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(11) |
EP 1 224 716 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.04.2003 Patentblatt 2003/14 |
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Anmeldetag: 12.10.2000 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE0003/607 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0102/9933 (26.04.2001 Gazette 2001/17) |
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| (54) |
KUPPLER FÜR KOAXIALSTECKVERBINDER
COUPLING DEVICE FOR COAXIAL PLUG-IN CONNECTORS
COUPLEUR DE CONNECTEUR COAXIAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
18.10.1999 DE 29918358 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.2002 Patentblatt 2002/30 |
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Patentinhaber: Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. |
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83413 Fridolfing (DE) |
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Erfinder: |
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- KRAUTENBACHER, Josef
83413 Fridolfing (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kandlbinder, Markus Christian et al |
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Zeitler & Kollegen
Herrenstrasse 15 80539 München 80539 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/08259 US-A- 3 885 851
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FR-A- 2 629 281 US-A- 5 195 905
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kuppler für einen Koaxialsteckverbinder mit einem steckseitigen
Ende zum Verbinden mit einem Koaxialstecker, einem dem steckseitigen Ende abgewandten
Ende, insbesondere zum Verbinden mit einem Koaxialkabel, einer Kontakthülse, welche
steckseitig als Spannzange ausgebildet ist, und mit einer die Spannzange übergreifenden
und axial beweglichen Verriegelungshülse, welche eine Entriegelungsstellung, in der
die Spannzange aufweitbar und damit der Koaxialstecker in den Kuppler bis zum Einrasten
der Spannzange in eine kupplerseitige Nut einsteckbar ist, und femer eine Verriegelungsstellung
aufweist, in der die Spannzange nicht aufweitbar und damit der Koaxialstecker vom
Kuppler nicht lösbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Koax-Steckverbinder mit Schnapp-Mechansimus sind beispielsweise für eine
sogn. SMB-Serie in der deutschen Norm DIN EN 122130 beschrieben. Bei diesen Steckverbindungen
schnappt eine spannzangenartig ausgebildete Kontakthülse eines Kupplers in eine Rille
eines Steckers. Hierdurch ist die Steckverbindung nur durch aufbringen einer entsprechenden
Kraft, welche durch die Kraft der Einschnappverbindung bestimmt ist, zu lösen. Es
hat sich jedoch gezeigt, daß sich diese Steckverbindung unerwünscht beispielsweise
unter Einsfluß von Vibrationen löst. Um dies zu verhindern, ist es bereits bekannt,
eine Verriegelungshülse am Kuppler vorzusehen, welche in einer Verriegelungsstellung
ein Aufweiten der Spannzange der Kontakthülse des Kupplers verhindert und somit ein
herausziehen des Steckers aus dem Kuppler blockiert. Die in diesem Zusammenhang auf
dem Markt befindlichen Mechanismen haben jedoch den Nachteil, daß die Verriegelungshülse
entweder manuell in die Verriegelungsstellung zu bringen ist oder ein entsprechender
Rückstellmechanismus für die Verriegelungshülse viele Einzelteile mit einem komplizierten
Aufbau und entsprechend hohen Herstellungsund Montagekosten aufweist.
[0003] US-A-3 885 851 beschreibt einen Kuppler nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kuppler der o.g. Art zu schaffen,
welcher einen einfachen Aufbau aufweist und gleichzeitig funktionssicher in der Handhabung
und sicher gegen unerwünschtes Lösen der einmal hergestellten Steckverbindung ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Kuppler der o.g. Art mit den in Anspruch
1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0006] Erfindungsgemäß ist es bei einem Kuppler der o.g. Art vorgesehen, daß ein dem steckseitigen
Ende des Kupplers abgewandtes Ende der Verriegelungshülse wenigstens einen radial
elastisch federnden Abschnitt aufweist, welcher derart ausgebildet ist, daß er mit
einer Oberfläche des Kupplers derart zusammenwirkt, daß sich bei axialer Auslenkung
der Verriegelungshülse aus der Verriegelungsstellung durch radiales Auslenken des
elastisch federnden Abschnittes der Verriegelungshülse eine in die Verriegelungsstellung
rückstellende Kraft ergibt.
