[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Drehband für Fenster oder Türen, mit zwei mittels
einer Gelenkachse gelenkig miteinander verbundenen Bandteilen, von denen ein erstes
Bandteil, insbesondere ein Flügelbandteil, an einem Rahmen anliegt und mit einem die
Gelenkachse lagernden Lagerteil quer von diesem Rahmen vorspringt, und mit einer insbesondere
horizontale Flügelverstellungen gestattenden Seitenverstelleinrichtung, die mit einem
Anpreßteil zusammenwirkt, das am Rahmen schraubbefestigbar ist und das Flügelbandteil
am Rahmen festzuklemmen vermag, wobei zwischen dem Flügelbandteil und dem Rahmen ein
an dessen Kontur angepaßtes Formteil angeordnet ist und am Anpreßteil unverrückbar
angreift, und das Formteil mit einem Zapfen in eine gelenkachsenseitige Bohrung des
Anpreßteils eingreift.
[0002] Drehbänder dienen als Verbindungselemente zwischen einem Flügel und einem feststehenden
Blendrahmen. Sie ermöglichen das Schwenken des Flügels am Blendrahmen. Außerdem müssen
sie dazu geeignet sein, das Türblatt in Bezug auf den Blendrahmen justieren zu können.
Hierzu dient beispielsweise die oben genannte Seitenverstelleinrichtung des Flügelbandteils,
mit der insbesondere horizontale Flügelverstellungen durchgeführt werden können. Verstellt
wird das Flügelbandteil relativ zum Rahmen, wobei das Flügelbandteil quer zum Rahmen
mehr oder weniger weit vorspringt, je nach dem, ob der Rahmen, also der Flügelrahmen,
mehr oder weniger weit weg vom Blendrahmen angeordnet werden muß. Dementsprechend
verringert sich oder vergrößert sich der Abstand einer das Flügelbandteil tragenden
Auflagefläche des Rahmens und entsprechend verringert sich oder vergrößert sich deren
Belastung infolge eines verringerten oder vergrößerten Hebelarms zwischen dieser Anlagefläche
und dem anderen Bandteil bzw. der Gelenkachse. Das ist dann von besonderer Bedeutung,
wenn der Rahmen profiliert ist, also zwischen dem Rahmen und dem Flügelbandteil in
der Nähe der Gelenkachse ein Abstand vorhanden ist, so daß die im Bereich dieses Abstands
vorhandene Rahmenfläche nicht der das Flügelbandteil tragenden Rahmenfläche zugerechnet
werden kann. Es ergeben sich entsprechende Instabilitäten. Ein Drehband der eingangs
genannten Art ist aus der EP 0 940 541 A2 entnehmbar.
[0003] Da das Formteil mit dem Zapfen an dem Anpreßteil festgelegt ist, besteht immer noch
die Gefahr einer Verdrehung des Formteils relativ zu diesem Anpreßteil.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Drehband der eingangs genannten
Art anzugeben, daß mit technisch einfachen Mitteln eine Erhöhung der Stabilität ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Drehband der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Zapfen einen formteilseitigen konischen Ansatz hat, der klemmend
in einen Bewegungsschlitz des Flügelbandteils eingreift, und daß das Formteil flügelbandseitig
Führungsvorsprünge hat, die in Führungsausnehmungen des Flügelbandteils eingreifen.
[0006] Für die Erfindung ist u.a. das einer Kontur des Rahmens angepaßte Formteil von Bedeutung.
Das Formteil stabilisiert die Befestigung des Flügelbandteils in demjenigen Bereich,
in dem sonst der Rahmen die Stabilisierung des Sitzes des Flügelbandteils übernimmt.
