[0001] Die Erfindung betrifft Wasch- und Reinigungsmittel, enthaltend silikathaltige, mikrodisperse
hydrophile Partikel, mit hohem Schmutzablösevermögen und geringer Wiederanschmutzneigung
der zu reinigenden Oberflächen.
[0002] In WO 99/00457 ist eine Fassadenbeschichtung beschrieben, die die Verschmutzungsneigung
von Fassaden verringert.
[0003] In EP 252 708 wird gefunden, dass der Zusatz von kolloider Kieselsäure zu Klarspülmitteln
die Abtrocknungszeit verringert.
[0004] EP 368 559 beschreibt den Einsatz von fein verteilter Kieselsäure als Abrasionsmittel.
[0005] DE 2 809 371 beschreibt den Einsatz von Polydimethylsiloxan und kolloider Kieselsäure,
die als Abrasiv wirkt.
[0006] Die vorgenannten Schriften beziehen sich auf die abrasive Wirkung von kolloidaler
Kieselsäure und ihre verdickende Wirkung in einer Formulierung.
[0007] Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass der Zusatz von mikrodispersen, hydrophilen
silikathaltigen Partikeln zu Wasch- und Reinigungsmitteln die Schmutzablösung erleichtert,
die Reinigungswirkung erhöht und die Wiederanschmutzung der so behandelten Oberflächen
verringert.
[0008] Die silikathaltigen Partikeln wirken als Oberflächenbeschichtungsmittel, die bei
der Anlagerung an die Oberflächen den Schmutz verdrängen und gleichzeitig durch die
Beschichtung der Oberflächen deren Wiederanschmutzung erschweren. Bei der wiederholten
Anwendung der Wasch- und Reinigungsmittel tritt der Effekt verstärkt auf.
[0009] Wesentlich für die silikathaltigen Partikel ist ihre Fähigkeit in wässriger Dispersion
und/oder beim Aufbringen auf Oberflächen hinreichend kleine Teilchen zu bilden. Mikrodispers
bezieht sich auf die Teilchengröße der silikathaltigen Partikel. Partikel, die in
Lösung bzw. beim Aufbringen auf Oberflächen keine hinreichend kleinen oder gar keine
Partikel bilden, eignen sich nicht für die Erfindung.
[0010] Gegenstand der Erfindung sind Wasch- und Reinigungsmittel, enthaltend mikrodisperse,
hydrophile silikathaltige Partikel.
[0011] Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von mikrodispersen, hydrophilen
silikathaltigen Partikeln als Oberflächenbeschichtungsmittel zur Verstärkung der Schmutzablösung
und Verringerung der Wiederanschmutzneigung in Wasch- und Reinigungsmitteln.
[0012] Bevorzugt haben die silikathaltigen Partikel eine Teilchengröße von 1 bis 500 nm,
besonders bevorzugt 9 bis 50 nm.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die silikathaltigen Partikel an der Oberfläche
ionisch geladen. Durch die elektrische Aufladung wird der Schmutz besser abgelöst
und die Wiederanschmutzung erschwert. Bevorzugt sind die silikathaltigen Partikel
negativ geladen.
[0014] Besonders bevorzugt als silikathaltige Partikel sind kolloide Kieselsole, die von
der Firma Clariant GmbH als ® Klebosol und von der Firma Bayer als ® Baykisol vertrieben
werden. Weiterhin besonders geeignet sind auch die synthetischen Tonminerale Hectorit
und Saponit der Firmen Laporte (® Laponite-Typen), Südchemie (® Optigel) und Clariant
GmbH (® SKS-20 und ® SKS-21).
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform werden die silikathaltigen Partikel gleichzeitig
mit hydrophobierenden Agenzien verwendet, was die Schmutzablösung verstärkt und die
Wiederanschmutzneigung verringert.
[0016] Bevorzugte hydrophobierende Agenzien sind Silicone, Siliconöle und/oder Fluorsiliconöle,
z.B. die Antischaumemulsionen ® SE36 und ® SE39, das Antischaummittel ® S850 und die
Antischaumpulver ® ASP 8, ® ASP 15, ® ASP16, ® ASP 20 und ® ASP30 der Firma Wacker.
[0017] Weiterhin bevorzugt geeignet sind Polyorganosiloxane, wie z.B. Polydimethylsiloxane,
Polysiloxane, alkylmodifizierte Siloxane und aminofunktionelle Siloxane, besonders
bevorzugt ® Finish CT 34 E (Slliconweichmacher-Emuisionen der Firma Wacker).
[0018] Weiterhin geeignet als hydrophobierende Agenzien sind sogenannte Soil-release-Polymere,
z.B. Polymere der Phthalsäure und/oder der Terephthalsäure bzw. deren Derivaten, insbesondere
oligomere Terephthalatester, Polymere aus Ethylenterephthalaten und Polyethylenglykolterephthalaten
oder auch anionische und/oder nichtionische Derivate derselben.
[0019] Als hydrophobierende Agenzien weiterhin geeignet sind kationische Tenside bestehend
aus quaternären Mono-(C
8-C
16)-N-Alkyl oder -Alkenyl Ammoniumsalzen, deren N-Positionen mit Methyl-, Hydroxymethyl-
oder Hydroxypropylgruppen besetzt sind. Besonders bevorzugt sind Distearyldimethylammoniumchlorid,
Ditalgdimethylammoniumchlorid, Diethanolamindiesterquat, Triethanolamindiesterquat
und Alkylhydroxyethyldimethylammoniumchlorid.
