(19)
(11) EP 1 219 761 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.12.2007  Patentblatt  2007/49

(21) Anmeldenummer: 01130825.1

(22) Anmeldetag:  21.12.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04G 7/30(2006.01)
E04G 1/06(2006.01)

(54)

Gerüst mit einem Gerüstrohr

Scaffold with a scaffolding tube

Echafaudage avec un tube d'échafaudage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR LI

(30) Priorität: 29.12.2000 DE 10065257
09.03.2001 DE 10111279

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.07.2002  Patentblatt  2002/27

(73) Patentinhaber: ALTRAD plettac assco GmbH
58840 Plettenberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Busch, Wolfgang
    58097 Hagen (DE)
  • Tilsch, Ute, Dr.
    58840 Plettenberg (DE)

(74) Vertreter: Eisele, Otten, Roth & Dobler 
Karlstrasse 8
88212 Ravensburg
88212 Ravensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 004 806
BE-A- 536 842
DE-A- 1 559 098
US-A- 5 431 210
EP-A- 0 780 583
CH-A- 659 282
US-A- 1 762 572
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Gerüst mit einem Gerüstrohr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Gerüstrohre, insbesondere Standrohre oder Geländerpfosten für Baugerüste werden üblicherweise beim Aufbau des Gerüsts aufeinander gesteckt, wobei die Standrohre häufig auch in sogenannte Gerüstrahmen integriert sind. Zum Aufeinanderstecken dieser Gerüstrohre ist das obere Ende mit einem Fortsatz ausgestattet, dessen Außendurchmesser im Wesentlichen dem Innendurchmesser des Gerüstrohres entspricht, so dass das darüber anzuordnende Gerüstrohr auf diesen Fortsatz aufgesteckt werden kann. Dieser Fortsatz wird beispielsweise durch einen eingepressten Rohrverbinder aus Rundrohr gebildet.

    [0003] Vielfach ist es jedoch wünschenswert, beispielsweise zur Einsparung von Material und/oder Gewicht, dort dünnwandige Rohre zu verwenden, wo dies aufgrund der zu erwartenden Belastungen grundsätzlich möglich ist. Die Kombination herkömmlicher Gerüstrohre mit derartigen leichteren, dünnwandigeren Rohren ist bislang nicht möglich, da sich hierdurch die Zentrierung der Gerüstrohre verschlechtert und sich die Schiefstellung der Gerüstrohre bei gleichem Außendurchmesser in Folge des größeren Innendurchmesser vergrößert.

    [0004] Bislang müssen bei Baugerüsten mit derartigen Gerüstrohren stets Rohre der gleichen Wandstärke verwendet werden, um die Passgenauigkeit der Steckverbindung zu gewährleisten.

    [0005] Beilspielsweise offenbart hierzu die CH 659282 ein hülsenförmiges Kupplungsstück zum Verbinden zweier Gerüstrohre, das nasenförmige Einprägungen aufweist, wobei der lichte Durchmesser zwischen den Nasen ungefähr dem Außendurchmesser des einzusteckenden Rohres entspricht.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gerüst mit einem Gerüstrohr vorzuschlagen, bei dem leichtere, dünnwandiger Rohre in Kombination mit bisherigen Gerüstrohren bzw. Standrohren unter Vermeidung der oben angeführten Nachteile einsetzbar sind.

    [0007] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Gerüstrohr für ein Gerüst der einleitend genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst

    [0008] Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung möglich.

    [0009] Dementsprechend zeichnet sich ein Gerüstrohr für ein Gerüst bei dem in dem zum Aufstecken verwendbaren Endbereich des Rohres eine Querschnittsverjüngung vorgesehen ist, erfindungsgemäß dadurch aus, dass diese Querschnittsverjüngung den Formschluss mit Rohrverbinder bisheriger Gerüstrohre ermöglicht, so dass ein dünnwandigeres Gerüstrohr mit gleichem Außenumfang zuverlässig in der Steckverbindung gut zentriert und gerade ausgerichtet ist und eine entsprechende Kippstabilität aufweist

    [0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Querschnittsverjüngung durch eine Einprägung vorgenommen.

    [0011] Eine solche Einprägung ist besonders einfach herzustellen und erfordert insbesondere keinen zusätzlichen Materialaufwand.

