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EP 1 224 065 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2006 Patentblatt 2006/02 |
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Anmeldetag: 25.11.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2000/004192 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/058648 (16.08.2001 Gazette 2001/33) |
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HANDWERKZEUGMASCHINE
HAND MACHINE TOOL
MACHINE-OUTIL A MAIN
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB IT LI |
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Priorität: |
10.02.2000 DE 10005990
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.2002 Patentblatt 2002/30 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- KUHNLE, Axel
71691 Freiberg A. N. (DE)
- WANEK, Helmut
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- HECKMANN, Markus
70771 Leinfelden-Echterdingen, DE (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 671 244 DE-A- 19 646 863 US-A- 5 738 177
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DE-A- 3 839 840 GB-A- 1 537 327 US-A- 5 899 182
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Es sind Handwerkzeugmaschinen, insbesondere Handbohrmaschinen und Bohrhämmer mit
Gehäusen in Topfbauweise mit einem am Ende des zylindrischen Gehäuses angeordneten
Verschlußdeckel bekannt. Dieser Deckel ist jedoch nur umständlich unter Zuhilfenahme
von gesonderten Werkzeugen zu öffnen, wobei er nicht oder nur sehr bedingt als Servicedeckel
zum Wechseln der Kohlbürsten geeignet ist. Außerdem ist der bekannte Deckel nicht
gegen Verlieren am Gehäuse sicherbar.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die Handwerkzeugmaschine nach dem Anspruch 1 hat den Vorteil, daß der stirnseitige
Gehäusedeckel gegen verlieren gesichert ist.
Zeichnung
[0004] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit zugehöriger Zeichnung
näher erläutert
Es zeigen
[0005]
Figur 1 eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Bohrhammers mit Tiefenanschlag
Figur 2 eine ausschnittsweise Unteransicht des Bohrhammers
Figur 3 eine vergrößerten Ansicht gemäß Figur 2
Figur 4 die Ansicht gemäß Figur 3 beim Öffnen des Deckels
Figur 5 die Ansicht gemäß Figur 4 bei geöffnetem Deckel
Figur 6 eine Explosionszeichnung des Gehäuses des Bohrhammers und
Figur 7 einen ausschnittsweisen Längsschnitt des Bohrhammers
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0006] Figur 1 zeigt eine räumliche Darstellung einer als Bohrhammer ausgestalteten Handwerkzeugmaschine
10 in der Ansicht von links vorn. Die Handwerkzeugmaschine hat ein Gehäuse 12, das
aus einer linken und rechten längsgeteilten Gehäuseschale 121, 122 mit einem als Spatengriff
ausgestalteten Handgriff 14, der eine Schalttaste 16 enthält, aus der nach unten ein
E-Kabel 18 zur Energieversorung des nichtdargestellten, im Inneren eines zum Gehäuse
12 gehörenden Motor-Gehäuse 20 angeordneten Motors austritt. Das Motor-Gehäuse 20
ist einstückig mit den Gehäuseschalen 121, 122 in Motorgehäuseschalen 201, 202 geteilt,
die gegenüber einer Längsachse 27 der Handwerkzeugmaschine 10 rechtwinklig abgewinkelt
angeordnet sind. Die Längsachse 27 ist durch einen Maschinenhals 22, ein Spannfutter
24 und ein als Bohrer ausgestaltetes Einsatzwerkzeug 26 definiert.
[0007] Ebenfalls rechtwinklig nach unten tritt ein Zusatzhandgriff 28 von der Längsachse
27 weg, der am Maschinenhals 22 mittels eines Spannbandes 30 abnehmbar gehaltert ist.
[0008] Der Zusatzhandgriff 28 enthält einen oberen Fortsatz 29 mit einer konkaven, der zur
Anlage an den Maschinenhals 22 bestimmt ist und dem Zusatzhandgriff 29 einen sicheren
Halt am Gehäuse 12 gibt.
[0009] Beiderseits der konkaven, radialen Abstützfläche 40 bildet der obere Fortsatz 29
- in Betrachtungsrichtung von vorn - zwei Schenkel, von denen nur der größere Tragschenkel
31 näher bezeichnet ist. Darin ist ein als Sechskantstab ausgestalteter Tiefenanschlag
32 drehgesichert längsverschiebbar in einer als Sechskantbohrung ausgestalteten Längsführung
38 gelagert. Der Tiefenanschlag 32 hat an gegenüberliegenden Sechkantflächen ein oberes
und ein unteres Zahnprofil 34, 35 mit dem er sich formschlüssig in der Längsführung
38 lösbar festhält.
