| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 222 099 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.10.2000 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B61K 9/06 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT0000/262 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 0102/8838 (26.04.2001 Gazette 2001/17) |
|
| (54) |
EINRICHTUNG ZUM MESSEN VON ACHS- BZW. LAGERTEMPERATUREN ZUR ORTUNG VON HEISSLÄUFERN
ODER ÜBERHITZTEN BREMSEN IM ROLLENDEN BAHNVERKEHR
DEVICE FOR MEASURING THE TEMPERATURES OF AXLES OR BEARINGS FOR LOCATING HOT-BOXES
OR OVERHEATED BRAKES IN ROLLING STOCK
DISPOSITIF POUR MESURER LA TEMPERATURE D'ESSIEUX OU DE PALIERS AFIN DE LOCALISER DES
BOITES CHAUDES OU DES FREINS SURCHAUFFES DANS DU MATERIEL ROULANT
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
19.10.1999 AT 176999
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
17.07.2002 Patentblatt 2002/29 |
| (73) |
Patentinhaber: VAE GmbH |
|
1010 Wien (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- NAYER, Wolfgang
A-8740 Zeltweg (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. |
|
Patentanwalt
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 263 896 EP-A- 0 604 389
|
EP-A- 0 571 852 AT-B- 390 928
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Messen von Achs- bzw. Lagertemperaturen
zur Ortung von Heißläufern oder überhitzten Bremsen im rollenden Bahnverkehr, bei
welcher die Infrarotstrahlen der Meßstellen über einen oszillierenden Schwingspiegel
auf einen Infrarotempfänger gelenkt werden, wobei quer zur Schienenlängsrichtung ausgesandte
Infrarotstrahlen in der durch die Oszillation des Schwingspiegels definierten Abtastebene
erfaßt werden.
[0002] Einrichtungen der eingangs genannten Art sind beispielsweise in der AT 395 571 B
oder der AT 398 413 B beschrieben. Derartige Einrichtungen werden auch als Heißläuferortungsanlagen
(HOA) bezeichnet, wobei je nach erfaßtem Meßbereich mit analogen Einrichtungen auch
blockierende Bremsen oder andere unzulässig erhitzte Teile von Schienenfahrzeugen
erfaßt werden können. In derartigen Einrichtungen werden als Detektoren thermische
Detektoren, wie beispielsweise Bolometer oder aber rasch ansprechende Wärmestrahlungsfühler,
wie beispielsweise HgCd, HgTe, InSb, PbSe oder Kombinationen derartiger Halbleiter
eingesetzt. Derartige Halbleiterdetektoren sprechen durch thermische Anregung freier
Ladungsträger auf Änderungen an und vermögen Strahlung hoher Impulsfolge aufzulösen,
sind jedoch für die kontinuierliche Erfassung eines bestimmten Temperaturniveaus ohne
zusätzliche Einrichtungen, wie beispielsweise Modulatoren oder Ablenkeinrichtungen,
welche den einfallenden Strahl zyklisch unterbrechen oder auf andere Temperaturniveaus
lenken, nicht geeignet.
[0003] Üblicherweise werden derartige Einrichtungen im Gleisbereich angeordent und der Meßstrahl
gelangt durch ein Fenster der Einrichtung und entsprechende Umlenkeinrichtungen auf
den im allgemeinen gekühlten Detektor. Üblicherweise erfolgt die Anordnung so, daß
das aktive Fenster unter Einschluß eines Winkels zur Normalen Lager eines rollenden
Schienenfahrzeuges erfassen kann. Um die Meßgenauigkeit und insbesondere Fehllauf
aufgrund des sogenannten Sinuslaufes zu vermeiden, wurden eine Reihe von speziellen
Auswerteverfahren entwickelt, mit welchen tatsächlich die jeweils heißeste Stelle
einer Achse oder eines Lagers quer zur Schienenlängsrichtung erfaßt werden kann, wobei
ein spezielles Meß- und Auswerteverfahren, beispielsweise in der AT 398 413 B beschrieben
ist.
