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EP 1 210 179 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.2004 Patentblatt 2004/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.08.2000 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/008119 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/015812 (08.03.2001 Gazette 2001/10) |
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DÜSENKÖRPER ZUR ERZEUGUNG VON FEINSTEN FLÜSSIGKEITSSTRAHLEN AN WASSERVERNADELUNGSEINRICHTUNGEN
UND VERFAHREN ZUR STRAHLVERFLECHTUNG
NOZZLE BODY FOR PRODUCING SUPERFINE LIQUID JET STREAMS ON WATER NEEDLING DEVICES AND
A JET NEEDLING METHOD
CORPS A BUSES POUR PRODUIRE DES JETS DE LIQUIDE EXTREMEMENT FINS SUR DES DISPOSITIFS
D'ENCHEVETREMENT PAR EAU, ET PROCEDE D'ENTRECROISEMENT PAR JETS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
01.09.1999 DE 19941729
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.2002 Patentblatt 2002/23 |
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Patentinhaber: Fleissner GmbH & Co. Maschinenfabrik |
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63329 Egelsbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Flaissner, Gerold
6300 Zug (CH)
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Vertreter: Neumann, Gerd, Dipl.-Ing. |
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Alb.-Schweitzer-Strasse 1 79589 Binzen 79589 Binzen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 178 342 US-A- 4 960 245
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US-A- 4 880 168 US-A- 5 806 155
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Düsenstreifen zur Erzeugung von feinsten Flüssigkeitsstrahlen
zur Strahlverflechtung von endlosen oder endlichen Fasern in Warenbahnen aus Chemie-
oder Naturfasern in Nonwovens, Tissue, Geweben oder Gewirken, der vorzugsweise in
einem quer zur vorlaufenden Warenbahn sich erstreckenden, in seiner Länge der Breite
der Warenbahn entsprechenden Düsenbalken flüssigkeitsdicht gelagert ist, wobei in
dem Düsenbalken ein Flüssigkeitsdruck bis zu 1000 bar erzeugt ist, der den Düsenstreifen
gegen eine mit einem Durchflussschlitz versehene Wandung des Düsenbalkens presst,
wobei in den Düsenstreifen zur Erzeugung der Flüssigkeitsstrahlen eine Vielzahl von
in einem Abstand von 20 - 128 hpi, also sehr dicht nebeneinander angeordneten, im
Durchmesser von 0,08 - 0,15 mm, also kleinste Löcher eingebracht sind.
[0002] Ein solcher Düsenstreifen ist z. B. aus der EP-A-0 725 175 bekannt. Er erstreckt
sich über eine große Arbeitsbreite und ist im allgemeinen aus einem dünnen Blech aus
Edelstahl mit z. B. mechanisch hergestellten Löchern gebildet. Dieser Düsenstreifen
bzw. die in diesen eingebrachten Löcher haben eine in der Praxis ausprobierte und
immer wieder verbesserte Geometrie, die im Herstellungsverfahren sehr teuer ist. Die
Wandung der einzelnen bis zu 0,1 mm im Durchmesser großen Düsenlöcher muss äußerst
glatt sein, weswegen die Löcher gebohrt oder gestanzt werden. Die Geometrie der Löcher
ist von besonderer Bedeutung für die Ausbildung des Wasserstrahls, weswegen im allgemeinen
hinter einem den Wasserstrahl bestimmenden Düsenquerschnitt sich ein diffuser, konischer
Teil über die Höhe des Düsenloches anschließt, auch um den gebildeten Wasserstrahl
auf dem Wege zum Ende des Loches nicht durch Reibung an den Wandungen des Loches aufzureißen.
Die Löcher werden aufgrund des von der Praxis immer höher gewünschten Wasserdruckes
und auch wegen der ständigen Abrasion schnell in den Randbereichen unsauber. Dies
erzeugt unscharfe, unrunde Wasserstrahlen, die nur eine unbefriedigende Energie in
die dynamische Behandlung der Warenbahn bringen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Düsenkörper, einen Düsenstreifen
zu entwickeln, in dem exakt ausgebildete, über die wirksame Länge äußerst glatte Düsenlöcher
erzeugbar und deren Innenfläche auch auf größere Dauer abrasionsbeständig sind.
