[0001] Die Erfindung betrifft eine Kuvertierstation mit einem Kuvertiertisch, der an eine
Einschubstation einer Postbearbeitungsmaschine angebaut ist, in welcher Beilagen oder
Beilagensätze mittels eines Förderers in die Einschubstation gefördert und mittels
einer Einschubvorrichtung in Kuverts geschoben werden, welche mittels einer Kuvertfördervorrichtung
auf dem Kuvertiertisch in eine Lage gegenüber der Einschubvorrichtung gefördert und
dort geöffnet für die Aufnahme der Beilagen oder Beilagensätze bereitgehalten und
nach Füllung weitergefördert werden.
[0002] Kuvertierstationen dieser Art sind allgemein bekannt. Ein Beispiel einer solchen
Kuvertierstation ist in der DE 19 500 746 A1 beschrieben.
[0003] In manchen Fällen enthält die Kuvertierstation eine taktweise betriebene Greiferkette,
die vereinzelte Kuverts am vorauslaufenden Rand ergreift und in die Position vor der
Einschubvorrichtung der Einschubstation zieht. Diese bekannte Konstruktion einer Kuvertfördervorrichtung
für eine Kuvertierstation ist mitunter schwer zu justieren. Es können Betriebsstörungen
auftreten, wenn der Greifer der Greiferkette den Rand des Kuverts verfehlt oder verliert.
Auch bedingt die Forderung, das Kuvert präzise ausgerichtet in den Bereich vor der
Einschubvorrichtung zu fördern, einen vergleichsweise komplizierten Aufbau mit entsprechenden
Leitvorrichtungen, welche die Zugänglichkeit nachteilig beeinflussen können.
[0004] Ein weiterer Nachteil bekannter Kuvertfördervorrichtungen ist mitunter darin zu sehen,
daß für die Handhabung der Kuverts eine größere Zahl unterschiedlicher Fördersysteme
für das Zufördern der Kuverts zur Einschubstation, für die Positionierung der Kuverts
in der Einschubstation und für das Weiterfördern der gefüllten Kuverts aus dem Bereich
der Einschubstation hinaus eingesetzt werden müssen. Dies bedingt einen komplizierten
Aufbau der jeweiligen Fördersysteme und der jeweils zugehörigen Antriebsmittel.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kuvertierstation der eingangs kurz
beschriebenen Art so auszugestalten, daß die Handhabung von Kuverts relativ zur Einschubstation
auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten zuverlässig und mit präziser Ausrichtung erfolgt
und mit einer vergleichsweise einfach aufgebauten Kuvertfördervorrichtung durchgeführt
werden kann. Die Kuvertierstation soll sich vornehmlich zum Anbau an solche Postbearbeitungsmaschinen
eignen, bei denen die Einschubrichtung der Einschubvorrichtung parallel zur Förderrichtung
des Förderers für die Beilagen oder Beilagensätze orientiert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im anliegenden Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den dem
Anspruch 1 nachgeordneten Patentansprüchen gekennzeichnet.
[0007] Bedeutsam bei einer Kuvertierstation der hier angegebenen Art ist insbesondere, daß
wegen Verwendung ein- und desselben Fördersystems für die Zuförderung von Kuverts
zur Einschubstation, zur Positionierung der Kuverts in der Einschubstation und zur
Abförderung von gefüllten Kuverts aus der Einschubstation Übergangsbereiche zwischen
zwei verschiedenen Fördersystemen vermieden werden und daher eine sehr gedrängte Bauweise
verwirklicht werden kann.
[0008] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
Es stellen dar:
- Fig. 1
- eine etwas schematisierte, perspektivische Darstellung einer Kuvertierstation der
hier angegebenen Art,
- Fig. 2
- eine perspektivische, schematisierte Darstellung der Kuvertierstation gemäß Fig. 1
aus einer Blickrichtung von der Kuvertklappenschließvorrichtung aus gesehen, unter
Weglassung von Gehäuseteilen und unter Abrückung der Kuvertklappenschließvorrichtung
von der Einschubstation zur Sichtbarmachung bestimmter Anlagenteile;
- Fig. 3
- eine schematische Aufsicht auf die Kuvertierstation nach den Fig. 1 und 2; und
- Fig. 4
- eine perspektivische, auschnittsweise Ansicht eines Teils der Kuvertfördervorrichtung
mit Rollenleiste und Kuvertförderband.