Mit der Festlegung des Formteils am Anpreßteil wird erreicht, daß das Formteil unverrückbar
ist. Es liegt also immer an derselben Stelle relativ zum Rahmen, ungeachtet etwaiger
Verstellungen des Flügelbandteils durch die Seitenverstelleinrichtung. Zugleich wird
vermieden, daß das Flügelbandteil speziell auf das eingesetzte Profil des Rahmens
abgestimmt werden müßte, in welchem Fall je Flügelprofil ein spezielles Flügelbandteil
hergestellt werden müßte. Vielmehr ist das Formteil ein Adapterteil, daß je nach eingesetztem
Rahmenprofil besonders ausgebildet und mit im übrigen identischen Flügelbändern eingesetzt
werden kann. Zur Verbindung des Formteils mit dem Flügelbandteil ist es vorteilhaft,
das Drehband so auszubilden, daß das Formteil mit einem Zapfen in eine gelenkachsenseitige
Bohrung des Anpreßteils eingreift. Es genügt dabei ein einfaches Zusammenstecken des
Zapfen des Formteils mit der Bohrung des Anpreßteils. Die Einsteckkraft hängt davon
ab, ob der Zapfen in der Bohrung des Anpreßteils fest sitzt oder nicht. Die gute Verbindung
wird dabei dadurch erzielt, daß der Zapfen einen formteilseitigen konischen Ansatz
hat, der klemmend in einen Bewegungsschlitz des Flügelbandteils eingreift. Mit Hilfe
des konischen Ansatzes des Formteils wird erreicht, daß dieses am Flügelbandteil fest
sitzt. Die Konizität des Ansatzes kann so ausgebildet werden, daß ein wenig kraftaufwendiges
Zusammenstecken des Formteils und des Flügelbandteils bzw. des konischen Ansatzes
und des Bewegungsschlitzes ausreicht, um den gewünschten Zusammenhalt zu gewährleisten.
Dabei ist es für die erforderliche Bewegungsfreiheit des Flügelbandteils in Bezug
auf das Formteil und damit auf den konischen Ansatz des Formteils nicht schädlich,
daß dieser klemmend in den Bewegungsschlitz des Flügelbandteils eingreift, weil der
Klemmsitz durch die Seitenverstelleinrichtung ohne weiteres überwunden werden kann,
ohne die Seitenverstelleinrichtung damit zu überlasten. Das Drehband ist auch noch
dadurch verbessert, daß das Formteil flügelbandseitig Führungsvorsprünge hat, die
in Führungsausnehmungen des Flügelbandteils eingreifen. Führungsvorsprünge verhindern
ein Verdrehen des Formteils, indem sie sich in den Führungsausnehmungen des Flügelbandteils
abstützen.
[0007] Das Drehband kann in besonderer weise so ausgebildet werden, daß das Formteil den
gesamten Zwischenraum vertikal zwischen dem Flügelbandteil und dem Rahmen ausfüllt.
In diesem Fall erfährt das Flügelbandteil eine optimale Abstützung, da die es abstützende
Fläche so groß wie möglich ist.
[0008] Es ist zu bevorzugen, daß das Formteil mit einem Zapfen in eine Stiftbohrung des
Anpreßteils klemmfrei eingreift. In diesem Fall sind die Einsteckkräfte des Zapfens
in die Stiftbohrung praktisch null. Außerdem wird als Bohrung des Anpreßteils eine
ohnehin vorhandene Bohrung benutzt, nämlich eine solche, die sonst dazu benutzt werden
würde, einen Abstützstift anzubringen, der in den Rahmen eingriffe um den festen Sitz
des Anpreßteils in Bezug auf den Rahmen zu verbessern.
[0009] Die weitere Ausgestaltung des Drehbands kann dahingehend festgelegt werden, daß das
Formteil aus Kunststoff besteht. Als Kunststoff kann beispielsweise derjenige Kunststoff
eingesetzt werden, der auch zur Herstellung des Rahmens eingesetzt wird. Es ist eine
optimale Anpaßmöglichkeit gegeben. Das bezieht sich insbesondere auch auf die Farbgestaltung
des Formteils, die derjenigen des Rahmens entsprechen kann. Das Formteil ist infolgedessen
völlig unauffällig, was der Ansehnlichkeit des Drehbands zugute kommt.
[0010] Das Drehband kann dahingehend ausgestaltet werden, daß das Formteil ein kastenartiges
Hohlteil mit dem Rahmen zugewendeter Kastenöffnung ist. Die Ausbildung des Formteils
als Hohlteil hat entsprechende vorteilhafte Gewichts- und Werkstoffeinsparungen zufolge.
Das ist jedoch von außen nicht sichtbar, denn die Kanten des kastenartigen Hohlteils
können genau der Profilgebung des Rahmens angepaßt werden.
[0011] Um zu erreichen, daß das Formteil von außen quasi einstückig mit dem Rahmen aussieht,
kann das Drehband so ausgebildet werden, daß das Formteil flügelbandseitig, gelenkachsenseitig
sowie mit seinen zu der Gelenkachse quer angeordneten Stirnwänden vollflächig ausgebildet
ist. Es ist von außen nicht erkennbar, daß es sich bei dem Formteil um ein kastenartiges
Hohlteil handelt.
