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(11) |
EP 1 224 366 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.08.2003 Patentblatt 2003/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.10.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04F 19/06 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0010/512 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0103/1141 (03.05.2001 Gazette 2001/18) |
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| (54) |
FUGENÜBERBRÜCKUNGSANORDNUNG
JOINT BRIDGING DEVICE
DISPOSITIF DE PASSAGE DE JONCTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
26.10.1999 DE 19951516
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.2002 Patentblatt 2002/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Herm. Friedr. Künne GmbH & Co. |
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58513 Lüdenscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- SONDERMANN, Frank
57489 Drolshagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Sperling, Rüdiger, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Staeger & Sperling
Müllerstrasse 3 80469 München 80469 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 266 667
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EP-A- 0 816 588
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fugenüberbrückungsanordnung für einen Fußboden, insbesondere
zur Überbrückung einer Fuge in einem Parkettfußboden mit unterschiedlicher Höhenlage
der gegenüberliegenden Fugenränder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der europäischen Patentschrift EP 0 321 634 B1 ist eine derartige Fugenüberbrückungsanordnung
bekannt, die aus einem L-förmigen Basisprofil und einem an dem Basisprofil befestigten
Abdeckprofil besteht. Das Basisprofil wird hierbei durch eine Verschraubung an dem
Fußboden befestigt, wobei der eine Schenkel des L-förmigen Basisprofils nach oben
in die Fuge hineinragt. Das Abdeckprofil überdeckt hierbei die Fuge und weist zwei
nach unten in die Fuge hineinragende Schenkel auf, die den Schenkel des L-förmigen
Profils seitlich umgreifen und dadurch eine Seitenführung des Abdeckprofils bewirken.
Die Befestigung des Abdeckprofils an dem Basisprofil erfolgt durch eine Schraube,
die durch eine Bohrung in dem Abdeckprofil in einen Gewindetreibkanal eingeschraubt
wird, der in dem nach oben in die Fuge hineinragenden Schenkel des Basisprofils angeordnet
ist. Die vorstehend beschriebene bekannte Fugenüberbrückungsanordnung ermöglicht vorteilhaft
eine Überbrückung von Fugen unterschiedlicher Tiefe, da die beiden Schenkel des Abdeckprofils
unabhängig von der Höhenlage des Abdeckprofils eine Seitenführung bewirken.
[0003] Nachteilig an der vorstehend beschriebenen bekannten Fugenüberbrückungsanordnung
ist jedoch die Tatsache, daß hinsichtlich der Höhenverstellbarkeit der Fugenüberbrückungsanordnung
nur ein relativ geringer Spielraum besteht, da die beiden Schenkel des Abdeckprofils
den nach oben ragenden Schenkel des Basisprofils seitlich umfassen müssen, um eine
Seitenführung zu gewährleisten.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Fugenüberbrückungsanordnung
der vorstehend beschriebenen Art zu schaffen, die hinsichtlich der Höhenverstellbarkeit
einen erweiterten Spielraum aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird, ausgehend von der vorstehend beschriebenen bekannten Fugenüberbrückungsanordnung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0006] Die Erfindung umfaßt die allgemeine technische Lehre, das Abdeckprofil nicht direkt
an dem Basisprofil zu befestigen, sondern zwischen dem Basisprofil und dem Abdeckprofil
ein Zwischenteil anzuordnen.
[0007] Vorzugsweise ist das Zwischenteil hierbei stapelbar, so daß der Spielraum hinsichtlich
der Höhenverstellbarkeit durch Einsetzen einer beliebigen Anzahl von Zwischenteilen
nahezu beliebig erweitert werden kann.
[0008] In der bevorzugten Ausführungsform weist das Zwischenteil an seiner Unterseite zwei
nebeneinander angeordnete Schenkel auf, die den nach oben ragenden Schenkel des Basisprofils
seitlich umgreifen. An der Oberseite weist das Zwischenteil dagegen vorzugsweise einen
Schenkel auf, der von zwei an der Unterseite des Abdeckprofils angeordneten Schenkeln
seitlich umgriffen wird, um eine Seitenführung zu gewährleisten.
