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EP 1 231 344 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.06.2004 Patentblatt 2004/27 |
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Anmeldetag: 15.12.2001 |
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Kantriegel
Edge bolt
Verrou pour la chant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE NL |
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Priorität: |
30.01.2001 DE 10104283
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.2002 Patentblatt 2002/33 |
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Patentinhaber: Carl Fuhr GmbH & Co. KG |
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42579 Heiligenhaus (DE) |
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Erfinder: |
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- Theil, Johannes
42579 Heiligenhaus (DE)
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Vertreter: Grundmann, Dirk, Dr. et al |
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Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 730 074 US-A- 5 887 915
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DE-A- 19 711 770
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kantriegel für den Standflügel einer doppelflügigen
Tür oder dergleichen mit einer rückwärtig eines Stulps in einer Nut geführten, von
einem in der Falzluft angeordneten Gelenkhebel antreibbaren Treibstange zum Antrieb
eines aus dem Eckbereich des Flügels ausfahrbaren Riegel.
[0002] Ein derartiger Kantriegel ist bekannt aus der DE 195 07 192. Diese Schrift offenbart
einen Kunststofftürflügel. Derartige Kunststofftürflügel besitzen im Bereich der Falz
eine vorgefertigte Nut. In diese Nut kann ein Kantriegelbeschlag eingebracht werden,
so dass die Treibstange, die hinter dem Stulp verschieblich ist, dort geführt ist.
Endseitig der Treibstange befindet sich ein Riegel, welcher durch Betätigung eines
einen Lenker aufweisenden Gelenkhebels vor- und rückziehbar ist. Der Gelenkhebel ist
in der Falzluft angebracht.
[0003] Aus der DE 24 25 092 geht ein Treibstangenbeschlag hervor, bei welchem die Treibstange
eine nach rückwärts gerichtete Aussparung ausbildet, um in diesen Bereich einen Riegel
anzutreiben.
[0004] Aus der EP 0 413 177 ist ein Treibstangenschloss bekannt, bei bei dem rückwärtig
eines Stulp eine Treibstange geführt wird. Diese Treibstange besitzt eine rückwärtige
Ausbiegung, in welcher ein Kraftspeicher angeordnet ist, um die Treibstange automatisch
zu betätigen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs genannten Kantriegel gebrauchsvorteilhaft
weiterzubilden.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.
[0007] Der Anspruch 1 sieht zunächst und im Wesentlichen vor, dass der Stulp eine Riegeleintrittsöffnung
für den Riegel eines dem Gangflügel zugeordneten Schlosses ausbildet. In dem Bereich
dieser Riegeleintrittsöffnung verläuft die Treibstange in einer Entferntlage zum Stulp.
Der Abstand der Treibstange zum Stulp wird von einer Ausbiegung ausgebildet, die eine
im Wesentlichen Trapezform besitzt. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Riegeleintrittsöffnung von einem Schließblech überfangen wird. Der in das
Schließblech eintretende Riegel des dem Gangflügel zugeordneten Schlosses durchgreift
die Riegeleintrittsöffnung des Schließbleches und gelangt dann nach Durchgriff der
Riegeleintrittsöffnung des Stulpes in den Zwischenraum zwischen Stulprückseite und
der zufolge der Ausbiegung mit Abstand zum Stulp verlaufenden Treibstange. Weiter
kann vorgesehen sein, dass auch die Befestigungsschrauben, mit welchen das Schließblech
am Flügel befestigt ist, Bohrungen des Stulps durchgreifen. Diese Befestigungsschrauben
können danach durch Längsschlitze der Treibstange greifen, um in den Nutgrund eingeschraubt
zu werden. Die Schrauben durchgreifen die Treibstangen bevorzugt zumindest teilweise
im Bereich der Ausbiegung. Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn der mit
Abstand parallel zum Stulp verlaufende, zufolge der Ausbiegung rückversetzte Abschnitt
der Treibstange auf dem Nutgrund geführt ist. Der Riegel kann am Ende der Treibstange
befestigt sein.
