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EP 1 229 188 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.2003 Patentblatt 2003/49 |
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Anmeldetag: 20.11.2001 |
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| (54) |
Container
Shipping container
Conteneur d'expédition
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RO |
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Priorität: |
05.02.2001 DE 20101947 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.08.2002 Patentblatt 2002/32 |
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Patentinhaber: M. Schall GmbH + Co. KG |
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52399 Merzenich-Girbelsrath (DE) |
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Erfinder: |
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- Schall, Markus
52382 Niederzler (DE)
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Vertreter: Paul, Dieter-Alfred, Dipl.-Ing. et al |
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Paul & Albrecht,
Patentanwaltssozietät,
Hellersbergstrasse 18 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 749 605 US-A- 2 682 274
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FR-A- 2 757 200 US-A- 3 393 479
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Container mit Seitenwänden, wobei aus wenigstens einer
Seitenwand ein Seitenwandabschnitt um eine an dessen Unterkante angeordnete Schwenkachse
herunterklapptbar ist, sowie mit wenigstens einer Schleuse zur Bildung eines Durchgangs
von dem Container über den jeweiligen Seitenwandabschnitt.
[0002] Container, insbesondere Iso-Container, werden nicht nur zum Transport, sondern vielfältig
auch für andere Zwecke eingesetzt, beispielsweise als bewegliche Unterkünfte, Gefechtsstände,
medizinische Stationen oder ABC-Schutzräume. Sie können per Schiff, LKW, Bahn, Flugzeug
oder Hubschrauber transportiert werden und sind deshalb schnell an einem gewünschten
Ort einsetzbar.
[0003] Solche Container haben zumindest eine Seitenwand, aus denen ein Seitenwandabschnitt
um eine an dessen Unterkante angeordnete Schwenkaches herunterklappbar ist, um eine
Rampe zum Verlassen des Containers zu bilden. Die Rampe wird dazu benutzt, eine Verbindung
zu weiteren Containern oder einem Zelt herzustellen. Zum Schutz gegen Witterungseinflüsse
kann über dem heruntergeklappten Seitenwandabschnitt eine Zeltschleuse aus einem Gerüst
und einer darübergelegten Zeltplane aufgebaut werden, die einen Durchgang von dem
Container zu einem benachbarten Container oder einem Zelt abdeckt. Ein solches Zelt
wird getrennt vom Container transportiert und aufgestellt, wobei das Aufstellen auch
mittels Aufblasen geschehen kann.
[0004] Bei der bekannten Lösung ist der Aufbau einer Kombination aus Container und Zelt
und deren Verbindung durch die Zeltschleuse arbeits- und zeitaufwendig. Der Erfindung
liegt somit die Aufgabe zugrunde, den Aufbau einer solchen Kombination wesentlich
zu vereinfachen und zu beschleunigen.
[0005] Ein Container mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist schon aus dem
Dokument FR-A-2 749 605 bekannt.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Grundgedanke der Erfindung ist es also, wenigstens einem ausklappbaren Seitenwandabschnitt
eine Kombination aus Zeltschleuse und darin eingefaltetem Zelt zuzuordnen und derart
miteinander zu verbinden, daß sich durch das Aufklappen des Seitenwandabschnittes
und durch das Aufblasen Zeltschleuse und Zelt beide ihre endgültige Formgebung erhalten.
Dies erleichtert das Aufstellen von Zeltschleuse und Zelt wesentlich. Auch der Zeitgewinn
ist erheblich, nicht zuletzt deswegen, weil die Verbindung der Zeltschleuse mit dem
Container einerseits und dem Zelt andererseits schon vorhanden ist.
[0008] Es versteht sich, daß der Container mehrere herunterklappbare Seitenwandabschnitte
aufweisen kann und daß mehrere oder sämtliche Seitenwandabschnitte mit der erfindungsgemäßen
Kombination aus Zeltschleuse und darin eingefaltetem Zelt versehen sein können, so
daß auf jeder Seite des Containers Zelte durch einfaches Herausklappen des Seitenwandabschnittes
und Aufblasen vorgesehen werden können.