[0009] Die in Fig. 1 gezeigte Kuvertierstation der vorliegend angegebenen Art enthält einen
Förderer 1 mit einer kontinuierlich oder taktweise angetriebenen Förderkette, deren
Förderfinger über die Oberseite des Förderers 1 aufragen und sich längs des Obertrums
der Förderkette aneinanderreihende Beilagenfächer bilden, in die Beilagen oder Beilagensätze
eingelegt werden. Außerdem enthält die Kuvertierstation eine Einschubstation 2 mit
einer Einschubvorrichtung 3, welche an einer Hebelanordnung angelenkte Einschubfinger
enthält, die bei Schwenkbewegungen der Hebelanordnung durch die Förderfinger des Förderers
1 angelieferte Beilagen oder Beilagensätze an ihrem nachlaufenden Rand anschieben
und im Arbeitshub in geöffnet bereitgehaltene Kuverts einschieben. Einzelheiten seien
hier nicht angegeben, da sie dem Fachmann auf diesem Gebiete geläufig sind.
[0010] Weiterhin enthält die Kuvertierstation eine Kuvertfördervorrichtung 4 mit einem Kuvertiertisch
5. Der Kuvertiertisch 5 erstreckt sich im wesentlichen quer über die Ausmündung der
Einschubstation 2 hinweg. Seine Oberseite liegt etwa auf dem Niveau der Oberseite
des Förderers 1.
[0011] Der Kuvertiertisch 5 ist mit Ausschnitten versehen, durch welche ein Kuvertförderband
6 derartig hindurch geführt ist, daß das Obertrum des Kuvertförderbandes 6 über den
Kuvertiertisch läuft. An seinen Enden ist das umlaufende Kuvertförderband über Rollen
gelegt, von denen bei 7 eine mittels eines Motors 8 angetriebene Rolle angedeutet
ist. Die Rollen, über die das Kuvertförderband 6 läuft, sind unterhalb des Kuvertiertisches
an einem in Fig. 1 nicht im einzelnen gezeigten Gestellrahmen gelagert.
[0012] Das Kuvertförderband 6 verläuft quer zur Einschubrichtung der Einschubstation 2 und
wird so angetrieben, daß sein Obertrum mit Bezug auf die Darstellung von Fig. 1 von
rechts nach links bewegt wird.
[0013] Auf die Oberseite des Obertrums des Kuvertförderbandes 6 ist eine Rollenleiste 9
durch Antriebsmittel gesteuert absenkbar bzw. von dem Kuvertförderband 6 anhebbar,
wobei Einzelheiten dieser Antriebsmittel weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 2
behandelt werden. Die Rollenleiste 9 enthält einen Rollenleistenträger 10, welcher
über an dem Rollenleistenträger 10 befestigte Lenker 11 an den Seiten eines Gehäuses
der Einschubstation 2 angelenkt ist.
[0014] Die Rollenleiste 9 enthält eine Reihe auf gleicher Spur laufender Rollen 12, deren
Drehachsen quer zur Laufrichtung des Kuvertförderbandes 6 orientiert sind, wobei die
Rollen 12 fliegend auf von dem Rollenleistenträger 10 wegragenden Achsen frei drehbar
gelagert sind. Einzelheiten der Anordnung der Rollen 12 der Rollenleiste 9 werden
nachfolgend genauer unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben. Es sei hier bereits angemerkt,
daß die Rollen 12 entweder gefedert gelagert oder selbstfedemd ausgebildet sind und
daß diese Rollen vergleichsweise großen Durchmesser haben.
[0015] Dorthin, wo der Lauf des Obertrums des Kuvertförderbandes 6 unter den Rollen 12 der
Rollenleiste 9 beginnt, nämlich nahe dem in Figur rechts liegend gezeichneten Ende
des Kuvertiertisches 5, werden von einem Stapel 13 weg vereinzelte Kuverts 14 durch
eine Hilfsfördervorrichtung 15 angefördert. In der Hilfsfördervorrichtung 15 werden
die Kuverts 14 in einer Horizontalrichtung senkrecht zur Laufrichtung des Obertrums
des Kuvertförderbandes 6 bewegt. Die Hilfsfördervorrichtung 15 enthält ein über Rollen
gelegtes Hilfsförderband 16, wobei in Fig. 1 lediglich die mittels eines Antriebs
17 in Umdrehung versetzte Rolle 18 angedeutet ist, deren Scheitel etwa auf dem Niveau
des Kuvertiertisches 5 liegt, so daß das Obertrum des Hilfsförderbandes 16 über Ausschnitte
des Kuvertiertisches 5 geführt und auf der Oberfläche des Kuvertiertisches laufend
angeordnet werden kann, oder derart, daß das Obertrum des Hilfsförderbandes 16 in
einem entsprechenden Ausschnitt des Kuvertiertisches 5 läuft und geringfügig über
dessen oberes Niveau sich erhebt. Das Obertrum des Hilfsförderbandes 16 liegt etwa
auf gleichem Niveau wie das Obertrum des Kuvertförderbandes 6.