[0004] Ausgehend von einem Düsenkörper anfangs genannter Art, wird die Lösung des Problems
darin gesehen, dass ein Düsenloch in einem Düsenkörper oder mehrere Düsenlöcher in
einem Düsenkörper angeordnet sind und als Material für den Düsenkörper oder die einzelnen
Düsenkörper ein Hartmetall oder ein Keramikwerkstoff oder ein Werkstoff ausgewählt
ist, der die gleichen oder ähnlichen physikalischen Eigenschaften hat und der Düsenkörper
oder die einzelnen Düsenkörper über seine, ihre Flächenausdehnung von einem anderen
Material wie Edelstahl gehalten, unterstützt ist. Hierzu sind auch synthetische Rubine
und Saphire, also monokristalline Aluminiumoxide, zu verstehen. Die Materialien sind
spröde, insbesondere Keramik, so dass zunächst die Gruppe der Hartmetalle mit hohem
E-Modul zu bevorzugen ist. Hartmetalle sind zwei oder mehrphasige, pulvermetallurgisch
mit einem metallurgischen Binder hergestellte Legierungen. Hartmetalle sind in die
Gruppen K, M und P aufteilbar:
- K-Gruppe
- Wolframkarbid-Kobalt-Legierung: zeichnet sich durch hohe Härte aus.
- M-Gruppe
- Zusatz (3 - 15 %) von Titan- und Tantalcarbid, wie Cermets: zeichnen sich durch höhere
Warmverschleißfestigkeit aus.
- P-Gruppe
- höherer Titan- und Tantalcarbidanteit (10 - 60 %): zeichnet sich weiterhin durch gute
Stahlzerspanung aus.
Mit diesen Materialien können damit Düsenkörper hergestellt werden, deren Löcher
mit großem Vorteil eine hohe Abrasionsbeständigkeit haben. Diese Materialien werden
zur Zeit gemäß z. B. der GB-A-2 178 342 für die spanabhebende Bearbeitung von Metalllegierungen,
z. B. Schneiden vom beliebigen Materialien für Drücke von bis zu 10 000 bar und gemäß
der DE-A-29 06 648 für Hochdruckreinigungsgeräte eingesetzt. Dort sind auf diese Weise
nur einzelne Düsen oder begleitende Düsenteile aus dem Werkstoff gebildet. Nunmehr
sollen sie für eine Vielzahl von unmittelbar nebeneinander angeordneten Fluidstrahlen
an Wasserstrahl-Vernadelungsmaschinen verwendet werden.
[0005] Es hat sich erwiesen, dass diese Materialien sich besonders gut für die Laserstrahl-
oder Funkenerosionsbehandlung eignen. Die Schnittkanten beim Lasern in diesem Material
sind glatt schneidbar, so dass evtl. sogar eine bisher notwendige Nachbearbeitung
der Löcher entfallen kann. Besser ist das Ergebnis beim Funkenerodieren und besonders
gut beim Bohren mit Diamantbohrern. Insofern ist es ein Bestandteil der Erfindung,
die Löcher für die Düsenstrahlen in den Düsenkörper aus diesen Materialien mittels
Laserstrahlen, Funkenerodieren oder eines Diamantbohrers herzustellen.
[0006] Der Düsenkörper kann vorzugsweise mit seiner Materialdicke in voller Höhe das Düsenloch
bilden, das heißt also, dass die bisher einzubringende konische Erweiterung zum Auslauf
des Loches hin entfällt. Die Löcher sollten einen Durchmesser von 0, 08 bis 0, 15
mm haben und der Lochabstand sollte zwischen 20 bis 128 hpi in einer oder zwei Reihen
liegen. Die Dicke des Düsenkörpers liegt zwischen 0,8 und 2 mm. Mit Vorteil kann die
Länge der Düsenlöcher aber auch erheblich größer sein, wie z. B. bis zu 3 mm oder
mehr.
[0007] Ein besonderer Vorteil ist durch die Idee nach der Erfindung dadurch gegeben, dass
nicht der ganze Düsenstreifen aus ein- und demselben Material gemacht zu werden braucht.