[0012] Zur Verbesserung der Stabilität eines als Hohlteil ausgebildeten Formteils ist es
zweckmäßig, das Drehband so auszubilden, daß ein hohles Formteil stirnseitenparallele,
am Rahmen abgestützte Stützwände aufweist. Die Stützwände können vom Drehband aus
auf den Rahmen zu tragende Kräfte abtragen, so daß größere Längen des Formteils entsprechend
vorteilhaft überbrückt werden und Instabilitäten im Bereich des Formteils vermieden
werden können.
[0013] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigt:
- Fig.1
- eine Schnittdarstellung durch ein an Rahmen montiertes Drehand,
- Fig.2a
- eine Seitenansicht eines Formteils in Montage in schematisch dargestellte Bauteile
des Flügelbandteils,
- Fig.2b
- eine im Bezug auf Fig.2a um 90° nach rechts geschwenkte Ansicht des Formteils, und
- Fig.2c
- eine im Bezug auf Fig.2b um 90° nach vorne geschwenkte Hochkantaufsicht des Formteils.
[0014] Fig.1 zeigt ein Drehband 10, das zwei Bandteile 12,13 aufweist. Das Bandteil 13 ist
ein Rahmenband, das an einer Außenfläche 26 eines feststehenden Blendrahmens 27 anliegt
und daran mit einer Befestigungsschraube 28 befestigt ist. Das Bandteil 12 ist ein
Flügelbandteil, das an einer Außenfläche 14' des Rahmens 14 mit Befestigungsschrauben
29 befestigt ist, wobei der Rahmen 14 ein Flügelrahmen ist. Infolgedessen ist er relativ
zum feststehenden Blendrahmen 27 schwenkbar und das Drehband 10 sorgt für die erforderliche
Gelenkigkeit. Dazu sind die beiden Bandteile 12,13 mit einer Gelenkachse 11 gelenktig
miteinander verbunden. Die Gelenkachse 11 ist im Darstellungsbereich der Fig.1 in
einer Gelenkbüchse 30 gelagert, die wiederum in einer Ausnehmung eines Lagerteils
15 des Flügelbandteils 12 angeordnet ist. Das Lagerteil 15 setzt an einer Bodenplatte
31 an, die auf der Außenfläche 14' des Rahmens 14 aufliegt. Es ist erforderlich, das
Flügelbandteil 12 am Rahmen 14 zu befestigen. Hierzu dient ein Anpreßteil 17. Das
Anpreßteil 17 ist flügelabgewendet von der Bodenplatte 31 ausgebildet und liegt auf
der Bodenplatte 31 auf. Die Befestigungsschrauben 29 haben Köpfe, die in üblicher
Weise im Anpreßteil 17 versenkt ausgebildet sind und beim Anziehen der Befestigungsschrauben
29 das Anpreßteil 17 gegen die Bodenplatte 31 drücken, weil sich die Schäfte der Befestigungsschrauben
29 im Rahmen festsetzen. Die Anpreßkräfte des Anpreßteils 17 führen dazu, daß das
Flügelbandteil bzw. dessen Bodenplatte 31 am Rahmen 14 festgesetzt wird.
[0015] Es ist in der Regel erforderlich, die Stellung des Flügels zu justieren. Hierzu muß
der Rahmen 14 relativ zum feststehenden Blendrahmen 27 bewegt werden. Insbesondere
muß er horizontal verstellt werden können, also horizontal in der Darstellungsebene
der Fig.1. Für diese Verstellung ist eine Seitenverstelleinrichtung 16 vorgesehen,
die zwischen dem Anpreßteil 17 und der Bodenplatte 31 wirkt. Die Seitenverstelleinrichtung
hat eine Verstellschraube 32, deren Kopf 32' in der Bodenplatte 31 verdrehbar, aber
axial unverstellbar gelagert ist. Mit ihrem Schaft greift die Verstellschraube 32
in eine Verstellmutter 33 ein, die in eine Ausnehmung des Anpreßteils 17 relativ unverstellbar
zu diesem eingebaut ist. Wird nun der Kopf 32' der Verstellschraube 32 durch eine
Abdeckkappe 34 hindurch verdreht, so bleibt die Stellung der Verstellmutter 33 ungeändert,
jedoch drückt der Kopf 32' der Verstellschraube 32 die Bodenplatte in die eine oder
andere Richtung, je nach Drehsinn der Verstellschraube 32. Hierzu sind die Befestigungsschrauben
29 zu lockern oder die Seitenverstelleinrichtung 16 ist stark genug, um die Klemmkräfte
zu überwinden. Die Seitenverstelleinrichtung 16, das Anpreßteil 17 und die Bodenplatte
31 samt des Lagerteils 15 sind von einer Abdeckkappe 35 abgedeckt.