[0010] Figur 2 zeit ausschnittsweise den unteren Bereich des Motorgehäuses 20, wobei dieses
von einem Klappdeckel 60 stirnseitig verscchlossen ist. Dieser Klappdeckel 60 ist
in der linken Gehäuseschale 121 in dem Schraubdom 64 gelenkig gelagert. Der Klappdeckel
60 deckt die untere Hälfte des Motorgehäuses 20 im Bereich der Kohlebürsten ab. Über
eine Sicherungsschraube 66 wird der Klappdeckel 60 am Motorgehäuse 20 zur betriebsgemäßen
Benutzung befestigt. Die Sicherungsschraube 66 ist unverlierbar mit dem Klappdeckel
1 verbunden.
[0011] Durch das Aufschrauben der Sicherungsschraube 66 wird die Verbindung zwischen Motorgehäuse
20 und Klappdeckel 60 gelöst. Der Klappdeckel kann weggeklappt werden ohne komplett
vom Gerät entfernt zu werden müssen.
[0012] Die Sicherungsschraube 66 kann mit einem Schraubendreher oder aber mit einem Schlüssel
oder einer Münze gelöst werden. Das Wegklappen des Klappdeckels 60 ermöglicht einen
einfachen und bequemen Kohlebürstenwechsel. Das Motorgehäuse 20 umgreift ein gesondertes
Hüllgehäuse (Fig. 6), das bei der Montage zwischen die Gehäuseschalen 121, 122 eingelegt
wird. Dieses Hüllgehäuses 62 trägt am unteren Ende eine radial nach außen weisende
Gewindebohrung 68 zum Eingriff der Sicherungsschraube 66 und außerdem die Kohlbürsten
für den Motor.
[0013] Die rechte Gehäuseschale 122 ist zweiteilig gestaltet. Sie trägt einen kleinen Deckel
zur Inspektion der Netzleitung 18. Der Deckel ist mit zwei Schrauben am Gehäuse 12
befestigt. Nach dem Entfernen des Deckels kann das Netzkabel einfach ausgetauscht
bzw. ersetzt werden.
[0014] Dazu müssen die zwei Schrauben der Klemmleiste gelöst werden, um das Kabel von der
Maschine zu entfernen.
1. Handwerkzeugmaschine mit einem Gehäuse (12) aus Längsschalen (121, 122) und mit einem
sich daran anschließenden zylindrischen Motorgehäuse (20), wobei
das zylindrische-Motorgehäuse (20) aus Längsschalen (201,202) besteht, wobei das Motorgehäuse
(20) vom Gehäuse (12) rechtwinklig abgewinkelt ist und ein freies Ende hat, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse einen Klappdeckel (60) trägt, der - ohne vom Gerät entfernt werden
zu müssen - wegklappbar ist und der den unteren Bereich des Motorgehäuses (20) stirnseitig
verschließt.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel (60) über einen Schraubdom (64) am Motorgehäuse (20) gelenkig gelagert
ist.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubdom (64) an nur einer Längsschale (201) des Motorgehäuses (20) angeordnet
ist.
4. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel (60) auf einer Seite des Motorgehäuses (20), mit einer einzigen,
unverlierbar mit dem Klappdeckel (60) verbundenen Sicherungsschraube (66) befestigbar
ist.
5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsschraube (66) mit einer Münze oder einem Messer oder dergl. zu lösen
bzw. drehen ist.
6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschalen (201,202) des Motorgehäuses (20) längs zusammenfügbar sind und jeweils
einstückig mit den ebenfalls längs zusammenfügbaren Längsschalen (121,122) des Gehäuses
(12) sind.
7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (20) nach unten von der Längsachse (27) wegtritt.
8. Handwerkzeuge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel (60) die untere Hälfte des Motorgehäuses (20) im Bereich der Kohlebürsten
abdeckt.
9. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 mit einer Netzkabel-Durchtrittsöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechte Längsschale (122) einen lösbaren Inspektionsdeckel trägt, über den der
Netzkabetanschluss im inneren des Gehäuses (12) nur durch Öffnen des Inspektionsdeckels
zugänglich ist.
10. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, mit einem Elektromotor mit Kohlebürsten, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (20) ein gesondertes Hüllgehäuse (62) umgreift, dass zwischen die
Längsschalen (201,202) und den Elektromotor einlegbar ist.
