(19)
(11) EP 1 219 467 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.09.2006  Patentblatt  2006/36

(21) Anmeldenummer: 01130169.4

(22) Anmeldetag:  19.12.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B42F 15/06(2006.01)
A47B 97/08(2006.01)
B43L 5/02(2006.01)

(54)

Tafel (Flip Chart)

Flip chart easel

Chevalet de tableau de conférencier


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 19.12.2000 DE 20021448 U
23.02.2001 DE 20103101 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.07.2002  Patentblatt  2002/27

(73) Patentinhaber: Neuland GmbH Kommunikationssysteme
36124 Eichenzell (DE)

(72) Erfinder:
  • Neuland, Erich
    36093 Künzell (DE)

(74) Vertreter: Hebing, Norbert et al
Patentanwälte Schlagwein + Hebing, Frankfurter Strasse 34
61231 Bad Nauheim
61231 Bad Nauheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 4 221 637
US-A- 2 083 839
FR-A- 2 747 285
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Tafel mit einer Tafelfläche und einem nahe des oberen Randes der Tafelfläche befestigten Halter für einen auf der Tafelfläche aufliegenden Papierblock, dessen Blätter in der Art eines Flip-Charts zur Tafelrückseite hin über den Halter zu schlagen sind und den weiteren Merkmalen des oberbegriffs des Anspruchs 1 entsprechen.

    [0002] Eine Tafel gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist in der FR 2 747 285 beschrieben.

    [0003] Flip-Charts sind allgemein bekannt und gebräuchlich. Bei ihnen tritt das Problem auf, dass man eine sehr unbequeme, gebückte Haltung einnehmen muss, wenn man das jeweilige Papierblatt nahe seines unteren Randes beschriften will. Bei Wandtafeln und großen Stelltafeln löst man dieses Problem dadurch, dass man die Tafelfläche höhenverstellbar ausbildet. Bei kleineren Stelltafeln verlangt eine solche Höhenverstellbarkeit der Tafelfläche jedoch unerwünscht großen Aufwand und würde die Stelltafel insgesamt unerwünscht schwer machen. Deshalb hat man sich bei einfachen Stelltafeln, bei denen auf der Tafelfläche aufliegendes Papier beschriftet wird, bereits dadurch beholfen, dass man auf das Flip-Chart-Prinzip verzichtete und stattdessen einen von einer Rolle abwickelbaren und auf einer Rolle aufwickelbares Papier vorsieht, wobei man die beiden Rollen nahe des oberen und unteren Randes der Tafelfläche anordnete. Das ist jedoch vielfach nicht erwünscht, weil man dann nicht einzelne Blätter entfernen kann und ein Blättern in beschrifteten Seiten nicht möglich ist.

    [0004] Es wurde daher schon vorgeschlagen, den Halter mittels einer Verschiebeeinrichtung in Bezug auf den oberen Rand der Tafel höhenverstellbar an der Tafel zu befestigen.

    [0005] Eine solche Tafel ermöglicht es, durch Höhenverstellen des Halters das jeweils auf der Tafelfläche aufliegende Papierblatt nach oben zu verschieben, wenn man es im Bereich seines unteren Randes beschriften will. Deshalb wird ein solches Beschriften möglich, ohne dass man hierzu eine gebückte Haltung einnehmen oder in die Hocke gehen muss. Im Gegensatz zu Tafeln mit höhenverfahrbarer Tafelfläche kann die erfindungsgemäße Tafel sehr einfach aufgebaut sein, da die Mittel zum Höhenverstellen des Halters im Gegensatz zu Mitteln zum Höhenverstellen einer ganzen Tafelfläche sehr einfach aufgebaut sein können. Weiterhin erhöht sich durch die erfindungsgemäße Höhenverstellbarkeit das Gewicht der Tafel nur unwesentlich. Im hochgefahrenen Zustand des Halters überragt das Papier nach oben hin die Tafelfläche, was jedoch nicht stört, da es dort schon beschriftet ist.

