[0001] Die Erfindung betrifft ein Verbundprofil, insbesondere für Fenster, Türen und Fassadenelemente,
mit einem Außenprofil einem Innenprofil und zwei Isolierelementen, wobei das Außenprofil
und das Innenprofil durch die beiden Isolierelemente miteinander verbunden sind und
wobei zwischen den Isolierelementen ein Hohlraum ausgebildet ist, wobei jedes der
beiden Isolierelemente an einem Ende einen Befestigungsfuß für die Befestigung an
dem Außenprofil und an dem gegenüberliegenden Ende einen Befestigungsfuß für die Befestigung
an dem Innenprofil aufweist, wobei diese Befestigungsfüße der Isolierelemente schubfest
eingerollt sind, wobei das Verbundprofil weiterhin in dem Hohlraum zumindest ein Isolierdiagonalelement
aufweist, das schräg zu den beiden Isolierelementen angeordnet ist und wobei im einbaufertigen
Zustand der Isolierelemente zumindest ein Ende des Isolierdiagonalelementes einstückig
an eines der Isolierelemente (4,5) angeformt ist und wobei an dieses Isolierelement
lediglich ein Isolierdiagonalelement einstückig angeformt ist. - Ein solches Verbundprofil,
beispielsweise an Fenstern, Türen oder Fassadenelementen dient zur Wärmedämmung. Das
Außenprofil und das Innenprofil bestehen in der Regel aus einem Metall, insbesondere
aus Aluminium, während die Isolierelemente bzw. die zwischen Außenprofil und Innenprofil
angeordneten Isolierstege aus einem Kunststoff bestehen. Die Isolierelemente bzw.
Isolierstege bewirken die thermische Trennung von Außenprofil und Innenprofil.
[0002] Man ist bemüht, bei solchen Verbundprofilen eine optimale thermische Isolierung zu
erzielen und gleichzeitig eine ausreichende Schubfestigkeit des Verbundes sowie eine
optimale Querzugfestigkeit und Federsteifigkeit sicher zu stellen. Die weitere thermische
Verbesserung führt zur Verbreiterung der Isolierzone mit immer dünneren Isolierstegen
mit der Folge, dass die mechanischen Eigenschaften, insbesondere der Schalenversatz
und die Montagefähigkeit den für die Funktion zulässigen Toleranzbereich verlassen.
Daraus können optische Mängel, beispielsweise an Fenstern resultieren. Fernerhin können
aufgrund der Toleranzprobleme Dichtungspaarungen außer Eingriff geraten und dann ist
oftmals die Winddichtigkeit nicht mehr gewährleistet.
[0003] Ein Verbundprofil der eingangs genannten Art, von dem die Erfindung ausgeht, ist
aus EP 0 172 575 A2 bekannt. Bei diesem Verbundprofil ist das Außenprofil mit dem
Innenprofil über zwei einzelne Isolierstege verbunden. Zwischen den Isolierstegen
ist ein Hohlraum vorgesehen, in den nachträglich ein zu den Isolierstegen schräg angeordnetes
Isolierdiagonalelement eingeschoben werden kann. Dazu weisen die beiden Isolierstege
entsprechende Führungsschienen auf. Dabei ist es auch möglich, verschiedene Winkelstellungen
des Isolierdiagonalelementes zu verwirklichen. Ein exaktes nachträgliches Einschieben
des Isolierdiagonalelementes ist schwierig. Beim Einschieben kommt es häufig zu Zwängen,
beispielsweise zu einem unerwünschten Verkanten des Isolierdiagonalelementes. Ein
funktionssicherer und fester Verbund der Elemente lässt sich oft nicht verwirklichen.
Im Übrigen lässt die Schubfestigkeit zu wünschen übrig und ein unerwünschter Schalenversatz
kann nicht effektiv verhindert werden. Das eingeschobene Isolierdiagonalelement erfüllt
somit häufig nicht die Funktion eines stabilisierenden Elementes.