[0009] Die Befestigung des Abdeckprofils an dem Zwischenteil bzw. die Befestigung des Zwischenteils
an dem Basisprofil kann hierbei in verschiedener Weise erfolgen. In einer Variante
der Erfindung wird das Zwischenteil an dem Basisprofil festgeschraubt, wobei in dem
nach oben ragenden Schenkel des Basisprofils vorzugsweise ein Gewindetreibkanal als
Fassung für die Schraube vorgesehen ist. Es ist jedoch auch möglich, an den aneinander
anliegenden Schenkeln von Basisprofil und Zwischenteil Rastungen vorzusehen, so daß
das Zwischenteil lediglich auf das Basisteil aufgedrückt werden muß. In gleicher Weise
kann die Befestigung des Abdeckprofils an dem Zwischenteil durch eine Verschraubung
oder eine Verrastung erfolgen. Neben den vorstehend beschriebenen Befestigungsarten
sind selbstverständlich auch andere Befestigungsarten möglich, die dem Fachmann geläufig
sind.
[0010] Die vorliegende Erfindung ist hinsichtlich ihrer Anwendung nicht auf Fußbodenfugen
beschränkt, sondern läßt sich allgemein zur Überbrückung von Fugen verwenden, wobei
sich die erfindungsgemäße Fugenüberbrückungsanordnung besonders vorteilhaft zur Überbrückung
von Fugen in Parkettfußböden eignet.
[0011] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Querschnittsdarstellung einer erfindungsgemäßen Fugenüberbrückungsanordnung mit
einer Befestigung von Abdeckprofil, Zwischenteil und Basisprofil durch eine einzige
Schraube,
- Figur 2
- eine Querschnittsdarstellung einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Fugenüberbrückungsanordnung, bei der das Zwischenteil an dem Basisprofil festgeschraubt
wird, während das Abdeckprofil durch eine Verrastung an dem Zwischenteil befestigt
ist,
- Figur 3
- eine Querschnittsdarstellung eines weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels,
bei dem sämtliche Bauteile durch Verrastung miteinander verbunden sind,
- Figur 4
- ein anderes Ausführungsbeispiel mit einer gegenüber Figur 3 umgekehrten Anordnung
der Schenkel,
- Figur 5
- ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, bei dem das Zwischenteil durch eine Verrastung
an dem Basisprofil befestigt ist, wohingegen das Abdeckprofil an dem Zwischenteil
festgeschraubt ist sowie
- Figur 6
- ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, bei dem das Abdeckprofil mit dem Zwischenteil
verschraubt wird, während das Zwischenteil durch eine separate Schraube an dem Basisprofil
festgeschraubt wird.
[0012] Die in Figur 1 wiedergegebene Querschnittsdarstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Fugenüberbrückungsanordnung dient vorzugsweise zur Überbrükkung
von Fugen in einem Parkettfußboden 1, wobei der Parkettfußboden 1 zur Vereinfachung
lediglich auf einer Seite der Fuge dargestellt ist. Zur Fixierung der Fugenüberbrükkungsanordnung
an dem Fußboden weist die erfindungsgemäße Fugenüberbrückungsanordnung ein Basisprofil
2 auf, das durch eine nur schematisch dargestellte Schraube 3 an dem Fußboden festgeschraubt
wird. Das Basisprofil 2 ist im wesentlichen L-förmig ausgebildet und weist zwei Schenkel
4.1 und 4.2 auf, die von der Grundplatte des Basisprofils 2 so rechtwinklig nach oben
in die Fuge hinein abstehen, wobei sich die beiden Schenkel 4.1 und 4.2 in Längsrichtung
im wesentlichen über die gesamte Länge der Fuge erstrecken.
[0013] Weiterhin weist die erfindungsgemäße Fugenüberbrückungsanordnung gemäß Figur 1 ein
Abdeckprofil 5 mit zwei Abdeckflügeln 6.1 und 6.2 auf, wobei die beiden Abdeckflügel
6.1 und 6.2 beidseitig der Fuge auf dem Parkettfußboden 1 aufliegen.