    [0006] Dabei wird der Halter an zumindest einer Schubstange befestigt, welche höhenverschieblich und in unterschiedlichen Höhenlagen fixierbar an der Rückseite der Tafel gehalten ist.

    [0007] Die Erfindung beruht auf dem Problem, eine gute Führung der Schubstange in möglichst jeder Höhenlage zu erzielen.

    [0008] Üblicherweise ist bei Tafeln der vorgenannten Art die Tafelfläche durch einen aus Hohlprofilen gebildeten, zur Rückseite der Tafelfläche vorspringenden Rahmen eingefasst. Bei solchen Tafeln lässt sich die Führung der Schubstange mit besonders geringem Aufwand verwirklichen, wenn in dem oberen Hohlprofil eine Führungsbuchse gehalten ist, durch welche die Schubstange hindurchführt.

    [0009] Der Halter lässt sich in unterschiedlichen Höhenlagen leicht fixieren, ohne dass die Gefahr eines unbeabsichtigten Herunterrutschens besteht, wenn die Schubstange in unterschiedlichen Höhen mehrere Rasten aufweist und in der Führungsbuchse eine kraftschlüssig in jeweils eine Raste eingreifende Rastfeder angeordnet ist.

    [0010] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Rasten sägezahnförmigen Querschnitt aufweisen und ihre jeweilige flach zum Außendurchmesser der Schubstange ansteigende Flanke nach unten weist. Durch diese Formgebung der Rasten ergibt es sich, dass zum Entrasten durch Abwärtsschieben der Schubstange eine wesentlich höhere Kraft notwendig wird als zum Entrasten durch Aufwärtsziehen. Deshalb ist die Schubstange gegen ein Herunterrutschen zuverlässig gesichert, ohne dass das Ausziehen der Schubstange unerwünscht großen Kraftaufwand erfordert. Will man jedoch die Schubstange nach unten verschieben, dann ist das ebenfalls mit geringem Kraftaufwand möglich, indem man die Schubstange zunächst nach oben zieht, bis die Rastfeder außerhalb der jeweiligen Raste gelangt und dann die Schubstange mit etwas Schwung abwärts bis in die gewünschte Position bewegt und dabei die nicht erwünschte Raste mit Schwung überwindet. Durch einen solchen Schwung erreicht man, dass durch die Trägheitskräfte aufgrund der Masse des Halters und der Schubstange die Rastkräfte leicht überwunden werden oder dass die Rastfeder aufgrund der Geschwindigkeit gar nicht vollständig in die Raste gelangt.

    [0011] Die Rastfeder ist sehr einfach ausgebildet, wenn sie eine Schenkelfeder ist, die mit einem Schenkel außenseitig gegen die Führungsbuchse und mit einem anderen Schenkel in einen radialen Schlitz der Führungsbuchse gegen die Schubstange anliegt.

    [0012] Die Schubstange könnte mit ihrem unteren Ende auf unterschiedliche Weise verschieblich an der Tafel gehalten sein. Die hierzu erforderlichen Mittel sind besonders einfach gestaltet und leicht zu bedienen, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung das untere Ende der Schubstange fest mit einem Schiebegriff verbunden und der Schiebegriff in Vertikalrichtung verschieblich am seitlichen Hohlprofil des Rahmens der Tafel geführt ist.

    [0013] Der Schiebegriff lässt sich auf einfache Weise von der Tafel demontieren, wenn er von der Rückseite der Tafel her zangenartig über das Hohlprofil greift und am Schiebegriff eine gegen eine Seitenfläche des Hohlprofils anliegende Führungsbacke lösbar befestigt ist.

    [0014] Der Halter ist symmetrisch von zwei Seiten fixiert, wenn er an insgesamt zwei Schubstangen befestigt ist und entsprechend an jedem der beiden seitlichen Hohlprofilen der Tafel jeweils ein das untere Ende einer Schubstange haltender Schiebegriff vorgesehen ist. Bei einer solchen Gestaltung können alle erforderlichen Bauteile relativ schwach dimensioniert und deshalb leicht sein, ohne dass es zu einer Überbeanspruchung kommen kann.