    [0012] Vorteilhafterweise wird die Querschnittsverjüngung ringförmig ausgebildet. Eine ringförmige Ausbildung der Querschnittsverjüngung ergibt bei der Einprägung gleichmäßig umfangsseitig einwirkende Kräfte, so dass die Einprägung durch entsprechende Prägestempel von außen ohne weitere Maßnahmen im Inneren des Rohres anzubringen sind.

    [0013] Grundsätzlich wären jedoch auch nasenförmige oder rippenförmige umfangseitig verteilte Einprägungen denkbar.

    [0014] Vorteilhafterweise wird die Querschnittsverjüngung vom Rand des Gerüstrohres beabstandet angebracht. Somit bleibt der Außenumfang des Rohres in der stirnseitigen Aufstandsfläche erhalten. Zudem ist der Prägevorgang selbst mit einem gewissen Abstand vom Rand des Rohres einfacher zu bewerkstelligen.

    [0015] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn zwei oder mehrere in axialer Richtung voneinander beabstandete Querschnittsverjüngungen vorgesehen sind. Auf diese Weise lässt sich besonders einfach eine große, sogenannte Führungslänge der Steckverbindung erreichen, die wiederum die Kippstabilität bzw. die Güte der Ausrichtung der Steckverbindung beeinflusst.

    [0016] Der Abstand der Querschnittsverjüngungen bzw. die Führungslänge, die dem Abstand der Querschnittsverjüngungen entspricht, wird vorzugsweise an die gewünschte Kippstabilität und/oder die gewünschte Güte der Ausrichtung der Steckverbindung angepasst.

    [0017] Anstelle zweier oder mehrerer voneinander beabstandeter Querschnittsverjüngungen wäre auch eine Querschnittsverjüngung denkbar, die sich über einen gewissen Abstand in axialer Richtung erstreckt, der sich wiederum aus der gewünschten Kippstabilität und/oder der gewünschten Güte der Ausrichtung der Steckverbindung ergibt. Grundsätzlich ist eine solche sich längs erstreckende Querschnittsverjüngung ebenfalls ringförmig denkbar, es wären jedoch auch für diese Ausführungsform insbesondere rippenförmige Einprägungen, die umfangsseitig um das Gerüstrohr verteilt sind, von Vorteil. Durch Längsrippen kann zum Beispiel zugleich die Biegesteifigkeit des Rohres im Bereich der Steckverbindung verbessert werden.

    [0018] Darüber hinaus kann eine sich über eine bestimmte Führungslänge erstreckende Querschnittsverjüngung auch mit Hilfe eines Einlegeteils realisiert werden. Ein solches Einlegeteil kann zur Fixierung beispielsweise verpresst oder verschweißt werden. Ein solches Einlegeteil verursacht zwar einen gewissen Mehraufwand in der Fertigung, es eignet sich jedoch insbesondere in den Anwendungsfällen, in denen eine Erhöhung der Steifigkeit im Bereich der Steckverbindung gewünscht wird.

    [0019] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand der Beschreibung nachfolgend näher erläutert.

    [0020] Im Einzelnen zeigen
    Figur 1
    eine Seitenansicht des zum Aufstecken verwendbaren Endbereichs eines Gerüstrohres gemäß der Erfindung,
    Figur 2
    eine Stirnansicht eines Gerüstrohrs gemäß Figur 1,
    Figur 3
    eine Draufsicht auf einen Gerüstrahmen mit erfindungsgemäßen Gerüstrohren,
    Figur 4
    eine Ausschnittsvergrößerung des Eckbereichs eines Gerüstrahmens gemäß Figur 3,
    Figur 5
    eine Seitenansicht auf ein Gerüstrohr gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung und
    Figur 6
    einen Querschnitt durch eine Ausführungsform gemäß Figur 5.