[0020] Als hydrophobierenden Agenzien ebenfalls geeignet sind Fluorverbindungen, z.B. die
der Firma 3M.
[0021] Bevorzugt enthalten die Wasch- und Reinigungsmittel 0,01 bis 10 Gew.-%, besonders
bevorzugt 0,1 bis 5 Gew.-%, an silikathaltigen Partikeln.
[0022] Bevorzugt sind auch Konzentrate, die bis zu 80 Gew.-% an silikathaltigen Partikeln
enthalten.
[0023] In den Wasch- und Reinigungsmitteln beträgt das Gewichtsverhältnis von Wasser zu
silikathaltigen Partikeln zwischen 10000 zu 1 und 1:4.
[0024] Das Gewichtsverhältnis von silikathaltigen Partikeln zu Hydrophobierungsmitteln beträgt
bevorzugt zwischen 100 zu 1 und 1 zu 100.
Bevorzugt sind Wasch- und Reinigungsmittel die
0,01 bis 10 Gew.-% silikathaltige Partikel,
0,01 bis 10 Gew.-% Hydrophobierungsmittel und
bis 99,5% sonstige Wasch-/Reinigungsmittelinhaltsstoffe enthalten.
[0025] Weiterhin bevorzugt sind Wasch- und Reinigungsmittel die
0,01 bis 10 Gew.-% silikathaltige Partikel,
0,5 bis 60 Gew.-% grenzflächenaktive Stoffe und
bis 99,5 Gew.-% sonstige Wasch-/Reinigungsmittelinhaltsstoffe enthalten.
[0026] Weiterhin bevorzugt sind Wasch- und Reinigungsmittel die
0,01 bis 10 Gew.-% silikathaltige Partikel,
0,01 bis 10 Gew.-% Hydrophobierungsmittel,
0,5 bis 60 Gew.-% grenzflächenaktive Stoffe und
bis 99,5 Gew.-% sonstige Waschmittel/ Reinigungsmittelinhaltsstoffe enthalten,
[0027] Bei den grenzflächenaktiven Substanzen kann es sich um anionische, kationische, nicht-ionische
und/oder zwitterionische Tenside handeln.
[0028] Als nichtionische Tenside sind Alkylalkoxylate, Gluconamide und Alkylpolyglycoside
besonders bevorzugt.
[0029] Unter den Alkylalkoxylaten werden bevorzugt ethoxylierte Alkohole, bevorzugt primäre
Alkohole, mit bevorzugt 8 bis 22 C-Atomen und bevorzugt 1 bis 80 EO-Einheiten pro
Mol Alkohol, eingesetzt, wobei der Alkoholrest linear oder bevorzugt in 2-Stellung
methylverzweigt ist oder lineare und methylverzweigte Reste im Gemisch enthält, so
wie dies üblicherweise in Oxoalkoholresten der Fall ist. Zu den bevorzugten ethoxylierten
Alkoholen gehören beispielsweise C
11-Alkohole mit 3, 5, 7, 8 und 11 EO-Einheiten, (C
12-C
15)-Alkohole mit 3, 6, 7, 8, 10 bzw. 13 EO-Einheiten, (C
14-C
15)-Alkohole mit 4, 7 bzw. 8 EO-Einheiten, (C
16-C
18)-Alkohole mit 8, 11, 15, 20, 25, 50 bzw. 80 EO-Einheiten und Mischungen derselben.
Die angegebenen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für
ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Zusätzlich
zu diesen können auch Fettalkohol-EO/PO-Addukte eingesetzt werden, wie z.B. die ®Genapol-Typen
3970, 2909 und 2822 der Fa. Clariant GmbH.
Weitere geeignete Tenside sind Polyhydroxyfettsäureamide der Formel R
2-CO-N(R
3)-Z, in der R
2CO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
3 für Wasserstoff, einen Alkyl oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und Z für einen linearen oder verzweigten Polyhydroxyalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen
und 3 bis 10 Hydroxylgruppen steht.
Bevorzugt können Alkylglykoside der allgemeinen Formel RO(G)
x eingesetzt werden, in der R einen primären geradkettigen oder methylverzweigten,
insbesondere in 2-Stellung methylverzweigten aliphatischen Rest mit 8 bis 22, vorzugsweise
12 bis 18 Kohlenstoffatomen, bedeutet und G für eine Glykoseeinheit mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen,
vorzugsweise für Glucose, steht. Der Oligomerisierungsgrad x, der die Verteilung von
Monoglykosiden und Oligoglykosiden angibt, ist eine beliebige Zahl zwischen 1 und
10; vorzugsweise liegt x bei 1,2 bis 1,4.
[0030] Bevorzugt sind auch alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte oder ethoxylierte und
propoxylierte, Fettsäurealkylester, vorzugsweise mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in
der Alkylkette, insbesondere Fettsäuremethylester, wie sie beispielsweise in der japanischen
Patentanmeldung JP 58/217598 beschrieben sind, oder vorzugsweise solche wie sie nach
dem in der internationalen Patentanmeldung WO A 90/13533 beschriebenen Verfahren hergestellt
werden.