    [0015] Der Halter für den Papierblock kann stufenlos in unterschiedlichen Höhenlagen fixiert werden, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung auf der Schubstange ein durch Magnetkraft an dem oberen Hohlprofil oder einem daran befestigten Bauteil fixierbarer Anschlag höhenverstellbar befestigt ist.

    [0016] Der Anschlag lässt sich leicht vom jeweiligen Benutzer der Tafel in der für ihn optimalen Höhenlage fixieren, so dass mit wenig Aufwand der Halter aus seiner unteren Stellung in eine vom Benutzer festgelegte, obere Stellung bewegbar ist, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung der Anschlag eine Klemmschraube zum Fixieren in unterschiedlichen Höhenlagen auf der Schubstange hat.

    [0017] Die den Halter in seiner oberen Stellung haltende Magnetkraft lässt sich einstellen, um beispielsweise bei leichten, vom Halter getragenen Blöcken oder bei nur einem einzelnen Papierblatt eine geringe Haltekraft vorzusehen, wenn zur Arretierung des Anschlags durch Magnetkraft ein Magnet am oberen Hohlprofil oder dem Anschlag und eine Anschlagschraube aus magnetischem Werkstoff am Anschlag oder dem oberen Hohlprofil angeordnet sind und wenn die Anschlagschraube zur Bildung eines Luftspalts zwischen dem Magneten und der Anschlagschraube mehr oder weniger weit in eine Ausnehmung einschraubbar angeordnet ist.

    [0018] Die Erfindung lässt verschiedene Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips sind zwei davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
    Fig.1
    eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Tafel,
    Fig.2
    eine Seitenansicht der Tafel mit maximal ausgefahrenem Halter,
    Fig.3
    einen senkrechten Schnitt durch einen oberen Bereich der Tafel,
    Fig.4
    einen Schnitt durch die Tafel entlang der Linie IV - IV in Figur 3,
    Fig.5
    einen Schnitt durch die Tafel entlang der Linie V - V in Figur 3,
    Fig.6
    einen senkrechten Schnitt durch eine zweite Ausführungsform eines oberen Bereichs der Tafel,
    Fig.7
    eine teilweise geschnittene Ansicht eines Eckbereiches der Tafel nach Figur 6, von hinten gesehen.


    [0019] Die in Figur 1 als Ganzes gezeigte Tafel hat eine Tafelfläche 1, welche von einem Rahmen 2 eingefasst wird. Dieser Rahmen 2 ist aus horizontalen und vertikalen Hohlprofilen 3, 3', 4, 4' gebildet, wobei das obere Hohlprofil 4' in Figur 1 weitgehend von einem Halter 5 abgedeckt ist, der zum Festklemmen eines nicht gezeigten Papierblockes dient. Strichpunktiert wurde in Figur 1 der Halter 5 oberhalb des oberen Hohlprofils 4' in zwei verschiedenen Höhenpositionen dargestellt. Zur Ermöglichung der Höhenverstellbarkeit dienen zwei in Figur 1 strichpunktiert gezeichnete Schubstangen 8, 9, an deren jeweils oberem Ende der Halter 5 befestigt ist. Zum Verschieben der beiden Schubstangen 8, 9 und damit des Halters 5 dient an jedem vertikalen Hohlprofil 3, 3' ein Schiebegriff 10, 11. Diese Schiebegriffe 10, 11 bilden zusammen mit den Schubstangen 8, 9 und weiteren, später noch zu erläuternden Bauteilen eine Verschiebeeinrichtung 20 für den Halter 5. Für die beiden oberen Stellungen des Halters 5 wurden diese Schiebegriffe 10, 11 strichpunktiert als Schiebegriffe 10', 10" bzw. 11', 11" dargestellt.

    [0020] Nach unten hin führen aus den vertikalen Hohlprofilen 3, 3' Beine 6, 6' heraus, die am unteren Ende durch eine Strebe 7 miteinander verbunden sind und in die Hohlprofile 3, 3' hineingeschoben werden können.

