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EP 1 211 067 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2006 Patentblatt 2006/44 |
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Anmeldetag: 26.10.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen
Method for creating prints with plastic appearance in offset printing machines
Procédé pour créer des impressions avec apparence plastique dans des machines d'impression
offset
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
16.11.2000 DE 10057643
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.2002 Patentblatt 2002/23 |
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Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Veil, Jürgen
01309 Dresden (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 343 794 DE-U- 29 913 379 US-A- 3 506 467 US-A- 4 464 423
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DE-A- 3 610 204 US-A- 2 317 372 US-A- 4 029 831 US-A- 5 165 967
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf
Offsetdruckmaschinen, bei dem die Plastizität der Drucke erzielt wird, indem der Glanzgrad
der hervorzuhebenden Druckbild-Komponenten signifikant erhöht wird.
[0002] Zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke werden allgemein Durchdruckverfahren angewendet.
Eines dieser Verfahren ist das Siebdruckverfahren. Bei diesem Verfahren werden die
Farben durch ein feinmaschiges Sieb auf den Bedruckstoff gestrichen, wobei die nicht
druckenden Stellen durch eine Schablone verschlossen sind. Damit ist an den hervorzuhebenden
Druckbildstellen ein verstärkter Farbauftrag möglich, so dass ein plastisch wirkendes
Erscheinungsbild erzielt werden kann.
[0003] Dieses Verfahren ist unproduktiv und durch den hohen Farbverbrauch auch unwirtschaftlich.
[0004] Aus der DE 36 10 204 A1 ist ein Verfahren zum Schutz von bedrukten, beschrifteten
oder anderweitig mit Mustern versehenen Papiermaterialen beschrieben. Derartige Objekte
werden ganzflächig mit einer Schicht aus einem transparenten Lack, Kunstharz oder
härtbaren Monomer überzogen, die auch durch UV- Strahlung härtbar sind. Diese Schichten
können hochglänzend bis matt sein. In der Regel sind die Überzüge transparent, können
aber auch farbige Zusätze enthalten.
[0005] Aus der US 5,165,967 ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein unterschiedlicher Glanzeffekt
zwischen dem Randbereich und einem zentralen Teil eines Druckbildes erzeugt wird.
Das geschieht dadurch, dass zwei Farben verdruckt werden, die eine voneinander abweichende
Trockenzeit aufweisen. Die Trockenzeit einer dieser Farben kann durch den Zusatz eines
Firnis gestreckt werden. Der physikalische Effekt, der hierbei ausgenutzt wird, besteht
in der vom Trockengrad abhängigen Beschaffenheit der Oberfläche (Reflexionseigenschaft)
der Farbschicht im Moment des Lackauftrags. Dabei ist der zeitpunktgenaue Auftrag
der Lacks entscheidend für den Erfolg.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender
Drucke zu entwickeln, durch welches das bisher übliche Siebdruckverfahren in Teilbereichen
durch das wirtschaftlichere Offsetdruckverfahren abgelöst werden kann. Dabei soll
der Effekt ausgenutzt werden, dass sich durch signifikant unterschiedliche Glanzgrade
ein plastisch wirkendes Druckbild erzeugen lässt.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des 1. Anspruchs gelöst.
[0008] Die Erfindung hat den Vorteil, dass nunmehr mit einem Offsetdruckverfahren Druckbilder
erzeugt werden können, die optisch exponierte Konturen mit geringem Materialeinsatz
aufweisen.
[0009] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörige
Zeichnung zeigt eine Bogenoffsetdruckmaschine in Reihenbauweise.
[0010] Wie aus der Figur ersichtlich, besteht diese Bogenoffsetdruckmaschine aus mehreren,
in Reihe angeordneten Druckwerken 31 bis 34. Im Ausführungsbeispiel sind beispielhaft
vier Druckwerke 31 bis 34 dargestellt, wobei zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens mindestens zwei Druckwerke erforderlich sind.
[0011] Den Druckwerken 31 bis 34 ist ein Anleger 1 vorgeordnet. Der Aufbau und die Funktion
des Anlegers 1 sind bekannt, so dass hier nicht näher darauf eingegangen werden muss.
Die Druckwerke 31 bis 34 bestehen aus je einem Gegendruckzylinder 21 bis 24, je einem
Plattenzylinder 5 und je einem Gummizylinder 6 (Plattenzylinder 5 und Gummituchzylinder
6 sind in der Figur nur im Druckwerk 31 bezeichnet). Die Bogenlaufrichtung ist durch
einen Pfeil gekennzeichnet. Erkennbar sind weiterhin die von je zwei Gegendruckzylindern
21 bis 25 eingeschlossenen Bogenführungsführungszylinder 71 bis 74, die bei einer
im Schön- und Widerdruck einsetzbaren Druckmaschine auch als Wendetrommel ausgebildet
sein können. Gegendruckzylinder 21 bis 24 und Bogenführungszylinder 71 bis 74 sind
bogenführende Zylinder mit doppelt-großem Durchmesser. Die zu jedem Druckwerk 31 bis
34 gehörenden Farb- und Feuchtwerke sind hier nicht dargestellt. Die hier gezeigten
Druckwerke 31 und 32 sind zum Verdrucken eines Farbsystems vorgesehen, das Farben
mit strahlungstrocknenden erfindungsgemäß UV-trocknenden - Bestandteilen enthält.