[0031] Als anionische Tenside vom Sulfonat-Typ kommen vorzugsweise die bekannten (C
9-C
13)-Alkylbenzolsulfonate, alpha-Olefinsulfonate und Alkansulfonate in Betracht. Geeignet
sind auch Ester von Sulfofettsäuren bzw. die Disalze der alpha-Sulfofettsäuren. Weitere
geeignete anionische Tenside sind sulfierte Fettsäureglycerinester, welche Mono-,
Di- und Triester sowie deren Gemische darstellen, wie sie bei der Herstellung durch
Veresterung durch 1 Mol Monoglycerin mit 1 bis 3 Mol Fettsäure oder bei der Umesterung
von Triglyceriden mit 0,3 bis 2 Mol Glycerin erhalten werden. Als Alkylsulfate eignen
sich insbesondere die Schwefelsäuremonoester der (C
12-C
18)-Fettalkohole, wie Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol, und die aus Kokosöl,
Palm- und Palmkernöl gewonnenen Fettalkoholgemische, die zusätzlich noch Anteile an
ungesättigten Alkoholen, z.B. Oleylalkohol, enthalten können.
[0032] Als weitere anionische Tenside kommen insbesondere Seifen in Betracht. Geeignet sind
gesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure,
Stearinsäure, hydrierten Erucasäure und Behensäure, sowie insbesondere aus natürlichen
Fettsäuren, z.B. Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren, abgeleitete Seifengemische.
Die anionischen Tenside können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze,
sowie als lösliche Salze organischer Basen, wie Mono-, Di- oder Triethanolamin, vorliegen.
Vorzugsweise liegen die anionischen Tenside in Form ihrer Natrium- oder Kaliumsalze,
insbesondere in Form der Natriumsalze, vor.
[0033] Weitere Waschmittel-/Reinigungsmittelinhaltsstoffe sind Builder, Cobuilder, Alkalilieferanten,
Antischaummittel, Dispergatoren, pH-Regulatoren, Komplexbildner, Bleichmittel, Bleichaktivatoren
und ―katalysatoren und/oder Enzyme.
[0034] Bei den Buildern handelt es sich bevorzugt um kristalline Aluminosilikate, Alkalicarbonate,
Alkaliortho-, Alkalipyro- und Alkalipolyphosphate, kristalline Schichtsilikate, kristalline
Alkalisilikate ohne Schichtstruktur und/oder röntgenamorphe Alkalisilikate.
[0035] Bei den Cobuildern handelt es sich bevorzugt um monomere, oligomere, polymere oder
copolymere Carbonsäuren.
[0036] Bei den Bleichsystemen handelt es sich bevorzugt um Aktivchlorträger und/oder organische
oder anorganische Aktivsauerstoffträger, Bleichaktivatoren (z.B. TAED), Bleichkatalysatoren,
Enzyme zur Entfernung von Verfärbungen, Perborate und/oder Percarbonate.
[0037] Bei den pH-Regulatoren handelt es sich bevorzugt um Soda, Zitronensäure, Natriumcitrat
und/oder Bicarbonat.
[0038] Schließlich können die Wasch- und Reinigungsmittel gegebenenfalls noch Enzyme, wie
z.B. Proteasen, Amylasen, Lipasen und Cellulasen, enthalten.
[0039] Die Wasch- und Reinigungsmittel können zur Behandlung von Faser- und Textiloberflächen,
aber auch zur Behandlung harter Oberflächen aus den verschiedensten Materialien, z.B.
Metallen, Glas, Keramiken, Kunststoffen etc., eingesetzt werden.
[0040] Bei den Waschmitteln handelt es sich bevorzugt um Vollwaschmittel, Compact-Vollwaschmittel,
Compact-Colorwaschmittel, Vollwaschmittel geringer Schüttdichte, Spezialwaschmittel,
wie z.B. Wäschenachbehandlungsmittel, Wäscheweichmacher, Fleckensalze, Bleichbooster,
Gardinenwaschmittel, Wollwaschmittel, Baukasten-Waschmittel und gewerbliche Waschmittel.
[0041] Bei den Reinigungsmitteln handelt es sich allgemein um Reinigungsmittel für harte
Oberflächen, wie z.B. Fassaden-, Glas-, Keramik-, Metall, Fenster-, Fußboden- und
Teppichbodenreiniger.
[0042] Bevorzugt handelt es sich bei den Reinigungsmitteln um Handgeschirrspülmittel, Maschinengeschirreiniger,
Maschinengeschirrspülmittel und Klarspüler.
[0043] Weiterhin bevorzugte Reinigungsmitteln sind Automobil- und Lackreiniger für die manuelle
Anwendung und für die automatische Anwendung in Waschstraßen.
[0044] Die nachfolgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung, ohne sie jedoch
einzuschränken. Die Zusammensetzungen der erfindungsgemäßen Mittel werden dabei in
Gewichtsprozent angegeben.
[0045] Durchführung des Gardnertests:
Der Gardnertest ist ein Reinigungstest für harte Oberflächen, vorwiegend Fußböden
etc.. Dabei weren Probestreifen (maximal 45cm lang und 5-6 cm breit) mit der Untersuchungslösung
behandelt, getrocknet und dann angeschmutzt. Zur Untersuchung des Reinigungsprozesses
werden 10 g der Reinigungslösung auf den Streifen gegeben und ein Stück Wischtuch
an einer Halterung befestigt. Das Tuch wird mittels Spannseilen, über einen Exzenter
angetrieben, auf dem präparierten Probenstreifen hin- und herbewegt. Die Anzahl der
Wischbewegungen wird an einem Zählwerk abgelesen. Ausgewertet wird die Anzahl der
Wischbewegungen bis zur absoluten Sauberkeit, oder nach maximal 50 Wischbewegungen
die Benotung des Reinigungsergebnisses auf der Skala von 1 (sauber) bis 5.