[0004] Ein gemeinsamer Nachteil der bisher bekannten Einrichtung besteht darin, daß stark
unterschiedliche Laufradgrößen, insbesondere unterschiedliche Laufradgrößen bei Personenwaggons
oder Schwerlastwaggons, insbesondere sogenannten Niederflurwaggons, den möglichen
Abtastbereich wesentlich beeinflussen, der sich aus dem Abstand des Schwingspiegels
zur Abtastfläche ableitet. Bedingt durch die Geometrie unterschiedlicher Fahrzeuge
und insbesondere die Geometrie unterschiedlicher Lager ist es mit einer einzigen Einrichtung
in der Regel nur sehr schwer möglich, mehrere Abtastflächen gleichzeitig bei unterschiedlichen
Wagengruppen zu erfassen.
[0005] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine einfache Einrichtung der eingangs genannten
Art mit einem oszillierenden Schwingspiegel, welcher eine Abtastebene erfaßt zu schaffen,
mit welchem es unabhängig von der Geometrie der jeweilig rollenden Fahrzeuge möglich
ist, definierte Positionen im Bereich der Achse eines Fahrzeuges, insbesondere Lagerachsen,
Bremsen, wie beispielsweise Scheibenbremsen oder andere möglicherweise unzulässig
erwärmte Teile zu erfassen und mit nur einer einzigen Detektoreinrichtung eine vollständige
Information zu erlangen. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Einrichtung
im wesentlichen darin, daß innerhalb der Abtastebene wenigstens zwei Umlenkspiegel
in einem Abstand quer zur Schienenlängsrichtung voneinander angeordnet sind, deren
umgelenkte Infrarotstrahlen entsprechend der Oszillation des Schwingspiegels in zeitlicher
Abfolge erfaßt werden. Dadurch, daß innerhalb der Abtastebene wenigstens zwei Umlenkspiegel
in einem Abstand quer zur Schienenlängsrichtung voneinander angeordnet sind, lassen
sich eine Mehrzahl von Meßbereichen bzw. Meßstellen in eine der Oszillation des Schwingspiegels
entsprechende definierte Abtastebene umlenken und einem gemeinsamen Detektor zuführen,
wenn die jeweils den einzelnen Meßstellen zugeordneten Umlenkspiegel in seitlichem
Abstand voneinander angeordnet sind, und im Zuge der Abtastung die umgelenkten Infrarotstrahlen
in zeitlicher Abfolge aufgrund der Oszillation des Schwingspiegels auf den Infrarotdetektor
gelenkt werden.
[0006] In besonders vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Ausbildung hiebei so getroffen,
daß die Umlenkspiegel als um eine normal zur Spiegelebene stehende Achse rotierende
Umlenkspiegel ausgebildet sind. Derartige rotierende Umlenkspiegel können bei entsprechend
hoher Rotationsgeschwindigkeit auf die Spiegelfläche auftreffende Staubpartikel durch
Zentrifugalkraft wiederum abwerfen, sodaß ein Selbsreinigungseffekt der Umlenkspiegel
beobachtet wird.
[0007] Mit Vorteil kann die Ausbildung so getroffen sein, daß die Ebenen der Spiegeloberflächen
der Umlenkspiegel im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Wenn derartige
Spiegeloberflächen der Umlenkspiegel im wesentlichen parallel zueinander angeordnet
sind, können innerhalb der durch den Schwingspiegel definierten Abtastebene eine Mehrzahl
von darüberliegenden Positionen jeweils einem derartigen Umlenkspiegel zugeordnet
und sukzessive sicher erfaßt werden, wobei eine besonders einfache Kompensation von
Überlagerungssignalen beim Übergang von einem Umlenkspiegel zum nächsten Umlenkspiegel
innerhalb des Oszillationsbereiches des Schwingspiegels ermöglicht wird.
