| (19) |
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(11) |
EP 1 225 992 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.09.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/009161 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/023122 (05.04.2001 Gazette 2001/14) |
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| (54) |
BANDGIESSMASCHINE ZUR ERZEUGUNG EINES METALLBANDES
STRIP-CASTING MACHINE FOR PRODUCING A METAL STRIP
MACHINE DE COULEE EN BANDE POUR PRODUIRE UNE BANDE DE METAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
24.09.1999 CH 175099
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.2002 Patentblatt 2002/31 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- SMS Demag AG
40237 Düsseldorf (DE)
- Main Management Inspiration AG
6052 Hergiswil/NW (CH)
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| (72) |
Erfinder: |
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- MARTI, Heinrich, A.
CH-8127 Forch (CH)
- BARB , Jacques
F-42100 Saint-Etienne (FR)
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| (74) |
Vertreter: Luchs, Willi et al |
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Luchs & Partner,
Patentanwälte,
Schulhausstrasse 12 8002 Zürich 8002 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 575 617 EP-A- 0 709 152 WO-A-96/20800 US-A- 5 628 359
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EP-A- 0 692 330 WO-A-00/32332 DE-A- 19 919 354
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 009, no. 226 (M-412), 12. September 1985 (1985-09-12)
& JP 60 083754 A (ISHIKAWAJIMA HARIMA JUKOGYO KK), 13. Mai 1985 (1985-05-13)
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandgiessmaschine zur Erzeugung eines Metallbandes,
mit zwei nebeneinander angeordneten, einen Giessspalt bildenden Giessrollen sowie
mit Seltenabdichtungen, die beidseits der Giessrollen je eine stimseitig an die Giessrollen
anrückbare Dichtplatte aufweisen, wobei die jeweilige Dichtplatte derart an die beiden
Stirnselten der Giessrollen anrückbar ist, dass mit ihr eine im erwärmten Betriebszustand
sehr genaue Auflage an den Stirnseiten der Giessrollen ermöglicht wird, wobei die
an die Giessrollen anstellbare oder anpressbare Dichtplatte in dreidimensionaler Bewegungsrichtung
schwimmend auf Kolben gelagert ist.
[0002] Bei einer gattungsmässigen Bandgiessmaschine nach der EP-A-0714 716 besteht die Einrichtung
für die Seitenabdichtung der Giessrollen aus feuerfesten Dichtplatten, die jeweils
gegen zwei auf der gleichen Seite befindlichen Stirnseiten der Giessrollen angepresst
werden und mlt ihnen hierbei verhindert wird, dass die zwischen die Giessrollen eingefüllte
Stahlschmelze seitlich wegfliessen kann, sondern wie in einer herkömmlichen Kokille
ein Metallbad entsteht. Diese Dichtplatten sind während der Anpressung aufgrund der
drehenden Giessrollen einem Reibungsverschleiss ausgesetzt und dies bei einervom Metallbad
entstehenden starken Hitzebelastung. Die Dichtplatten sind mit einer Anpresseinrichtung
verbunden, die so konstruiert ist, dass zwangsläufig ein nachteiliges Verschleissbild
an den Dichtplatten entsteht. Es bleibt somit eines der Hauptprobleme bei einer solchen
Giessmaschine ungelöst, dass die Seitenabdichtungen während der gesamten Giessdauer
eine sichere Abdichtung bieten müssen.
[0003] Bei kleineren Giessrollen-Durchmessem zwischen ca. 500 und 800 Millimetern sind entsprechend
kleinere Schmalseitenabdichtungen vorzusehen. Aufgrund des kleinen Metallbactvolumens
entstehen jedoch unruhige Badspiegeloberflächen. Demgegenüber sind bei Giessrollen
mit grösserem Durchmesser, bei ca. 1500 Millimetern, die Badspiegeloberflächen aufgrund
des voluminöseren Bades ruhiger, was vorteilhaft ist. Dagegen sind grössere und aufwendigere
Seitenabdichtungen erforderlich. Durch Fertigungs- und Montagetoleranzen und unterschiedliche
Erwärmung der Giessrollen durch mögliche Ablagerungen ist es möglich, dass die Dichtkanten
bzw. Dichtflächen der Rollen zueinander nicht genau in Linie stehen.