[0009] Die Druckluftversorgung kann über einen separaten Kompressor, Druckluftflaschen,
manuelle Pumpen oder durch die Druckluftversorgung eines LKW vorgenommen werden. Um
unabhängig zu sein, empfiehlt es sich, daß der Container selbst einen Verdichter zum
Aufblasen des Zelts bzw. der Zelte aufweist. Dabei kann die Verbindung zwischen dem
Verdichter und dem bzw. den Zelten schon vormontiert sein, wobei es von Vorteil ist,
wenn diese Verbindung lösbar ist. Es versteht sich, daß der Verdichter Regeleinrichtungen
zum Konstanthalten des Drucks aufweist, um Druckänderungen bei Temperaturwechseln
zu vermeiden.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeweils Zeltschleuse
und/oder Zelt aufblasbare Stützschläuche aufweisen, die im aufgeblasenen Zustand Stabilität
geben.
[0011] Die Wandungen der Zeltschleuse bestehen in an sich bekannter Weise aus Planenmaterial.
[0012] Nach der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Seitenwandabschnitt bzw. die Seitenwandabschnitte
innenseitig von einem Kasten zur Aufnahme von Zeltschleuse und Zelt umgeben ist bzw.
sind. Auf diese Weise wird die Kombination aus Zeltschleuse und Zelt bei hochgeklapptem
Seitenwandabschnitt komprimiert und festgehalten.
[0013] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß wenigstens eine Einheit
aus Seitenwandabschnitt und Zeltschleuse lösbar an der zugehörigen Seitenwand angebracht
ist. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Einheit aus Seitenwandabschnitt und Zeltschleuse
mit dem darin eingefaltenen Zelt von dem Container zu trennen und selbständig aufzustellen,
d.h. aufzublasen. Dabei können mittels der Zeltschleusen auch mehrere Zelte zu Zeltverbänden
verbunden werden. Es besteht auch die Möglichkeit, daß das Zelt bzw. wenigstens eines
der Zelte lösbar an dem zugehörigen Schleusenausgang angebracht ist, so daß auch insoweit
eine Trennung möglich ist.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Zelt bzw. wenigstens
eines der Zelte stirnseitige Zeltausgänge aufweist, über die mehrere solcher Zelte
stirnseitig miteinander verbindbar sind.
[0015] Schließlich ist nach der Erfindung vorgesehen, daß zu dem Container Gerüstteile gehören,
die zu einem das Zelt außenseitig umgebenden Traggerüst zusammensetzbar sind, an dem
das Zelt aufhängbar und/oder eine über das Zelt gelegte Schutzhaube legbar ist. Dies
hat den Vorteil, daß das aufgeblasene Zelt bei Verlust der Druckluftversorgung stehen
bleibt. Außerdem kann das Zelt höhere Lasten, insbesondere Schnee-, Wind- und Sandlasten,
aushalten. Die Schutzhaube kann als Sonnenschutz, ABC-Schutz dienen oder als Tarnüberzug
ausgebildet sein. Außerdem können Traggerüst und Schutzhaube auch als eigenständiges
Zelt verwendet werden.
[0016] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher veranschaulicht.
Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Container in der Schrägansicht von oben mit ausgeklapptem
Seitenwandabschnitt;
- Figur 2
- einen Systemverbund von erfindungsgemäßen Containern und Zelten in der Schrägansicht;
- Figur 3
- einen weiterer Systemverbund von Containern und Zelten mit Traggerüsten in der Schrägansicht
und
- Figur 4
- mehrere separate Zelte mit Zeltschleuse.
[0017] In Figur 1 ist ein Container 1 mit Iso-Maßen dargestellt. Der Container 1 hat zwei
Längseitenwände 2, 3 und zwei Stirnseitenwände 4, 5 sowie eine Deckenwand 6 und eine
Bodenwand 7. Die Längseitenwände 2, 3 und die Stirnseitenwände 4, 5 weisen rechteckige
Seitenwandabschnitte auf, von denen hier nur die Seitenwandabschnitte 8, 9 zu sehen
sind. Die Seitenwandabschnitte 8, 9 weisen untenseitige Schwenkachsen 10, 11 auf.
Der stirnseitige Seitenwandabschnitt 8 befindet sich in der hochgeklappten Stellung,
d.h. in der Ebene des zugehörigen Stirnseitenwand 4. Der Seitenwandabschnitt 9 ist
aus dieser Stellung über seine Schwenkachse 11 über die Waagerechte hinaus heruntergeklappt.
