(19)
(11) EP 1 223 014 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.07.2002  Patentblatt  2002/29

(21) Anmeldenummer: 01100160.9

(22) Anmeldetag:  16.01.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B28B 21/76, B28B 21/90
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(71) Anmelder: Schlüsselbauer, Johann
A-4674 Altenhof am Hausruck (AT)

(72) Erfinder:
  • Schlüsselbauer, Johann
    A-4674 Altenhof am Hausruck (AT)

(74) Vertreter: Beetz & Partner Patentanwälte 
Steinsdorfstrasse 10
80538 München
80538 München (DE)

   


(54) Vorrichtung zur Herstellung von Ringkörpern aus Beton


(57) Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Ringkörpern aus Beton, wie Schachtauskleidungen, Rohren od.dgl., bestehend aus einem äußeren heb- und senkbaren Formmantel (32), einem den Formraum (34) radial nach innen begrenzenden Formkern (33), mindestens einem Rüttler zum Einleiten von Vibrationen in den eingeschütteten Beton, einer den Formraum nach unten abschließenden Bodenmuffe zum Ausformen des unteren Zentrierendes des Ringkörpers, einer oberen Formmuffe (30) zum Formen des oberen Zentrierendes des Ringkörpers, die einen oberseitigen Ringkragen (31) aufweist, und aus einem motorisch verdrehbaren und heb- und senkbaren Preßkopf (1) mit einer Kupplungsvorrichtung (6), die mindestens zwei am Umfang des Preßkopfes (1) verteilt angeordnete Klemmeinheiten (24, 25) aufweist, deren motorisch betätigbare Klemmbacken am Ringkragen (31) der Formmuffe (30) angreifen. Gemäß der Erfindung ist der Außendurchmesser der Kupplungsvorrichtung kleiner als der Innendurchmesser des Formmantels (32), so daß der Formmantel bei aktivierter Kupplung und niedergehaltener Formmuffe (30) gezogen werden kann. Ferner weist jede Klemmeinheit (24, 25) einen Druckmittelzylinder auf, dessen radial innenseitig in Wirkrichtung verschiebbar angeordnetes Zylindergehäuse (50) über mindestens eine Verbindungsstrebe (60, 61) fest mit dem radial äußeren Klemmbackenträger (63) verbunden ist und dessen nach radial außen wirkender Kolben (57) an dem radial inneren Klemmbackenträger (75) angreift.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Ringkörpern aus Beton, wie Schachtauskleidungen, Rohren od.dgl., bestehend aus einem äußeren hebund senkbaren Formmantel, einem den Formraum radial nach innen begrenzenden Formkern, mindestens einem Rüttler zum Einleiten von Vibrationen in den eingeschütteten Beton, einer den Formraum nach unten abschließenden Bodenmuffe zum Formen des unteren Zentrierendes des Ringkörpers, einer oberen Formmuffe zum Formen des oberen Zentrierendes, die einen oberseitigen Ringkragen aufweist, und aus einem motorisch verdrehbaren und heb- und senkbaren Preßkopf mit daran befestigter Kupplungsvorrichtung, die mindestens zwei am Umfang des Preßkopfes verteilt angeordnete Klemmzangen aufweist, deren motorisch betätigbare Klemmbacken am Ringkragen der Formmuffe angreifen.

[0002] Derartige Vorrichtungen zum Herstellen von kreisringförmigen oder auch ovalen Betonrohren, Schachtauskleidungen oder ähnlichen Formkörpern haben aufgrund der lösbaren Verbindung zwischen dem Preßkopf und der oberen Formmuffe den praktisch bedeutsamen Vorteil, daß die obere Formmuffe nach dem Formvorgang quasi als Schutzkappe auf dem noch plastischen Ringkörper verbleiben kann und dadurch das obere empfindliche Zentrierende vor Beschädigungen beim Transport oder in der Trocknungsstation schützt. Zu diesem Zweck ist es beispielsweise aus der DE-A 33 23 340 bekannt, die einen Formdeckel bildende Obermuffe bis zur hinreichenden Aushärtung auf dem Betonformling zu belassen und sie während des Formvorganges durch eine formschlüssige Klinken-Kupplung lösbar an dem Kolbenkopf festzulegen. Diese Kupplungsvorrichtung erfordert eine genaue Positionierung der oberen Formmuffe gegenüber dem Preßkopf, damit die formschlüssig zu verbindenden Kupplungselemente überhaupt in Wirkverbindung treten können.