[0004] Aus DE 195 30 349 C1 ist ein Verbundprofil für einen Flügelrahmen bekannt, bei dem
das Außenprofil und das Innenprofil durch einen einzigen Isoliersteg miteinander verbunden
sind, der als Hohlkammersteg ausgebildet ist. Außenprofilseitig weist dieser Hohlkammersteg
einen einzigen breiten Befestigungsfuß auf. Innenprofilseitig sind zwei in einem definierten
Abstand voneinander angeordnete Befestigungsfüße vorgesehen, die in entsprechende
Auskammerungen des Innenprofils eingreifen. Die Herstellung dieses Isoliersteges ist
aufwendig, da bezüglich der Anordnung der Befestigungsfüße enge Toleranzen einzuhalten
sind, damit der Isoliersteg problemlos in das Innenprofil und Außenprofil einbringbar
ist. Bei diesem bekannten Verbundprofil lässt aufgrund der Ausführung des Isoliersteges
im Übrigen die Schubfestigkeit sowie die Toleranzfähigkeit zu wünschen übrig.
[0005] In DE 195 13 836 A1 wird ein Verbundprofil für einen Flügelrahmen beschrieben, das
ebenfalls in Form eines einstückigen Hohlkammersteges ausgebildet ist. Dieser Hohlkammersteg
weist zwei parallele Isolierelemente auf, die nach Art einer Fachwerkkonstruktion
über zwei schräge Isolierelemente miteinander verbunden sind. Auch bei diesem bekannten
Verbundprofil sind bei der Herstellung in aufwendiger Weise sehr enge Toleranzen einzuhalten,
damit ein funktionssicherer Verbund zwischen dem Isoliersteg und dem Außenprofil bzw.
dem Innenprofil geschaffen werden kann.
[0006] Ein Schalenversatz kann bei diesem bekannten Verbundprofil relativ leicht auftreten.
[0007] Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, ein Verbundprofil
der eingangs genannten Art anzugeben, das eine ausreichende thermische Isolierung
gewährleistet sowie im Hinblick auf die Schubfestigkeit, Querzugfestigkeit und Federsteifigkeit
allen Anforderungen genügt und gleichzeitig den Schalenversatz minimiert sowie nichtsdestoweniger
auf einfache und wenig aufwendige Weise herstellbar und montierbar ist.
[0008] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung ein Verbundprofil, insbesondere
für Fenster, Türen und Fassadenelemente, mit einem Außenprofil, einem Innenprofil
und zumindest zwei Isolierelementen,
wobei das Außenprofil und das Innenprofil durch die beiden Isolierelemente miteinander
verbunden sind und wobei zwischen den Isolierelementen ein Hohlraum ausgebildet ist,
wobei jedes der beiden Isolierelemente an einem Ende einen Befestigungsfuß für die
Befestigung an dem Außenprofil und an dem gegenüberliegenden Ende einen Befestigungsfuß
für die Befestigung an dem Innenprofil aufweist, wobei diese vier separaten Befestigungsfüße
der Isolierelemente schubfest eingerollt sind,
wobei das Verbundprofil weiterhin in dem Hohlraum zumindest ein Isolierdiagonalelement
aufweist, das schräg zu den beiden Isolierelementen angeordnet ist
und wobei im einbaufertigen Zustand der Isolierelemente zumindest ein Ende des Isolierdiagonalelementes
einstückig an eines der Isolierelemente angeformt ist und wobei an dieses Isolierelement
lediglich ein Isolierdiagonalelement einstückig angeformt ist.
[0009] Das Außenprofil und/oder Innenprofil besteht zweckmäßigerweise aus Metall, vorzugsweise
aus Aluminium. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Isolierelemente und/oder
das zumindest eine Isolierdiagonalelement aus einem wärmeisolierenden Material, bevorzugt
aus Kunststoff, bestehen. Erfindungsgemäß sind die vier Befestigungsfüße der beiden
Isolierelemente schubfest in dem Innenprofil eingerollt. Schubfest eingerollt meint
im Rahmen der Erfindung, dass beim Einrollen der Isolierelemente mit einer entsprechenden
Einrollvorrichtung Fixierelemente, die an dem Außenprofil oder an dem Innenprofil
angeschlossen sind, so deformiert oder umgebogen werden, dass die Befestigungsfüße
formschlüssig an dem Innenprofil oder an dem Außenprofil aufgenommen werden und gleichsam
von den Fixierelementen eingeklemmt werden. Dabei ergibt sich ein schubfester Verbund.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Isolierelemente
zueinander parallel angeordnet. Zueinander parallele Isolierelemente meint dabei insbesondere,
dass zumindest 60 %, vorzugsweise zumindest 70 %, bevorzugt zumindest 80 % der Längen
der beiden Isolierelemente einen parallelen Verlauf aufweisen. Paralleler Verlauf
meint im Rahmen der Erfindung auch einen im Wesentlichen parallelen Verlauf der beiden
Isolierelemente. So liegt es im Rahmen der Erfindung, dass die Orientierung der beiden
Isolierelemente um einen Winkel von 0° bis 4° von der exakt parallelen Anordnung abweicht.