Ein tragfähiges Material, wie z. B. Edelstahl, soll das andere Material für den oder
die eigentlichen Düsenkörper tragen. Dies kann vollflächig aber auch nur bezüglich
eines einzelnen Düsenkörpers erfoigen.
[0008] Für die weitere Ausbildung des Düsenkörpers, also des Düsenstreifens für größere
Arbeitsbreiten sind mehrere Möglichkeiten offen. Da das Hartmetall oder ein Keramikwerkstoff
sehr spröde ist, könnte man dieses die Düsenlöcher bildende Material in einem stabileren
Rahmen lagern oder das Material auf einen Träger z. B. aus Edelstahl aufbringen. Der
Düsenkörper könnte damit aus den genannten harten Materialien vollflächig über die
ganze Länge des Düsenstreifens oder nur als eine kleine bis kleinste mit jeweils einer
Wandung versehene z. B. zylindrische Einheit aus Hartmetall, Keramik oder einem Saphir
gebildet sein und so als Einzelteil auf dem anderen streifenförmig ausgebildeten Trägermaterial
wie Edelstahl abgestützt und dort gehalten sein. Von diesen Düsenkörper-Einzelteilen
sind dann eine hohe Anzahl unmittelbar nebeneinander oder in dafür vorgesehenen Bohrungen
anzuordnen und zu befestigen. Die Befestigung kann durch Kleben erfolgen.
[0009] Eine Vorrichtung der erfindungsgemäßen Art ist in der Zeichnung beispielhaft dargestellt.
Es zeigen:
- Fig.: 1
- Einen Schnitt quer durch einen Düsenbalken, wie er in der EP 0 725 175 offenbart ist,
- Fig.: 2
- die Draufsicht auf einen Düsenstreifen mit einzelnen Düsenkörpern, die auf einem Düsenstreifen
aus anderem Material getragen sind,
- Fig.: 3
- einen Schnitt durch den Düsenstreifen nach Fig. 2,
- Fig.: 4
- die Draufsicht auf einen Düsenstreifen mit einzelnen ganz dicht zueinander gelagerten
Düsenkörpern, die auf einem Düsenstreifen aus anderem Material getragen sind, und
- Fig.: 5
- ein Schnitt durch den Düsenstreifen nach Fig. 4.
[0010] Das Gehäuse des Düsenbalkens besteht aus einem Oberteil 1, das mit dem Unterteil
2 vielfach über die Länge durch die Schrauben 3 von unten verschraubt ist. Das Oberteil
1 weist längs zwei Bohrungen 4 und 5 auf, von denen die obere die Druckkammer 4 und
die untere die Druckverteilkammer 5 ist. Beide Kammern sind an der einen Stirnseite
offen und wieder durch Deckel flüssigkeitsdicht verschraubt. Die beiden Kammern 4
und 5 sind durch eine Zwischenwandung voneinander getrennt. Über die Länge des Düsenbalkens
verbinden eine große Anzahl von Durchflussbohrungen 9 in der Zwischenwandung die beiden
Kammern, so dass die in die Druckkammer 4 einströmende Flüssigkeit gleichmäßig verteilt
über die Länge in die Druckverteilkammer 5 ausströmt, in der zusätzlich an Halterungen
21 ein Prallkörper 20 gehalten ist. Die Druckverteilkammer ist nach unten offen, und
zwar durch den gegenüber dem Durchmesser der Bohrung der Druckverteilkammer 5 schmalen
Schlitz 10, der sich ebenfalls über die Länge des Balkens erstreckt.