[0018] Von der Innenseite des Seitenwandabschnittes 9 steht eine Zeltschleuse 12 hoch. Die
Zeltschleuse 12 besteht aus einer Zeltplane und hat zwei im wesentlichen senkrechte
Seitenplanen 13, 14 und eine Deckenplane 15. Seitenplanen 13, 14 und Deckenplane 15
können einstückig ausgebildet sein. Die Seitenplanen 13, 14 sind untenseitig an dem
Seitenwandabschnitt 9 befestigt. Die containerseitigen Kanten der Seitenplanen 13,
14 und der Deckenplane 15 sind am Rand der Öffnung 16 in der Seitenwand 3 lückenlos
befestigt.
[0019] In dem von den Seitenplanen 13, 14 der Deckenplane 15 und dem Seitenwandabschnitt
9 umgrenzten Raum der Zeltschleuse 12 ist ein Zelt 17 zusammengefaltet eingesetzt.
Der Eingang des Zeltes 17 ist - was hier nicht näher dargestellt ist - mit den stirnseitigen
Rändern 18, 19 der Seitenplanen 13, 14 und dem stirnseitigen Rand 20 der Deckenplane
15 sowie mit dem Seitenwandabschnitt 9 verbunden.
[0020] Die gleiche Anordnung ist auch bei den anderen Seitenwandabschnitten 9 getroffen,
d.h. an deren Innenseiten ist ebenfalls eine Zeltschleuse mit darin eingefaltetem
Zelt angebracht. Im gezeigten hochgeklappten Zustand sind die Zeltschleusen jeweils
in einem Kasten 21, 22, 23 aufgenommen, wobei auch die Zeltschleuse 12 gefaltet und
komprimiert wird.
[0021] Die Zeltschleusen 12 und die Zelte 17 beinhalten in an sich bekannter Weise Stützschläuche,
die mit einem Verdichter innerhalb des Containers 1 verbunden sind und über die die
Stützschläuche aufgeblasen werden können. Durch Aktivierung des Verdichters und entsprechende
Steuerung können die Stützschläuche nach dem Herunterklappen der Seitenwandabschnitte
8, 9 mit Druckluft gefüllt werden. Die Faltung des Zeltes 17 innerhalb der Zeltschleuse
12 ist so getroffen, daß dadurch das Zelt 17 aus der Zeltschleuse 12 nach außen herausbefördert
und dann aufgerichtet wird. Gleichzeitig wird die Zeltschleuse 12 durch die in ihr
enthaltenen Stützschläuche stabilisiert. Weitere Maßnahmen zur Verbindung von Container
1 und Zelt 17 sind nicht erforderlich. Durch eine entsprechende Steuerung kann der
Druck in den Stützschläuchen weitgehend konstant gehalten werden, so daß es nicht
zu Druckänderungen bei wechselnden Temperaturen kommt.
[0022] In den weiteren Figuren sind verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten von Container
1 und Zelt 17 dargestellt. Dabei werden die Container sämtlich mit 1, die Zeltschleusen
sämtlich mit 12 und die Zelte sämtlich mit 17 bezeichnet.
[0023] In Figur 2 sind hintereinander fünf Container 1 angeordnet, wobei einer der Container
1 verkürzt dargestellt ist. Die Container 1 sind stirnseitig durch Zeltschleusen 12
verbunden. Hierzu sind die in den Zeltschleusen 12 zuvor eingefalteten Zelte 17 entfernt
worden, indem die Verbindung von den Ränder 18, 19, 20 gelöst worden ist und diese
Ränder mit dem benachbarten Container 1 verbunden worden sind.
[0024] Bei vier Containern 1 sind an beide Längsseitenwände je eine Zeltschleuse 12 und
ein Zelt 17 angeschlossen. Sie sind aus der in Figur 1 dargestellten Stellung aufgeblasen
worden. Auch an die Stirnseitenwände der beiden äußeren Container 1 sind jeweils eine
Zeltschleuse 12 und ein Zelt 17 angeschlossen. Es ist zu erkennen, daß man durch einfache
Maßnahmen große Raumvolumnia in dichter Anordnung verwirklichen kann.
[0025] Figur 3 zeigt weitere Variationsmöglichkeiten von Kombinationen aus Containern 1
und Zelten 17. In diesem Fall sind an den linken Container drei Zelte 17 und ein weiterer
Container 1 angeschlossen an den dann ein zusätzliches Zelt 17 angebunden ist. Bei
dem rechten Container sind an allen vier Seiten Zelte 17 angeschlossen. Die beiden
Container 1 sind so angeordnet, daß zwei Zelte 17 stirnseitig eng benachbart sind.