[0003] Ferner ist aus der US 3 696 182 eine Fertigungsanlage für armierte Betonrohre von vorzugsweise ovalem Querschnitt bekannt, bei welcher eine besondere Kupplungsvorrichtung zum Befestigen und Lösen der oberen Formmuffe an einem Muffenhalter vorgesehen ist. Diese Kupplungsvorrichtung besteht aus motorisch heb- und senkbaren entlang des Mantels eines hohlzylindrischen Haltekopfes geführten Stäben, an deren unteren Enden jeweils ein radialer Kragen ausgebildet ist. Diese Kragen greifen bei einem Kupplungsvorgang in besondere Taschen ein, die in einer Umfangswandung der Formmuffe ausgeformt sind. Die axial wirksamen Haltekräfte für die Formmuffe ergeben sich auch hier durch den Formschluß zwischen den Kragen der Stangenenden und den eingearbeiteten Taschen, so daß auch hier eine nur auf Klemmkräfte gestützte Kupplungswirkung nicht vorliegt.

[0004] Bei einer anderen aus der EP-A 0 675 787 bekannten Fertigungsvorrichtung für Beton-Hohlkörper wird eine Kupplungsvorrichtung zum kraftschlüssigen Ergreifen einer Formmuffe an einem oberen Ringkragen verwendet, die aus einem formsteifen Ringkörper, einem daran angeordneten flexiblen Druckschlauch und einem geteilten Klemmring besteht. Zum Erfassen einer vorpositionierten Formmuffe wird der am Preßkopf starr befestigte Ringkörper über den Ringkragen der jeweiligen Formmuffe gestülpt und durch Aufblasen des flexiblen Ringschlauchs wird der Klemmring durchgehend fest an die Außenwandung des Ringkragens gedrückt. Danach kann die Formmuffe durch entsprechende Bewegung des Preßkopfes auf das obere Ende der Form bzw. der Formmasse aufgesetzt und unter Ausübung eines Axialdruckes um die Formachse hin- und hergedreht werden. Zum Lösen der Klemmverbindung wird der Ringschlauch entleert und der Klemmring durch Eigenfederung aufgespreizt. Um das vertikale Entformen des äußeren Formmantels auch bei aktivierter Kupplungsvorrichtung zu ermöglichen, ist der Außendurchmesser der Kupplungsvorrichtung kleiner als der Innendurchmesser des Formmantels, so daß letzterer nach oben gezogen werden kann, ohne mit der Kupplungsvorrichtung zu kollidieren. Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung sind u.a. die ungenügende Anpassung der Kupplungsvorrichtung an unterschiedliche Formmuffenmaße aufgrund des geringen Freiraums zwischen dem Ringkragen und dem Klemmring bei entlüftendem Schlauch. Ferner ist diese Vorrichtung technisch aufwendig, da sie eine Druckluftversorgung inkl. der entsprechenden Steuermittel benötigt. Schließlich ergeben sich häufig Störungen des Fertigungsbetriebes, die durch Eindringen und Absetzen von insbesondere körnigen Beton-Bestandteilen in die Ringspalte der Kupplungsvorrichtung und ggf. dadurch hervorgerufene Beschädigungen des flexiblen Ringschlauchs verursacht werden.

[0005] Schließlich ist aus der EP 0 351 325 B eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Betonformkörpern bekannt, die als Kupplungsvorrichtung am Umfang des Preßkopfes verteilt angeordnete Klemmzangen aufweist. Um ein störungsfreies Ergreifen und Freigeben einer oberen Formmuffe zu gewährleisten, ist an der Formmuffe ein nach oben weisender Ringkragen angeformt, an dem bei einem Schließvorgang die beiden Klemmbacken der Zangen beidseitig angreifen. Die Klemmzangen weisen um mittlere Zapfenlager schwenkbare Zangenarme auf, wobei die Klemmbacken sowie eine Spreizfeder an den unteren Armteilen und ein Hydraulikzylinder zwischen den oberen Armteilen angeordnet sind. Dieser Kupplungsvorrichtung sind ferner vertikal an dem motorisch hin- und herdrehbaren Preßkopf befestigte Zentrierstreben zugeordnet, die eine Vorzentrierung der Kupplungsmuffe in ihrer Greifposition ermöglichen. Derartige Vorrichtungen haben sich in Verbindung mit formsteifen einteilig aus korrosionsfestem Stahl gefertigten Formmuffen in der Praxis bewährt, da sie robust ausgeführt sind und mit technisch einfachen Mitteln betrieben werden können. Allerdings ist hier der Außendurchmesser der Kupplungsvorrichtung größer als der Innendurchmesser des Formmantels, so daß der Formmantel nicht über die Kupplungsvorrichtung hinweggezogen werden kann. Vielmehr ist es notwendig, die Klemmzangen zu lösen und die Kupplungsvorrichtung wegzubewegen, bevor der äußere Formmantel gezogen wird. Um dabei ein unerwünschtes Ablösen der oberen Formmuffe durch Mitnahmeeffekte zu verhindern, sind besondere Niederhalter für die Formmuffe notwendig.