[0004] Aus der japanischen Offenlegungsschrift JP 4-224052 A ist bei einer Bandgiessmaschine
mit zwei Giessrollen bekannt, die Reibungskräfte zwischen einer Dichtplatte und den
Stimwänden der Giessrollen zu messen und hiemach die Anpresskräfte auf die Dichtplatte
zu ändern. Hierdurch soll unsymmetrischer Verschleiss an der Dichtplatte vermindert
werden und die Gefahr von Leckagen von geschmolzenem Metall verhindert werden. Die
Anpresskräfte werden über drei Hydraulikzylinder auf die Dichtplatte übertragen. Die
Dichtplatte ist starr in einer axialen Richtung in einer Führungshülse geführt, was
nachteilig ist.
[0005] In dem Dokument EP 0 806 997 wird eine Zweiwalzen-Giessanlage beschrieben. Die Dichtplatte
für die zwei Giesswalzen besteht aus einem oberen und einem unteren Teil. Der untere
Dichtplattenteil wird mit erheblich höherem Druck gegen den Zwickel der Stimseite
der beiden Giesswalzen gepresst als der obere Teil. Der obere Dichtplattenteil wird
mittels dreier Zylinder gegen die Walzen gedrückt. Der aufgebrachte Zylinderdruck
ist gleichmässig auf alle Zylinder verteilt. Das Verschleissbild der Dichtplatte ist
zwangsläufig ungleichmäßig, auch wenn eine sogenannte Federrückführung für den einzelnen
Druckzylinder als Rückstellkraft vorgesehen ist. Die Gefahr von Leckagen durch frühzeitigen
Verschleiss der Dichtplatten bleibt hoch.
[0006] Das Dokument EP 0 692 330 B1 befasst sich mit dem Bandgiessen zwischen zwei Giesswalzen,
deren Stirnseiten mittels Verschlusswänden abgedichtet sind. Zur permanenten Ermittlung
des Berührungszustandes zwischen den Stirnseiten der Walzen und den Verschlusswänden
werden die Reibungsbedingungen gemessen und mit vorgegebenen Einstellwerten verglichen.
Mit den Vergleichsergebnissen wird wenigstens ein Giessparameter gesteuert. Auch kann
die Stellung der Verschlusswand mittels der Grösse der Reibungsbedingungen gesteuert
werden. Hierzu ist die Verschlusswand von einer Anordnung gehalten, die an einem in
Walzenrichtung verschiebbaren Hauptschlitten und einem Sekundärschlitten besteht,
der waagerecht am Hauptschlitten geführt ist. Damit kann die Verschlusswand in zwei
Ebenen justiert werden, um den Druck bzw. die Kräfte auf die Verschlusswand in vertikaler
und horizontaler Richtung zu messen. Diese Messanordnung beseitigt jedoch nicht die
Gefahr von Undichtigkeiten der Verschlusswände infolge ungleichmässlgen Verschleisses.
[0007] in einem weiteren Dokument EP 0 698 433 B1 ist eine Doppelroll-Stranggiessmaschine
mit angedrückten Seitenwänden zum Stranggiessen dünner Metallbänder beschrieben. Die
Seitenwände sind mit einer Druckplatte und einer Tragplatte verbunden, so dass die
Seitenwände in axialer Richtung zu den Giesswalzen und senkrecht zu dieser Richtung
beweglich sind. Zwischen Druckplatte und Tragplatte sind mehrere Druckfedern eingefügt,
die auf die Seitenwände einwirken. Jede Seitenwand ist von einem gekühlten Ring umgeben.
Die Druckplatte wird von einem Wagen getragen, der in axialer Richtung beweglich ist.
Auf dem Wagen befindet sich ein Verstellzylinder, der an der Druckplatte angreift.
Diese vorbekannte Konstruktion ist jedoch nicht in der Lage, eine ungleichmässige
Abnutzung der Seitenwände nachhaltig zu verhindern und die erforderliche Dichtigkeit
zwischen Giesswalzen und Seitenwänden über mehrere Giesssequenzen zu gewährleisten.
[0008] Das Dokument WO 00/32 332 zeigt eine Zweirollengießeinrichlung zur Erzeugung eines
Metallbandes, bei der an die Stirnseiten der Gießrollen Dichtplatten angestellt werden.