    [0021] Die Figuren 1 und 2 zeigen das untere Ende eines Gerüstrohres 1 für ein Gerüst, insbesondere Standrohr oder Geländerpfosten für ein Baugerüst, zum Aufstecken auf ein weiteres Gerüstrohr, wobei im zum Aufstecken verwendbaren Endbereich des Gerüstrohres eine Querschnitts-Verjüngung (2, 3) vorgesehen ist, mit einem Außendurchmesser A und einem Innendurchmesser I. Das Gerät ist dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Endbereich des Gerüstrohres ein dünnwandigeren Gerüstrohr mit gleichem Außenumfang zuverlässig in der Steckverbindung zentriert und gerade ausgerichtet ist und somit eine entsprechende Kippstabilität aufweist. Der Innendurchmesser I ist dabei aufgrund einer dünnwandigeren Ausführungsform des Gerüstrohrs 1 größer als der Innendurchmesser eines herkömmlichen, dickwandigeren Gerüstrohres (nicht näher dargestellt). Dieser Innendurchmesser entspricht hierbei im Wesentlichen dem Außendurchmesser a eines Rohrverbinders 4 (vgl. Figur 3).

    [0022] Zur Verwendung des dünnwandigeren Gerüstrohres 1 in herkömmlichen Baugerüsten sind erfindungsgemäß zwei ringförmige Querschnittsverjüngungen 2, 3 in den unteren Bereich des Gerüstrohres 1 eingeprägt. Die Querschnittsverjüngungen 2, 3 sind dabei so ausgeformt, dass ihr Innendurchmesser i im Wesentlichen dem Außendurchmesser a des Rohrverbinders 4 entsprechen. Hierdurch ergibt sich beim Aufstecken des Gerüstrohrs 1 auf den Rohrverbinder 4 zunächst einmal eine gute Zentrierung des aufgesteckten Gerüstrohres 1, so dass eine umlaufende Aufstandsfläche der Stirnseite des Gerüstrohres 1 auf dem darunter liegenden Gerüstrohr sichergestellt ist.

    [0023] Darüber hinaus sind beide Querschnittsverjüngungen 2, 3 über eine Länge F voneinander beabstandet. Dieser Abstand F definiert somit die Führungslänge, von der die Güte der Ausrichtung der Steckverbindung sowie die Kippstabilität abhängt. Über die geeignete Auswahl der Führungslänge F kann in Verbindung mit den Fertigungstoleranzen des Innendurchmessers i der Querschnittsverjüngungen 2, 3 bzw. des Außendurchmessers a des Steckverbinders 4 somit die gewünschte Eigenschaft der Steckverbindung bezüglich der Ausrichtung und Kippstabilität hergestellt werden.

    [0024] Die unterste Querschnittsverjüngung 2 ist mit einer Höhe H vom unteren Rand des Gerüstrohres 1 beabstandet. Hierdurch wird die Einprägung der Querschnittsverjüngung 2 wesentlich erleichtert. Insbesondere kann hierdurch in Verbindung mit der ringförmigen und damit gleichmäßig über den Umfang verteilten Ausbildung der Querschnittsverjüngungen eine Prägung nur von der Außenseite des Gerüstrohres 1 her vorgenommen werden. Insbesondere sind hierbei die für die Prägung erforderlichen Kräfte umfangsseitig gleich verteilt.

    [0025] In Figur 3 ist der Einsatz eines erfindungsgemäßen Gerüstrohres 1 bzw. 1' in einem Gerüstrahmen 5 veranschaulicht. Solche Gerüstrahmen 5 werden bevorzugt für den Aufbau der Schmalseite von Baugerüsten verwendet. Der Gerüstrahmen 5 setzt sich aus zwei Standrohren 1, 1' sowie zwei Querriegeln 6, 6' zusammen. Die beiden Standrohre 1, 1' sind an ihrer Oberseite mit Rohrverbindern 4, 4' versehen, so dass beispielsweise ein weiterer baugleicher und nicht näher dargestellter Gerüstrahmen oben aufgesteckt werden kann.

    [0026] An der Unterseite des Gerüstrahmens 5 sind in den Gerüstrohren 1, 1' die erfindungsgemäßen Querschnittsverjüngungen 2, 3 bzw. 2', 3' eingeformt, was insbesondere in Figur 4 deutlich erkennbar ist. Aus dieser Darstellung geht hervor, dass die Standrohre 1, 1' in Verbindung mit dem Gerüstrahmen 5 hinsichtlich ihrer Ausgestaltung dem Gerüstrohr 1 gemäß den Figuren 1 und 2 entsprechen.