[0008] In besonders einfacher Weise ist die Ausbildung so getroffen, daß die Umlenkspiegel
in zur Fahrebene bzw. relativ zu der durch die Schienenschwellen aufgespannten Ebene
unterschiedlicher Höhe bzw. unterschiedlichem Vertikalabstand angeordnet sind. Bei
im wesentlichen paralleler Anordnung der Ebenen der Spiegeloberflächen der Umlenkspiegel
führt eine derartige Versetzung quer zur Schienenlängsrichtung bzw. in Längsrichtung
der Schwellenachse zur Erfassung exakter Positionen einer Achse oder eines Lagers,
ohne daß hiebei die optische Achse des Detektors in einer Weise geneigt werden müßte,
daß sie durch unterschiedliche geometrische Ausgestaltungen des Fahrgestells von Fahrzeugen
beeinträchtigt werden könnte. Dies gilt insbesondere für eine bevorzugt im wesentlichen
horizontale Anordnung der optischen Achse der Eingangsoptik des Detektors.
[0009] Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung so getroffen, daß die rotierenden
Umlenkspiegel innerhalb einer hohlen Schwelle angeordnet sind und daß die Schwelle
in vertikaler Richtung oberhalb der jeweiligen Spiegel Durchbrechungen bzw. Fenster
für den Durchtritt von Infrarotstrahlen aufweist. Auf diese Weise können die rotierenden
Umlenkspiegel selbst geschützt angeordnet werden und es kann mit einem eng definierten
und durch Fremdeinflüsse nicht gestörten Abtastwinkel innerhalb der durch die Oszillation
des Spiegels definierten Abtastebene eine Mehrzahl von Meßstellen oder Meßbereichen
sicher erfaßt werden. Die Durchbrechungen bzw. Fenster der Schwelle können in geeigneter
Weise durch infrarotdurchlässige Gläser oder aber durch Blenden oder Schieber geschützt
werden, sodaß die Gefahr der Verschmutzung der Spiegel wesentlich herabgesetzt werden
kann.
[0010] Mit Vorteil ist die Ausbildung so getroffen, daß die optische Achse der Eintrittslinse
des den oszillierenden Schwingspiegel und den Infrarotempfänger enthaltenden Detektors
im wesentlichen parallel zur Fahrebene verläuft. Eine derartige Orientierung der optischen
Achse der Optik des Detektors und insbesondere der optischen Achse der Eintrittslinse
des Detektors erlaubt es, den Detektor selbst geschützt, beispielsweise innerhalb
einer hohlen Schwelle anzuordnen, sodaß Beeinträchtigungen durch mechanische Einflüsse
oder durch Verschmutzung weiter herabgesetzt werden können. Insbesondere erlaubt diese
Ausbildung sicherzustellen, daß auch im Falle von von Niederflurwaggons oder von Waggons
herabhängenden Teilen der Meßstrahl in keiner Weise unterbrochen werden kann und daher
sicher für alle Achsen die erforderlichen Meßwerte zur Verfügung gestellt werden können.
[0011] Mit Vorteil ist die Ausbildung so getroffen, daß die Ebenen der Umlenkspiegel etwa
45° zur Fahrebene geneigt angeordnet sind, wobei vorzugsweise die optische Achse der
Eintrittslinse des Detektors innerhalb der hohlen Schwelle in Schwellenlängsrichtung
axial oder achsparallel angeordnet ist. Eine exakte Zuordnung zu jeweils in Längsrichtung
der Achsen versetzt angeordneten Meßbereichen oder Meßstellen, wie beispielsweise
Lagern oder Scheibenbremsen, gelingt hiebei mit Vorteil dadurch, daß die Umlenkspiegel
jeweils unterhalb der zu erfassenden Meßstellen angeordnet sind, wobei eine besonders
hohe Meßgenauigkeit dann gewährleistet werden kann, wenn die rotierenden Umlenkspiegel
innerhalb der Vertikalprojektion der jeweiligen Meßfläche angeordnet sind. Auf diese
Weise wird jeweils die gesamte Meßfläche im Oszillationsbereich des Schwingspiegels
abgetastet, sodaß vollständige Informationen über die axiale Breite des zu messenden
Bereiches gewonnen werden können.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausbildung der erfindungsgemäßen Heißläuferortungsanlage
sind die Umlenkspiegel als konvexe oder konkave Umlenkspiegel ausgebildet. Bei Verwendung
eines konvexen Spiegels kann der Abtastbereich vergrößert und bei Verwendung eines
konkaven Spiegels der Abtastbereich eingeschränkt werden.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine schematische Anordnung
von zwei rotierenden Umlenkspiegeln relativ zu einem Detektor mit einem Schwingspiegel
und Fig. 2 eine schematische Anordnung der Einrichtung im Inneren einer hohlen Meßschwelle.
