| (19) |
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(11) |
EP 1 215 437 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.2001 |
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| (54) |
Fokussierbarer Scheinwerfer mit Negativlinse
Projector having a focussing device and a divergent lens
Projecteur avec dispositif de focalisation et lentille divergente
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
18.12.2000 DE 10063134
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.2002 Patentblatt 2002/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Dedo Weigert Film GmbH |
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80807 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Weigert, Dedo
80935 München (DE)
- Chin, Depu
80805 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Richter, Thomas Kurt Reinhold |
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Patentanwalt
Falkenstrasse 44, App. 14 81541 München 81541 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 846 913 GB-A- 270 791 US-A- 5 904 417
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WO-A-93/20384 US-A- 4 519 020
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein
Scheinwerfer dieser Art ist aus US 4 519 020 bekannt.
[0002] Derartige aus dem Stand der Technik bekannte gattungsgemäße Scheinwerfer liefern
zwar eine gute Lichtausbeute, sind aber nicht fokussierbar. Die Bewegbarkeit der Lampe
im Reflektor ist bei diesen Scheinwerfern häufig sehr eingeschränkt, und stets dient
die genannte Bewegbarkeit der Lampe lediglich zum Auffinden einer optimalen Lampenstellung,
bei der eine möglichst gleichmäßige Lichtverteilung erreicht wird. Befindet sich die
Lampe außerhalb dieser optimalen Stellung, so liefern die gattungsgemäßen Scheinwerfer
eine stark ungleichmäßige Lichtverteilung mit mehreren ringförmigen Maxima und Minima
der Lichtintensitätsverteilung. Das ist derselbe Effekt, wie er regelmäßig bei Taschenlampen
vorkommt, sofern diese mit einem glatten, tiefen Reflektor gebaut sind.
[0003] Nach dem Stand der Technik versucht man, die beschriebene Ungleichmäßigkeit der Lichtverteilung
bei diesen Scheinwerfern durch einen geriffelten, facettierten Reflektor auszugleichen.
Durch eine derartige Maßnahme verliert man aber die gerichtete Charakteristik des
Reflektors. Zur Korrektur oder Veränderung der Abstrahlcharakteristik der gattungsgemäßen
Scheinwerfer werden auch zusätzliche Sammellinsen als Frontlinsen verwendet, was jedoch
einen erhöhten Material- und Arbeitsaufwand bedeutet, denn je nach aktueller Lampenstellung
muß die entsprechend passende Frontlinse bereitgestellt, ausgewählt und eingesetzt
werden.
[0004] Aus dem stand der Technik weiter bekannt sind zwar auch fokussierbare Scheinwerfer,
jedoch arbeiten diese stets mit flachen Reflektoren, woraus - vor allem bei kleinem
Abstrahlwinkel (Spotstellung) - eine sehr schlechte Lichtausbeute resultiert.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem gattungsgemäßen Scheinwerfer
einen Scheinwerfer bereitzustellen, der eine hohe Lichtausbeute liefert und gleichzeitig
fokussierbar ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Scheinwerfer nach Anspruch
1.
[0007] Ganz wesentlich ist bei dem erfindungsgemäßen Scheinwerfer die Anordnung der Zerstreuungslinse
zwischen dem Reflektor und der Sammellinse. Erst diese Zerstreuungslinse ermöglicht
im Zusammenspiel mit der innerhalb des Reflektorhohlraums bewegbaren Lampe die angestrebte
Fokussierbarkeit, während der tiefe Reflektor eine hohe Lichtausbeute garantiert.
Zwar ist die Lichtverteilung beim Fokussieren des erfindungsgemäßen Scheinwerfers
nicht perfekt gleichmäßig, jedoch war nach dem Stand der Technik eine Fokussierung
bei Scheinwerfern mit vergleichbarer Lichtausbeute gar nicht möglich.
[0008] Vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Scheinwerfers
sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 19.
