[0001] Die Erfindung betrifft ein Floß.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Floß zur Verfügung zu stellen, das
auf verschiedene Art und Weise verwendet werden kann, billig in der Herstellung und
einfach aufgebaut ist, und das dennoch auch im Wasser stabil ist.
[0003] Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Floß, das die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
[0004] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Floßes sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0005] Dadurch, daß das Floß mehrere, in Längsrichtung durchgehende Schwimmkörper aufweist,
die über einen Rahmen miteinander verbunden sind, der einen Floßboden trägt, ist ein
leicht zerlegbares und transportierbares "Floß" geschaffen, das hinreichend stabil
ist und so beispielsweise für wassersportliche Aktivitäten, als Wanderseebühne oder
als Hubschrauberlandeplatz verwendet werden kann.
[0006] Von Vorteil bei dem erfindungsgemäßen Floß ist es, daß es praktisch in beliebiger
Größe hergestellt werden kann, da die Zahl und Größe der Schwimmkörper den jeweiligen
Erfordernissen angepaßt werden kann.
[0007] Weitere Einzelheiten und Merkmale sowie Vorteile des erfindungsgemäßen Floßes ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen.
[0008] Es zeigt:
Fig. 1 teilweise schematisiert ein erfindungsgemäßes Floß in Draufsicht;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Floßes von Fig. 1;
Fig. 3 das Floß von vorne gesehen;
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel für eine(an einem Längs- Seitenrand des Floßes) vorgesehene
Plattform;
Fig. 5 das hintere Ende eines Schwimmkörpers;
Fig. 6 das vordere Ende eines Schwimmkörpers;
Fig. 7 einen Schwimmkörper mit Manometer und an ihm befestigter Lasche für den Rahmen
des Floßes;
Fig. 8a bis Fig. 8d vier verschiedene Ausführungsformen für an den Schwimmkörpern
befestigten Laschen zum Verbinden der Schwimmkörper mit dem Rahmen des Floßes;
Fig. 9 in einer vergrößerten Einzelheit das hintere Ende des Floßes mit einem Flutventil;
Fig. 10 das Flutventil von Fig. 9 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 11 in Schrägansicht eine erste Ausführungsform eines Versteifungsringes für die
Schwimmkörper;
Fig. 12 den Versteifungsring aus Fig. 11 im Längsschnitt;
Fig. 13 eine zweite Ausführungsform eines Versteifungsringes für die Schwimmkörper
in Schrägansicht;
Fig. 14 einen Längsschnitt zur Ausführungsform von Fig. 13;
Fig. 15 in Seitenansicht das obere Ende eines Stehers mit einem verschwenkbaren Mast;
Fig. 16 den Steher mit verschwenkbarem Mast (teilweise);
Fig. 17 einen schwenkbaren Haken für das Einhängen eines Halteseils eines Fallschirms
am Mast;
Fig. 18 eine Einzelheit zu Fig. 17;
Fig. 19 in Seitenansicht die am hinteren Ende des Floßes angeordnete Klappe zum Einhängen
des Zugseils eines Fallschirms von der Seite gesehen; und
Fig. 20 in Ansicht die Klappe von Fig. 19 von hinten des Floßes aus gesehen.
[0009] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das erfindungsgemäße Floß aus vier über
den Großteil ihrer Länge zylinderförmigen Schwimmkörpern 1, die aus Metallblech, insbesondere
aus Blech aus rostfreiem Stahl, hergestellt sind. Die Schwimmkörper 1 gehen über die
gesamte Länge des Floßes durch.
[0010] Am vorderen Ende 2 sind die Schwimmkörper 1 abgeschrägt, wobei sich die Abschrägung
3 von unten aus vorzugsweise über drei Viertel des Durchmessers der Schwimmkörper
1 erstreckt. Auch am hinteren Ende 4 können die Schwimmkörper 1 abgeschrägt sein,
wobei sich hier die Abschrägung 5 bevorzugt lediglich über ein unteres Viertel des
Durchmessers der Schwimmkörper 1 erstreckt.
[0011] Der Übergang der Schrägflächen 3, 5 am vorderen und/oder hinteren Ende 2, 4 der Schwimmkörper
1 ist vorzugsweise abgerundet ausgebildet, um beim Schleppen des Floßes einen möglichst
geringen Widerstand im Wasser zu erzeugen. Zusätzlich haben die Abrundungen den Vorteil,
daß beim Wassern des Floßes die Schwimmkörper 1 leicht über den Grund gleiten und
sich nicht in diesen eingraben.