[0016] An einem am Kuvertiertisch 5 befestigten Lagerbock 19 ist um eine über dem Niveau
des Kuvertiertisches 5 gelegene, parallel zur Laufrichtung des Kuvertförderbandes
6 orientierte Schwenkachse schwenkbar ein Schwenkrahmen 20 gelagert, der mit Bezug
auf eine vertikale, parallel zur Laufrichtung des Kuvertförderbandes 6 orientierte
Schnittebene etwa U-förmigen Querschnitt aufweist. Von der Unterseite des Schwenkrahmens
20 ragen Gegenhalte-Rollkörper 21 mit ihren jeweils unteren Scheitelpunkten vor und
wirken mit dem Obertrum des Hilfsförderbandes 16 zusammen. Außerdem ist auf dem Schwenkrahmen
20 ein Anschlagschieber 22 verschieblich geführt und mittels einer Feststellvorrichtung
23 in einer bestimmten Stellung fixierbar. Der Anschlagschieber 22 enthält seitlich
zu beiden Seiten des Schwenkrahmens 20 nach abwärts reichende Anschläge 24, deren
untere Enden bis etwas unter das Niveau der Oberseite des Obertrums des Hilfsförderbandes
16 und auch des Niveaus der Oberseite des Obertrums des Kuvertförderbandes 6 reichen.
[0017] Während sich die Hilfsfördervorrichtung 15 mit Bezug auf die Laufrichtung des Förderers
1 auf der einen Seite der Einschubstation 2 befindet, liegt eine Kuvertklappenschließvorrichtung
25 auf der jeweils anderen Seite der Einschubstation 2. Die angegebene Kuvertierstation
enthält bezüglich der Handhabung der Kuverts etwa in der Ebene der Oberseite des Kuvertiertisches
5, gesehen entgegen der Förderrichtung des Förderers 1 drei in Fig. 1 durch strichpunktierte
Linien begrenzte Bereiche, welche mit Bezug auf die Laufrichtung des Kuvertförderbandes
6 nebeneinander liegen, nämlich einen Bereich H, der von der Hilfsfördervorrichtung
15 eingenommen wird, einen Bereich E, der von der Einschubstation 2 eingenommen wird
und einen Bereich K, der von der Klappenschließvorrichtung eingenommen wird. Die Kuvertfördervorrichtung
4 und insbesondere die Rollenleiste 9 und das Kuvertförderband 6 erstrecken sich von
dem Bereich H über den Bereich E bis in den Bereich K und auch über die dazwischenliegenden
Übergangsbereiche hinweg. Dies ist ein sehr wichtiges Merkmal der hier vorgeschlagenen
Kuvertierstation, wie sich besonders deutlich aus der weiter unten folgenden Erläuterung
der Wirkungsweise ergibt.
[0018] Ist bei auf das Kuvertförderband 6 abgesenkter Rollenleiste 9 ein Kuvert 14, das
zuvor bei angehobener Rollenleiste 9 in der Einschubstation 2 mit Beilagen oder Beilagensätzen
gefüllt worden ist, in die Kuvertklappenschließvorrichtung 25 eingefördert worden,
so wird dort die Kuvertklappe unter Abstützung des Kuverts an Anschlag- und Führungsmitteln
26 auf das Kuvert niedergefaltet. Die Faltkante wird von einem kuvertfördernden Klemmspalt
ergriffen und das Kuvert wird im Bereich K in einer Richtung entgegen der Förderrichtung
des Förderers 1 um einen Zylinder 27 gezogen und nunmehr verschlossen über einen Kanal
28 in Richtung des Pfeiles 29 ausgegeben. Diesbezügliche Einzelheiten sind aus Fig.
2 in Verbindung mit den folgenden Erläuterungen erkennbar.
[0019] Die Kuvertklappenschließvorrichtung 25, von der in Fig. 2 nur bestimmte, für die
Funktion bedeutsame Teile durch strichpunktierte Linien angedeutet sind, ist von der
Einschubstation 2 um einen bestimmten Abstand in Laufrichtung des Obertrums des Kuvertförderbandes
6 abgerückt eingezeichnet, um Teile des Antriebs darstellen zu können.