[0009] Bei den bevorzugten Ausführungsformen nach den Ansprüchen 2 bis 4 und 17 bis 19 ist
aufgrund der angegebenen erweiterten Relativbewegungsmöglichkeiten die Fokussierbarkeit
des Scheinwerfers noch weiter verbessert. Diese Ausführungsformen sind insbesondere
deshalb sehr vorteilhaft, weil bei ihnen die Veränderung des Abstrahlwinkels durch
einfache mechanische Verschiebungen der optischen Bauelemente des Scheinwerfers erfolgt.
Ein zeitraubendes Auswechseln der Sammellinse zwecks Veränderung des Abstrahlwinkels
entfällt somit gänzlich. Bei den ganz besonders bevorzugten Ausführungsformen nach
den Ansprüchen 17, 18 und 19 kommt ferner hinzu, daß aufgrund der koordinierten Nichtlinearität
der Verschiebungen des Reflektors, der Lampe und der Zerstreuungslinse für jede Scheinwerferstellung
eine sehr gleichmäßige Lichtverteilung bei hoher Lichtausbeute erreicht wird.
[0010] Die Reflektorgestaltung bei der ebenfalls bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers nach Anspruch 5 gewährleistet eine außerordentlich gute Strahlführung
im Hinblick auf eine gleichmäßige Ausleuchtung der auszuleuchtenden Fläche bei jedem
Abstrahlwinkel.
[0011] Die besonderen Gestaltungen der Sammellinse und / oder der Zerstreuungslinse in den
bevorzugten Ausführungsformen nach den Ansprüchen 12 und 13 ermöglichen einen erfindungsgemäßen
Scheinwerfer mit sehr geringer Masse. Ein solcher leichter erfindungsgemäßer Scheinwerfer
eignet sich ganz besonders für den Einsatz auf Videokameras, da hier die Masse für
die Handhabung der gesamten Videokameraanordnung eine entscheidende Rolle spielt.
[0012] Die besondere Gestaltung der Zerstreuungslinse in der bevorzugten Ausführungsform
nach Anspruch 14 stellt sicher, daß bei jedem Abstrahlwinkel die auszuleuchtende Fläche
besonders gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Einem ebensolchen Zweck dient die besondere
Gestaltung der Sammellinse bei der ebenfalls bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers nach Anspruch 16.
[0013] Bei der ebenfalls besonders bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 15 kann die
dort als asphärische Linse gestaltete Zerstreuungslinse mit ihrem zentralen Teil eine
andere Funktion ausüben als mit ihrem Randbereich. So kann z. B. sichergestellt werden,
daß bei allen Stellungen des optischen Systems der gesamte Durchmesser der Frontlinse
(Sammellinse) ausgeleuchtet wird. Dies ist besonders vorteilhaft dann, wenn weiche
Schattenkanten erzeugt werden sollen, der erfindungsgemäße Scheinwerfer also als eine
Art fokussierbares Softlight dienen soll.
[0014] Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Scheinwerfers werden nachfolgend anhand
von Figuren erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- schematisch den prinzipiellen Aufbau eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers mit einseitig gesockelter Lampe,
- Fig. 2
- schematisch den prinzipiellen Aufbau eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers mit zweiseitig gesockelter Lampe,
- Fig. 3
- schematisch die Konstruktion des Reflektors beim Ausführungsbeispiel von Fig. 1,
- Fig. 4
- ein mathematisches Konstruktionsdetail in Ergänzung zu Fig. 3 und
- Fig. 5a bis 5c
- schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scheinwerfers bei
Verschiebung von der Flutstellung (Fig. 5a) zur Spotstellung (Fig. 5c).
[0015] Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scheinwerfers
weist einen gekrümmten Reflektor 1 und eine innerhalb des durch den Reflektor 1 gebildeten
Hohlraums angeordnete Lampe 2 auf. Einen Reflektor, bei dem die Lampe innerhalb des
durch den Reflektor gebildeten Hohlraums angeordnet ist, bezeichnet man auch als "tiefen
Reflektor". Die Lampe 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Glühfadenlampe,
jedoch kann anstelle der Glühfadenlampe 2 auch eine Gasentladungslampe oder eine Lampe
eines anderen Typs verwendet werden.
[0016] Die Lampe 2 ist in einer Sockel- und Bewegungseinrichtung 3 einseitig gesockelt.
