[0001] Die Erfindung betrifft eine Stanzeinrichtung für die Stanzung, insbesondere die Registerstanzung,
von Druckplatten,insbesondere zur Anordnung im Bereich eines Druckplattenbelichters,
vorzugsweise im Randbereich einer Mulde eines Innentrommel-Plattenbelichters, umfassend
einen Stanzstempel, der quer oder mehr oder weniger senkrecht zu einer Positionierfläche
für die zu stanzende Druckplatte beweglich und antreibbar geführt ist und mit einem
Stanzwerkzeug zum Übergriff des Randes der zu stanzenden Druckplatte ausgerüstet ist.
[0002] Des weiteren betrifft die Erfindung einen Druckplattenbelichter, vorzugsweise einen
Innentrommel-Druckplattenbelichter, der mit wenigstens einer Stanzeinrichtung der
vorgenannten Gattung ausgerüstet ist.
[0003] Eine Stanzeinrichtung der oben genannten Gattung ist aus der EP 0 759 851 B1 bekannt.
[0004] Derartige Stanzeinrichtungen dienen zum Stanzen von Ausnehmungen in Druckplatten,
insbesondere in Offset-Druckplatten, mit deren Hilfe die Druckplatten vor dem Drucken
paßgenau, insbesondere auch für einen harmonischen Mehrfarbendruck registergenau,
in die Druckmaschine eingespannt, vorzugsweise auf einen Druckplattenzylinder aufgespannt,
werden können. Dabei wird mit den Stanzausnehmungen insbesondere auch der maßliche
Bezug der druckenden Fläche der Druckplatte, also des zuvor im Druckplattenbelichter
belichteten Bereiches der Druckplatte, zum Druckformzylinder hergestellt. Eine solche
Stanzung könnte auch außerhalb des Druckplattenbelichters in einer gesonderten Stanzvorrichtung
erfolgen, was zum Teil auch tatsächlich geschieht, jedoch zur Erzielung eines genauen
Maßes der Stanzausnehmungen zur belichteten Fläche besser und genauer im Druckplattenbelichter
selbst vorgenommen werden sollte und meistens nunmehr auch vorgenommen wird. Daher
werden derartige Stanzeinrichtungen bevorzugt in Druckplattenbelichtern selbst angeordnet,
wobei Innentrommel-, Flachbettund Außentrommel-Plattenbelichter in Betracht kommen.
In der zitierten Druckschrift wird auf einen Innentrommel-Plattenbelichter bezug genommen,
der auch bei der vorliegenden Erfindung bevorzugt betrachtet wird.
[0005] Bei einem Innentrommel-Plattenbelichter wird die zu belichtende Druckplatte in das
Innere, nämlich in die Mulde, einer etwa halbzylindrischen Trommel eingebracht und
dort in der Regel durch Luftunterdruck (Vakuum) in der Belichtungsposition fixiert.
Die Belichtung erfolgt dann in der Regel mit Laserlicht, wobei dieses niederenergetisch,
z. B. infrarot, sein kann, was zu einer weiterhin tageslichtempfindlichen Belichtung
wie bei einem Film, die entwickelt und fixiert werden muß, führt oder das Laserlicht
kann höherenergetisch, z. B. ultraviolett sein, was zu einer tageslichtunempfindlichen,
thermischen Belichtung führt.
[0006] Die Belichtungseinrichtung befindet sich bei beiden Verfahren im wesentlichen im
Bereich der Zylinderachse der Innentrommel. Zudem muß die Druckplatte zum Belichten
in die Mulde verbracht und nach dem Belichten aus der Mulde wieder entfernt werden,
wozu ebenfalls der Innenraum der Belichtertrommel genutzt werden muß. Für die Anordnung
der Stanzeinrichtung bzw. der Stanzeinrichtungen bleibt daher nicht viel Platz. Die
bekannte Stanzeinrichtung wird an dem der Eintritts- und Austrittsseite für die Druckplatte
gegenüberliegenden Rand der Mulde angeordnet.
