| (19) |
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(11) |
EP 1 223 290 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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12.09.2007 Patentblatt 2007/37 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2004 Patentblatt 2004/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.12.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Drehtüranlage
Revolving door arrangement
Construction de porte tournante
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
10.01.2001 DE 10100985
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.07.2002 Patentblatt 2002/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Kaba Gallenschütz GmbH |
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77815 Bühl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Eichner, Harald
77963 Schwanau-Ottenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Truckenmüller, Frank et al |
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Geitz Truckenmüller Lucht
Patentanwälte
Kriegsstrasse 234 76135 Karlsruhe 76135 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 354 439 CA-A- 1 127 008 DE-A- 1 659 875 DE-A- 3 102 756 DE-C- 3 833 787 DE-C- 4 442 191 DE-U- 9 015 868 DE-U- 29 918 544
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WO-A-97/25509 DD-A- 256 296 DE-A- 2 758 089 DE-A- 3 815 195 DE-C- 3 940 176 DE-U- 1 685 854 DE-U- 29 905 967 US-A- 2 523 989
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Drehtüranlage mit einer zwischen zylindersegmentförmigen
Begrenzungswänden, die auf einander gegenüberliegenden Seiten je einen Durchgangsbereich
haben, aufgenommen und um eine vertikale Türdrehachse, vorzugsweise mittels eines
Antriebes drehbaren mehrflügeligen Drehtür, deren Flügel bis nahe an die Begrenzungswände
heranreichen und von denen wenigstens ein Flügel um eine vertikale Fügelachse aus
einer Grundstellung, in der die Flügel sich unter vorzugsweise gleichen Winkelabständen
von der Türdrehachse forterstrecken, in eine den im wesentlichen unbehinderten Personendurchgang
ermöglichende Öffnungslage verschwenkbar ist.
[0002] Eine derartige Drehtüranlage ist aus der
EP 0 606 193 A1 bekannt. Bei dieser Drehtüranlage sind die Flügel einer mehrflügeligen Drehtür, die
ihrerseits mittels eines Antriebsmotors um eine Achse drehend antreibbar ist, um im
Bereich der bis an zylindersegmentförmige Begrenzungswände reichenden Flügelenden
angeordnete vertikale Anlenkachsen aus einer Grundstellung, die einen kontrollierten
Personendurchgang ermöglicht, in einen breiten Durchgang freigebende Öffnungslagen
und aus letzteren wieder in ihre Grund stellungen zurückverschwenkbar. Das Verschwenken
der Flügel in ihre Öffnungslagen und zurück kann dabei von Hand oder auch mittels
den Flügeln zugeordneter Antriebe motorisch erfolgen. Der Drehtürantrieb ist dabei
so gesteuert, daß zum Beispiel bei vierflügeligen Drehtüren die Flügel mit ihren von
der Drehtür-Drehachse entfernten Enden bei Stillstand der Drehtür jeweils in der Nähe
der die Begrenzungswände durchbrechenden Durchgangsbereiche stehen.
[0003] Derartige Drehtüren mit aus ihren Grundstellungen in Öffnungslagen abklappbaren Flügeln
ermöglichen das Eröffnen breiter Durchgänge. Dies ist bei großem Besucherandrang oder
auch zum Durchschieben größerer Warenposten nützlich. Derartig breiten Durchgängen
kommt aber insbesondere auch als Fluchtweg Bedeutung zu.
[0004] Bei einem Verschwenken der Flügel in die einen im wesentlichen unbehinderten Personendurchgang
ermöglichende Öffnungsstellung kann es jedoch bei einem absichtlichen oder unabsichtlichen
Zurück- oder Weiterdrehen der Drehtür zu einem Einklemmen von sich im Durchgangsbereich
aufhaltenden Personen, insbesondere von Kindern, zwischen dem freien Ende eines Flügels
und der gegenüberliegenden Begrenzungswand kommen. Wegen des konstruktionsbedingt
auftretenden Kniehebeleffektes können dabei ganz erhebliche Verletzungen auftreten:
[0005] Eine Drehtüranlage mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 ist
aus der
US 2,523,980 A bekannt geworden. Dort sind die Türflügel an ihren oberen und unteren Enden mit die
Türdrehachse vollständig umgreifenden Gelenkplatten versehen, über welche die Türflügel
um ihre koaxial zu der Türdrehachse angeordnete vertikale Flügelachse um die drehfest
im Boden verankerte Türachse verschwenkbar sind. Die sich von der Türdrehachse horizontal
nach außen erstreckenden Gelenkplatten sind mit langlochartigen Schlitzen versehen,
in denen die Türflügel über vertikale Bolzen um eine vertikale und parallel zur Türdrehachse
verlaufende Drehachse verschwenkbar sind. Diese Konstruktion ist auf den Einsatz vergleichsweise
kleiner und leichter Türflügel beschränkt und ist aufwändig.
[0006] Die
DE-OS 1 685 854 offenbart eine mehrflügelige Drehtür, bei der an einer Mittelsäule aus Kunststoff
zwei Türflügelpaare angelenkt sind, so dass die Türflügel paarweise gemeinsam gegeneinander
geschlagen werden können. In dieser Stellung besteht insbesondere bei einem erhöhten
Personenaufkommen und im Fluchfall ein noch immer erhebliches Verletzungsrisiko.
[0007] Aus der
DE 90 15 868 U1 ist eine Sicherheitsdrehtür bekannt geworden, bei welcher die Türflügel drehfest
mit der Türsäule verbunden sind.
[0008] Die
EP 0 354 439 B1 offenbart ein korrosionsgeschütztes Scharnier für Fensterflügel und dergleichen.
Das Scharnier umfasst zwei Gewindebolzen zur Befestigung an einem Fensterrahmen. Diese
Gewindebolzen weisen jeweils gabelähnliche Enden auf, die komplett von einer korrosionsschützenden
dicken Schicht aus festem Kunststoff umgeben sind. Diese Konstruktion ist für die
Lagerung von Flügeln von Drehtüranlagen ungeeignet.
[0009] Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Drehtüranlage zu schaffen, die bei
günstigen Durchgangs- und Fluchtwegmöglichkeiten und bei einem minimalen Verletzungsrisiko
einen über lange Zeit sicheren Betrieb sowie günstige Montage- und Demontageverhältnisse
ermöglicht und die insbesondere bei großen und/oder schweren Flügeln, auch bei nicht
exakt ausgerichteten Flügellagerteilen, stets eine großflächige und gleichmäßige Aufnahme
der durch das Gewicht der Flügel bedingten Vertikalkräfte in Verbindung mit einer
besonders stabilen Lagerung ermöglicht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0011] Bedingt durch die vergleichbar einfach erscheinende Maßnahme, daß der wenigstens
eine abklappbare Flügel separat, vorzugsweise unabhängig von den anderen Flügeln,
um die koaxial zu der Türdrehachse angeordnete vertikale Flügelachse verschwenkbar
ist, sind günstige Durchgangs- und Fluchtwegmöglichkeiten geschaffen, wobei ein Verletzungsrisiko
bedingt durch den beim Abklappen des Flügels stets gleichbleibend klein gestaltbaren
Abstand zwischen dessen freien, den Begrenzungswänden zugewandten Stirnende und der
jeweiligen Begrenzungswand ausgeschlossen bzw. minimal ist.
[0012] Dadurch-, daß der Flügel an einer die Türdrehachse enthaltenden und koaxial zu dieser
angeordneten Lagerwelle gelagert ist, sind eine langzeit stabile Lagerung des Flügels
sowie einfache Montage- und Demontageverhältnisse ermöglicht.
[0013] Dadurch, daß der Flügel derart gelagert ist, daß sein Gewicht im Wesentlichen von
einem im Bereich des unteren Endes der Lagerwelle angeordneten Lager aufgenommen ist,
lassen sich ungünstige Kippverhältnisse vermeiden und es läßt sich eine stabile Lagerung
erreichen.
[0014] Dadurch, daß der abklappbare Flügel mit wenigstens einem an der Lagerwelle anlenkbaren
Lagerelement verbunden ist, das einen der Lagerwelle zugeordneten Wellenlagerteil
und einen dem Flügel zugeordneten Flügellagerteil umfaßt, wobei der Wellenlagerteil
die Lagerwelle wenigstens teilweise umfaßt und voneinander wegweisende parallele Lagerflächen
zur Aufnahme vertikaler Kräfte aufweist, wobei der Flügellagerteil um eine parallel
zu den Lagerflächen angeordnete Lagerelementachse verschwenkbar an dem Wellenlagerteil
angelenkt ist, ergeben sich insbesondere bei großen und/oder schweren Flügeln große
Vorteile, da auch bei nicht exakt ausgerichteten Flügellagerteilen stets die durch
das Gewicht der schweren Flügel bedingten Vertikalkräfte großflächig und gleichmäßig
von den Lagerflächen der Wellenlagerteile aufgenommen werden können, die sich vorzugsweise
unter Zwischenlage geeigneter Axialgleitlager aufeinander abstützen. Dabei versteht
es sich, daß bei einer Anzahl von n abklappbaren Flügeln wenigstens n minus 1 Wellenlagerteile
mit den voneinander wegweisenden parallelen Lagerflächen zu versehen sind, während
der zu oberst liegende Wellenlagerteil sich nur mit einer unteren Lagerfläche direkt
oder unter Zwischenlage eines geeigneten Gleitringes auf der darunter befindlichen
oberen Lagerfläche des nächstfolgenden Wellenlagerteils abstützen kann.
[0015] Dadurch, daß der Flügellagerteil als Lagergabel und der Wellenlagerteil als Gabelaufnahme
gestaltet, wobei die Lagergabel die Gabelaufnahme mit ihren beiden Gabelschenkeln
umfaßt, die um die Lagerelementachse verschwenkbar an der Gabelaufnahme angelenkt
sind, ist eine besonders stabile Lagerung sowie beispielsweise in Verbindung mit den
vorstehend beschriebenen Maßnahmen eine einfache Montage bzw. Demontage ermöglicht.
[0016] Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Flügellagerteil und der Wellenlagerteil lösbar
miteinander verbunden sind, um eine einfache Montage und Demontage der Flügel an der
Lagerwelle zu ermöglichen. Für eine lösbare Verbindung eignen sich beispielsweise
zwei mit einem Innengewinde versehene Paßbolzen die in hierzu passend gestaltete Aufnahmebohrungen
passend eingesetzt werden können und die mittels einer geeigneten Hilfsvorrichtung
auch wieder aus den Paßbohrungen entfernt werden können.
[0017] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante ist die vertikale Lagerwelle
im Bereich ihres unteren Endes an einem Lager derart gelagert, daß sie Kipp-Taumel-Bewegungen
relativ zu einer einen Drehpunkt enthaltenden Vertikalachse um diesen Drehpunkt ausführen
kann. Auf dieser Weise läßt sich vorteilhaft ein Freiheitsgrad in vertikaler Richtung
schaffen, so daß durch diese pendelnde Lagerung auch bei wechselnden Temperaturen
keine durch unterschiedliche Wärmeausdehnung bedingte Schwierigkeiten, beispielsweise
eine schwergängige bzw. verklemmte Drehtür auftreten.
[0018] Zweckmäßigerweise sind die Lagerwelle im Bereich ihres unteren Endes und/oder die
Flügel an einem Pendelrollenlager gelagert. Gemäß einer bevorzugten alternativen Ausführungsvariante
weist das Lager für die Lagerwelle und/oder das Lager für die Flügel einen kalottenförmigen
Lagerkopf auf, der in einer Lagerpfanne gelagert ist. Dadurch läßt sich ein besonders
robustes und kostengünstiges sowie eine lange Lebensdauer aufweisendes Lager schaffen,
mit dem eine einfache Montage und Demontage möglich sind. Gemäß einer zweckmäßigen
Weiterbildung ist der Lagerkopf mit einer Kugelkalotte gestaltet und von der Lagerpfanne
wenigstens teilweise umfaßt, die sich zu einer Zentralachse konisch verjüngende Wandteile
aufweist, auf denen sich die Kugelkalotte abstützt.
[0019] Dabei ist es ferner zweckmäßig, wenn die Lagerpfanne vorzugsweise an oder in einem
Kegelrollenlager aufgenommen ist.