Die dreierkförmigen Dichtplatten werden von drei Anstellzylindern druckbeaufschlagt,
die jeweils an den Eckpunkten angreifen. Die Anstellzylinder stützen sich dabei gegen
einen stationären Rahmen ab. Diese Maßnahmen ermöglichen zwar eine räumliche Bewegung
der Dichtplatten, verhindern aber nicht eine ungleichmäßige Druckausübung mit der
Folge einer unerwünschten schnellen Abnutzung der Dichtflächen der Dichtplatten.
[0009] Das Dokument WO 96/20800 offenbart eine Bandgießmaschine zur Erzeugung eines Metallbandes,
mit zwei nebeneinander angeordneten, einen Gießspalt bildenden Gießrollen sowie mit
Seitenabdichtungen, die beidseits der Gießrollen je eine stimseitig an die Gießrollen
andrückbare Dichtplatte aufweisen, wobei die Dichtplatte derart an die beiden Stirnseiten
der Gießrollen andrückbar ist, dass die Dichtplatte in dreidimensionaler Bewegungsrichtung
schwimmend auf Kolben gelagert ist.
[0010] [0010] Ausgehend von diesen Voraussetzungen wurde der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde gelegt, eine Bandgiessmaschine nach der eingangs erwähnten Gattung
derart weiter zu entwickeln, dass mit Ihr eine während der gesamten Giessdauer erforderliche
Dichtheit bei den Seitenabdichtungen ermöglicht wird und dies bei einem Einsatz eines
optimalen Giessrollendurchmessers. Ferner soll mit ihr eine schnelle Zustellung und
nach erfolgter Auswechslung eine betriebssichere Fahrweise mit diesen Seitenabdichtungen
erzielt werden.
[0011] Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der die Dichtplatte aufnehmende
Tragrahmen über Gelenkverbindungen an einer Verbindungsplatte gelagert ist, die am
Trägerelement schwimmend gehalten ist, wobei der Tragrahmen über eine elastische Verbindung
zwischen ihm und der Verbindungsplatte permanent an die Kolben angedrückt ist. Hierdurch
wird eine auch im erwärmten Betriebszustand sehr genaue Auflage an den Stirnseiten
der Giessrollen ermöglicht und der Verschlelss der Dichtplatte auf ein Minimum reduziert.
[0012] Bei einer sehr vorteilhaften Ausführung ist wenigstens eine der Giessrollen zur möglichst
planen Ausrichtung ihrer Stirnseiten zueinander, insbesondere axial ausrichtbar und
die Ausrichteinrichtung wenigstens eine an einem Ende einer Giessrolle angreifende,
bspw. als Hydraulikzylinder oder als Spindeltrieb ausgebildete, Verstelleinrichtung
und eine am anderen Ende der Giessrolle angreifende bspw. als Plunger ausgebildete
Druckeinrichtung umfasst.
[0013] Mit dieser erfindungsgemässen Bandgiessmaschine ergibt sich eine optimale Seitenabdichtung
der Giessrollen, die auch eine einwandfreie und über die gesamte Giesszeit dauerhafte
Funktionstüchtigkeit bei grossen Giessrollen im Durchmesserbereich von über einem
Meter bietet.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sowie weitere Vorteile derselben sind nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig.1
- einen Querschnitt durch eine Bandgiessmaschine mit den erfindungsgemässen Seitenabdichtungen,
- Fig.2
- einen Längsschnitt durch eine Seitenabdichtung nach Fig.1,
- Fig.3
- einen Schnitt der Seitenabdichtung entlang der 4 Linie III - III gemäss Fig.2,
- Fig.4
- eine Vorrichtung zum axialen Verschieben des zylindrischen, gekühlten Mantels einer
Giessrolle auf ihrer stationären Achse und
- Fig.5
- eine Vorrichtung zum axialen Verschieben der stillstehenden Achse einer Giessrolle
mit auf der Achse drehendem Zylindermantel.
[0015] Fig.1 zeigt eine Bandgiessmaschine 20 eines in einem kontinuierlichen Giessverfahren
erzeugbaren Metallbandes 15, insbesondere eines Stahlbandes. Diese Bandgiessmaschine
20 steht auf einer angedeuteten Stahlstruktur 12 und wird von einem über ihr stehenden
Verteilergefäss mit Metallschmelze versorgt, wie dies bei an sich herkömmlichen Stranggiessanlagen
bekannt ist. Zweckmässigerweise weist das Verteilergeläss eine mit einem Stopfen oder
dergleichen verschliessbare Ausgussöffnung auf, durch welches die Schmelze abfliessen
kann.