[0014] Wenn ein Abschlußprofil anstelle des gezeichneten Abdeckprofils eingesetzt wird,
so liegt nur der eine Abdeckflügel auf dem Parkett- oder Laminatfußboden auf.
[0015] In vertikaler Richtung zwischen dem Abdeckprofil 5 und dem Basisprofil 2 ist ein
Zwischenteil 7 angeordnet, das den Spielraum hinsichtlich der Höhenverstellbarkeit
der Fugenüberbrückungsanordnung gegenüber den eingangs beschriebenen bekannten Fugenüberbrückungsanordnungen
erweitert. So weist das Zwischenteil 7 an seiner Unterseite zwei Schenkel 8.1 und
8.2 auf, die im montierten Zustand die beiden Schenkel 4.1 und 4.2 des Basisprofils
2 seitlich außen umgreifen und dadurch eine Seitenführung des Zwischenteils 2 relativ
zu dem Basisprofil 2 bewirken. Darüber hinaus weist das Zwischenteil an seiner Oberseite
zwei Schenkel 9.1 und 9.2 auf, die an ihrer Außenseite von zwei an der Unterseite
des Abdeckprofils 5 angeordneten Schenkeln 10.1 und 10.2 umgriffen werden, so daß
die Schenkelpaare 9.1, 10.1 bzw. 9.2, 10.2 eine Seitenführung des Abdeckprofils 5
relativ zu dem Zwischenteil 7 bewirken.
[0016] Die Befestigung des Abdeckprofils 5 und des Zwischenteils 7 an dem Basisprofil 2
erfolgt durch eine Schraube 11, die durch entsprechende Bohrungen in dem Abdeckprofil
5 und dem Zwischenteil 7 eingeführt wird.
[0017] Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Fugenüberbrückungsanordnung
kann der Spielraum hinsichtlich der Höhenverstellbarkeit weiter ausgedehnt werden,
indem mehrere Zwischenteile 7 vertikal übereinander gestapelt werden. Die von den
beiden Schenkeln 8.1 und 8.2 des Zwischenteils umfaßte lichte Breite ist deshalb im
wesentlichen gleich der Außenbreite der beiden Schenkel 9.1 und 9.2 des Zwischenteils
7, um eine Stapelbarkeit zu gewährleisten.
[0018] Das in Figur 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fugenüberbrückungsanordnung
stimmt weitgehend mit dem vorstehend beschriebenen und in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
überein, so daß im folgenden für übereinstimmende Bauteile dieselben Bezugszeichen
verwendet werden und diesbezüglich zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende
Beschreibung verwiesen wird.
[0019] Ein wesentlicher Unterschied der in Figur 2 dargestellten Fugenüberbrückungsanordnung
gegenüber der in Figur 1 dargestellten Fugenüberbrückungsanordnung besteht darin,
daß die Befestigung des Abdeckprofils 5 an dem Zwischenteil 7 nicht durch eine Verschraubung,
sondern durch eine Verrastung erfolgt. Hierzu ist bei diesem Ausführungsbeispiel an
der Unterseite des Abdeckprofils 5 ein Schenkel 12 angeformt, der an seinen beiden
Seitenflächen ebenfalls eine Rastung aufweist, die im montierten Zustand in die Rastung
der Schenkel 9.1 und 9.2 des Zwischenteils eingreift.
[0020] Die Befestigung des Zwischenteils 7 an dem Basisprofil 2 erfolgt jedoch in herkömmlicher
und vorstehend beschriebener Weise durch eine Schraube 11. Bei der Montage der erfindungsgemäßen
Fugenüberbrückungsanordnung wird also zunächst das Zwischenteil 7 an dem Basisprofil
2 festgeschraubt, was ohne das Abdeckprofil 5 einfach möglich ist. Anschließend wird
das Abdeckprofil 5 dann in einfacher Weise auf das Zwischenteil 7 aufgedrückt.
[0021] Das in Figur 3 wiedergegebene Ausführungsbeispiel stimmt ebenfalls weitgehend mit
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen überein, so daß im folgenden ebenfalls
dieselben Bezugszeichen verwendet werden und zur Vermeidung von Wiederholungen auf
die vorstehende Beschreibung verwiesen wird.
[0022] Der Unterschied des in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiels gegenüber den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht im wesentlichen darin, daß die Befestigung
des Abdeckprofils 5, des Zwischenteils 7 und des Basisprofils 2 aneinander ausschließlich
durch Verrastungen erfolgt. Die Befestigung des Abdeckprofils 5 an dem Zwischenteil
7 erfolgt hierbei in derselben Weise wie in Figur 2, so daß diesbezüglich auf die
vorstehende Beschreibung verwiesen wird.
[0023] Zur Befestigung des Zwischenteils 7 an dem Basisprofil 2 weist das Zwischenteil 7
in dieser Ausführungsform an seiner Unterseite einen einzigen Schenkel 13 auf, an
dessen Seitenflächen entlang der Fuge eine Rastung angebracht ist. Die beiden nach
oben ragenden Schenkel 4.1, 4.2 des Basisprofils 2 tragen hierbei an ihrer Innenseite
entlang der Fuge ebenfalls eine Rastung, in die die Rastung des Schenkels 13 eingreift,
und das Zwischenteil 7 somit vertikal fixiert.
[0024] Die Fugenüberbrückungsanordnung gemäß Figur 3 ermöglicht vorteilhaft eine Montage
ohne Werkzeug, da die Befestigung ausschließlich durch Verrastung erfolgt.
[0025] Das in Figur 4 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fugenüberbrückungsanordnung
stimmt nahezu vollständig mit dem in Figur 3 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel überein,
so daß weitgehend auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird.
[0026] Der Unterschied des in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiels gegenüber dem in
Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht im wesentlichen darin, daß die Anordnung
der Schenkel geometrisch vertauscht ist. So weist das Abdeckprofil 5 an seiner Unterseite
die beiden Schenkel 10.1 und 10.2 auf, deren Innenseiten Rastungen tragen. An der
Oberseite des Zwischenteils 7 ist ein Schenkel 14 einstückig angeformt, der im montierten
Zustand von den beiden Schenkeln 10.1 und 10.2 des Abdeckprofils 5 seitlich umgriffen
wird und ebenfalls Rastungen trägt, so daß das Abdeckprofil 5 durch die Verrastung
vertikal zu dem Zwischenteil 7 fixiert wird.
[0027] An seiner Unterseite weist das Zwischenteil 7 entsprechend zwei nebeneinander angeordnete
Schenkel 15.1 und 15.2 auf, während an der Oberseite der Grundplatte des Basisprofils
2 ein rechtwinklig nach oben ragender Schenkel 16 angeformt ist, der im montierten
Zustand von den beiden Schenkeln 15.1 und 15.2 des Zwischenteils 7 seitlich umgriffen
wird und dadurch eine Seitenführung des Zwischenteils 7 relativ zu dem Basisprofil
2 bewirkt. Darüber hinaus bewirken die an der Innenseite der Schenkel 15.1, 15.2 und
an der Außenseite des Schenkels 16 angeordneten Rastungen eine vertikale Fixierung
des Zwischenteils 7 relativ zu dem Basisprofil 2.
[0028] Das in Figur 5 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Fugenüberbrückungsanordnung
stimmt wiederum weitgehend mit dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel überein,
so daß weitgehend auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird.
[0029] Ein wesentlicher Unterschied des in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels gegenüber
dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die Befestigung
des Abdeckprofils 5 an dem Zwischenteil 7 nicht durch eine Verrastung, sondern durch
eine Verschraubung erfolgt. Hierzu ist in dem nach oben ragenden Schenkel 14 des Zwischenteils
7 ein Gewindetreibkanal angeordnet, in den eine Schraube 17 eingreift, die durch eine
Bohrung in der Oberseite des Abdeckprofils eingeführt wird.