Vorzugsweise umfasst der Begriff parallel auch die letztgenannte Ausführungsform.
[0011] Vorzugsweise ist ein erfindungsgemäßes Isolierelement im Querschnitt linear bzw.
im Wesentlichen linear ausgebildet. An den beiden gegenüberliegenden Enden des Isolierelementes
ist jeweils ein Befestigungsfuß für eine Befestigung an dem Außenprofil bzw. an dem
Innenprofil vorgesehen. Zweckmäßigerweise ist zumindest ein Befestigungsfuß eines
der Isolierelemente schwalbenschwanzförmig ausgebildet. Nach bevorzugter Ausführungsform
der Erfindung sind beide Befestigungsfüße eines Isolierelementes schwalbenschwanzförmig
ausgebildet. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Isolierdiagonalelement mit einem der Isolierelemente einen Winkel ∝ einschließt,
der kleiner als 60°, bevorzugt kleiner als 50° ist. Nach einer anderen bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung ist dieser Winkel ∝ kleiner als 45°, bevorzugt kleiner
als 40°. - Nach sehr bevorzugter Ausführungsform der Erfindung verläuft das Isolierdiagonalelement
über zumindest 80 % der Länge eines der parallelen Isolierelemente durch den Hohlraum.
Länge eines Isolierelementes meint hier die Erstreckung des Isolierelementes vom Außenprofil
zum Innenprofil hin. Nach der letztgenannten Ausführungsform der Erfindung würde also
eine Projektion des Isolierdiagonalelementes auf das betreffende Isolierelement zumindest
80 % der Länge diese Isolierelementes abdecken. Zweckmäßigerweise verläuft das Isolierdiagonalelement
über zumindest 80 %, bevorzugt zumindest 90 % des Abstandes zwischen dem Außenprofil
und dem Innenprofil durch den Hohlraum. Mit anderen Worten erstreckt sich das Isolierdiagonalelement
vorzugsweise über den gesamten Abstand oder über nahezu den gesamten Abstand zwischen
Außenprofil und Innenprofil durch den Hohlraum.
[0012] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist das Isolierdiagonalelement zumindest
einen Befestigungsfuß zur Befestigung an dem Außenprofil oder zur Befestigung an dem
Innenprofil auf. Nach dieser Ausführungsform ist also das Isolierdiagonalelement mit
einem Ende einstückig an eines der Isolierelemente angeformt und mit dem anderen Ende
über den genannten Befestigungsfuß an dem Außenprofil oder an dem Innenprofil befestigt.
Der Befestigungsfuß ist dabei zweckmäßigerweise schwalbenschwanzförmig ausgebildet
und fasst in eine komplementäre Ausnehmung des Außenprofils oder des Innenprofils
ein. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das eine der Isolierelemente zusammen
mit dem daran einstückig angeformten Isolierdiagonalelement, das mit seinem anderen
Ende über einen Befestigungsfuß an dem Außenprofil oder Innenprofil befestigt ist,
einen im Querschnitt V-förmigen Isoliersteg bildet. Zweckmäßigerweise bildet das zweite
Isolierelement dann einen zweiten, im Querschnitt linearen oder im Querschnitt I-förmigen
Isoliersteg.
[0013] Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Isolierdiagonalelement
im einbaufertigen Zustand der Isolierelemente mit jedem seiner beiden Enden an jeweils
eines der Isolierelemente einstückig angeformt. Es liegt dabei im Rahmen der Erfindung,
dass die beiden Isolierelemente mit dem sie verbindenden Isolierdiagonalelement einen
einzigen im Querschnitt Z-förmigen Isoliersteg bilden.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein zweites Isolierdiagonalelement
vorgesehen, das schräg zu den beiden Isolierelementen angeordnet ist und im einbaufertigen
Zustand der Isolierelemente ist zumindest ein Ende dieses zweiten Isolierdiagonalelementes
einstückig an eines der Isolierelemente angeformt. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass an dieses letztgenannte Isolierelement lediglich dieses eine Isolierdiagonalelement
einstückig angeformt ist.