[0020] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante sind die Flügel und die Lagerwelle
an einem gemeinsamen Lager gelagert, so daß das Gewicht der Flügel und der Lagerwelle
sowie des Antriebs und der Bremseinheit von einem einzigen Lager aufgenommen wird.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Lagerwelle im Bereich ihres oberen
Endes lösbar mit einer vorzugsweise als Hohlwelle gestalteten Getriebeabtriebswelle
eines Getriebemotors verbunden und koaxial zu dieser angeordnet. Dies ermöglicht eine
günstige Montage bzw. Demontage und bedeutet im übrigen im Vergleich zu den aus dem
Stande der Technik vorbekannten aufwendigen Konstruktionen, die eine separate Lagerung
der Lagerwelle bedingt durch eine gegenüber der Türdrehachse versetzt angeordnete
Abtriebswelle des beispielsweise mit einem Riemen oder Kettenantrieb gestalteten Antriebs
benötigen, entsprechende Vorteile.
[0022] Vorteilhafterweise ist die Lagerwelle im Bereich ihres oberen Endes vorzugsweise
lösbar an einem Stützlager gelagert, das sich über wenigstens zwei, vorzugsweise drei
Drehmomentstützen an einem Korpus der Drehtüranlage abstützt, wobei jede Drehmomentstütze
mit Justiermitteln zur Einstellung der Lage des Stützlagers und folglich der Lagerwelle
relativ zu dem Korpus versehen ist. Auf diese Weise kann die Drehtür exakt justiert
werden, um einen gleichbleibenden Abstand zwischen den Flügeln und den Begrenzungswänden
sicher zu stellen.
[0023] Hierzu weisen die Drehelementstützen vorteilhafterweise jeweils ein mit einem gegenläufigen
Gewinde versehenes erstes Justierelement auf, das mit einem dazu passenden Gewinde
versehenen zweiten Justierelement derart zusammenwirkt, daß bei einer Drehung des
mit dem gegenläufigen Gewinde versehenen ersten Justierelements eine transversale
Verschiebung des ersten Justierelements relativ zu dem zweiten Justierelement bewirkt
wird. Dies erleichtert die Justierung und ermöglicht eine langzeit stabile Lage der
Lagerwelle und der Türflügel.
[0024] Vorteilhafterweise sind die Flügel mittels der eine Abtriebswelle aufweisenden Antriebes
um die Türdrehachse verschwenkbar, wobei die Abtriebswelle mit einer Kurvenscheibe
koppelbar ist, die mit den Flügeln in Wirkverbindung bringbar ist. Dabei ist es zweckmäßig,
wenn die Kurvenscheibe fest, vorzugsweise lösbar mit der Abtriebswelle des als Getriebemotor
gestalteten Antriebs verbunden ist.
[0025] Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung ist die Kurvenscheibe mit wenigstens
einem ersten Rastelementteil versehen, wobei die Anzahl an ersten Rastelementteilen
der Anzahl an in eine Öffnungslage abklappbaren Flügeln entspricht, und wobei im Falle
mehrerer erster Rastelementteile diese über den Umfang der Kurvenscheibe in vorzugsweise
gleichen Winkelabständen angeordnet sind, und daß jeder abklappbare Flügel im Bereich
seines oberen Endes mit einem zweiten Rastelementteil verbunden ist, der mit dem ersten
Rastelementteil derart in Wirkverbindung bringbar ist, daß bei angetriebener Kurvenscheibe
eine Wirkverbindung zwischen dem Antrieb und dem Flügel vermittelt und daß vorzugsweise
bei einem Stillstand der Kurvenscheibe jeder abklappbare Flügel unter Einwirkung einer
vorbestimmbaren Kraft um die Flügelachse in seine Öffnungslage verschwenkbar ist.
In anderer vorteilhafter Darstellung ist eine mit der Türdrehachse wirkverbundene
Kurvenscheibe vorgesehen, die einer der Anzahl an Flügeln entsprechende Anzahl an
Rastpunkten und zwischen letzteren radial vorspringenden Kurvenabschnitten sowie einen
federelastisch radial an die Kurvenscheibe angedrückten Mitläufer aufweist.
[0026] Auf diese Weise ist keine starre, sondern eine flexible Antriebsverbindung zu den
Flügeln geschaffen, so daß die beim Abbremsen der Flügel auftretenden Impulskräfte
verringert werden. Wenn ein angetriebener Flügel gegebenenfalls auf eine Person auffährt,
kann bei gegebener Drehgeschwindigkeit der Drehtür die Aufprallenergie wirksam abgebaut
werden bzw. kann bei einer maximal zulässigen Auftreffkraft eine schnellere Drehgeschwindigkeit
der Drehtür realisiert werden. Bei stillstehender, blockierter Kurvenscheibe kann
auch im stromlosen Zustand der Flügel entweder durch eine bestimmte, kurzzeitig erhöhte
Krafteinwirkung manuell abgeklappt werden, um so einen Durchgangsweg frei zu machen
oder kann bei gleichmäßiger Krafteinwirkung die gesamte Drehtür in Drehung versetzt
werden, so daß auch in diesem Fall eine sich noch in der Drehtüranlage befindliche
Person die Drehtüranlage unproblematisch verlassen kann und folglich bei Stromausfall
auch als manuelle Karusseltür betrieben werden kann.
[0027] Dabei ist es von Vorteil, wenn der erste Rastelementteil mit einer U- bzw. V-förmigen,
radial vorspringende Führungsflanken aufweisenden Ausnehmung und der zweite Rastelementteil
mit einem in die Ausnehmung radial eingreifenden und von den Führungsflanken federelastisch
rückstellbaren Andrückelement gestaltet sind, wobei vorzugsweise dessen Anpreßkraft
stufenlos einstellbar ist.
[0028] Es ist ferner zweckmäßig, wenn der zweite Rastelementteil mit einer Gasdruckfeder
gestaltet ist, die an ihrem der Ausnehmung des ersten Rastelementteils zugeordneten
freien Ende eine Kurvenrolle ausgebildete Führungsrolle aufweist, die an den Führungsflanken
der Ausnehmungen und zwischenliegenden Führungsflächen der Kurvenscheibe entlangführbar
ist. Dies ermöglicht günstige Andrück- und Führungsverhältnisse und erlaubt ein fein
dosiertes Einstellen der Andrückkraft und folglich der Rückstellkraft.
[0029] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist eine der Anzahl an anklappbaren
Flügeln entsprechende Anzahl an Sperriegeln vorgesehen, wobei jeder Sperriegel mit
der Kurvenscheibe verbunden ist und mit dem jeweiligen Flügel derart in Sperreingriff
bringbar ist, daß ein Verschwenken des Flügels um seine Flügelachse auf einen vorbestimmten
Winkelbereich begrenzt ist, und wobei der Sperriegel beim Eintritt eines bestimmten
Ereignisses, wie Stromausfall oder Stromabschaltung, den Flügel freigibt, so daß dieser
frei um seine Flügelachsen verschwenkbar ist. Auf diese Weise kann die Tür für Flucht
und Rettungswege eingesetzt werden.
[0030] Dabei ist es zweckmäßig, wenn jeder abklappbare Flügel eine im Bereich seines oberen
Endes fest mit diesem verbundene Riegelaufnahme aufweist, die eine sich über einen
vorbestimmten Winkel um die jeweilige Flügelachse erstreckende Ausnehmung zur Aufnahme
des Sperriegels aufweist.
[0031] Schließlich ist es besonders vorteilhaft, wenn sich der Sperriegel in einer Fahrlagenstellung,
in der der Antrieb der Flügel über die in gegenseitigem Eingriff stehenden Rastelementteile
erfolgt, sich in einer Grundstellung relativ zu der sich beiderseits erstreckenden
Ausnehmung befindet, aus der ein beidseitiges Verschwenken des Flügels um dessen Flügelachse
um einen bestimmten Schwenkwinkel möglich ist, wobei vorzugsweise der Schwenkwinkel
etwa plus/minus 10 Grad beträgt. Auf diese Weise lassen sich vorteilhaft die bereits
vorstehend beschriebenen Sicherheitsfunktionen erfüllen.
[0032] Es ist ferner vorteilhaft, wenn im Bereich einer Schließkante einer der sich über
einen Umfangswinkel um die Türdrehachse erstreckenden zylinderförmigen Begrenzungswände
ein Feststellriegel vorgesehen ist, der im Falle eines bestimmten Ereignisses, wie
Stromausfall oder Stromabschaltung, in die Umlaufbahn der Flügel greift und daß auf
diese Weise das Verschwenken der Flügel um ihre Flügelachsen bis in einen dem Umfangswinkel
der zugeordneten Begrenzungswand entsprechenden Abdeckungsbereich ermöglicht und diese
dort an einer Weiterverschwenkung gehindert sind.
[0033] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist mit der Abtriebswelle
des Antriebes eine vorzugsweise elektromagnetische Bremse koppelbar, die mit einer
vorzugsweise ringförmigen Bremsscheibe ausgebildet ist. Dabei ist die Bremsscheibe
zweckmäßigerweise konzentrisch zu der Türdrehachse angeordnet, wobei deren Scheibenebene
normal zu der Türdrehachse ausgebildet ist. Auf diese Weise kann im Gegensatz zu den
aus dem Stande der Technik bekannten Ausführungen eine Zerstörung oder Schädigung
des Getriebes und der Wellen-/Nabeverbindung wirksam verhindert werden. Ferner läßt
sich mit den auf die Bremsscheibe einwirkenden Bremsbacken eine besonders sichere
und schnelle Abbremsung auch schwerer Türflügel erreichen.
[0034] Es ist ferner zweckmäßig, wenn der oder jeder Flügel mit wenigstens einem Sensor
zur Steuerung bzw. Regelung der Drehung der Flügel um die Türdrehachse bzw. die Flügelachse
versehen ist. Als derartige Sensoren kommen insbesondere Aufprallschutzsensoren in
Frage, wobei ein erster Auflaufsensor in der Form einer Fersenleiste vorgesehen sein
kann und wobei ein zweiter, optischer, vorzugsweise IR-Sensor der im Bereich des oberen
Endes jedes Flügels angebracht sein kann, eine optische Kontrolle des in Drehrichtung
vor dem sich drehenden Türflügel liegenden Raumes ermöglicht.
[0035] Wenn der Sensor bzw. die Sensoren mit elektrischen Leitungen gekoppelt ist bzw. sind,
sind diese elektrischen Leitungen zweckmäßigerweise über eine Schleifringanordnung
mit konzentrisch zu der Türdrehachse bzw. der Flügelachse angeordneten Schleifringen
mit der Steuer- bzw. Regeleinrichtung verbunden. Dabei ist es ferner zweckmäßig, wenn
eine erste Schleifringanordnung am oberen Ende der Lagerwelle mit mehreren in Richtung
der Türdrehachse beabstandet zueinander und um den Umfang der Türdrehachse angeordneten
Schleifringen, vorzugsweise als gekapselte Schleifringdose vorgesehen ist, und daß
eine zwischen der ersten Schleifringanordnung und der Getriebeabtriebswelle angeordnete
zweite Schleifringanordnung mit mehreren konzentrisch beabstandeten, in einer normal
zur Türdrehachse bzw. der Flügelachse ausgebildeten Ebene beabstandet zueinander angeordneten
Schleifringen, vorzugsweise als Schleifringscheibenanordnung gestaltet ist. Auf diese
Weise kann die Drehtüre beliebig gedreht werden, ohne daß die Gefahr von verdrehten
oder abgescherten Kabeln besteht. Die vorstehend bschriebenen Schleifringanordnungen
bedeuten eine vorteilhafte Platzersparnis und ermöglichen eine einfache Montage bzw.
Demontage.
[0036] Ganz besonders vorteilhafte Montage- bzw. Demontageverhältnisse können zudem erreicht
werden, wenn der Antrieb, die Bremse und vorzugsweise die Kurvenscheibe eine gemeinsame,
mit der Lagerwelle fest, jedoch lösbar verbindbare Einheit ausbilden. Diese Einheit
läßt sich in günstiger Weise beim Hersteller vormontieren und kann anschließend am
eigentlichen Aufstellungsort in einfacher Weise auf dem Korpus der Drehtüranlage aufgesetzt
und dort mit den übrigen Teilen der Drehtüranlage verbunden werden.