[0012] Die Abschrägungen 3, 5 der Schwimmkörper 1 und deren im übrigen zylinderförmige Ausführung
haben den Vorteil, daß man das Floß auch im Winter im Wasser einfrieren lassen kann,
wobei keine Schäden entstehen, da Eis keine Angriffsfläche zum Zerdrücken der Schwimmkörper
1 findet. Wenn die Schwimmkörper 1 aus Metall sind, erwärmen sie sich bei Sonneneinstrahlung
und höherer Lufttemperatur rasch, so daß die Schwimmkörper 1 schnell eisfrei werden.
[0013] An jedem Schwimmkörper 1 sind mehrere Bügel 10 befestigt, beispielsweise angeschweißt.
Die zu den Schwimmkörpern 1 hin weisenden Stege 11 (vgl. Fig. 7 bis 8d) der Bügel
10 weisen an der Wand 8 der Schwimmkörper 1 anliegende, vorzugsweise nach außen weisende
Laschen 12 auf, über welche die Bügel 10, beispielsweise durch Verschweißen, an den
Schwimmkörpern 1 befestigt werden können. Vom Steg 13 der Bügel 10 weisen zwei Laschen
14 nach oben, in denen Bohrungen 15 zum Verbinden der Bügel 10 mit Holmen 21 eines
Rahmens 20, der die Schwimmkörper 1 zusammenhält, befestigt werden können. In einer
einfachen Ausführungsform werden die Verbindungsschrauben durch Bohrungen 15 in den
Laschen 14 der Bügel 10 einerseits und in den Holmen 21 des Rahmens 20 anderseits
gesteckt. Auch die vorderen und hinteren Querschenkel des Rahmens 20 können über Bügel
10 mit den Schwimmkörpern 1 verbunden sein.
[0014] Bei der in Fig. 8a gezeigten Ausführungsform sind die zum Schwimmkörper 1 hin weisenden
Schenkel 11 der Bügel 10 gekröpft ausgebildet und über Zwischenbleche 16 am Schwimmkörper
1 befestigt. Bei der in Fig. 8b gezeigten Ausführungsform der Bügel 10, die im wesentlichen
der Ausführungsform von Fig. 8a entspricht, ist die Kröpfung der Schenkel 11 der Bügel
10 höher angesetzt, so daß diese mit zwei nach unten weisenden Enden 17 über die Zwischenbleche
16 mit dem Schwimmkörper 1 verbunden sind. Bei der in Fig. 8c gezeigten Ausführungsform
der Bügel 10 sind die Kröpfungen der Schenkel 11 ähnlich wie in Fig. 8b ausgebildet,
wobei jedoch die von den Schenkeln 11 weg weisenden Teile 18 annähernd parallel zur
Umrißform des Schwimmkörpers 1 ausgerichtet sind. Bei der in Fig. 8d gezeigten Ausführungsform
der Bügel 10 weisen die Schenkel 11 ohne Kröpfung bis zur Wand 8 des Schwimmkörpers
1. Bei dieser Ausführungsform sind von den Enden der Stege 11 der Bügel 10 ausgehende
Schrägbleche 19 vorgesehen, die als Versteifungen dienen. Die freien Enden der Schrägbleche
19 und der Schenkel 11 sind über Zwischenbleche 16 mit der Wand 8 des Schwimmkörpers
1 verbunden.
[0015] Auf den Rahmen 20 ist ein, insbesondere mehrteiliger Floßboden 22 in Form von Holzbodenpaneelen
oder Fliesenbodenpaneelen aufgelegt. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Querholme
21 des Rahmens 20 um die Dicke des Bodens 22 tiefer gesetzt sind, als der vorzugsweise
rechteckige Außenring des Rahmens 20, so daß die Platten des Bodens 22 durch die Längsholme
23 des Rahmens 20 gegen seitliches Verrutschen gesichert sind, ohne das sie besonders
befestigt werden müssen.
[0016] In den Schwimmkörpern 1 sind innen, über ihre Länge verteilt Versteifungsringe 30,
beispielsweise aus Blech, angeordnet, die vorzugsweise im Bereich der Bügel 10 für
das Befestigen des Rahmens 20 an den Schwimmkörpern 1 angeordnet sind. In ihrem unteren
Bereich besitzen die Versteifungsringe 30 eine Aussparung 32, so daß im untersten
Bereich jedes Schwimmkörpers 1 im Bereich jedes Versteifungsringes 30 ein Durchgang
40 vorgesehen ist und sich allenfalls in den Schwimmkörpern 1 ansammelndes Wasser
(beispielsweise Kondenswasser) an einem Ende jedes Schwimmkörpers 1 sammeln kann.