[0020] Wie zuvor schon angedeutet, reicht die Rollenleiste 9 und der mit ihr zusammenwirkende
Beginn des Kuvertförderbandes 6 so weit in den in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien
angedeuteten Bereich der Hilfsfördervorrichtung 15 hinein, daß bei von dem Obertrum
des Kuvertförderbandes 6 abgehobener Rollenleiste 9 der mit Bezug auf die Darstellung
von Fig. 1 und Fig. 2 links liegende Teil eines von der Hilfsfördervorrichtung 15
angelieferten und gegen die Anschläge 24 anlaufenden Kuverts in den Spalt zwischen
der Rollenleiste 9 und dem Obertrum des Kuvertförderbandes 6 gelangt. Andererseits
reicht das mit Bezug auf die Darstellung von Fig. 1 und Fig. 2 links liegende Ende
der Rollenleiste 9 und das links liegende Ende des Obertrums des Kuvertförderbandes
6 so weit in den Bereich der Klappenschließvorrichtung 25 hinein, daß ein in der Einschubstation
2 gefülltes Kuvert vollständig bei abgesenkter Rollenleiste von dem Bereich E der
Einschubstation 2 in den Bereich K der Kuvertklappenschließvorrichtung 25 gefördert
werden kann. In Fig. 2 sind durch strichpunktierte Linien die letzte Rolle 12 der
Rollenleiste 9 und die angetriebene Rolle 8 des Kuvertförderbandes 6 im Bereich der
Kuvertklappenschließvorrichtung 25 liegend dargestellt.
[0021] Auf einer sich quer durch die Einschubstation 2 erstreckenden und in Seitenwänden
der Einschubstation gelagerten Welle, deren geometrische Achse in Fig. 2 mit 30 bezeichnet
ist, sind in axialem Abstand Kettenräder befestigt, um welche die mit Förderfingem
besetzten Förderketten des Förderers 1 gelegt sind. Außerdem sind beidseitig der Einschubstation
2 auf dieser Welle in gleicher Drehstellung Kurvenscheiben 31 befestigt, die jeweils
auf der jeweiligen Gehäuseaußenseite liegen. Die Kurvenscheiben 31 werden jeweils
von einer zugehörigen Tastrolle 32 abgetastet, welche drehbar an einem jeweils zugehörigen
der Lenker 11 gelagert ist, und zwar zwischen dessen Befestigungsstelle an dem Rollenleistenträger
10 einerseits und einem ein Schwenklager 33 aufweisenden hinteren Ende des jeweiligen
Lenkers 11 andererseits. Die Schwenklager 33 der Lenker 11 sind an freien Enden von
Winkelhebeln 34 abgestützt, wobei diese Winkelhebel 34, von denen in Fig. 2 nur der
hier links liegende gezeigt ist, über eine gehäusefest gelagerte, an den Winkelhebeln
34 befestigte starre Achse 35 gekuppelt und durch einen Stelltrieb 36 normalerweise
in einer festen, etwa der in Fig. 2 gezeigten, Stellung gehalten sind. In dieser festen
Stellung bilden die Schwenklager 33 eine gestellfeste Schwenklagerung für die Lenker
11 zum Aufwärtsschwenken oder Abwärtsschwenken der Rollenleiste 9 entsprechend der
Drehstellung der beidseitig der Einschubstation 2 synchron umlaufenden Kurvenscheiben
31. Wird bei stillgesetztem Antrieb für die gemeinsame Welle, deren geometrische Drehachse
bei 30 angedeutet ist, der Stelltrieb 36 verschwenkt, um die Winkelhebel 34 mit Bezug
auf die Darstellung von Fig. 2 im Uhrzeigersinn zu verschwenken, so werden die Lagerstellen
33 der Lenker 11 niedergedrückt und die Lenker 11 werden um die Kurvenscheibentastrollen
32 als Drehpunkte verschwenkt, um die Rollenleiste 9 etwa zur Beseitigung von Betriebsstörungen
unabhängig von einem Umlauf der Kurvenscheiben 31 anheben zu können.
[0022] Auf der gemeinsamen Welle entsprechend der geometrischen Achse 30 sitzt fernerhin
eine Zahnriemenscheibe 37 eines in Fig. 2 allgemein mit 38 bezeichneten Riementriebes,
der über eine Zahnriemenscheibe 39 einen Kurbelantrieb für eine Kuvertierhilfseinrichtung
40 und über eine elliptische Zahnriemenscheibe 41 einen Kurbelantrieb für die Einschubvorrichtung
3 betätigt. Diesbezügliche Einzelheiten bilden jedoch hier nicht Bestandteil der Erfindung
und seien daher auch nicht näher beschrieben.
[0023] Außerdem aber sitzt auf der Welle entsprechend der geometrischen Achse 30 auch noch
eine Nockenscheibe 42, welche von einer am Ende eines Nockentasthebels 43 gelagerten
Nockentastrolle 44 abgetastet wird. Der Nockentasthebel 43 ist auf einer gestellfest
gelagerten Welle 45 der Kuvertklappenschließvorrichtung 25 befestigt, wobei die gestellfeste
Lagerung der Welle 45 in Fig. 2 symbolisch angedeutet ist. Der Fachmann erkennt aus
der Darstellung von Fig. 2, daß die Nockentastrolle 44 dann den Umfang der Nockenscheibe
31 abtastet, wenn die Kuvertklappenschließvorrichtung 25 ordnungsgemäß ganz in Richtung
entgegen der Laufrichtung des Obertrums des Kuvertförderbandes 6 an die Einschubstation
2 herangerückt ist.