[0037] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung ist jeder einzelne
aklappbare Flügel separat, vorzugsweise unabhängig von den anderen Flügeln um eine
koaxial zu der Türdrehachse angeordnete vertikale Flügelachse verschwenkbar.
[0038] Vorstehende Maßnahmen tragen sowohl einzeln als auch in Kombination untereinander,
insbesondere bei Drehtüranlagen mit großen und/oder schweren Flügeln zu günstigen
Durchgangs- und Fluchtwegmöglichkeiten bei einem minimalen Verletzungsrisiko und einem
über lange Zeit sicheren Betrieb sowie zu günstigen Montage- und Demontageverhältnisse
bei.
[0039] Weitere Merkmale, Vorteile und Gesichtspunkte der Erfindung sind dem nachfolgenden,
anhand der Figuren abgehandelten Beschreibungsteil entnehmbar, in dem ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben wird.
[0040] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch die Drehtüranlage mit in ihrer Grundstellung stehenden
Türflügeln bei einem etwa in der Ebene von zwei miteinander fluchtenden Flügeln verlaufenden
Schnitt;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Korpus der hier mit vier Türflügeln gestalteten Drehtüranlage;
- Fig. 3
- einen stark vergrößerten Vertikalschnitt durch den unteren Lagerbereich der Lagerwelle
und der Türflügel, mit einem Lager für die Lagerwelle und die Türflügel gemäß einer
ersten Ausführungsvariante;
- Fig. 4
- einen stark vergrößerten Vertikalschnitt durch den unteren Lagerbereich der Lagerwelle
und der Türflügel mit einem Lager für die Lagerwelle und die Türflügel gemäß einem
zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 5
- einen Querschnitt entlang der Schnittlinie 5-5 gemäß Fig. 6 durch den als Lagergabel
gestalteten Flügellagerteil in einer die Lagerelementachse enthaltenden Ebene;
- Fig. 6
- eine Rückansicht der Lagergabel;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den als Gabelaufnahme gestalteten Wellenlagerteil in einer die
Lagerelementachse enthaltenden Ebene;
- Fig. 8
- einen Querschnitt entlang der Schnittlinie 8-8 durch die Gabelaufnahme in einer die
Lagerelementachse enthaltenden Ebene;
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf das obere Stirnende eines Türflügels mit der an diesem befestigten
Gasdruckfeder, mit der an ihrem freien Ende vorgesehenen Führungsrolle und mit dem
eine Ausnehmung zur Aufnahme des Sperriegels aufweisenden Riegelblech sowie mit dem
oberen, mit einer Lagergabel und einer Gabelaufnahme gestalteten Lagerelement für
den Türflügel;
- Fig. 10
- einen Vertikalschnitt im Bereich der am oberen Ende eines Flügels befestigten einstellbaren
Gasdruckfeder und einer den Sperriegel enthaltenden Sperriegel-Vorrichtung, wobei
der Sperriegel in seiner in die.Ausnehmung des Riegelblechs eingreifenden Fahr- und
Grundstellung;
- Fig. 11
- einen Vertikalschnitt im Bereich des oberen Endes der Lagerwelle, mit Darstellung
der oberen Flügellager und der Schleifringanordnungen;
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf die mit drei einstellbaren Drehmomentstützen gestaltete Antriebsaufhängung
mit Getriebemotor, Bremsscheibe und Kurvenscheibe;
- Fig. 13
- eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf die Drehtüranlage mit in den Bereich
einer der Begrenzungswände abgeklappten Flügeln, wobei der in Drehrichtung vorderste
Türflügel an einem Feststellriegel anschlägt, der im Bereich der in Drehrichtung vorderen
Schließkante der Begrenzungswand eingerückt ist.
[0041] Die in den Fig. 1, 2, 12 und 13 gezeigte Drehtüranlage 20 umfaßt den rahmenartig
ausgebildeten Korpus 95, der mit den beiden seitlichen, zylindersegmentförmigen Begrenzungswänden
21, 22 gestaltet ist. Die Begrenzungswände 21, 22 haben auf einander gegenüberliegenden
Seiten je einen Durchgangsbereich 23, 24. In dem Korpus 95 der Drehtüranlage 20 ist
die um die vertikale Türdrehachse 25 mittels des Antriebes 26 drehbare mehrflügelige
Drehtür 27 aufgenommen. Die Drehtür 27 weist im Ausführungsbeispiel die vier Flügel
31, 32, 33, 34 auf, die an der die Türdrehachse 25 enthaltenden Lagerwelle 40 angelenkt
sind. Es versteht sich, daß die Drehtüranlage 20 auch mit zwei, drei oder vier bis
8 oder noch mehr Flügeln versehen sein kann. In der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen
Grundstellung 36 erstrecken sich die Flügel 31, 32, 33, 34 von der Türdrehachse 25
mit hier jeweils gleichen Winkelabständen (hier 90 Grad) zwischen den einzelnen Flügeln
31, 32, 33, 34 fort. In dieser Grundstellung 36 ist ein normaler Betrieb der Drehtüranlage
20 als Karusseltür zur Personenvereinzelung und/oder -zählung, also für einen kontrollierten
Personendurchgang möglich.
[0042] Um auch einen im wesentlichen unbehinderten Personendurchgang den Transport sperriger
Waren und/oder größerer Warenbestände durch die Drehtüranlage 20 zu ermöglichen, können
die Flügel 31, 32, 33, 34 um ihre vertikale Flügelachse 35 aus der Grundstellung 36
in eine Öffnungslage 37 verschwenkt werden (Fig. 13). Dadurch, daß die Flügelachsen
35 der Flügel 31, 32 33, 34 koaxial zu der Türdrehachse 25 ausgebildet sind, also
mit dieser zusammenfallen, bleibt auch beim Abklappen der Flügel 31, 32, 33, 34 in
die einen im wesentlichen unbehinderten Personendurchgang ermöglichende Öffnungslage
37 der Abstand zwischen den vertikalen Stirnkanten der Flügel 31, 32, 33, 34 und den
vertikalen Begrenzungswänden 21, 22 stets gleich groß. Dadurch läßt sich beim Abklappen
einer, mehrerer oder jeder der Flügel 31, 32, 33, 34 in seine bzw. ihre Öffnungslage
eine Verletzungsgefahr ausschließen bzw. minimieren.
[0043] Wie aus den Fig. 3, 4 und 11 ersichtlich, ist die Lagerwelle 40 drehbeweglich gelagert.
Im Bereich ihres unteren Endes 63 stützt sich die Lagerwelle 40 auf dem koaxial zur
Türdrehachse 25 angeordneten Lager 41, dem sogenannten Bodenlager ab. Dabei kann das
Lager 41 gemäß einem ersten alternativen Ausführungsbeispiel mit einem Pendelrollenlager
64 gestaltet sein, wie in Fig. 3 gezeigt. Dabei ist das untere Ende 63 der Lagerwelle
40 in einer hülsenartigen bzw. im Querschnitt flanschartigen Lagermuffe 88 aufgenommen,
deren normal zur Türdrehachse 25 ausgebildeter Ringflansch sich auf einem ersten Ring
des als Axial-Pendelrollenlager gestalteten Pendelrollenlagers 64 abstützt, der sich
wiederum über die ballig geformten Pendelrollen auf einem zweiten Lagerring abstützt,
der in einer Lageraufnahme aufgenommen ist. Die Lagermuffe 88 hat von dem Pendelrollenlager
64 wegweisende, normal zu der Türdrehachse 25 angeordnete Lagerflächen, auf denen
ein als Axial-Gleitring gestalteter Gleitring 84 gelagert ist. Auf dem Gleitring 84
stützt sich das unterste von hier vier zur Lagerung und Abstützung der Flügel 31,
32, 33, 34 dienende Lagerelement 45 ab.
[0044] Gemäß einem zweiten alternativen, bevorzugten Ausführungsbeispiel, ist das Lager
41 mit einem als Kugelkopf ausgebildeten Lagerkopf 65 mit einer Kugelkalotte 66 ausgebildet.
Der Lagerkopf 65 ist in einer Lagerpfanne 67 aufgenommen und ist im Ausführungsbeispiel
einstückig mit einer Aufnahmehülse 83 versehen, die zur Aufnahme des unteren Endes
63 der Lagerwelle 40 dient. Die Aufnahmehülse 83 ist mit einem Außengewinde versehen,
auf der die mit einem passend gestalteten Innengewinde versehene Gewindehülse 87 aufgeschraubt
ist. Diese ist mit von dem Lagerkopf 65 wegweisenden Lagerflächen gestaltet, auf denen
die Lagerhülse 86 aufgenommen ist, die mit voneinander wegweisenden parallelen, normal
zur Türdrehachse 25 ausgebildeten Lagerflächen gestaltet ist. Auf der von dem Lagerkopf
65 wegweisenden Lagerfläche ist ein Gleitring 84 angeordnet, auf dem sich das unterste
der vier zur Lagerung und Abstützung der Flügel 31, 32, 33, 34 dienende Lagerelement
45 abstützt.
[0045] Der Lagerkopf 65 umfaßt die Kugelkalotte 66, die mit um den Kugelmittelpunkt 68 angeordnete
Kugelflächenteile aufweist. Der Kugelmittelpunkt 68 fällt mit der Türdrehachse 25
zusammen. Die Lagerpfanne 67 ist als Aufnahmemuffe für den Lagerkopf 65 gestaltet.
Hierzu sind die sich konisch in Richtung der vertikalen Zentralachse 69 in eine von
dem Lagerkopf 65 wegweisende Richtung verjüngenden Wandteile 70, 71 vorgesehen, die
zur Abstützung der Kugelkalotte 66 dienen. Auf diese Weise ist die Lagerwelle 40 in
exakter Position stabil gelagert. Die Lagerpfanne 67 ist ferner mit sich von den Wandteilen
70, 71 in Richtung der Zentralachse 69 erstreckenden Wandteilen ausgebildet, die eine
zylindrische Aufnahme des Lagerkopfes 65 mit geringem Spiel ermöglichen. Diese Wandteile
sind bis über den Kugelmittelpunkt 68 gestaltet, so daß der Lagerkopf 65 sicher und
stabil in der Lagerpfanne 67 abgestützt ist. Die Lagerpfanne 67 stützt sich auf einem
Innenring eines Kegelrollenlagers 76 ab, der sich wiederum über die Kegelrollen auf
einem Außenring abstützt, der wiederum in einer Lageraufnahme aufgenommen ist.
[0046] In beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen des Lagers 61 dient dieses
sowohl zur Lagerung der Flügel 31, 32, 33, 34 als auch zur Lagerung der Lagerwelle
40, wobei sowohl das Gewicht der Flügel 31, 32, 33, 34 als auch das Gewicht der Lagerwelle
40 von dem einen, gemeinsamen Lager 41 aufgenommen ist. Dabei ist die Lagerwelle 40
am unteren Ende 63 derart an dem Lager 41 gelagert, daß sie Kipp-Taumel-Bewegungen
relativ zu einer einen Drehpunkt enthaltenden Vertikalachse, hier der Zentralachse
69, um diesen Drehpunkt ausführen kann.
[0047] Jeder Flügel 31, 32, 33, 34 ist mit einem unteren Lagerelement 42, 43, 44, 45 und
einem oberen Lagerelement 72, 73, 74, 75 versehen, die jeweils einerends fest mit
dem jeweiligen Flügel 31, 32, 33, 34 im Bereich dessen der Türdrehachse 25 zugewandten
Stirnende befestigt ist und die jeweils andererseits an der Lagerwelle 40 angelenkt
sind. Jedes Lagerelement 42, 43, 44, 45; 72, 73, 74, 75 ist mit der auch als Wellenlagerteil
bezeichneten Gabelaufnahme 46 und der auch als Flügellagerteil bezeichneten Lagergabel
50 gestaltet (Fig. 5 bis 9). Die Lagergabel enthält den Gabelschaft 60, der sich in
die beiden Gabelschenkel 51 und 52 verzweigt. An deren jeweiligem, von dem Gabelschaft
60 wegweisenden Enden sind die beiden fluchtenden Bohrungen 58 und 58 vorgesehen,
die konzentrisch zu der Lagerelementachse 53 gestaltet sind. Die Befestigung der Lagegabel
an den Flügeln 31, 32, 33, 34 erfolgt an dem Gabelschaft 60 mittels der aus den Figuren
hervorgehenden Schrauben. Es versteht sich, daß auch eine beliebige andere Befestigung
möglich ist.