[0007] Da aber in derselben Mulde Druckplatten mit unterschiedlichen Formaten zu belichten
sein sollen, bedeutet dies, daß eine relativ kleinere Druckplatte nach der Belichtung
aus der Belichtungsposition heraus zunächst entgegen ihrer Austrittsrichtung zu der
Stanzeinrichtung verschoben und in Anschlag an den Stanzstempel für die Durchführung
der Stanzung gebracht werden muß, bevor sie in Austrittsrichtung aus der Mulde entnommen
werden kann. Dies macht die Handhabung (handling) der Druckplatte schwieriger, zeitaufwendiger
und ungenauer.
[0008] Hinzu kommt, daß für Druckmaschinen unterschiedlicher Hersteller unterschiedliche
Stanzungen vorgenommen werden müssen, insbesondere die Ausnehmungen, die in der Regel
U-förmig bzw. zungenförmig ausgebildet werden, unterschiedlich tief in die Druckplattenfläche
hineinragen bzw. hineinführen müssen. Dies bedeutet, daß bei gleichem Stanzwerkzeug
der Rand der jeweiligen Druckplatte unterschiedlich zum Stanzwerkzeug positioniert
werden muß, soll ein Auswechseln des Stanzwerkzeuges vermieden werden. Auch dies macht
die Handhabung einer Druckplatte im Plattenbelichter schwierig und zeitaufwendig.
[0009] Für seltenere Druckmaschinen kann die Stanzung vielleicht gar nicht mit der vorgesehenen
Stanzeinrichtung im Plattenbelichter vorgenommen werden, sondern muß in einer separaten,
externen Stanzvorrichtung, eventuell beim Druckmaschinenbetreiber, vorgenommen werden.
Dennoch sollte dafür bereits zumindest eine maßliche Positionierung der belichteten
Fläche der Druckplatte zum Rand der Druckplatte im Plattenbelichter selbst erfolgen,
um eine exakte externe Stanzung vorzubereiten und zu gewährleisten, ohne daß dadurch
wiederum die Handhabung der Druckplatte im Plattenbelichter schwieriger und zeitaufwendiger
wird.
[0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Stanzeinrichtung der eingangs
genannten Gattung im Hinblick auf eine einfachere Handhabung der Druckplatte im Plattenbelichter
weiterzuentwickeln.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Stanzeinrichtung gelöst, die als Durchzugsstanze
ausgebildet ist, bei der das Stanzwerkzeug vollständig durch die zu stanzende Druckplatte
durchziehbar und in oder unterhalb der Positionierfläche der Druckplatte, die auch
eine Tangentialfläche zu einer Mulde sein kann, versenkbar ist. "Unterhalb der Positionierfläche"
ist dabei nicht unbedingt in lotrechter Richtung zu verstehen, sondern im Sinne von
"auf der der Belichtungsseite der Druckplatte abgewandten Rückseite der Druckplatte".
[0012] Da erfindungsgemäß das Stanzwerkzeug in der Positionierfläche der Druckplatte versenkbar
ist, ist in dieser Stellung des Stanzwerkzeuges mit besonderem Vorteil die Druckplatte
auch über den Bereich der Stanzeinrichtung bewegbar, ohne daß die Stanzeinrichtung
bei diesem Bewegungsablauf stört. Dadurch wird die Handhabung der Druckplatte im Plattenbelichter
einfacher. Die Stanzeinrichtung kann nämlich auch im Bewegungsweg der Druckplatte,
z. B. an der Eintritts- und Austrittsseite für die Druckplatte, angeordnet werden.
Für einen derartig erfindungsgemäß ausgebildeten Plattenbelichter wird auch selbständiger
Schutz beansprucht.