[0012] Die Druckwerke 33 und 34 sind zum Verdrucken anderer, keine UV-trocknende Bestandteile
enthaltender Farben vorgesehen, zum Beispiel von Farben, die für den Offsetdruck typisch
sind, also normale Druckfarben für den Offsetdruck für normale Druckarbeiten mit normaler
Trocknung.
[0013] Im Ausführungsbeispiel ist dem Druckwerk 32 ein Trockner 111 zugeordnet. Dieser Trockner
111 ist nach dem zu trocknenden Farbsystem gewählt, so dass an dieser Stelle ein UV-Trockner
eingesetzt wird.
[0014] In Bogenlaufrichtung nach den Druckwerken 31 bis 34 ist ein Lackturm 4 angeordnet.
Dieser besteht aus dem Gegendruckzylinder 25, dem Lackformzylinder 8 zugeordnet ist.
Auf dem Lackformzylinder 8 ist eine Lackplatte 81 aufgespannt. Der Lackturm 8 dient
zum Überziehen des Druckbildes mit einer Lackschicht, die hier ebenfalls strahlungstrocknend
ist.
[0015] Dem Lackformzylinder 8 bzw. der Lackplatte 81 ist hier eine Rasterwalze 9 zugeordnet.
Zur Lackversorgung dieser Rasterwalze 8 ist eine Kammerrakel 10 angestellt. Dem Lackturm
4 ist weiterhin ein Trockner 112 zugeordnet.
[0016] Nach dem Lackturm 4 ist eine Auslage 12 vorgesehen. Der Aufbau und die Funktion der
Auslage 12 sind bekannt, so dass hier nicht näher darauf eingegangen wird.
[0017] Mit dieser Einrichtung wird folgendes erfindungsgemäße Verfahren realisiert:
[0018] Der im Anleger 1 bereitgestellte Druckbogen wird von hier nicht näher beschriebenen
Einrichtungen gefasst und auf den Bogenweg gegeben. In den Druckwerken 31 bis 32 wird
über den Gummituchzylinder 6 die Farbe eines Farbsystems aufgetragen, das anteilig
eine unter ultravioletter Strahlung härtende Farbe enthält. Derartige Farben werden
als Hybridfarben bezeichnet. Es ist auch möglich, an dieser Stelle reine UV-Farben
einzusetzen.
[0019] Unter Farbsystemen werden hier die Farben zusammengefasst, die im Wesentlichen gleiche
Verarbeitungseigenschaften aufweisen.
[0020] Anschließend erfolgt erfindungsgemäß das Trocknen dieser Farbschicht durch den Trockner
111, bevor der Druckbogen den folgenden Druckwerken 33 und 34 übergeben wird. Hier
wird der Druckbogen mit den Farben eines anderen Farbsystems bedruckt, zum Beispiel
mit einem Farbsystem, das aus für den Offsetdruck typischen Farben besteht.
[0021] Abschließend wird im Lackturm 4 durch die Lackplatte 81 ganzflächig Lack aufgetragen.
Dieser Lack hat die Eigenschaft, dass er mit den Farbsystemen unterschiedlich physikalisch
und/oder chemisch zusammenwirkt und dadurch den Glanzgrad der Farbschicht divergierend
beeinflusst. Im Ausführungsbeispiel wird ein farbloser Lack verwendet, der ebenso
wie die Hybridfarben unter UV-Licht aushärtet. Dazu dient der Trockner 112, der hier
als UV-Strahler ausgebildet ist. Die Farbschicht, welche die hervorzuhebenden Druckbild-Komponenten
darstellt, erscheint damit hochglänzend, während die Farbschicht, die durch die für
den Offsetdruck typischen Farben gebildet wird, hingegen stumpf wirkt.
[0022] Eine der möglichen Voraussetzung für den Eintritt des oben genannten Effektes ist,
dass die Farbsysteme hinsichtlich ihrer Lack-Resorptionsfähigkeit voneinander abweichen.
Dabei ist der Glanzgrad umgekehrt proportional zur Resorptionsfähigkeit des Farbsystems
zum Lack, wobei bei Farbschichten mit Farbsystemen geringerer Resorptionsfähigkeit
mehr Lack an deren Oberfläche verbleibt und bei Farbschichten aus Farbsystemen höherer
Resorptionsfähigkeit ein höherer Anteil von der Farbschicht aufgenommen wird. Die
glanzbestimmenden Bestandteile des Lackes werden von der Farbschicht aufgenommen.