Die Bewertung 50/3 bedeutet hierbei, daß nach der Maximalanzahl von 50 Wischgängen
die Abmusterung die Note 3 auf der Skala von 1 bis 5 ergab.
Die Bewertung 5/1 bedeutet hierbei, daß schon nach 5 Wischgängen die Abmusterung die
Note 1 (sauber) auf der Skala von 1 bis 5 ergab.
[0046] Als Oberflächen wurden Keramik-Wandfließen und PVC-Bodenplatten eingesetzt. Als Anschmutzungen
wurden Edding permanent Stift, Signierkreidestift und Bleistift (Graphit) verwendet.
[0047] Durchführung der Maschinengeschirrreinigertests:
Anlehnend an IEC-Norm 436 und IKW-Methode wurden Tests in 4 Haushaltsgeschirrspülmaschinen
(2 Miele G 688 SC und 2 Bosch 6902) bei 55°C Spültemperatur und 20g Dosierung durchgeführt.
[0048] Die Anschmutzungen waren:
a) Haferflocken auf Porzellan-Suppenteller und Metall-Suppenlöffel, bei 80°C 2 Stunden
lang eingetrocknet. Nach dem Reinigungsgang wurde das Spülgut mit Jod-Jodkali-Lösung
angefärbt und visuell anhand eines Fotokataloges und einer Scala von 0 (schmutzig)
bis 10 (sauber) abgemustert. Die Suppenlöffel werden visuell anhand einer Scala von
0 bis 10 abgemustert.
b) Ei auf Dessert-Teller, bei 80°C 2 Stunden lang eingetrocknet. Nach dem Reinigungsgang
wurde das Spülgut visuell anhand einer Scala von 0 bis 10 abgemustert.
c) Hackfleisch auf Essteller, bei 80°C 2 Stunden lang eingetrocknet. Nach dem Reinigungsgang
wurde das Spülgut visuell anhand einer Scala von 0 bis 10 abgemustert.
d) Hackfleisch auf Essteller, bei 120°C 2 Stunden lang eingetrocknet. Nach dem Reinigungsgang
wurde das Spülgut visuell anhand einer Scala von 0 bis 10 abgemustert.
e) Spinat auf Dessert-Teller, bei 80°C 2 Stunden lang eingetrocknet. Nach dem Reinigungsgang
wurde das Spülgut visuell anhand einer Scala von 0 bis 10 abgemustert.
f) Tee auf Porzellantassen, bei 80°C 2 Stunden lang eingetrocknet. Nach dem Reinigungsgang
wurde das Spülgut visuell anhand eines Fotokataloges und einer Scala von 0 bis 10
abgemustert.
g) Milch auf Becherglasinnenwand, in einem Mikrowellenofen und bei 80°C 2 Stunden
lang eingetrocknet. Nach dem Reinigungsgang wurde das Spülgut visuell anhand eines
Fotokataloges und einer Scala von 0 bis 10 abgemustert.
[0049] Die Messwerte wurden arithmetisch zu einem Durchschnitt gemittelt und auf einen Maßstab
von 0 bis 100 % gespreizt.
Beispiel 1 (Vergleich):
[0050] Es wurde ein Allzweckreiniger hergestellt, indem Genapol UD 080 und Hostapur SAS
60 miteinander gemischt wurden. Dann wurde Wasser und schließlich Cumolsulfonat zugemischt.
Mit Hilfe des Gardnertests wurde die Reinigungswirkung untersucht. Die Zusammensetzung
und die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 2
[0051] Wie in Beispiel 1 wurde ein Allzweckreiniger hergestellt. Außerdem wurde mit dem
Wasser Klebosol 30 V 25 zugefügt. Dadurch kann im Gardner-Test im Vergleich zu Beispiel
1 eine Verbesserung der Reinigungswirkung erzielt werden. Die Zusammensetzung und
die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 3
[0052] Wie in Beispiel 1 wurde ein Allzweckreiniger hergestellt. Außerdem wurde mit dem
Wasser Hectorit SKS-21 zugefügt. Dadurch kann im Gardner-Test im Vergleich zu Beispiel
1 eine Verbesserung der Reinigungswirkung erzielt werden. Die Zusammensetzung und
die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 4
[0053] Wie in Beispiel 1 wurde ein Allzweckreiniger hergestellt. Außerdem wurde mit dem
Wasser Klebosol 30 V 25 und mit dem Cumolsulfonat TexCare SRC-1 Dispersion zugefügt.
Dadurch kann im Gardner-Test im Vergleich zu den Beispielen 1 bis 3 eine Verbesserung
der Reinigungswirkung erzielt werden. Die Zusammensetzung und die Ergebnisse sind
in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 5 (Vergleich)
[0054] Es wurde ein Fliesen-/Badreiniger hergestellt, indem Isopropanol und Wasser miteinander
gemischt wurden. Dann wurden Genapol UD 080, Hordaphos CC MS und Hostapur SAS 60 unter
starkem Rühren und zuletzt Zitronensäuremonohydrat zugemischt. Mit Hilfe des Gardner-Tests
wurde die Reinigungswirkung untersucht. Die Zusammensetzung und die Ergebnisse sind
in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 6
[0055] Wie in Beispiel 5 wurde ein Fliesen-/Badreiniger hergestellt. Außerdem wurde mit
dem Wasser Klebosol 20 H 12 zugefügt. Dadurch kann im Gardner-Test im Vergleich zu
Beispiel 5 eine Verbesserung der Reinigungswirkung erzielt werden. Die Zusammensetzung
und die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 7
[0056] Wie in Beispiel 5 wurde ein Fliesen-/Badreiniger hergestellt. Außerdem wurde mit
dem Wasser Klebosol 20 H 12 und mit der Zitronensäure Finish CT 34 E zugefügt. Dadurch
kann im Gardner-Test im Vergleich zu den Beispielen 5 und 6 eine Verbesserung der
Reinigungswirkung erzielt werden. Die Zusammensetzung und die Ergebnisse sind in Tabelle
1 aufgeführt.