[0015] Nach einer Ausführungsform weist das zweite Isolierdiagonalelement einen Befestigungsfuß
für die Befestigung an dem Außenprofil oder an dem Innenprofil auf. Es liegt dabei
im Rahmen der Erfindung, dass das Isolierelement mit dem daran einstückig angeformten
zweiten Isolierdiagonalelement einen im Querschnitt V-förmigen Isoliersteg bildet.
[0016] Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das erste Isolierdiagonalelement
mit dem ersten der Isolierelemente einen ersten zusammenhängenden Isoliersteg bildet
und dass das zweite Isolierdiagonalelement mit dem zweiten der Isolierelemente einen
zweiten zusammenhängenden Isoliersteg bildet. Vorzugsweise sind nach dieser Ausführungsform
zwei im Querschnitt V-förmige Isolierstege verwirklicht. - Nach einer anderen Ausführungsform
der Erfindung ist das mit einem Ende an das Isolierelement einstückig angeformte Isolierdiagonalelement
an seinem anderen Ende über ein quer zu dem Isolierelement angeordnetes Verbindungselement
mit dem Isolierelement verbunden. Quer angeordnet meint im Rahmen der Erfindung einerseits,
dass das Isolierelement und das daran angeschlossene Verbindungselement einen Winkel
von 90° oder einen Winkel von etwa 90° bilden. Quer angeordnet meint aber auch, dass
das Isolierelement und das Verbindungselement einen Winkel von 60° bis 120°, bevorzugt
von 70° bis 110°, sehr bevorzugt von 80° bis 100° bilden.
[0017] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit einem erfindungsgemäßen Verbundprofil
zunächst eine optimale thermische Isolierung erreicht wird und nichtsdestoweniger
sehr vorteilhafte mechanische Eigenschaften erreicht werden. Die erfindungsgemäße
Fachwerkkonstruktion der Isolierelemente bzw. Isolierstege weist im Wesentlichen nur
noch Zug- und/oder Druckstreben auf. Durch die erfindungsgemäße Anordnung und Ausbildung
wird eine optimale Schubfestigkeit sowie Federsteifigkeit erreicht. So kann der Wert
der Schubfestigkeit und der Wert der Federsteifigkeit im Vergleich zu den eingangs
beschriebenen aus dem Stand der Technik bekannten Verbundprofilen um zumindest ein
Drittel angehoben werden. Bei dem erfindungsgemäßen Verbundprofil tritt ein durch
das Einrollen bedingter Schalenversatz so gut wie nicht auf. Auch Fehler, die durch
ein nachträgliches Einbrennlackieren entstehen könnten, werden mit dem erfindungsgemäßen
Verbundprofil vollständig vermieden. Hervorzuheben ist, dass das erfindungsgemäße
Verbundprofil nichtsdestoweniger auf einfache und wenig aufwendige Weise gefertigt
und montiert werden kann. Im Ergebnis werden die im Zusammenhang mit den bislang bekannten
Verbundprofilen beschriebenen Nachteile bei dem erfindungsgemäßen Verbundprofil effektiv
vermieden. Eine thermische Isolierung bzw. Wärmedämmung wird mit dem erfindungsgemäßen
Verbundprofil funktionssicher verwirklicht, ohne dass zusätzliche Maßnahmen oder Elemente,
wie zusätzliche Konvektionsbremsen und Strahlungsbremsen oder Einschiebelemente aus
Isolierstoff nur bei extrem hohen thermischen Anforderungen erforderlich sind.
[0018] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass bei einem größeren Abstand zwischen den beiden
Isolierprofilen, wie er beispielsweise bei Flügelelementen auftritt, insbesondere
im Querschnitt Z-förmige Isolierstege zwischen dem Außenprofil und dem Innenprofil
vorgesehen werden. Dabei können weitere Funktionselemente wie Anschlaghohlkammern,
Anschlagnasen, Gummiaufnahmenuten und dergleichen integriert sein. - Bei einem größeren
Abstand zwischen den beiden Isolierprofilen ist es oftmals zweckmäßig, eine Aufteilung
in zwei separate Isolierstege zu wählen und beispielsweise einen im Querschnitt V-förmigen
Isoliersteg und einen im Querschnitt I-förmigen Isoliersteg vorzusehen. Hier liegt
es auch im Rahmen der Erfindung, zwei im Querschnitt V-förmige Isolierstege miteinander
zu kombinieren.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich einer Ausführungsform darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch ein aus dem Stand der Technik bekanntes Verbundprofil,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbundprofils,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch zwei erfindungsgemäße Verbundprofile,
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbundprofils,
- Fig. 5
- den Gegenstand nach Fig. 3 in einer zusätzlichen Ausführungsform,
- Fig. 6
- den Gegenstand nach Fig. 3 in einer weiteren Ausführungsform und
- Fig. 7
- eine andere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Verbundprofils.