[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Herstellung von Ringkörpern aus Beton zu schaffen, die eine Minimierung von Betriebsstörungen und fertigungstechnisch optimierte Betriebsabläufe, beispielsweise das Ziehen des äußeren Formmantels bei aktivierter Kupplungsvorrichtung, ermöglicht.

[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die als Klemmzangen bezeichneten Klemmeinheiten je einen Druckmittelzylinder aufweisen, dessen radial innenseitig beweglich angeordnetes Zylindergehäuse über mindestens eine Zugstrebe fest mit der radial äußeren Klemmbacke bzw. deren Klemmbackenträger verbunden ist und dessen nach radial außen wirkender Kolben an der radial inneren Klemmbacke angreift.

[0008] Die erfindungsgemäße Anordnung und Ausbildung der verschiedenen Bauteile ergibt eine betriebssichere und kompakte Kupplungsvorrichtung, deren Funktionsweise nicht durch Eindringen von Beton-Bestandteilen beeinflußt werden kann. Die Anordnung des Zylindergehäuses an der radialen Innenseite des inneren Klemmbackenträgers und die mechanische Kopplung des in Wirkrichtung beweglichen Zylindergehäuses mit dem radial äußeren Klemmbackenträger bewirkt, daß sich nur ein relativ schmaler Teil der gesamten Kupplungsvorrichtung an der Außenseite des Ringkragens befindet und daß der Außendurchmesser der gesamten Kupplungsvorrichtung kleiner als der Innendurchmesser des äußeren Formmantels ist. Damit kann bei aktivierter Kupplungsvorrichtung und dementsprechend niedergehaltener Formmuffe der äußere Formmantel über die Kupplungsvorrichtung hinweg nach oben abgezogen werden. Bei einem Klemmvorgang wirkt der Kolben der Zylindereinheit in radialer Richtung auf den inneren Klemmbackenträger, wobei gleichzeitig durch den hydraulischen Innendruck das Zylindergehäuse nach radial innen bewegt wird. Durch die mechanische Kopplung mit dem radial äußeren Klemmbackenträger wird dieser vom Zylindergehäuse mitgenommen, d.h. um gleiche Beträge nach radial innen bewegt. Die gleichgerichteten gegenläufigen Bewegungen der beiden Klemmbackenträger bewirken letztendlich die feste Anlage ihrer Klemmbacken an den beiden Seiten des Ringkragens. Da mehrere Klemmeinheiten in winkelversetzter Verteilung vorgesehen sind, erfolgt nach einer anfänglichen Feinzentrierung der vorpositionierten Formmuffe der feste Zugriff der Klemmbackenpaare und damit die kraftschlüssige Fixierung der Formmuffe am Preßkopf in genau zentrierter Position.

[0009] Zum Erhalt der Verschiebbarkeit mindestens eines Klemmbackenträgers und des Zylindergehäuses, weist vorteilhaft jede Klemmeinheit bzw. Klemmzange einen an einer Basisplatte des Preßkopfes befestigten Sattel auf, zwischen dessen radial innerem und äußeren Schenkel mindestens eine radial ausgerichtete Führungsstange befestigt ist, auf der das Zylindergehäuse mit dem mechanisch gekuppelten äußeren Klemmbackenträger und auch der innere Klemmbackenträger jeweils verschiebbar gelagert sind.

[0010] Aus Gründen der optimierten Betriebssicherheit ist der erfindungsgemäß ausgebildeten Kupplungsvorrichtung eine Fangvorrichtung zugeordnet, die ein unbeabsichtigtes Lösen der Formmuffe aus den Klemmeinheiten verhindert. Zu diesem Zweck sind an den Klemmeinheiten nach unten vorspringende Fanghaken vorgesehen, die bei Betätigung der Klemmbacken mit entsprechend ausgebildeten Angriffselementen in Eingriff gelangen und dadurch ein Herabfallen der Formmuffe sicher verhindern.