[0008] Die Befestigung erfolgt bevorzugt durch Schweißen. Die Form des Riegels kann die
eines Zylinders sein. Der Riegel kann ein Rund- oder kantiger Bolzen sein. Die Riegelspitze
kann abgeschrägt sein. Der Gelenkhebel kann in der rückgezogenen Riegelstellung derart
schräg vom Stulp abragen, dass er beim Schließen des Gangflügels von dessen Aufschlagschenkel
beaufschlagt wird. Der Gelenkhebel wird dadurch zurück in die Falzluft geschwenkt,
bis er wieder die der Riegelvortrittsstellung zugeordnete Parallelstellung zur Stulp
einnimmt. Hierzu kann das Ende des Gelenkhebels unmittelbar am Ende der Treibstange
angreifen. Der dem Gelenkhebel zugeordnete Lenker ist dann um einen stulpfesten Gelenkpunkt
schwenkbar. Der Stulp kann von einem Blechstreifen gebildet sein. Im Bereich des Winkels
befindet sich eine Durchtrittsöffnung für den Riegel. Die Ausbiegung kann die Form
einer Abkröpfung besitzen. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass
zwischen den beiden Abkröpfungen, also im Abstandsbereich der Treibstange zum Stulp
ein Sperrvorsprung sitzt. Dieser Sperrvorsprung verlagert sich mit der Treibstange
derart, dass er in der Geschlossenstellung des Kantriegels vor der Riegeleintrittsöffnung
liegt, so dass der Sperrvorsprung in der Geschlossenstellung vor einem in die Riegeleintrittsöffnung
eingetretenen Riegel liegt. Dieser Riegel sperrt die Treibstangenverlagerung in Öffnungsrichtung,
da der Sperrvorsprung in der Öffnungsstellung des Kantriegels im Bereich der Riegeleintrittsöffnung
liegt. Der Sperrvorsprung ist bevorzugt als Zapfen ausgebildet, der auf die Treibstange
aufgenietet ist.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Figuren erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen Kantriegel in der vorgeschlossenen Riegelstellung,
- Fig. 2
- eine Darstellung gemäß Figur 1 in der rückgezogenen Riegelstellung,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Beschlages in einer Stellung gemäß Figur 1,
- Fig. 4
- einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 1,
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß der Linie I-I in Figur 2,
- Fig. 6
- einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Figur 1,
- Fig. 7
- eine Darstellung gemäß Fig. 4 eines zweiten Ausführungsbeispiels, und
- Fig. 8
- eine Darstellung gemäß Fig. 5 eines zweiten Ausführungsbeispiels.
[0010] Der in den Zeichnungen dargestellte Kantriegel ist an einem strichpunktiert dargestellten
Standflügel einer doppelflügigen Tür angeschlagen. Er sitzt im unteren Bereich und
deckt mit seinem Stulp 1 die in der Flügelschmalseite eingefräste Nut 2 ab. Rückwärtig
des Stulps 1 befindet sich eine Treibstange 5, welche verschieblich am Stulp 1 geführt
ist. Diese Treibstange 5 liegt in der Nut 2. Der Gelenkhebel greift mit seinem Ende
4' an einem in einem Langloch des Stulps 1 geführten Zapfen der Treibstange 5 an.
Beabstandet zur Anlenkstelle 4' ist ein Lenker 18 gelenkig an dem Gelenkhebel 4 angebracht.
Das andere Ende des Lenkers 18 ist ortsfest, aber drehbar an dem Gelenkpunkt 19 mit
dem Stulp 1 verbunden, so dass durch eine Schwenkbewegung des Gelenkhebels 4 aus der
in Figur 1 dargestellten Stellung in die in Figur 2 dargestellte Schrägstellung ein
am Ende der Treibstange 5 angeordneter Riegel 7 aus der in Figur 1 dargestellten Vortrittsstellung
in die in Figur 2 dargestellte rückgezogene Stellung verlagerbar ist.
[0011] Die Treibstange 1 besitzt einen winkelförmigen Fortsatz 1'. der an der unteren Schmalseite
des Flügels 6 befestigt ist. Im Eckbereich zwischen den Abschnitten 1' und 1 des Stulps
befindet sich eine Durchtrittsöffnung für den Riegel 7. Der Riegel 7 ist ein runder
Bolzen mit Abschrägung. Der Riegel kann aber auch von einem Vierkantbolzen gebildet
sein. Er ist mit der Treibstange 5 verschweißt.
[0012] Zwischen dem Gelenkhebel 4 und dem Riegel 7 besitzt der Stulp 1 eine Riegeleintrittsöffnung
8. Rückwärtig der Riegeleintrittsöffnung 8 verläuft die Treibstange 5 mit einem Abstand
zum Stulp 1. Hierzu besitzt die Treibstange 5 oberhalb und unterhalb der Riegeleintrittsöffnung
8 eine Abkröpfung 11 bzw. 13. Zwischen den Abkröpfungen 11 und 13 verläuft die Treibstange
5 geradlinig und ist am Boden 2' der Nut 2 geführt. Der Abstand A zwischen dem Stulp
1 und dem beabstandeten Abschnitt 12 der Treibstange 5 ist so groß, dass dort der
Riegel 9 eines nicht dargestellten Schlosses eines Gangflügels 10 Eintritt finden
kann.
[0013] Die Riegeleintrittsöffnung 8 wird von einem Schließblech 14 überfangen. Das Schließblech
14 ist mittels Befestigungsschrauben 15, welche Bohrungen 16 des Stulps 1 durchgreifen,
am Flügel 6 befestigt. Die Befestigungsschrauben 15 durchgreifen Längsschlitze 17
der Treibstange. Dabei ist ein Längsschlitz der Abkröpfung 13 zugeordnet und ein anderer
Längsschlitz im geradlinigen, beabstandeten Abschnitt 12.
[0014] Das Schließblech besitzt eine mittels zweier Exzenter 21 verlagerbaren Hintergriffsschulter
20 für den Riegel 9. Das Schließblech 14 ist lediglich mittels der Befestigungsschrauben
15 mit dem Flügel 6 bzw. mit dem Kantriegelbeschlag verbunden. Durch Lösen der Befestigungsschrauben
15 kann daher das Schließblech 14 ausgetauscht werden.
[0015] Wie in der Figur 2 dargestellt, steht der Gelenkhebel 4 in der rückgezogenen Riegelstellung
schräg, so das er beim Schließen des Gangflügels 10 von dessen Aufschlagschenkel 10'
beaufschlagt werden kann, so dass dann der Riegel 7 in die Vortrittsstellung ausfährt.
[0016] In der Fig. 7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, in welchem
der zurückspringende Abschnitt der Treibstange 5, also der Abschnitt der Treibstange
5, der zwischen den beiden Abkröpfungen 11 und 13 liegt, einen Sperrvorsprung 22 in
Form eines auf der Treibstange aufgenieteten Zapfens besitzt. Dieser Zapfen liegt
in der Geschlossenstellung des Kantriegels zumindest abschnittsweise außerhalb der
Riegeleintrittsöffnung 8, jedenfalls zumindest soweit am Rand der Riegeleintrittsöffnung
8, dass ein Riegel 9 eines Schlosses in die Eintrittsöffnung hinein und durch die
Eintrittsöffnung hindurch bis unmittelbar angrenzend an die Treibstange 5 vorgeschlossen
werden kann. Der Sperrzapfen 22 sitzt somit außerhalb des Schließweges des Riegels
9.
[0017] Wird ausgehend von der in Fig. 7 dargestellten Betriebsstellung der Kantriegel in
seine Öffnugsstellung verlagert, so wird die Betriebsstellung, die in der Fig. 8 dargestellt
ist, erreicht. Dort ist erkennbar, dass sich der Sperzapfen in den Schließweg des
Riegels 9 hineinverlagert hat. Eine Verlagerung des Kantriegels von der in Fig. 7
dargestellten Sperrstelung in die in Fig. 8 dargestellte Öffnungsstellung ist deshalb
nur möglich, wenn der Riegel 9 aus der Riegeleintrittsöffnung 8 herausgetreten ist.
Ansonsten sperrt der Riegel 9 die Verlagerung der Treibstange 5, da er im Verlagerungsweg
des Sperrzapfens 22 liegt.
[0018] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung
der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten
Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
1. Kantriegel für den Standflügel einer doppelflügigen Tür oder dergleichen mit einer
rückwärtig eines Stulps (1) in einer Nut (2) geführten, von einem in der Falzluft
(3) angeordneten Gelenkhebel (4) antreibbaren Treibstange (5) zum Antrieb eines aus
dem Eckbereich des Flügels (6) ausfahrbaren Riegel (7), gekennzeichnet durch ein dem Stulp (1) zugeordnete Riegeleintrittsöffnung (8) für den Riegel (9) eines
dem Gangflügel (10) zugeordneten Schlosses, wobei die Treibstange (5) zufolge einer
Ausbiegung (11,12,13) im Bereich der Riegeleintrittsöffnung (8) einen Abstand (A)
vom Stulp (1) besitzt.
2. Kantriegel nach Anspruch 1 gekennzeichnet, durch ein die Treibstange (5) im Bereich der Riegeleintrittsöffnung (8) überfangendes Schließblech
(14).
3. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die das Schließblech (14) am Flügel haltenden Befestigungsschrauben (15) Bohrungen
(16) des Stulps (1) und Längsschlitze (17) der Treibstange (3) durchgreifen.
4. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der ausgebogene Abschnitt (12) der Treibstange (5) auf dem Nutgrund (2') geführt
ist.
5. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (7) ein an das Ende der Treibstange (5), insbesondere angeschweißter runder
oder kantiger Bolzen ist.
6. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkhebel (4) in der rückgezogenen Riegelstellung derart schräg vom Stulp (1)
abragt, dass er beim Schließen des Gangflügels (10) von dessen Aufschlagschenkel beaufschlagt
in die der Riegelrücktrittsstellung zugeordnete Stellung verlagert wird.
7. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (4') des Gelenkhebels (4) an der Treibstange (5) angelenkt und der dem Gelenkhebel
(4) zugeordnete Lenker (18) um einen stulpfesten Gelenkpunkt (19) schwenkt.
8. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Stulp (1,1') einen Winkel ausbildet, mit im Winkel angeordneter Durchtrittsöffnung
für den Riegel (7).
9. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch einen dem Abstandsbereich der Treibstange (5) zugeordneten Sperrvorsprung (22), welcher
in Offenstellung des Beschlages im Schließweg des Riegels (9) liegt und in der Geschlossenstellung
des Kantriegels im Schließweg des Schließzylinders eines Schlosses liegt und welcher
in der Geschlossenstellung des Kantriegels außerhalb des Schließweges des Riegels
liegt.
10. Kantriegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrvorsprung ein an die Treibstange angenieteter Sperrzapfen ist, der bei in
die Riegeleintrittsöffnung eingefahrenem Riegel (9) eines Schlosses eine Verlagerung
der Treibstange sperrend vor dem Riegel (9) liegt.
1. Edge bolt for the fixed leaf of a double-leaf door or the like, having a driving rod
(5) which is guided in a groove (2) to the rear of a lock case front (1), can be driven
by an articulated lever (4), disposed in the rebate clearance (3), and is intended
for driving a bolt (7) which can be extended out of the corner region of the leaf
(6), characterized by a bolt-entry opening (8) which is assigned to the lock case front (1) and is intended
for the bolt (9) of a lock associated with the opening leaf (10), the driving rod
(5), as a result of a bent-out portion (11, 12, 13), being spaced apart from the lock
case front (1) by a distance (A) in the region of the bolt-entry opening (8).
2. Edge bolt according to Claim 1, characterized by a striking plate (14) which is positioned over the driving rod (5) in the region
of the bolt-entry opening (8).
3. Edge bolt according to one or more of the preceding claims, characterized in that the fastening screws (15) which retain the striking plate (14) on the leaf engage
through bores (16) of the lock case front (1) and longitudinal slots (17) of the driving
rod (5).
4. Edge bolt according to one or more of the preceding claims, characterized in that the bent-out portion (12) of the driving rod (5) is guided on the groove base (2').
5. Edge bolt according to one or more of the preceding claims, characterized in that the bolt (7) is a round or polygonal bolt which is, in particular, welded onto the
end of the driving rod (5).
6. Edge bolt according to one or more of the preceding claims, characterized in that, in the drawn-back bolt position, the articulated lever (4) projects obliquely from
the lock case front (1) such that when the opening leaf (10) is closed, subjected
to the action of the striking leg of the latter, the articulated lever is displaced
into the position associated with the retracted bolt position.
7. Edge bolt according to one or more of the preceding claims, characterized in that the end (4') of the articulated lever (4) is articulated on the driving rod (5) and
the link (18), which is associated with the articulated lever (4), pivots about a
point of articulation (19) which is fixed to the lock case front.
8. Edge bolt according to one of more of the preceding claims, characterized in that the lock case front (1, 1') forms an angle, with an angled through-passage opening
for the bolt (7).
9. Edge bolt according to one or more of the preceding claims, characterized by a blocking protrusion (22) which is associated with the spacing region of the driving
rod (5) and, in the open position of the fitting, is located in the locking path of
the bolt (9) and, in the locked position of the edge bolt, is located in the locking
path of the lock cylinder of a lock and, in the locked position of the edge bolt,
is located outside the locking path of the bolt.
10. Edge bolt according to one or more of the preceding claims, characterized in that the blocking protrusion is a blocking pin which is riveted onto the driving rod and,
with the bolt (9) of a lock retracted into the bolt-entry opening, is located in front
of the bolt (9) in such a manner as to block displacement of the driving rod.
1. Verrou sur chant pour le battant fixe d'une porte à double battant ou similaire, comprenant
une barre d'actionnement (5), guidée dans une rainure (2) en arrière d'une têtière
(1), susceptible d'être entraînée par un levier d'articulation (4) disposé dans l'intervalle
de joint (3), pour l'entraînement d'un verrou ou pêne (7) susceptible de sortir de
la zone de coin du battant (6), caractérisé par une ouverture (8) d'entrée de verrou associée à la têtière (1), pour le pêne (9)
d'une serrure associée au battant mobile (10), la barre d'actionnement (5) étant placée
à une distance (A) de la têtière (1) grâce à un pliage (11, 12, 13) décalé dans la
zone de l'ouverture (8) de l'entrée de pêne.
2. Verrou sur chant selon la revendication 1, caractérisé par une nappe de pêne (14) recouvrant la barre d'actionnement (5) dans la zone de l'ouverture
(8) d'entrée de pêne.
3. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les vis de fixation (15) maintenant la nappe de pêne (14) sur le battant traversent
des alésages (16) de la têtière (1) et des fentes longitudinales (17) de la barre
d'actionnement (5).
4. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tronçon désaxé par pliage (12) de la barre d'actionnement (5) est guidé sur la
base (2') de rainure.
5. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le verrou (7) est une broche ronde ou à pans fixée à l'extrémité de la barre d'actionnement
(5), en particulier soudée.
6. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier d'articulation (4) dans la position retirée du verrou, fait saillie de
façon inclinée par rapport à la têtière (1), de sorte que par la fermeture du battant
mobile (10), il soit déplacé par le montant d'actionnement de ce battant dans la position
associée à la position de retrait de pêne.
7. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité (4') du levier d'articulation (4) est articulée sur la barre d'actionnement
(5) et la biellette (18) associée au levier d'articulation (4) pivote autour d'un
point d'articulation (19) solidaire de la têtière.
8. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la têtière (1, 1') forme un angle avec l'ouverture de passage pour le verrou (7)
disposée dans l'angle.
9. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par une saillie de blocage (22) associée à la zone de la barre d'actionnement (5) placée
à distance et qui, en position ouverte de la ferrure, se trouve sur la trajectoire
de fermeture du pêne (9) et, en position fermée du verrou sur chant, se trouve sur
la trajectoire de fermeture du cylindre de fermeture d'une serrure, et qui dans la
position fermée du verrou sur chant, se trouve en dehors de la trajectoire de fermeture
du pêne.
10. Verrou sur chant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la saillie de blocage est un téton de blocage riveté à la barre d'actionnement et
qui, lorsque le pêne (9) d'une serrure a pénétré dans l'ouverture d'entrée de pêne,
est disposé devant le pêne (9) en bloquant le déplacement de la barre d'actionnement.