[0030] Das in Figur 6 dargestellte Ausführungsbeispiel stimmt weitgehend mit dem vorstehend
beschriebenen und in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel überein, so daß im
folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet werden und zur Vermeidung von Wiederholungen
auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird.
[0031] Hierbei erfolgt die Befestigung des Abdeckprofils 5 an dem Basisprofil 2 ebenfalls
durch eine Verschraubung. Die Besonderheit des in Figur 6 dargestellten Ausführungsbeispiels
besteht darin, daß für die Verbindung des Abdeckprofils 5 mit dem Zwischenteil 7 und
für die Befestigung des Zwischenteils 7 an dem Basisprofil 2 jeweils eine separate
Schraube 18, 19 vorgesehen ist.
[0032] Bei der Montage wird zunächst das Basisprofil 2 durch eine nur schematisch dargestellte
Schraube 3 an dem Fußboden festgeschraubt.
[0033] Anschließend wird das Zwischenteil 7 so auf das Basisprofil 2 aufgesetzt, daß die
beiden nach unten ragenden Schenkel 8.1, 8.2 des Zwischenteils 7 die beiden nach oben
ragenden Schenkel 4.1, 4.2 des Basisprofils 2 seitlich umgreifen. Darauf hin wird
die Schraube 19 durch eine in dem Zwischenteil 7 zentrisch angeordnete Bohrung hindurchgeführt,
wobei die beiden Schenkel 4.1, 4.2 des Basisprofils 2 eine Gewindebohrung (die Gewindebohrung
kann auch durch einen Gewindetreibkanal ausgebildet sein) für die Schraube 19 bilden.
Die Schraube 19 wird dann entsprechend dem zu überbrückenden Höhenunterschied und
der Dicke des Fußbodenbelags 1 angezogen. Ist der Fußbodenbelag 1 beispielsweise sehr
dick, so kann die Schraube 19 nur geringfügig angezogen, so daß die Schenkel 4.1,
4.2 des Basisprofils 2 nicht an dem Zwischenteil 7 anschlagen, sondern lediglich eine
Seitenführung bewirken. Bei einem dünnen Fußbodenbelag 1 wird die Schraube 19 dagegen
unter Umständen so weit angezogen, daß die Schenkel 4.1, 4.2 des Basisprofils 2 oben
an dem Zwischenteil 7 anschlagen.
[0034] In einem nächsten Schritt wird dann das Abdeckprofil 5 so auf das Zwischenteil 7
aufgesetzt, daß die Schenkel 10.1, 10.2 des Abdeckprofils 5 die Schenkel 9.1, 9.2
des Zwischenteils 7 seitlich umgreifen. Anschließend wird dann die zweite Schraube
18 durch ein in dem Abdeckprofil 5 angebrachtes Senkloch eingeführt, wobei die nach
oben ragenden Schenkel 9.1, 9.2 des Zwischenteils 7 eine Gewindebohrung (die Gewindebohrung
kann auch durch einen Gewindetreibkanal ausgebildet sein) für die zweite Schraube
18 bilden. Die Schraube 18 wird dann so weit angezogen, bis der Abdeckflügel 6.2 des
Abdeckprofils 5 mit der gewünschten Spannung auf dem Fußbodenbelag aufliegt.
[0035] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen
bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,
welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen
Gebrauch macht, wobei die Patentansprüche den Schutzbereich der Erfindung bestimmen.
1. Fugenüberbrückungsanordnung für einen Fußboden, insbesondere zur Überbrückung einer
Fuge in einem Parkettfußboden mit unterschiedlicher Höhenlage der gegenüberliegender.
Fugenränder, mit
einem Basisprofil (2) zur Befestigung an dem Fußboden mit mindestens einem nach oben
in die Fuge hineinragenden Schenkel (4.1, 4.2),
einem Abdeckprofil (5) zur Abdeckung der Fuge mit mindestens einem nach unten in die
Fuge hineinragenden Schenkel (10.1, 10.2, 12), sowie
einem Befestigungselement (11, 17) zur hohenverstellbaren Befestigung des Abdeckprofils
(5) an dem Basisprofil (2),
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Basisprofil (2) und dem Abdeckprofil (5) mindestens ein Zwischenteil
(7) angeordnet ist, um die Höhenverstellbarkeit zu erweitern, wobei das Zwischenteil
(7) an seiner Unterseite an dem Basisprofil (2) und an seiner Oberseite an dem Abdeckprofil
(5) befestigt ist.
2. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (7) stapelbar ist, um die Höhenverstellbarkeit durch Einsetzen mehrerer
Zwischenteile (7) erweitern zu können.
3. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisprofil (2) zwei nebeneinander angeordnete und nach oben in die Fuge hineinragende
Schenkel (4.1, 4.2) aufweist.
4. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekenzeichnet, daß das Zwischenteil (7) an seiner Unterseite mindestens einen Schenkel (13) aufweist,
der im montierten Zustand von den beiden Schenkeln (4.1, 4.2) des Basisprofils (2)
seitlich umgriffen wird.
5. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (7) an seiner Oberseite mindestens zwei Schenkel (9.1, 9.2) aufweist,
die im montierten Zustand den Schenkel (12) des Abdeckprofils (5) seitlich umgreifen.
6. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckprofil (5) zwei nebeneinander angeordnete Schenkel (10.1, 10.2) aufweist,
die nach unten in die Fuge hineinragen.
7. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (7) an seiner Oberseite mindestens einen Schenkel (14) aufweist,
der im montierten Zustand von den Schenkeln des (10.1, 10.2) Abdeckprofils (5) seitlich
umgriffen wird.
8. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem an der Oberseite des Zwischenteils (7) angeordneten Schenkel (14) ein Gewindetreibkanal
angeordnet ist, um das Abdeckprofil (5) durch eine Schraube (17) an dem Zwischenteil
(7) zu befestigen.
9. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (7) an seiner Unterseite mindestens zwei Schenkel (15.1, 15.2) aufweist,
die im montierten Zustand den Schenkel (16) des Basisprofils (2) seitlich umgreifen.
10. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Schenkel des Basisprofils (2) ein Gewindetreibkanal angeordnet ist,
um das Zwischenteil (7) durch eine Schraube an dem Basisprofil (2) zu befestigen.
11. Fugenüberbrückungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinander anliegenden Schenkel des Basisprofils (2) und des Zwischenteils (7)
an den Kontaktflächen Rastungen aufweisen, um das Zwischenteil (7) an dem Basisprofil
(2) zu befestigen.
12. Fugenüberbrückungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinander anliegenden Schenkel des Abdeckprofils (5) und des Zwischenteils (7)
an den Kontaktflächen Rastungen aufweisen, um das Abdeckprofil (5) an dem Zwischenteil
(7) zu befestigen.
13. Fugenüberbrückungsanordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (7) an seiner Oberseite einen Gewindetreibkanal aufweist, um das
Abdeckprofil (5) mit dem Zwischenteil (7) zu verschrauben.
14. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindetreibkanal durch zwei nach oben ragende Schenkel (9.1, 9.2) des Zwischenteils
(7) gebildet wird.
15. Fugenüberbrückungsanordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisprofil (2) an seiner Oberseite einen Gewindetreibkanal aufweist, um das
Zwischenteil (7) mit dem Basisprofil (2) zu verschrauben.
16. Fugenüberbrückungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindetreibkanal durch zwei nach oben ragende Schenkel (4.1, 4.2) des Basisprofils
(2) gebildet wird.
1. Joint bridging arrangement for a floor, in particular for bridging a joint in a parquet
floor whose opposing joint edges reside at different height levels, comprising
a base profile (2) for attachment on the floor comprising at least one leg (4.1, 4.2)
pointing upwards into the joint,
a covering profile (5) for covering the joint with at least one leg pointing downwards
into the joint (10.1, 10.2, 12), and
one attachment element (11, 17) providing for the height-adjustable attachment of
the covering profile (5) on the base profile (2),
characterised in that
at least one intermediary part (7) is arranged between the base profile (2) and the
covering profile (5), said intermediary part expanding the capability to be adjusted
in height, wherein the lower side of the intermediary part (7) is attached to the
base profile (2) and the upper side of the intermediary part (7) is attached to the
covering profile (5).
2. Joint bridging arrangement according to Claim 1, characterised in that the intermediary part (7) is stackable to provide for the expansion of the capability
to be adjusted in height by inserting several intermediary parts (7).
3. Joint bridging arrangement according to Claim 1 or 2, characterised in that the base profile (2) comprises two legs (4.1, 4.2) that are arranged next to each
other and point upwards into the joint.
4. Joint bridging arrangement according to Claim 3, characterised in that the intermediary part (7) comprises at least one leg (13) at its lower side, said
leg, in the assembled state, being surrounded on its sides by the two legs (4.1, 4.2)
of the base profile (2).
5. Joint bridging arrangement according to Claim 3 or 4, characterised in that the intermediary part (7) comprises at least two legs (9.1, 9.2) at its upper side,
said legs, in the assembled state, surrounding the sides of the leg (12) of the covering
profile (5).
6. Joint bridging arrangement according to Claim 1 or 2, characterised in that the covering profile (5) comprises two legs (10.1, 10.2) which are arranged next
to each other and point downward into the joint.
7. Joint bridging arrangement according to Claim 6, characterised in that the intermediary part (7) comprises at least one leg (14) at its upper side, said
leg, in the assembled state, being surrounded on its sides by the legs (10.1, 10.2)
of the covering profile (5).
8. Joint bridging arrangement according to Claim 7, characterised in that a tapping channel is arranged in the leg (14) that is arranged at the upper side
of the intermediary part (7), said tapping channel allowing the attachment of the
covering profile (5) on the intermediary part (7) by means of a screw (17).
9. Joint bridging arrangement according to Claim 7 or 8, characterised in that the intermediary part (7) comprises at least two legs (15.1, 15.2) at its lower side,
said legs, in the assembled state, surrounding the sides of the leg (16) of the base
profile (2).
10. Joint bridging arrangement according to Claim 9, characterised in that a tapping channel is arranged in one of the legs of the base profile (2), said tapping
channel allowing the attachment of the intermediary part (7) on the base profile (2)
by means of a screw.
11. Joint bridging arrangement according to anyone of the preceding Claims, characterised in that the legs of the base profile (2) and intermediary part (7) coming to be adjacent
to each other are provided with snap-in locking devices at their contacting surfaces
for attachment of the intermediary part (7) on the base profile (2).
12. Joint bridging arrangement according to anyone of the preceding Claims, characterised in that the legs of the covering profile (5) and intermediary part (7) coming to be adjacent
to each other are provided with snap-in locking devices at their contacting surfaces
for attachment of the covering profile (5) on the intermediary part (7).
13. Joint bridging arrangement according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the intermediary part (7) comprises a tapping channel at its upper side, said tapping
channel allowing the attachment of the covering profile (5) on the intermediary part
(7) by means of a screw connection.
14. Joint bridging arrangement according to Claim 13, characterised in that the tapping channel is formed by two legs (9.1, 9.2) of the intermediary part (7)
protruding in an upward direction.
15. Joint bridging arrangement according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the base profile (2) comprises a tapping channel on its upper side, said tapping
channel allowing the attachment of the intermediary part (7) and the base profile
(2) by means of a screw connection.
16. Joint bridging arrangement according to Claim 15, characterised in that the tapping channel is formed by two legs (4.1, 4.2) of the base profile (2) protruding
in an upward direction.
1. Agencement de couvre-joint pour un plancher, et notamment en vue de couvrir un joint
dans un parquet présentant des différences de niveaux des bords de joints se faisant
face, avec
un profil de base (2) permettant la fixation au plancher à l'aide d'au moins une partie
latérale (4,1, 4,2) avançant vers le haut dans le joint,
un profil de recouvrement (5) permettant de couvrir le joint avec au moins une partie
latérale (10,1, 10,2, 12) avançant vers le haut dans le joint, ainsi
qu'un élément de fixation (11, 17) permettant une fixation du profil de recouvrement
(5) réglable en hauteur au niveau du profil de base (2),
caractérisé en ce
qu'au moins une pièce intermédiaire (7) est agencée entre le profil de base (2) et le
profil de recouvrement (5), pour étendre la possibilité de réglage en hauteur, la
pièce intermédiaire (7) étant fixée au niveau de sa face inférieure au profil de base
(2) et au niveau de sa surface supérieure au profil de recouvrement (5).