[0011] Gegenstand der Erfindung ist ferner eine neu gestaltete Formmuffe zum Ausformen des oberen Zentrierendes eines Betonformkörpers, die in einer der vorstehend beschriebenen Fertigungsvorrichtungen verwendet wird. Diese aus einem formgebenden Muffenteil und einem oberen Ringkragen bestehende Formmuffe weist am oberen Endteil des Ringkragens mindestens eine Angriffsfläche für mindestens ein Klemmelement bzw. Klemmbacke der Kupplungsvorrichtung sowie unter dieser Angriffsfläche ein Eingriffselement für einen Fanghaken auf, wobei der Ringkragen im mittleren Abschnitt des Muffenteils angeordnet und entweder mit letzterem einteilig ausgeführt oder mit diesem fest verschweißt ist.

[0012] Gegenüber bekannten Formmuffen hat der Ringkragen eine wesentlich größere Höhe, die etwa gleich der Höhe des formgebenden Muffenteils ist.

[0013] Die Zentrierung einer einzelnen Obermuffe in der Mittelachse der Vorrichtung vor oder während dem Zugriff der Spannzangen erfolgt zweckmäßig mit Hilfe von Zentrierstegen, die nach unten vorstehend am Preßkopf vorgesehen sind und deren Schrägflächen bei dessen Absenkbewegung am oberen entsprechend ausgebildeten Ende des Ringkragens der Obermuffe gleitend angreifen und sie in die Zentralstellung schieben.

[0014] Weitere Vorteile und Besonderheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels entnehmen. Es zeigen:
Fig. 1
den oberen Teil einer Fertigungsvorrichtung für Betonrohre im Axialschnitt;
Fig. 2a, 2b
eine Klemmzange der Kupplungsvorrichtung nach Fig. 1 im Längsschnitt und in teilgeschnittener Seitenansicht;
Fig. 3a bis 3d
Einzelteile einer Klemmeinheit nach Fig. 1 in auseinandergezogener Schnittdarstellung;
Fig. 4
schematisch eine Zentrierstrebe mit zentrierter Formmuffe.


[0015] Die in Fig. 1 teilweise dargestellte Fertigungsvorrichtung enthält einen äußeren heb- und senkbaren Formmantel 32 und einen inneren hohlen Formkern 33, die einen im dargestellten Zustand bereits mit der Betonmasse gefüllten Formraum 34 begrenzen. Dieser Formraum 34 ist unten durch eine - nicht dargestellte - Bodenmuffe abgeschlossen, die durch ihre spezifische Gestalt das untere Zentrierende des herzustellenden Rohres ausformt. Zur Handhabung einer den Formraum 34 nach oben abschließenden oberen Formmuffe 30 ist ein Preßkopf 1 vorgesehen, der über seinen zentralen Tragzapfen 2 und seine obere Tragplatte 3 z.B. über hydraulische Spannmittel zentriert lösbar mit einer drehangetriebenen und motorisch heb- und senkbaren Tragkonstruktion verbunden wird.

[0016] Die obere stabile Tragplatte 3 ist über ein Rohrstück bzw. Längsstreben 10, 11 mit einer unteren Tragplatte 12 z.B. durch Schrauben 17 oder Schweißung fest verbunden. Unterhalb dieser ringscheibenförmigen Tragplatte 12 ist eine Basisplatte 13 vorgesehen, die über Schrauben 15 und mehrere winkelversetzte gummielastische Puffer 20, 21 zur Dämpfung vertikaler Vibrationen an der Tragplatte 12 montiert ist. Zur zusätzlichen Dämpfung von in Umfangsrichtung wirksamen Schwingungen und Vibrationen dienen um Bolzen 22, 23 angeordnete gummielastische Pufferhülsen 28, 29.

[0017] Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung wird die Kupplungsvorrichtung 6 von zwei diametral gegenüberliegend an der Unterseite der Basisplatte 13 montierten Klemmeinheiten bzw. Klemmzangen 24, 25 gebildet, zwischen denen in symmetrischer Winkelversetzung zwei direkt an der Basisplatte 13 befestigte und nach unten vorstehende Zentrierstreben 26 angeordnet sind. Jede Klemmeinheit 24, 25 weist einen Fanghaken 38, 39 auf, der bei Aktivierung der Klemmeinheit mit einem hier als Ringnut 35 des Ringkragens 31 der Formmuffe 30 ausgebildeten Element in Eingriff gelangt. An der Unterseite der beiden Klemmeinheiten 24, 25 und der Zentrierstreben 26 ist eine untere Schutzscheibe 27 befestigt.