[0007] Dies hat den Vorteil, daß der Stecker bei automatischer Verriegelung nach dem Einstecken
des Koaxialsteckers in den Kuppler wenige Teile aufweist und insbesondere der Mechanismus
der automatischen Rückstellung der Verriegelungshülse in die Verriegelungsstellung
ausschließlich durch Zusammenwirken von Verriegelungshülse und Kuppler realisiert
ist, ohne zusätzliche separate Bauteile. Dies macht den erfindungsgemäßen Kuppler
in der Herstellung sowie Montage kostengünstig und einfach sowie funktionssicher in
der Handhabung. Die erfindungsgemäße Lösung hat den besonderen Vorteil, daß sie auch
bei relativ kleinen Kupplem kostengünstig realisierbar ist.
[0008] Die Verriegelungshülse weist beispielsweise eine erste Entriegelungsstellung zum
Einstecken des Koaxialsteckers und eine zweite Entriegelungsstellung zum Lösen des
Koaxialsteckers vom Kuppler auf, wobei die Verriegelungshülse in der ersten Entriegelungsstellung
aus der Verriegelungsstellung in Richtung des steckseitigen Endes des Kupplers und
in der zweiten Entriegelungsstellung in Richtung des dem steckseitigen Ende abgewandten
Ende des Kupplers verschoben ist.
[0009] Zum Erzeugen einer möglichst großen rückstellenden Kraft bei Auslenkung der Verriegelungshülse
ist das dem steckseitigen Ende des Kupplers abgewandte Ende der Verriegelungshülse
spannzangenartig ausgebildet.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform sind an dem elastisch federnden Abschnitt der
Verriegelungshülse ein Nocken und an der Oberfläche des Kupplers im Bereich des Nockens
zwei entgegengesetzt abgeschrägte Flächen ausgebildet, welche derart angeordnet und
ausgebildet sind, daß der Nocken bei Auslenkung der Verriegelungshülse aus der Verriegelungsstellung
je nach axialer Bewegungsrichtung der Verriegelungshülse an einer der schrägen Flächen
entlang gleitet und eine Auslenkung des elastisch federnden Abschnitts der Verriegelungshülse
bewirkt. Hierbei ist der Nocken bevorzugt einstückig mit der Verriegelungshülse ausgebildet.
[0011] In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform sind an der Oberfläche des Kupplers
ein Nocken und an dem elastisch federnden Abschnitt der Verriegelungshülse im Bereich
des Nockens zwei entgegengesetzt abgeschrägte Flächen ausgebildet, welche derart angeordnet
und ausgebildet sind, daß bei Auslenkung der Verriegelungshülse aus der Verriegelungsstellung
je nach axialer Bewegungsrichtung der Verriegelungshülse eine der schrägen Flächen
über den Nocken gleitet und eine Auslenkung des elastisch federnden Abschnitts der
Verriegelungshülse bewirkt. Hierbei sind die schrägen Flächen zweckmäßigerweise einstückig
mit der Verriegelungshülse ausgebildet.
[0012] Zum Beschränken der axialen Bewegung der Verriegelungshülse weisen bevorzugt die
schrägen Flächen Anschlagkanten auf.
[0013] Für eine kostengünstige und automatisierte Großserienherstellung ist bevorzugt die
Verriegelungshülse als Spritzgußteil ausgebildet, wobei die Verriegelungshülse beispielsweise
aus Kunststoff hergestellt ist.
[0014] Für eine mechanisch hohe Stabilität der Verriegelung weist die Verriegelungshülse
bevorzugt im Bereich der Verriegelung der Spannzange ein eingesetztes Metallteil,
insbesondere ein Messingteil, auf.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplers in schematischer
Schnittansicht,
- Fig. 2
- den Kuppler von Fig. 1 beim Einstecken eines Steckers zum Herstellen einer Koaxialsteckverbindung
in schematischer Schnittansicht und,
- Fig. 3
- den Kuppler von Fig. 1 beim Lösen eines Steckers zum Trennen einer Koaxialsteckverbindung
in schematischer Schnittansicht.
[0016] Die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplers
umfaßt eine Kontakthülse 10, einen Mittelleiter 12 und eine Verriegelungshülse 14.
Die Kontakthülse 10 ist an einem steckseitigen Ende mit einer Spannzange 18 ausgebildet,
in die ein mit gestrichelten Linien angedeuteter Stekker 20 einsteckbar ist. Der Innendurchmesser
der Spannzange 18 und der Außendurchmesser des Steckers 20 sind derart dimensioniert,
daß zum Einstecken des Steckers 20 die Spannzange 18 aufgeweitet werden muß. Der Stecker
20 weist femer eine umlaufende Rille 22 auf, in die bei vollständig in die Kontakthülse
10 eingestecktem Stecker 20 die Spannzange 18 einschnappt und somit einen gewissen
Widerstand gegen ein Lösen von Stecker 20 und Kontakthülse 10 zur Verfügung stellt.
[0017] Die Verriegelungshülse 14 ist an ihrem steckseitigen Ende 16 derart ausgebildet,
daß sie in einer in Fig. 1 dargestellten Verriegelungsstellung ein Aufweiten der Spannzange
18 und somit ein Ein- bzw. Ausstecken des Steckers 20 verhindert. Hierzu weist die
Verriegelungshülse 14 im Bereich 24 eine entsprechende Erhebung 26 auf, an die entsprechende
Segmente der Spannzange 18 anschlagen, wenn sich die Verriegelungshülse 14 in der
in Fig. 1 dargestellten Verriegelungsstellung befindet. Durch dieses Anschlagen der
Segmente der Spannzange 18 ist ein aufweiten derselben verhindert und ein Ein- bzw.
Ausstecken des Steckers 20 blockiert.
[0018] An einem dem steckseitigen Ende des Kupplers abgewandten Ende 28 weist die Verriegelungshülse
14 mehrere elastisch federnde Abschnitte 30 auf, welche um den Umfang der Verriegelungshülse
14 herum spannzangenartig angeordnet sind. Die elastisch federnden Abschnitte 30 sind
derart ausgebildet, daß sie bezüglich des Kupplers in radialer Richtung elastisch
federnd ausgelenkt werden können. Jeder elastisch federnde Abschnitt 30 weist einen
Nocken 32 auf, der in eine Ausnehmung 34 in der Kontakthülse 10 des Kupplers greift
Die Ausnehmung 34 ist mit zwei schrägen Flächen 36 derart ausgebildet, daß bei Auslenkung
der Verriegelungshülse 14 aus der in Fig. 1 dargestellten Verriegelungsstellung der
Nocken 32 entlang einer jeweiligen schrägen Fläche 36 gleitet und dadurch zu einer
Auslenkung der elastisch federnden Abschnitte 30 der Verriegelungshülse 14 führt.
Auf diese Weise ergibt sich eine rückstellende Kraft, welche die Verriegelungshülse
14 nach dem Loslassen dieser automatisch wieder in die in Fig. 1 dargestellte Verriegelungsstellung
zurückbewegt.
[0019] Wie sich unmittelbar aus Fig. 1 ergibt, ist somit erfindungsgemäß ein Rückstellmechanismus
für die Verriegelungshülse 14 in die Verriegelungsstellung realisiert, bei dem ausschließlich
die Verriegelungshülse 14 mit der Kontakthülse 10 zusammenwirkt, ohne zusätzliche
separate Teile. Die axiale Bewegung der Verriegelungshülse 14 auf der Kontakthülse
10 ist durch entsprechende Anschläge 38 der Ausnehmung 34 an den Enden der schrägen
Flächen 36 begrenzt. An diesen Anschlägen 38 schlagen die Nocken 32 bei entsprechender
Auslenkung der Verriegelungshülse 14 an und die Verriegelungshülse 14 ist axial nicht
mehr weiter bewegbar.
[0020] Fig. 2 veranschaulicht eine erste Entriegelungsstellung der Verriegelungshülse 14
zum Einstecken des Steckers 20 in die Kontakthülse 10 unter gleichzeitigem Aufweiten
und Einschnappen der Spannzange 18 in die Rille 22. Hierbei ist die Verriegelungshülse
14 manuell in Richtung des steckseitigen Endes 16 des Kupplers verschoben, so daß
die entsprechenden Segmente der Spannzange 18 in radialer Richtung einen Freigang
zur Aufweitung der Spannzange aufweisen. Hierbei wird zum Einstecken der Kuppler manuell
mit der Hand im Bereich der Verriegelungshülse 14 gegriffen und der Stecker 20 sowie
der Kuppler gegeneinander gedrückt, so daß auf die Verriegelungshülse 14 eine Kraft
in Richtung Pfeil 40 ausgeübt wird. Durch die sich dadurch ergebende axiale Verschiebung
der Verriegelungshülse 14 in Richtung des steckseitigen Endes 16 des erfindungsgemäßen
Kupplers gleiten die Nocken 32 entlang der schrägen Flächen 36 und führen so zu der
aus Fig. 2 ersichtlichen elastischen Auslenkung der elastisch federnden Abschnitte
30. Die Nocken 32 und damit die Verriegelungshülse 14 stehen dementsprechend unter
einer Vorspannung, welche eine rückstellende Kraft in Richtung der Verriegelungsstellung
bewirkt. Sobald der Stecker 20 vollständig in die Kontakthülse 10 eingeschoben ist
und die Spannzange 18 in die Rille 22 des Steckers 20 einschnappt, kann die Verriegelungshülse
14 losgelassen werden, woraufhin die rückstellende Kraft die Verriegelungshülse 14
automatisch in die Verriegelungsstellung gemäß Fig. 1 axial zurück bewegt Diese Kraft
wird hierbei durch die ausgelenkten Abschnitte 30 der Verriegelungshülse 14 erzeugt.
[0021] Fig. 3 zeigt eine zweite Entriegelungsstellung der Verriegelungshülse 14 zum Lösen
der Koaxialsteckverbindung und zum Herausziehen des Steckers 20 aus der Kontakthülse
10. Hierbei werden der Stecker 20 und die Verriegelungshülse 14 manuell ergriffen
und voneinander weggezogen, wodurch sich eine lösende Kraft in Richtung Pfeil 42 ergibt.
Durch diese Kraft wird die Verriegelungshülse 14 in Richtung eines dem steckseitigen
Ende 26 abgewandten Ende des Kupplers axial verschoben und die Segmente der Spannzange
18 haben einen entsprechenden Freigang in radialer Richtung zum Aufweiten der Spannzange
18, so daß sie aus der Rille 22 des Steckers 20 herausgezogen werden können. Gleichzeitig
ergibt sich durch die auf den Schrägen 36 entlang gleitenden Nocken 32 wiederum eine
entsprechende rückstellende Kraft, welche die Verriegelungshülse 14 in Richtung der
Verriegelungsstellung gemäß Fig. 1 mit einer Vorspannung beaufschlagt. Sobald nun
der Stecker 20 vollständig aus der Kontakthülse 10 herausgezogen ist, kann die Verriegelungshülse
14 losgelassen werden, woraufhin unter der rückstellenden Kraft aufgrund der elastisch
ausgelenkten Abschnitte 30 die Verriegelungshülse 14 automatisch in die Verriegelungsstellung
gemäß Fig. 1 in axialer Richtung zurückgleitet.
[0022] Wie sich aus dem Vorangegangenen unmittelbar ergibt, wird beim manuellen Zusammenstecken
von Kuppler und Stecker 20 bei Halten des Kupplers an der Verriegelungshülse 14 diese
automatisch durch die manuell aufgebrachte Kraft (Pfeile 40 bzw. 42) automatisch in
die richtige Entriegelungsstellung gemäß Fig. 2 oder Fig. 3 verschoben und bewegt
sich nach dem Einstecken des Steckers 20 in den Kuppler bzw. nach dem Lösen des Steckers
20 aus dem Kuppler selbsttätig zurück in die Verriegelungsstellung gemäß Fig. 1, in
der ein unerwünschtes Lösen der Steckverbindung, beispielsweise durch Vbrationen,
wirksam verhindert ist. Daher entspricht die zum jeweiligen Entriegeln für ein Ein-
bzw. Ausstecken des Steckers 20 erforderliche Bewegungsrichtung der Verriegelungshülse
14 gleichzeitig einer Richtung einer entsprechenden manuell zwischen Kuppler und Stecker
20 aufgebrachten Kraft zum Ein- bzw. Ausstecken. Somit ist der erfindungsgemäße Kuppler
intuitiv und ohne besondere Aufmerksamkeit zum Herstellen oder Lösen einer Koaxialsteckverbindung
handhabbar, wobei sich der Benutzer insbesondere über die erforderliche Entriegelungsstellung
der Verriegelungshülse 14 keine Gedanken zu machen braucht Die richtige Entriegelungsstellung
ergibt sich automatisch beim Zusammendrücken von Kuppler und Stecker 20 beim Herstellen
der Koaxialsteckverbindung wie auch beim Auseinanderziehen von Kuppler und Stecker
20 zum Lösen der Koaxialsteckverbindung.
[0023] Darüber hinaus ist die Steckverbindung auch manuell nur durch bewußt entsprechendes
Halten des Kupplers an der Verriegelungshülse 14 lösbar, da andernfalls auch bei Kraftaufwendung
zwischen Kuppler und Stecker 20 in Löserichtung 42 (Fig. 3) die Verriegelungshülse
14 in der Verriegelungsstellung gemäß Fig. 1 verbleibt und ein Lösen des Steckers
20 aus der Spannzange 18 der Kontakthülse 10 verhindert ist. Mit anderen Worten ist
ein Abziehen des Kupplers vom Stecker 20 durch versehentliche Zugbelastung auf das
am Kuppler befestigte Koaxialkabel verhindert.
[0024] Eine bevorzugte Ansführung erzielt mit nur einem einzigen Teil, nämlich den am Abschnitt
30 ausgebildeten Nocken 32, eine axiale automatische Rückstellungsbewegung in die
Verriegelungsstellung aus beiden Auslenkungsrichtungen. Dies wird dadurch erreicht,
daß die radial ausfedemden Nocken 32 an der Verriegelungshülse 14 durch Andruck an
die Schrägen 36 an der Kontakthülse 10 abgleiten und dadurch die Verriegelungshülse
14 wieder in die Verriegelungsstellung zurück bewegen.
1. Kuppler mit einem steckseitigen Ende (16) zum Verbinden mit einem Koaxialstecker (20),
einem dem steckseitigen Ende abgewandten Ende, insbesondere zum Verbinden mit einem
Koaxialkabel, einer Kontakthülse (10), welche steckseitig als Spannzange (18) ausgebildet
ist, und mit einer die Spannzange (18) übergreifenden und axial beweglichen Verriegelungshülse
(14), welche eine Entriegelungsstellung, in der die Spannzange (18) aufweitbar und
damit der Koaxialstecker (20) in den Kuppler bis zum Einrasten der Spannzange (18)
in eine kupplerseitige Nut (22) einsteckbar ist, und femer eine Verriegelungsstellung
aufweist, in der die Spannzange (18) nicht aufweitbar und damit der Koaxialstecker
(20) vom Kuppler nicht lösbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein dem steckseitigen Ende des Kuppler abgewandtes Ende (28) der Verriegelungshülse
(14) wenigstens einen radial elastisch federnden Abschnitt (30) aufweist, welcher
derart ausgebildet ist, daß er mit einer Oberfläche des Kupplers derart zusammenwirkt,
daß sich bei Auslenkung der Verriegelungshülse (14) aus der Verriegelungsstellung
durch radiales Auslenken des elastisch federnden Abschnittes (30) der Verriegelungshülse
(14) auf die Verriegelungshülse eine in die Verriegelungsstellung rückstellende Kraft
ergibt.
2. Kuppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshülse (14) eine erste Entriegelungsstellung zum Einstecken des Koaxialsteckers
(20) und eine zweite Entriegelungsstellung zum Lösen des Koaxialsteckers (20) vom
Kuppler aufweist
3. Kuppler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshülse (14) in der ersten Entriegelungsstellung aus der Verriegelungsstellung
in Richtung des steckseitigen Endes (16) des Kupplers verschoben ist
4. Kuppler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshülse (14) in der zweiten Entriegelungsstellung in Richtung des
dem steckseitigen Ende abgewandten Ende des Kupplers verschoben ist.
5. Kuppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dem steckseitigen Ende des Kupplers abgewandte Ende Ende der Verriegelungshülse
spannzangenartig ausgebildet ist.
6. Kuppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem elastisch federnden Abschnitt (30) der Verriegelungshülse (14) wenigstens
ein Nocken (32) und an der Oberfläche des Kupplers im Bereich des Nockens (32) zwei
entgegengesetzt abgeschrägte Flächen (38) ausgebildet sind, welche derart angeordnet
und ausgebildet sind, daß der Nocken (32) bei Auslenkung der Verriegelungshülse (14)
aus der Verriegelungsstellung je nach axialer Bewegungsrichtung der Verriegelungshülse
(14) an einer der schrägen Flächen (36) entlang gleitet und eine Auslenkung des elastisch
federnden Abschnitts (30) der Verriegelungshülse (14) bewirkt.
7. Kuppler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (32) einstückig mit der Verriegelungshülse (14) ausgebildet ist.
8. Kuppler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberfläche des Kupplers ein Nocken und an dem elastisch federnden Abschnitt
(30) der Verriegelungshülse (14) im Bereich des Nockens zwei entgegengesetzt abgeschrägte
Flächen ausgebildet sind, welche derart angeordnet und ausgebildet sind, daß bei Auslenkung
der Verriegelungshülse (14) aus der Verriegelungsstellung je nach axialer Bewegungsrichtung
der Verriegelungshülse (14) eine der schrägen Flächen über den Nocken gleitet und
eine Auslenkung des elastisch federnden Abschnitts (30) der Verriegelungshülse (14)
bewirkt.
9. Kuppler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Flächen einstückig mit der Verriegelungshülse (14) ausgebildet sind.
10. Kuppler nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Flächen (36) Anschlagkanten (38) zum Beschränken der axialen Bewegung
der Verriegelungshülse (14) aufweisen.
11. Kuppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshülse (14) als Spritzgußteil ausgebildet ist.
12. Kuppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshülse (14) aus Kunststoff hergestellt ist.
13. Kuppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshülse (14) im Bereich der Verriegelung (24) der Spannzange (18)
ein eingesetztes Metallteil, insbesondere ein Messingteil, aufweist.
1. Coupler with a plug-side end (16) for connecting to a coaxial plug (20), an end facing
away from the plug-side end, particularly for connecting to a coaxial cable, a contact
sleeve (10) designed on the plug-side as collet (18), and with a locking sleeve (14)
overlapping the collet (18) and movable axially, having a locking position, in which
the collet (18) is expansible and thus the coaxial plug (20) is insertable into the
coupler until latching of the collet (18) into a groove (22) on the coupler-side,
and also having a locking position in which the collet (18) is not expansible and
thus the coaxial plug (20) is not releasable from the coupler, characterised in that an end (28) of the locking sleeve (14) facing away from the plug-side end of the
coupler has at least one radially elastically sprung section (30) so designed that
it interacts with a surface of the coupler in such a way that on displacement of the
locking sleeve (14) out of the locking position, through radial displacement of the
elastically sprung section (30) of the locking sleeve (14), a force on the locking
sleeve restoring it into the locking position is produced.
2. Coupler according to Claim 1, characterised in that the locking sleeve (14) has a first unlocking position for insertion of the coaxial
plug (20) and a second unlocking position for release of the coaxial plug (20) from
the coupler.
3. Coupler according to Claim 2, characterised in that the locking sleeve (14) in the first unlocking position is pushed out of the locking
position in the direction of the plug-side end (16) of the coupler.
4. Coupler according to Claim 2 or 3, characterised in that the locking sleeve (14) in the second unlocking position is pushed in the direction
of the end of the coupler facing away from the plug-side end.
5. Coupler according to one of the previous claims, characterised in that the end of the locking sleeve facing away from the plug-side end of the coupler is
designed collet-like.
6. Coupler according to one of the previous claims, characterised in that on the elastically sprung section (30) of the locking sleeve (14) at least one cam
(32) and on the surface of the coupler in the region of the cam (32) two opposed angled
surfaces (38) are formed, these being so arranged and designed that the cam (32),
on displacement of the locking sleeve (14) out of the locking position, glides along
one of the angled surfaces (36) depending on the axial movement direction of the locking
sleeve (14) and causes a displacement of the elastically sprung section (30) of the
locking sleeve (14).
7. Coupler according to Claim 6, characterised in that the cam (32) is formed in one piece with the locking sleeve (14).
8. Coupler according to one of the claims 1 to 5, characterised in that on the surface of the coupler a cam and, on the elastically sprung section (30) of
the locking sleeve (14) in the region of the cam, two opposed angled surfaces are
formed which are so arranged and designed that on displacement of the locking sleeve
(14) out of the locking position, depending on the axial movement direction of the
locking sleeve (14), one of the angled surfaces glides over the cam and causes a displacement
of the elastically sprung section (30) of the locking sleeve (14).
9. Coupler according to Claim 8, characterised in that the angled surfaces are formed in one piece with the locking sleeve (14).
10. Coupler according to one of the claims 6 to 9, characterised in that the angled surfaces (36) have stop edges (38) for limiting the axial movement of
the locking sleeve (14).
11. Coupler according to one of the previous claims, characterised in that the locking sleeve (14) is made as injection moulded part.
12. Coupler according to one of the previous claims, characterised in that the locking sleeve (14) is made of plastics.
13. Coupler according to one of the previous claims, characterised in that the locking sleeve (14) has an insert metal part in the region of the locking device
(24) of the collet (18), particularly a brass part.
1. Coupleur comportant une extrémité (16) côté enfichage pour la liaison à un connecteur
coaxial (20), une extrémité détournée de l'extrémité côté enfichage, en particulier
pour la liaison à un câble coaxial, une douille de contact (10) qui est réalisée côté
enfichage sous la forme d'une pince de serrage (18), et une douille de verrouillage
(14) axialement déplaçable et recouvrant la pince de serrage (18) et qui présente
une position de déverrouillage dans laquelle la pince de serrage (18) peut être élargie
et le connecteur coaxial (20) peut par conséquent être enfiché dans le coupleur jusqu'à
ce que la pince de serrage (18) vienne s'encliqueter dans une gorge (22) côté coupleur,
et qui présente en outre une position de verrouillage dans laquelle la pince de serrage
(18) ne peut pas être élargie et le connecteur coaxial (20) ne peut donc pas être
détaché du coupleur,
caractérisé en ce qu'une extrémité (28) de la douille de verrouillage (14), qui est détournée de l'extrémité
côté enfichage du coupleur, présente au moins un tronçon (30) faisant élastiquement
ressort radialement, qui est réalisé de telle sorte qu'il coopère avec une surface
du coupleur de telle sorte que lorsque la douille de verrouillage (14) est déviée
de la position de verrouillage par déviation du tronçon (30) faisant élastiquement
ressort de la douille de verrouillage (14) vers la douille de verrouillage, on obtient
une force ramenant jusque dans la position de verrouillage.
2. Coupleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille de verrouillage (14) présente une première position de déverrouillage
pour enficher le connecteur coaxial (20) et une deuxième position de déverrouillage
pour débrancher le connecteur coaxial (20) du coupleur.
3. Coupleur selon la revendication 2, caractérisé en ce que dans la première position de déverrouillage, la douille de verrouillage (14) est
déplacée depuis la position de déverrouillage en direction de l'extrémité (16) du
coupleur côté connecteur.
4. Coupleur selon l'une ou l'autre des revendications 2 et 3, caractérisé en ce que dans la deuxième position de déverrouillage, la douille de verrouillage (14) est
déplacée en direction de l'extrémité du coupleur détournée de l'extrémité côté enfichage.
5. Coupleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité de la douille de verrouillage, qui est détournée de l'extrémité côté
enfichage du coupleur, est réalisée sous forme de pince de serrage.
6. Coupleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur un tronçon (30) faisant élastiquement ressort, de la douille de verrouillage
(14) est réalisée au moins une came (32), et sur la surface du coupleur dans la région
de la came (32) sont réalisées deux surfaces (38) inclinées à l'opposé l'une de l'autre,
qui sont agencées et réalisées de telle sorte qu'à la déviation de la douille de verrouillage
(14) hors de la position de verrouillage, selon la direction de mouvement axial de
la douille de verrouillage (14), la came (32) glisse le long d'une des surfaces inclinées
(36) et produit une déviation du tronçon (30) faisant élastiquement ressort de la
douille de verrouillage (14).
7. Coupleur selon la revendication 6, caractérisé en ce que la came (32) est réalisée d'un seul tenant avec la douille de verrouillage (14).
8. Coupleur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que sur la surface du coupleur est réalisée une came et sur le tronçon (30) faisant élastiquement
ressort de la douille de verrouillage (14), deux surfaces inclinées à l'opposé l'une
de l'autre sont réalisées dans la région de la came, lesquelles sont agencées et réalisées
de telle sorte qu'à la déviation de la douille de verrouillage (14) hors de la position
de verrouillage, selon la direction de mouvement axial de la douille de verrouillage
(14), une des surfaces inclinées glisse sur la came et produit une déviation du tronçon
(30) faisant élastiquement ressort de la douille de verrouillage (14).
9. Coupleur selon la revendication 8, caractérisé en ce que les surfaces inclinées sont réalisées d'un seul tenant avec la douille de verrouillage
(14).
10. Coupleur selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que les surfaces inclinées (36) présentent des arêtes de butée (38) pour limiter le mouvement
axial de la douille de verrouillage (14).
11. Coupleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la douille de verrouillage (14) est réalisée sous forme de pièce moulée par injection.
12. Coupleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la douille de verrouillage (14) est fabriquée en matière plastique.
13. Coupleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la douille de verrouillage (14) présente dans la région du verrouillage (24) de la
pince de serrage (18) une pièce métallique insérée, en particulier une pièce de laiton.