1. Powered hand tool having a housing (12) of longitudinal shells (121, 122) and having
an adjoining cylindrical motor housing (20), the cylindrical motor housing (20) consisting
of longitudinal shells (201, 202), the motor housing (20) being disposed at right
angles to the housing (12) and having a free end, characterized in that the motor housing carries a hinged lid (60) which - without having to be removed
from the implement - can be swung out and which closes the bottom region of the motor
housing (20) at the end face.
2. Powered hand tool according to Claim 1, characterized in that the hinged lid (60) is mounted in an articulated manner on the motor housing (20)
via a screw boss (64).
3. Powered hand tool according to Claim 2, characterized in that the screw boss (64) is arranged on only one longitudinal shell (201) of the motor
housing (20).
4. Powered hand tool according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the hinged lid (60) can be fastened on one side of the motor housing (20) with a
single locking screw (66) captively connected to the hinged lid (60).
5. Powered hand tool according to Claim 4, characterized in that the locking screw (66) can be released or turned using a coin or a knife or the like.
6. Powered hand tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the longitudinal shells (201, 202) of the motor housing (20) can be joined together
longitudinally and are each in one piece with the longitudinal shells (121, 122),
which can likewise be joined together longitudinally, of the housing (12).
7. Powered hand tool according to Claim 1, characterized in that the motor housing (20) protrudes downwards away from the longitudinal axis (27).
8. Powered hand tool according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the hinged lid (60) covers the bottom half of the motor housing (20) in the region
of the carbon brushes.
9. Powered hand tool according to Claim 1 having a mains cable pass-through opening,
characterized in that the right-hand longitudinal shell (122) carries a releasable inspection lid, via
which the mains cable connection in the interior of the housing (12) is accessible
only by opening the inspection lid.
10. Powered hand tool according to Claim 1 having an electric motor with carbon brushes,
characterized in that the motor housing (20) encloses a separate enveloping housing (62) which can be inserted
between the longitudinal shells (201, 202) and the electric motor.
1. Machine-outil à main comprenant un carter (12) composé de coques longitudinales (121,
122) et un carter de moteur (20) cylindrique adjacent à celui-ci, dans laquelle le
carter de moteur (20) cylindrique comprend des coques longitudinales (201, 202), le
carter de moteur (20) cylindrique est à angle droit par rapport au carter (12) et
présente une extrémité libre,
caractérisée en ce que
le carter de moteur porte un couvercle rabattable (60) qui peut se basculer sans être
retiré de l'appareil et qui ferme la zone inférieure du carter de moteur (20) côté
frontal.
2. Machine-outil à main selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le couvercle rabattable (60) s'articule au carter de moteur (20) par une broche filetée
(64).
3. Machine-outil à main selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
la broche filetée (64) n'est disposée que sur une coque longitudinale (201) du carter
de moteur (20).
4. Machine-outil à main selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisée en ce que
le couvercle rabattable (60) peut être fixé sur un côté du carter de moteur (20) à
l'aide d'une seule vis de retenue (66) reliée de façon imperdable à ce couvercle (60).
5. Machine-outil à main selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la vis de retenue (66) peut être desserrée tournée au moyen d'une pièce de monnaie,
d'un couteau ou similaire.
6. Machine-outil à main selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les coques longitudinales (201, 202) du carter de moteur (20) peuvent être assemblées
dans le sens longitudinal et sont d'un seul tenant avec les coques longitudinales
(121, 122) du carter (12) pouvant également être assemblées dans le même sens.
7. Machine-outil à main selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le carter de moteur (20) s'éloigne vers le bas de l'axe longitudinal (27).
8. Outils à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisés en ce que
le couvercle rabattable (60) recouvre la moitié inférieure du carter de moteur (20)
dans la zone des balais de charbon.
9. Machine-outil à main selon la revendication 1, comprenant une ouverture de passage
pour un câble de secteur,
caractérisée en ce que
la coque longitudinale de droite (122) porte un couvercle d'inspection amovible par
lequel le raccord du câble de secteur à l'intérieur du carter (12) n'est accessible
qu'en ouvrant ce couvercle.
10. Machine-outil à main selon la revendication 1, comprenant un moteur électrique avec
balais de charbon,
caractérisée en ce que
le carter de moteur (20) entoure un carter enveloppe (62) distinct pouvant être inséré
entre les coques longitudinales (201, 202) et le moteur électrique.