[0011] Gemäß der Fig. 1 ist das Oberteil 1 mit dem Unterteil 2 fest und flüssigkeitsdicht
verschraubt. Die Dichtigkeit wird durch den O-Ring 11 bewirkt, der in einer Ringnut
des Oberteils 1 einliegt. In der Mitte zwischen dem O-Ring 11 umschließt den Schlitz
10 einen Federvorsprung 23, der in einer entsprechenden Nut 24 des Unterteils 2 eingepasst
ist und für den O-Ring 12 eine Reparaturnut 26 aufweist, dessen Außenränder 25 gegen
den Rand des Düsenstreifens 14 gerichtet sind. In dem Boden der Nut 24 des Unterteils
2 ist wiederum eine Ringnut eingebracht, in der der O-Ring 12 zur Abdichtung des Düsenstreifens
14 einliegt. In einer Linie unterhalb der Flüssigkeitsdurchflussbohrungen 9 und des
Schlitzes 10 ist im Unterteil 2 ebenfalls ein Schlitz 13 eingebracht, der in seinem
oberen Bereich nur sehr schmal ist und nur wenig mehr als die Breite der wirksamen
Düsenöffnungen des Düsenstreifens 14 offen lässt.
[0012] Die Fig. 1 ist hier nur im Zusammenhang mit der Lagerung des Düsenstreifens, oder
Düsenkörpers von Bedeutung. Der Düsenbalken kann auch ganz anders aussehen, nämlich
wie er z.B. in der DE-A-199 21 694 offenbart ist.
[0013] Der Düsenstreifen 14 hat eine gewisse Breite, die für die Aufnahme der Düsenlöcher
30 und für die Lagerung oberhalb des O-Rings 12 notwendig ist. Sind Düsenkörper als
Einzelteil 31 hergestellt und auf dem Düsenstreifen 14 gelagert, dann sind sie in
einzeinen Ausnehmungen 32 eines die Düsenkörper 31 aufnehmenden Materials gehalten.
Dieses Material kann das eines eigenen Düsenstreifens 33 sein, wie es in Fig. 3 und
5 dargestellt ist. Dies ist insofern vorteilhaft, weil die Ausnehmungen 32 durch den
Düsenstreifen 33 quer hindurch eingebracht werden können. Dieser Düsenstreifen wird
dann auf einen Trägerstreifen 34 verbracht, der wiederum Löcher 35 entsprechend der
Anordnung der Düsenkörper 31 derart fluchtend und im Durchmesser größer als die zur
Formung des Düsenstrahls vorgesehenen Löcher 30 aufweist, damit die Wasserstrahlen
ungehindert durch den ganzen Streifen 14; 33, 34 fließen können.
[0014] Es ist klar, die Düsenkörper 31 sind aus dem harten widerstandsfähigen Material herzustellen.
Das Material des Streifens 33, 33' kann aus Edelstahl hergestellt sein, das des Trägerstreifens
34, 34' jedoch auch aus einem harten, steifen Material, wie Hartmetall, um eine zu
große Elastizität des in der Praxis gewünschten langen Streifens zu mindern.
[0015] Für den gleichmäßigen Vernadelungseffekt besser ist es die Düsenkörper 31 unmittelbar
nebeneinander auf dem Trägerstreifen 34' anzuordnen wie es in der Fig. 4 und 5 dargestellt
ist. Damit können die Düsenstrahlen dichter zueinander erzeugt werden, wie es in der
Wasservernadelungsindustrie gefordert ist. In jedem Fall ist es vorteilhaft, die Düsenkörper
31 in zwei Reihen (Fig. 2 und 4) versetzt zueinander anzuordnen. Zur Halterung der
Düsenkörper 31 brauchen im Falle des Beispiels nach Fig. 4 keine Bohrungen in das
Material des Streifens 33' eingebracht werden, sondern nur beidseitig Begrenzungen
32' (ggf. kreisförmige Segmente), um die Düsenkörper 31 seitlich zu fixieren.
[0016] In jedem Fall werden die Düsenköper 31 in dem Streifen 33, 33' und/oder auf dem Träger
34, 34' verklebt.
[0017] Die Bohrungen 31, wie in den einzelnen Düsenkörpern 31, sind exakt zylindrisch über
ihre ganze Länge. Die Randkante des Wassereintrittsloches ist scharfkantig und auch
die beim Wasseraustritt. Jedenfalls ist keine konische Erweiterung am Austrittsende
des Düsenlochs 30 vorgesehen wie es bisher als notwendig angesehen wurde.
[0018] Die Darstellung in den Fig. 2 - 5 ist stark vergrößert. Der Lochabstand sollte 20
bis 128 hpi sein. Der Durchmesser des Düsenkörpers 31 ist also um 1 mm, dementsprechend
fein sind die Düsenlöcher 30 selber, nämlich 0,08 - 0,15 mm.