Die Reflektorwandung weist in ihrem rückwärtigen Zentrum eine Öffnung 4 für die Sockel-
und Bewegungseinrichtung 3 auf. Über die Sockel- und Bewegungseinrichtung 3 wird die
Lampe 2 an eine elektrische Spannungsquelle angeschlossen. Ferner dient die Sockel-
und Bewegungseinrichtung 3 dazu, die Lampe 2 innerhalb des durch den Reflektor 1 gebildeten
Hohlraums relativ zum Reflektor 1 in Richtung der optischen Hauptachse des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers hin und her zu bewegen.
[0017] In Abstrahlrichtung der Reflektor-Lampe-Kombinationl, 2 ist eine Sammellinse 5 angeordnet.
In Abstrahlrichtung zwischen der Reflektor-Lampe-Kombination 1, 2 und der Sammellinse
5 befindet sich eine bikonkave Zerstreuungslinse 6. Die der Lampe 2 zugewandte Oberfläche
der Zerstreuungslinse 6 wurde einer speziellen Oberflächenbehandlung unterzogen und
weist infolgedessen eine Mikrolinsenstruktur auf.
[0018] Die Sammellinse 5 ist eine Fresnellinse aus Kunststoff.
[0019] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scheinwerfers ist
die Sammellinse 5 in fester Position an das Scheinwerfergehäuse 7 montiert. Der Reflektor
1 und die Zerstreuungslinse 6 sind in fester Position auf einem Schlitten 8 montiert,
der als solcher in Richtung der optischen Achse des Scheinwerfers hin und her bewegbar
ist. Auf diese Weise sind im dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers der Reflektor 1 und die Zerstreuungslinse 6 unter Beibehaltung ihres
gegenseitigen Abstandes einerseits und die Sammellinse 5 andererseits relativ zueinander
in Richtung der optischen Hauptachse des Scheinwerfers bewegbar. Die Flutstellung
des Scheinwerfers ergibt sich, wenn der Schlitten 8 in seiner durch die Scheinwerferkonstruktion
vorgegebenen dichtestmöglichen Stellung in der Nähe der Sammellinse 5 steht. Die Spotstellung
erhält man bei der durch die Scheinwerferkonstruktion vorgegebenen weitestmöglichen
Entfernung des Schlittens 8 von der Sammellinse 5.
[0020] Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scheinwerfers
entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1. Der Unterschied besteht
darin, daß bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 2 das rückwärtige Zentrum des Reflektors
1' geschlossen und die Lampe 2' zweiseitig gesockelt ist. Die Reflektorwandung weist
zwei Führungsschlitze zur Aufnahme und Bewegungsführung der zweiseitigen Lampensockelung
auf. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Lampe 2' innerhalb des durch den
Reflektor 1' gebildeten Hohlraums in Richtung der optischen Hauptachse des Scheinwerfers
relativ zum Reflektor 1' bewegbar.
[0021] In Fig. 3 ist schematisch die Konstruktion des Reflektors 1 aus dem Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Scheinwerfers von Fig. 1 gezeigt. Der Reflektor 1 ist ein Rotationskörper,
dessen Form durch Rotation eines Kurvenabschnittes P um die optische Hauptachse des
Scheinwerfers zustandekommt Die optische Hauptachse des Scheinwerfers wird im Koordinatensystem
von Fig.3 durch die x-Achse repräsentiert. Der Kurvenabschnitt P ist ein Kurvenabschnitt
einer durch eine Polynomialfunktion beschreibbaren glatten Kurve C. Diese Kurve C
ist in Fig. 4 dargestellt. Für C gilt:

mit y ∈ R.
P ist gleich C in den Grenzen [y
1, y
2]. Wie in Fig. 4 zu sehen, liegt der Extremalpunkt von C nicht auf der optischen Hauptachse
des Scheinwerfers.
[0022] Hinsichtlich der mechanischen Bewegbarkeit der optischen Komponenten des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers gegeneinander gibt es eine Vielzahl weiterer Ausführungsbeispiele. So
gibt es z.B. ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scheinwerfers, das so gestaltet
ist, daß die Zerstreuungslinse eine Relativbewegung zum Reflektor vollführt, in Koordination
mit einer gleichzeitigen Relativbewegung zwischen Lichtquelle (Lampe) und Reflektor
sowie einer gleichzeitigen dritten Bewegung von Lampe, Reflektor und Zerstreuungslinse
in Relation zur Sammellinse.