[0014] In Fig. 1 sind zwei rotierende Umlenkspiegel 1 und 2 in Achsrichtung einer Schwelle
um einen Abstand a versetzt angeordnet, wobei der Detektor 3 in axialem Abstand von
den beiden rotierenden Umlenkspiegeln 1 und 2 mit im wesentlichen horizontaler Achse
4 der Eingangsoptik bzw. Eingangslinse 5 angeordnet ist. Die Achse 4 bezeichnet hiebei
den Zentralstrahl, welcher unter Zwischenschaltung des fokusierenden optischen Elementes,
nämlich der Eingangslinse 5 auf eine Bildfeldlinse 6 gelangt. Mit 7 ist hiebei ein
Autokollimationselement bezeichnet, bei welchem die Temperatur des Infrarotdetektors
8 eine entsprechende Schwingstellung des Schwingspiegels 9 vorausgesetzt auf sich
selbst reflektiert wird, sodaß ein Referenzwert gewonnen werden kann. Der Schwingspiegel
9 schwingt im Sinne des Doppelpfeiles 10, wodurch eine in der Zeichenebene verlaufende
Abtastebene aufgespannt und im Zuge des oszillierenden Schwingens des Schwingspiegels
9 zunächst ein erster Teilscan über den Bereich b unter Zwischenschaltung des Umlenkspiegels
2 und in der Folge ein weiterer Teilscan über eine axiale Länge c unter Verwendung
des Umlenkspiegels 1 erfolgt, wobei die jeweilig in der Ebene liegenden Meßstrahlen
durch die Winkelbereich α und β in zeitlicher Reihenfolge vom Detektor 8 erfaßt werden.
Es versteht sich von selbst, daß ein weiterer nicht dargestellter rotierender Spiegel
die Abtastung weiterer Meßstellen, wie beispielsweise einer Scheibenbremse ermöglicht.
Für die Umlenkspiegel 1 bzw. 2 können Planspiegel oder, wie in Fig. 1 mit strichlierten
Linien angedeutet, Konvex- bzw. Konkavspiegel verwendet werden.
[0015] Bei der Darstellung nach Fig. 2 sind der Detektor 3 und die beiden rotierenden Spiegel
1 und 2 im Inneren einer hohlen Meßschwelle 11 angeordnet, wobei die optische Achse
4 im wesentlichen mit der Längsachse der Meßschwelle 11 übereinstimmt. Die Meßschwelle
verfügt über Fenster 12 und 13, durch welche die von dem jeweils zu messenden Teilbereich
ausgehenden Infrarotstrahlen auf die Umlenkspiegel 1 und 2 gelangen können, wobei
diese Fenster 12 und 13 mit Schiebern verschlossen werden können. Bei der Darstellung
nach Fig. 2 ist der durch das Fenster 13 eintretende Meßstrahl so orientiert, daß
ein Teilbereich d eines Lagers in Richtung der Achse des Lagers erfaßt werden kann
und die entsprechenden Temperaturmeßwerte über diesen Teilbereich d vom Detektor erfaßt
werden können. Der über dem Meßfenster 12 liegende Teilbereich ist hiebei ein Teilbereich
der Achse 14 eines Schienenfahrzeuges, dessen Laufrad mit 15 bezeichnet ist. Die Schiene
selbst ist schematisch mit 16 angedeutet und quer zur Schwellenlängsachse an der Schwelle
festgelegt.