[0019] In den Fig. 2 - 5 sind Beispiele dargestellt, in denen die Düsenkörper 31 als Einzelteile
auf den Trägerstreifen 34, 34' gelagert sind. Genauso ist es möglich, den Streifen
33, 33' insgesamt aus dem harten Material herzustellen und mit den Düsenlöchern 30
direkt zu versehen und dann alleine als Düsenstreifen zu verwenden oder einen solchen
auf den Steifen 34, 34' zu lagern, der selbst nicht so spröde ist und z. B. aus Edelstahl
hergestellt ist.
1. Düsenstreifen (14) zur Erzeugung von feinsten Flüssigkeitsstrahlen zur Strahlverflechtung
von endlosen oder endlichen Fasern in Warenbahnen aus Chemie- oder Naturfasern in
Nonwovens, Tissue, Geweben oder Gewirken, der vorzugsweise in einem quer zur vorlaufenden
Warenbahn sich erstreckenden, in seiner Länge der Breite der Warenbahn entsprechenden
Düsenbalken (1) flüssigkeitsdicht gelagert ist, wobei in dem Düsenbalken (1) ein Flüssigkeitsdruck
bis zu 1000 bar erzeugt ist, der den Düsenstreifen (14) gegen eine mit einem Durchflussschlitz
(13) versehene Wandung (2) des Düsenbalkens (1) presst, wobei in den Düsenstreifen
(14) zur Erzeugung der Flüssigkeitsstrahlen eine Vielzahl von in einem Abstand von
20 - 128 hpi, also sehr dicht nebeneinander angeordneten, im Durchmesser von 0,08
- 0,15 mm, also kleinste Löcher (30) eingebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Düsenloch in einem Düsenkörper (31) oder mehrere Düsenlöcher in einem Düsenkörper
angeordnet sind und als Material für den Düsenkörper oder die einzelnen Düsenkörper
(31) im Düsenstreifen (14) ein Hartmetall oder ein Werkstoff ausgewählt ist, der die
gleichen oder ähnlichen physikalischen Eigenschaften hat und der Düsenkörper oder
die einzelnen Düsenkörper (31) über seine, ihre Flächenausdehnung von einem anderen
Material (33, 33', 34, 34') wie Edelstahl gehalten, unterstützt ist.
2. Düsenstreifen (14) zur Erzeugung von feinsten Flüssigkeitsstrahlen zur Strahlverflechtung
von endlosen oder endlichen Fasern in Warenbahnen aus Chemie- oder Naturfasern in
Nonwovens, Tissue, Geweben oder Gewirken, der vorzugsweise in einem quer zur vorlaufenden
Warenbahn sich erstreckenden, in seiner Länge der Breite der Warenbahn entsprechenden
Düsenbalken (1) flüssigkeitsdicht gelagert ist, wobei in dem Düsenbalken (1) ein Flüssigkeitsdruck
bis zu 1000 bar erzeugt ist, der den Düsenstreifen (14) gegen eine mit einem Durchflussschlitz
(13) versehene Wandung (2) des Düsenbalkens (1) presst, wobei in den Düsenstreifen
(14) zur Erzeugung der Flüssigkeitsstrahlen eine Vielzahl von in einem Abstand von
20 - 128 hpi, also sehr dicht nebeneinander angeordneten, im Durchmesser von 0,08
- 0,15 mm, also kleinste Löcher (30) eingebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Düsenloch in einem Düsenkörper (31) oder mehrere Düsenlöcher in einem Düsenkörper
angeordnet sind und als Material für den Düsenkörper oder die einzelnen Düsenkörper
(31) im Düsenstreifen (14) ein Keramikwerkstoff, wie auch Saphir, oder ein solcher
ausgewählt ist, der die gleichen oder ähnlichen physikalischen Eigenschaften hat und
der Düsenkörper oder die einzelnen. Düsenkörper (31) über seine, ihre Flächenausdehnung
von einem anderen Material (33, 33', 34, 34') wie Edelstahl gehalten, unterstützt
ist.
3. Düsenstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Träger vollflächig eine Hartmetall- oder eine Keramikschicht aufgebracht
ist und diese Schicht alleine die Löcher für die Ausbildung der Wasserstrahlen aufweist,
während die Trägerschicht einen den jeweiligen Wasserstrahl nicht beeinflussenden
größeren Querschnitt für den ungehinderten Durchtritt des Wasserstrahls aufweist.
4. Düsenstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (31) als eine mit einer Wandung versehene ggf. zylindrische Einheit
aus Hartmetall, Keramik oder einem Saphir gebildet und so als Einzelteil auf dem anderen
streifenförmig ausgebildeten Trägermaterial (34) wie Edelstahl abgestützt und dort
gehalten ist.
5. Düsenstreifen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl dieser Düsenkörper dicht nebeneinander ggf. in zwei Reihen versetzt
zueinander auf dem Trägermaterial (34, 34') angeordnet ist.
6. Düsenstreifen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Ausnehmungen (32) in dem Trägermaterial (34, 34') zur Aufnahme der einzelnen zylindrischen
Düsenkörper (31) vorgesehen sind.
7. Düsenstreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen kreisförmig oder nur dicht nebeneinander angeordnete Segmente solcher
Kreise pro Düsenkörper sind.
8. Düsenstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenlöcher in das Material mit einem Laserstrahl gebrannt sind.
9. Düsenstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenlöcher in das Material mit dem Funkenerosionsverfahren (Senkerodieren) eingebracht
sind.
10. Düsenstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenlöcher in das Material mit einem Diamantbohrer eingebracht sind.
11. Düsenstreifen nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Glätte auf der Innenfläche des Düsenloches (30) sehr gering, nämlich mit einer
Rautiefe RA bis zu 0,01 µ, vorzugsweise 0,01 - 0,2 µ, hergestellt ist.
12. Düsenstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsenloch (30) zur Oberfläche des Düsenkörpers (31) rundum scharfkantig ausgebildet
ist.
13. Düsenstreifen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Düsenlochlänge (30) sich über die ganze Höhe des Düsenkörperquerschnitts
erstreckt.
1. Nozzle strip (14) for producing superfine liquid jets for the jet-type interweaving
of endless or finite fibres in continuous webs made of chemical or natural fibres
in non woven fabrics, woven fabrics, textile fabrics or knitted fabrics, which nozzle
strip (14) is mounted so as to be liquid proof preferably in a nozzle bar (1), which
extends transversely relative to the preceding continuous web and corresponds in its
length to the width of the continuous web, a liquid pressure of up to 1000 bars being
produced in the nozzle bar (1), which presses the nozzle strip (14) against a wall
(2) of the nozzle strip (1), which wall (2) is provided with a slot (13), a plurality
of holes (30) with a diameter of between 0.08 and 0.15 mm, that is to say very small,
which are disposed at a spacing of between 20 and 128 hpi, that is to say very close
to each other, being admitted into the nozzle strip (14) for producing the liquid
jets, characterised in that one nozzle hole is disposed in one nozzle body (31) or a plurality of nozzle holes
are disposed in one nozzle body and a carbide metal or a material, which has the same
or similar physical characteristics, is selected as the material for the nozzle body
or for the individual nozzle bodies (31) in the nozzle strip (14), and the nozzle
body or the individual nozzle bodies (31) is or are supported via the surface expansion
of this material, their surface expansion being retained by another material (33,
33', 34, 34') such as high-grade steel.