[0023] Auch bei dem in den Fig. 5a bis 5c dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers ist die Lampe 2 in einer Sockel- und Bewegungseinrichtung 3 einseitig
gesockelt. Die Reflektorwandung weist in ihrem rückwärtigen Zentrum eine Öffnung 4
für die Sockel- und Bewegungseinrichtung 3 auf. Das in den Fig. 5a bis 5c dargestellte
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scheinwerfers entspricht somit in dieser
Hinsicht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1, auch wenn die konkreten
Ausführungen der Lampe 2 und der Sockel- und Bewegungseinrichtungen 3 sich, wie bereits
aus den rein schematischen Zeichnungen ersichtlich, in ihrem konstruktiven Aufbau
unterscheiden. Allerdings entspricht die mathematische Konstruktion des Reflektors
2 im Ausführungsbeispiel von Fig. 5a bis 5c der Konstruktion des Reflektors 2 aus
dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1, wie sie oben bereits mit Bezug auf die Fig. 3
und 4 erläutert wurde.
[0024] Bei dem in den Fig. 5a bis 5c dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers sind sowohl die Sammellinse 5 (Frontlinse) als auch die Zerstreuungslinse
6 als Fresnellinsen ausgebildet. Der Reflektor 1 ist in Richtung der optischen Hauptachse
des Scheinwerfers verschiebbar. Auch die Lampe 2 ist in Richtung der optischen Hauptachse
des Scheinwerfers verschiebbar. Desgleichen ist die Zerstreuungslinse 6 in Richtung
der optischen Hauptachse des Scheinwerfers verschiebbar. Bei Verschiebung von Flutstellung
nach Spotstellung des Scheinwerfers verschiebt sich die Zerstreuungslinse 6 von der
Sammellinse 5 weg, der Reflektor 1 verschiebt sich von der Zerstreuungslinse 6 weg,
und die Lampe 2 verschiebt sich in den Reflektor 1 hinein. Bei Verschiebung von der
Spotstellung in die Flutstellung des Scheinwerfers läuft dieser Bewegungsablauf genau
in umgekehrter Reihenfolge ab. Drei Stellungen dieses Verschiebungsablaufes sind in
den Figuren 5a bis 5c dargestellt, wobei die Fig. 5a die Flutstellung, die Fig. 5c
die Spotstellung und die Fig. 5b eine zwischen Flut- und Spotstellung liegende Stellung
des Scheinwerfers darstellt.
[0025] Die Besonderheit bei dem in den Figuren 5a bis 5c dargestellten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Scheinwerfers besteht darin, daß der Scheinwerfer so ausgelegt
ist, daß die genannten Verschiebungen des Reflektors 1, der Lampe 2 und der Zerstreuungslinse
6 mittels eines einheitlichen Bewegungsmechanismus in vorbestimmter, koordinierter
Weise derart ausgeführt werden, daß, betrachtet über eine vollständige Verschiebung
zwischen Flutstellung und Spotstellung des Scheinwerfers, bei Unterteilung dieser
vollständigen Verschiebung in mehrere Verschiebungsabschnitte, kein linearer Zusammenhang
zwischen den jeweiligen Verschiebungslängen des Reflektors 1, der Lampe 2 und der
Zerstreuungslinse 6 existiert. Verdeutlicht wird dies anhand der nachstehenden Tabelle,
in der jeweils zusammengehörige Abstände der Lampe 2 zum Reflektor 1 (Abstand A1),
der Zerstreuungslinse 6 zum Reflektor 1 (Abstand A2) und der Frontlinse 5 zur Zerstreuungslinse
6 (Abstand A3) zusammengefaßt sind. Hinsichtlich der Bestimmung der Abstände A1, A2
und A3 wird auf die Fig. 5b verwiesen.