[0018] Im folgenden wird die Klemmeinheit 24 der Kupplungsvorrichtung nach Fig. 1 anhand der Fig. 2, 3 zusammen mit der in Fig. 2a schematisch dargestellten Formmuffe im einzelnen beschrieben. Die letztgenannte obere Formmuffe 30 ist ein in sich steifer Ringkörper und besteht vorzugsweise aus einem korrosionsfesten Stahl. Ein unterer profilierter ringförmiger Formmuffenteil 30a dient zur Ausformung des oberen Zentrierendes des Betonrohres 34, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Auf der Oberseite eines radial verlaufenden inneren Abschnitts unmittelbar vor dessen Übergang in einen ersten vertikalen Abschnitt des Muffenteils 30a ist ein achsparallel ausgerichteter Ringkragen 31 angeformt oder z.B. durch Schweißung starr befestigt, der in seinem unteren Bereich 123 eine gleichbleibende Wandstärke hat und in dem nach oben folgenden Abschnitt eine nach radial außen offene Ringnut 35 aufweist, die ein Eingriffselement für die Fanghaken bildet. Daran schließt sich ein oberer relativ dünnwandiger Endabschnitt 120 an, dessen beide Umfangsflächen 121, 122 die Angriffsflächen für die Klemmbacken der Klemmeinheit bilden. Der obere Rand des Ringkragens 21 wird von Schrägflächen begrenzt, die beim Positionieren der Formmuffe in ihrer Betriebsstellung mit Schrägflächen der Zentrierstege 26 (vgl. Fig. 4) in gleitenden Eingriff gelangen.

[0019] Die in den Fig. 2a und 2b in unterschiedlichen Schnittdarstellungen dargestellte Klemmeinheit 24 ist mit Hilfe der oberen Endplatte ihres Sattels 40 an der Unterseite der Basisplatte 13 z.B. durch Schraubbolzen befestigt. Der Sattel 40 hat einen radial inneren und radial äußeren Schenkel 41, 42, an denen zwei achsparallele und radial ausgerichtete Führungsstangen 43, 44 befestigt sind. In der oberen Querplatte des Sattels 40 sitzt in einer Bohrung eine Zentrierschraube 45. Wie insbesondere in Fig. 3a gezeigt, ist an der Innenseite des radial äußeren Schenkels 41 eine Druckstrebe 100 mittels Schrauben 46, 47 befestigt, deren unteres Ende während eines Formvorganges gegen den oberen Rand des Ringkragens 31 der Formmuffe 30 drückt. An dem anderen Sattelschenkel 42 ist eine Platte 48 zur Fixierung der beiden Führungsstangen 43, 44 angeschraubt.

[0020] Ein in Fig. 3b gesondert dargestelltes Zylindergehäuse 50 hat in seinem oberen Teil zwei achsparallele Bohrungen 51 - in Fig. 3b nur eine in Strichlinien gezeigt -, in denen jeweils zwei endseitige Führungsbuchsen 52, 53 sitzen. Mit diesen Bohrungen 51 und den Führungsbuchsen 52, 53 ist das Zylindergehäuse 50 auf den beiden Führungsstangen 43, 44 verschiebbar geführt. Im unteren Teil des Zylindergehäuses 50 befindet sich eine über einen Fluidkanal 54 mit Druckmittel versorgte Arbeitskammer 56, die von einem Kolben 57 stimseitig begrenzt wird, der über Ringdichtungen 58 in dieser Arbeitskammer verschiebbar geführt ist und in seiner voll eingezogenen Stellung mit seiner gewölbten Druckfläche 59 um einen geringen Betrag über die in Fig. 3b linke Stirnwand des Zylindergehäuses vorsteht. An jeder Seitenwand des Zylindergehäuses 50 ist eine formsteife Platte 60, 61 (vgl. Fig. 2b), z.B. mittels Schraubbolzen 62 befestigt, welche die in Fig. 3b in Draufsicht dargestellte Form hat. Zwischen den in Fig. 3b linken Endteilen der beiden Platten 60, 61 ist ein Klemmbackenträger 63 z.B. durch Schrauben 64 befestigt, an dem eine radial äußere Klemmbacke 65 mit kreissegmentförmiger Wirkfläche 66 z.B. durch Schrauben 67 befestigt ist. Am unteren Ende dieses radial äußeren Klemmbackenträgers 63 sitzt ein Fanghaken 39. Im oberen Teil dieses Klemmbackenträgers 63 ist in einer Ausnehmung 68 eine Führungshülse 69 sowie ein Führungsrohr 70 zur Halterung von zwei in Fig. 3d im einzelnen dargestellten koaxialen Spreizfedern 71, 72 angeordnet.