[0016] Zur Hauptsache hat diese Bandgiessmaschine 20 zwei im wesentlichen parallel nebeneinander
angeordnete Giessrollen 22, 24 mit annähernd horizontalem Drehachsenverlauf, wobei
an beiden Stirnseiten je eine Seitenabdichtung 25 anpressbar ist, wodurch eine rundum
geschlossene Öffnung mit einem nach unten hin offenen Giessspalt gebildet ist. Die
Giessrollen 22, 24 sind beidseits auf je einem Maschinenständer 32 drehbar gelagert
und von je einem Motor gesteuert angetrieben. Die auf einer angedeuteten Stahlstruktur
12 oder dergleichen stehende Bandgiessmaschine 20 ist hierbei von einem Gehäuse 30
umschlossen, so dass dieses Bandgiessen mit einem Schutzgas, von der Luft abgedichtet,
erfolgen kann. Auf der Oberseite des Gehäuses 30 sind zu dessen Öffnung bzw. Schliessung
Schiebetüren 35 vorhanden.
[0017] Diese Seitenabdichtungen 25 weisen jeweils eine von einem Anpressmittel stirnseitig
an die Giessrollen 22, 24 andrückbare Dichtplatte 61 auf, die eine mechanische Abdichtung
erzeugen. Diese dreieckförmigen, aus einem feuerfesten Material bestehenden Dichtplatten
61 decken annähernd den oberen Teil der Stirnseiten 22', 24' der Giessrollen ab.
[0018] Erfindungsgemäss ist die jeweilige Dichtplatte 61 derart an die beiden gleichseitigen
Stirnseiten 22', 24' anpressbar, dass mit ihr eine im erwärmten Betriebszustand sehr
genaue Auflage an den Stirnseiten der Giessrollen ermöglicht ist.
[0019] Gemäss Fig.2 und Fig.3 ist die jeweilige Dichtplatte 61 zu diesem Zwekke von dem
Anpressmittel gegen die Giessrollen-Stirnseiten 22', 24' verschiebbar angeordnet und
ausserdem über ein Gelenkmittel, vorliegend über ein Kugelgelenk 81, schwimmend gelagert,
um einen konstant bleibenden Anpressdruck und eine genaue parallele Anordnung ihrer
Dichtfläche 61' zu den beiden in einer Ebene verlaufenden Stirnseiten der Giessrollen
zu erzielen.
[0020] Das Anpressmittel weist wenigstens eine, vorzugsweise drei annähernd rechtwinklig
zur Dichtplatte 61 verstellbare Anpresszylinder 71 mit je einem Kolben 72 auf, welche
in der Art einer Dreipunktauflage über einen Tragrahmen 64, 65 einen annähernd konstanten
steuerbaren Anpressdruck auf die jeweilige Dichtplatte 61 ausüben, wobei diese Anpresszylinder
71 zweckmässigerweise die aufgrund der Anordnung der Giessrollen annähernd dreieckförmige
Dichtplatte 61 jeweils in je einem ihrer Eckbereiche beaufschlagen.
[0021] Der die Dichtplatte 61 aufnehmende Tragrahmen 64, 65 ist über Gelenkverbindungen
66, 67 an einer Verbindungsplatte 80 gelagert, die ihrerseits durch das Kugelgelenk
81 am Trägerelement 41, 41' schwimmend gehalten ist, wobei derTragrahmen 64, 65 über
eine elastische Verbindung, namentlich eine einstellbare Zugfeder 68 mit Anker, zwischen
ihm und der Verbindungsplatte 80 permanent an die Kolben 72 der Anpressmittel angedrückt
ist. Die Gelenkverbindungen sind von je einem annähernd horizontal und einem vertikal
angeordneten Gelenkhebel 66, 67 gebildet, wobei diese Gelenkhebel 66, 67 am einen
Ende am Tragrahmen 64 und am anderen Ende an der Verbindungsplatte 80 ebenfalls sphärisch
gelagert sind, so dass sich die Dichtplatte 61 parallel zur Verbindungsplatte 80 in
drei Bewegungsrichtungen bewegen lässt. Mit dieser optimalen Lagerung der Dichtplatte
61 kann auf jeden Fall ein Klemmen oder Sperren derselben auch im erwärmten Zustand
der gesamten Seitenabdichtung dauerhaft ausgeschlossen werden.