Beispiel 8
[0057] Es wurde ein Handgeschirrspülmittel hergestellt, indem Hostapur SAS 60 mit Wasser
und Klebosol 30 R 12 gemischt wurde. Dann wurden Genagen CAB 818, Genapol UD 080 und
Genapol ZRO liquid unter langsamem Rühren zugemischt. Die Zusammensetzung ist in Tabelle
2 aufgeführt.
Beispiel 9
[0058] Es wurde ein Fensterreiniger hergestellt, indem Genapol LRO liquid mit Wasser und
Klebosol 30 N 12 gemischt wurde. Dann wurden Ammoniumhydroxid und Isopropanol unter
Rühren zugemischt. Die Zusammensetzung ist in Tabelle 2 aufgeführt.
Beispiel 10
[0059] Es wurde ein Fensterreiniger hergestellt, indem Genapol LRO liquid mit Wasser und
Klebosol 30 N 12 gemischt wurde. Dann wurden Ammoniumhydroxid, Isopropanol und Finish
CT 34 E unter Rühren zugemischt. Die Zusammensetzung ist in Tabelle 2 aufgeführt.
Beispiel 11
[0060] Es wurde ein Allzweckreiniger hergestellt, indem Genapol UD 080 mit Hostapur SAS
60 gemischt wurde. Dann wurden Wasser, Klebosol 30 R 12 und Propylenglykol n-Butylether
unter Rühren zugemischt. Die Zusammensetzung ist in Tabelle 2 aufgeführt.
Beispiel 12
[0061] Es wurde ein Fließen-/Badreiniger hergestellt, indem Isopropanol mit Wasser gemischt
wurde. Dann wurden Genapol UD 080, Hordaphos CC MS und Hostapur SAS 60 und zum Schluss
Klebosol 30H25 unter Rühren zugemischt. Die Zusammensetzung ist in Tabelle 2 aufgeführt.
Beispiel 13
[0062] Es wurde ein Reiniger für Autowaschanlagen hergestellt, indem Genapol UD 110 und
Genapol UD 50 nacheinander in Wasser gelöst wurden. Dann wurde Klebosol 30 R 12 zugemischt.
Die Zusammensetzung ist in Tabelle 2 aufgeführt.
Beispiel 14
[0063] Es wurde ein Trocknungsmittel für Autowaschanlagen hergestellt, indem nacheinander
Butyldiglykol, Essigsäure, conc., Genamin LAP 100 D und Praepagen 4317 gemischt wurden.
Dann wurde Wasser und Klebosol 30 H 25 zugemischt. Die Zusammensetzung ist in Tabelle
2 aufgeführt.
Beispiel 15
[0064] Es wurde ein Heißwachs für Autowaschanlagen hergestellt, indem nacheinander Balsamterpentinöl,
Spindelöl, Butyldiglykol, Genapol X 080 und Hoechst-Wachs KST gemischt wurden. Dann
wurden Praepagen WKT, Wasser und Klebosol 30 H 25 zugemischt. Die Zusammensetzung
ist in Tabelle 2 aufgeführt.
Beispiel 16
[0065] Es wurde ein Maschinengeschirrreinerklarspüler hergestellt, indem nacheinander Zitronensäure,
Cumolsulfonat, Genapol 2908 und Klebosol 30 H 25 in Wasser gelöst wurden. Nach der
allgemeinen Vorschrift Durchführung der Maschinengeschirrreinigertests wurde Geschirr
mit einem handelsüblichen Tabletten-Geschirrreiniger gespült. Als Klarspüler wurde
obige Formulierung eingesetzt. Diese Prozedur aus Reinigen und Klarspülen wurde noch
einmal wiederholt und das Geschirr danach abgemustert. Die Zusammensetzung und die
Ergebnisse sind in Tabelle 3 aufgeführt.
Beispiel 17
[0066] Wie in Beispiel 16 wird ein Maschinengeschirrreinerklarspüler hergestellt. Zusätzlich
wird Klebosol 30 H 25 untergemischt. Nach der allgemeinen Vorschrift Durchführung
der Maschinengeschirrreinigertests wurde Geschirr zweimal mit einem handelsüblichen
Tabletten-Geschirrreiniger gespült und mit dem Klarspüler behandelt. Die Verwendung
von Kieselsol ergibt klare Vorteile für die Reinigungswirkung. Die Zusammensetzung
und die Ergebnisse sind in Tabelle 3 aufgeführt.
Beispiel 18
[0067] In einem Pflugscharmischer der Fa. Lödige wird ein pulverförmiger Maschinengeschirreiniger
dadurch hergestellt dass die festen Komponenten, außer Enzyme, Bleiche und Parfüm,
vorgelegt und gut gemischt werden. Dann werden das Alkylethoxylat und das Klebosol
30 V 50 aufgesprüht. Enzyme, Parfüm und Bleichsystem werden zum Schluss untergemischt.
Die Zusammensetzung ist in Tabelle 4 aufgeführt.