Dort kann eine Schleuse zur Verbindung der beiden Zelte 17 vorgesehen sein.
[0026] Weiterhin sind Traggerüste 24, 25, 26 dargestellt, wobei das Traggerüst 24 vollständig
über das zugehörige Zelt 17 geschoben ist, das Traggerüst 25 nur zur Hälfte und das
Traggerüst 26 noch außerhalb des zugehörigen Zeltes 17 steht. Die Traggerüste 24,
25, 26 umgeben jeweils die Außenhaut des zugehörigen Zeltes 17. An ihnen kann die
Außenhaut der Zelte 17 befestigt werden, um ein Zusammenfallen der Zelte 17 bei Druckverlusten
zu vermeiden. Außerdem können die Traggerüste 24, 25, 26 dazu genutzt werden, über
sie eine Schutzplane gegen Sonneneinwirkung oder zur Verstärkung oder zur Tarnung
zu spannen.
[0027] In Figur 4 sind nebeneinander eine Reihe von Zelten 17 mit jeweils stirnseitigen
Zeltschleusen 12 angeordnet. Sie sind von dem jeweils zugehörigen Container 1 losgelöst
worden, indem die Schwenkachsen 10, 11 entfernt worden sind und die Befestigung der
containerseitigen Ränder der Zeltschleuse 12 gelöst worden ist. Die Einheit aus Seitenwandabschnitt
8, 9, Zeltschleuse 12 und Zelt 17 ist dann an einen geeigneten Ort transportiert und
dort mit Hilfe eines externen Verdichters aufgeblasen worden. Sie stellen dann jeweils
selbständige Einheiten dar, wobei der containerseitige Rand der Zeltschleuse mit einer
Tür versehen werden kann.
1. Container (1) mit Seitenwänden (2, 3, 4, 5), wobei aus wenigstens einer Seitenwand
(2, 3, 4, 5) ein Seitenwandabschnitt (8, 9) um eine an dessen Unterkante angeordnete
Schwenkachse (11) herunterklappbar ist, sowie mit wenigstens einer Zeltschleuse (12)
zur Bildung eines Durchgangs von dem Container (1) über den jeweiligen Seitenwandabschnitt
(8, 9), dadurch gekennzeichnet, daß die Zeltschleuse (12) an der Innenseite wenigestens eines Seitenwandbaschnittes (8,
9) angeordnet ist, wobei der containerseitige Schleuseneingang der Zeltschleuse (12)
mit der Seitenwand (2, 3, 4, 5) verbunden ist und an dem containerfernen Schleusenausgang
ein aufblasbares Zelt (17) angeschlossen ist, das in die Zeltschleuse (12) eingefaltet
ist und das unter Einwirkung von Druckluft aus der Zeltschleuse (12) herausbewegbar
und aufblasbar ist.
2. Container nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Container (1) einen Verdichter zum Aufblasen des Zelts (17) bzw. der Zelte aufweist.
3. Container nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter mit dem Zelt (17) lösbar verbunden ist.
4. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils Zeltschleuse (12) und/oder Zelt (17) aufblasbare Stützschläuche aufweisen,
die im aufgeblasenen Zustand Stabilität geben.
5. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (13, 14, 15) der Zeltschleuse (12) aus Planenmaterial bestehen.
6. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenwandabschnitt bzw. die Seitenwandabschnitte (8, 9) innenseitig von einem
Kasten (21, 22, 23) zur Aufnahme von Zeltschleuse (12) und Zelt (17) umgeben ist bzw.
sind.
7. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Einheit aus Seitenwandabschnitt (8, 9) und Zeltschleuse (12) lösbar
an der Seitenwand (2, 3, 4, 5) angebracht ist.
8. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnte, daß das Zelt (17)
bzw. wenigstens eines der Zelte lösbar an dem zugehörigen Schleusenausgang angebracht
ist.
9. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zelt (17) bzw. wenigstens eines der Zelte stirnseitige Zeltausgänge aufweist,
über die mehrere solcher Zelte (17) stirnseitig miteinander verbindbar sind.
10. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Container (1) Gerüstteile gehören, die zu einem das Zelt (17) außenseitig
umgebenden Traggerüst ( 24 , 25 , 26) zusammensetzbar sind, an dem das Zelt (17) aufhängbar
und/oder eine über das Zelt gelegte Schutzhaube legbar ist.