    [0021] Die Figur 2 lässt das vertikale Hohlprofil 3' von der Seite aus gesehen erkennen. Nach unten hin ist aus diesem Hohlprofil 3' das Bein 6' herausgefahren. Der Halter 5 hat in Figur 2 nach oben hin Abstand von der Oberkante der Rahmens 2, weil die Schubstangen 8, 9 maximal nach oben ausgefahren wurden.

    [0022] Die Darstellung gemäß Figur 3 zeigt im Schnitt die Tafelfläche 1 und dahinter als Seitenansicht die Schubstange 8, welche mit ihrem oberen Ende zusammen mit der nicht gezeigten Schubstange 9 den Halter 5 trägt, der als üblicher Klemmhalter ausgebildet sein kann. Weiterhin sind in der Figur 3 das vertikale Hohlprofil 3' und das horizontale Hohlprofil 4' zu sehen. In dem horizontalen Hohlprofil 4' ist eine Führungsbuchse 12 angeordnet, durch die die Schubstange 8 hindurchführt und die einen radialen, bis zu der Schubstange 8 reichenden Schlitz 13 hat.

    [0023] Am unteren Ende der Schubstange 8 ist diese mit dem Schiebegriff 10 verbunden, der über das vertikale Hohlprofil 3' greift und auf diesem in Vertikalrichtung verschiebbar ist. Die Schubstange 8 weist mehrere Rasten 14 auf, welche nach oben hin eine horizontal in die Schubstange 8 hineinführende Flanke 15 und nach unten hin eine flach auslaufende Flanke 16 aufweisen.

    [0024] Die Figur 4 zeigt in Querschnitt die von der Führungsbuchse 12 geführte Schubstange 8 und eine Rastfeder 17, welche mit einem Schenkel 18 außenseitig gegen die Führungsbuchse 12 anliegt, während sie mit einem anderen Schenkel 19 in den Schlitz 13 ragt und dadurch gegen die Schubstange 8 anliegt.

    [0025] Die Figur 5 verdeutlicht, wie der Schiebegriff 10 auf dem vertikalen Hohlprofil 3' geführt ist. Zu erkennen ist, dass der Schiebegriff 10 das Hohlprofil 3' von der Rückseite her zangenartig umgreift. Gegen eine Seitenfläche 21 des Hohlprofils 3' liegt eine Führungsbacke 22 an, welche lösbar am Schiebegriff 10 befestigt ist. Löst man diese Führungsbacke 22 vom Schiebegriff 10, dann kann man diesen nach hinten hin vom Hohlprofil 3 abziehen.

    [0026] Bei der Ausführungsform nach Figur 6 erkennt man genau wie in Figur 3 hinter der Tafelfläche 1 die Schubstange 8, welche den Halter 5 trägt. Die Schubstange 8 ist jedoch bei dieser Ausführungsform glatt ausgeführt. Auf ihr ist höhenverstellbar mittels einer Klemmschraube 24 ein Anschlag 23 aus Kunststoff befestigt, in welchem von oben her eine Anschlagschraube 26 geschraubt ist. Diese vermag mit ihrem Kopf 28 mehr oder weniger weit in eine Ausnehmung 27 einzugreifen, so dass sie gegenüber der oberen Seite des Anschlags 23 zurückspringt, wenn man sie entsprechend weit in den Anschlag 23 hineinschraubt.