[0020] In Fig. 1 ist ein aus dem Stand der Technik bekanntes Verbundprofil 1 dargestellt.
Diese bekannte Verbundprofil 1 besteht aus zwei unabhängigen, im Ausführungsbeispiel
zueinander parallelen Isolierelementen 4,5. Zwischen den parallelen Isolierelementen
4, 5 ist ein Hohlraum 6 ausgebildet. Die beiden Isolierelemente 4, 5 weisen am jedem
ihrer Enden jeweils einen Befestigungsfuß 7, 8 auf, mit dem sie in jeweils komplementäre
Auskammerungen des Außenprofils 2 bzw. des Innenprofils 3 einfassen. Die in Fig. 1
mit ausgezogenen Linien gezeichneten Isolierelemente 4, 5 stellen den Zustand des
Verbundprofils 1 nach dem Einrollen dar. Dagegen zeigen die strichpunktierten Linien
die Isolierelemente 4, 5 nach einem unerwünschten Schalenversatz, der beispielsweise
nach der Lackierung auftritt. Ein solcher Schalenversatz soll erfindungsgemäß minimiert
werden.
[0021] Die Fig. 2 bis 7 zeigen Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Verbundprofils
1, dass insbesondere für Fenster, Türen, Fassadenelemente und dergleichen eingesetzt
wird. Das Verbundprofil 1 weist ein Außenprofil 2 und ein Innenprofil 3 auf. Das Außenprofil
2 und das Innenprofil 3 sind in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 bis 7 jeweils
durch zwei Isolierelemente 4, 5 miteinander verbunden und zwischen diesen Isolierelementen
4, 5 ist ein Hohlraum 6 ausgebildet. Nach einer bevorzugten Ausführungsform und im
Ausführungsbeispiel sind die beiden Isolierelemente 4, 5 parallel zueinander angeordnet.
Jedes der beiden parallelen Isolierelemente 4, 5 weist an einem Ende einen Befestigungsfuß
7 für die Befestigung an dem Außenprofil 2 und an dem gegenüberliegenden Ende einen
Befestigungsfuß 8 für die Befestigung an dem Innenprofil 3 auf. Diese Befestigungsfüße
7, 8 der Isolierelemente 4, 5 sind zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel schwalbenschwanzförmig
ausgebildet. Die Befestigungsfüße 7, 8 fassen dabei bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
in jeweils komplementäre Auskammerungen des Außenprofils 2 und des Innenprofils 3
ein. Die Befestigungsfüße 7, 8 sind erfindungsgemäß an dem Außenprofil 2 und an dem
Innenprofil 3 schubfest eingerollt. In den Figuren sind Fixierelemente 20 des Außenprofils
2 und des Innenprofils 3 erkennbar, die beim Einrollvorgang so deformiert wurden,
dass sich die komplementären Auskammerungen für die Befestigungsfüße 7, 8 ergeben
und die Befestigungsfüße 7, 8 gleichsam schubfest eingeklemmt werden.
[0022] Erfindungsgemäß ist in dem Hohlraum 6 ein Isolierdiagonalelement 9 vorgesehen, das
schräg zu den beiden parallelen Isolierelementen 4, 5 angeordnet ist. Im einbaufertigen
Zustand der Isolierelemente 4, 5 ist zumindest ein Ende 10 des Isolierdiagonalelementes
9 einstückig an einer der Isolierelemente 4, 5 angeformt. Erfindungsgemäß ist an dieses
Isolierelement 4, 5 lediglich ein Isolierdiagonalelement 9 einstückig angeformt. Vorzugsweise
und im Ausführungsbeispiel schließt das Isolierdiagonalelement 9 mit einem der Isolierelemente
4, 5 einen Winkel ∝ ein, der kleiner als 50° ist. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel
verläuft das Isolierdiagonalelement 9 über zumindest 80 % der Länge eines der Isolierelemente
4, 5 durch den Hohlraum 6. Der Begriff Länge meint hier die Erstreckung des Isolierelementes
4, 5 in Richtung des Abstandes a zwischen dem Außenprofil 2 und dem Innenprofil 3.