[0016] Der Rahmen 14 hat unterhalb der Bodenplatte 31 in der Nähe der Gelenkachse 11 eine
vertikal zur Darstellungsebene durchgehende Profilierung mit unterschiedlichen Abständen
zu der aufliegenden Fläche der Bodenplatte 31. Die Abstände nehmen zur Gelenkachse
hin zu. Es ist insgesamt ein Zwischenraum vertikal zwischen dem Flügelbandteil 12
und dem Rahmen 14 ausgebildet. Im Bereich dieses Zwischenraums ist die Bodenplatte
31 vom Rahmen 14 nicht abgestützt, das bedeutet eine entsprechende Instabilität.
[0017] Zur Beseitigung der vorgenannten Instabilität ist ein Formteil 18 vorhanden, das
den gesamten Zwischenraum ausfüllt. Infolgedessen kann sich die Bodenplatte 31 über
dieses Formteil 18 an der Profilierung des Rahmens 14 abstützen. Die Stabilität der
Abstützung der Bodenplatte 31 wird also mittels des Formteils 18 gewährleistet.
[0018] In den Fig.2a bis 2c ist das Formteil 18 im Einzelnen dargestellt. Zunächst ist ersichtlich,
daß das Formteil 18 ein kastenartiges Hohlteil ist. Es hat eine Basiswand 36, eine
Füllwand 37 und zwei die beiden Wände 36,37 miteinander verbindende Stirnwände 25.
Die Stirnwände 25 bilden die Stirnseiten des Formteils 18, das mit der Basiswand 36
flügelbandseitig und mit der Füllwand 37 gelenkachsenseitig vollflächig ausgebildet
ist. Bei gemäß Fig.1 eingebautem Formteil 18 ergibt sich infolgedessen eine völlig
geschlossene Außenansicht dieses Formteils 18 und insbesondere ist es wegen seines
Einbaus zwischen den Rahmen 14 und die Bauteile des Drehbands praktisch völlig unauffällig,
weil im wesentlichen nur die Stirnwände 25 seitlich sichtbar sind.
[0019] Um die Stabilität des Formteils 18 zu verbessern, sind zwischen den Stützwänden 25
gleichmäßig verteilt Stützwände 24 angeordnet, insgesamt 3 Stück. Die Stützwände 24
sind gleich profiliert und auch gleich dick wie die Stirnwände 25. Sie ermöglichen
eine gleichmäßige Lastverteilung bei einer Übertragung der Last aus der Bodenplatte
31 des Flügelbandteils 12 auf den Rahmen im Bereich des Formteils 18.
[0020] Das Formteil 18 ist mit einem Zapfen 19 versehen, der der Festlegung des Formteils
18 am Flügelbandteil 12 dient. der Zapfen ist im Bereich einer Kante 36' der Bodenplatte
36 angeordnet, und zwar im Bereich der der Seitenverstelleinrichtung 16 zugewendeten
Kante. Infolgedessen folgt eine Verbindung des Formteils 18 mit dem Anpreßteil 17,
ohne daß dieses zu Befestigungszwecken des Formteils 18 vergrößert werden müßte. Der
Zapfen 19 greift in eine Bohrung 20 des Anpreßteils 17 ein, nämlich in eine Stiftbohrung,
die bei Nichtanwendung eines Formteils 18 dazu benutzt wird, daß ein Abstützstift
eingesetzt wird, der in den Rahmen 14 eingreift, um die Befestigung des Anpreßteils
17 zu stabilisieren. Für die Herstellung des Flügelbandes ist daher bei Anwendung
eines Formteils 18 keine unerwünschte Abänderung der Konstruktion des Flügelbandes
erforderlich. Der Eingriff des Zapfens 19 in die Stiftbohrung erfolgt so, daß keine
erheblichen Einsetzkräfte erforderlich sind. Zu diesem Zweck ist der Eingriff so ausgebildet,
daß er klemmfrei erfolgt. Er gewährleistet jedoch, daß das Formteil 18 nicht horizontal
verstellt wird, wenn die Bodenplatte 31 mit der Seitenverstelleinrichtung 16 zweck
Justierung des Flügels beaufschlagt wird. Fig.2a zeigt diesen klemmfreien Eingriff
des Zapfens 19 in die Bohrung 20 des Anpreßteils 17.