[0017] Die Fig. 11 und 12 zeigen eine erste Ausführungsform von Versteifungsringen 30, die
als Ringscheiben ausgebildet sind, die im Inneren der Schwimmkörper 1 angeordnet und
mit der Wand 8 durch Schweißnähte 31 verbunden sind. Die Fig. 11 und 12 zeigen auch,
daß im Außenumfang des Versteifungsringes 30 eine zum Mantel 8 des Schwimmkörpers
1 hin offene Aussparung 32 vorgesehen ist, um Durchtritt von Wasser durch den so gebildeten
Durchgang 40 zu erlauben.
[0018] Bei der in den Fig. 13 und 14 gezeigten Ausführungsform ist der Versteifungsring
30 als Zylinderrohrstück ausgebildet, das mit Pass-Sitz in den Schwimmkörper 1 eingesetzt
ist. In der Ausführungsform gemäß den Fig. 13 und 14 ist der Durchgang 40 durch eine
Verformung 33 des Versteifungsringes 30 nach innen gebildet. So ist auch bei der Ausführungsform
der Fig. 13 und 14 ein Durchgang für Wasser im Inneren des Schwimmkörpers 1 vorgesehen.
[0019] Durch die beschriebene Konstruktion des Floßes schwimmt das Floß sehr geräuscharm
und das Geklatsche und Geplatsche, das bei bekannten Floßen bei Wellengang auftritt
und als Lärmbelästigung empfunden wird, tritt bei dem erfindungsgemäßen Floß nicht
auf.
[0020] Falls gewünscht, können die Schwimmkörper 1 flutbar sein, indem entsprechende Flutventile
50 vorgesehen sind, damit im Wasser es ganz oder teilweise abgesenkt werden kann.
Ein solches Flutventil 50 ist beispielsweise am hinteren Ende 4 jedes Schwimmkörpers
1 (vgl. Fig. 5) vorgesehen. Bevorzugt ist das Flutventil 50, wie Fig. 9 zeigt, im
Bereich der Abschrägung 5 am hinteren Ende 4 jedes Schwimmkörpers 1 angeordnet. Das
Flutventil 50 besitzt beispielsweise die in Fig. 10 gezeigte Konstruktion mit einem
entgegen der Kraft einer Schraubenfeder 51 durch einen Betätigungsknopf 52 aus einem
zylinderförmigen Gehäuse 53 herausdrückbaren, gegenüber diesem durch eine Ringdichtung
54 abgedichteten Ventilkörper 55. Um ein Verdrehen des Ventilkörpers 55 im Gehäuse
53 zu verhindern, können am Ventilkörper 55 in Nuten 56 an der Innenseite des Gehäuses
53 in die Nuten 56 eingreifende Rippen 57 vorgesehen sein. Diese Rippen 57 sind an
vom Ventilkörper 55 nach innen weisenden Ansätzen 58 vorgesehen.
[0021] Insbesondere wenn die Schwimmkörper 1 und vorzugsweise auch der Rahmen 20 aus korrosionsfreiem
Werkstoff, insbesondere Stahlblech, gefertigt sind, läßt sich die Unterkonstruktion
des Floßes einfach von Pflanzen- oder Algenbewuchs oder auch von Tierbesatz (Muscheln)
reinigen. Es genügt normalerweise, das Floß ein bis zwei Mal im Jahr im See mit einem
Schwamm ohne Zusatz von Reinigungsmitteln abzuwischen.
[0022] Die Konstruktion des Floßes hat auch den Vorteil, daß sich auch bei Wellengang der
Boden 22 des Floßes, der auf dem Rahmen 20 aufgelegt ist, nicht mehr verformt und
daß das Floß auch bei stürmischem Seegang außergewöhnlich ruhig und leise im Wasser
liegt. Selbst bei maximaler Beladung, Sturm, hohen Wasserwellen und/oder bei starker
Wasserströmung bleibt das Floß formstabil.
[0023] Die beschriebene Konstruktion der Schwimmkörper 1 bietet einen geringen Wasserwiderstand,
so daß das Floß ohne großen Energieaufwand im Wasser bewegt werden kann.
[0024] An jedem Schwimmkörper 1 ist ein Anschluß 60 (Fig. 6) vorgesehen, über den in die
Schwimmkörper 1 Luft oder ein anderes Gas mit Überatmosphärendruck eingeleitet werden
kann. Beispielsweise hat sich ein Überdruck von 0,3 bar als vorteilhaft erwiesen.
Es empfiehlt sich, in jedem Schwimmkörper 1 ein Überdruckventil 62 als Sicherheitsventil
einzubauen, damit sich in den Schwimmkörpern 1 bei höheren Temperaturen kein all zu
hoher Druck aufbauen kann und der Systemdruck von 0,3 bar bei einer Temperatur von
18°C eingehalten werden kann. Aus Sicherheitsgründen kann vorgesehen sein, daß die
Schwimmkörper 1 auf eine Druckfestigkeit mit einem Überdruck von 0,5 bar geprüft werden.
[0025] Durch das Unterdrucksetzen der Schwimmkörper 1 bleiben diese auch bei maximaler Gewichtsbelastung
formstabil.
[0026] Das Unterdrucksetzen der Schwimmkörper hat auch den Vorteil, daß in ihnen eine durch
einen Hahn 64 abschließbare Steigleitung 66 (Fig. 6, 7) eingebaut sein kann, die bis
knapp über die tiefste Stelle jedes Schwimmkörpers 1 reicht. Vorzugsweise sind die
Steigleitungen 66 an einem Ende der Schwimmkörper angeordnet, so daß durch Öffnen
der Steigleitungen 66 allenfalls in Schwimmkörpern 1 enthaltenes Wasser (Leck- und/oder
Kondenswasser) abgeblasen werden kann.
[0027] Falls gewünscht, kann an jedem Schwimmkörper 1 ein Druckmeßgerät 68 (Manometer) vorgesehen
sein (Fig. 7), um den in den Schwimmkörpern 1 herrschenden Druck überwachen zu können.
Alternativ ist es möglich, ein gemeinsames Manometer für alle Schwimmkörper 1 vorzusehen.
Die Manometer 68, die jedem Schwimmkörper 1 zugeordnet sind, können wie in Fig. 6
gezeigt, auch an einem gemeinsamen, beispielsweise am vorderen Ende 2 des Floßes angebrachten
Instrumentenbrett 70 angeordnet und mit den einzelnen Schwimmkörpern über Leitungen
72 verbunden sein.
[0028] Am hinteren, in Fig. 2 linken Ende 4 des erfindungsgemäßen Floßes befindet sich im
gezeigten Ausführungsbeispiel eine Start- und Landeplattform 80. Die Start- und Landeplattform
80 ist am hinteren Ende des Rahmens 20 verschwenkbar gelagert, so daß sie bei Nichtgebrauch,
insbesondere wenn das Floß bewegt wird, hochgeklappt werden kann.
[0029] An der Start- und Landeplattform 80 sind beispielsweise zwei Stufen (nicht gezeigt)
montiert, die das Besteigen des Floßes über die Landeplattform 80 erleichtern.
[0030] Die Start- und Landeplattform 80 kann Wasserskiläufern, Ringofahrern, Fallschirmfliegern
als Starthilfe dienen.
[0031] An der linken und an der rechten Seite des Floßes befinden sich zwei ebenfalls aufklappbare
Plattformen 90 (Fig. 3, 4), die insbesondere zum Anlegen von Motorbooten oder ähnlichem,
aber auch als Badeplattform benützt werden können. Auch die seitlichen Plattformen
90 sind aufklappbar und beispielsweise mit je wenigstens einer Stufe (nicht gezeigt)
ausgestattet. Die seitlichen Plattformen 90 sind am auf den Schwimmkörpern 1 befestigten
Rahmen 20 verschwenkbar gelagert, so daß sie bei Nichtgebrauch hochgeklappt werden
können. Wie in Fig. 4 gezeigt, stützen sich die seitlichen Plattformen 8 über Stützfüße
92 mit der Umrißform der Schwimmkörper 1 angepaßten Auflagefläche 94 an den äußeren
Schwimmkörpern 1, vorzugsweise im Bereich eines Versteifungsringes 30, (vgl. Fig.
11 bis 14) ab.
[0032] Die seitlichen Plattformen 81 sind so angelenkt, daß sie im hochgeklappten Zustand
von oben her auf den Boden 22 des Floßes aufliegen.
[0033] Die äußeren Rahmen 96 der Plattformen 80 und 90 (seitliche Plattformen und hintere
Plattform) können mit Kunststoffschläuchen überzogen sein, um Beschädigungen von anlegenden
Booten zu vermeiden.
[0034] Vorzugsweise sind die Schmalseiten der seitlich angeordneten Plattformen 90 zur Längsrichtung
des Floßes abgeschrägt, beispielsweise um 45° schräg verlaufend ausgerichtet, damit
allenfalls an die Schmalseiten der Plattformen 90 anstoßende Gegenstände, wie treibende
Gegenstände oder auch an anlegende Motorboote abgelenkt werden.