[0048] Die auch als Wellenlagerteil bezeichnete Gabelaufnahme 46, die der Lagerwelle 40
zugeordnet ist, ist scheibenförmig ausgebildet und weist die beiden parallelen Lagerflächen
47 und 48 auf, die normal zu der Zentralachse der die Lagerwelle 40 aufnehmenden Zylinderbohrung
49 angeordnet sind. Wenigstens eine der Lagerflächen 47, 48, hier die Lagerfläche
47 ist gegenüber der Oberfläche der Gabelaufnahme geringfügig vertieft und in diesem
Bereich kreisringfömrig gestaltet. In der dadurch ausgebildeten, eine Zentrierung
ermöglichenden Ausdrehung Nut kann jeweils der Gleitring (Fig. 3, Fig. 4) sicher aufgenommen
werden. Diese Perma-Gleitringe 84 dienen zur Minimierung des Verschleißes und ermöglichen
ein definiertes Drehmoment. Die Gabelaufnahme 46 ist mit einem in der Draufsicht gemäß
Fig. 7 kreissegmentförmig gestalteten Aufnahmeteil zur Aufnahme der Gabelschenkel
51 und 52 der Lagergabel 50 ausgebildet. In dem Aufnahmeteil sind die beiden fluchtend
zueinander angeordneten Paßbohrungen 56 und 57 vorgesehen, die konzentrisch zu der
Lagerelementachse 53 ausgebildet sind, welche die Zentralachse schneidet. Auf diese
Weise können die Gabelschenkel 51, 52 der Lagergabel 50 an der Gabelaufnahme 46 um
die Lagerelementachse 53 verschwenkbar angelenkt werden. Hierzu können beispielsweise
geeignet gestaltete Paßbolzen 28 (Fig. 3 und 11) durch die Bohrungen 58 bzw. 59 in
den Gabelschenkeln 51 bzw. 52 in die Paßbohrungen 56 bzw. 57 eingesteckt und dort
befestigt werden. Zum Zwecke eines leichten Wiederlösens der Paßbolzen 28 können diese
mit einem von außen zugänglichen Innengewinde versehen sein. In diesen können mit
einem geeigneten Außengewinde gestaltete Hilfsvorrichtungen zum Wiederlösen der Paßbolzen
28 verankert werden.
[0049] Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, liegen alle unteren Lagerelemente 42, 43,
44, 45 mit jeweils zwischenliegenden Gleitringen 84 auf dem Lager 41 auf. Wie ferner
aus der Fig. 11 ersichtlich, liegen auch die oberen Lagerelemente 72, 73, 74, 75 jeweils
unter Zwischenlage eines Gleitringes 84 mit Spiel übereinander auf, um eine statische
Überbestimmtheit zu vermeiden. Im Gegensatz zu den unteren Lagerelementen 42, 43,
44, 45, sind jedoch die oberen Lagerelemente 72, 73, 74, 75 nicht in Vertikalrichtung
abgestützt, sondern nehmen jeweils nur in ihrer Zylinderbohrung 49 die Lagerwelle
40 mit Spiel auf. Auf diese Weise wird das gesamte Gewicht der Flügel 31, 32, 33,
34 von dem Lager 41 aufgenommen. Bedingt durch die spezielle Konstruktion der Lagerelemente
42, 43, 44, 45; 72, 73, 74, 75 wird auch bei einer geringfügig in Vertikalrichtung
verkippten Montage der Lagerelemente an den jeweiligen Flügel 31, 32, 33, 34 sichergestellt,
daß bedingt durch die Verschwenkmöglichkeit der Gabelaufnahme 46 relativ zu der Lagergabel
50 um die Lagerelementachse 53, stets im gesamten Bereich der Lagerflächen 47, 48
eine gleichbleibend großflächige Aufnahme der durch das Gewicht der Flügel 31, 32,
33, 34 bedingten Vertikalkräfte gewährleistet ist. Folglich wird gerade und insbesondere
bei großen und/oder schweren Flügeln 31, 32, 33, 34, wie sie bei entsprechend großen
Drehtüranlagen 20 auftreten können, das Auftreten von Kippkräften, Verspannungen und
insbesondere Spannungsspitzen im Lagerbereich der Flügel 31, 32, 33, 34 vermieden,
so daß ein über lange Zeit sicherer Betrieb auch derartig großer Drehtüranlagen ermöglicht
ist. Durch die spezielle, geteilte Konstruktion der Lagerelemente 42, 43, 44, 45;
72, 73, 74, 75 ist eine günstige Vormontage der gesamten Drehtüranlage 20 einschließlich
der durch die Zylinderbohrung 49 des Wellenlagerteils 46 hindurchgesteckten Lagerwelle
40 möglich, wobei anschließend in einfacher Weise die Flügel 31, 32, 33, 34 mit ihren
Lagergabeln 50 in der zugehörigen Gabelaufnahme 46, beispielsweise mit Hilfe der Paßbolzen
28, drehgelenkig befestigt werden können. Unter Verwendung der vorstehend beschriebenen
Paßbolzen 28 ist auch eine leichte Demontage der Flügel 31, 32, 33, 34 sichergestellt.
Die Lagerwelle 40 ist im Bereich ihres oberen Endes 61 lösbar mit der hier als Hohlwelle
80 gestalteten Getriebeabtriebswelle des Getriebemotors 85 verbunden und koaxial zu
dieser angeordnet. Der Getriebemotor ist wiederum an dem Korpus 95 der Drehtüranlage
20 an dem aus Fig. 12 ersichtlichen Querbalken 96 befestigt. Dieser Querbalken 96
ist über die etwa in einer normal zur Türdrehachse 25 bzw. Hohlwelle 80 angeordneten
Drehmomentstützen 91, 92, 93 gelagert und abgestützt. Die Drehmomentstützen 91, 92,
93 sind wiederum an dem rahmenartig ausgebildeten Korpus 95 der Drehtüranlage 20 befestigt.
Dabei sind die Drehmomentstützen 91, 92, 93 an ihrem einen Ende gelenkig mit dem Korpus
95 verbunden und an ihrem anderen Ende gelenkig mit den Querbalken 96 verbunden. Die
Drehmomentstützen 91, 92, 93 sind mit den Justiermitteln 97, 98, 99 gestaltet, die
hier mit jeweils gegenläufige Gewinde aufweisende Gewindemuffen und zwischen diesen
mit den Muffen verbundenen, ebenfalls mit gegenläufigen Gewinden versehenen Gewindestangen
ausgebildet sind. Durch eine Drehung der Gewindestangen bzw. der Gewindemuffen der
jeweilige Abstand zwischen den Enden der Drehmomentstützen 91, 92, 93 variiert werden.
Auf diese Weise kann die Lage der auch als Stützlager bezeichneten und als Getriebeabtriebswelle
fungierenden Hohlwelle 80 und folglich die Lage der Lagerwelle 40 und respektive der
mit den Flügeln 31, 32, 33, 34 versehenen Drehtür 27 relativ zu dem Korpus 95, insbesondere
relativ zu den Begrenzungswänden 21 und 22 exakt eingestellt werden. Folglich ist
die Lagerwelle 41 an ihrem unteren Ende 63 an dem Lager 41 gelagert und ist im Bereich
ihres oberen Endes 61 an der Getriebeabtriebswelle des Getriebemotors 85 gelagert.
Dabei ist an dem oberen Ende 61 der Lagerwelle 40 ein scheibenförmiger Flansch 62
vorgesehen, der mit der Lagerwelle 40 verschweißt ist und der im Ausführungsbeispiel
über eine wieder lösbare Schraubverbindung mit einem gegenüberliegenden ebenfalls
scheibenförmigen Flansch 77 verbindbar ist, der mit der Abtriebswelle 55 verschweißt
ist. Die Abtriebswelle 55 ist an ihrem, von dem oberen Ende 61 der Lagerwelle 40 wegweisenden
Ende, mit einer Nut 82 versehen und auch die Hohlwelle 80 ist mit einer entsprechenden
Nut versehen, so daß die Abtriebswelle 55 über die in den Nuten passend aufgenommenen
Feder 81 mit der Hohlwelle 80 dreh- und wirkverbunden ist.
[0050] Zwischen den Flanschen 62 und 77 ist die konzentrisch zu der Türdrehachse 25 gestaltete
Kurvenscheibe 100 aufgenommen, die in einer normal zu der Türdrehachse 25 verlaufenden
Ebene angeordnet ist. Die Kurvenscheibe 100 dreht sich folglich, wie auch die Lagerwelle
40, bei einem Drehantrieb der Hohlwelle 80 durch den Getriebemotor 85, vorzugsweise
in der aus Fig. 13 ersichtlichen Drehrichtung 135 mit. Wie aus Fig. 12 ersichtlich,
ist die Kurvenscheibe 100 entlang ihrem Umfang entsprechend der Anzahl der vier Flügel
31, 32, 33, 34 mit den auch als ersten Rastelementteil 101 bezeichneten U-.bzw. V-förmigen
Ausnehmungen 105 versehen, die hier in gleichen Winkelabständen von 90 Grad über den
Umfang der Kurvenscheibe 100 verteilt angeordnet sind. Diese Ausnehmungen 105 dienen
als Rastpunkte zur Festlegung der Grundstellung 36, in der sich die Flügel 31, 32,
33, 34 von der Türdrehachse 25, hier unter gleichen Winkelabständen, in Richtung auf
die Begrenzungswände 21 bzw. 22 forterstrecken. In der Grundstellung 36 greifen in
die Ausnehmungen 105 die auch als zweite Rastelementteile 102 bezeichneten Führungsrollen
110, die an dem freien Ende 108 der Gasdruckfeder 107 angeordnet sind und die fest
mit dem jeweiligen Türflügel 31, 32, 33, 34, hier auf deren oberen horizontalen Stirnkante
befestigt sind. Vermittels der einstellbaren Gasdruckfeder 107 kann die Andrückkraft
der auch als Andrückelement 106 bezeichneten Führungsrollen 110 an dem Außenumfang
der Kurvenscheiben 100 eingestellt werden. Die Andrückkraft der Führungsrolle 110an
der Kurvenscheibe 100 wird dabei derart eingestellt, daß für den Normalfall des Betriebes
der Drehtüranlage als durch den Antrieb 26 angetriebenen Karusselltür, bei einer durch
den Antrieb 26 bewirkten Drehung der Kurvenscheibe die Flügel 31, 32, 33, 34 mitgedreht
werden, so daß folglich in diesem Betriebszustand die Führungsrollen 110 mit den Rastpunkte
bildenden Ausnehmungen 105 der Kurvenscheibe in Eingriff stehen.
[0051] An der Kurvenscheibe 100 sind wie aus Fig. 10 ersichtlich, Sperriegelvorrichtungen
121 befestigt, wobei entsprechend der Anzahl der im Ausführungsbeispiel vorgesehenen
vier Flügel 31, 32, 33, 34 ebenfalls vier Sperriegelvorrichtungen vorgesehen sind.