[0021] Der Zapfen 19 durchsetzt einen Bewegungsschlitz 38 der Bodenplatte 31 des Flügelbandteils
12, um in das Anpreßteil eingreifen zu können. Der Bewegungsschlitz ist in horizontaler
Richtung der Darstellungsebene der Fig.1 so bemessen, daß der Zapfen 19 die Bewegungen
der Bodenplatte 31 nicht behindert. Der Zapfen 19 ist im Bereich des Bewegungsschlitzes
38 mit einem konischen Ansatz 19' versehen. Diese formteilseitige Ausbildung ermöglicht
es, bei einem Zusammenbau des Formteils 18 mit dem Flügelbandteil 12 eine klemmende
Verbindung zwischen diesem Ansatz 19 und der Bodenplatte 31 zu erreichen, so daß ein
Zusammenhalt gegeben ist, der für den Anbau des Drehbandes am Rahmen 14 ausreicht.
Auch ein nachträglicher Einsatz des Formteils 18 bei bereits angeschlagenem Drehband
ist möglich. Andererseits ist der Klemmsitz des Ansatzes 19' im Bewegungsschlitz 38
des Flügelbandteils 12 nicht so erheblich, daß er nicht durch die Seitenverstelleinrichtung
16 überwunden werden könnte.
[0022] Der Zapfen 19 des Formteils 18 ermöglicht zwar eine Halterung des Formteils 18 in
der Horizontalen der Darstellungsebene der Fig.1, nicht jedoch eine Verdrehung des
Formteils 18 um seine Längsachse. Infolgedessen ist das Formteil 18 im Bereich seiner
Basiswand 36 mit Führungsvorsprüngen 21 versehen, die in Führungsausnehmungen 22 des
Flügelbandteils 12 eingreifen. Sie verhindern durch ihren Eingriff ein Verkippen des
Formteils 18, wobei die Verschieblichkeit der Führungsvorsprünge 21 relativ zur Bodenplatte
21 durch entsprechende nutartige Ausgestaltung der Führungsausnehmungen 22 gewährleistet
werden kann.
1. Drehband (10) für Fenster oder Türen, mit zwei mittels einer Gelenkachse (11) gelenkig
miteinander verbundenen Bandteilen (12,13), von denen ein erstes Bandteil, insbesondere
ein Flügelbandteil (12), an einem Rahmen (14) anliegt und mit einem die Gelenkachse
(11) lagernden Lagerteil (15) quer von diesem Rahmen (14) vorspringt, und mit einer
insbesondere horizontale Flügelverstellungen gestattenden Seitenverstelleinrichtung
(16), die mit einem Anpreßteil (17) des Drehbandes (10) zusammenwirkt, das am Rahmen
(14) schraubbefestigbar ist und das Flügelbandteil (12) am Rahmen (14) festzuklemmen
vermag, wobei im zusammengebauten Zustand zwischen dem Flügelbandteil (12) und dem
Rahmen (14) ein an dessen Kontur angepaßtes Formteil (18) des Drehbandes (10) angeordnet
ist und am Anpreßteil (17) unverrückbar angreift, und das Formteil (18) flügelbandseitig
Führungsvorsprünge (21) hat, die in Führungsausnehmungen (22) des Flügelbandteils
(12) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil mit einem Zapfen in eine gelenkachsenseitige Bohrung des Anpreßteils
eingreift, der Zapfen (19) einen formteilseitigen konischen Ansatz (19') hat, der
klemmend in einen Bewegungsschlitz (38) des Flügelbandteils (12) eingreift.
2. Drehband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (18) den gesamten Zwischenraum vertikal zwischen dem Flügelbandteil
(12) und dem Rahmen (14) ausfüllt.
3. Drehband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (18) mit dem Zapfen (19) in eine Stiftbohrung des Anpreßteils (17) klemmfrei
eingreift.
4. Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (18) aus Kunststoff besteht.
5. Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (18) ein kastenartiges Hohlteil mit dem Rahmen (14) zugewendeter Kastenöffnung
(23) ist.
6. Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (18) flügelbandseitig, gelenkachsenseitig sowie mit seinen zu der Gelenkachse
(11) quer angeordneten Stirnwänden (25) vollflächig ausgebildet ist.
7. Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein hohles Formteil (18) stirnseitenparallele, am Rahmen (14) abgestützte Stützwände
(24) aufweist.