[0021] Zwischen dem radial äußeren Klemmbackenträger 63 und dem Zylindergehäuse 50 ist ein radial innerer Klemmbackenträger 75 angeordnet, der in seinem oberen Teil zwei mit je zwei Gleithülsen 76, 77 ausgekleidete achsparallele Bohrungen 78 aufweist, die von den beiden Führungsstangen 43, 44 im Gleitsitz durchragt werden. Unterhalb des verbreiterten Oberteils ist in diesen Klemmbackenträger 75 eine Ausnehmung zur Aufnahme und Abstützung der beiden koaxialen Spreizfedern 71, 72 ausgebildet, in deren Zentrum ein Hohlzapfen 80 als innere Federführung z.B. mittels einer Schraube 81 befestigt ist. In einer Einsenkung am unteren Ende dieses Klemmbackenträgers 75 sitzt eine radial innere Klemmbacke 82, die durch Lösen von Verbindungsschrauben 83 ausgewechselt werden kann und deren Wirkfläche 84 entsprechend der Form des Formmuffen-Ringkragens kreissegmentförmig verläuft. Wie insbesondere aus Fig. 3c ersichtlich, ist die rechte Stirnwand des Klemmbackenträgers 75 eben, so daß in der in Fig. 2a gezeigten zusammengebauten Stellung der Kolben 57 etwa im Bereich der Feder-Ausnehmung 79 gegen diese Stirnwand drückt und dadurch eine Verschiebung dieses Klemmbackenträgers auf den beiden Führungsstangen 43, 44 bewirkt.

[0022] In Fig. 4 ist eine der Zentrierstreben 26 in Seitenansicht zusammen mit einer im Axialschnitt dargestellten Obermuffe 30 gezeigt. Diese Zentrierstrebe 26 hat eine schmale Dreiecks-Form und ist mit ihrer Oberseite an der Basisplatte 13 z.B. mittels Schraubbolzen in der dargestellten Weise befestigt. Das untere schmalere Ende ist z.B. über Senkschrauben an der Schutzscheibe 27 befestigt. Die radiale Innenseite der vorzugsweise plattenförmigen Zentrierstrebe 26 verläuft im wesentlichen vertikal und ihre Außenseite 90 unter einem spitzen Winkel zur Vertikalen. Im unteren Bereich dieser schrägen Außenseite 90 befindet sich ein winkelförmiger Ausschnitt 91, dessen obere Fläche in der dargestellten Weise eine Stützfläche für den oberen Rand des Ringkragens 31 bildet. Die vertikal verlaufende Seitenfläche 92 dieses Ausschnitts 91 bildet eine seitliche Anlagefläche 92 für den Ringkragen und damit die Formmuffe 30 in ihrer zentrierten Position.