[0013] Für die Einführung in den Plattenbelichter kann die Druckplatte über die versenkte
Stanzeinrichtung hinweg bewegt werden und zunächst in der Belichtungsposition belichtet
werden. Zum Stanzen wird die belichtete Druckplatte auf die inzwischen in Funktionsstellung
gebrachte Stanzeinrichtung zu bewegt, insbesondere wenn dies bei einer relativ kleinerformatigen
Druckplatte nötig ist, allerdings mit Vorteil in die Richtung, in welche die Druckplatte
ohnehin zur Entnahme aus dem Plattenbelichter bewegt werden muß. Nach dem Stanzen
ist das durch die Druckplatte durchgezogene Stanzwerkzeug wieder versenkt, so daß
die Druckplatte dann aus dem Plattenbelichter, wieder über die Stanzeinrichtung hinweg,
entnommen werden kann. Eine halbautomatische oder vollautomatische Druckplatteneingabe
und -ausgabe läßt sich dadurch erheblich einfacher und kostengünstiger steuern und
schneller durchführen, und zwar mit einer eher größeren Präzision.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausbildung umfaßt der Stanzstempel der Stanzeinrichtung einen
Schaft und einen Stanzstempelkopf mit vom Schaft abragendem Stanzwerkzeug. Dies ermöglicht
nicht nur einen Übergriff des Randes der Druckplatte durch das Stanzwerkzeug zum Stanzen,
sondern die verschiedenen Abschnitte des Stanzstempels können auch nach bevorzugten
Weiterbildungen der Erfindung verschiedene Positionieraufgaben für den Rand der Druckplatte
in vorteilhafter Weise übernehmen.
[0015] Für das Stanzen der Druckplatte kann der ausgefahrene Schaft des Stanzstempels als
Anschlag für den Rand der Druckplatte dienen, so daß die Übergriffstiefe des Stanzwerkzeuges
über den Rand der Druckplatte präzise und reproduzierbar eingestellt ist. Werden nun,
wie erfindungsgemäß bevorzugt vorgesehen, am Schaft in unterschiedlicher radialer
Erstreckung unterschiedliche Anschlagsbereiche für die Druckplatten vorgesehen, die
durch unterschiedliche Ausfahrstellungen des Schaftes in der Positionierebene der
Druckplatte in Wirkung gebracht werden können, so können verschiedene, präzise einstellbare
Übergriffstiefen des Stanzwerkzeuges ausgewählt werden, insbesondere in bezug auf
unterschiedliche Druckmaschinen unterschiedlicher Hersteller.
[0016] Auch wenn, bspw. in bezug auf eine seltenere Druckmaschine, eine Stanzung im Plattenbelichter
nicht vorgenommen werden soll, kann nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung
der nur etwas ausgefahrene Stanzstempelkopf als Anschlag zur Ausrichtung der Druckplatte
dienen, insbesondere zur maßlichen Einstellung der zu belichtenden Fläche der Druckplatte
zum Rand der Druckplatte im Hinblick auf die spätere Stanzung.
[0017] Mit seiner Bewegung in seine Versenkung nimmt das Stanzwerkzeug den Stanzabfall mit,
der nach einer Weiterbildung der Erfindung in der Versenkung durch einen Ausfallschacht
ausgeworfen werden kann.
[0018] Für eine Registerstanzung sind an einem Druckplattenbelichter vorzugsweise mehrere
in einem Abstand zueinander angeordnete Stanzeinrichtungen vorgesehen.
[0019] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Stanzeinrichtung, aus dem sich auch
weitere erfinderische Merkmale ergeben, auf das die Erfindung in ihrem Umfang aber
nicht beschränkt ist, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen schematisch:
- Fig. 1
- eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Stanzeinrichtung mit daran vorbeilaufender
Druckplatte,
- Fig. 2
- die Stanzeinrichtung gemäß Fig. 1 im Schnitt mit anschlagender Druckplatte,
- Fig. 3
- die Stanzeinrichtung gemäß den Fig. 1 und 2 nach einer Stanzung,
- Fig. 4
- eine Druckplatte im Anschlag am Schaft eines Stanzstempels einer Stanzeinrichtung
gemäß den Figuren 1 bis 3,
- Fig. 5
- eine Druckplatte im Anschlag am Stanzstempelkopf eines Stanzstempels gemäß Fig. 4
und
- Fig. 6
- eine Druckplatte im Anschlag in einem Rezeß des Schaftes gemäß Fig. 4.
[0020] Fig. 1 zeigt im Schnitt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Stanzeinrichtung.
Die Stanzeinrichtung umfaßt einen Stanzstempel 1 mit einem Schaft 2 und einem Stanzstempelkopf
3, der ein Stanzwerkzeug 4, nämlich einen Stanzfinger oder eine Stanznadel, aufweist.