[0024] Auf der Welle 45 sind weiterhin Kuvertklappenschließhebel 46 und 47 befestigt an
deren oberen Enden federbelastete Schwenkhebel 48 bzw. 49 gelagert sind zwischen deren
Außenenden eine Kuvertklappenschließrolle 50 etwa spindelförmiger Gestalt freilaufend
gelagert ist.
[0025] Zwischen den Kuvertklappenschließhebeln 46 und 47 und den federbelasteten Schwenkhebeln
48 und 49 hindurch reicht unterhalb der Kuvertklappenschließrolle 50 ein Zweig einer
Bandanordnung 51, welche insgesamt in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet
ist. Der genannte Zweig der Bandanordnung enthält unterhalb und vor der Kuvertklappenschließrolle
50 gelegene Rollen 52, über welche Bänder in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise gelegt
sind. Die Bänder der Bandanordnung verlaufen von dem Scheitel des aus reibungsarmem
Material gefertigten, stillstehenden Zylinder 27 in größerem Abstand vom Niveau des
Kuvertiertisches 5 aus horizontal zu einer Rollenanordnung 53, von hier aus in entgegengesetzter
Richtung entgegen der Laufrichtung des Förderers 1 zu einer Rollenanordnung 54, von
dort nach abwärts zu einer Rollenanordnung 55, dann in Horizontalrichtung unterhalb
des Niveaus des Kuvertiertisches 5 zu der Rollenanordnung 52 und von dort wiederum
zurück, etwa auf dem Niveau des Kuvertfördertisches 5 zu dem Zylinder 27 und um diesen
herum nach aufwärts. Ein Antrieb für die Bandanordnung kann an irgendeiner der Rollenanordnungen
52, 53, 54 oder 55 angeschlossen sein.
[0026] Die Rollenanordnung 52, deren Rollenscheitel nahe der Kuvertiertischoberfläche liegen
und die zusammen mit den über sie gelegten Bändern der Bandanordnung und der unter
der Kuvertklappe eines angelieferten, gefüllten Kuverts frei umlaufenden Kuvertklappenschließrolle
50 einen kuvertfördernden Klemmspalt bilden, bewirken zunächst bei der in Fig.2 gezeigten
Stellung der Kuvertklappenschließrolle 50 keine Förderung eines Kuverts auf der Bandanordnung
und unter den Zylinder 27 hinein. Sobald die Kuvertklappenschließhebel 46 und 47 aber
verschwenkt und die Kuvertklappenschließrolle 50 in etwa horizontaler Richtung an
die Rollenanordnung 52 angenähert wird, faltet die Kuvertklappenschließrolle 50 die
Kuvertklappe auf das von den Anschlagmitteln 26 abgestützte Kuvert nieder und dann
wird die Faltkante von dem Klemmspalt zwischen der vorgeschobenen Kuvertklappenschließrolle
50 und der Bandanordnung bzw. der sie abstützenden Rollenanordnung 52 erfaßt, derart,
daß das gefüllte Kuvert bei angehobener Rollenleiste 9 unter dieser und über das querlaufende
Kuvertförderband 6 hinweg in Richtung parallel zur Förderrichtung des Förderers 1
im Bereich neben der Einschubvorrichtung 2 abgezogen wird.
[0027] Es sei hier noch erwähnt, daß das in die Klappenschließvorrichtung 25 geförderte
Kuvert, dessen Klappe vor dem Schließvorgang auf der umlaufenden Kuvertklappenschließrolle
50 aufliegt, durch eine Bürstenanordnung niedergehalten wird, um zu vermeiden, daß
die Kuvertklappenschließrolle 50 bei der Verschwenkung der Kuvertklappenschließhebel
46 und 47 unter dem gefüllten Kuvert in dessen Gesamtheit durchrutscht und nicht im
Sinne einer Schließung der Kuvertklappe wirksam wird.
[0028] Die Wirkungsweise der hier angegeben Kuvertierstation sei, soweit nicht zuvor bereits
abschnittsweise behandelt, nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert.