[0022] Ausserdem ist beim Kugelgelenk 81 ein vorstehender Zentrierzapfen 82 vorgesehen,
mittels dem eine Zentrierung des Trägerelementes 41 zu der Einrichtung 86 bewerkstelligt
werden kann. Ein Exzenter 83 oder dergleichen ermöglicht eine Vertikalzentrierung
der Seitenabdichtung 25 zum Tragarm 41. Ein flexibles Halteelement 84 ist zwischen
der Verbindungsplatte 80 und dem Kopfteil 41' des Trägerelementes 41 vorgesehen. Eine
Anschlagschraube 86 an diesem Kopfteil 41' begrenzt den Schwenkbereich der Platte
80.
[0023] In Fig.1 ist ferner noch verdeutlicht, dass das die Seitenabdichtungen 25 haltende
Trägerelement 41 einem Manipulator 40 zugehört, mittels dem die jeweilige Seitenabdichtung
seitlich zu den Giessrollen 22, 24 zu- bzw. weggeführtwerden kann. Die Seitenabdichtungen
25 werden, nachdem sie vom Manipulator 40 in die Stellung seitlich der Giessrollen
22, 24 zugeführt worden sind, von einer am Maschinenständer 32 der Giessrollen angeordneten
Einrichtung 85 zentriert und deren Zylinder 71 mit einem jeweiligen Antriebsorgan
verbunden, im umgekehrten Sinne können die Seitenabdichtungen 25 nach dem Lösen der
Einrichtung 85 vom Manipulator für die Wartung weggeführt werden. Die Einrichtung
85 ist in dem Ständer 32 angeordnet; sie könnte aber auch am Manipulator vorhanden
sein.
[0024] Ein Überwachungs- und Regelungssystem bei diesen Seitenabdichtungen 25 ermöglicht
eine optimale Einstellung der auf die Dichtplatte 61 drückenden Anpressmittel und
eine präventive Überwachung und Früherkennung von Störungen, Leckagen oder ähnlichem
mit einer on-line Störungsbehebung insbesondere bei der Dichtplatte.
[0025] In Fig. 4 ist eine Vorrichtung zum axialen Verschieben und Ausrichten der abzudichtenden
Stirnseiten 22' der Giessrollen 22 zueinander dargestellt. Die Giessrolle 22 besteht
aus einer stillstehenden Achse 1 mit Achsenzapfen 2, der seinerseits auf einem Ständer
3 abgestützt ist. Die Giessrolle 22 umfasst ein ringförmiges Stützelement 4, welches
mit dem zylinderförmigen Mantel 5 mittels einer Keilverspannung 6 verbunden ist. Der
Mantel 5 ist an seinem Umfang mit axial verlaufenden Kühlbohrungen 7 versehen, welche
mit weiteren Kühlmittel zu- und abführenden Bohrungen 9, 10, 11 im Stützelement 4,
in der Achse 1 und im Ständer 3 in Verbindung stehen. Der Mantel 5 und das Stützelement
4 sind mit den Lagern 8 auf der Achse 1 drehbar gehalten und werden von einer nicht
näher dargestellten Motor/Getriebe-Einrichtung angetrieben. Zwecks ebenflächiger Ausrichtung
der Stirnflächen 22' der Giessrolle 22 zu den Stirnflächen der anderen, nicht dargestellten,
Giessrolle ist der Mantel 5 zusammen mit dem Stützelement 4 auf der stillstehenden
Achse 1 verschiebbar angeordnet. Die Verschiebung erfolgt mit einer ringförmigen,
doppelt wirkenden Kolben-Zylinder-einheit 13, die sowohl dem Stützelement 4 als auch
der Achse 1 zugeordnet ist und am Ende der Giessrolle 22 eingebaut ist. Ein Kolbenring
14 am Stützelement 4 greift mit Abstand in eine umlaufende Nut 16 der Achse 1 ein,
so dass beidseits des Kolbenringes 14 Zylinderkammern 17 entstehen, die jeweils mit
einem Druckmedium über Druckleitungen mit Drücken p1 und p2 beaufschlagt werden. Mit
Hilfe eines Druckunterschiedes ± Δp wird eine axiale Verschiebung des Stützelementes
4 und damit der Stirnseite 22' der Giessrolle 22 um bspw. 8 mm jeweils zur einen oder
anderen Seite bewirkt. Eine ggfs. zweite Verschiebeeinrichtung oder eine Druckeinrichtung
kann auch am anderen Gießrollenende angeordnet sein.