1. Hinge (10) for windows or doors, having two hinge parts (12, 13) which are connected
together in an articulated manner by means of an articulation spindle (11) and of
which a first hinge part, in particular a leaf hinge part (12) lies against a frame
(14) and protrudes from this frame (14) in a transverse manner with a bearing part
(15) supporting the articulation spindle (11), and having a lateral adjustment device
(16) which permits in particular horizontal leaf adjustments and co-operates with
a press part (17) of the hinge (10), which press part can be screwed to the frame
(14) and is able to clamp the leaf hinge part (12) fixedly to the frame (14), wherein
in the assembled condition a form part (18) of the hinge (10) is disposed between
the leaf hinge part (12) and the frame (14), which form part is adapted to the shape
of the frame and is immovably engaged on the press part (17), and the form part (18)
has guide protrusions (21) on the leaf hinge-side which engage into guide recesses
(22) of the leaf hinge part (12), characterised in that the form part engages with a spigot into a bore of the press part on the articulation
spindle-side, and in that the spigot (19) has a conical shoulder (19') on the form part-side which engages
in a clamping manner into a movement slot (38) of the leaf hinge part (12).
2. Hinge as claimed in Claim 1, characterised in that the form part (18) takes up the entire intermediate space vertically between the
leaf hinge part (12) and the frame (14).
3. Hinge as claimed in Claim I or 2, characterised in that the form part (18) engages with the spigot (19) into a pin bore of the press part
(17) in a non-clamping manner.
4. Hinge as claimed in any one of Claims 1 to 3, characterised in that the form part (18) consists of synthetic material.
5. Hinge as claimed in any one of Claims 1 to 4, characterised in that the form part (18) is a box-like hollow part having a box opening (23) facing the
frame (14).
6. Hinge as claimed in any one of Claims 1 to 4, characterised in that the form part (18) is formed so as to have complete surfaces on the leaf hinge-side,
on the articulation spindle-side and with its end walls (25) disposed transversely
with respect to the articulation spindle (11).
7. Hinge as claimed in any one of Claims 1 to 6, characterised in that a hollow form part (18) comprises support walls (24) in parallel with the end sides
and supported on the frame (14).
1. Penture (10) pour fenêtres ou portes, comportant deux éléments de penture (12, 13)
reliés de manière articulée grâce à un axe d'articulation (11), un premier élément
de penture, notamment un élément de penture de battant (12), étant appliqué contre
un châssis (14) et dépassant transversalement de celui-ci avec un élément de support
(15) qui supporte l'axe d'articulation (11), et un dispositif de réglage latéral (16)
qui permet en particulier des réglages horizontaux du battant et qui coopère avec
un élément presseur (17) de la penture (10), lequel élément presseur (17) est apte
à être fixé par vissage au châssis (14) et peut serrer l'élément de penture (12) au
châssis (14), étant précisé qu'en position assemblée, il est prévu entre l'élément
de penture de battant (12) et le châssis (14) une pièce profilée (18) de la penture
(10), qui est adaptée au contour de ce dernier et qui a une action d'immobilisation
sur l'élément presseur (17), et que la pièce profilée (18) a des saillies de guidage
(21) situées côté penture de battant, qui pénètrent dans des creux de guidage (22)
de l'élément de penture de battant (12), caractérisée en ce que la pièce profilée pénètre avec un tourillon (19) dans un perçage, situé côté axe
d'articulation, de l'élément presseur et en ce que le tourillon (19) a une pièce rapportée conique (19'), côté pièce profilée, qui pénètre
dans une fente de déplacement (38) de l'élément de penture de battant (12) en vue
d'un blocage.
2. Penture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce profilée (18) remplit tout l'espace intermédiaire, verticalement, entre
l'élément de penture de battant (12) et le châssis (14).
3. Penture selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la pièce profilée (18) pénètre avec le tourillon (19), sans blocage, dans un perçage
de l'élément presseur (17).
4. Penture selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la pièce profilée (18) se compose de matière plastique.
5. Penture selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la pièce profilée (18) est une pièce creuse en forme de boîte avec une ouverture
(23) tournée vers le châssis (14).
6. Penture selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la pièce profilée (18) a une surface pleine côté penture de battant, côté axe d'articulation
et avec ses parois frontales (25) disposées transversalement par rapport à l'axe d'articulation
(11).
7. Penture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une pièce profilée (18) creuse présente des parois d'appui (24), parallèles aux côtés
frontaux, qui sont en appui sur le châssis (14).