[0023] Die vorstehend beschriebene Vorrichtung funktioniert in folgender Weise. Nach dem Füllen des Formraums 34 mit der Betonmasse wird eine lose z.B. auf einer Tischplatte in den Zugriffsbereich der Kupplungsvorrichtung zugeführte Formmuffe 30 durch eine Absenkbewegung des Preßkopfes 5 ergriffen, wobei durch eine gleitende Anlage der unteren Schrägfläche der mitabgesenkten Zentrierstreben 26 eine genaue Zentrierung der Formmuffe 30 in der Mittelachse erfolgt und gleichzeitig durch die Anlage des oberen Randes des Ringkragens an den oberen Flächen der Ausschnitte 91 der Zentrierstreben auch die relative Höhenposition der Formmuffe bzw. ihres Ringkragens 31 festgelegt wird. Damit ist sichergestellt, daß die beiden noch geöffneten Klemmbacken 65, 84 den beiden Angriffsflächen 121, 122 im oberen Abschnitt des Ringkragens 31 und auch die Fanghaken 39 der Ringnut 35 exakt gegenüberliegen. Durch Einführen von hydraulischer Druckflüssigkeit über den Kanal 55 wird in der Arbeitskammer 56 des Zylindergehäuses 50 ein Druck erzeugt, der einerseits auf die Endfläche des Kolbens 57 und gleichzeitig auf die gegenüberliegende Wand des Zylindergehäuses 50 wirkt. Dadurch wird der radial innere Klemmbackenträger 75 vom Kolben 57 nach links gedrückt und durch die entsprechende Reaktions-Bewegung des verschiebbar gelagerten Zylindergehäuses 50 wird der radial äußere Klemmbackenträger 63 über die durch die beiden Verbindungsplatten 60, 61 bewirkte mechanische Kopplung nach rechts gezogen. Durch die quasi schwimmende Lagerung und Beweglichkeit der beiden Klemmbackenträger 63, 75 erfolgt ein gleichzeitiger Angriff ihrer Klemmbacken 65, 82 an den hierfür vorgesehenen Angriffsflächen 121, 122 des Ringkragens. Gleichzeitig greifen auch die Fanghaken 39 in die Ringnut 35 ein, so daß auch bei ungenügender Klemmwirkung die Formmuffe gegen Herabfallen gesichert ist. Da alle vorhandenen Klemmeinheiten 24, 25 gleichzeitig mit Druckmittel beaufschlagt werden, erfolgt auch die Klemmwirkung der Klemmbacken 65, 84 der verschiedenen Klemmeinheiten gleichzeitig über den Umfang des Ringkragens verteilt. Die von den Klemmbacken 65, 84 auf den oberen Abschnitt des Ringkragens 31 ausgeübten Klemmkräfte sind durch entsprechende Bemessung der Zylindereinheit und des Zylinderdruckes ausreichend groß, um die Formmuffe in die Betonmasse einzudrücken und gleichzeitig hin- und herzudrehen. Da der alle Eingriffselemente enthaltende Ringkragen 35 etwa im mittleren Bereich des Muffenteils 30a, d.h. unmittelbar vor dem Übergang vom horizontalen oberen Steg in den vertikalen Abschnitt dieses Muffenteils 30a fixiert ist, werden die vom Preßkopf ausgeübten Druckkräfte und Drehmomente optimal auf die obere Formmuffe 30 übertragen. Dabei ergibt sich aufgrund der größeren Höhe des Ringkragens 31 ein ausreichend großer Zwischenabstand zwischen dem formgebenden unteren Muffenteil 30a und der Kupplungsvorrichtung, so daß austretende Betonmassen nicht in den Bereich der mechanisch bewegten Teile der Kupplungsvorrichtung gelangen können. Verbessert wird dieser Schutz gegen eindringende Betonmassen noch durch die untere Scheibe 27, deren Rand etwa dem Fanghaken gegenüberliegt. Durch die mechanische Kopplung des radial äußeren Klemmbackenträgers 63 mit dem Zylindergehäuse 50 über die beiden Seitenplatten 60, 61 wird erreicht, daß alle radial außerhalb des Ringkragens vorhandenen Bauteile, d.h. die radial äußeren Klemmbackenträger inkl. ihrer Klemmbacken und ihrer Fanghaken, schmal ausgeführt werden können, so daß der äußere Formmantel 32 vertikal nach oben gezogen werden kann, ohne mit vorstehenden Bauteilen der Kupplungsvorrichtung zu kollidieren, wie dies in Fig. 1 durch den Pfeil angedeutet ist.

[0024] Die Erfindung ist nicht auf die Einzelheiten und Merkmale des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels beschränkt. So können beispielsweise die Klemmeinheiten 24, 25 in radialer Richtung stufenweise oder auch durch entsprechende Führungen stufenlos verstellbar am Oberteil des Preßkopfes montiert sein, wodurch eine Anpassung der Kupplungsvorrichtung an unterschiedliche Größen bzw. Durchmesser der zu fertigenden Betonrohre inkl. ihrer oberen Formmuffen erzielt wird.

[0025] Ferner ist die vorstehend beschriebene Kupplungsvorrichtung nicht auf die Verwendung der beschriebenen und dargestellten Formmuffen beschränkt, d.h. es können auch anders ausgebildete Formmuffen eingesetzt werden. Gleiches gilt auch für die vorstehend beschriebenen Zentrierstreben, die beispielsweise auch als an sich bekannte Zentrierfinger ausgebildet sein können.


Ansprüche

1. Vorrichtung zur Herstellung von Ringkörpern aus Beton, wie Schachtauskleidungen, Rohren od.dgl., bestehend aus

- einem äußeren heb- und senkbaren Formmantel (32),

- einem den Formraum (34) radial nach innen begrenzenden Formkern,

- mindestens einem Rüttler zum Einleiten von Vibrationen in den eingeschütteten Beton,

- einer den Formraum (34) nach unten abschließenden Bodenmuffe zum Formen des unteren Zentrierendes des herzustellenden Rohrkörpers,

- einer oberen Formmuffe (30) zum Formen des oberen Zentrierendes des herzustellenden Rohrkörpers, die einen oberseitigen Ringkragen (31) aufweist, und

