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EP 1 230 093 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 17.08.2000 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/008043 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/021415 (29.03.2001 Gazette 2001/13) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON BEDRUCKTEN FLÄCHEN
METHOD FOR THE PRODUCTION OF PRINTED SURFACES
PROCEDE DE PRODUCTION DE SURFACES IMPRIMEES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
17.09.1999 DE 19945815
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.2002 Patentblatt 2002/33 |
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Patentinhaber: Brightsign GmbH |
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66111 Saarbrücken (DE) |
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Erfinder: |
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- BECKMANN, Ingo
66646 Marpingen (DE)
- KAMP, Jan
66280 Sulzbach (DE)
- MEUTER, Stephan
66113 Saarbrücken (DE)
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Vertreter: Jeck, Anton, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Klingengasse 2 71665 Vaihingen/Enz 71665 Vaihingen/Enz (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 947 568 WO-A-99/52982 US-A- 4 652 464
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WO-A-93/06968 FR-A- 2 764 237 US-A- 5 516 590
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flächen gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es ist bekannt, fluoreszierende Farbstoffe in Kombination mit normalen Farbstoffen
für verschiedene Effekte zu benutzen.
[0003] Fluoreszierende Farbstoffe werden mit normalen Farbstoffen gemischt, um die Farbe
bei Tageslicht leuchtender zu machen. Die unsichtbaren oder bei ultraviolettem Licht
(UV-Licht) fluoreszierenden Farbstoffe werden insbesondere auch im Theater für spezielle
Effekte eingesetzt, wobei ihre dramatisch fluoreszierenden Eigenschaften unter UV-Beleuchtung
ausgenutzt werden.
[0004] Es ist bekannt, dass für die Verwendung bei Schildern und in der Werbung klebende,
fluoreszierende Folien in Buchstaben und/oder Figuren, Embleme, Logogramme und dergleichen
geschnitten werden, die beispielsweise auf eine Fensterscheibe oder eine entsprechende
Scheibe oder Platte aus Glas, Plexiglas oder ein ähnliches durchscheinendes Material
geklebt werden, die dadurch einen Träger für Schilder oder Werbung bildet.
[0005] Um dem Schild oder der Werbung den gewünschten, glühenden, neonartigen Effekt zu
vermitteln, muss es mittels eines sogenannten unsichtbaren oder schwarzen Lichts beleuchtet
werden.
[0006] In der EP-A1-92 916 031 ist eine klebende, fluoreszierende Folie mit einer durchscheinenden
Schicht offenbart, die für UV-Strahlen undurchdringlich oder im Wesentlichen undurchdringlich
ist.
[0007] Ein Nachteil bei der Verwendung solcher klebender, fluoreszierender Folien in Form
von zugeschnittenen Buchstaben, Figuren, Emblemen, Logogrammen und dergleichen bei
Schildern oder in der Werbung besteht darin, dass sich lediglich Schriftzüge, Logos
und einheitliche Farbflächen hervorheben lassen, dass jedoch fotografische Abbildungen
und Bilder im Allgemeinen in Farbabstufungen und Übergängen nicht dargestellt werden
können. Weiterhin ist nachteilig, dass in aufwändigen Einzelschritten zahlreiche Folienzeichen
(-muster) gefertigt und geschnitten werden müssen und die einzelnen einfarbigen Folienmuster
im Rahmen der eigentlichen Gestaltung des Schilds oder der Werbefläche in Handarbeit
positioniert und aufgeklebt werden müssen.
[0008] Durch die US-A-4 652 464 ist auch ein Verfahren zum Drucken von Kunst- oder Werbegrafik
unter Verwendung von sichtbaren und/oder unsichtbaren, fluoreszierenden Farbstoffen
und nicht fluoreszierenden Farbstoffen in vielen Druckserien von Farben bekannt, wobei
jede Druckserie mit einem festgelegten Druckmuster durchgeführt wird. Dabei wird im
Druckprozess Kunst- und Werbegrafik mit der Eigenschaft hergestellt, einen Gegenstand
unter deutlich unterschiedlichen Lichtbedingungen mit einem weichen Übergang darzustellen,
wenn der Gegenstand unter Beleuchtungen betrachtet wird, die zwischen Tageslicht oder
weißglühendem Licht bis hin zu UV-Licht variieren.
[0009] Bei diesem Verfahren werden während des Druckprozesses sichtbare und/oder unsichtbare,
fluoreszierende Farbstoffe benutzt, die auf vorher ausgewählten Feldern des Bilds
in einem festgelegten Muster angewendet werden, um die gewünschten Farben unter Normal-
bzw. Tageslicht zu erhalten und um diese fluoreszierenden Farbstoffe mit den nicht
fluoreszierenden Farbstoffen unter UV-Licht zu verschmelzen, so dass die fluoreszierenden
Farbstoffe bei normalem Licht vermischt oder verdeckt sind.
[0010] Hierbei werden das relative Verhältnis und die Farben und verschiedenen Farbtöne
der nicht fluoreszierenden Farbstoffe und der sichtbaren und unsichtbaren fluoreszierenden
Farbstoffe vorher ausgewählt, um einen allmählichen, feinen Übergang auf dem Bild
zu erreichen, wenn es unter Lichtverhältnissen betrachtet wird, die zwischen Tageslicht
und UV-Licht wechseln, oder um den Effekt zu vermischen oder nuancieren oder um die
Intensität der fluoreszierenden Farbstoffe in bestimmten Feldern abzuschwächen, um
einen natürlicheren und weicheren Effekt unter UV-Licht zu erreichen.
[0011] Der Nachteil des Verfahrens nach der US-A-4 652 464 liegt darin, dass der Druckprozess
aufwändig abgeändert werden muss, um die Anwendung von fluoreszierenden Farbstoffen
mit einzuschließen, und dass ein in viele Druckschritte gegliederter Druckprozess
mit der Anwendung einer Vielzahl von bestimmten fluoreszierenden Farbstoffen erforderlich
ist und zudem festgelegte Felder mit Abstufungen sowohl der normalen Farben als auch
der unsichtbaren, fluoreszierenden Farbstoffe gedruckt werden müssen, um so den gewünschten
Effekt zu prüfen, die auf dem Bild angewandten, fluoreszierenden Farbstoffe durch
die normalen Tageslicht-Farbstoffmuster nicht zu beeinträchtigen.
[0012] Schließlich ist durch die DE-A1-196 20 090 ein Verfahren zur Herstellung von nachtleuchtenden
Flächen bekannt, bei dem ein Rasterdruckverfahren mit Leuchtfarben Rot, Grün, Blau
verwendet wird, so dass die Druckfläche bei Nacht leuchtet. In einer zweiten Druckreihe
mit Lasurfarben kann das auf der Druckfläche dargestellte Motiv auch am Tage sichtbar
gemacht werden. Die zweite Druckreihe dient dabei gleichzeitig als UV- und Reaktionsschutz
der Leuchtfarben.
[0013] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bisher erforderliche Vielzahl
von Druckschritten und insbesondere die aufwändige Angleichung der fluoreszierenden
Farben im Druckprozess zu vermeiden.
[0014] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
[0015] Besondere Erfordernisse bzw. Zusatzschritte sind damit nicht mehr erforderlich. Bisher
wurden im Vier- und Mehrfarbdruckverfahren unsichtbare, fluoreszierende Farbstoffe
in der genannten Form nicht eingesetzt. Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere
darin, dass statt einer Vielzahl von Druckschritten unter Einsatz unsichtbarer, fluoreszierender
Druckfarben und Lacke die praxisüblichen Druckschritte durchgeführt werden und in
diesem Zusammenhang wie auch beim Vier- und Mehrfarbdruck mit den herkömmlichen Grundfarben
in der lithografischen Ausarbeitung eine authentische Bildwiedergabe durch gezielte
Veränderung der Farbparamter jeder einzelnen Druckfarbe und im Druck selbst eine Feinabstimmung
des Farbeindrucks durch eine Veränderung der aufgetragenen Farbmenge erfolgt. Dieses
jedem Drucker bekannte Veränderungsverfahren kann sofort ohne besondere Schulung oder
sonstiges Know-how problemlos durchgeführt werden.
[0016] Weitere zweckmäßige und vorteilhaft Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0017] Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass den Druckfarben und
/ oder Lacken organische Pigmente in dem Bereich von 15% bis 20%, fluoreszierende
Pigmente im Bereich von 5% bis 30% und optisch aktive Substanzen im Bereich von 0%
in ein Kilogramm Farbe zugemischt werden. Durch diese Maßnahmen wird eine sehr schwache
Leuchtwirkung der Farben erziehlt.
[0018] Durch Maßnahmen des Anspruches 3 wird eine schwache, während durch die Maßnahmen
des Anspruches 4 eine mittlere Leuchtwirkung der Farben erreichbar ist. Durch die
Maßnahmen des Anspruches 5 wird eine starke Leuchtwirkung und schließlich durch die
Maßnahmen des Anspruches 6 wird eine sehr starke Leuchtwirkung der Farben erreicht.
[0019] Die Erfindung erstreckt sich auf ein Einfarbdruckverfahren. Bei den Druckfarben handelt
es sich um hochlichtechte Druckfarben. Sonderfarbtöne können ebenfalls berücksichtigt
werden.
[0020] Durch das Drucken mit fluoreszierenden Farben wird erreicht, dass die gedruckte Abbildung
bei Tageslicht in ihrer Farbechtheit und -abstufung der Vorlage entspricht und als
ganz normale Plakat- oder-Werbefläche erscheint, allerdings mit der Wirkung, dass
durch den Einsatz der fluoreszierenden Farbstoffe auch bei Tageslicht bereits eine
höhere Leuchtkraft der Farben zum Ausdruck kommt, so dass die Abbildung dem Betrachter
wesentlich eher als ein herkömmliches Vierfarbdruckplakat ins Auge fällt.
[0021] Als markantester Vorteil ist herauszustellen, dass das mit fluoreszierenden Farben
gedruckte Bild, die Werbegrafik, Werbefläche oder dergleichen bei Nacht unter UV-Licht
bei authentischer Farbwiedergabe im Verhältnis zur Tageslichtwirkung insgesamt aus
sich heraus leuchtet, vergleichbar mit der Leuchtkraft eines Fernsehbildes, allerdings
noch wirkungsvoller in allen Farbabstufungen dahingehend ist, dass in der Abbildung
dreidimensionale Effekte mit der Leuchtwirkung einer Dia-Projektion entstehen und
eine tiefe Räumlichkeit erzielt wird, so dass eine besondere Aufmerksamkeit des Betrachters
erzielt wird. Im Übrigen leuchtet die auf dunklem Hintergrund aufgebrachte Bildfläche
bei Nacht unter UV-Beleuchtung aus sich heraus, da die UV-Lichtquelle im Gegensatz
zu weißem Licht kein Streulicht wirft.
[0022] Das Druckverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst herkömmliche Verfahren
und Materialien, wobei insbesondere die Verbindung der Funktion der Elemente die Erfindung
ausmacht.
[0023] Das Verhältnis einer prozentualen Mischung von fluoreszierenden Pigmenten und nicht
floureszierenden Pigmenten variiert einerseits je nach den Einzelfarben bzw. Farbtönen,
den verschieden Bedruckstoffen und andererseits je nach den verwendeten Druckverfahren,
beispielsweise dem Offset- oder dem Siebdruckverfahren. Die Druckfarben lassen sich
wie folgt beschreiben: herkömmliche Grundfarben und Sonderfarbtöne in Kombination
mit organischen Pigmenten, fluoreszierenden Pigmenten und optisch aktiven Substanzen,
wobei je nach Druckverfahren, je nach Grundfarbe und Sondertönen und je nach Bedruckstoffen
die Zumischung von organischen Pigmenten, fluoreszierenden Pigmenten und optisch aktiven
Substanzen in verschiedenen prozentualen Verhältnissen erfolgt.
[0024] Ein bevorzugter Richtwert für das Verhältnis ist gemäß einer Ausbildung der Erfindung
dadurch gegeben, dass die Pigmentzumischung auf ein Kilogramm Farbe bei organischen
Pigmenten im Bereich von 0,5% bis 5%, bei floureszierenden Pigmenten im Bereich von
15% bis 80% und bei optisch aktiven Substanzen im Bereich von 0,5 % bis 1% liegt.
[0025] Die Erfindung wird durch das folgende Beispiel näher beschrieben.
[0026] Es soll eine fotografisch abgebildete Westernstadtsilhouette gedruckt werden, wobei
im Vordergrund der Rücken einer Person abgebildet sei.
[0027] Dieses Motiv wird im Vierfarbdruckverfahren unter Verwendung unsichtbarer, fluoreszierender
Druckfarben und Lacke hergestellt, wobei im Druckprozessschritt der lithografischen
Ausarbeitung wie auch beim herkömmlichenVierfarbdruckverfahren die Farbabstufung entsprechend
der Vorlage durch Veränderung der Farbparameter erreicht wird und im Druck selbst
eine Feinabstimmung des Farbeindrucks durch entsprechendes Erhöhen oder Verringern
der im Druck aufgetragenen Farbmenge erfolgt. Die Angleichung geschieht unter Berücksichtigung
der Verwendung fluoreszierender Farbstoffe, die nicht der Euroskalennorm entsprechen,
vorzugsweise auf Sicht.
[0028] Die mittels des vorgeschlagenen Verfahrens fluoreszierenden Werbeflächen können für
jeden Verwendungszweck hergestellt werden, so auch für Verpackungen, die im Gastronomiebereich
mit UV-Beleuchtung Verwendung finden.
1. Verfahren zur Herstellung bedruckter, bei UV-Beleuchtung fluoreszierender Flächen
unter Verwendung von Druckfarben und/oder Lacken mit Pigmenten, die bei Normallicht
nicht leuchten und bei UV-Licht leuchten,
gekennzeichnet durch
ein herkömmliches Ein- bzw. Mehrfarbdruckverfahren, vorzugsweise Vierfarbdruckverfahren,
bei dem der jeweiligen Druckfarbe, insbesondere Gelb (Yellow), Blau (Cyan) und Rot
(Magenta) und Sonderfarbtönen, fluoreszierende Pigmente in einem definierten Verhältnis
zu den nicht fluoreszierenden Pigmenten der jeweiligen Druckfarbe derart zugemischt
werden, dass die Druckflächen unter Normallicht und UV-Licht einen im Wesentlichen
gleichen Farbeindruck vermitteln.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Druckfarben und/oder Lacken organische Pigmente im Bereich von 15% bis 20%, fluoreszierende
Pigmente im Bereich von 5% bis 30% und optisch aktive Substanzen im Bereich von 0%
je Kilogramm Farbe zugemischt werden, wobei ein Kilogramm 100% ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Druckfarben und/oder Lacken organische Pigmente im Bereich von 5% bis 15%, fluoreszierende
Pigmente im Bereich von 10% bis 50% und optisch aktive Substanzen im Bereich von 0,1%
bis 0,5% je Kilogramm Farbe zugemischt werden, wobei ein Kilogramm 100% ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Druckfarben und/oder Lacken organische Pigmente im Bereich von 0,5% bis 5%, fluoreszierende
Pigmente im Bereich von 15% bis 80% und optisch aktive Substanzen im Bereich von 0,5%
bis 1% je Kilogramm Farbe zugemischt werden, wobei ein Kilogramm 100% ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Druckfarben und/oder Lacken organische Pigmente im Bereich von 0,5% bis 3%, fluoreszierende
Pigmente im Bereich von 20% bis 85% und optisch aktive Substanzen im Bereich von 1
% bis 2% je Kilogramm Farbe zugemischt werden, wobei ein Kilogramm 100% ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Druckfarben und/oder Lacken organische Pigmente im Bereich von 0,5% bis 1 %,
fluoreszierende Pigmente im Bereich von 25% bis 90% und optisch aktive Substanzen
im Bereich von 2% bis 5% je Kilogramm Farbe zugemischt werden, wobei ein Kilogramm
100% ist.