Der Schaft 2 ist in einer Führung 5 eines Stanzkopfes 6, in den der Stanzstempelkopf
versenkbar ist, geführt. Der Stanzstempel 1 ist in Richtung des Doppelpfeiles 7 aus
dem Stanzkopf 6 ausfahrbar und wieder einfahrbar. Dazu wird er im gezeigten Ausführungsbeispiel
mit einer Spindel 8 angetrieben. Es kommen auch andere Antriebe in Betracht.
[0021] Auf einer Positionierfläche 9, die im Bereich der Stanzeinrichtung mit einer Stirnfläche
des Stanzkopfes 6 zusammenfällt, wird an der Stanzeinrichtung eine Druckplatte 10
vorbeigeführt oder über die Stanzeinrichtung mit ihrem versenkten Stanzstempel hinweg
geführt, und zwar in Richtung des Pfeiles 11 in eine nicht näher dargestellte Mulde
eines Innentrommel-Druckplattenbelichters hinein, an deren Rand die Stanzeinrichtung
angeordnet ist. In der Zeichnung ist zu erkennen, daß die Druckplatte 10, die abgebrochen
dargestellt ist, der nur angedeuteten Krümmung der Mulde folgt.
[0022] Fig. 2 zeigt die Stanzeinrichtung gemäß Fig.1, ebenfalls im Schnitt, mit einer anderen
Stellung des Stanzstempels 1. Der Stanzstempel 1 ist soweit aus seiner Versenkung
ausgefahren, daß sich das Stanzwerkzeug 4 in Funktionsstellung für einen Stanzvorgang
befindet. Die zu stanzende Druckplatte 10 ist bereits entsprechend positioniert, indem
sie sich in Anschlag am Schaft 2 des Stanzstempels 1 befindet. Dazu wurde die Druckplatte
zuvor in Richtung des Pfeiles 12 gegen den Schaft 2 des Stanzstempels 1 verschoben.
[0023] Fig. 3 zeigt die Stanzeinrichtung, wiederum im Schnitt, nach dem Stanzvorgang, also
nachdem der Stanzkopf 3 unter Produktion einer Ausnehmung 13 durch die Druckplatte
10 gezogen worden ist und wieder in dem Stanzkopf 6 versenkt worden ist. Der Stanzabfall
14 aus der Ausnehmung 13 wird durch einen Ausfallschacht 15 aus dem Stanzkopf 6 ausgeworfen.
[0024] Der Schaft 2 des Stanzstempels 1 weist zudem einen Rezeß 16 auf der als alternativer
Anschlagbereich für die Druckplatte 10 fungieren kann, wie in Zusammenhang mit den
nachfolgenden Figuren näher erläutert werden wird.
[0025] Die Figuren 4 bis 6 zeigen im Schnitt die Stanzeinrichtung gemäß den vorhergehenden
Figuren mit verschiedenen Funktionsstellungen des Stanzstempels 1, wobei gleiche Bauelemente
mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind wie in den vorhergehenden Figuren.
[0026] In der Fig. 4 befindet sich das Stanzwerkzeug 4 in Stanzstellung, der Stanzstemel
1 ist entsprechend weit aus dem Stanzkopf 6 ausgefahren. Die Druckplatte 10 befindet
sich in Anschlag an dem Schaft 2, und zwar im Bereich mit dem größeren Durchmesser
außerhalb des Rezesses 16. Die Darstellung der Fig. 4 entspricht damit der Fig. 2.
[0027] Diese Positionierung der Druckplatte für die maßgenaue Ausstanzung einer Ausnehmung
13 ist für einige Druckmaschinen richtig. Der Anschlag der Druckplatte 10 am Schaft
2 definiert die Übergriffstiefe des Stanzwerkzeuges 4 über den Rand der Druckplatte
10 und damit die Tiefe der Ausnehmung 13.
[0028] In Fig. 6 schlägt die Druckplatte 10 im Rezeß 16 an dem Schaft 2 an, wofür der Stanzstempel
1 etwas weniger weit aus dem Stanzkopf 6 ausgefahren ist als in der Fig. 4. Dadurch
wird der Übergriff des Stanzwerkzeuges 4 über den Rand der Druckplatte 10 größer und
die Ausnehmung 13 tiefer, was für einige andere Druckmaschinen richtig ist. Man kann
die Übergriffstiefe des Stanzwerkzeuges über den Rand der Druckplatte in den Figuren
4 bzw. 6 mit X bzw. Y bezeichnen.