Die Sperriegelvorrichtung 121 dient zur Betätigung eines mit dem jeweiligen Flügel
31, 32, 33, 34 in Eingriff bringbaren Sperriegels 120. Dabei greift der Sperriegel
120 in der aus Fig. 9 ersichtlichen Grundstellung 128, die der Fahrlagenstellung 127
entspricht, in eine Ausnehmung 126 eines als Riegelaufnahme gestalteten Riegelblechs
125, das am oberen Ende 38 jedes Flügels 31, 32, 33, 34 und hier auf deren stirnseitigen
oberen Flügelkante befestigt ist. Die Sperriegelvorrichtung 121 ist elektrisch derart
steuerbar, daß im stromführenden Zustand bzw. bei Anlegung einer elektrischen Spannung,
der Sperriegel 120 gegen die Federkraft einer den Sperriegel 120 in eine Null-Lage
drückenden Feder, in der der Sperriegel 120 außer Eingriff mit dem Riegelblech 125
steht drückt. Bei angelegter Spannung wird der Sperriegel 120 im Ausführungsbeispiel
elektromagnetisch in die aus den Fig. 9 und 10 gezeigte Eingriffsstellung gedrückt,
in der der Sperriegel 120 in die Ausnehmung 126 des Riegelblechs 125 greift. Die Ausnehmung
126 ist derart auf den Sperriegel 120 abgestimmt gestaltet, daß ein Verschwenken des
jeweiligen Flügels 31, 32, 33, 34 um seine Flügelachse 35 in einem vorbestimmten Winkelbereich
ermöglicht, jedoch zugleich auf diesen vorbestimmten Winkelbereich begrenzt ist. Auf
diese Weise ist es in Verbindung mit der federelastisch durch die Gasdruckfeder 107
an die Kurvenscheibe 100 in den Ausnehmungen 105 eingreifenden Führungsrolle 110 ermöglicht,
daß die Flügel 31, 32, 33, 34 in dem vorbestimmten Winkelbereich nicht starr, sondern
mit der eingestellten Federelastizität beweglich mit der Kurvenscheibe 100 in Eingriff
stehen. Auf diese Weise sind die bei einem insbesondere schnellen Abbremsen der Kurvenscheibe
100 auftretenden Impulskräfte elastisch aufgenommen und können dadurch minimiert werden.
Außerdem wird durch die vorstehenden Maßnahmen erreicht, daß im Falle eines Auflaufens
eines Flügels 31, 32, 33, 34 auf ein Hindernis, insbesondere auf eine sich in der
Drehtüranlage 20 im Durchgangsbereich der Flügel 31, 32, 33, 34 aufhaltende Person,
selbst bei einem Ausfall entsprechender Schutzsensoren, ein wirkungsvolles Abfangen
der Auftreffenergie durch elastisches Verschwenken der Flügel 31, 32, 33, 34 um ihre
Flügelachse 35 ermöglicht ist.
[0052] Wenn sich die Drehtür 27 der Drehtüranlage 20 in der durch den Antrieb 26 angetriebenen
Fahrstellung 127 befindet, greift bei an der Sperriegelvorrichtung 121 angelegten
Spannung der Sperriegel 120 in die Ausnehmung 126 des Riegelblechs 125. In dieser
Sperriegelstellung ist folglich bedingt durch die aus Fig. 9 hervorgehende Gestaltung
der Ausnehmung 126 und des Sperriegels 125 der Verschwenkbereich des jeweiligen Flügels
31, 32, 33, 34 auf den vorbestimmten Winkelbereich beschränkt. Dies bedeutet, daß
in diesem Betriebszustand die Drehtüranlage 20 in üblicher Weise zur Personenvereinzelung
und/oder Personenzählung sowie auch als Flucht- und Rettungswegtür eingesetzt werden
kann. Im Falle eines bestimmten Ereignisses, insbesondere bei Stromausfall oder Stromabschaltung
wird der Sperriegel 120 über die Rückstellfeder zurückgedrückt und kommt folglich
außer Eingriff mit dem Riegelblech 125. In diesem Falle kann die Drehtüranlage 20
als normale Karusselltür weiterbetrieben werden, wenn die Flügel 31, 32, 33, 34 unter
Anwendung einer gleichmäßigen Schubkraft um die Türdrehachse 25 verschwenkt werden.
Sei es in Notfällen oder sei es zur Schaffung eines im wesentlichen unbehinderten
Personendurchgangs aus anderen Gründen, beispielsweise zum Transport von größeren
oder sperrigen Waren, kann durch kurzzeitige Einwirkung einer erhöhten Kraft der durch
die Gasdruckfeder 107 bewirkte Andrückwiderstand der Führungsrolle 110 im Bereich
der Ausnehmung 105 der Kurvenscheibe 100 überwunden werden und folglich bei stillstehender
bzw. blockierter Kurvenscheibe 100 der bzw. mehrere bzw. alle Flügel 31, 32, 33, 34
um seine bzw. ihre Flügelachse 35 in eine Öffnungslage verschwenkt werden. Eine besonders
sinnvolle und sichere Öffnungslage 37 kann, wie in Fig. 13 gezeigt, dadurch erreicht
werden, daß alle Flügel 31, 32, 33, 34 in den durch den Umfangswinkel 133 bestimmten
Abdekkungsbereich 134 einer seitlichen Begrenzungswand 21 um ihre Flügelachse 35 verschwenkt
werden. Auf diese Weise sind in dem gesamten Durchgangsbereich 23 keine den Durchgangsweg
irgendwie behindernden Flügelteile vorhanden, so daß dadurch bedingt ein unbehinderter,
verletzungsfreier Personendurchgang und auch ein unbehinderter Warentransport ermöglicht
ist. Zur Fixierung der Flügel 31, 32, 33, 34 in dem Abdeckungsbereich 134 ist wenigstens
ein betätigbarer Feststellriegel 132 vorgesehen. Dieser ist im Bereich einer Schließkante
131 einer der Begrenzungswände 21 vorgesehen und greift im Fall eines bestimmten Ereignisses,
wie Stromausfall oder Stromabschaltung in die Umlaufbahn der Flügel 31 32, 33, 34
ein, so daß die Flügel 31, 32, 33, 34 bei ihrem Verschwenken um ihre Flügelachse 35
durch den Feststellriegel 132 an einem Weiterverschwenken gehindert sind.
[0053] Wie aus Fig. 12 ersichtlich, ist mit der Türdrehachse 25 und hier mit der Kurvenscheibe
100 eine dem Getriebemotor 85 nachgeschaltete Bremse 140 vorgesehen. Diese mit der
hier als Kreisring ausgebildeten Bremsscheibe 143 gestaltet, die in einer normal zur
Türdrehachse 25 verlaufenden Ebene und konzentrisch zu der Türdrehachse 25 angeordnet
ist. Die Bremse 140 umfaßt ferner die beiden Bremsaggregate 141 und 142, die mit hier
elektromagnetisch gegen die Bremsscheibe betätigbaren Bremsbacken gestaltet sind.
Die Bremse 140 ermöglicht ein schnelles und sicheres Abbremsen auch von schweren Flügeln
31, 32, 33, 34. Aufgrund der dem Getriebemotor 85 und dessen Getriebe nachgeschalteten
Bremsscheibe werden die Bremskräfte nicht auf das Getriebe übergeleitet. Dadurch ist
ein langzeit sicherer Betrieb der gesamten Drehtüranlage 20 ermöglicht.
[0054] Jeder Flügel 31, 32, 33, 34 ist mit Schutzsensoren versehen. Diese bewirken bei einem
Auflaufen der Drehtür 27, respektive der Flügel 31, 32, 33, 34, auf ein sich im Wirkungsbereich
der Flügel 31, 32, 33, 34 befindliches Hindernis, beispielsweise eine Person, über
eine geeignete Steuerungs- bzw. Regelungsvorrichtung ein Abbremsen der Flügel 31,
32, 33, 34, so daß ein Auflaufen bzw. Anstoßen verhindert wird oder aber in einer
Art und Weise erfolgt, welche eine Beschädigung oder Verletzung vermindert. Zu diesem
Zwecke ist als erster Sensor ein sich durch im wesentlichen über die gesamte Türbreite
der Flügel 31, 32, 33, 34 im Bereich ihres oberen Endes 38, vorzugsweise an der oberen
Stirnkante der Flügel 31, 32, 33, 34 angeordneter optischer Sensor in Form eines IR-Sensors
vorgesehen. Ferner sind an jedem Flügel 31, 32, 33, 34 im Bereich ihrer unteren Enden
39 sogenannte Fersenleisten vorgesehen, welche als elektrische Kontaktleisten ausgeführt
sind und welche bei einem Auffahren auf ein Hindernis ebenfalls zu einem Abbremsen
der Flügel 31, 32, 33, 34 führen. Diese elektrischen Sensoren sind aus Robustheits-
und Sicherheitsgründen mit elektrischen Leitungen 150 versehen, welche mit der bzw.
den entsprechenden Regelungs- und/oder Steuerungsvorrichtungen gekoppelt sind, die
wiederum mit dem Antrieb 26 gekoppelt sind. Die elektrischen Leitungen 150 des Sensors
bzw. der Sensoren sind über eine erste Schleifringanordnung 151, die am oberen Ende
61 der Lagerwelle 40 in Form einer gekapselten Schleifringdose 155 vorgesehen ist
und über eine zweite Schleifringanordnung 152, die als Schleifringdoppelscheibe gestaltet
ist, mit der in den Figuren nicht näher gezeigten Regelungs- und/oder Steuerungsvorrichtung
gekoppelt. Dabei ist die erste Schleifringanordnung 151 mit mehreren in Richtung der
Türdrehachse 25 beabstandet zueinander und um den Umfang der Türdrehachse 25 angeordneten
Schleifringe gestaltet und die zweite Schleifringanordnung ist mit mehreren konzentrisch
beabstandeten, in einer normal zur Türdrehachse 25 bzw. der Flügelachse 35 ausgebildeten
Ebene beabstandet zueinander angeordneten Schleifringen 153 gestaltet. Dadurch bedingt
sind besonders günstige Montage- bzw. Demontageverhältnisse geschaffen und irgendwelche
Drehbegrenzungen oder Beschränkungen sind ausgeschlossen. In dem in den Figuren gezeigten
Ausführungsbeispiel sind der den Getriebemotor 85 enthaltende Antrieb, die Bremse
140 und die Kurvenscheibe 100 als eine gemeinsame, mit der Lagerwelle 40 fest, jedoch
lösbar verbindbare Einheit 160 ausgebildet. Auch dadurch werden besonders vorteilhafte
Montage- und Demontageverhältnisse erreicht, insbesondere weil die genannten Elemente
in der gemeinsamen Einheit 160 beim Hersteller vormontiert werden können und anschließend
am jeweiligen Aufstellungsort zusammen mit den anderen Einrichtungen der Drehtüranlage
20 verbunden werden können.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0055]
- 20
- Drehtüranlage
- 21
- Begrenzungswand
- 22
- Begrenzungswand
- 23
- Durchgangsbereich
- 24
- Durchgangsbereich
- 25
- Türdrehachse
- 26
- Antrieb
- 27
- Drehtür
- 28
- Paßbolzen
- 29
- Paßbolzen
- 31
- Flügel
- 32
- Flügel
- 33
- Flügel
- 34
- Flügel
- 35
- Flügelachse von 31 bis 34
- 36
- Grundstellung
- 37
- Öffnungslage
- 38
- Oberes Ende von 31 bis 34
- 39
- Unteres Ende von 31 bis 34
- 40
- Lagerwelle
- 41
- Lager
- 42
- Lagerelement
- 43
- Lagerelement
- 44
- Lagerelement
- 45
- Lagerelement
- 46
- Gabelaufnahme
- 47
- Lagerfläche
- 48
- Lagerfläche
- 49
- Zylinderbohrung
- 50
- Lagergabel
- 51
- Gabelschenkel
- 52
- Gabelschenkel
- 55
- Abtriebswelle
- 56
- Paßbohrung
- 57
- Paßbohung
- 58
- Bohrung
- 59
- Bohrung
- 60
- Gabelschaft
- 61
- Oberes Ende von 40
- 62
- Flansch
- 63
- Unteres Ende von 40
- 64
- Pendelrollenlager
- 65
- Lagerkopf
- 66
- Kugelkalotte
- 67
- Lagerpfanne
- 68
- Kugelmittelpunkt
- 69
- Zentralachse
- 70
- Wandteil
- 71
- Wandteil
- 72
- Lagerelement
- 73
- Lagerelement
- 74
- Lagerelement
- 75
- Lagerelement
- 76
- Kugelrollenlager
- 77
- Flansch
- 80
- Hohlwelle
- 81
- Feder
- 82
- Nut
- 83
- Aufnahmehülse
- 84
- Gleitring
- 85
- Getriebemotor
- 86
- Lagerhülse
- 87
- Gewindehülse
- 88
- Lagermuffe
- 91
- Drehmomentstütze
- 92
- Drehmomentstütze
- 93
- Drehmomentstütze
- 95
- Korpus
- 96
- Querbalken.