Beispiel 19
[0068] Ein Flüssigwaschmittel wird dadurch hergestellt, dass man unter kräftigem Rühren
Alkylbenzolsulfonat, Zitronensäure, Genapol 3070, Seife, Wasser, Siliconöl, Phosphonat,
Polyglykolether und Klebosol 30 V 50 mischt. Die Zusammensetzung ist in Tabelle 4
aufgeführt.
Beispiel 20
[0069] Ein Pulverwaschmittel wird dadurch hergestellt, dass man in einem Pflugscharmischer
der Fa. Lödige Antischaum, Schichtsilicat, Soda, Sokalan CP5 und Zeolith A mischt
und Genapol 3070 aufsprüht. Die restlichen Komponenten werden kurz untergemischt.
Die Zusammensetzung ist in Tabelle 4 aufgeführt.
Beispiel 21
[0070] Ein Wäscheweichspüler wird dadurch hergestellt, dass bei 50 bis 60°C unter Rühren
zunähst Lapnite RD und danach Praepagen WK in Wasser gelöst werden. Die Zusammensetzung
ist in Tabelle 4 aufgeführt.
Beispiel 22
[0071] Ein Wäscheweichspüler wird dadurch hergestellt, dass bei 50°C geschmolzenes Triethanolamin
diesterquat (85 %) in vorgeheiztes Wasser gelöst wird, dann wird Genapol UD 088 eingerührt
und die Lösung abgekühlt. Zum Schluss wird TexCare SRC-1 Dispersion und Klebosol 30
V 50 eingerührt.
Tabelle 1:
Beispiel |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
Komponenten [%] |
Vgl |
|
|
|
Vgl |
|
|
Citronensäure monohydrat |
|
|
|
|
3 |
3 |
3 |
Cumolsulfonat |
2 |
2 |
2 |
2 |
|
|
|
Genapol UD 080 |
9 |
9 |
9 |
9 |
0,5 |
0,5 |
0,5 |
Hordaphos CC MS |
|
|
|
|
1 |
1 |
1 |
Hostapur SAS 60 |
8,3 |
8,3 |
8,3 |
8,3 |
3 |
3 |
3 |
Isopropanol |
|
|
|
|
5 |
5 |
5 |
Propylenglykol n-Butylether |
3 |
3 |
3 |
3 |
|
|
|
Wasser |
77,7 |
76,7 |
76,7 |
75,7 |
87,5 |
86,5 |
86 |
Klebosol 30 V 25 |
|
1 |
|
1 |
|
|
|
Klebosol 20 H 12 |
|
|
|
|
|
1 |
1 |
Hectorit SKS-21 |
|
|
1 |
|
|
|
|
TexCare SRC-1 Dispersion |
|
|
|
1 |
|
|
|
Finish CT 34 E |
|
|
|
|
|
|
0,5 |
Dosierung |
10g |
10g |
10g |
10g |
10g |
10g |
10g |
Edding permanent/PVC Fliese |
50/5 |
50/3,5 |
50/3,5 |
50/3 |
- |
- |
- |
Signierkreide/PVC Fliese |
50/3 |
50/2,5 |
50/2,5 |
50/2 |
- |
- |
- |
Graphit/PVCFließe |
5/1 |
2/1 |
3/1 |
2/1 |
- |
- |
- |
Edding permanent/Keramik- |
- |
- |
- |
- |
50/4 |
50/2 |
50/1 |
Wandfliese |
|
|
|
|
|
|
|
Signierkreide/Keramlk-Wandfliese |
- |
- |
- |
- |
50/2 |
50/1 |
50/1 |
Tabelle 2:
Beispiel |
8 |
9 |
10 |
11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
Komponenten [%] |
|
|
|
|
|
|
|
|
Ammoniumhydroxid (w= 25 %) |
|
0,5 |
0,5 |
|
|
|
|
|
Balsamterpentinöl |
|
|
|
|
|
|
|
2 |
Butyldiglycol |
|
|
|
|
|
|
18 |
13 |
Citronensäure monohydrat |
|
|
|
|
3 |
|
|
|
Cumolsulphonat |
|
|
|
2 |
|
|
|
|
Essigsäure, conc. |
|
|
|
|
|
|
0,8 |
|
Genagen CAB 818 |
10 |
|
|
|
|
|
|
|
Genamin LAP 100 D |
|
|
|
|
|
|
2 |
|