A1
Abstand zwischen
Lampe und Reflektor in mm |
A2
Abstand zwischen Zerstreuungslinse und Reflektor in mm |
A3
Abstand zwischen Frontlinse und Zerstreuungslinse in mm |
| 19,5 |
45 |
24 |
| 19 |
47 |
26 |
| 18 |
48 |
35 |
| 17 |
50 |
40 |
| 16 |
53 |
46 |
| 15 |
57 |
50 |
| 14 |
60 |
56 |
| 13 |
62 |
59 |
| 12 |
63 |
61 |
| 11 |
64 |
62 |
| 10 |
65 |
63 |
| 9 |
66 |
64 |
| 8 |
67 |
65 |
| 7 |
68 |
66 |
| 6,25 |
69 |
67 |
Wie man aus der vorstehenden Tabelle ersieht, ist das zuletzt beschriebene Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Scheinwerfers so ausgelegt, daß bei Verschiebung von Flutstellung
nach Spotstellung etwa auf dem mittleren Teilabschnitt der Verschiebung der Abstand
zwischen der Zerstreuungslinse 6 und der Sammellinse 5 stärker wächst als der Abstand
zwischen dem Reflektor 1 und der Zerstreuungslinse 6, während im Teilabschnitt der
Verschiebung unmittelbar vor der Spotstellung der Abstand zwischen der Zerstreuungslinse
6 und der Sammellinse 5 und der Abstand zwischen dem Reflektor 1 und der Zerstreuungslinse
6 in ungefähr gleicher Weise anwachsen. Ähnlich verhält es sich mit demAbstand zwischen
dem Reflektor 1 und der Zerstreuungslinse 6 und der Verschiebung der Lampe 2 in den
Reflektor 1 (Abstand A1) hinein. Bei Verschiebung von Flutstellung nach Spotstellung
wächst ungefähr auf dem mittleren Teilabschnitt der Verschiebung der Abstand zwischen
dem Reflektor 1 und der Zerstreuungslinse 6 (Abstand A2) stärker als die Verschiebung
der Lampe 2 in den Reflektor 1 (Abstand A1) hinein.
[0026] Mögliche mechanische Ausführungsformen des einheitlichen Bewegungsmechanismus', der
die Verschiebungen des Reflektors 1, der Lampe 2 und der Zerstreuungslinse 6 in der
dargestellten vorbestimmten, koordinierten Weise ausführen kann, sind dem Fachmann
aus dem Stand der Technik geläufig, und die Herstellung eines solchen einheitlichen
Bewegungsmechanismus' gehört in den Bereich seiner gängigen handwerklichen Fähigkeiten.
Daher erübrigt sich eine detaillierte Darstellung der entsprechenden Bewegungsmechanik
an dieser Stelle.
1. Scheinwerfer mit
- einem gekrümmten Reflektor (1, 1') und
- einer innerhalb des durch den Reflektor (1, 1') gebildeten Hohlraums angeordneten
Lampe (2, 2'), wobei die Lampe (2, 2') und der Reflektor (1, 1') in Richtung der optischen
Hauptachse des Scheinwerfers relativ zueinander bewegbar sind, und
- einer in Abstrahlrichtung vor dem Reflektor (1, 1') angeordneten Sammellinse (5),
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Reflektor (1, 1') und der Sammellinse (5) eine Zerstreuungslinse (6)
angeordnet ist.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (1, 1') mit der Lampe (2, 2') in Richtung der optischen Hauptachse
des Scheinwerfers bewegbar ist.
3. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstreuungslinse (6) in Richtung der optischen Hauptachse des Scheinwerfers
bewegbar ist.
4. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (1, 1') und die Zerstreuungslinse (6) miteinander in Richtung der optischen
Hauptachse des Scheinwerfers bewegbar sind.
5. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (1, 1') ein Rotationskörper ist, dessen Form, höchstens mit Ausnahme
eines rückwärtigen zentralen Teilstücks, durch Rotation eines Kurvenabschnittes (P)
um die optische Hauptachse des Scheinwerfers zustande kommt, wobei der Kurvenabschnitt
P ein Kurvenabschnitt einer durch eine Polynomialfunktion beschreibbaren glatten Kurve
(C) ist und, sofern die Kurve (C) nur einen einzigen Extremalpunkt hat, dieser Extremalpunkt
außerhalb der optischen Hauptachse des Scheinwerfers liegt.