[0029] In der Fig. 5 ist der Stanzstempel 1 noch weiter in den Stanzkopf 6 eingefahren als
in Figur 6, jedoch ragt der Stanzstempelkopf 3 noch aus dem Stanzkopf 6 vor bzw. auf,
so daß er, wie gezeigt, als Anschlag für die Druckplatte 10 dienen kann, um ein Maß
für den Abstand der zu belichtenden Fläche von der Randkante der Druckplatte 10 zu
finden und festzulegen, für den Fall, daß für eine seltenere Druckmaschine keine Stanzung
mit dem Stanzwerkzeug 4 vorgenommen werden soll.
1. Stanzeinrichtung für die Stanzung, insbesondere Registerstanzung, von Druckplatten,
insbesondere zur Anordnung im Bereich eines Druckplattenbelichters, vorzugsweise im
Randbereich einer Mulde eines Innentrommel-Plattenbelichters, umfassend einen Stanzstempel,
der quer oder mehr oder weniger senkrecht zu einer Positionierfläche für die zu stanzende
Druckplatte beweglich und antreibbar geführt ist und mit einem Stanzwerkzeug zum Übergriff
des Randes der zu stanzenden Druckplatte ausgerüstet ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzeinrichtung als Durchzugsstanze ausgebildet ist, bei der das Stanzwerkzeug
(4) vollständig durch die zu stanzende Druckplatte (10) durchziehbar und in oder unterhalb
deren Positionierfläche (9) versenkbar ist.
2. Stanzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stanzstempel (1) einen Schaft (2) und am freien Ende des Schaftes (2) einen Stanzstempelkopf
(3), der das vom Schaft (2) abragende Stanzwerkzeug (4) umfaßt, aufweist.
3. Stanzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stanzstempelkopf (3) als Anschlag für die zu positionierende Druckplatte (10)
vorgesehen ist und daß für den Stanzstempel (1) eine Ausfahrstellung aus seiner Versenkung
vorgesehen ist, bei der sich der Stanzstempelkopf (3) schon über die Positionierfläche
(9) der Druckplatte (10) erhebt, das Stanzwerkzeug (4) aber noch keine Funktionsstellung
innehat.
4. Stanzeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) als Anschlag für die zu positionierende Druckplatte (10) vorgesehen
ist und dazu für den Stanzstempel (1) eine Ausfahrstellung aus seiner Versenkung vorgesehen
ist, bei der sich das Stanzwerkzeug (4) in Funktionsstellung über der Positionierfläche
(9) der Druckplatte (10) erhebt.
5. Stanzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) wenigstens zwei Anschlagpositionen für die zu positionierende Druckplatte
(10) bietet, bei denen der Übergriff des Stanzwerkzeuges (4) über den Rand der Druckplatte
(10) unterschiedlich groß ist, und daß mehrere, mit den Anschlagpositionen des Schaftes
(2) in der Weise korrelierende Stellungen des Stanzstempels (1) vorgesehen sind, daß
jeweils eine ausgewählte der Anschlagpositionen des Schaftes (2) in der Positionierfläche
(9) der Druckplatte (10) bereitgestellt ist.
6. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn
7. zeichnet durch einen Ausfallschacht (15) für den Stanzabfall (14).
8. Druckplattenbelichter, vorzugsweise Innentrommel-Druckplattenbelichter, der mit wenigstens
einer als Durchzugsstanze nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche ausgebildeten
Stanzeinrichtung ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzeinrichtung innerhalb des Bewegungsweges der zu belichtenden Druckplatte
(10) angeordnet ist.
9. Druckplattenbelichter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzeinrichtung an der Eintrittsseite und/oder der Austrittsseite für die Druckplatte
(10) angeordnet ist.
10. Druckplattenbelichter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stanzeinrichtungen quer zum Bewegungsweg der Druckplatte (10) in einem Abstand
zueinander angeordnet sind.