Genapol LRO liquid |
|
0,5 |
0,5 |
|
|
|
|
|
Genapol O 020 |
|
|
|
|
|
|
5 |
|
Genapol DU 080 |
3 |
|
|
9 |
0,5 |
|
|
|
Genapol DU 110 |
|
|
|
|
|
10 |
|
|
Genapol DU 50 |
|
|
|
|
|
3 |
|
|
Genapol X 080 |
|
|
|
|
|
|
|
2 |
Genapol ZRO liquid |
22,9 |
|
|
|
|
|
|
|
Hoechst-Wachs KST |
|
|
|
|
|
|
|
4 |
Hordaphos CC MS |
|
|
|
|
1 |
|
|
|
Hostapur SAS 60 |
42,7 |
|
|
8,3 |
3 |
|
|
|
Isopropanol |
|
29 |
29 |
|
3 |
|
|
|
Praepagen 4317 |
|
|
|
|
|
|
10 |
|
Praepagen WKT |
|
|
|
|
|
|
|
11 |
Propylenglycol n-butylether |
|
|
|
3 |
|
|
|
|
Spindelöl |
|
|
|
|
|
|
|
6 |
Wasser |
19,4 |
69 |
68 |
75,7 |
88,5 |
86 |
59,2 |
57 |
Klebosol 30 R 12 |
2 |
|
|
2 |
|
1 |
|
5 |
Klebosol 30 H 25 |
|
|
|
|
1 |
|
5 |
|
Klebosol 30 N 12 |
|
1 |
1 |
|
|
|
|
|
Finish CT 34 E |
|
|
1 |
|
|
|
|
|
Dosierung |
|
|
|
|
|
1:1000 |
1:1000 |
1:500 |
Tabelle 3:
Beispiel |
16 |
17 |
Komponenten [%] |
Vgl |
|
Citronensäure |
3 |
3 |
Cumolsulfonat, 40 % |
8 |
8 |
Genapol 2908 |
14 |
14 |
Wasser |
75 |
74 |
Klebosol 30 H 25 |
0 |
1 |
Dosierung g/cycle |
3g |
3g |
Reinigungswirkung % |
75 |
90 |
Tabelle 4:
Beispiel |
18 |
19 |
20 |
21 |
22 |
23 |
Komponenten [%] |
|
|
|
|
|
|
Alkylbenzolsulfonat |
|
|
25 |
9 |
|
|
Antischaum |
|
|
|
1 |
|
|
Citrat th |
35 |
|
|
|
|
|
Citronensäure |
|
|
2 |
|
|
|
Cumolsulfonat, 40 % |
|
|
|
|
|
|
Genapol 2822 |
1,5 |
1,5 |
|
|
|
|
Genapol 2908 |
|
|
|
|
|
|
Genapol 3070 |
|
|
9 |
8 |
|
|
Genapol UD 088 |
|
|
|
|
|
0,5 |
Makrophos 1018 |
|
47 |
|
|
|
|
Parfüm |
0,3 |
0,3 |
|
|
|
|
Peractive AC White |
5 |
2 |
|
|
|
|
Peractive AN |
|
|
|
5 |
|
|
Perborat mh |
- |
10 |
|
18 |
|
|
Percarbonat |
10 |
- |
|
|
|
|
Praepagen WK |
|
|
|
|
6,7 |
|
Savinase 6.0 TW |
1,5 |
1,5 |
|
1,5 |
|
|
Schichtsilicat |
5 |
5,2 |
|
15 |
|
|
Seife |
|
|
5 |
1,5 |
|
|
Soda |
31,7 |
25,5 |
|
12,5 |
|
|
Sokalan CP45 |
7,5 |
3,5 |
|
|
|
|
Sokalan CP5 |
|
|
|
6 |
|
|
Termamyl 120T |
1,5 |
1,5 |
|
|
|
|
Termamyl 60T |
|
|
|
1,5 |
|
|
TexCare SRC-1 Dispersion |
|
|
|
|
|
4 |
Triethanolamin diesterquat (85 %) |
|
|
|
|
|
5,5 |
Wasser |
|
|
40 |
|
93,2 |
89 |
Zeolith A |
|
|
|
20 |
|
|
Wacker Siliconöl |
|
|
1 |
|
|
|
Phosphonat |
|
|
1 |
|
|
|
Polyglycolether |
|
|
15 |
|
|
|
Klebosol 30 V 50 |
1 |
2 |
2 |
1 |
|
1 |
Laponite RD |
|
|
|
|
0,1 |
|
Dosierung g/cycle |
20g |
20g |
130g |
20g |
5-7g |
5-7g |
Liste der verwendeten Substanzen:
[0072]
- Alkylbenzolsulfonat
- Marlon ARL, Fa. Hüls
- Ammoniumhydroxid (w= 25 %)
- Fa. Riedel de Haen
- Antischaum
- Fa. Wacker
- Balsamterpentinöl
- -
- Butyldiglycol
- Fa. Merck
- Citronensäure
- Fa. Jungbunzlauer
- Citronensäure monohydrat
- Fa. Jungbunzlauer
- Cumol sulphonat
- Fa.Condea
- Essigsäure, conc.