2. Nozzle strip (14) for producing superfine liquid jets for the jet-type interweaving
of endless or finite fibres in continuous webs made of chemical or natural fibres
in non woven fabrics, woven fabrics, textile fabrics or knitted fabrics, which nozzle
strip (14) is preferably mounted so as to be liquid proof in a nozzle bar (1), which
extends transversely relative to the preceding continuous web and corresponds in its
length to the width of the continuous web, a liquid pressure of up to 1000 bars being
produced in the nozzle bar (1), which presses the nozzle strip (14) against a wall
(2) of the nozzle strip (1), which wall (2) is provided with a slot (13), a plurality
of holes (30) with a diameter of between 0.08 and 0.15 mm, that is to say very small,
which are disposed at a spacing of between 20 and 128 hpi, that is to say very close
to each other, being admitted into the nozzle strip (14) for producing the liquid
jets characterised in that one nozzle hole is disposed in one nozzle body (31) or a plurality of nozzle holes
are disposed in one nozzle body and a ceramic material, such as also sapphire, or
such a material which has the same or similar physical characteristics is selected
as the material for the nozzle body or for the individual nozzle bodies (31) in the
nozzle strip (14), and the nozzle body or the individual nozzle bodies (31) is or
are supported via the surface expansion of this material, their surface expansion
being retained by another material (33, 33', 34, 34') such as high-grade steel.
3. Nozzle strip according to one of the preceding claims, characterised in that a carbide metal layer or a ceramic layer is applied onto a carrier over the entire
surface and this layer alone has the holes for the development of the water jets,
whereas the carrier layer has a larger cross-section, which does not influence the
respective water jet, for the unhindered passage of the water jet.
4. Nozzle strip according to one of the preceding claims, characterised in that the nozzle body (31) is formed as a unit, which, where necessary, is cylindrical,
is provided with a wall and is made of carbide metal, ceramic material or a sapphire,
and is supported in this way as a component member on the other strip-shaped carrier
material (34) such a high-grade steel and is retained there.
5. Nozzle strip according to claim 4, characterised in that a plurality of these nozzle bodies are disposed closely next to each other, where
applicable in two rows offset to each other, on the carrier material (34, 34').
6. Nozzle strip according to claim 4 or 5, characterised in that recesses (32) are provided in the carrier material (34, 34') for accommodating the
individual cylindrical nozzle bodies (31).
7. Nozzle strip according to claim 5, characterised in that the recesses are circular or are only segments of such circles disposed closely next
to each other per nozzle body.
8. Nozzle strip according to one of claims 1 to 7, characterised in that the nozzle holes are burnt into the material with a laser jet.
9. Nozzle strip according to one of claims 1 to 7, characterised in that the nozzle holes are admitted into the material using the spark erosion method (electro-erosion
machining).
10. Nozzle strip according to one of claims 1 to 7, characterised in that the nozzle holes are admitted into the material using a diamond drill.
11. Nozzle strip according to one of claims 1 - 10, characterised in that the smoothness on the inside surface of the nozzle hole (30) is produced so as to
be very small, that-is-to-say with a peak-to-valley height RA of up to 0.01 µ, preferably between 0.01 and 0.2 µ.
12. Nozzle strip according to one of the preceding claims, characterised in that the nozzle hole (30) is configured so as to be sharp-edged all round towards the
surface of the nozzle body (31).
13. Nozzle strip according to claim 12, characterised in that the effective length of the nozzle hole (30) extends over the entire height of the
cross-section of the nozzle body.
1. Barre à tuyères (14) pour produire des jets liquides très fins destinés à l'enchevêtrement
par rayonnement de fibres continues ou finies de textures constituées de fibres chimiques
ou naturelles de nappes, d'étoffes, de tissus ou de tricots, laquelle barre est de
préférence située de manière étanche aux liquides dans une poutre à tuyères (1) dont
la longueur correspond à la largeur de la texture et qui s'étend transversalement
par rapport à la texture à chasse négative, une pression de liquide allant jusqu'à
1000 bars et compressant la barre à tuyères (14) contre une paroi (2) de la poutre
à tuyères (1) dotée d'une fente volumétrique (13) ayant été produite et un grand nombre
de trous très fins (30) destinés à la production des jets liquides ayant été pratiqués
dans les barres à tuyères (14), avec un écartement de 20 - 128 hpi, autrement dit
très près les uns des autres, et dans un diamètre de 0,08 à 0,15 mm, caractérisée en ce que un ou plusieurs trou(s) à tuyères (31) a (ont) été disposé(s) dans un corps de la
tuyère et en ce que un métal dur ou un matériau a été sélectionné comme matériau pour le corps de la
tuyère ou les différents corps de tuyères (31) situés dans la barre à tuyères (14),
le métal dur ou le matériau choisi ayant des propriétés semblables ou similaires et
le corps de la tuyère ou les différents corps de tuyères ou les différents corps de
tuyères (31) est (sont) soutenus via son (leur) extension superficielle tout en étant
tenu(s) par un autre matériau (33, 33', 34, 34') comme l'acier spécial.