- einem motorisch verdrehbaren und heb- und senkbaren Preßkopf (1) mit einer Kupplungsvorrichtung (6), die mindestens zwei am Umfang des Preßkopfes verteilt angeordnete Klemmeinheiten (24, 25) aufweist, deren motorisch betätigbare Klemmbacken (65, 84) am Ringkragen (31) der Formmuffe (30) angreifen,

dadurch gekennzeichnet, daß

- der Außendurchmesser der Kupplungsvorrichtung (6) kleiner als der Innendurchmesser des Formmantels (32) ist,

- jede Klemmeinheit zwei relativ gegeneinander geradlinig verschiebbare Klemmbackenträger (63, 75) und einen Druckmittelzylinder aufweist, dessen radial innenseitig geradlinig verschiebbares Zylindergehäuse (50) über mindestens eine Verbindungsstrebe (60, 61) fest mit dem radial äußeren Klemmbackenträger (63) verbunden ist und dessen nach radial außen wirkender Kolben (57) an dem inneren Klemmbackenträger (75) angreift.


 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinheiten (24, 25) und ggf. Zentrierelemente (26) mittels einer formsteifen Basisplatte (13) und Vibrationsdämpfern (22, 23; 28, 29) an einer Tragkonstruktion (5) montiert sind, die einen hydraulisch einspannbaren zentrierten Tragzapfen (2) aufweist.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Klemmbackenträger (63, 75) und das Zylindergehäuse (50) an festgelegten Führungen (43, 44) in Wirkrichtung der Klemmbacken (65, 82) verschiebbar sind.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klemmeinheit (24, 25) einen an der Basisplatte (13) des Preßkopfes (1) befestigten Sattel (37, 40) aufweist, zwischen dessen radial innerem und äußerem Schenkel (41, 42) mindestens eine Führungsstange (43, 44) befestigt ist, auf der das Zylindergehäuse (50) und der radial innere Klemmbackenträger (75) drehfest und verschiebbar gelagert sind.
 
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest einer der Klemmeinheiten (24, 25) ein Fanghaken (38, 39) vorgesehen ist, der bei Betätigung der Klemmbacken (65, 82) in ein am Ringkragen (31) der Formmuffe (30) vorgesehenes Halteelement (35) eingreift.
 
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinheiten (24, 25) radial verstellbar am Preßkopf (1) befestigt sind.
 
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkragen (31) der Formmuffe (30) einen oberen Abschnitt (120) mit zwei Angriffsflächen (121, 122) für den reibschlüssigen Angriff der Klemmbacken (65, 82) und einen unteren Abschnitt (123) aufweist, der unmittelbar unterhalb der Angriffsflächen (121, 122) beginnt und in dem eine Ringnut (35) zur Aufnahme von Fanghaken (38, 39) ausgebildet ist.
 
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Klemmbackenträger (75) auf zwei achsparallelen Führungsstangen (43, 44) gegenüber dem ebenfalls auf den beiden Führungsstangen (43, 44) gelagerten Zylindergehäuse (50) verschiebbar gelagert ist.
 
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch Zentrierelemente (26) für das exakte Positionieren der Formmuffe (30).
 
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Klemmbackenträgern (63, 75) jeder Klemmeinheit (24, 25) mindestens eine Spreizfeder (71, 72) im Wirkbereich des jeweiligen Hydraulikzylinders angeordnet ist.
 
11. Formmuffe zum Ausformen des oberen Zentrierendes eines Beton-Ringkörpers, bestehend aus einem formgebenden Muffenteil (30a) und einem oberen Ringkragen (31),
dadurch gekennzeichnet, daß

- am oberen Endteil des Ringkragens (31) mindestens eine Angriffsfläche (121, 122) für ein Klemmittel eines Preßkopfes vorgesehen ist,

- am Ringkragen (31) unter dieser Angriffsfläche (121, 122) ein Angriffselement (35) für am Preßkopf vorgesehene Fanghaken angeordnet ist und

- der Ringkragen (31) im mittleren Bereich des Muffenteils (30) befestigt ist.


 
12. Formmuffe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Ringkragens (31) etwa gleich der Höhe des Muffenteils (30a) ist.
 
13. Formmuffe nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkragen (31) einen oberen geformten Rand für das Zusammenwirken mit Zentrierelementen und mit mindestens einem Druckglied aufweist.
 
14. Formmuffe nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkragen (31) unter dem Angriffselement (35) für Fanghaken einen geradlinigen Abschnitt von vorbestimmter Höhe mit konzentrischen Wänden aufweist.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht