[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkbaugruppe, insbesondere für ein Mobilfunk-Endgerät,
welche eine leicht integrierbare Antenne umfasst.
[0002] Eine Vielzahl unterschiedlicher Antennen wird derzeit in den Funkbaugruppen von Kommunikationsgeräten
verwendet, die auf unterschiedliche Anwendungen hin optimiert sind. Da mit Kommunikationsgeräten
ein Massenmarkt bedient wird, müssen diese Geräte und ihre Zubehörteile einfach und
kostengünstig herstellbar und zusammenbaubar sein. Bei Antennen kommt zu diesen Anforderungen
noch der Wunsch nach guten Sende- und Empfangseigenschaften hinzu. Die Erfüllung dieser
drei Kriterien gleichzeitig steht in gewissem Widerspruch zur stetig fortschreitenden
Miniaturisierung der Kommunikationsgeräte:
[0003] Normalerweise sind die Antenne und weitere Bauteile auf einer Leiterplatte angeordnet.
Der Platz auf der Leiterplatte ist beschränkt, so dass sich Antenne und weitere Bauteile
oft in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Durch diese benachbarten Bauelemente
werden die Sende- und Empfangseigenschaften der Antenne negativ beeinflusst. Bisher
wurde kein zufriedenstellender Kompromiss gefunden, die Antenne einfach und billig
herzustellen und in die Funkbaugruppe zu integrieren, wobei gleichzeitig die Sende-
und Empfangseigenschaften der Antenne von weiteren Bauelementen der Funkbaugruppe
weitgehend unbeeinflusst sind und zudem die Anordnung der Bauelemente und Antenne
nicht konträr zur Miniaturisierung verläuft.
[0004] Aus dem Dokument DE 197 13 929 A1 ist eine als eine Sende-Empfangs-Einrichtung realisierte
Funkbaugruppe bekannt, die eine Leiterplatte aufweist, auf der die Bauelemente der
Funkbaugruppe angeordnet sind. Eine Antenne ist mit ihrem ersten Ende mit der Leiterplatte
verbunden. Ihr zweites Ende ist räumlich von der Leiterplatte getrennt. Die Antenne
weist für die Verbindung mit der Leiterplatte Verbindungselemente auf.
[0005] Aus dem Dokument GB 2 323 478 A ist eine Funkantenne bekannt, die an zwei Stellen
gegenüber einer Leiterplatte einen Abstand bewerkstelligende Abstandselemente aufweist.
Eines der Abstandselement ist an einem ersten Ende der Antenne und das andere von
einem zweiten Ende der Antenne wesentlich beabstandet platziert. Die Abstandselemente
sind stelzenartig ausgebildet. Das am ersten Ende der Antenne angeordnete Abstandselement
weist am zugehörigen freien Ende eine parallel zu einer Leiterplatte ausgerichtete,
über den Querschnitt des stelzenartigen Abstandselements hinausragende Querfläche
auf. Die Abstandselemente sind voneinander in der Weise an der Antenne beabstandet
angeordnet, dass der Schwerpunkt der Antenne in einem Bereich zwischen den freien
Enden der Abstandselemente der Antenne angeordnet ist.
[0006] Aus dem Dokument DE 198 10 749 A1 ist weiter eine Funkbaugruppe bekannt, die eine
mit einer Leiterplatte verbundene Antenne aufweist.
[0007] Aus dem Dokument JP 09252214 ist eine eine Antenne aufweisende Funkbaugruppe bekannt,
die eine Leiterplatte umfasst, auf der Bauelemente angeordnet sind. Die montierte
Antenne ist mit der Leiterplatte verbunden. Sie weist an drei Stellen gegenüber der
Leiterplatte einen Abstand bewerkstelligende Abstandselemente auf, von denen ein erstes
Abstandselement an einem ersten Ende der Antenne und zwei weitere Abstandselemente
an einem zweiten Ende der Antenne platziert sind. Bei dem ersten Abstandselement handelt
es sich um eine Wandfront, die stirnkantig auf die Leiterplatte aufgesetzt ist. Bei
den beiden anderen Abstandselementen handelt es sich um eigenständige säulenartige
Elemente, die zwischen der Antenne und der Leiterplatte positioniert sind. Die Wandfront
und die beiden säulenartigen Elemente bilden für die Antenne eine Dreipunktauflage,
auf denen die Antenne aufliegt.
[0008] Bei der Montage der Antenne sind nicht nur die Antenne selbst zu montieren, sondern
auch die beiden säulenartigen Abstandselemente.
[0009] Aus dem Dokument US-A-5 874 920 ist eine Funkbaugruppe mit einer aus einem Blechteil
gebildeten Antenne bekannt, die kompliziert geformt ist. Die Antenne weist insbesondere
an einem ersten und einem zweiten Ende Befestigungselemente für die Befestigung an
einer Trägerplatte auf, von denen die Befestigungselemente an dem ersten Ende der
Antenne in der Weise ausgebildet sind, dass sie die Trägerplatte zwischen sich einklemmen.
Außerdem ist die Antenne in der Weise ausgebildet, dass sie auf Auflagerippen der
Trägerplatte aufzulegen und dort mit zusätzlichen Mitteln zu befestigen ist.
[0010] Aus dem Dokument JP 6260829 ist eine Funkbaugruppe bekannt, die eine Leiterplatte
umfasst, auf welcher Bauelemente angeordnet sind, und die eine Antenne umfasst, die
im abgeschlossen montierten Zustand mit der Leiterplatte verbunden ist. Die Antenne
weist an zwei Stellen gegenüber der Leiterplatte einen Abstand bewerkstelligende Abstandselemente
auf, von denen ein erstes Abstandselement an einem ersten Ende der Antenne und ein
zweites Abstandselement von einem zweiten Ende der Antenne wesentlich beabstandet
platziert ist.
[0011] Das an dem ersten Ende der Antenne platzierte Abstandselement ist wandartig über
die gesamte Breite der Antenne ausgebildet und stützt sich über eine Stirnkante auf
der Leiterplatte ab. Das zweite Abstandselement ist ebenfalls über die gesamte Breite
der Antenne ausgebildet und weist im Profil eine V-Form auf. Auf Grund der V-Form
und der Breite wie die Antenne stützt sich das zweite Abstandselement über ein Liniengebilde
auf der Leiterplatte ab. Zur Montage der Antenne ist es daher aufwendiger Weise erforderlich,
die Antenne besonders exakt zu positionieren, damit die schmale Stirnkante des ersten
Abstandselements und das schmale Liniengebilde des zweiten Abstandselements genau
auf den zugehörigen Gegenstellen auf der Leiterplatte zu liegen kommen.
[0012] Aus dem Dokument EP 1 014 486 A1 ist eine Anordnung umfassend eine Grundplatte und
eine Antenne bekannt, die sich an einem ersten Ende über ein wandartig ausgebildetes
Abstandselement, das mit einer Stirnkante auf der Grundplatte aufliegt, an der Grundplatte
abstützt und an einem zweiten Ende über eine unmittelbar aus dem zweiten Ende herausgeformte,
parallel zur Grundplatte ausgebildete Querfläche auf einem auf der Grundplatte aufgebauten
Sockel abstützt. Damit weist die Grundplatte extra einen aufwendigen Aufbau auf, um
die Antenne darauf platzieren zu können.
[0013] Aus dem Dokument US-A-4 803 491 ist eine Plattenantenne bekannt, die in komplizierter
Weise derart ausgebildet ist, dass sie sich zumindest mit dem Profil über seitliche
Stirnkanten an einer Trägerplatte abstützt.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Funkbaugruppe mit einer Antenne anzugeben,
die gute Sende- und Empfangseigenschaften besitzt und gleichzeitig leicht herstellbar
und integrierbar ist.
[0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Funkbaugruppe mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildung der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0016] Erfindungsgemäß umfasst die Funkbaugruppe eine Leiterplatte, auf welcher neben der
Antenne noch weitere Bauelemente angeordnet sind. Die Antenne ist hierbei mit der
Leiterplatte über zwei Bereiche verbunden. Zum einen ist ein erstes Ende der Antenne
flächenhaft ausgebildet, welches beispielsweise als Lötfuß dient. Zum zweiten ist
die Antenne mit der Leiterplatte über ein Verbindungselement verbunden, dessen Fußpunkt
ebenfalls als Auflagefläche dient. Die Projektion des Schwerpunktes der Antenne auf
die Leiterplatte befindet sich hierbei innerhalb des Flächenbereichs, welcher durch
den Fußpunkt des Verbindungselementes sowie dem flächenhaft ausgebildeten ersten Ende
der Antenne bestimmt ist.
[0017] Vorteilhaft daran ist, dass die Antenne, wenn sie zunächst lose auf die Leiterplatte
aufgesetzt wird, nicht kippt, was beispielsweise günstig für einen automatischen Bestückungsprozess
ist. Der Ablauf eines derartigen Bestückungsprozess kann beispielsweise folgende Schritte
umfassen: Die Antenne wird zunächst automatisch auf die Leiterplatte gesetzt. Im Bereich
der Auflageflächen befindet sich Lötmaterial. Sind alle Bauelemente auf die Leiterplatte
aufgebracht, wird diese in einen Lötofen geschleust, in dem durch eine entsprechende
Temperatur das Lötmaterial aufgeschmolzen und so eine dauerhafte Verbindung hergestellt
wird.
[0018] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass sich die Bauelemente auf derselben
Seite der Leiterplatte wie der Fußpunkt der Antenne befinden. Dies ist herstellungstechnisch
von Vorteil, da Bauteile und Antenne von derselben Seite her bestückt werden könnten.
[0019] Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass sich das dem ersten Ende
entgegengesetzte zweite Ende der Antenne außerhalb des Bereichs der Leiterplatte befindet.
Dadurch hat dieses Antennenende oder dieser Bereich der Antenne einen gewissen Mindestabstand
zu weiteren Bauteilen, welche die Sende- und Empfangseigenschaften der Antenne beeinflussen
können oder auch durch die Antenne beeinflusst werden. Die Form und räumliche Ausrichtung
dieses Antennenbereichs oder Ende der Antenne kann aber auch beispielsweise durch
die Gehäuseform definiert werden.
Metallbauteile, zu denen eine Mindestdistanz erforderlich ist, befinden sich beispielsweise
in der Hörkapsel eines Mobilfunk-Endgerätes.
[0020] Eine Ausführungsvariante der Erfindung besteht darin, dass die Antenne auf einer
Seite der Leiterplatte mit dieser leitend verbunden ist, und durch eine fensterartige
Ausnehmung der Leiterplatte auf die gegenüberliegende Seite hinüberreicht. Damit ist
das dem ersten Ende entgegengesetzte zweite Ende der Antenne durch die Leiterplatte
von weiteren Bauelementen abgeschirmt, wodurch sich eine Verbesserung der Sende- und
Empfangseigenschaften ergibt. Ebenso sind auf diesem Wege die Bauelemente natürlich
gegenüber der Antenne abgeschirmt.
[0021] Eine Weiterbildung der Erfindung kann darin bestehen, dass die Antenne mittels eines
gebogenen Blechs realisiert wird.
[0022] Die Biegung des Blechs kann hierbei kontinuierlich oder stufenartig erfolgen. Diese
Umsetzung weist den Vorteil auf, dass Mindestabstände flexibel realisiert werden können.
[0023] Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die Breite der Antenne
nicht über die gesamte Länge der Antenne konstant ist. Insbesondere besteht eine vorteilhafte
Weiterbildung darin, dass die Antenne stufenförmig ausgebildet ist. Eine erste Stufe
kann hierbei als Lötfuß fungieren, eine zweite Stufe, welche eine verhältnismäßig
große Fläche aufweist, kann als Ansaugfläche für einen automatischen Bestückungsprozess
dienen. Weitere Stufen sind in ihrer Form und Flächengröße den räumlichen Gegebenheiten
und natürlich auch den spezifizierten elektromagnetischen Eigenschaften der Antenne
angepasst.
[0024] Im folgenden wird die Erfindung und ihre Weiterbildungen anhand von in Figuren gezeigten
Ausführungsbeispielen erklärt.
[0025] Es zeigen
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung der Funkbaugruppe,
- Figur 2
- eine Detailvergrößerung von Figur 1, wobei der Blick auf Bauteile freigegeben wird,
die teilweise durch die Leiterplatte verdeckt sind,
- Figur 3a
- eine Seitenansicht einer durch die Leiterplatte ragenden Antenne und
- Figur 3b
- eine perspektivische Darstellung der Funkbaugruppe mit einer durch die Leiterplatte
ragenden Antenne.
[0026] Figur 1 zeigt die Funkbaugruppe, welche die Antenne 1, die Leiterplatte 10 und weitere
Bauelemente 12, beispielsweise ein HF- oder DECT-Modul, umfasst. Ebenso ist ein Teil
der Hörkapsel 14 sichtbar. Die Antenne umfasst einen Lötfuß 3, an dem die Antenne
auf die Leiterplatte gelötet werden kann. Die Antenne 1 entfernt sich stufenförmig
von der Leiterplatte 10. Durch dieses stufenförmige Entfernen der Antenne von der
Leiterplatte werden zwei Flächen ausgebildet, die im Wesentlichen parallel zu der
Leiterplatte verlaufen. Hierbei weist eine erste Antennenfläche 5 eine größere Breite
auf als eine zweite Antennenfläche 7. Zwischen Antenne 1 und Leiterplatte 10 befindet
sich ein Verbindungselement 9.
[0027] Vorteilig an dieser beispielhaften Ausführung ist folgendes: Zum Aufsetzen der Antenne
1 auf die Leiterplatte 10 wird die Antenne 1 zunächst an der ersten Antennenfläche
5 mittels beispielsweise einer Pipette angesaugt. Nun kann die Antenne zur gewünschten
Stelle auf der Leiterplatte 10 bewegt werden. Nach dem Aufsetzen der Antenne 1 auf
die Leiterplatte 10 kippt die Antenne nicht, da die Projektion ihres Schwerpunktes
6 auf die Leiterplatte 10 innerhalb des Abstandes liegt, der durch das Verbindungselement
9 und die Begrenzungen des Lötfußes 3 bestimmt wird. Aufgrund der Begrenzungen des
inneren und äußeren Lötfußes werden zwei Flächen definiert, hier wird auf die größere
der beiden Bezug genommen. Das Verbindungselement 9 kann auch zur Einspeisung des
elektromagnetischen Signals dienen.
[0028] Die Antenne wird also im Bereich des Lötfußes 3 und des Verbindungselements 9 auf
die verzinnte Leiterplatte 10, auf welcher das Lot an den erforderlichen Stellen aufgebracht
ist, angelötet.
[0029] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass das flächenhafte erste Ende
der Antenne 1 bzw. der Lötfuß 3 nach oben gebogene Laschen 4 aufweist. Dies ist aus
folgenden Gründen vorteilhaft für eine dauerhafte Verbindung zwischen Antenne 1 und
Leiterplatte 10: Bei ihrer Herstellung werden die Antennen zumeist aus einem rostfreien
und bereits verzinnten Material ausgestanzt. Das Material für die Verzinnung wird
später für die Herstellung des Lötkontaktes zwischen Antenne 1 und Leiterplatte 10
benötigt. Man verwendet bereits verzinntes Blech deswegen, da die Antenne, wenn sie
in fertigem Zustand verzinnt würde, was beispielsweise durch eine Trommelgalvanisierung
geschehen kann, beschädigt werden könnte. An den Rändern der Antenne 1 wird jedoch
das Verzinnmaterial durch das Ausstanzen entfernt. Für einen zufriedenstellenden Kontakt
zwischen Antenne 1 und Leiterplatte 10 ist jedoch ein Lötkontakt auf dem gesamten
Bereich des Lötfußes 3 erforderlich, und nicht nur in dessen Mitte. Dies kann durch
die oben beschriebenen Laschen 4 erreicht werden, an deren Biegekante sich ausreichend
Lötmaterial befindet.
[0030] Die Laschen 4 am Lötfuß 3 erfüllen somit folgende Funktion: Bei ihrer Herstellung
wird die Antenne 1 aus einem nicht korrodierenden, ebenfalls bereits verzinnten Blech
herausgestanzt. Da das Lot beim Aufschmelzen nur zwischen verzinnten Bereichen fließt,
bildet sich im Fall der hochgeklappten Lasche 4 eine für eine stabile Verbindung günstigere
Verteilung des Lots aus.
[0031] Um die Sende- und Empfangseigenschaften der Antenne 1 möglichst wenig zu beeinflussen,
ist ein Mindestabstand zu manchen Bauelementen erforderlich. So wird beispielsweise
durch die stufenförmige Ausführung der Antenne 1 der Abstand zur Hörkapsel 14 vergrößert.
[0032] Die Lage dieser Hörkapsel 14 ist in einer Ausschnittsvergrößerung von Figur 1 in
Figur 2 sichtbar gemacht. Die Hörkapsel 14 enthält auch metallische Elemente 15.
[0033] Figuren 3a, b zeigen eine beispielhafte Ausführung der Erfindung, bei der die Antenne
1 durch eine fensterartige Ausnehmung 11 in der Leiterplatte 10 ragt. Die Antenne
1 kann von derselben Seite her aufgesetzt werden wie die übrigen Bauelemente 12. Dies
wirkt sich vorteilhaft bei einem automatischen Bestückungsvorgang aus. Durch die Leiterplatte
10 ist die Antenne 1 weitgehend von den weiteren Bauelementen 12 abgeschirmt. Deshalb
werden die Sende- und Empfangseigenschaften der Antenne 1 durch die weiteren Bauelemente
12 nicht wesentlich beeinflusst.
1. Funkbaugruppe, umfassend eine Leiterplatte (10), auf welcher Bauelemente (12) angeordnet
sind, und umfassend eine Antenne (1), die im abgeschlossen montierten Zustand mit
der Leiterplatte (10) verbunden ist und die an zwei Stellen gegenüber der Leiterplatte
(10) einen Abstand bewerkstelligende Abstandselemente (z.B.9) aufweist, von denen
ein erstes Abstandselement an einem ersten Ende der Antenne und ein zweites Abstandselement
(9) von einem zweiten Ende der Antenne wesentlich beabstandet platziert ist und von
denen beide Abstandselemente (z.B. 9) stelzenartig ausgebildet sind und am jeweils
zugehörigen freien Ende eine parallel zur Leiterplatte (10) ausgerichtete, über den
Querschnitt des stelzenartigen Abstandselements (z.B. 9) hinausragende Querfläche
(z.B. 3) aufweisen, über die die Antenne (1) in einem ersten Montageschritt lose von
der Leiterplatte (10) gehalten und in einem zweiten Montageschritt mit der Leiterplatte
(10) elektrisch leitend verbunden ist, und dass die Abstandselemente (z.B. 9) voneinander
in der Weise an der Antenne (1) beabstandet angeordnet sind, dass der Schwerpunkt
(6) der Antenne (1) in einem Flächenbereich zwischen den Querflächen der freien Enden
der Abstandselemente (z.B. 9) in der Weise angeordnet ist, dass die Antenne (1) bei
der Montage im ersten Montageschritt ohne zu kippen von der Leiterplatte (10) gehalten
ist in der Weise, dass die Abstandselemente (z.B. 9) mit der daran angeordneten Antenne
(1) durch eine in der Weise ausgebildete Ausnehmung (11) der Leiterplatte (10) ragend
angeordnet sind, dass die Antenne (1) durch die Ausnehmung (11) durchführbar ist.
2. Funkbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querflächen (z.B. 3) der Abstandselemente (z.B. 9) der Antenne (1) auf der Seite
der Bauelemente (12) der Leiterplatte (10) angeordnet sind.
3. Funkbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende der Antenne (1) über die Leiterplatte (10) hinausragend angeordnet
ist.
4. Funkbaugruppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (1) einen Verlauf in mehreren Ebenen hat.
5. Funkbaugruppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (1) vom ersten Ende aus zum zweiten Ende hin sich in der Breite verjüngend
ausgebildet ist.