6. Scheinwerfer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die glatte Kurve (C) folgendem funktionalen Zusammenhang genügt:

mit a, y ∈ R.
7. Scheinwerfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß a den Wert 0,046 hat.
8. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorwandung in ihrem rückwärtigen Zentrum eine Öffnung (4) aufweist.
9. Scheinwerfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe durch die Öffnung (4) hindurch bewegbar ist.
10. Scheinwerfer nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine durch die Öffnung (4) hindurchreichende Sockel- und Bewegungseinrichtung (3) für die Lampe
(2).
11. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das rückwärtige Zentrum des Reflektors (1') geschlossen ist,
- die Lampe (2') zweiseitig gesockelt ist und
- die Reflektorwandung zwei Führungsschlitze zur Aufnahme und Bewegungsführung der
zweiseitigen Lampensockelung aufweist.
12. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammellinse (5) und / oder die Zerstreuungslinse (6) eine Fresnellinse ist.
13. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammellinse (5) und / oder die Zerstreuungslinse (6) eine Kunststofflinse ist.
14. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der im Strahlengang befindlichen Oberflächen der Zerstreuungslinse
(6) mit einer Mikrolinsenstruktur versehen ist.
15. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstreuungslinse (6) eine asphärische Linse ist.
16. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Oberfläche der Sammellinse (5) mit einer Mikrolinsenstruktur
versehen ist.
17. Scheinwerfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Reflektor (1) in Richtung der optischen Hauptachse des Scheinwerfers verschiebbar
ist,
- die Lampe (2) in Richtung der optischen Hauptachse des Scheinwerfers verschiebbar
ist,
- die Zerstreuungslinse (6) in Richtung der optischen Hauptachse des Scheinwerfers
verschiebbar ist und
- sich bei Verschiebung von Flutstellung nach Spotstellung des Scheinwerfers die Zerstreuungslinse
(6) von der Sammellinse (5) weg verschiebt, der Reflektor (1) von der Zerstreuungslinse
(6) weg verschiebt und die Lampe (2) in den Reflektor (1) hinein verschiebt,
wobei der Scheinwerfer so ausgelegt ist, daß die genannten Verschiebungen des Reflektors
(1), der Lampe (2) und der Zerstreuungslinse (6) mittels eines einheitlichen Bewegungsmechanismus'
in vorbestimmter, koordinierter Weise derart ausgeführt werden, daß, betrachtet über
eine vollständige Verschiebung zwischen Flutstellung und Spotstellung des Scheinwerfers,
bei Unterteilung dieser vollständigen Verschiebung in mehrere Verschiebungsabschnitte,
kein linearer Zusammenhang zwischen den jeweiligen Verschiebungslängen des Reflektors
(1), der Lampe (2) und der Zerstreuungslinse (6) existiert.
18. Scheinwerfer nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheinwerfer so ausgelegt ist, daß bei Verschiebung von Flutstellung nach Spotstellung
zumindest auf einem Teilabschnitt der Verschiebung der Abstand zwischen der Zerstreuungslinse
(6) und der Sammellinse (5) stärker wächst als der Abstand zwischen dem Reflektor
(1) und der Zerstreuungslinse (6).
19. Scheinwerfer nach Anspruch 17 oder nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheinwerfer so ausgelegt ist, daß bei Verschiebung von Flutstellung nach Spotstellung
zumindest auf einem Teilabschnitt der Verschiebung der Abstand zwischen dem Reflektor
(1) und der Zerstreuungslinse (6) stärker wächst als die Verschiebung der Lampe (2)
in den Reflektor (1) hinein.
1. A spotlight with
- a curved reflector (1, 1'),
- a lamp (2, 2') arranged inside the cavity formed by the reflector (1, 1'), the lamp
(2, 2') and the reflector (1, 1') being moveable relative to one another in the direction
of the main optical axis of the spotlight, and
- a converging lens (5) arranged in front of the reflector (1, 1') in the direction
of emission, characterized in that a diverging lens (6) is arranged between the reflector (1, 1') and the converging
lens (5).