    [0027] Die Figur 7 zeigt, dass in das obere Hohlprofil 4' ein Magnet 25 eingesetzt ist. Wenn die Anschlagschraube 26 mit ihrem Kopf 28 aus der Ausnehmung 27 ragt, wie das in Figur 7 gezeigt ist, dann gelangt der Kopf 28 gegen den Magneten 25, wenn man den zuvor gezeigten Halter 5 nach oben schiebt und dadurch die Schubstange 8 ihre oberste Stellung einnimmt. Es steht dann die maximale Haltekraft des Magneten 25 zur Verfügung. Schraubt man die Anschlagschraube 26 tiefer in die Ausnehmung 27, dann gelangt in oberster Stellung der Schubstange 8 der Magnet 25 gegen den Rand der Ausnehmung 27 oder bei einem kleiner als die Ausnehmung 27 bemessenen Magneten 25 der Anschlag 23 gegen das obere Hohlprofil 4' und es verbleibt ein Spalt zwischen dem Kopf 28 der Anschlagschraube 26 und dem Magneten 25. Die Größe dieses Spaltes lässt sich durch mehr oder weniger weites Einschrauben der Anschlagschraube 26 in die Ausnehmung 27 verändern, so dass sich entsprechend auch die Magnetkraft verändert.

    Bezugszeichen



    [0028] 
    1
    Tafelfläche
    2
    Rahmen
    3
    Hohlprofil
    4
    Hohlprofil
    5
    Halter
    6
    Bein
    7
    Strebe
    8
    Schubstange
    9
    Schubstange
    10
    Schiebegriff
    11
    Schiebegriff
    12
    Führungsbuchse
    13
    Schlitz
    14
    Raste
    15
    Flanke
    16
    Flanke
    17
    Rastfeder
    18
    Schenkel
    19
    Schenkel
    20
    Verschiebeeinrichtung
    21
    Seitenfläche
    22
    Führungsbacke
    23
    Anschlag
    24
    Klemmschraube
    25
    Magnet
    26
    Anschlagschraube
    27
    Ausnehmung
    28
    Kopf



    Ansprüche

    1. Tafel mit einer Tafelfläche (1) und einem nahe des oberen Randes der Tafelfläche (1) befestigten Halter (5) für einen auf der Tafelfläche (1) aufliegenden Papierblock, dessen Blätter in der Art eines Flip-Charts zur Tafelrückseite hin über den Halter (5) zu schlagen sind, wobei der Halter (5) mittels einer Verschiebeeinrichtung (20) in Bezug auf den oberen Rand der Tafel höhenverstellbar an der Tafel befestigt ist und der Halter an zumindest einer Schubstange (8, 9) befestigt ist, welche höhenverschieblich und in unterschiedlichen Höhenlagen fixierbar an der Rückseite der Tafel gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafelfläche durch einen aus Hohlprofilen gebildeten, zur Rückseite der Tafelfläche vorspringenden Rahmen eingefasst ist und dass in dem oberen, horizontalen Hohlprofil (4') eine Führungsbuchse (12) gehalten ist, durch welche die Schubstange (8) hindurchführt.
     
    2. Tafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (8) in unterschiedlichen Höhen mehrere Rasten (14) aufweist und in der Führungsbuchse (12) eine kraftschlüssig in jeweils eine Raste (14) eingreifende Rastfeder (17) angeordnet ist.
     
    3. Tafel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasten (14) sägezahnförmigen Querschnitt aufweisen und ihre jeweilige flach zum Außendurchmesser der Schubstange (8) ansteigende Flanke (16) nach unten weist.
     
    4. Tafel nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastfeder (17) als Schenkelfeder ausgebildet ist, die mit einem Schenkel (18) außenseitig gegen die Führungsbuchse (12) und mit einem anderen Schenkel (19) in einen radialen Schlitz (13) der Führungsbuchse (12) gegen die Schubstange (8) anliegt.
     
    5. Tafel nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Schubstange (8, 9) fest mit einem Schiebegriff (10) verbunden und dass der Schiebegriff (10) in Vertikalrichtung verschieblich am seitlichen Hohlprofil (3) des Rahmens (2) der Tafel geführt ist.
     
    6. Tafel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebegriff (10) von der Rückseite der Tafel her zangenartig über das Hohlprofil (3') greift und dass am Schiebegriff (10) eine gegen eine Seitenfläche (21) des Hohlprofils (3') anliegende Führungsbacke (22) lösbar befestigt ist.
     