- 97
- Justiermittel
- 98
- Justiermittel
- 99
- Justiermittel
- 100
- Kurvenscheibe
- 101
- erster Rastelementteil
- 102
- zweiter Rastelementteil
- 105
- Ausnehmung
- 106
- Andrückelement
- 107
- Gasdruckfeder
- 108
- Freies Ende von 107
- 110
- Führungsrolle
- 111
- Führungsflanke von 105
- 112
- Führungsflanke von 105
- 116
- Führungsfläche von 100
- 120
- Sperriegel
- 121
- Sperriegelvorrichtung
- 125
- Riegelblech
- 126
- Ausnehmung
- 127
- Fahrlagenstellung
- 128
- Grundstellung
- 131
- Schließkante
- 132
- Feststellriegel
- 133
- Umfangswinkel
- 134
- Abdeckungsbereich
- 135
- Drehrichtung
- 140
- Bremse
- 141
- Bremsaggregat
- 142
- Bremsaggregat
- 143
- Bremsscheibe
- 144
- Scheibenebene von 143
- 150
- Leitung
- 151
- Schleifringanordnung
- 152
- Schleifringanordnung
- 153
- Schleifring
- 155
- Schleifringdose
- 156
- Schleifringscheibe
- 160
- Einheit
1. Drehtüranlage mit einer zwischen zylindersegmentförmigen Begrenzungswänden (21, 22)
die, auf einander gegenüberliegenden Seiten je einen Durchgangsbereich (23, 24) haben,
aufgenommenen und um eine vertikale Türdehachse (25) vorzugsweise mittels-eines Antriebes
(26) drehbaren mehrflügeligen Drehtür (27), deren Flügel, (31, 32, 33, 34) bis nahe
an die Begrenzungswände (21, 22) heranreichen und von denen wenigstens ein Flügel
(31, 32, 33, 34) separat um eine koaxial zu der Türdrehachse (25) angeordnete vertikale
Flügelachse (35) aus einer Grundstellung (36), in der die Flügel (31, 32, 33, 34)
sich unter vorzugsweise gleichen Winkelabständen von der Türdrehachse (25) forterstrecken,
in eine den im wesentlichen unbehinderten Personendurchgang ermöglichende Öffnungslage
(37) verschwenkbar ist, wobei der Flügel (31, 32, 33, 34) an einer die Türdrehachse
(25) enthaltenden und koaxial zu dieser angeordneten Lagerwelle (40) gelagert ist,
und wobei der Flügel (31, 32, 33, 34) mit wenigstens einem an der Lagerwelle (40)
anlenkbaren Lagerelement (42, 43, 44, 45) verbunden ist, das einen der Lagerwelle
(40) zugeordneten Wellenlagerteil (46) und einen dem Flügel (31, 32, 33, 34) zugeordneten
Flügellagerteil (50) umfasst, wobei der Wellenlagerteil (46) die Lagerwelle (40) wenigstens
teilweise umfasst und voneinander wegweisende parallele Lagerflächen (47, 48) zur
Aufnahme vertikaler Kräfte aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Flügel (31, 32, 33, 34) derart gelagert ist, dass sein Gewicht im Wesentlichen
von einem im Bereich des unteren Endes (63) der Lagerwelle (40) angeordneten Lager
(41) aufgenommen ist, und wobei der als Lagergabel (50) mit zwei Gabelschenkeln (51,
52) gestaltete Flügellagerteil (50) um eine parallel zu den Lagerflächen (47, 48)
angeordnete Lagerelementachse (53) verschwenkbar an dem als Gabelaufnahme (46) gestalteten
Wellenlagerteil (46) angelenkt ist, wobei die Lagergabel (50) die Gabelaufnahme (46)
mit ihren beiden Gabelschenkeln (51, 52) umfasst, die um die Lagerelementachse (53)
verschwenkbar an der Gabelaufnahme (46) angelenkt sind.
2. Drehtüranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagergabel (50)) und die Gabelaufnahme (46) lösbar miteinander verbunden sind.
3. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Lagerwelle (40) im Bereich ihres unteren Endes (63) an einem Lager
(41) derart gelagert ist, daß sie Kipp-Taumel-Bewegungen relativ zu einer einen Drehpunkt
enthaltenden Vertikalachse (69) um diesen Drehpunkt ausführen kann.
4. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwelle (40) im Bereich ihres unteren Endes (63) und/oder die Flügel (31,
32, 33, 34) an einem Pendelrollenlager (64) gelagert sind.
5. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (41) für die Lagerwelle (40) und/oder das Lager (41) für die Flügel (31,
32, 33, 34) einen kalottenförmigen Lagerkopf (65) aufweist, der an einer Lagerpfanne
(67) gelagert ist.
6. Drehtüranlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkopf (65) mit einer Kugelkalotte (66) gestaltet und von der Lagerpfanne
(67) wenigstens teilweise umfaßt ist, die sich zu einer Zentralachse (69) konisch
verjüngende Wandteile (70, 71) aufweist, auf denen sich die Kugelkalotte (67) abstützt.
7. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerpfanne (67) vorzugsweise an einem Kegelrollenlager (76) aufgenommen ist.
8. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (31, 32, 33, 34) und die Lagerwelle (40) an einem gemeinsamen Lager (41)
gelagert sind.
9. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwelle (40) im Bereich ihres oberen Endes (61) lösbar mit einer vorzugsweise
als Hohlwelle (80) gestalteten Getriebeabtriebswelle eines Getriebemotors (85) verbunden
und koaxial zu dieser angeordnet ist.
10. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwelle (40) im Bereich ihres oben Endes (61) an einem Stützlager (Hohlwelle
80) gelagert ist, das sich über wenigstens zwei, vorzugsweise drei Drehmomentstützen
(91, 92, 93) an einem Korpus (95) der Drehtüranlage (20) abstützt, wobei jede Drehmomentstütze
(91, 92, 93) mit Justiermitteln (97, 98, 99) zur Einstellung der Lage des Stützlagers
(Hohlwelle 80) relativ zu dem Korpus (95) versehen ist.
11. Drehtüranlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehmomentstützen (91, 92, 93) jeweils ein mit einem gegenläufigen Gewinde versehenes
erstes Justierelement aufweisen, das mit einem dazu passenden Gewinde versehenen zweiten
Justierelement derart zusammenwirkt, daß bei einer Drehung des mit dem gegenläufigen
Gewinde versehenen ersten Justierelements eine transversale Verschiebung des ersten
Justierelements relativ zu dem zweiten Justierelement bewirkt wird.
12. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (31, 32, 33, 34) mittels des eine Abtriebswelle (Hohlwelle 80) aufweisenden
Antriebes (26) um die Türdrehachse (25) verschwenkbar sind, wobei die Abtriebswelle
(Hohlwelle 80) mit einer Kurvenscheibe (100) koppelbar ist, die mit den Flügeln (31,
32, 33, 34) in Wirkverbindung bringbar ist.
13. Drehtüranlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe fest, vorzugsweise lösbar mit der Abtriebswelle (Hohlwelle 80)
des als Getriebemotor (85) gestalteten Antriebs (26) verbunden ist.
14. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (100) mit wenigstens einem ersten Rastelementteil (101) versehen
ist, wobei die Anzahl an ersten Rastelementteilen (101) der Anzahl an in eine Öffnungslage
abklappbaren Flügeln (31, 32, 33, 34) entspricht und wobei im Falle mehrerer erster
Rastelementteile (101) diese über den Umfang der Kurvenscheibe (100) in vorzugsweise
gleichen Winkelabständen beabstandet angeordnet sind, und daß jeder abklappbare Flügel
(31, 32, 33, 34) im Bereich seines oberen Endes (38) mit einem zweiten Rastelementteil
(102) verbunden ist, der mit dem ersten Rastelementteil (101) derart in Wirkverbindung
bringbar ist, daß bei angetriebener Kurvenscheibe (100) eine Wirkverbindung zwischen
dem Antrieb (26) und den Flügeln (31, 32, 33, 34) vermittelt ist und daß vorzugsweise
bei einem Stillstand der Kurvenscheibe (100) jeder abklappbare Flügel (31, 32, 33,
34) unter Einwirkung einer vorbestimmten Kraft um die Flügelachse (35) in seine Öffnungslage
(37) verschwenkbar ist.
15. Drehtüranlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Rastelementteil (101) mit einer U- bzw. V-förmigen, radial vorspringende
Führungsflanken (111, 112) aufweisenden Ausnehmung (126) und daß der zweite Rastelementteil
(102) mit einem in die Ausnehmung (126) radial eingreifenden und von den Führungsflanken
(111, 112) elastisch rückstellbaren Andrückelement (106) gestaltet sind, wobei vorzugsweise
dessen Anpreßkraft einstellbar ist.
16. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 14 oder, 15, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Rastelementteil (102) mit einer Gasdruckfeder (107) gestaltet-ist, die
an ihrem, der Ausnehmung (126) des ersten Rastelementteils (101) zugeordneten freien
Ende (108) eine Führungsrolle (110) aufweist, die an den Führungsflanken (111, 112)
der Ausnehmungen (126) und zwischenliegenden Führungsflächen (116) der Kurvenscheibe
(100) entlangführbar ist.
17. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Anzahl an abklappbaren Flügeln (31, 32, 33, 34) entsprechende Anzahl an
Sperriegeln (120) vorgesehen ist, wobei jede sperrige mit der Kurvenscheibe (100)
verbunden ist und mit dem jeweiligen Flügel (31, 32, 33, 34) derart in Sperreingriff
bringbar ist, daß ein Verschwenken des Flügels (31, 32, 33, 34) um seine Flügelachse
(35) auf einen vorbestimmten Winkelbereich begrenzt ist und wobei der Sperriegel (120)
beim Eintritt eines bestimmten Ereignisses, wie Stromausfall oder Stromabschaltung,
den Flügel (31, 32, 33, 34) freigibt, so daß dieser frei um seine Flügelachse (35)
verschwenkbar ist.
18. Drehtüranlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jeder abklappbare Flügel (31, 32, 33, 34) eine im Bereich seines oberen Endes (38)
fest mit diesem verbundene Riegelaufnahme (Riegelblech 125) aufweist, die eine sich
über einen vorbestimmten Winkel um die jeweilige Flügelachse (35) erstreckende Ausnehmung
(126) zur Aufnahme des Sperriegels (120) aufweist.
19. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Fahrlagenstellung (127) der Sperriegel (120) sich in einer Grundstellung
(128) relativ zu der sich beiderseits erstreckenden Ausnehmung (126) befindet, aus
der ein beiderseitiges Verschwenken des Flügels (31, 32, 33, 34) um dessen Flügelachse
(35) um einen bestimmten Schwenkwinkel möglich ist.
20. Drehtüranlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkel etwa plus/minus 10 Grad beträgt.
21. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich einer Schließkante (131) einer der sich über einen Umfangswinkel (133)
um die Türdrehachse (25) erstreckenden zylinderförmigen Begrenzungswände (21, 22)
ein Feststellriegel (132) vorgesehen ist, der im Falle eines bestimmten Ereignisses,
wie Stromausfall oder Stromabschaltung, in die Umlaufbahn der Flügel (31, 32, 33,
34) greift und daß auf diese Weise das Verschwenken der Flügel (31, 32 33, 34) um
ihre Flügelachse (35) bis in einen dem Umfangswinkel (133) der zugeordneten Begrenzungswand
(21, 22) entsprechenden Abdeckungsbereich (134) ermöglicht und diese dort an einer
Weiterverschwenkung gehindert sind.
22. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Abtriebswelle (Hohlwelle 80) des Antriebes (26) eine vorzugsweise elektromagnetische
Bremse 140 koppelbar ist, die mit einer vorzugsweise ringförmigen Bremsscheibe (143)
ausebildet ist.
23. Drehtüranlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (143) konzentrisch zu der Türdrehachse (25) angeordnet ist und daß
deren Scheibenebene (144) normal zu der Türdrehachse (25) ausgebildet ist.
24. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Flügel (31, 32, 33, 34) mit wenigstens einem Sensor zur Steuerung
bzw. Regelung der Drehung der Flügel (31, 32, 33, 34) um die Türdrehachse (25) bzw.
die Flügelachse (35) versehen ist.
25. Drehtüranlage nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor bzw. die Sensoren mit elektrischen Leitungen (150) gekoppelt ist bzw.
sind, die über einer Schleifringanordnung (151, 152) mit konzentrisch zu der Türdrehachse
(25) bzw. der Flügelachse (35) angeordneten Schleifringen (153) mit der Steuer- bzw.
Regeleinrichtung verbunden sind.
26. Drehtüranlage nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Schleifringanordnung (151) am oberen Ende (61) der Lagerwelle (40) mit
mehreren in Richtung der Türdrehachse (25) beabstandet zueinander und um den Umfang
der Türdrehachse (25) angeordneten Schleifringen, vorzugsweise als gekapselte Schleifringdose
(155) vorgesehen ist und daß eine zwischen der ersten Schleifringanordnung (151) und
der Getriebeabtriebswelle (Hohlwelle 80) angeordnete zweite Schleifringanordnung (152)
mit mehreren konzentrisch beabstandeten, in einer normal zur Türdrehachse (25) bzw.
der Flügelachse (35) ausgebildeten Ebene beabstandet zueinander angeordneten Schleifringen
(153) vorzugsweise als Schleifringscheibenanordnung (166) gestaltet ist.
27. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 12 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (26) die Bremse (140) und vorzugsweise die Kurvenscheibe (100) eine gemeinsame,
mit der Lagerwelle (40) fest, jedoch lösbar verbindbare Einheit (160) ausbilden.
28. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Flügel (31, 32, 33, 34) separat um eine koaxial zu der Türdrehachse (25)
angeordnete vertikale Flügelachse (35) verschwenkbar ist.
1. Revolving door installation with a multi-leaf revolving door (27) which is received
between boundary walls (21, 22), which are of cylindrical segment shape and which
have a respective passage region (23, 24) at each of mutually opposite sides, and
which is rotatable about a vertical door rotational axis (25) preferably by means
of a drive (26), the leaves (31, 32, 33, 34) of the revolving door reaching to the
vicinity of the boundary walls (21, 22) and at least one leaf (31, 32, 33, 34) of
the revolving door being separately pivotable about a vertical leaf axis (35) which
is arranged coaxially with the door rotational axis (25), from a basic setting, in
which the leaves (31, 32, 33, 34) extend from the door rotational axis (25) at preferably
the same angular spacings, to an open position (37) enabling substantially unobstructed
passage of persons, wherein the leaf (31, 32, 33, 34) is mounted on a mounting shaft
(40) containing the door rotational axis (25) and arranged coaxially thereto and wherein
the leaf (31, 32, 33, 34) is connected with at least one mounting element (42, 43,
44, 45) which can be pivotably connected with the mounting shaft (40) and which comprises
a shaft mounting part (46) associated with the mounting shaft (40) and a leaf mounting
part (50) associated with the leaf (31, 32, 33, 34), wherein the shaft mounting part
(46) at least partly embraces the mounting shaft (40) and has parallel mounting surfaces
(47, 48), which face away from one another, for accepting vertical forces, characterised in that the leaf (31, 32, 33, 34) is mounted in such a manner that its weight is received
substantially by a bearing (41) arranged in the region of the lower end (63) of the
mounting shaft (40) and wherein the leaf mounting part (50), which is formed as a
bearing fork (50) with two fork limbs (51, 52), is pivotably connected with the shaft
mounting part (46), which is formed as a fork receptacle (46), to be pivotable about
a mounting element axis (53) arranged parallel to the mounting surfaces (47, 48),
wherein the mounting fork (50) embraces the fork receptacle (46) by its two fork limbs
(51, 52) which are pivotably connected with the fork receptacle (46) to be pivotable
about the bearing element axis (53).
2. Revolving door installation according to claim 1, characterised in that the leaf mounting part (mounting fork (50)) and the shaft mounting part (fork receptacle
(46)) are detachably connected together.
3. Revolving door installation according to claim 1 or 2, characterised in that the vertical mounting shaft (40) is mounted in the region of the lower end (63) thereof
at a bearing (41) in such a manner that it can execute tipping/wobbling motions relative
to a vertical axis (69), which contains a fulcrum, about this fulcrum.
4. Revolving door installation according to one of claims 1 to 3, characterised in that the mounting shaft (40) is mounted in the region of the lower end (63) thereof, and/or
the leaf (31, 32, 33, 34), at a self-aligning roller bearing (64).
5. Revolving door installation according to one of claims 1 to 3, characterised in that the bearing (41) for the mounting shaft (40) and/or the bearing (41) for the leaves
(31, 32, 33, 34) has a dome-shaped bearing head (65) which is mounted at a bearing
socket (67).
6. Revolving door installation according to claim 5, characterised in that the bearing head (65) is formed with a ball dome (66) and is at least partly surrounded
by the bearing socket (67), which has wall parts (70, 71), which conically taper towards
a central axis (69) and on which the ball dome (67) is supported.
7. Revolving door installation according to one of claims 5 and 6, characterised in that the bearing socket (67) is preferably received at a conical roller bearing (76).
8. Revolving door installation according to one of claims 1 to 7, characterised in that the leaf (31, 32, 33, 34) and the mounting shaft (40) are mounted at a common bearing
(41).
9. Revolving door installation according to one of claims 1 to 8, characterised in that the mounting shaft (40) is detachably connected in the region of the upper end (61)
thereof with a gear drive output shaft, which is formed as a hollow shaft (80), of
a geared motor (85) and is arranged coaxially thereto.
10. Revolving door installation according to one of claims 1 to 9, characterised in that the mounting shaft (40) is mounted in the region of the upper end (61) thereof at
a support bearing (hollow shaft 80), which is supported by way of at least two, preferably
three, torque supports (91, 92, 93) at a body (95) of the revolving door installation
(20), wherein each torque support (91, 92, 93) is provided with adjusting means (97,
98, 99) for adjusting the position of the support bearing (hollow shaft 80) relative
to the body (95).
11. Revolving door installation according to claim 10, characterised in that the torque supports (91, 92, 93) each comprise a first adjusting element which is
provided with an oppositely directed thread and which co-operates with a second adjusting
element, which is provided with a thread matched thereto, in such a manner that on
rotation of the first adjusting element provided with the oppositely directed thread
a transverse displacement of the first adjusting element relative to the second adjusting
element is caused.
12. Revolving door installation according to one of claims 1 to 11, characterised in that the leaves (31, 32, 33, 34) are pivotable about the door rotational axis (25) by
means of the drive (26) having a drive output shaft (hollow shaft 80), wherein the
drive output shaft (hollows shaft 80) can be coupled with a cam disc (100) which can
be brought together with the leaves (31, 32, 33, 34) into operative connection.
13. Revolving door installation according to claim 12, characterised in that the cam disc is fixedly, preferably detachably, connected with the drive output shaft
(hollow shaft 80) of the drive (26) designed as a geared motor (85).
14. Revolving door installation according to one of claims 12 and 13, characterised in that the cam disc (100) is provided with at least one first detent element part (101),
wherein the number of first detent element parts (101) corresponds with the number
of leaves (31, 32, 33, 34), which can be unfolded into an open position, and wherein
in the case of several first detent element parts (101) these are arranged to be spaced
apart, preferably at the same angular spacings, over the circumference of the cam
disc (100), and that each leaf (31, 32, 33, 34) able to be unfolded is connected in
the region of the upper end (38) thereof with a second detent element part (102) which
can be brought into operative connection with the first detent element part (101)
in such a manner that when the cam disc (100) is driven an operative connection between
the drive (26) and the leaves (31, 32, 33, 34) is produced and that preferably at
standstill of the cam disc (100) each leaf (31, 32, 33, 34) able to be folded out
is pivotable about the leaf axis (35) into its open position (37) under the action
of a predetermined force.
15. Revolving door installation according to claim 14, characterised in that the first detent element part (101) is formed with a U-shaped or V-shaped recess
(126) having radially projecting guide flanks (111, 112) and that the second detent
element part (102) is formed with a presser element (106) radially engaging in the
recess (126) and resiliently resettable by the guide flanks (111, 112), wherein preferably
the pressing force of the presser element is settable.
16. Revolving door installation according to one of claims 14 and 15, characterised in that the second detent element part (102) is formed with a gas pressure spring (107) which
has at its free end (108) associated with the recess (126) of the first detent element
(101) a guide roller (110) which can be guided along the guide flanks (111, 112) of
the recesses (126) and intermediately disposed guide surfaces (116) of the cam disc
(100).
17. Revolving door installation according to one of claims 12 to 16, characterised in that a number of safety catches (120) corresponding with the number of leaves (31, 32,
33, 34) able to be folded out is provided, wherein each safety catch is connected
with the cam disc (100) and can be brought into locking engagement with the respective
leaf (31, 32, 33, 34) in such a manner that a pivotation of the leaf (31, 32, 33,
34) about its leaf axis (35) is limited to a predetermined angular range and wherein
the safety catch (120) on occurrence of a specific event, such as current failure
or switching-off of current, releases the leaf (31, 32, 33, 34) so that this is freely
pivotable about its leaf axis (35).
18. Revolving door installation according to claim 17, characterised in that each leaf (31, 32, 33, 34) able to be folded out has a locking catch receptacle (lock
plate 125), which is fixably connected therewith in the region of its upper end (38)
and which has a recess (126), which extends over a predetermined angle about the respective
leaf axis (35), for reception of the safety catch (120).
19. Revolving door installation according to one of claims 17 and 18, characterised in that in a travel position setting (127) the safety catch (120) is disposed in a basic
setting (128) relative to the recess (126) extending at both sides, from which a pivotation
of the leaf (31, 32, 33, 34) to both sides about the leaf axis (35) is possible through
a defined pivot angle.
20. Revolving door installation according to claim 19, characterised in that the pivot angle amounts to approximately plus/minus 10 degrees.
21. Revolving door installation according to one of claims 1 to 20, characterised in that provided in the region of a closing edge (131) of one of the cylindrical boundary
walls (21, 22) extending over a circumferential angle (133) about the door rotational
axis (25) is a fixing lock (132) which in the case of a specific event, such as current
failure or switching-off of current, engages in the rotational movement path of the
leaves (31, 32, 33, 34) and that in this manner pivotation of the leaves (31, 32,
33, 34) about the leaf axis (35) thereof is made possible until in a region (134)
of congruency corresponding with the circumferential angle (133) of the associated
boundary wall (21, 22) and these are prevented there against further pivotation.
22. Revolving door installation according to one of claims 12 to 21, characterised in that a brake (140), which is preferably electromagnetic, can be coupled with the drive
output shaft (hollow shaft 80) of the drive (26) and is constructed with a preferably
annular brake disc (143).
23. Revolving door installation according to claim 22, characterised in that the brake disc (143) is arranged concentrically with the door rotational axis (25)
and that the disc plane (144) is formed to be normal to the door rotational axis (25).
24. Revolving door installation according to one of claims 1 to 23, characterised in that the or each leaf (31, 32, 33, 34) is provided with at least one sensor for controlling
or regulating rotation of the leaves (31, 32, 33, 34) about the door rotational axis
(25) or the leaf axis (35).
25. Revolving door installation according to claim 24, characterised in that the sensor or the sensors is or are coupled with electrical lines (150) which are
connected with the control or regulating equipment by way of a wiper ring arrangement
(151, 152) with wiper rings (153) arranged concentrically with the door rotational
axis (25) or the leaf axis (35).
26. Revolving door installation according to claim 25, characterised in that a first wiper ring arrangement (151) is provided, preferably as an encapsulated wiper
ring case (155), at the upper end (61) of the mounting shaft (40) with several wiper
rings spaced apart in the direction of the door rotational axis (25) and arranged
around the circumference of the door rotational axis (25) and that a second wiper
ring arrangement (152) arranged between the first wiper ring arrangement (151) and
the gear drive output shaft (hollow shaft 80) is formed with several concentric spaced-apart
wiper rings (153), preferably as a wiper ring disc arrangement (166), arranged at
a spacing from one another in a plane formed to be normal to the door rotational axis
(25) or the leaf axis (35).
27. Revolving door installation according to one of claims 12 to 26, characterised in that the drive (26), the brake (140) and preferably the cam disc (100) form a common unit
(160) connectible fixedly, but detachably, with the mounting shaft (40).
28. Revolving door installation according to one of claims 1 to 27, characterised in that each of the leaves (31, 32, 33, 34) is separately pivotable about a vertical leaf
axis (35) arranged coaxially to the door rotational axis (25).