In Fig. 2 ist erkennbar, dass die strichpunktiert gezeichnete Projektion des Isolierdiagonalelementes
9 auf das Isolierelement 5 80 % der Länge dieses Isolierelementes 5 überschreitet
und somit das Isolierdiagonalelement 9 über zumindest 80 % der Länge des Isolierelementes
5 durch den Hohlraum 6 verläuft. - Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel verläuft
das Isolierdiagonalelement 9 über zumindest 80 %, bevorzugt über zumindest 90 % des
Abstandes a zwischen dem Außenprofil 2 und dem Innenprofil 3.
[0023] Fig. 2 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbundprofils 1.
Hier ist das Isolierdiagonalelement 9 im einbaufertigen Zustand der Isolierelemente
4, 5 mit jedem seiner beiden Enden 10, 11 an jeweils eines der Isolierelemente 4,
5 einstückig angeformt. In der Ausführungsform nach Fig. 2 bilden die Isolierelemente
4, 5 mit dem Isolierdiagonalelement 9 einen im Querschnitt Z-förmigen Isoliersteg
12.
[0024] Auch im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist in dem oberen Verbundprofil 1 ein im
Querschnitt Z-förmiger Isoliersteg 12 vorgesehen, wobei jedoch an das untere Isolierelement
5 weitere nicht näher beschriebene Funktionselemente 13 angeschlossen sind. - Bei
dem unteren Verbundprofil 1a in Fig. 3 weist das Isolierdiagonalelement 9 einen Befestigungsfuß
14 auf, mit dem es an dem Außenprofil 2 befestigt ist. Im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 3 bildet das obere Isolierelement 4 mit dem Isolierdiagonalelement 9 einen im
Querschnitt V-förmigen Isoliersteg 15. Das untere Verbundprofil 1a weist zwei separate
Isolierstege 15, 16 auf, nämlich zum einen den genannten V-förmigen Isoliersteg und
zum anderen einen zweiten im Querschnitt I-förmigen Isoliersteg 16, der von dem unteren
Isolierelement 5 des Verbundprofils 1a gebildet wird.
[0025] In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 bis 6 ist ein zweites Isolierdiagonalelement
17 vorgesehen, das ebenfalls schräg zu den beiden Isolierelementen 4, 5 angeordnet
ist und im einbaufertigen Zustand dieser Isolierelemente 4, 5 ist zumindest ein Ende
10 dieses zweiten Isolierdiagonalelementes 17 einstückig an eines der Isolierelemente
4, 5 angeformt. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 weist das zweite Isolierdiagonalelement
17 einen Befestigungsfuß 14 auf, mit dem dieses zweite Isolierdiagonalelement 17 an
dem Außenprofil 2 befestigt ist. Vorzugsweise ist auch der Befestigungsfuß 14 schubfest
an dem Außenprofil 2 eingerollt worden. Das Verbundprofil 1 nach Fig. 4 weist zwei
separate im Querschnitt V-förmige Isolierstege auf.
[0026] In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 bis 6 bildet das erste Isolierdiagonalelement
9 mit dem ersten Isolierelement 4 einen ersten zusammenhängenden Isoliersteg und bildet
das zweite Isolierdiagonalelement 17 mit dem zweiten Isolierelement 5 einen zweiten
zusammenhängenden Isoliersteg. In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 5 und 6
ist das mit einem Ende 10 an das Isolierelement 4, 5 einstückig angeformte Isolierdiagonalelement
9, 17 jeweils mit dem anderen Ende 11 über ein quer zu dem Isolierelement 4, 5 angeordnetes
Verbindungselement 18 mit dem Isolierelement 4, 5 verbunden. Bei dem Verbundprofil
1 nach Fig. 5 bildet das Verbindungselement 18 jeweils mit dem zugeordneten Isolierelement
4, 5 einen Winkel von 90°. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist das Verbindungselement
18 dagegen schräg bzgl. des jeweils zugeordneten Isolierelementes 4, 5 angeordnet.
