodurch sich die Nutflanke 33 des Zierprofil-Ringes
unter den nicht ausgeklinkten Kantenrand 41 des Bleches schiebt. Dabei wirken die
von den Schrauben 30 und insbesondere den Schraubenköpfen gebildeten Halteeinrichtungen
insbesondere auch als Führungselemente, die eine besonders genaue Positionierung des
Zierprofil-Ringes ermöglichen. Der Zierprofil-Ring ist dadurch in der Öffnung 40 verriegelt
bzw. festgesetzt.
1. Einbruchhemmend ausgebildeter Türflügel, der aus Profilen zusammengesetzt ist und
eine Türfüllung (1) aufweist, die einen beidseitig mit Blechen (2, 3) kaschierten
Kern (4) aufweist und die wenigstens eine ausgeschnittene Öffnung zur Aufnahme eines
die Öffnung schließenden Elementes, zum Beispiel einer Verglasung (5), aufweist, wobei
das die Öffnung schließende Element mit Steckprofilen (10, 11) gehalten ist, die die
Öffnung einfassen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die an der Türflügelinnenseite angeordneten Steckprofile (11) Halteeinrichtungen
aufweisen, die ein Abschieben der Steckprofile (11) verhindern.
2. Türflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen als Ausnehmungen (30) ausgebildet sind.
3. Türflügel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Türfüllung (1) Vorsprünge zum Eingriff in die Ausnehmungen (30) der Steckprofile
(11) vorgesehen sind.
4. Türflügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Verstärkungskörper (16) in Form von Profilleisten vorgesehen sind, die
angrenzend zu der Öffnung im Bereich der Leibungsfläche der Öffnung angeordnet sind.
5. Türflügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungskörper (16) von der Türflügelinnenseite her mit einem Befestigungselement
gehalten sind.
6. Türflügel nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement gleichzeitig einen Vorsprung zum Eingriff in die Ausnehmung
des Steckprofils (11) bildet.
7. Türflügel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement als Schraube (17) mit vorstehendem Schraubenkopf (31) ausgebildet
ist und das Steckprofil (11) eine dazu formschlüssige Schwalbenschwanznut (31) aufweist.
8. Türflügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Randbereichen des die Öffnung schließenden Elementes Verriegelungsklötze (18)
angeordnet sind, die ein Bewegen des die Öffnung schließenden Elementes verhindern.
9. Türflügel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt acht Verriegelungsklötze (18) vorgesehen sind.
10. Türflügel nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsklötze (18) eine Länge aufweisen, die der Breite des Einsatzes,
insbesondere der Verglasung (5), entspricht.
11. Türflügel nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das die Öffnung schließende Element zwei parallel zueinander angeordnete Glasscheiben
(6, 7) aufweist und daß die Verriegelungsklötze (18) beide Glasscheiben (6, 7) hintergreifen.
12. Türflügel nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsklötze (18) in der Leibungsfläche verklebt sind.