1. Container (1) with side walls (2, 3, 4, 5), whereby a side wall section (8, 9) may
be folded down from at least one side wall (2, 3, 4, 5) about a rotation axis (11)
arranged on its lower edge, and with at least one tent airlock (12) for forming a
passageway from the container (1) via the respective side wall section (8, 9), characterised in that the tent airlock (12) is arranged on the inside of at least one side wall section
(8, 9), whereby the airlock entrance of the tent airlock (12) on the container side
is linked to the side wall (2, 3, 4, 5) and connected to the airlock exit remote from
the container is an inflatable tent (17) which is folded into the tent airlock (12)
and which may be moved out of the tent airlock (12) and inflated under the influence
of compressed air.
2. Container according to Claim 1, characterised in that the container (1) has a compressor for inflating the tent (17) or tents.
3. Container according to Claim 2, characterised in that the compressor is detachably linked to the tent (17).
4. Container according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the respective tent airlock (12) and/or the tent (17) have inflatable support hoses
which provide stability in the inflated condition.
5. Container according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the walls (13, 14, 15) of the tent airlock (12) comprise tarpaulin material.
6. Container according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the side wall section or the side wall sections (8, 9) is or are surrounded on the
inside by a box (21, 22, 23) for accepting the tent airlock (12) and the tent (17).
7. Container according to one of the claims 1 to 6, characterised in that at least one unit comprising side wall section (8, 9) and tent airlock (12) is detachably
applied to the side wall (2, 3, 4, 5).
8. Container according to one of the claims 1 to 7, characterised in that the tent (17) or at least one of the tents is detachably applied to the associated
airlock outlet.
9. Container according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the tent (17) or at least one of the tents has tent exits on the end face, via which
a plurality of such tents (17) may be linked to each other on their end faces.
10. Container according to one of the claims 1 to 9, characterised in that framework parts belong to the container (1), said framework parts being capable of
combination in a supporting frame (24, 25, 26) surrounding the tent (17) on the outside,
on which the tent (17) may be hung and/or a protective hood laid over the tent is
layable.
1. Conteneur (1) comprenant des parois latérales (2, 3, 4, 5), une partie de paroi latérale
(8, 9) dans au moins l'une des parois latérales (2, 3, 4, 5) étant rabattable vers
le bas autour d'un axe de pivotement (11) agencé au niveau du bord inférieur de ladite
partie de paroi, et comprenant au moins un sas bâché (12) destiné à former un passage
à partir du conteneur (1) par l'intermédiaire de la partie de paroi latérale (8, 9)
correspondante, caractérisé en ce que le sas bâché (12) est agencé au niveau de la face intérieure d'au moins une partie
de paroi latérale (8, 9), l'entrée du sas bâché (12) du côté conteneur étant reliée
à la paroi latérale (2, 3, 4, 5) et la sortie du sas, éloignée du conteneur, étant
reliée à une tente (17) gonflable, qui est pliée dans le sas bâché (12) et peut être
éjectée hors du sas bâché (12) et gonflée au moyen d'air comprimé.
2. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le conteneur (1) comporte un compresseur pour gonfler la tente (17) ou les tentes.
3. Conteneur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le compresseur est relié de manière amovible à la tente (17).
4. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque sas bâché (12) et/ou tente (17) comportent des tuyaux flexibles de support
gonflables, qui confèrent la stabilité à l'état gonflé.
5. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les parois (13, 14, 15) du sas bâché (12) sont réalisées en toile de tente.
6. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la partie de paroi latérale ou les parties de paroi latérale (8, 9) est ou sont entourée(s)
à l'intérieur par un caisson (21, 22, 23) destiné à recevoir le sas bâché (12) et
la tente (17).
7. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins une unité, formée par une partie de paroi latérale (8, 9) et un sas bâché
(12), est fixée de manière amovible à la paroi latérale (2, 3, 4, 5).
8. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la tente (17) ou au moins une des tentes est fixée de manière amovible à la sortie
de sas correspondante.
9. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la tente (17) ou au moins une des tentes est munie de sorties de tente du côté frontal,
par l'intermédiaire desquelles plusieurs tentes (17) de ce type peuvent être reliées
entre elles du côté frontal.
10. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des éléments de charpente font partie du conteneur (1), lesquels peuvent être assemblés
pour former une charpente de support (24, 25, 26), qui entoure la tente (17) extérieurement
et à laquelle on peut accrocher la tente (17) et/ou sur laquelle on peut poser au-dessus
de la tente une bâche de protection.