[0016] Die Fenster 12 und 13 sowie gegebenenfalls weitere Fenster können jeweils vertikal
unterhalb des zu messenden Bereiches angeordnet werden, wobei der axiale Zentralstrahl
der Meßeinrichtung selbst, d.h. die optische Achse des fokusierenden optischen Elementes
5 geschützt im Inneren der Schwelle im wesentlichen horizontal verlaufen kann, sodaß
jedoch unterschiedliche Ausbildungen von Fahrgestellen und unterschiedliche Dimensionen
von Rädern und Lagern ebensowenig wie durch herabhängende Teiles eines Fahrzeuges
unterbrochen werden kann.
1. Einrichtung zum Messen von Achs- bzw. Lagertemperaturen zur Ortung von Heißläufern
oder überhitzten Bremsen im rollenden Bahnverkehr, bei welcher die Infrarotstrahlen
der Meßstellen über einen oszillierenden Schwingspiegel (9) auf einen Infrarotempfänger
(8) gelenkt werden, wobei quer zur Schienenlängsrichtung ausgesandte Infrarotstrahlen
in der durch die Oszillation des Schwingspiegels (9) definierten Abtastebene erfaßt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Abtastebene wenigstens zwei Umlenkspiegel (1,2) in einem Abstand (a)
quer zur Schienenlängsrichtung voneinander angeordnet sind, deren umgelenkte Infrarotstrahlen
entsprechend der Oszillation des Schwingspiegels (9) in zeitlicher Abfolge erfaßt
werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkspiegel (1,2) als um eine normal zur Spiegelebene stehende Achse rotierende
Umlenkspiegel (1,2) ausgebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen der Spiegeloberflächen der Umlenkspiegel (1,2) im wesentlichen parallel
zueinander angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkspiegel (1,2) in zur Fahrebene bzw. relativ zu der durch die Schienenschwellen
aufgespannten Ebene unterschiedlicher Höhe bzw. unterschiedlichen Vertikalabstand
angeordnet sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden Umlenkspiegel (1,2) innerhalb einer hohlen Schwelle (11) angeordnet
sind und daß die Schwelle (11) in vertikaler Richtung oberhalb der jeweiligen Spiegel
(1,2) Durchbrechungen bzw. Fenster (12,13) für den Durchtritt von Infrarotstrahlen
aufweist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Achse (4) der Eintrittslinse (5) des den oszillierenden Schwingspiegel
(9) und den Infrarotempfänger (8) enthaltenden Detektors (3) im wesentlichen parallel
zur Fahrebene verläuft.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen der Umlenkspiegel (1,2) etwa 45° zur Fahrebene geneigt angeordnet sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Achse (4) der Eintrittslinse (5) des Detektors (3) innerhalb der hohlen
Schwelle (11) in Schwellenlängsrichtung axial oder achsparallel angeordnet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkspiegel (1,2) jeweils unterhalb der zu erfassenden Meßstellen angeordnet
sind.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden Umlenkspiegel (1,2) innerhalb der Vertikalprojektion der jeweiligen
Meßfläche angeordnet sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkspiegel als konvexe oder konkave Umlenkspiegel ausgebildet sind.
1. A device for measuring the temperature of axles and bearings aimed to detect hot boxes
or overheated brakes in rolling stock, in which the infrared rays of the measuring
points are directed onto an infrared receiver (8) via an oscillating mirror (9) with
infrared rays emitted transversely to the longitudinal direction of the rails being
detected in the scanning plane defined by the oscillation of the oscillating mirror
(9), characterized in that at least two deflection mirrors (1, 2) are arranged within the scanning plane at
a distance (a) from each other transverse to the longitudinal direction of the rails,
the deflected infrared rays of which deflection mirrors are detected in a time sequence
corresponding with the oscillation of the oscillating mirror (9).
2. A device according to claim 1, characterized in that the deflection mirrors (1, 2) are designed as deflection mirrors (1, 2) rotating
about an axis extending normal to the mirror plane.