1. Method for producing printed surfaces which fluoresce under UV illumination by using
print colours and/or paints with pigments which are non-visible in normal light and
are visible in UV light,
characterised by
a conventional one or four colour printing, preferably four colour printing method,
in which the fluorescent pigments of the print colours, in particular yellow, blue
(cyan) and red (magenta) and special colour tones are at a defined ratio to the non-fluorescent
pigments of the print colours.
2. Method according to claim 1,
characterised in that
organic pigments are added to the print colours and/or paints in the range of 15%
to 20%, fluorescent pigments in the range of 5% to 30% and optically active substances
in the range of 0% in one kilogram of colour.
3. Method according to claim 1,
characterised in that,
in the print colours, organic pigments are added in the range of 5% to 15%, fluorescent
pigments in the range of 10% to 50% and optically active substances in the range of
0.1% to 0.5% in one kilogram of colour.
4. Method according to claim 1,
characterised in that
organic pigments are added to the print colours and/or paints in the range of 0.5%
to 5%, fluorescent pigments in the range of 15% to 80% and optically active substances
in the range of 0.5% to 1% in one kilogram of colour.
5. Method according to claim 1,
characterised in that
organic pigments are added to the print colours and/or paints in the range of 0.5%
to 3%, fluorescent pigments in the range of 20% to 85% and optically active substances
in the range of 1% to 2% in one kilogram of colour.
6. Method according to claim 1,
characterised in that
organic pigments are added to the print colours and/or paints in the range of 0.5%
to 1%, fluorescent pigments in the range of 25% to 90% and optically active substances
in the range of 2% to 5% in one kilogram of colour.
1. Procédé de préparation de surfaces imprimées fluorescentes sous un éclairage UV dans
l'utilisation d'encres d'imprimerie et/ou de laques avec des pigments qui ne s'éclairent
pas à la lumière normale et s'éclairent à la lumière UV, caractérisé par un procédé traditionnel d'impression monochrome ou polychrome, de préférence quadrichrome,
dans lequel les pigments fluorescents des couleurs d'impression respectives, en particulier
le jaune (Yellow), le bleu (Cyan) et le rouge (Magenta) et les tons de couleurs spéciales,
sont mélangés dans une proportion définie aux pigments non fluorescents des encres
d'impressions de sorte que les surfaces d'impressions transmettent essentiellement
la même impression de couleur sous la lumière normale et sous la lumière UV.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont mélangés aux encres d'imprimerie et/ou laques des pigments organiques dans une
proportion de 15 % à 20 %, des pigments fluorescents dans une proportion de 5 % à
30 % et des substances optiquement actives dans une proportion de 0 % par kilogramme
d'encre, un kilogramme représentant 100 %.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont mélangés aux encres d'imprimerie et/ou laques des pigments organiques dans une
proportion de 5 % à 15 %, des pigments fluorescents dans une proportion de 10 % à
50 % et des substances optiquement actives dans une proportion de 0,1 % à 0,5 % par
kilogramme d'encre, un kilogramme représentant 100 %.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont mélangés aux encres d'imprimerie et/ou laques des pigments organiques dans une
proportion de 0,5 % à 5 %, des pigments fluorescents dans une proportion de 15 % à
80 % et des substances optiquement actives dans une proportion de 0,5 % à 1 % par
kilogramme d'encre, un kilogramme représentant 100 %.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont mélangés aux encres d'imprimerie et/ou laques des pigments organiques dans une
proportion de 0,5 % à 3 %, des pigments fluorescents dans une proportion de 20 % à
85 % et des substances optiquement actives dans une proportion de 1 % à 2 % par kilogramme
d'encre, un kilogramme représentant 100 %.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont mélangés aux encres d'imprimerie et/ou laques des pigments organiques dans une
proportion de 0,5 % à 1 %, des pigments fluorescents dans une proportion de 25 % à
90 % et des substances optiquement actives dans une proportion de 2 % à 5 % par kilogramme
d'encre, un kilogramme représentant 100 %.