[0023] Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen

1. Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen, wobei
die Plastizität der Drucke durch einen signifikant erhöhten Glanzgrad hervorgehobener
Druckbild-Komponenten erzielt wird, indem
- durch das Aufbringen einer Farbschicht ein Druckbild auf dem Bedruckstoff erzeugt
wird,
- zum Erzeugen des Druckbildes mindestens zwei verschiedene Farbsysteme angewendet
werden und dabei
- eines dieser Farbsysteme zum Aufbringen der hervorzuhebenden Druckbild-Komponenten
verwendet wird, wobei dieses Farbsystem UV-trocknende Bestandteile enthält,
- anschließend ganzflächig eine Lackschicht aufgetragen und
- getrocknet wird, wobei
- das Trocknen anteilig unter UV-Licht erfolgt.
2. Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbsystem bzw. die Farbsysteme für die nicht hervorzuhebenden Druckbild-Komponenten
den Lack resorbieren.
3. Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Lack farblos ist.
4. Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Aufbringen der hervorzuhebenden Druckbild-Komponenten verwendete Farbsystem
aus Hybridfarben oder aus reinen UV-Farben besteht und das andere Farbsystem aus normalen,
keine UV-Bestandteile enthaltende Druckfarben für den Offsetdruck besteht.
5. Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hybridfarben eine anteilig unter Strahlung härtende Farbe enthalten.
6. Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lack unter Strahlungseinwirkung ausgehärtet wird.
7. Verfahren zum Erzeugen plastisch wirkender Drucke auf Offsetdruckmaschinen nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Hybridfarben als auch der Lack unter UV-Licht ausgehärtet werden.
1. Method of producing plastically acting pressures on offset printing machines, wherein
the plasticity of the pressures is achieved by a significantly increased degree of
glaze of raised printed image components, in that
- a printed image is produced on the printing material through application of an ink
layer,
- at least two different inking systems are used for producing the printed image and
in that case
- one of these inking systems is used for application of the raised printed image
components, wherein this inking system contains constituents drying in ultraviolet
light, and
- subsequently a lacquer coating is applied over the whole area and
- is dried, wherein
- the drying is carried out proportionally under ultraviolet light.
2. Method of producing plastically acting pressures on offset printing machines according
to claim 1, characterised in that the inking system or the inking systems for the non-raised printed image components
resorb the lacquer.
3. Method of producing plastically acting pressures on offset printing machines according
to claim 1, characterised in that the lacquer used is colourless.
4. Method of producing plastically acting pressures on offset printing machines according
to claim 1, characterised in that the inking system used for application of the raised printed image components consists
of hybrid inks or of pure ultraviolet colours and the other inking system consists
of normal printing inks, which do not contain ultraviolet constituents, for offset
printing.
5. Method of producing plastically acting pressures on offset printing machines according
to claim 4, characterised in that the hybrid inks contain an ink proportionally hardening under radiation.
6. Method of producing plastically acting pressures on offset printing machines according
to claim 1, characterised in that the lacquer is hardened under the action of radiation.
7. Method of producing plastically acting pressures on offset printing machines according
to claim 1, characterised in that not only the hybrid inks, but also the lacquer are hardened under ultraviolet light.
1. Procédé de production d'impressions ayant un effet plastique sur des machines offset,
la plasticité des impressions étant obtenue par un degré de brillance augmenté de
manière significative des composants de l'image imprimée mis en évidence, selon lequel
- on produit une image imprimée sur le support à imprimer par le dépôt d'une couche
d'encre,
- on utilise au moins deux systèmes d'encrage différents pour la production de l'image
imprimée, et
- un de ces systèmes d'encrage est utilisé pour déposer les composants de l'image
imprimée à mettre en évidence, ce système d'encrage contenant des éléments de séchage
par UV,
- on dépose ensuite une couche de vernis sur toute la surface, puis
- on sèche cette couche de vernis, le séchage s'effectuant en partie sous la lumière
UV.
2. Procédé de production d'impressions ayant un effet plastique sur des machines offset
selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le ou les systèmes d'encrage des composants de l'image imprimée non mis en évidence
résorbent le vernis.
3. Procédé de production d'impressions ayant un effet plastique sur des machines offset
selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le vernis utilisé est incolore.
4. Procédé de production d'impressions ayant un effet plastique sur des machines offset
selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le système d'encrage utilisé pour le dépôt des composants de l'image imprimée comprend
des encres hybrides ou des encres purement UV, et l'autre système d'encrage comprend
des encres normales d'impression offset ne contenant pas d'éléments UV.
5. Procédé de production d'impressions ayant un effet plastique sur des machines offset
selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les encres hybrides contiennent une encre qui durcit sous un rayonnement.
6. Procédé de production d'impressions ayant un effet plastique sur des machines offset
selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le vernis est durci sous l'effet d'un rayonnement.
7. Procédé de production d'impressions ayant un effet plastique sur des machines offset
selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
aussi bien les encres hybrides que le vernis sont durcis sous une lumière UV.