    7. Tafel nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (5) an insgesamt zwei Schubstangen (8, 9) befestigt ist und entsprechend an jedem der beiden vertikalen Hohlprofile (3, 3') der Tafel jeweils ein das untere Ende einer Schubstange (8, 9) haltender Schiebegriff (10, 11) vorgesehen ist.
     
    8. Tafel nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schubstange (8) ein durch Magnetkraft an dem oberen Hohlprofil (4') oder einem daran befestigten Bauteil fixierbarer Anschlag (23) höhenverstellbar befestigt ist.
     
    9. Tafel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (23) eine Klemmschraube (24) zum Fixieren in unterschiedlichen Höhenlagen auf der Schubstange (8) hat.
     
    10. Tafel nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Arretierung des Anschlags (23) durch Magnetkraft ein Magnet (25) am oberen Hohlprofil (4)' oder dem Anschlag (23) und eine Anschlagschraube (26) aus magnetischem Werkstoff am Anschlag (23) oder dem oberen Hohlprofil (4') angeordnet sind und dass die Anschlagschraube (26) zur Bildung eines Luftspalts zwischen dem Magneten (25) und der Anschlagschraube (26) mehr oder weniger weit in eine Ausnehmung (27) einschraubbar angeordnet ist.
     


    Claims

    1. A board comprising a board surface (1) and a holder (5) affixed close to the upper edge of the board surface (1) for a paper block lying on the board surface (1), whose sheets can be turned in the manner of a flip chart towards the rear side of the board over the holder (5), wherein the holder (5) is affixed to the board by means of a displacement device (20) such that its height can be adjusted in relation to the upper edge of the board and wherein the holder is affixed to at least one push rod (8, 9) which is held such that its height can be adjusted and it can be fixed in different height positions at the back of the board, characterised in that the board surface is surrounded by a frame, formed from hollow profiles, which projects towards the back of the board surface and that a guide bushing (12), through which the push rod (8) is guided, is held in the upper horizontal hollow profile (4').
     
    2. The board according to claim 1, characterised in that the push rod (8) has a plurality of latches (14) at different heights and that a detent spring (17) which engages non-positively in respectively one latch (14) is disposed in the guide bushing (12).
     
    3. The board according to claim 2, characterised in that the latches (14) have a sawtooth-shaped cross-section and their respective flank (16), ascending flat to the outside diameter of the push rod, (8) points downwards.
     
    4. The board according to claims 2 or 3, characterised in that the detent spring (17) is in the form of a leg spring which abuts with one leg (18) against the guide bushing (12) on the outside and which abuts with the other leg (19) in a radial slot (13) of the guide bushing (12) against the push rod (8).
     
    5. The board according to at least one of the preceding claims, characterised in that the lower end of the push rod (8, 9) is firmly connected to a slide bar handle (10) and that the slide bar handle (10) is displaceably guided in the vertical direction at the lateral hollow profile (3) of the frame (2) of the board.
     
    6. The board according to claim 5, characterised in that the slide bar handle (10) grips over the hollow profile (3') from the back of the board like tongs and that a guide jaw (22), which abuts against a side surface (21) of the hollow profile (3'), is detachably affixed on the slide bar handle (10).
     
    7. The board according to at least one of the preceding claims, characterised in that the holder (5) is affixed to a total of two push rods (8, 9) and accordingly, respectively one slide bar handle (10, 11), holding the lower end of a push rod (8, 9), is provided on each of the two vertical hollow profiles (3, 3').
     
    8. The board according to at least one of the preceding claims, characterised in that a stop (23) which can be fixed by magnetic force on the upper hollow profile (4') or a component affixed thereon is fixed on the push rod (8) such that its height can be adjusted.
     
    9. The board according to claim 8, characterised in that the stop (23) has a clamping screw (24) for fixing the stop in different height position on the push rod (8).
     