3. A device according to claim 1 or 2, characterized in that the planes of the mirror surfaces of the deflection mirrors (1, 2) are arranged in
a manner substantially parallel with each other.
4. A device according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the deflection mirrors (1, 2) are arranged on different levels, and at different
vertical distances, relative to the running plane and the plane stretched by the rail
sleepers, respectively.
5. A device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the rotating deflection mirrors (1, 2) are arranged within a hollow sleeper (11)
and that the sleeper (11) comprises openings or windows (12, 13) in the vertical direction
above the respective mirror (1, 2) for the passage of infrared rays.
6. A device according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the optical axis (4) of the entrance lens (5) of the detector (3) containing the
oscillating mirror (9) and the infrared receiver (8) extends substantially parallel
with the running plane.
7. A device according to claim 6, characterized in that the planes of the deflection mirrors (1, 2) are arranged in a manner inclined relative
to the running plane by 45°.
8. A device according to claim 6 or 7, characterized in that the optical axis (4) of the entrance lens (5) of the detector (3) is arranged within
the hollow sleeper (11) in a manner axial or axially parallel with respect to the
longitudinal direction of the sleeper.
9. A device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the deflection mirrors (1, 2) are each arranged below the measuring points to be
detected.
10. A device according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the rotating deflection mirrors (1, 2) are arranged within the vertical projection
of the respective measuring surface.
11. A device according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the deflection mirrors are designed as convex or concave deflection mirrors.
1. Dispositif pour mesurer des températures d'essieu et de palier pour la localisation
de boîtes chaudes ou de freins surchauffés sur des véhicules ferroviaires roulants,
dans lequel les rayons infrarouges des points de mesure sont dirigés au moyen d'un
miroir vibrant (9) oscillant sur un capteur de rayons infrarouges (8), des rayons
infrarouges émis transversalement au sens longitudinal des rails étant détectés dans
le plan de balayage défini par l'oscillation du miroir vibrant (9), caractérisé en ce que, à l'intérieur du plan de balayage, sont disposés, à une distance (a) l'un de l'autre
transversalement au sens longitudinal des rails, au moins deux miroirs de déviation
(1, 2) dont les rayons infrarouges déviés sont enregistrés en succession dans le temps,
en fonction de l'oscillation du miroir vibrant (9).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les miroirs de déviation (1, 2) sont conçus comme des miroirs de déviation (1, 2)
tournant autour d'un axe perpendiculaire au plan du miroir.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les plans des surfaces des miroirs de déviation (1, 2) sont disposés de façon sensiblement
parallèle l'un par rapport à l'autre.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les miroirs de déviation (1, 2) sont disposés à une hauteur différente ou à une distance
verticale différente du plan de roulement ou par rapport au plan sous-tendu par les
traverses de rails.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les miroirs de déviation tournants (1, 2) sont disposés à l'intérieur d'une traverse
(11) creuse et en ce que la traverse (11) présente dans le sens vertical, au-dessus des miroirs respectifs
(1, 2), des percements ou des fenêtres (12, 13) pour le passage de rayons infrarouges.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'axe optique (4) de la lentille d'entrée (5) du détecteur (3) contenant le miroir
vibrant (9) oscillant et le capteur de rayons infrarouges (8) est sensiblement parallèle
au plan de roulement.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les plans des miroirs de déviation (1, 2) sont disposés sous une inclinaison d'environ
45° par rapport au plan de roulement.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'axe optique (4) de la lentille d'entrée (5) du détecteur (3) est disposé à l'intérieur
de la traverse (11) creuse, dans le sens longitudinal de la traverse, en direction
axiale ou parallèle à l'axe.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les miroirs de déviation (1, 2) sont disposés respectivement au-dessous des points
de mesure à enregistrer.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les miroirs de déviation tournants (1, 2) sont disposés à l'intérieur de la projection
verticale de la surface de mesure respective.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les miroirs de déviation sont conçus comme des miroirs de déviation convexes ou concaves.