    [0027] Die erfindungsgemäße Formgebung ist nicht nur auf Standrohre von Baugerüsten beschränkt. Sie kann bei allen Arten von Gerüstelementen eingesetzt werden, die die Verwendung von Rohren unterschiedlicher Wandstärke bei Steckverbindungen mit Rohrverbindern 4 vorsieht, vor allem bei vertikalen Gerüstelementen, wie Vertikalrahmen, Vertikalstiele, usw. Denkbar ist beispielsweise die oben angeführte Formgebung bei Geländerpfosten, die auf der obersten Arbeitsebene eines Gerüstes als Bestandteil des Seitenschutzes angebracht und dort auf die Rohrverbinder 4 von Standrohren 1 aufgesteckt werden.

    [0028] Das Gerüstrohr 7 stellt eine Ausführungsform mit vier oberen Querschnittsverjüngungen in Form von nasenförmigen Einprägungen 8, 9, 10 und vier unteren ebenfalls in Form von nasenförmigen Einprägungen 11, 12, 13 vorliegenden Querschnittsverjüngungen dar. Die entsprechenden Einprägungen auf der nicht sichtbaren Rückseite sind in der Darstellung gemäß Figur 5 nicht erkennbar. In der Querschnittszeichnung gemäß Figur 6 hingegen ist die vierte untere Einprägung 14 deutlich erkennbar.

    [0029] Die oberen Einprägungen 8, 9, 10 sowie die unteren Einprägungen 11, 12, 13, 14 sind in einem Abstand F bezüglich der Längsrichtung des Gerüstrohres 7 angebracht, wodurch sich eine entsprechende Führungslänge F beim Aufstecken auf ein Gerüstrohr mit kleinerem Querschnitt ergibt. Der Außendurchmesser des einzusteckenden Rohres ergibt sich in dieser Ausführungsform aus dem Abstand d der gegenüberliegenden nasenförmigen Einprägungen, z.B. dem Abstand zwischen den Einprägungen 11, 13 gemäß Figur 6.

    [0030] Auch durch diese Ausführungsform werden die erfindungsgemäßen Vorteile, d.h. die Verwendbarkeit leichterer, dünnwandigerer Rohre in Kombination mit bisherigen Gerüstrohren bzw. Standrohren unter Vermeidung der eingangs genannten Nachteile, erreicht.

    Bezugszeichenliste:



    [0031] 
    1
    Gerüstrohr
    2
    Querschnittsverjüngung
    3
    Querschnittsverjüngung
    4
    Rohrverbinder
    5
    Gerüstrahmen
    6
    Querriegel
    7
    Gerüstrohr
    8
    obere Einprägung
    9
    obere Einprägung
    10
    obere Einprägung
    11
    untere Einprägung
    12
    untere Einprägung
    13
    untere Einprägung
    14
    untere Einprägung



    Ansprüche

    1. Gerüst mit einem Gerüstrohr, insbesondere Standrohr oder Geländerpfosten für ein Baugerüst, zum Aufstecken auf ein weiteres Gerüstrohr, wobei im zum Aufstecken verwendbaren Endbereichen des Gerüstrohres eine Querschnitts-Verjüngüng (2, 3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Endbereich des Gerüstrohres ein dünnwandigeres Gerüstrohr mit gleichem Außenumfang zuverlässig in der Steckverbindung zentriert und gerade ausgerichtet ist und somit eine entsprechende Kippstabilität aufweiset.
     
    2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverjüngung (2, 3) eingeprägt ist.
     
    3. Gerüst nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverjüngung (2, 3) ringförmig ausgebildet ist.
     
    4. Gerüst nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverjüngung (8, 9, 10, 11, 12, 13, 14) rippen- oder nasenförmig ausgebildet ist.
     
    5. Gerüst nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverjüngung (2, 3) vom Rand des Gerüstrohrs mit einem gewissen Abstand H beabstandet ist.
     
    6. Gerüst nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere in axialer Richtung voneinander beabstandete Querschnittsverjüngungen (2, 3) vorgesehen sind
     
    7. Gerüst nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand F der Querschnittsverjüngungen (2, 3) an die gewünschte Kippstabilität und/oder die gewünschte Güte der Ausrichtung des Gerüstrohrs in aufgestecktem Zustand angepasst ist.
     
    8. Gerüst nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Querschnittsverjüngung über eine an die gewünschte Kippstabilität und/oder die gewünschte Güte der Ausrichtung des Gerüstrohrs angepasste Länge in axialer Richtung erstreckt.
     