[0026] Eine alternative Ausbildung einer Verstelleinrichtung 13 ist in Fig. 5 dargestellt.
Auf der stillstehenden Rollenachse 1 ist der zylindrische gekühlte Mantel 5 gezeigt
mit seinen Kühlbohrungen 7. Der Mantel 5 ist über Stützelemente 4 auf der Achse 1
abgestützt. Das eine Stützelement 4' ist mit dem Mantel 5 verbunden und ist bspw.
mittels eines Radiallagers 18 auf der Achse 1, drehbar gehalten. Das andere Stützelement
4" ist mit der Achse 1 verbunden, wobei der Zylindermantel 5 bspw. mittels eines Axiallagers
19 drehbar auf dem Stützelement 4" abgestützt ist. Zwischen den Stützelementen 4'
und 4" ist auf der Achse 1 eine elektromagnetische Bremse 21 angeordnet. Zwecks ebenflächiger
Ausrichtung der Stirnseiten 22' der Giessrolle 22 zu den Stirnseiten der anderen -nicht
dargestellten- Giessrolle wird die Achse 1 zusammen mit dem Zylinder 5 in axialer
Richtung verschoben. Hierzu greift an der einen Seite der Achse 1 eine bspw. als Kolben-Zylinder-Einheit
27 mit Rückstellfeder 28 ausgebildete Verstelleinrichtung 26 an. Auf der anderen Seite
der Achse 1 befindet sich eine Druckeinrichtung 29, die bspw. als doppelt wirkender
Plunger 33 ausgebildet ist. Die Verstelleinrichtung kann gleichwirkend als Spindelantrieb
ausgebildet sein, wobei die Druckeinrichtung eventuelles mechanisches Spiel minimiert.
[0027] Die Erfindung ist mit den oben erläuterten Ausführungsbeispielen ausreichend dargetan.
Sie liesse sich jedoch noch in anderen Varianten darstellen. So könnte eine Seitenabdichtung
25 vorgesehen sein, die eine mechanische Anstellung und/oder eine magnetische Abdichtung
beinhaltet.
1. Bandgießmaschine zur Erzeugung eines Metallbandes, mit zwei nebeneinander angeordneten,
einen Gießspalt bildenden Gießrollen (22, 24) sowie mit Seitenabdichtungen (25), die
beidseits der Gießrollen (22, 24) je eine stirnseitig an die Gießrollen anrückbare
Dichtplatte (61) aufweisen, wobei die jeweilige Dichtplatte (61) derart an die beiden
Stirnseiten (22', 24') der Gießrollen (22, 24) andrückbar ist, dass mit ihr eine im
erwärmten Betriebszustand sehr genaue Auflage an den Stirnseiten der Gießrolle ermöglicht
wird, wobei die an die Gießrollen (22, 24) anstellbare oder anpressbare Dichtplatte
(61) in dreidimensionaler Bewegungsrichtung schwimmend auf Kolben gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein die Dichtplatte (61) aufnehmender Tragrahmen (64, 65) über Gelenkverbindungen
(66, 67) an einer Verbindungsplatte (80) gelagert ist, die am Trägerelement (41, 41')
schwimmend gehalten ist, wobei der Tragrahmen (64, 65) über eine elastische Verbindung
(68) zwischen ihm und der Verbindungsplatte (80) permanent an die Kolben (72) angedrückt
ist.
2. Bandgießmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gelenkverbindung von je einem annähernd horizontal und/oder einem bzw. zwei vertikal
angeordneten Gelenkhebel (66, 67) gebildet sind, wobei diese Gelenkhebel (66, 67)
am einen Ende am Tragrahmen (64) und am anderen Ende an der Verbindungsplatte (80)
gelagert sind, wobei mindestens an einem Ende des jeweiligen Gelenkhebels (66, 67)
ein sphärisches Lager angeordnet ist.
3. Bandgießmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenabdichtungen (25) in der Stellung seitlich der Gießrollen (22, 24) von
einer an einem Maschinenständer (32) der Gießrollen angeordneten Einrichtung (85)
zentriert sind und deren Zylinder (7.1) mit einem jeweiligen Antriebsorgan verbunden
sind.
4. Bandgießmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine der Gießrollen (22, 24) zur möglichst planen Ausrichtung ihrer Stirnseiten
(22', 24') zueinander, insbesondere axial ausrichtbar ist und die Ausrichtung (13)
wenigstens eine an einem Ende einer Gießrolle (22) angreifende, bspw. als Hydraulikzylinder
oder als Spindeltrieb (27) ausgebildete, Verstelleinrichtung (26) und eine am anderen
Ende der Gießrolle (22) angreifende bspw. als Plunger (33) ausgebildete Druckeinrichtung
(29) umfasst.
5. Bandgießmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstelleinrichtung (26) und die Druckeinrichtung (29) an der Achse (1) der Gießrolle
(22) angreifen.
6. Bandgießmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer eine stillstehende Achse (1) und einen auf dieser Achse (1) drehbar ausgebildeten,
gekühlten Mandel (5) umfassende Gießrolle (22), der Mantel (5) auf der Achse (1),
vorzugsweise hydraulisch wirkend, verschiebbar ist.
7. Bandgießmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verschiebeeinrichtung mindestens an einem Gießrollenende angeordnet ist und einen
dem Mantel (5) zugeordneten Kolbenring (14) und eine der Achse (1) zugeordnete umlaufende
Nut (16) zur Aufnahme des Kolbenrings unter Ausbildung zweiter Zylinderkammem (17)
umfasst.
8. Bandgießanlage nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zylinderkammem (17) der Verschiebeeinrichtung mit unterschiedlich hohen Hydraulikdrücken
(P1, P2) beaufschlagbar sind.
1. Strip-casting machine for producing a metal strip, with two casting rolls (22, 24),
which are arranged adjacent to one another and form a casting gap, as well as with
lateral sealing elements (25), which have at either end of the casting rolls (22,
24) a respective sealing plate (61), whereby the respective sealing plate (61) is
pressable at the end face (22', 24') against the casting rolls (22, 24) in such a
manner that in the heated operating state a very precise contact with the end faces
of the casting rolls is made possible it, whereby the sealing plate (61) placeable
or pressable against the casting rolls (22, 24) is mounted to be floating in a three-dimensional
movement direction at pistons,
characterised in that
a carrier frame (64, 65) receiving the sealing plate (61) is mounted by way of articulated
connections (66, 67) at a connecting plate (80), which is held in floating manner
by the carrier element (41, 41'), whereby the carrier frame (64, 65) is pressed permanently
against the pistons (72) by way of a resilient connection (68) between it and the
connecting plate (80).
2. Strip-casting machine according to claim 1,
characterized in that
the articulated connections are each formed by an approximately horizontal and/or
one or two vertically arranged articulated levers (66, 67), wherein these articulated
levers (66, 67) are mounted at one end at the carrier frame (64) and at the other
end at the connecting plate (80), wherein a spherical bearing is arranged at at least
one end of the respective articulated lever (66, 67).
3. Strip-casting machine according to claim 1 or 2,
characterized in that
the lateral seals (25) are centred in the setting laterally of the casting rolls (22,
24) by a device (85) arranged at a machine housing (32) of the casting rolls and their
cylinders (71) are connected with a respective drive element.
4. Strip-casting machine according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one of the casting rolls (22, 24) is especially adjustable axially for a
plane arrangement of their end faces (22', 24') and the aligning device (13) comprises
at least one adjusting device (26), which engages at one end of a casting roll (22)
and is constructed as, for example a hydraulic cylinder or spindle drive (27), and
a pressure device (29), which engages at the other end of the casting roll (22) and
is constructed as, for example, a plunger (33).
5. Strip-casting machine according to claim 4,
characterized in that
the adjusting device (26) and the pressure device (29) engage at the axle (1) of the
casting roll (22).
6. Strip-casting machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that
in the case of a casting roll (22) comprising a stationary axle (1) and a cooled shell
(5) constructed to be rotatable on this axle (1), the shell (5) is displaceable, preferably
acting hydraulically, on the axle (1).
7. Strip-casting machine according to claim 6,
characterized in that
the displacing device is arranged at at least one casting roll end and comprises a
piston ring (14) associated with the shell (5) and an encircling groove (16), which
is associated with the axle (1), for reception of the piston ring while forming two
cylinder chambers (17).
8. Strip-casting machine according to claim 6 or 7,
characterized in that
the cylinder chambers (17) of the displacing device can be loaded with hydraulic pressures
(P1, P2) of different level.
1. Machine de coulée de bandes pour la production d'une bande métallique, comprenant
deux cylindres de coulée (22, 24) disposés l'un à côté de l'autre et formant une fente
de coulée, ainsi que des joints latéraux (25) qui présentent des deux côtés des cylindres
de coulée (22, 24) à chaque fois une plaque d'étanchéité (61) pouvant être comprimée
contre les faces des cylindres de coulée, chaque plaque d'étanchéité (61) pouvant
être comprimée de telle manière contre les deux faces (22', 24') des cylindres de
coulée (22, 24) qu'une position très précise de celle-ci contre les faces des cylindres
de coulée est possible dans un état de fonctionnement à chaud, et la plaque d'étanchéité
(61) pouvant être placée ou comprimée contre les cylindres de coulée (22, 24) est
logée de manière flottante dans un sens de mouvement tridimensionnel sur des pistons,
caractérisée en ce que un cadre support (64, 65) supportant la plaque d'étanchéité (61) est logé via des
raccords articulés (66, 67) à une plaque de raccordement (80), qui est maintenue de
manière flottante sur l'élément support (41, 41'), le cadre support (64, 65) étant
comprimé en permanence contre le piston (72) via une liaison élastique (68) entre
celui-ci et la plaque de raccordement (80).
2. Machine de coulée de bandes selon la revendication 1, caractérisée en ce que les raccords articulés sont constitués d'à chaque fois un levier articulé (66, 67)
disposé de manière quasiment horizontale et/ou d'un ou de deux leviers articulés (66,
67) disposés verticalement, ces leviers articulés (66,67) étant logés en une extrémité
sur le cadre support (64) et en l'autre extrémité sur la plaque de raccordement (80),
un logement sphérique étant disposé au moins en une extrémité de chaque levier articulé
(66, 67).
3. Machine de coulée de bandes selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les joints latéraux (25) dans la position latérale par rapport aux cylindres de coulée
(22, 24) sont centrés par un dispositif (85) disposé sur un montant (32) de la machine
des cylindres de coulée et leurs vérins (71) sont raccordés à chaque fois à un organe
d'entraînement.
4. Machine de coulée de bandes selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins un des cylindres de coulée (22, 24) est orientable pour l'orientation la
plus plane possible de ses faces (22', 24'), en particulier axialement et le dispositif
d'orientation (13) comprend au moins un dispositif de réglage (26) s'agrippant en
une extrémité d'un cylindre de coulée (22), par exemple exécuté sous forme de vérin
hydraulique ou d'entraînement à broche (27) et un dispositif de compression (29) s'agrippant
en l'autre d'extrémité du cylindre de coulée (22), par exemple exécuté comme piston-plongeur
(33).
5. Machine de coulée de bandes selon la revendication 4, caractérisée en ce que le dispositif de réglage (26) et le dispositif de compression (29) s'agrippent à
l'axe (1) du cylindre de coulée (22).
6. Machine de coulée de bandes selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que dans le cas d'un cylindre de coulée (22) comprenant un axe immobile (1) et une enveloppe
(5) refroidie réalisée de manière rotative sur cet axe (1), l'enveloppe (5) peut être
déplacée sur l'axe (1), de préférence hydrauliquement.
7. Machine de coulée de bandes selon la revendication 6, caractérisée en ce que le dispositif de déplacement est disposé en au moins une extrémité du cylindre de
coulée et comprend un anneau de piston (14) associé à l'enveloppe (5) et une rainure
(16) périphérique associée à l'axe (1), destinée à recevoir l'anneau du piston en
formant deux chambres (17) de vérin.
8. Installation de coulée de bandes selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que les chambres (17) de vérin du dispositif de déplacement peuvent être sollicitées
par des pressions hydrauliques (P1, P2) différentes.