2. Barre à tuyères (14) pour produire des jets liquides très fins destinés à l'enchevêtrement
par rayonnement de fibres continues ou finies dans des textures constituées de fibres
chimiques ou naturelles de nappes, d'étoffes, de tissus ou de tricots, laquelle barre
est de préférence située de manière étanche aux liquides dans une poutre à tuyères
(1) dont la longueur correspond à la largeur de la texture et qui s'étend transversalement
par rapport à la texture à chasse négative, une pression de liquide allant jusqu'à
1000 bars et compressant la barre à tuyères (14) contre une paroi (2) de la poutre
à tuyères (1) dotée d'une fente volumétrique (13) ayant été produite et un grand nombre
de trous très fins (30) destinés à la production des jets liquides ayant été pratiqués
dans les barres à tuyères (14), avec un écartement de 20 - 128 hpi, autrement dit
très près les uns des autres, et dans un diamètre de 0,08 à 0,15 mm, caractérisée en ce que un ou plusieurs trou(s) à tuyères (31) a (ont) été disposé (s) dans un corps de la
tuyère et en ce que un matériau céramique comme le saphir ou autre a été sélectionné comme matériau pour
le corps de la tuyère ou les différents corps de tuyère (31) situés dans la barre
à tuyères (14), le matériau céramique choisi ayant des propriétés semblables ou similaires
et le corps de la tuyère ou les différents corps de tuyères ou les différents corps
de tuyères (31) est (sont) soutenus via son (leur) extension superficielle tout en
étant tenu(s) par un autre matériau (33, 33', 34, 34') comme l'acier spécial.
3. Barre à tuyères selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que un métal dur ou une couche de céramique a été appliqué sur toute la surface d'un
support et en ce que cette couche présente uniquement les trous nécessaires pour former les jets d'eau,
la couche porteuse présentant une section transversale plus grande n'influençant pas
les différents jets d'eau et conçue pour que le jet d'eau puisse passer sans encombres.
4. Barre à tuyères selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le corps de tuyère (31) a été conçu sous la forme d'une unité dotée d'une paroi ou
cylindrique en métal dur, céramique ou saphir et a été posé sur l'autre matériau de
support (34) en forme de bande comme l'acier spécial avant d'y être maintenu.
5. Barre à tuyères selon la revendication 4, caractérisée en ce que un grand nombre de ces corps de tuyères ont été disposés sur le matériau porteur
(34, 34') de telle sorte qu'ils soient très près les uns des autres ou décalés sur
deux rangées.
6. Barre à tuyères selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que des évidements (32) ont été prévus dans le matériau porteur (34, 34') afin de recevoir
les différents corps de tuyères (31) cylindriques.
7. Barre à tuyères selon la revendication 5, caractérisée en ce que les évidements sont des segments circulaires ou seulement très proches les uns des
autres des cercles propres à chaque corps de tuyères.
8. Barre à tuyères selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les trous de tuyères ont été brûlés dans le matériau avec un rayon laser.
9. Barre à tuyères selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les trous de tuyères ont été pratiqués dans le matériau grâce au procédé d'étincelage
(érosion par abaissement).
10. Barre à tuyères selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les trous de tuyères ont été pratiqués dans le matériau avec une foreuse à diamant.
11. Barre à tuyères selon une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le lissé sur la surface interne du trou de tuyère (30) est très faible et présente
une profondeur d'entaille RA allant jusqu'à 0,01 µ et située de préférence entre 0,01 et 0,2 µ.
12. Barre à tuyères selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le trou de tuyère (30) est acutangulaire sur toute sa circonférence, vers la surface
du corps de la tuyère (31).
13. Barre à tuyères selon la revendication 12, caractérisée en ce que la longueur effective du trou de tuyère (30) s'étend sur toute la hauteur de la section
transversale du corps de la tuyère.