- Fa. Riedel de Haen
- Finish CT 34 E
- Fa. Wacker
- Genagen CAB 818
- Fa. Clariant
- Genamin LAP 100 D
- Fa. Clariant
- Genapol 2822
- Fa. Clariant
- Genapol 2908
- Fa. Clariant
- Genapol 3070
- Fa. Clariant
- Genapol LRO liquid
- Fa. Clariant
- Genapol O 020
- Fa. Clariant
- Genapol UD 080
- Fa. Clariant
- Genapol UD 088
- Fa. Clariant
- Genapol UD 110
- Fa. Clariant
- Genapol UD 50
- Fa. Clariant
- Genapol X 080
- Fa. Clariant
- Genapol ZRO liquid
- Fa. Clariant
- Hectorit SKS-21
- Fa. Clariant
- Hoechst-Wachs KST
- Fa. Clariant
- Hordaphos CC MS
- Fa. Clariant
- Hostapur SAS 60
- Fa. Clariant
- Isopropanol
- Fa. Riedel de Haen
- Klebosol 20 H 12
- Fa. Clariant
- Klebosol 30 H 25
- Fa. Clariant
- Klebosol 30 N 12
- Fa. Clariant
- Klebosol 30 R 12
- Fa. Clariant
- Klebosol 30 V 25
- Fa. Clariant
- Klebosol 30 V 50
- Fa. Clariant
- Laponite RD
- Fa. Laporte
- Makrophos 1018
- Fa. BK Giulini
- Parfüm
- Citronenparfüm 78122D, Fa Orissa
- Peractive AC White
- Fa. Clariant
- Peractive AN
- Fa. Clariant
- Perborat mh
- Fa. Degussa
- Percarbonat
- Oxyper C, Fa. Solvay Interox
- Phosphonat
- Dequest 2041, Fa. Monsanto
- Polyglycolether
- Fa. Clariant
- Praepagen 4317
- Fa. Clariant
- Praepagen WK
- Fa. Clariant
- Praepagen WKT
- Fa. Clariant
- Propylenglycol n-butylether
- Fa. Merck
- Savinase 6.0 TW
- Fa. Solvay Enzymes
- Schichtsilicat
- Fa. Clariant
- Seife
- Liga Grundseife HM11E
- Soda
- Schwersoda, Fa. Matthes&Weber
- Sokalan CP45
- Fa. BASF
- Sokalan CP5
- Fa. BASF
- Spindelöl
- -
- Termamyl 120T
- Fa. Solvay Enzymes
- Termamyl 60T
- Fa. Solvay Enzymes
- TexCare SRC-1 Dispersion
- Fa. Clariant
- Triethanolamin diesterquat
- Fa. Clariant
- Wacker Siliconöl
- Fa. Wacker
- Wasser
- -
- Zeolith A
- Wessalith P, Fa. Degussa
1. Wasch- und Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es mikrodisperse, hydrophile silikathaltige Partikel enthält.
2. Wasch- und Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel eine Teilchengröße von 1 bis 500 nm, bevorzugt 9 bis 50 nm aufweisen.
3. Wasch- und Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel an ihrer Oberfläche elektrisch geladen sind.
4. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Partikeln um kolloidale Kieselgele, kolloidale Kieselsole, Hectorite,
Saponite oder Mischungen derselben handelt.
5. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich mindestens ein hydrophobierendes Agens enthält.
6. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den hydrophobierenden Agenzien um Silicone, Siliconöle, Fluorsiliconöle,
Soil-release-Polymere, kationische Tenside und/oder organische Fluorverbindungen handelt.
7. Wasch- und Reinigungsmittel nach Anspruch 5 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichts-Verhältnis von silicathaltigen Partikeln zu hydrophobierenden Agenzien
100 zu 1 bis 1 zu 100 bezogen auf Aktivsubstanz beträgt.
8. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es 0,01 bis 10 Gew.-% silicathaltige Partikel, 0,01 bis 10 Gew.-% hydrophobierende
Agenzien und 80 bis 99,8 Gew.-% sonstige Waschmittel-/Reinigungsmittelinhaltsstoffe
enthält.
9. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es 0,01 bis 10 Gew.-% silicathaltige Partikel, 0,01 bis 10 Gew.-% hydrophobierende
Agenzien, 0,5 bis 60 Gew.-% grenzflächenaktive Stoffe und 20 bis 99,48 Gew.-% sonstige
Waschmittelinhaltsstoffe enthält.
10. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es 0,01 bis 10 Gew.-% silicathaltige Partikel, 0,5 bis 60 Gew.-% grenzflächenaktive
Stoffe und 30 bis 99,49 Gew.-% sonstige Waschmittel-/Reinigungsmittelinhaltsstoffe
enthält.
11. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin Builder, Cobuilder, Alkalilieferanten, anionische, nichtionische und
zwitterionische Tenside, Antischaummittel, Dispergatoren, Komplexbildner, Bleichmittel,
Bleichaktivatoren und -katalysatoren und/oder Enzyme enthält.
12. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um Vollwaschmittel, Compact-Vollwaschmittel, Compact-Colorwaschmittel, Vollwaschmittel
geringer Schüttdichte, Spezialwaschmittel, wie Wäschenachbehandlungsmittel, Wäscheweichmacher,
Fleckensalze, Bleichbooster, Gardinenwaschmittel, Wollwaschmittel, Baukasten-Waschmittel
und gewerbliche Waschmittel handelt.
13. Wasch- und Reinigungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um Reinigungsmittel für harte Oberflächen, z.B. Fassaden-, Glas-, Metall,
Fenster-, Fußboden- und Teppichbodenreiniger.
14. Wasch- und Reinigungsmittel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um Handgeschirrspülmittel, Maschinengeschirreiniger, Maschinengeschirrspülmittel
und Klarspüler handelt.
15. Verwendung von mikrodispersen, hydrophilen silikathaltigen Partikeln als Oberflächenbeschichtungsmittel
zur Schmutzablösung und Verringerung der Wiederanschmutzneigung in Wasch- und Reinigungsmitteln.
16. Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die silikathaltigen Partikel eine Teilchengröße von 1 bis 500 nm, bevorzugt 9 bis
50 nm, besitzen.
17. Verwendung nach Anspruch 15 und/oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel an:ihrer Oberfläche elektrisch geladen sind.
18. Verwendung nach mindestens einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Partikeln um kolloidale Kieselgele, kolloidale Kieselsole, Hectorite,
Saponite oder Mischungen derselben handelt.
19. Verwendung nach mindestens einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die silikathaltigen Partikel zusammen mit mindestens einem hydrophobierenden Agens
verwendet werden.
20. Verwendung nach mindestens einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den hydrophierenden Agenzien um Silicone, Siliconöle, Fluorsiliconöle,
Soil-release-Polymere, kationische Tenside und/oder Fluorverbindungen handelt.