[0029] Die von dem Stapel 13 abgezogenen, vereinzelten Kuverts 14 gelangen in den Bereich
der Hilfsfördervorrichtung 15 und werden in Richtung des Pfeiles 60 parallel zu der
Förderrichtung des Förderers 1 (Pfeil 61) gegen die Anschläge 24 des Anschlagschiebers
22 gefördert, wobei der Antrieb 17 für das Hilfsförderband 16 kontinuierlich in Betrieb
gehalten wird, derart, daß nach Anlaufen der der Kuvertöffnung gegenüberliegenden
Kante des Kuverts 14 das Förderband 16 weiterhin unter dem Kuvert 14 durchläuft und
die genannte Kante des Kuverts ständig in Anlage an den Anschlägen 24 hält.
[0030] Bei diesem Vorgang ist die Rollenleiste 9 von dem Obertrum des Kuvertförderbandes
6 abgehoben, so daß ein mit Bezug auf die Darstellung von Fig. 3 links liegender Teil
des Kuverts 14 in einen Spalt zwischen dem Beginn des Obertrums des Kuvertförderbandes
6 und der ersten Rolle (oder mindestens der ersten Rolle) der Rollenleiste 9 eingeschoben
werden kann, derart, daß die vorlaufende Kuvertkante zuverlässig an beiden Anschlägen
24 anläuft.
[0031] Nun wird die Rollenleiste 9 auf das Obertrum des Kuvertförderbandes 6 abgesenkt und
das Kuvertförderband 6 wird durch den Antrieb 7 zur Bewegung des Obertrums mit Bezug
auf die Darstellung auf Fig. 3 von rechts nach links in Betrieb gesetzt, bis das Kuvert
14 präzise in die Position gegenüber der Einschubvorrichtung der Einschubstation 2
bewegt ist. Hierbei erfolgt eine Steuerung des Antriebs 7 in Abhängigkeit von längs
des Kuvertweges angeordneten Sensoren und von deren Ausgangssignalen beaufschlagten
Steuereinrichtungen für den Antrieb 7, sowie eine Fixierung und eine Öffnung mittels
entsprechend gesteuerter Saugnapfanordnungen, wie dem Fachmann an sich bekannt.
[0032] Hat das Kuvert 14 von dem Bereich H der Hilfsfördervorrichtung 15 den Bereich E der
Einschubstation 2 erreicht, so wird die Rollenleiste 9 von dem Obertrum 6 des Kuvertförderbandes
6 angehoben. Das Kuvert wird geöffnet und die Einschubvorrichtung der Einschubstation
2 schiebt Beilagen oder Beilagensätze in das geöffnete Kuvert ein. Gleichzeitig liefert
die Hilfsfördervorrichtung 15 ein neues Kuvert 14 gegen die Anschläge 24 und in den
Spalt zwischen der ersten Rolle oder den ersten Rollen der Rollenleiste 9 und den
Beginn des Obertrums des Kuvertförderbandes 6.
[0033] Ist das in dem Bereich E der Einschubstation 2 befindliche Kuvert gefüllt, so wird
die Rollenleiste 9 wieder gegen das Obertrum des Kuvertförderbandes 6 abgesenkt. Der
Antrieb 7 setzt das Kuvertförderband 6 in Bewegung und das im Bereich E befindliche,
gefüllte Kuvert wird in dem Bereich K der Kuvertklappenschließvorrichtung 25 gefördert
und gleichzeitig wird das im Bereich H befindliche, von der Hilfsvorrichtung 15 angeförderte
Kuvert aus dem Bereich H der Hilfsfördervorrichtung 15 in dem Bereich E der Einschubstation
2 befördert.
[0034] Danach wird die Rollenleiste 9 wieder von dem Obertrum des Kuvertförderbandes 6 abgehoben,
so daß nun die Kuvertklappenschließvorrichtung 25 mit der Kuvertklappenschließrolle
50 die Kuvertklappe auf das Kuvert niederfalten und das verschlossenen Kuvert entsprechend
dem Pfeil 62 abziehen, über den Zylinder 27 fördern und wenden kann, während das zuvor
von dem Bereich H in den Bereich E geförderte Kuvert 14 in der Einschubstation 2 gefüllt
wird und gleichzeitig ein neues Kuvert 14 gegen die Anschläge 24 gefördert wird.
[0035] Wenn nun die Rollenleiste 9 neuerlich gegen das Obertrum des Kuvertförderbandes 6
abgesenkt wird, so wiederholen sich die zuvor beschriebenen Vorgänge.
[0036] Durch Inbetriebhalten des Antriebs 17 für das Hilfsförderband 16 nach Anlaufen des
der Kuvertöffnung gegenüberliegenden Randes des Kuverts an den Anschlägen 24 wird
erreicht, daß das Kuvert auch während der Zeit, während nur die erste Rolle der Rollenleiste
9 und der Beginn des Kuvertförderbandes 6 ein abzuförderndes Kuvert erfaßt haben,
das Kuvert zuverlässig ausgerichtet bleibt und demgemäß mit präziser Ausrichtung den
Bereich E vor der Einschubstation 2 erreicht.
[0037] Aus Fig. 4 ist zu erkennen, daß der Rollenleistenträger 10 der Rollenleiste 9 die
Gestalt eines langgestreckten Balkens rechteckigen Querschnittes hat und fest mit
den in Richtung auf das Gehäuse der Einschubstation 2 abstehenden Lenkern 11 verbunden
ist. An dem Rollenleistenträger 10 sind Achsstümpfe 64 befestigt, auf denen fliegend
die Rollen 12 gelagert sind.
[0038] Die Rollen sind aus federndem Kunststoff gefertigt, wobei der elastisch nachgiebige,
jedoch trotzdem noch eine ausreichende Formstabilität aufweisende Rollenmantel 65
jeweils über elastisch nachgiebige Speichenlamellen 66 mit einer Rollennabe 67 verbunden
ist. Der Außenumfang des Rollenmantels 65 hat einen vergleichsweise hohen Reibwert
gegenüber der Oberfläche von zwischen den Rollen 12 und dem Obertrum des Kuvertförderbandes
6 durchlaufenden Kuverts.
[0039] Gemäß einer in der Zeichnung nicht gezeigten weiteren Ausgestaltung kann an dem Leistenträger
10 in dem Bereich vor der Einschubstation 2 eine Saugnapfanordnung montiert sein,
welche über flexible Leitungen mit einer gehäusefesten Vakuumquelle verbunden ist
und mittels von einer zentralen Steuereinrichtung aus gesteuerter Ventile ein- und
ausgeschaltet werden kann, wobei die Saugnapfanordnung beim Absenken der Rollenleiste
9 zum Abfördern eines gefüllten Kuverts aus dem Bereich E nicht wirksam geschaltet
ist, jedoch dann, wenn ein Kuvert aus dem Bereich H bei abgsenkter Rollenleiste 9
den Bereich E erreicht hat, eingeschaltet wird und dann beim Anheben der Rollenleiste
9 bewirkt, daß das Kuvert geöffnet wird.
[0040] Wie zuvor bereits angedeutet enthält die hier angegebene Kuvertiereinrichtung an
geeigneten Stellen des Kuvertiertisches 5 Sensoren zur Meldung und Überwachung der
jeweiligen Stellung der geförderten Kuverts sowie Führungsmittel und Abstützmittel,
und außerdem über Durchbrüche des Kuvertiertisches 5 wirksame Saugnapfanordnungen
zur Fixierung bestimmter Kuvertstellungen dann, wenn die Rollenleiste angehoben ist.
Diesbezügliche Einzelheiten sind jedoch in der Zeichnung zur Vereinfachung der Darstellung
weggelassen.
1. Kuvertierstation mit einem Kuvertiertisch (5), der an eine Einschubstation (2) einer
Postbearbeitungsmaschine angebaut ist, in welcher Beilagen oder Beilagensätze mittels
eines Förderers (1) in die Einschubstation (2) gefördert und mittels einer Einschubvorrichtung
(3) in Kuverts (14) geschoben werden, welche mittels einer Kuvertfördervorrichtung
(4) auf dem Kuvertiertisch (5) in eine Lage gegenüber der Einschubvorrichtung (3)
gefördert und dort geöffnet für die Aufnahme der Beilagen oder Beilagensätze bereitgehalten
und nach Füllung weiter gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuvertfördervorrichtung (4) ein umlaufendes Kuvertförderband (6) enthält, dessen
Obertrum über den Kuvertiertisch (5) geführt ist und quer zur Einschubrichtung orientiert
ist, daß auf die Oberseite des Obertrums des Kuvertförderbandes (6) eine mit federnden
oder gefederten Rollen (12) besetzte Rollenleiste (9) gesteuert absenkbar bzw. von
ihr anhebbar ist, daß angeförderte Kuverts (14) bei abgesenkter Rollenleiste (9) in
einer Lage gegenüber der Einschubvorrichtung (3) stillgesetzt werden, bei angehobener
Rollenleiste (9) gefüllt werden und bei wieder abgesenkter Rollenleiste (9) weiter
gefördert werden, und daß das Ende des Obertrums des Kuvertförderbandes (6) und die
diesem gegenüberliegenden, federnden oder gefederten Rollen (12) der Rollenleiste
(9) in einem mit Bezug auf die Förderrichtung des Förderers (1) auf einer Seite neben
der Einschubstation (2) gelegenen Abgabebereich (K) angeordnet sind, derart, daß gefüllte
Kuverts bei abgesenkter Rollenleiste (9) von dieser in Zusammenwirkung mit dem Kuvertförderband
(6) aus der Position gegenüber der Einschubvorrichtung in ihrer Gesamtheit in den
Abgabebereich förderbar sind.
2. Kuvertierstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Abgabebereich eine Kuvertklappenschließvorrichtung (25) hineinreicht.
3. Kuvertierstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Bezug auf die Förderrichtung des Förderers (1) auf der anderen Seite neben der
Einschubstation (2) am Beginn des Obertrums des Kuvertförderbandes (6) mittels einer
Hilfsfördervorrichtung (15) Kuverts (14) aus einer Horizontalrichtung senkrecht zur
Laufrichtung des Obertrums des Kuvertförderbandes (6) vereinzelt gegen insbesondere
einstellbare Anschläge (24) derart anförderbar sind, daß Teilbereiche des jeweiligen,
gegen die Anschläge (23) angelaufenen Kuverts in den Spalt zwischen der angehobenen
Rollenleiste (9) und dem Beginn des Obertrums des Kuvertförderbandes (6) reichen,
derart, daß das betreffende Kuvert beim Absenken der Rollenleiste (9) gegen das Obertrum
des umlaufenden Kuvertförderbandes (6) in dessen Förderrichtung vor die Einschubvorrichtung
(3) gezogen wird.
4. Kuvertierstation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zufördern der vereinzelten Kuverts (14) aus einer Horizontalrichtung senkrecht
zur Laufrichtung des Obertrums des Kuvertförderbandes (6) von einer Kuvertvereinzelungsstation
aus mittels eines insbesondere kontinuierlich in Betrieb gehaltenen Hilfsförderbandes
(16) und damit zusammenwirkender Gegenhalterollkörper (18) oder Gegenhaltebändern
erfolgt.
5. Kuvertierstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenleiste (9) an den Vorderenden zweier gegenüber den Seitenwänden eines Gehäuses
der Einschubstation (2) schwenkbar abgestützten Lenkern (11) befestigt ist, welche
jeweils in entsprechenden Bereichen zwischen ihrem Schwenklager (33) und ihrer Befestigungsstelle
an der Rollenleiste (9) Kurvenscheibentastrollen (32) tragen, welche jeweils an Kurvenscheiben
(31) anliegen, die auf einer Welle mit angetriebenen Rollen oder angetriebenen Kettenrädern
des Förderers (1) sitzen, derart, das Auf- und Abbewegungen der Rollenleisten (9)
synchron mit der Zuförderung der Beilagen oder Beilagensätze mittels des Förderers
(1) durch einen gemeinsamen Antrieb erfolgt.
6. Kuvertierstation nach Anspruch 2 und Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kurvenscheiben (31) und die Kettenräder oder Rollen des Förderers (1) tragende
Welle auch eine auf ihr befestigte Nockenscheibe (42) antreibt, welche mit einer Nockentastrolle
(44) zusammenwirkt, die über einen Nockentasthebel (43) eine Welle (45) verschwenkt,
an welcher ein Paar von Kuvertklappenschließhebeln (46, 47) befestigt ist, an deren
äußeren Enden federbelastete Schwenkhebel (48, 49) gelagert sind, zwischen deren Außenenden
eine Kuvertklappenschließrolle (50) freilaufend gelagert ist, die auf Bändern aufliegt,
die über in der Kuvertklappenschließvorrichtung (25) gelagerte Rollen (52) geführt
sind, deren Scheitel nahe der Kuverttischoberfläche liegt und die zusammen mit den
über sie gelegten Bändern und der unter der Kuvertklappe eines angelieferten, gefüllten
Kuverts frei umlaufenden Kuvertklappenschließrolle (50) einen kuvertfördernden Klemmspalt
bilden, sobald die Kuvertklappenschließhebel (46, 47) nockenscheibenbetätigt verschwenkt
werden, wobei die Kuvertklappenschließrolle (50) zunächst die Kuvertklappe auf das
Kuvert niederfaltet und dann die Faltkante im kuvertfördenden Klemmspalt erfaßt, derart,
daß das gefüllte Kuvert bei angehobener Rollenleiste (9) unter dieser und über das
Ende des Obertrums des Kuvertförderbandes (6) hinweg in Richtung parallel zur Förderrichtung
des Förderers (1) im Bereich neben der Einschubstation (2) abgezogen wird.
7. Kuvertierstation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenleiste (9) an einem parallel zu dem Kuvertförderband (6) orientierten Rollenleistenträger
(10) vorzugsweise fliegend gelagerte Rollen aus federndem Kunststoff aufweist, deren
Rollenmantel (65) jeweils über elastisch nachgiebige Speichenlamellen (66) mit einer
Rollennabe (67) verbunden ist.