    10. The board according to at least one of the preceding claims, characterised in that a magnet (25) is disposed on the upper hollow profile (4') or the stop (23) and a banking screw (26) made of magnetic material is disposed on the stop (23) or the upper hollow profile (4') for locking the stop (23) and that the banking screw (26) is arranged so that it can be screwed into a recess (27) to a greater or lesser extent to form an air gap between the magnet (25) and the banking screw (26).
     


    Revendications

    1. Chevalet, avec une surface de chevalet (1) et une attache (S) fixée à proximité du bord supérieur de la surface du chevalet (1) pour un bloc de papier appuyé sur la surface du chevalet (1) dont les feuillets doivent être rabattus à la façon d'un chevalet porte-bloc vers la face arrière du chevalet, par-dessus l'attache (5), l'attache (5) étant fixée au chevalet de façon réglable en hauteur par rapport au bord supérieur du chevalet au moyen d'un dispositif de déplacement (20) et l'attache étant fixée sur au moins une tige poussoir (8, 9) qui est maintenue en étant déplaçable en hauteur et à différentes positions en hauteur sur la face arrière du chevalet,
    caractérisé en ce que la surface du chevalet est enchâssée dans un cadre formé de profils creux, saillant vers la face arrière de la surface du chevalet et en ce que dans le profil creux horizontal supérieur (4') est maintenue une douille de guidage (12) à travers laquelle passe la tige poussoir (8).
     
    2. Chevalet selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tige poussoir (8) comporte sur différentes hauteur plusieurs crans (14) et en ce qu'un ressort d'enclenchement (17) s'engageant respectivement par complémentarité de force dans un cran (14) est disposé dans la douille de guidage (12).
     
    3. Chevalet selon la revendication 2, caractérisé en ce que les crans(14) ont une section transversale en forme de dent de scie et en ce que leur flan (16) croissant respectivement à plat vers le diamètre extérieur de la tige poussoir (8) est dirigé vers le bas.
     
    4. Chevalet selon les revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le ressort d'enclenchement (17) est conçu en tant que ressort à branches, qui avec une branche (18) s'applique côté extérieur contre la douille de guidage (12) et avec une autre branche (19) s'applique dans une encoche radiale (13) de la douille de guidage (12) contre la barre poussoir (8).
     
    5. Chevalet selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité inférieure de la barre poussoir (8, 9) est fixement reliée avec une poignée coulissante (10) et en ce que la poignée coulissante (10) est guidée en déplacement vertical sur le profil creux latéral (3) du cadre (2) du chevalet.
     
    6. Chevalet selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'à partir de la face arrière du chevalet, la poignée coulissante (10) passe à la façon d'une pince par-dessus le profil creux (3') et en ce qu'une mâchoire de guidage (22) appuyée contre une surface latérale (21) du profil creux (3') est fixée de façon amovible sur la poignée coulissante (10).
     
    7. Chevalet selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'attache (5) est fixée sur un total de deux barres poussoirs (8, 9) et en ce qu'on a prévu en conséquence sur chacun des deux profils verticaux (3, 3') du chevalet respectivement une poignée coulissante (10, 11) maintenant l'extrémité inférieure d'une barre poussoir (8, 9).
     
    8. Chevalet selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une butée (23) pouvant être fixée par force magnétique sur le profil creux supérieur (4') ou sur un élément fixé sur ce dernier (8) est fixée de façon réglable en hauteur sur la barre de poussée (8).
     
    9. Chevalet selon la revendication 8, caractérisé en ce que la butée (23) est pourvue d'une vis de serrage (24) pour la fixation dans différentes positions en hauteur sur la barre de poussée (8).
     
    10. Chevalet selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour bloquer la butée (23) par force magnétique, un aimant (23) est disposé sur le profil creux supérieur (4') ou sur la butée (23) et une vis de butée (26) en matériau magnétique est disposée sur la butée (23) ou sur le profil creux supérieur (4') et en ce que pour créer une fente d'aération (26) entre l'aimant (25) et la vis de butée (25), la vis de butée (25) est disposée de façon à pouvoir être vissée plus ou moins loin dans un évidement(27).
     




    Zeichnung