1. Radio module, comprising a printed circuit board (10), on which are arranged components
{12), and comprising an antenna (1) which when assembly has been completed is connected
to the printed circuit board (10) and which has spacer elements (for example 9) creating
a gap at two positions with respect to the printed circuit board (10), of which a
first spacer element is placed at a first end of the antenna and a second spacer element
(9) is placed at a considerable distance from a second end of the antenna, and both
of which spacer elements (for example 9) have a stilt-like form and at the corresponding
free end in each case have a transverse plane (for example 3) projecting beyond the
cross-section of the stilt-like spacer element (for example 9) and aligned parallel
to the printed circuit board (10), by way of which the antenna (1) is held loosely
in a first assembly step by the printed circuit board (10) and in a second assembly
step is connected in an electrically conducting manner with the printed circuit board
(10), and that the spacer elements (for example 9) are arranged spaced from one another
on the antenna (1) such that the centre of gravity (6) of the antenna (1) is located
in an area between the transverse planes of the free ends of the spacer elements (for
example 9) such that during assembly the antenna (1) is held without tipping in the
first assembly step by the printed circuit board (10) such that the spacer elements
(for example 9) with the antenna (1) arranged on them are arranged to be projecting
through a recess (11) formed in the printed circuit board (10) such that the antenna
(1) can be passed through the cutout (11).
2. Radio module according to claim 1, characterised in that the transverse planes (for example 3) of the spacer elements (for example 9) of the
antenna (1) are arranged on the side containing the components (12) of the printed
circuit board (10).
3. Radio module according to claim 1 or 2, characterised in that the second end of the antenna (1) is arranged to project beyond the printed circuit
board (10).
4. Radio module according to one of the preceding claims, characterised in that the shape of the antenna (1) encompasses multiple planes.
5. Radio module according to one of the preceding claims, characterised in that the form of the antenna (1) narrows in respect of its width from the first end towards
the second end.
1. Ensemble radio comprenant une carte de circuit imprimé (10) sur laquelle sont situés
des composants (12) et comprenant une antenne (1) qui, lorsque le montage est achevé,
est reliée à la carte de circuit imprimé (10) et qui est pourvue, en deux endroits,
d'éléments d'écartement (par exemple 9) créant un écartement par rapport à la carte
de circuit imprimé (10), éléments d'écartement dont un premier élément d'écartement
est placé au niveau d'une première extrémité de l'antenne et un second élément d'écartement
(9) est placé essentiellement à une distance d'une seconde extrémité de l'antenne,
et éléments d'écartement (par exemple 9) dont les deux sont exécutés à la manière
de pieux et sont pourvus, au niveau de l'extrémité libre correspondante respective,
d'une surface transversale (par exemple 3) saillante sur la section transversale de
l'élément d'écartement (par exemple 9) similaire à un pieu et orientée parallèlement
à la carte de circuit imprimé (10), par le biais de laquelle l'antenne (1) est maintenue
par la carte de circuit imprimé (10) sans être fixée dans une première étape de montage
et est reliée de manière électroconductrice à la carte de circuit imprimé (10) dans
une seconde étape de montage, et que les éléments d'écartement (par exemple 9) sont
situés à distance l'un de l'autre sur l'antenne (1) de manière à ce que le centre
de gravité (6) de l'antenne (1) soit situé dans une zone de surface entre les surfaces
transversales des extrémités libres des éléments d'écartement (par exemple 9), de
façon à ce que l'antenne (1) soit maintenue par la carte de circuit imprimé (10) sans
basculer lors du montage dans la première étape de montage, de manière à ce que les
éléments d'écartement (par exemple 9), avec l'antenne (1) qui y est montée, se dressent
à travers un évidement (11) de la carte de circuit imprimé (10) exécuté de manière
à ce que l'antenne puisse passer à travers l'évidement (11).
2. Ensemble radio selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces transversales (par exemple 3) des éléments d'écartement (par exemple
9) de l'antenne (1) sont situées sur le côté des composants (12) de la carte de circuit
imprimé (10).
3. Ensemble radio selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la seconde extrémité de l'antenne (1) est disposée de manière à faire saillie sur
la carte de circuit imprimé (10).
4. Ensemble radio selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'antenne (1) s'étend dans plusieurs plans.
5. Ensemble radio selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'antenne (1) est exécutée de manière à avoir une largeur qui diminue de la première
extrémité vers la seconde extrémité.