Bei den Verbundprofilen 1 nach den Fig. 5 und 6 sind jeweils zwei im Querschnitt dreieckförmige
Isolierstege 19 vorgesehen. Nach einer bevorzugten Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 4 bis 6 sind bei jedem der hier dargestellten Verbundprofile 1 zwei
unabhängige Isolierstege vorgesehen, die bezüglich ihrer Form und Anordnung und bzgl.
einer in dem Hohlraum 6 gedachten und nicht dargestellten Spiegelebene spiegelbildlich
zueinander angeordnet sind.
[0027] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbundprofils
1. Hier ist einer der dreieckförmigen Isolierstege 19 aus Fig. 6 vorgesehen. Neben
diesem dreieckförmigen Isoliersteg 19 ist außerdem ein I-förmiger Isoliersteg 16 vorgesehen,
der durch das Isolierelement 5 gebildet wird.
1. Verbundprofil (1), insbesondere für Fenster, Türen und Fassadenelemente, - mit einem
Außenprofil (2), einem Innenprofil (3) und zwei Isolierelementen,
wobei das Außenprofil (2) und das Innenprofil (3) durch die beiden Isolierelemente
(4, 5) miteinander verbunden sind und wobei zwischen den Isolierelementen (4, 5) ein
Hohlraum (6) ausgebildet ist,
wobei jedes der beiden Isolierelemente (4, 5) an einem Ende einen Befestigungsfuß
(7, 8) für die Befestigung an dem Außenprofil (2) und an dem gegenüberliegenden Ende
einen Befestigungsfuß (7, 8) für die Befestigung an dem Innenprofil (3) aufweist,
wobei diese vier separaten Befestigungsfüße (7, 8) der Isolierelemente (4, 5) schubfest
eingerollt sind,
wobei das Verbundprofil (1) weiterhin in dem Hohlraum (6) zumindest ein Isolierdiagonalelement
(9) aufweist, das schräg zu den beiden Isolierelementen (4, 5) angeordnet ist
und wobei im einbaufertigen Zustand der Isolierelemente (4, 5) zumindest ein Ende
(10) des Isolierdiagonalelementes (9) einstückig an eines der Isolierelemente (4,
5) angeformt ist und wobei an dieses Isolierelement (4, 5) lediglich ein Isolierdiagonalelement
(9) einstückig angeformt ist.
2. Verbundprofil nach Anspruch 1, wobei die Befestigungsfüße (7, 8) der Isolierelemente
(4, 5) schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind.
3. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Isolierdiagonalelement
(9) mit einem der Isolierelemente (4, 5) einen Winkel ∝ einschließt, der kleiner als
60°, bevorzugt kleiner als 50° ist.
4. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Isolierdiagonalelement (9)
über zumindest 80 % der Länge eines der Isolierelemente (4, 5) durch den Hohlraum
(6) verläuft.
5. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Isolierdiagonalelement (9)
zumindest einen Befestigungsfuß (14) zur Befestigung an dem Außenprofil (2) oder zur
Befestigung an dem Innenprofil (3) aufweist.
6. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Isolierdiagonalelement (9)
im einbaufertigen Zustand der Isolierelemente (4, 5) mit jedem seiner beiden Enden
(10, 11) an jeweils eines der Isolierelemente (4, 5) einstückig angeformt ist.
7. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei ein zweites Isolierdiagonalelement
(17) vorgesehen ist, das schräg zu den beiden Isolierelementen (4, 5) angeordnet ist
und im einbaufertigen Zustand der Isolierelemente (4, 5) zumindest ein Ende (10) des
ersten Isolierdiagonalelementes (9) an eines der Isolierelemente (4, 5) und zumindest
ein Ende des zweiten Isolierdiagonalelementes (17) an das andere Isolierelement (4,
5) einstückig angeformt ist.
8. Verbundprofil nach Anspruch 7, wobei das zweite Isolierdiagonalelement (17) einen
Befestigungsfuß (14) für die Befestigung an dem Außenprofil (2) oder an dem Innenprofil
(3) aufweist.
9. Verbundprofil nach Anspruch 7 oder 8, wobei das erste Isolierdiagonalelement (9) mit
dem ersten Isolierelement (4, 5) einen ersten zusammenhängenden Isoliersteg bildet
und wobei das zweite Isolierdiagonalelement (17) mit dem zweiten Isolierelement (4,
5) einen zweiten zusammenhängenden Isoliersteg bildet.
10. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das mit einem Ende (10) an das
Isolierelement (4, 5) einstückig angeformte Isolierdiagonalelement (9, 17) an dem
anderen Ende (11) über ein quer zu dem Isolierelement (4, 5) angeordnetes Verbindungselement
(18) mit dem Isolierelement (4, 5) verbunden ist.
1. A mobile fence base having a standing surface (15), a top side (3) disposed opposite
the standing surface (15), at least one device (5) for accommodation of a mobile fence
element and at least one recess for the purpose of lifting the mobile fence base (1),
characterised in that the recess (7) is wider than a prong of the fork of a fork lift truck or a pallet
jack, in that the recess (7) is higher than the fork of a fork lift truck or a pallet jack, in that the standing surface (15) is subdivided by the recess or recesses (7), in that, in the top side (3), there is at least one step (9) co-operating positively with
the recess (7) and in that the height of the recess (7) is greater than the height of the step (9) by more than
the height of the fork of a fork lift truck.
2. A mobile fence base according to Claim 1, characterised in that the recess (7) extends over the entire width or the entire length of the mobile fence
base (1).
3. A mobile fence base according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that there are two recesses (7) extending parallel to one another.
4. A mobile fence base according to Claim 3, characterised in that the spacing of the central axes of the recesses (7) is between 340 mm and 400 mm,
in particular 370 mm.
5. A mobile fence base according to any one of the preceding claims, characterised in that the height of the recesses (7) is greater than 85 mm and in that the width of the recesses (7) is greater than 150 mm.
6. A mobile fence base according to any one of the preceding claims, characterised in that the dimensions of the recesses (7) correspond to the standardised measurements of
transport pallets.
7. A mobile fence base according to any one of the preceding claims, characterised in that there is at least one opening (11) in the standing surface (15) and in that, in the top side, there is at least one step (13) co-operating positively with the
opening (11).
8. A mobile fence base according to Claim 7, characterised in that the opening (11) is formed as a recessed grip.
9. A mobile fence base according to any one of the preceding claims, characterised in that the device for accommodation of a mobile fence element is a bore (5) provided in
the top side (3) of the mobile fence base (1).
10. A mobile fence base according to any one of the preceding claims, characterised in that the mobile fence base (1) is composed of plastic, in particular recycled plastic.
1. Pied de clôture mobile avec une surface de pose (15), avec une face supérieure (3)
opposée à la surface de pose (15), avec au moins un dispositif (5) destiné à recevoir
un élément de clôture mobile et avec au moins un évidement pour soulever le pied de
clôture mobile (1), caractérisé en ce que l'évidement (7) est plus large qu'une dent de la fourche d'un gerbeur ou d'un chariot
de levage, en ce que l'évidement (7) est plus haut que la fourche d'un gerbeur ou d'un chariot de levage,
en ce que la surface de pose (15) est partagée par le ou les évidements (7), en ce qu'au moins une saillie (9), coopérant par conjugaison de forme avec l'évidement (7),
est prévue dans la face supérieure (3) et en ce que la hauteur de l'évidement (7) est supérieure à la hauteur de la saillie (9) selon
une valeur supérieure à la hauteur de la fourche d'un gerbeur.
2. Pied de clôture mobile selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement (7) s'étend sur toute la largeur ou toute la longueur du pied de clôture
mobile (1).
3. Pied de clôture mobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu deux évidements (7) parallèles l'un à l'autre.
4. Pied de clôture mobile selon la revendication 3, caractérisé en ce que la distance entre les axes médians des évidements (7) se situe entre 340 mm et 400
mm, en particulier est égale à 370 mm.
5. Pied de clôture mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la hauteur des évidements (7) est supérieure à 85 mm et que la largeur des évidements
(7) est supérieure à 160 mm.
6. Pied de clôture mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dimensions des évidements (7) correspondent aux dimensions standard des palettes
de transport.
7. Pied de clôture mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un évidement (11) est ménagé dans la surface de pose (15) et en ce qu'au moins une saillie (13) coopérant par conjugaison de forme avec l'évidement (11)
est réalisée sur la face supérieure (3).
8. Pied de clôture mobile selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'évidement (11) est réalisé sous forme de cavité formant poignée.
9. Pied de clôture mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif destiné à recevoir un élément de clôture mobile est une forure (5)
ménagée dans la face supérieure (3) du pied de clôture mobile (1).
10. Pied de clôture mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le pied de clôture mobile (1) est réalisé en matière plastique, en particulier en
matière plastique recyclée.