1. Installation de porte tournante avec une porte tournante (27) à plusieurs battants
logée entre des parois de limitation (21, 22) en forme de segments cylindriques qui
comportent chacune une zone de passage (23, 24) sur des côtés opposés, tournant autour
d'un axe de rotation vertical de la porte (25), de préférence à l'aide d'un entraînement
(26), dont les battants (31, 32, 33, 34) s'étendent sensiblement jusqu'aux parois
de limitation (21, 22), et dont au moins un battant (31, 32, 33, 34) peut être amené
à pivoter, séparément autour d'un axe de battant vertical (35) disposé coaxialement
à l'axe de rotation (25) de la porte, à partir d'une position de base, dans laquelle
les battants (31, 32, 33, 34) s'étendent selon de préférence les mêmes écarts angulaires
de l'axe de rotation (25) de la porte, en une position d'ouverture (37) permettant
le passage essentiellement non obstrué de personnes, où le battant (31, 32, 33, 34)
est logé à un arbre (40) contenant l'axe de rotation (25) de la porte et disposé coaxialement
à celui-ci, et où le battant (31, 32, 33, 34) est relié à au moins un élément de palier
(42, 43, 44, 45) articulé à l'arbre (40), qui comprend une partie de palier d'arbre
(46) associée à l'arbre (40) et une partie de palier de battant (50) associée à l'un
des battants (31, 32, 33, 34), où la partie de palier d'arbre entoure au moins partiellement
l'arbre (40) et présente des surfaces de palier parallèles (47, 48) orientées dans
des directions opposées, pour la réception de forces verticales,
caractérisée
en ce que le battant (31, 32, 33, 34) est logé de telle sorte que son poids est reçu essentiellement
par un palier (41) disposé dans la zone de l'extrémité inférieure (63) de l'arbre
de palier (40), et où la partie de palier de battant (50) configurée comme fourche
de palier (50) avec deux branches de fourche (51, 52) est articulée d'une manière
pivotante autour d'un axe d'élément de palier (53) disposé parallèlement aux faces
de palier (47, 48) à la partie de palier d'arbre (46) réalisée comme logement de fourche
(46), où la fourche de palier (50) entoure le logement de fourche (46) avec ses deux
branches de fourche (51, 52) qui sont articulées d'une manière pivotante au logement
de fourche (46) autour de l'axe d'élément de palier (53).
2. Installation de porte tournante selon la revendication 1, caractérisée en ce que la fourche de palier (50) et le logement de fourche (46) sont reliées entre elles
de manière amovible.
3. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'arbre vertical (40) est logé dans la zone de son extrémité inférieure (63) à un
palier (41) de telle sorte qu'il puisse effectuer des mouvements d'oscillation et
de basculement par rapport à un axe vertical (69) comprenant un point de rotation,
autour de ce point de rotation.
4. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'arbre (40) est logé dans la zone de son extrémité inférieure (63) et/ou les battants
(31, 32, 33, 34) sont logés dans un palier à rotule (64).
5. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le palier (41) pour l'arbre (40) et/ou le palier (41) pour les battants (31, 32,
33, 34) présente une tête de palier (65) en forme de calotte qui est logée dans une
crapaudine (67).
6. Installation de porte tournante selon la revendication 5, caractérisée en ce que la tête de palier (65) est munie d'une calotte sphérique (66) et est entourée au
moins partiellement par la crapaudine (67), qui comporte des parties de paroi (70,
71) qui diminuent de manière conique vers un axe central (69), sur lesquelles la calotte
sphérique (67) s'appuie.
7. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que la crapaudine (67) est reçue de préférence à un palier à rouleaux coniques (76) .
8. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les battants (31, 32, 33, 34) et l'arbre (40) sont logés à un palier commun (41).
9. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'arbre (40) est relié de manière amovible, au niveau de son extrémité supérieure
(61), à un arbre de sortie de transmission conçu de préférence comme arbre creux (80)
d'un motoréducteur (85) et est disposé coaxialement à celui-ci.
10. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'arbre (40) est logé, au niveau de son extrémité supérieure (61), dans un palier
de support (arbre creux (80)) qui s'appuie sur au moins deux, de préférence trois,
supports de couple de rotation (91, 92, 93) au niveau d'un corps (95) de l'installation
de porte tournante (20), moyennant quoi chaque support de couple de rotation (91,
92, 93) est muni de moyens d'ajustement (97, 98, 99) pour le réglage de la position
du palier de support (arbre creux (80)) par rapport au corps (95).
11. Installation de porte tournante selon la revendication 10, caractérisée en ce que les supports de couple de rotation (91, 92, 93) comportent chacun un premier élément
d'ajustement muni d'un filetage inversé, qui interagit avec un deuxième élément d'ajustement
muni d'un filetage correspondant, en ce qu'une rotation du premier élément d'ajustement muni du filetage inversé provoque un
déplacement transversal du premier élément d'ajustement par rapport au deuxième élément
d'ajustement.
12. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les battants (31, 32, 33, 34) sont pivotés autour d'un axe de rotation de la porte
(25) à l'aide d'un entraînement (26) muni d'un arbre de sortie (arbre creux (80)),
moyennant quoi l'arbre de sortie (arbre creux (80)) peut être couplé à une came (100)
qui peut être mise en liaison effective avec les battants (31, 32, 33, 34).
13. Installation de porte tournante selon la revendication 12, caractérisée en ce que la came est reliée de manière fixe, de préférence amovible, à l'arbre de sortie (arbre
creux (80)) de l'entraînement (26) conçu comme un motoréducteur (85).
14. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisée en ce que la came (100) présente au moins une première partie d'élément d'encliquetage (101),
moyennant quoi le nombre de premières parties d'élément d'encliquetage (101) correspond
au nombre des battants (31, 32, 33, 34) pouvant être rabattus dans une position d'ouverture
et moyennant quoi, dans le cas de plusieurs parties d'élément d'encliquetage (101),
celles-ci sont disposées sur la circonférence de la came (100) de préférence à des
distances angulaires égales, et en ce que chaque battant (31, 32, 33, 34) rabattable est relié, au niveau de son extrémité
supérieure (38), à une deuxième partie d'élément d'encliquetage (102) qui peut être
reliée à la première partie d'élément d'encliquetage (101) de telle sorte que, lorsque
la came est entraînée (100), une liaison effective est créée entre l'entraînement
(26) et les battants (31, 32, 33, 34) et que, lors d'un arrêt de la came (100), chaque
battant rabattable (31, 32, 33, 34) puisse être pivoté dans sa position d'ouverture
(37) par l'action d'une force prédéterminée autour de l'axe de battant (35).
15. Installation de porte tournante selon la revendication 14, caractérisée en ce que la première partie d'élément d'encliquetage (101) est munie d'un évidement (126)
en forme de U ou de V, comportant des flancs de guidage (111, 112) dépassant radialement
et en ce que la deuxième partie d'élément d'encliquetage (102) est munie d'un élément de compression
(106) s'engageant radialement dans l'évidement (126) et pouvant être rappelé de manière
élastique par les flancs de guidage (111, 112), moyennant quoi sa force de compression
est de préférence ajustable.
16. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 14 ou 15, caractérisée en ce que la deuxième partie d'élément d'encliquetage (102) est munie d'un ressort à pression
de gaz (107) qui comporte, à l'extrémité libre (108) correspondant à l'évidement (126)
de la première partie d'élément d'encliquetage (101), un galet de guidage (110) qui
peut être guidé le long des flancs de guidage (111, 112) des évidements (126) et des
surfaces de guidage (116) de la came (100).
17. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 12 à 16, caractérisée en ce qu'un nombre de verrous de blocage (120) correspondant au nombre de battants (31, 32,
33, 34) rabattables, est prévu, moyennant quoi chaque verrou de blocage est relié
à la came (100) et peut être mis en emboîtement de blocage dans le battant (31, 32,
33, 34) correspondant de telle sorte qu'un pivotement du battant (31, 32, 33, 34)
autour de son axe (35) est limité à une zone angulaire déterminée et moyennant quoi
le verrou de blocage (120), lorsqu'un événement survient, comme une panne ou une coupure
de courant, libère le battant (31, 32, 33, 34) de façon que celui-ci puisse être pivoté
librement autour de son axe de battant (35).
18. Installation de porte tournante selon la revendication 17, caractérisée en ce que chaque battant (31, 32, 33, 34) rabattable comporte un logement de verrou (tôle de
verrouillage (125)) relié de manière fixe, au niveau de son extrémité supérieure (38),
avec celui-ci, qui comporte un évidement (126) s'étendant dans la limite d'un angle
déterminé autour de l'axe de battant (35) correspondant, pour la réception du verrou
de blocage (120).
19. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 17 ou 18, caractérisée en ce que, dans une position de déplacement (127), le verrou de blocage (120) se trouve dans
une position de base (128) par rapport à l'évidement (126) s'étendant des deux côtés,
à partir de laquelle un pivotement du battant (31, 32, 33, 34) autour de son axe (35)
est possible des deux côtés, dans la limite d'un angle de pivotement prédéterminé.
20. Installation de porte tournante selon la revendication 19, caractérisée en ce que l'angle de pivotement est d'environ plus/moins 10 degrés.
21. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisée en ce qu'au niveau d'une arête de fermeture (131) d'une des parois de limitation cylindriques
(21, 22) s'étendant sur un angle inscrit (133) autour de l'axe de rotation de la porte
(25), se trouve un verrou de blocage (132) qui, dans le cas d'un événement déterminé,
comme une panne ou une coupure de courant, se place dans la trajectoire de rotation
des battants (31, 32, 33, 34) et en ce qu'il permet ainsi le pivotement des battants (31, 32, 33, 34) autour de leur axe (35)
dans la limite d'une zone de couverture (134) correspondant à l'angle inscrit (133)
de la paroi de limitation correspondante (21, 22) et un pivotement supplémentaire
y est ainsi empêché.
22. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 12 à 21, caractérisée en ce qu'à l'arbre de sortie (arbre creux (80)) de l'entraînement (26) peut être couplé un
frein (140), de préférence électromagnétique, qui est muni d'un disque de frein (143)
de préférence annulaire.
23. Installation de porte tournante selon la revendication 22, caractérisée en ce que le disque de frein (143) est concentrique par rapport à l'axe de rotation de la porte
(25) et en ce que son plan de disque (144) est perpendiculaire à l'axe de rotation de la porte (25).
24. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisée en ce que le ou chaque battant (31, 32, 33, 34) est muni d'au moins un capteur pour la commande
ou la régulation de la rotation des battants (31, 32, 33, 34) autour de l'axe de rotation
de la porte (25) ou de l'axe de rotation des battants (35).
25. Installation de porte tournante selon la revendication 24, caractérisée en ce que le capteur ou les capteurs sont couplés à des conduites électriques (150) qui sont
reliées avec le dispositif de commande ou de régulation par l'intermédiaire d'un dispositif
à bagues collectrices (151, 152) muni de bagues collectrices (153) concentriques par
rapport à l'axe de rotation de la porte (25) ou à l'axe des battants (35).
26. Installation de porte tournante selon la revendication 25, caractérisée en ce qu'un premier dispositif à bagues collectrices (151) est prévu au niveau de l'extrémité
supérieure (61) de l'arbre (40) et est muni de plusieurs bagues collectrices distantes
entre elles en direction de l'axe de rotation de la porte (25) et disposées sur la
circonférence de l'axe de rotation de la porte (25), et conçu de préférence comme
une prise à bagues collectrices (155), et en ce qu'un deuxième dispositif à bagues collectrices (152), disposé entre le premier dispositif
à bagues collectrices (151) et l'arbre de sortie de la transmission (arbre creux (80)),
est muni de plusieurs bagues collectrices (153) concentriques et distantes entre elles
dans un plan perpendiculaire à l'axe de rotation de la porte (25) ou à l'axe des battants
(35), et conçu de préférence comme un dispositif à disque à bagues collectrices (166).
27. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 12 à 26, caractérisée en ce que l'entraînement (26), le frein (140) et de préférence la came (100) constituent une
unité commune (160) pouvant être reliée d'un manière solide, mais amovible, à l'arbre
(40).
28. Installation de porte tournante selon l'une des revendications 1 à 27, caractérisée en ce que chacun des battants (31, 32, 33, 34) peut être pivotée séparément autour d'un axe
de battant vertical (35) coaxial par rapport à l'axe de rotation de la porte (25).
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