2. A spotlight according to claim 1, characterized in that the reflector (1, 1') is moveable together with the lamp (2, 2') in the direction
of the main optical axis of the spotlight.
3. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that the diverging lens (6) is moveable in the direction of the main optical axis of the
spotlight.
4. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that the reflector (1, 1') and the diverging lens (6) are moveable with one another in
the direction of the main optical axis of the spotlight.
5. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that the reflector (1, 1') is a solid of rotation whose shape, at most with the exception
of a rear central segment, comes about through rotation of a curved segment (P) about
the main optical axis of the spotlight, the curved segment P being a curved segment
of a smooth curve (C) describable by a polynomial function and, if the curve (C) has
only a single extremal point, this extremal point lies outside the main optical axis
of the spotlight.
6. A spotlight according to claim 5,
characterized in that the smooth curve (C) satisfies the following functional relationship:

where a, y ∈ R.
7. A spotlight according to claim 6, characterized in that a has the value 0.046.
8. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that the reflector wall has an opening (4) in its rear centre.
9. A spotlight according to claim 8, characterized in that the lamp is moveable through the opening (4).
10. A spotlight according to claim 8 or 9, characterized by a cap and movement device (3) for the lamp (2) which reaches through the opening
(4).
11. A spotlight according to any one of the preceding claims,
characterized in that
- the rear centre of the reflector (1') is closed,
- the lamp (2') is capped at two ends, and
- the reflector wall has two guide slots for accommodating and guiding the movement
of the two-ended lamp capping.
12. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that the converging lens (5) and/or the diverging lens (6) are/is a Fresnel lens.
13. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that the converging lens (5) and/or the diverging lens (6) are/is a plastic lens.
14. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one of the surfaces of the diverging lens (6) which are located in the beam
path is provided with a microlens structure.
15. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that the diverging lens (6) is an aspheric lens.
16. A spotlight according to any one of the preceding claims, characterized in that at least a portion of the surface of the converging lens (5) is provided with a microlens
structure.
17. A spotlight according to claim 1,
characterized in that
- the reflector (1) is displaceable in the direction of the main optical axis of the
spotlight,
- the lamp (2) is displaceable in the direction of the main optical axis of the spotlight,
- the diverging lens (6) is displaceable in the direction of the main optical axis
of the spotlight, and
- during displacement from flood position to spot position of the spotlight the diverging
lens (6) is displaced away from the converging lens (5), the reflector (1) is displaced
away from the diverging lens (6), and the lamp (2) is displaced into the reflector
(1),
the spotlight being designed such that the said displacements of the reflector (1),
the lamp (2) and the diverging lens (6) are executed in such a predetermined, coordinated
way by means of a standard movement mechanism that, considered over a complete displacement
between flood position and spot position of the spotlight with subdivision of this
complete displacement into a number of displacement segments, there is no linear relationship
between the respective displacement lengths of the reflector (1), the lamp (2) and
the diverging lens (6).
18. A spotlight according to claim 17, characterized in that the spotlight is designed such that upon displacement from flood position to spot
position the distance between the diverging lens (6) and the converging lens (5) increases
more strongly at least on a segment of the displacement than the distance between
the reflector (1) and the diverging lens (6).
19. A spotlight according to claim 17 or according to claim 18, characterized in that the spotlight is designed such that upon displacement from flood position to spot
position the distance between the reflector (1) and the diverging lens (6) increases
more strongly at least on a segment of the displacement than the displacement of the
lamp (2) into the reflector (1).
1. Projecteur avec
- un réflecteur courbe (1, 1')
- une ampoule (2, 2') disposée à l'intérieur de l'espace vide formé par le réflecteur
(1, 1'), l'ampoule (2, 2') et le réflecteur (1, 1') étant mobiles l'un par rapport
à l'autre en direction de l'axe optique principal du projecteur, et
- une lentille convergente (5) disposée devant le réflecteur (1, 1') dans la direction
de rayonnement du faisceau,
caractérisé en ce que
une lentille divergente (6) est disposée entre le réflecteur (1, 1') et la lentille
convergente (5).
2. Projecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réflecteur (1, 1') est mobile avec l'ampoule (2, 2') en direction de l'axe optique
principal du projecteur.
3. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lentille divergente (6) est mobile en direction de l'axe optique principal du
projecteur.
4. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réflecteur (1, 1') et la lentille divergente (6) sont mobiles ensemble en direction
de l'axe optique principal du projecteur.
5. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédents, caractérisé en ce que le réflecteur (1, 1') est un corps de rotation dont la forme, au maximum à l'exception
d'une partie centrale arrière, est atteinte par la rotation d'une section courbe (P)
autour de l'axe optique principal du projecteur, moyennant quoi la section courbe
P est une section courbe d'une courbe régulière (C) définissable par une fonction
polynomiale et, dans la mesure où la courbe (C) n'a qu'un seul point extrémal, ce
point extrémal se situe hors de l'axe optique principal du projecteur.
6. Projecteur selon la revendication 5,
caractérisé en ce que la courbe régulière (C) répond à la relation fonctionnelle suivante :

où a, y ∈ R.
7. Projecteur selon la revendication 6, caractérisé en ce que a a la valeur 0.046.
8. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi du réflecteur présente une ouverture (4) dans son centre arrière.
9. Projecteur selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'ampoule est mobile à travers l'ouverture (4).
10. Projecteur selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par un dispositif (3) de culot et de déplacement traversant l'ouverture (4) pour l'ampoule
(2).
11. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- le centre arrière du réflecteur (1') est fermé
- l'ampoule (2') a des culots sur deux côtés et
- la paroi du réflecteur présente deux fentes de guidage pour le logement et le guidage
du mouvement des culots de l'ampoule présents sur deux côtés.
12. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lentille convergente (5) et/ou la lentille divergente (6) sont des lentilles de
Fresnel.
13. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lentille convergente (5) et/ou la lentille divergente (6) sont des lentilles en
matière plastique.
14. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'une des surfaces de la lentille divergente (6) situées sur la trajectoire
du faisceau est pourvue d'une structure de microlentille.
15. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lentille divergente (6) est une lentille asphérique.
16. Projecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie de la surface de la lentille convergente (5) est pourvue d'une
structure de microlentille.
17. Projecteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- le réflecteur (1) est déplaçable dans la direction de l'axe optique principal du
projecteur,
- l'ampoule (2) est déplaçable dans la direction de l'axe optique principal du projecteur
- la lentille divergente (6) est déplaçable dans la direction de l'axe optique principal
du projecteur et
- lors du glissement de la position à faisceau large vers la position à faisceau serré
du projecteur, la lentille divergente (6) s'écarte de la lentille convergente (5),
le réflecteur (1) s'écarte de la lentille divergente (6) et l'ampoule (2) entre dans
le réflecteur (1),
moyennant quoi le projecteur est conçu de telle sorte que les glissements mentionnés
du réflecteur (1), de l'ampoule (2) et de la lentille divergente (6) soient réalisés
de manière coordonnée et prédéfinie au moyen d'un mécanisme de déplacement cohérent,
de telle sorte qu'il n'existe aucune relation linéaire entre les différentes longueurs
de glissement du réflecteur (1), de l'ampoule (2) et de la lentille divergente (6)
lorsque, observé sur tout le déplacement de la position à faisceau large vers la position
à faisceau serré, on répartit la totalité de ce glissement en plusieurs sections de
glissement.
18. Projecteur selon la revendication 17, caractérisé en ce que le projecteur est conçu de telle sorte que lors du déplacement de la position à faisceau
large vers la position à faisceau serré, l'écart entre la lentille divergente (6)
et la lentille convergente (5) s'accroît plus rapidement que l'écart entre le réflecteur
(1) et la lentille divergente (6), au moins sur une section partielle du déplacement.
19. Projecteur selon la revendication 17 ou la revendication 18, caractérisé en ce que le projecteur est conçu de telle sorte que lors du déplacement de la position à faisceau
large vers la position à faisceau serré, l'écart entre le réflecteur (1) et la lentille
divergente (6) s'accroît plus rapidement que le déplacement de l'ampoule (2) entrant
dans le réflecteur (1), au moins sur une section partielle du déplacement.