[0035] Die Plattform 80 am hinteren Ende 4 des Floßes und die Plattformen 90 an den seitlichen
Rändern des Floßes können höhenverstellbar sein, damit sie jeweils so eingestellt
werden können, daß sie in heruntergeklappter Stellung knapp über der Wasseroberfläche
angeordnet sind.
[0036] Wenn die Höhe der seitlichen Plattformen 90 und der hinteren Plattform 80 veränderbar
ist, werden diese vorzugsweise so eingestellt, daß die seitlichen Plattformen 90 gerade
auf der Wasseroberfläche aufliegen, wogegen die hintere Plattform 80 etwa eine Handbreit
über der Wasseroberfläche angeordnet ist.
[0037] Am vorderen, in Fig. 2 linken Ende des Floßes ist eine Reling vorgesehen, in der
auch Lehnen für im Bereich des vorderen Randes des Floßes allenfalls vorgesehene Sitzbänke
(nicht gezeigt) angeordnet sein können.
[0038] Zwischen den Sitzbänken ist ein Abgang 102 vorgesehen, in den eine Badeleiter 104
eingehängt werden kann. Die Badeleiter 104 ist in Gebrauchslage mit einem leichten
Anstellwinkel von etwa 80° ausgerichtet, damit man beim Ab- und Aufsteigen mit den
Knien nicht an der Leiter streift. Die Leitersprossen 106 sind nach innen gebogen
oder gekröpft, so daß ein zusätzlicher Handlauf nicht erforderlich ist. So kann die
Leiter 104 mit geringem Gewicht konstruiert werden und kann von einem Mann aufgeklappt
und abgenommen bzw. angesetzt werden. Am unteren Ende der Badeleiter 104 ist wie in
Fig. 2 ersichtlich, eine Standfläche 108 vorgesehen, die in der Gebrauchslage der
Badeleiter 104 horizontal ausgerichtet ist, so daß das Besteigen der Badeleiter 104
einfach möglich ist. Die Standfläche 108 ist z.B. so groß, daß man mit beiden Füßen
bequem auf ihr stehen kann.
[0039] In die Sitzbänke können Staubehälter integriert sein, wobei die Möglichkeit besteht,
in wenigstens einem der Behälter ein Wasserbekken vorzusehen, in das über einen Schlauch
mit Hilfe einer Pumpe Wasser aus dem Gewässer, in dem das Floß schwimmt, hochgepumpt
werden kann, beispielsweise um Getränke zu kühlen.
[0040] Im vorderen Bereich des Floßes sind an zwei mittleren Schwimmkörpern 1 über Befestigungsbügel
10, die mit den Schwimmkörpern 1 verbunden, beispielsweise verschweißt sind, zwei
Steher 120 (Fig. 3) befestigt. Die oberen Enden der Steher 120 sind über einen Querholm
121 miteinander verbunden, so daß sich eine portalartige Konstruktion ergibt. Von
dieser portalartigen Konstruktion ragen verschwenkbare Maste 122 nach oben, wobei
die Maste 122 so ausgerichtet sind, daß sie von unten nach oben auseinanderlaufend,
also etwa V-förmig angeordnet sind. An den Masten 122 sind verschwenkbare Haken 123
(Fig. 15, 17, 18) vorgesehen. Das Verschwenken der Maste 122 gegenüber der portalartigen
Konstruktion, bestehend aus den zwei Stehern 120 und dem Querholm 121, kann durch
Federkraft oder hydraulisch (Fig. 13) gedämpft werden. Im Falle einer hydraulischen
Betätigung können die Hydraulikeinrichtungen 124 auch dazu verwendet werden, die Maste
122 wieder in die in den Zeichnungen gezeigte Stellung (Gebrauchslage) aufzurichten,
nachdem sie abgeklappt waren.
[0041] Die Konstruktion aus dem portalartigen Rahmen 120, 121 und den beiden Masten 122
dient dazu, einen Fallschirm aufzuspannen, so daß er für den Start eines Fallschirmfliegers
bereit ist. Hiezu werden zwei Halte-Leinen in die Haken 123 an den Masten 122 eingehängt.
Die Leine, die am Sitzgurtgestell für den Fallschirmflieger befestigt wird, - das
Zugseil - wird in eine am hinteren Querholm des Rahmens verschwenkbar befestigte,
V-förmig geschlitzte Startklinke 130 (vgl.
[0042] Fig. 19, 20) eingehängt. So wird der Fallschirm im aufgespannten Zustand stabilisiert
und gehalten. Zum Aufspannen eines Fallschirms werden die Maste 122 von Hand aus oder
hydraulisch nach vorne um die in Fig. 16 gezeigten Lager 120 umgekippt, die beiden
Halteleinen in die Haken 123 an den Masten 122 eingehängt. Dann wird die vordere Leine
(Zugseil) des Fallschirms in die Startklinke 130 eingehängt. Darauf werden die Maste
122 aufgerichtet, bis sie die in Fig. 2 und 3 gezeigte Stellung einnehmen. Jetzt ist
der Fallschirm aufgespannt und für den Start eines Fallschirmfliegers, der beispielsweise
auf der hinteren Start- und Landeplattform 80 Platz genommen hat, bereit.
[0043] Die als Starthilfe dienenden, schwenkbaren Haken 123 besitzen beispielsweise die
in Fig. 17 und 18 gezeigte Konstruktion. Bei dieser Ausführungsform sind die an den
Masten 122, vorzugsweise im Bereich der oberen Enden der abklappbaren Masten 122 befestigten
Haken 123 mit einem Gehäuse 127 ausgebildet, in dem die Haken 123 verschwenkbar gelagert
sind. Die in Fig. 17 gezeigte Stellung des Hakens 123 wird durch eine federbelastete
Rastkugel 128, die in eine Aussparung am Umfang des Lagerendes 129 (Fig. 18) des Hakens
123 eingreift, gehalten. Die Spannung der die Rastkugel 128 belastenden Feder kann
mit Hilfe einer Stellschraube eingestellt werden. Wie in Fig. 17, 18 gezeigt, ist
in das Lagerende 129 des Hakens 123 eine Nut eingearbeitet, in der die Kugel 128 beim
Abklappen des Hakens (Pfeil in Fig.9) gleitet. In der vom Mast 122 weggeschwenkten
Stellung des Hakens 123 liegt die Rastkugel 128 an einer Abflachung des Lagerendes
129 der Haken 123 an und hält sicher diese Stellung.
[0044] Die als Startklinke 130 dienende Lasche 131 ist beispielsweise so ausgebildet, wie
dies in den Fig. 19 und 20 gezeigt ist. Die Lasche 131 ist verschwenkbar an einer
am hinteren Querholm 132 des Rahmens 20 des Floßes befestigten Achse 133 mit einer
an ihr befestigten Hülse 134 gelagert. Die richtige Stellung der Lasche 131 in ihrer
Gebrauchslage (Fig. 19) kann durch eine Stellschraube 135 mit Kontermutter 136 gesichert
werden. Das obere Ende der Lasche 131 ist wie Fig. 19 zeigt, vom Rahmen 20 weg abgewinkelt
und trägt eine nach oben offene V-förmige Ausnehmung 137, in die das Zugseil des Fallschirms
eingehängt wird. Um eine gewisse Spannung der zum Fallschirm führenden Leinen zu gewährleisten,
kann in dem Zugseil ein Knoten oder eine andere Verdickung vorgesehen sein, die von
links der Fig. 19 aus gesehen bzw. von vorne der Fig. 20 aus gesehen an der Lasche
131 anliegt und so das zum Fallschirm führende Zugseil im wesentlichen gespannt hält,
so daß ein Starten einfach möglich ist.
[0045] Das erfindungsgemäße Floß bietet wenigstens einen der nachstehend genannten Vorteile.
Durch die beschriebene Konstruktion mit durchgehenden Schwimmkörpern 1 ist ein definiertes
Auftriebsverhalten des Floßes in allen Richtungen möglich. Durch die Konstruktion
des Floßes kann dieses an die jeweiligen Bedürfnisse angepaßt werden.
- Das erfindungsgemäße Floß hat ein geringeres Eigengewicht als herkömmliche Floße.
- Durch die stabile Konstruktion mit Schwimmkörpern, Rahmen und Floßboden, wird der
Floßboden unter der Einwirkung von Wellen des Gewässers, in dem das Floß schwimmt,
praktisch nicht deformiert.
- Auch bei Sturm, Starkwind, oder bei starker Wasserströmung bleibt das Floß formstabil.
- Durch die Konstruktion der Schwimmkörper hat das erfindungsgemäße Floß einen geringen
Strömungswiderstand, so daß es leicht bewegt werden kann.
- Durch das Abschrägen der Schwimmkörper vorzugsweise an beiden Enden kann das Floß
leicht an Land gezogen, oder in das Wasser gebracht werden und auch im Wasser schnell
bewegt werden.
- Da die Schwimmkörper mit 0,3 bar Preßluft oder Stickstoff aufgeblasen werden, sind
sie auch bei maximaler Gewichtsbelastung des Floßes formstabil.
- Das Unterdrucksetzen der Schwimmkörper erlaubt es, in diesen je eine Steigleitung
vorzusehen, um allenfalls in den Schwimmkörpern enthaltenes Wasser auszublasen.
- Durch die Plattformen an den seitlichen Rändern des Floßes und/oder am hinteren Ende
sind vielfältige Benützungsmöglichkeiten des Floßes für Wassersportler und auch für
das Anlegen von Motorbooten gegeben.
- Durch die Konstruktion mit den abklappbaren Masten ist ein einfaches Aufspannen eines
Fallschirms für Fallschirmflieger und ein problemloser Start derselben möglich.
[0046] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt
werden:
[0047] Beschrieben wird ein Floß, das aus mehreren aus Metall bestehenden Schwimmkörpern
1, einem auf den Schwimmkörpern angeordneten und mit diesen über Befestigungsbügel
verbundenen Rahmen 20 sowie einem auf dem Rahmen aufgelegten Floßboden 22 besteht.
An den Seitenrändern des Floßes können hochklappbare Plattformen 80, 90 als Badeplattform
und/oder als Anlegestelle für Boote vorgesehen sein. Auf dem Floß ist eine portalartige
Konstruktion aus zwei Stehern 120 und einem Querholm 121 befestigt, an der verschwenkbar
Maste 122 angeordnet sind. An den verschwenkbaren Masten 122 sind Haken 123 für Halteleinen
eines Fallschirmes, wie er für das Fliegen mit einem Schleppfallschirm verwendet wird,
vorgesehen. So kann der Fallschirm durch Aufhängen an den Haken 123 und durch Einhängen
der Schleppleine an eine Starthilfeklinke 130, die an einem Ende des Floßes verschwenkbar
angeordnet ist, für den Start vorbereitet werden. Um die Schwimmkörper 1 leicht und
dennoch formstabil ausbilden zu können, können diese unter Innen-Druck gesetzt werden.
1. Floß mit wenigstens zwei Schwimmkörpern (1) und einem über diesen angeordnetem Floßboden
(22), dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (1) über die Länge des Floßes durchgehend ausgebildet sind und
daß der Floßboden (22) auf einem mit den Schwimmkörpern (1) verbundenen Rahmen (20)
angeordnet ist.
2. Floß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (1) im wesentlichen zylinderförmig sind.
3. Floß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (1) an ihren vorderen und/oder hinteren Enden (2, 4) unten abgeschrägt
(3, 5) sind.
4. Floß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abschrägung (3) der Schwimmkörper (1) an ihrem vorderen Ende (2) über drei
Viertel des Durchmessers der Schwimmkörper (1) erstreckt.
5. Floß nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abschrägung (5) der Schwimmkörper (1) an ihrem hinteren Ende (4) über ein
Viertel des Durchmessers der Schwimmkörper (1) erstreckt.
6. Floß nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang zwischen Abschrägung (3, 5) und Schwimmkörperunterseite abgerundet ist.
7. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (20) aus einem Außenring vorzugsweise mit Rechteckform und mehreren Querholmen
besteht.
8. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (20) mit den Schwimmkörpern (1) über quer zur Längserstreckung der Schwimmkörper
(1) ausgerichtete Holme des Rahmens (20) und über Schenkel des Außenringes des Rahmens
(20) verbunden ist.
9. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden des Rahmens (20) mit den Schwimmkörpern (1) an den Schwimmkörpern (1)
Befestigungsbügel (10) befestigt sind.
10. Floß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbügel (10) im wesentlichen U-förmig sind.
11. Floß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß von den Enden der Stege (13) der Befestigungsbügel (10) zwei an der Außenfläche (8)
der Schwimmkörper (1) anliegende Schenkel (11) abstehen.
12. Floß nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß vom Steg (13) der Befestigungsbügel (10) zwei Laschen (14) nach oben abstehen, zwischen
denen ein Querholm oder ein Schenkel des Außenringes des Rahmens (20) aufgenommen
ist.
13. Floß nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Querholme des Rahmens (20) gegenüber dem Außenring um die Stärke des Floßbodens
(22) abgesenkt sind.
14. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Floßboden (22) aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt ist.
15. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Floß wenigstens eine Plattform (80, 90) angeordnet ist.
16. Floß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Plattform (80) am hinteren Ende des Floßes vorgesehen ist.
17. Floß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Plattform (90) an einer Längsseite des Floßes vorgesehen ist.
18. Floß nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (80, 90) hochklappbar ist.
19. Floß nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (80, 90) an dem Rahmen (20) des Floßbodens verschwenkbar gelagert ist.
20. Floß nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Plattform (80, 90) wenigstens eine Trittstufe vorgesehen ist.
21. Floß nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite einer seitlich am Floß angeordneten Plattform (90) im hochgeklappten
Zustand von oben her auf dem Floßboden (22) aufliegt.
22. Floß nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmalseiten der Plattform (80, 90) zur Längserstreckung der Plattform (80, 90)
schräg, vorzugsweise unter einem Winkel von 45° verlaufen.
23. Floß nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (80, 90) höhenverstellbar ist.
24. Floß nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß eine seitlich am Floß angeordnete Plattform (90) in ihrer Gebrauchslage im wesentlichen
in der Höhe der Wasseroberfläche angeordnet ist.
25. Floß nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine am hinteren Ende des Floßes angeordnete Plattform (90) in ihrer Gebrauchslage
im wesentlichen eine Handbreit über der Wasseroberfläche angeordnet ist.
26. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß am Floß eine portalartige Konstruktion aus zwei Stehern (120) und einem Querholm
(121) befestigt ist und daß an den Stehern (120) verschwenkbare Maste (122) mit Haken
(123) für Halteleinen eines Fallschirms vorgesehen sind.
27. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Floßes am Rahmen (20) eine verschwenkbare Lasche (131) als Startklinke
(130) für das Einhängen des Zugseils des Fallschirms vorgesehen ist.
28. Floß nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (131) ein V-förmig geschlitztes Blech ist.
29. Floß nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (131) am Rahmen (20) verschwenkbar gelagert ist.
30. Floß nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (123) an den verschwenkbaren Masten (122) durch je eine federbelastete
Rastkugel (128) in ihrer hochgeklappten Wirkstellung gehalten sind.
31. Floß nach einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbaren Maste (122) durch Federkraft in ihrer nach oben weisenden Gebrauchslage
gehalten sind.
32. Floß nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbaren Maste (122) durch Hydraulikmittel (124) verschwenkbar sind.
33. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere am vorderen Ende des Bootes eine Reling (100) vorgesehen ist.
34. Floß nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Reling (100) wenigstens eine Sitzbank vorgesehen ist.
35. Floß nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß an der Reling (100) im Bereich der Sitzbank eine Lehne befestigt ist.
36. Floß nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzbank als Staukasten ausgebildet ist.
37. Floß nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum der als Staukasten ausgebildeten Sitzbank mit Wasser aus dem Gewässer,
in dem das Floß schwimmt, füllbar ist.
38. Floß nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß der als Staukasten ausgebildeten Sitzbank eine Pumpe und ein Saugschlauch zugeordnet
sind.
39. Floß nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß in der Reling (100) ein Durchgang (102) vorgesehen ist, in dessen Bereich eine Badeleiter
(104) einhängbar ist.
40. Floß nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Badeleiter (104) in ihrer Gebrauchslage zur Horizontalen einen Winkel von 80°
einschließt.
41. Floß nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Badeleiter (104) eine Standfläche (108) vorgesehen ist.
42. Floß nach einem der Ansprüche 39 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen (106) der Badeleiter (104) gebogen oder gekröpft ausgebildet sind.
43. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß der Floßboden (22) aus mehreren plattenförmigen Teilen zusammengesetzt ist.
44. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Schwimmkörper (1) ein Anschluß (60) für das Einblasen von unter Druck stehendem
Gas in dem Schwimmkörper vorgesehen ist.
45. Floß nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schwimmkörper (1) oder allen Schwimmkörpern (1) gemeinsam ein Manometer (68)
zugeordnet ist.
46. Floß nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schwimmkörper (1) oder allen Schwimmkörpern (1) gemeinsam, ein Überdruckventil
(62) zugeordnet ist.
47. Floß nach einem der Ansprüche 44 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Schwimmkörper (1) eine bis zu seinem tiefsten Punkt reichende, durch ein
Absperrorgan (64) verschließbare Steigleitung (66) zum Ausblasen von in den Schwimmkörpern
(1) enthaltenem Wasser vorgesehen ist.
48. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (1) innen durch Blechringe (30) ausgesteift sind.
49. Floß nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß jeder im Inneren der Schwimmkörper (1) vorgesehene Blechring (30) an seiner tiefsten
Stelle eine Aussparung (32, 33), der gemeinsam mit der Wand (8) der Schwimmkörper
(1) einen Durchgang (40) begrenzt, aufweist.
50. Floß nach einem der Ansprüche 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (1) und/oder der Rahmen (20) aus nicht korrodierendem Werkstoff,
insbesondere rostfreiem Stahl, bestehen.