2. Agencement de couvre-joint selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce intermédiaire (7) est superposable afin de permettre l'extension de la possibilité
de réglage en hauteur par la mise en place de plusieurs pièces intermédiaires (7).
3. Agencement de couvre-joint selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profil de base (2) présente deux parties latérales (-4,1, 4,2) s'avançant vers
le haut dans le joint et agencées l'un à côté de l'autre.
4. Agencement de couvre-joint selon la revendication 3, caractérisé en ce que la pièce intermédiaire (7) présente au moins une partie latérale (13) au niveau de
sa face inférieure, laquelle partie est, à l'état monté, encadrée de façon latérale
par les deux parties latérales (4,1, 4,2) du profil de base (2) .
5. Agencement de couvre-joint selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la pièce intermédiaire (7) présente au moins deux parties latérales (9,1, 9,2) au
niveau de sa face supérieure, lesquelles parties encadrent, à l'état monté, de façon
latérale la partie latérale (12) du profil de recouvrement (5).
6. Agencement de couvre-joint selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profil de recouvrement (5) présente deux parties latérales agencées l'une à côté
de l'autre (10,1, 10,2), lesquelles parties s'avancent vers le bas dans le joint.
7. Agencement de couvre-joint selon la revendication 6, caractérisé en ce que la pièce intermédiaire (7) présente au moins au niveau de sa face supérieure une
partie latérale (14), qui est, à l'état monté, encadrée, de façon latérale par les
parties latérales (10,1, 10,2) du profil de recouvrement.
8. Agencement de couvre-joint selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un canal fileté est agencé dans la partie latérale (14) agencée au niveau de la face
supérieure de la pièce intermédiaire (7), en vue de fixer le profil de recouvrement
(5) par l'intermédiaire d'une vis (17) au niveau de la pièce intermédiaire (7).
9. Agencement de couvre-joint selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la pièce intermédiaire (7) présente au moins deux parties latérales (15,1, 15,2)
au niveau de sa face inférieure, lesquelles parties encadrent de façon latérale à
l'état monté, la partie latérale (16) du profil de base (2).
10. Agencement de couvre-joint selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un canal fileté est agencé dans l'une des parties latérales du profil de base (2),
en vue de fixer la pièce intermédiaire (7) au profil de base (2) par l'intermédiaire
d'une vis.
11. Agencement de couvre-joint selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les parties latérales adjacentes du profil de base (2) et de la pièce intermédiaire
(7) présentent des crans d'arrêt au niveau des surfaces de contact, en vue de fixer
la pièce intermédiaire (7) au profil de base (2).
12. Agencement de couvre-joint selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les parties latérales adjacentes du profil de recouvrement (5) et de la pièce intermédiaire
(7) présentent des crans d'arrêt au niveau des surfaces de contact, en vue de fixer
le profil de recouvrement (5) à la pièce intermédiaire (7).
13. Agencement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce intermédiaire (7) présente au niveau de sa face supérieure un canal fileté,
en vue de visser le profil de recouvrement (5) avec la pièce intermédiaire (7).
14. Agencement de couvre-joint selon la revendication 13, caractérisé en ce que le canal fileté est formé par deux parties latérales (9,1, 9,2) de la pièce intermédiaire
(7) se dressant vers le haut.
15. Agencement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profil de bas (2) présente au niveau de sa face supérieure un canal fileté, en
vue de visser la pièce intermédiaire (7) avec le profil de base (2).
16. Agencement de couvre-joint selon la revendication 15, caractérisé en ce que le canal fileté est formé par deux parties latérales (4,1, 4,2) du profil de base
(2) se dressant vers le haut.