    9. Gerüst nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverjüngung ein Einlegeteil umfasst.
     
    10. Gerüstrahmen mit Standrohren, insbesondere für ein Baugerüst, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Standrohr (1) gemäß einem der vorgenannten Ansprüche ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Scaffolding with a scaffolding pipe, in particular a standing pipe or railing post for a building scaffolding, for fitting onto another scaffolding pipe, wherein in the end section of the scaffolding pipe used for fitting a cross-sectional constriction (2, 3) is provided, characterised in that in this end section of the scaffolding pipe a thinner walled scaffolding pipe with the same external diameter is centred reliably in the insertion connection and is aligned to be straight and thus has a corresponding degree of tilting stability.
     
    2. Scaffolding according to claim 1, characterised in that the cross-sectional constriction (2, 3) is formed by impression.
     
    3. Scaffolding according to one of the preceding claims, characterised in that the cross-sectional constriction (2, 3) is designed to be annular.
     
    4. Scaffolding according to one of the preceding claims, characterised in that the cross-sectional constriction (8, 9, 10, 11, 12, 13, 14) is deigned to be rib-shaped or nose-shaped.
     
    5. Scaffolding according to one of the preceding claims, characterised in that the cross-sectional constriction (2, 3) is spaced apart from the edge of the scaffolding pipe by a specific distance H.
     
    6. Scaffolding according to one of the preceding claims, characterised in that two or more cross-sectional constrictions (2, 3) are provided spaced apart from one another in axial direction.
     
    7. Scaffolding according to one of the preceding claims, characterised in that the spacing F between the cross-sectional constrictions (2, 3) is adapted to the desired degree of tilting stability and/or the desired effect of alignment of the scaffolding pipe in the fitted state.
     
    8. Scaffolding according to one of the preceding claims, characterised in that a cross-sectional constriction extends over a length in axial direction adapted to the desired degree of tilting stability and/or the desired effect of alignment of the scaffolding pipe.
     
    9. Scaffolding according to one of the preceding claims, characterised in that the cross-sectional constriction comprises an insertion part.
     
    10. Scaffolding frame with standing pipes, in particular for a building scaffolding, characterised in that at least one standing pipe (1) is designed according to one of the preceding claims.
     


    Revendications

    1. Échafaudage comportant un tube d'échafaudage, notamment un tube de montant ou un jambage de balustrade pour un échafaudage de chantier, destiné à être emboîté sur un autre tube d'échafaudage, un rétrécissement de section transversale (2, 3) étant prévu dans la zone d'extrémité du tube d'échafaudage pouvant être utilisée pour l'emboîtement,
    caractérisé en ce que, dans cette zone d'extrémité du tube d'échafaudage, un tube d'échafaudage à paroi plus mince et diamètre extérieur identique est ajusté de manière droite et centrée et de façon fiable dans la liaison par emboîtement et présente ainsi une stabilité adéquate au basculement.
     
    2. Échafaudage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que le rétrécissement de section transversale (2, 3) est estampé.
     
    3. Échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le rétrécissement de section transversale (2, 3) est réalisé de forme annulaire.
     
    4. Échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le rétrécissement de section transversale (8, 9, 10, 11, 12, 13, 14) est réalisé en forme de nervure ou de talon.
     
    5. Échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le rétrécissement de section transversale (2, 3) est éloigné du bord du tube d'échafaudage d'une distance donnée H.
     
    6. Échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'il est prévu deux rétrécissements de section transversale (2, 3) ou plus, espacés entre eux dans le sens axial.
     
    7. Échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que l'écartement F des rétrécissements de section transversale (2, 3) est adapté à la stabilité au basculement souhaitée et/ou à la qualité souhaitée de l'ajustement du tube d'échafaudage à l'état emboîté.
     
    8. Échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'un rétrécissement de section transversale s'étend, dans le sens axial, sur une longueur adaptée à la stabilité au basculement souhaitée et/ou à la qualité souhaitée de l'ajustement du tube d'échafaudage.
     
    9. Échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le rétrécissement de section transversale comprend un élément d'insertion.
     
    10. Cadre d'échafaudage comportant des tubes de montants, en particulier pour un échafaudage de chantier,
    caractérisé en ce qu'au moins un tube de montant (1) est réalisé selon l'une des revendications précédentes.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente