[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Ausrichten
einer Signatur gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 5.
[0002] In Verpackungs,- Einfüge-, Zusammentrag-, Heft- und Bindemaschinen werden die zu
bearbeitenden Signaturen oder andere Papierprodukte über eine Sammellinie zugeführt,
auf der die Produkte zusammengestellt werden, indem einzelne Teilprodukte zusammengetragen
werden. Um z. B. eine Zeitschrift oder ein Buch zu bilden, ist in der Regel eine Vielzahl
von Signaturen nötig. Eine Signatur ist ein bedruckter Bogen, der mindestens einmal
gefalzt ist, kann jedoch auch aus einer Gruppe bedruckter Bogen bestehen, die zusammen
mindestens einmal gefalzt wurden. Eine Gruppe von Signaturen wird im Allgemeinen in
einem Magazin einer Zuführeinrichtung gehalten, das die Signaturen enthält, welche
das Buch oder die Zeitschrift bilden. Bei manchen Bearbeitungsvorgängen ist es nötig,
die Signatur zu wenden. Hierzu sind in der Regel Wendevorrichtungen vorgesehen.
[0003] In einer derartigen Anwendung ist einer Signaturenzuführvorrichtung eine Wendevorrichtung
zugeordnet, bei der die Hinterkante einer Signatur von Greiferelementen erfasst und
von der Zuführvorrichtung abgezogen wird. Die Greiferelemente sind am Umfang einer
Haupttrommel angeordnet und bewegen die Signatur entlang der Oberfläche der Trommel
zu einem Register- oder Ausrichtanschlag. Nach der registergenauen Ausrichtung der
Signatur wird diese zur weiteren Bearbeitung in die entgegengesetzte Richtung entlang
der Oberfläche der Haupttrommel bewegt.
[0004] Aus der US 4,706,950, die dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 5 entspricht, ist eine
Vorrichtung zum Sammeln von Signaturen bekannt. Dabei wird von einem Signaturstapel
ein Blatt abgezogen und auf der Oberfläche einer Fördertrommel mit Hilfe einer Andrückwalze
bewegt. Die Bewegung der Signatur wird durch einen Anschlagblock begrenzt.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine derartige Vorrichtung weiterzuentwickeln,
um ihre Vielseitigkeit und Leistung zu erhöhen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Ausrichten einer Signatur mit den Merkmalen
gemäß Anspruch 1 gelöst. Im Hinblick auf das Verfahren wir die Aufgabe durch ein Verfahren
mit den Merkmalen gemäß Anspruch 5 gelöst.
[0007] Eine erfindungsgemäße Ausrichtvorrichtung zum registergenauen Ausrichten einer entlang
einer Oberfläche in eine erste Richtung bewegten Signatur umfasst demgemäß eine Andrückwalze
zum Vorwärtsbewegen der Signatur in die erste Richtung und einen Anschlagsblock zum
Begrenzen der Vorwärtsbewegung der Signatur, wobei der Anschlagsblock um eine Achse
drehbar ist, um eine Anpassung an eine Signatur in Schräglage zu ermöglichen.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst eine erfindungsgemäße
Ausrichtvorrichtung zum registergenauen Ausrichten einer entlang einer Oberfläche
in eine erste Richtung bewegten Signatur mit einer Vorderkante eine Andrückwalze zum
Vorwärtsbewegen der Signatur in eine erste Richtung und einen Anschlagsblock mit einer
Anhaltefläche zum Anhalten der Vorwärtsbewegung der Signatur, wobei der Anschlagsblock
um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung der Ausrichtung der Anhaltefläche an
eine Schräglage der Vorderkante der Signatur zu ermöglichen.
[0009] Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung zum registergenauen
Ausrichten einer Signatur, die von einer Vorschubvorrichtung entlang einer Oberfläche
in einer ersten Richtung bewegt wird, umfasst eine Andrückwalze zum Vorwärtsbewegen
der Signatur in die erste Richtung nach der Freigabe der Signatur durch die Vorschubvorrichtung
und einen Anschlagsblock zum Begrenzen der Vorwärtsbewegung der Signatur, wobei der
Anschlagsblock um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage der
Signatur zu ermöglichen.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst eine erfindungsgemäße
Ausrichtvorrichtung zum registergenauen Ausrichten einer Signatur, die von einer Vorschubvorrichtung
entlang einer Oberfläche in einer ersten Richtung bewegt wird, eine Andrück- und Fördervorrichtung
zum Vorwärtsbewegen der Signatur in die erste Richtung nach der Freigabe der Signatur
durch die Vorschubvorrichtung durch Ausnutzung des Bewegungsmoments der Signatur,
und einen Anschlagsblock zum Begrenzen der Vorwärtsbewegung der Signatur, wobei der
Anschlagsblock um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage der
Signatur zu ermöglichen.
[0011] Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung zum registergenauen
Ausrichten einer Signatur mit einer Vorderkante, wobei die Signatur entlang einer
Oberfläche in eine erste Richtung bewegt wird, umfasst eine Andrück- und Fördervorrichtung
zum Bewegen der Signatur in die erste Richtung nach der Freigabe der Signatur durch
die Vorschubvorrichtung durch Ausnutzung des Bewegungsmoments der Signatur und einen
Anschlagsblock mit einer Anhaltefläche zum Anhalten der Vorwärtsbewegung der Signatur,
wobei der Anschlagsblock um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung der Ausrichtung
der Anhaltefläche an eine Schräglage der Vorderkante der Signatur zu ermöglichen.
[0012] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum registergenauen Ausrichten einer Signatur, die
entlang einer Oberfläche in eine erste Richtung bewegt wird, sieht vor, dass die Signatur
mittels einer Andrückwalze in die erste Richtung bewegt wird und dass die Vorwärtsbewegung
der Signatur mittels eines Anschlagsblocks begrenzt wird, wobei der Anschlagsblock
um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung der Ausrichtung der Anhaltefläche an
eine Schräglage der Vorderkante der Signatur zu ermöglichen.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum registergenauen
Ausrichten einer Signatur, die entlang einer Oberfläche in eine erste Richtung bewegt
wird, ist vorgesehen, dass die Signatur mittels einer Andrückwalze in eine erste Richtung
bewegt wird und die Bewegung der Signatur mittels eines Anschlagsblocks begrenzt wird,
der um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage der Vorderkante
der Signatur zu ermöglichen.
[0014] Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren zum registergenauen Ausrichten einer Signatur
mit einer Vorderkante, die mittels einer Vorschubvorrichtung entlang einer Oberfläche
in eine erste Richtung bewegt wird, sieht vor, dass die Signatur von der Vorschubvorrichtung
freigegeben wird, dass die Signatur mittels einer Andrückwalze in die erste Richtung
bewegt wird und dass die Vorwärtsbewegung der Signatur mittels eines Anschlagsblocks
begrenzt wird, der um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage
der Vorderkante der Signatur zu ermöglichen.
[0015] Weiterhin wird ein Verfahren zum registergenauen Ausrichten einer Signatur mit einer
Vorderkante, die mittels einer Vorschubvorrichtung entlang einer Oberfläche in eine
erste Richtung bewegt wird, bereitgestellt, bei dem die Signatur von der Vorschubvorrichtung
freigegeben wird, mittels einer Andrückwalze in die erste Richtung bewegt wird und
bei dem die Vorwärtsbewegung der Signatur mittels eines Anschlagsblocks begrenzt wird,
der um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage der Vorderkante
der Signatur zu ermöglichen, und bei dem die Signatur in eine zweite Richtung bewegt
wird.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum registergenauen
Ausrichten einer Signatur, die mittels einer Vorschubvorrichtung entlang einer Oberfläche
in eine erste Richtung bewegt wird, ist vorgesehen, dass die Signatur von der Vorschubvorrichtung
freigegeben wird, mittels einer Andrückwalze in die erste Richtung bewegt wird und
dass die Bewegung der Signatur mittels eines Anschlagsblocks begrenzt wird, der um
eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage der Vorderkante der Signatur
zu ermöglichen.
[0017] Eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum registergenauen
Ausrichten einer Signatur, die mittels einer Vorschubvorrichtung entlang einer Oberfläche
in eine erste Richtung bewegt wird, sieht vor, dass die Signatur von der Vorschubvorrichtung
freigegeben wird, dass die Signatur mittels einer Andrückwalze in die erste Richtung
bewegt wird, dass die Bewegung der Signatur mittels eines Anschlagsblocks begrenzt
wird, der um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage der Vorderkante
der Signatur zu ermöglichen, und dass die Signatur in eine zweite Richtung bewegt
wird.
[0018] Weiterhin wird ein erfindungsgemäßes Verfahren zum registergenauen Ausrichten einer
Signatur, die mittels einer Vorschubvorrichtung entlang einer Oberfläche in eine erste
Richtung bewegt wird, bereitgestellt, das vorsieht, dass die Signatur von der Vorschubvorrichtung
freigegeben wird, dass die Signatur mittels einer Andrück- und Fördervorrichtung unter
Ausnutzung des Bewegungsmoments der Signatur in die erste Richtung bewegt wird und
dass die Vorwärtsbewegung der Signatur mittels eines Anschlagsblocks begrenzt wird,
der um eine Achse drehbar ist, um eine Anpassung an eine Schräglage der Signatur zu
ermöglichen.
[0019] Weitere Merkmale und vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind
Gegenstand der nachfolgend aufgeführten Zeichnungen und deren Beschreibungen.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Signaturen-Zuführvorrichtung mit einer
Trommel und einer Ausrichtvorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung mit einer
Andrückwalze;
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung mit einer
Andrückwalze;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung mit einer
Trommel;
- Fig. 6
- eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung mit einer Trommel.
[0021] Fig. 1 zeigt eine Signaturen-Zufiihreinrichtung 100, wie sie in der grafischen Industrie,
z. B. bei einer Druckmaschine, einem Sammelhefter o. ä., eingesetzt werden kann. Die
Zuführeinrichtung 100 umfasst ein Magazin 102, bei dem Signaturen vom Boden eines
Stapels abgezogen werden. Ein (nicht gezeigter) Greifer bewegt die einzelnen Signaturen
106 um die Umfangsoberfläche 108 einer Haupttrommel 110 in eine Ausrichtvorrichtung
112. Die Ausrichtvorrichtung 112 umfasst eine Andrückwalzenanordnung 116 und einen
Anschlagsblock 122.
[0022] Fig. 2 zeigt eine Ausrichtvorrichtung 112 mit einer Andrückwalze 116, einem Andrückwalzenarm
118, einem Andrückwalzenblock 119, einem Anschlagsarm 120 und einem Anschlagsblock
122. Der Andrückwalzenarm 118 ist um eine Achse 123 schwenkbar. Eine Signatur 106
bewegt sich entlang dem Umfang der Haupttrommel in die gezeigte Richtung und wird
von der Ausrichtvorrichtung 112 erfasst. Die Andrückwalze 116 übt in einem Andrückspalt
Druck auf die Signatur 106 aus. Die Signatur 106 wird von der Greifvorrichtung freigegeben
und durch das Bewegungsmoment der Signatur 106 und der Andrückwalze 116 weiter in
den Anschlagsblock 122 bewegt. Der Anschlagsblock 122 dient zum Ausrichten und Anhalten
der Signatur 106. Der Ausrichtanschlag und der Anschlagsblock 122 sind schwenk- oder
drehbar um eine Achse 126. Sobald die Signatur 106 ausgerichtet ist, wird die Bewegungsrichtung
der Signatur 106 geändert oder umgekehrt, so dass die Signatur in die entgegengesetzte
Richtung um den Umfang 108 der Trommel 110 bewegt wird.
[0023] Fig. 3 zeigt einen Teil der Ausrichtvorrichtung 112 mit ihren Andrückwalzen 116,
die drehbar mit Andrückwalzenarmen 118 verbunden sind. Die Andrückwalzenarme 118 sind
mit dem Andrückwalzenblock 119 verbunden, der schwenk- und drehbar ist. Wie durch
die gestrichelten Linien angedeutet ist, sind der Anschlagsblock 122 und die Anschlagsarme
120 um einen Schwenkpunkt 126 drehbar, wodurch bei Schräglage der Signatur 106 auf
der Haupttrommel 110 ein Verdrehen des Anschlags und des Anschlagsblocks 122 ermöglicht
wird. Eine Schräglage der Signatur 106 kann beabsichtigt oder unbeabsichtigt aus verschiedenen
Gründen auftreten, insbesondere wenn die beiden Andrückwalzen die Signatur nicht mit
demselben Druck an die Haupttrommel 110 drücken.
[0024] Bisher musste zur Anpassung an eine Schräglage der Signatur die gesamte Ausrichtanordnung
inklusive der Andrückwalzenanordnung gedreht werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung
werden nur der Anschlagsblock 122 und der Anschlag gedreht. Der Vorteil der Erfindung
besteht somit darin, dass die Andrückwalze 116 die Signatur 106 gleichmäßiger in die
Ausrichtanordnung drückt, da die Andrückwalze 116 weiterhin mit der Haupttrommel 110
ausgerichtet ist. Bei bekannten Vorrichtungen bewirkt das Drehen der gesamten Ausrichtvorrichtung,
dass sich die Andrückwalzen bezüglich der Haupttrommel verschieben, was zu unerwünschter
Faltenbildung oder zum Umknicken der Signatur führt.
[0025] Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Ausrichtvorrichtung 112 mit einer Andrückwalze 116, einem
Andrückwalzenarm 118, einem Andrückwalzenblock 119, einem Anschlagsarm 120 und einem
Anschlagsblock 122. Der Anschlagswalzenarm ist um eine Achse 123 schwenkbar. Die Andrückwalze
116 übt Druck auf die Signatur aus, so dass zwischen der Andrückwalze 116 und der
Trommel 110 ein Andrückspalt besteht. Die Signatur 106 wird entlang dem Umfang der
Haupttrommel 110 in die gezeigte Richtung bewegt und von der Andrückwalzenanordnung
erfasst. Anschließend wird die Signatur 106 von der Greifvorrichtung freigegeben,
und das Bewegungsmoment der Signatur 106 bewegt diese vorwärts in den Anschlagsblock
122. Der Anschlagsblock 122 dient zum Ausrichten und Anhalten der Signatur. Der Ausrichtanschlag
und der Anschlagsblock 122 schwenken oder drehen sich um einen Punkt 126 bezüglich
der Andrückwalzenanordnung, was ein Verdrehen des Anschlags und des Anschlagsblocks
122 ermöglicht, wenn sie von einer Signatur 106, die sich auf der Haupttrommel 110
in Schräglage befindet, dazu gedrängt werden. Nach dem Ausrichten wird die Bewegungsrichtung
der Signatur 106 verändert oder umgekehrt, und die Signatur 106 wird in die entgegengesetzte
Richtung um den Umfang 108 der Trommel 110 bewegt.
[0026] Die erfindungsgemäße Ausrichtvorrichtung kann auch in Verbindung mit einer Signatur
eingesetzt werden, die über eine flache oder auf andere Weise angeordnete Oberfläche
als die hier beschriebene runde Trommel bewegt wird.
Liste der Bezugszeichen
[0027]
- 100
- Signaturen-Zuführeinrichtung
- 102
- Magazin
- 106
- Signatur
- 108
- Umfangsoberfläche
- 110
- Haupttrommel
- 112
- Ausrichtvorrichtung
- 116
- Andrückwalzenanordnung
- 118
- Andrückwalzenarm
- 119
- Andrückwalzenblock
- 120
- Ausrichtanschlagsarm
- 122
- Anschlagsblock
- 123
- Achse
- 126
- Schwenkachse
1. Vorrichtung zum Ausrichten einer Signatur (106), die entlang einer Oberfläche (108)
bewegt wird mit einer Andrückwalze (116) zum Vorwärtsbewegen der Signatur (106); und
einem Anschlagsblock (122) zum Begrenzen der Vorwärtsbewegung der Signatur (106),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagsblock (122) um eine Achse (126) drehbar ist, um eine Anpassung an eine
Signatur (106), die sich in Schräglage befindet, zu ermöglichen.
2. Vorrichtung zum Ausrichten einer Signatur (106) nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Mehrzahl von Ausrichtanschlagsarmen (120) vorgesehen ist.
3. Vereinzelungstrommel (110),
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberfläche der Trommel eine Vorrichtung zum Ausrichten von Signaturen nach
einem der Ansprüche 1 oder 2 vorgesehen ist.
4. Zuführeinrichtung, insbesondere Anleger,
gekennzeichnet durch
eine Vereinzelungstrommel (110) nach Anspruch 3.
5. Verfahren zum Ausrichten einer Signatur (106), die entlang einer Oberfläche (108)
bewegt wird, wobei die Signatur (106) mittels einer Andrückwalze (116) vorwärts bewegt
und die Vorwärtsbewegung der Signatur (106) mittels eines Anschlagsblocks (122) begrenzt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagblock (122) zur Anpassung an eine Schräglage der Signatur (106) um eine
Achse (126) gedreht wird.
6. Verfahren zum Ausrichten einer Signatur (106) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Signatur (106) von der Vorwärtsbewegung mittels der Andrückwalze durch eine Vorschubvorrichtung
bewegt und von der.Vorschubvorrichtung (110) freigegeben wird.
7. Verfahren zum Ausrichten einer Signatur (106) nach Anspruch 5 oder 6
dadurch gekennzeichnet,
dass die Signatur (106) nach dem Begrenzen der Vorwärtsbewegung der Signatur (106) mittels
des Anschlagsblocks (122) in die entgegengesetzte Richtung bewegt wird.
1. Device for aligning a signature (106) moved along a surface (108), the device comprising
a pinch roller (116) for advancing the signature (106) and a stop block (122) for
limiting the advancement of the signature (106),
characterized in
that the stop block (122) is rotatable about an axis (126) to make it possible to adapt
to a skewing of a signature (106).
2. Device for aligning a signature (106) according to claim 1,
characterized in
that a plurality of alignment stop arms (120) is provided.
3. Separation drum (110),
characterized in
that a device for aligning signatures according to one of claims 1 or 2 is provided on
the surface of the drum.
4. Supply device, in particular a feeder,
characterized by
a separation drum (110) according to claim 3.
5. Method of aligning a signature (106) moved along a surface (108), the signature (106)
being advanced by a pinch roller (116) and the advancement of the signature (106)
being limited by a stop block (122),
characterized in
that the stop block (122) is rotated about an axis (126) to adapt to a skewing of the
signature (106).
6. Method of aligning a signature (106) according to claim 5,
characterized in
that the signature (106) is moved by a pinch roller due to the advancement of an advancing
device and is released by the advancing device (110).
7. Method of aligning a signature (106) according to claim 5 or 6,
characterized in
that the signature (106) is moved in the opposite direction after the advancement of the
signature (106) is limited by the stop block (122).
1. Dispositif d'orientation d'une signature (106), déplacée le long d'une surface (108),
avec un rouleau de pressage (116) pour provoquer l'avancement de la signature (106)
; et un bloc de butée (122) pour limiter le déplacement d'avancement de la signature
(106), caractérisé en ce que le bloc de butée (122) est susceptible de tourner autour d'un axe (126), pour permettre
une adaptation à une signature (106) qui se trouve en position oblique.
2. Dispositif d'orientation d'une signature (106) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une pluralité de bras de butée d'orientation (120) est prévue.
3. Tambour d'individualisation (110), caractérisé en ce que, sur la surface du tambour, est prévu un dispositif d'orientation des signatures,
selon l'une des revendications 1 ou 2.
4. Dispositif d'amenée, en particulier alimentation, caractérisé par un tambour d'individualisation (110) selon la revendication 3.
5. Procédé d'orientation d'une signature (106), déplacée le long d'une surface (108),
la signature (106) étant déplacée dans la direction de l'avancement à l'aide d'un
rouleau de pressage (116) et le déplacement d'avancement de la signature (106) étant
limité à l'aide d'un bloc de butée (122), caractérisé en ce que le bloc de butée (122) est tourné autour d'un axe (126) pour obtenir l'adaptation
à une position oblique de la signature (106).
6. Procédé d'orientation d'une signature (106) selon la revendication 5, caractérisé en ce que la signature (106) est déplacée par le déplacement d'avancement effectué au moyen
du rouleau de pressage, en utilisant un dispositif d'avancement, et est libérée du
dispositif d'avancement (110).
7. Procédé d'orientation d'une signature (106) selon la revendication 5 ou 6, caractérisés en ce que la signature (106), après la limitation du déplacement d'avancement de la signature
(106), est déplacée dans le sens inverse, à l'aide du bloc de butée (122).