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(11) |
EP 1 231 377 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe
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| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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13.07.2005 Patentblatt 2005/28 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.04.2005 Patentblatt 2005/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.02.2002 |
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| (54) |
Filter für Flüssigkeiten, insbesondere Kraftstoffe
Filter for liquids, in particular fuels
Filtre pour liquides, en particulier carburants
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
08.02.2001 DE 20102217 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.2002 Patentblatt 2002/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Filtertek, S.A. |
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F-60128 Plailly (FR) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Chiga, Antonio
77230 Dammartin en Goele (FR)
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| (74) |
Vertreter: Brose, D. Karl, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwaltsbüro Brose & Brose,
Postfach 11 64,
Leutstettener Strasse 13 82301 Starnberg 82301 Starnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 29 812 483 US-A- 5 055 187 US-A- 5 795 468
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US-A- 4 617 121 US-A- 5 665 229
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Filter für Flüssigkeiten, insbesondere Kraftstoffe,
mit einem aus Kunststoff bestehenden Stützkörper, welcher ein Kunststoffgewebe stützt
und dazu dient, die einander gegenüberliegenden Seiten des durch das Filtergewebe
gebildeten Filterkörpers voneinander im Abstand zu halten, und mit einem auf der Außenseite
des Filterkörpers angeordneten Pumpenanschlußstutzen, welcher im Inneren des Filterkörpers
eine Zulauföffnung aufweist, wobei der Stützkörper vollständig von Filtergewebe umschlossen
ist und lediglich über die Zulauföffnung und den Pumpenanschlußstutzen eine Verbindung
nach außen aufweist, und wobei der Filter einen ersten, den Pumpenanschlußstutzen
enthaltenden Teil und mindestens einen, in einem Winkel zu dem ersten Teil angeordneten
zweiten Teil aufweist.
[0002] Ein Filter dieser Art ist gemäß einem früheren Vorschlag der Anmelderin aus dem DE-Gbm
298 12 483 bekannt. Bei diesem bekannten Filter bilden der erste Teil und der zweite
Teil zusammen den Filterkörper, wobei die beiden Teile mittels eines Scharniers oder
Gelenks miteinander verbunden sind, mittels dessen der zweite Teil gegenüber dem ersten
Teil gemeinsam mit dem Filtergewebe aus einer geradlinig geschrägten Ausgangsform
der beiden Teile in eine Winkelstellung klappbar und mittels einer Arretierungsvorrichtung
in der Winkelstellung fixierbar ist. Filter dieser Art sollen eine besonders einfache
Bauweise aufweisen und sind als Kraftstofffilter insbesondere für den Einbau in einen
Kraftstoffvorratsbehälter von Fahrzeugen vorgesehen. Die Filterfunktion wird hierbei
von dem Filtergewebe übernommen, wobei der Stützkörper dazu dient, die einander gegenüberliegenden
Seiten des durch das Filtergewebe gebildeten Filterkörpers voneinander im Abstand
zu halten, da sonst beide Seiten teilweise aneinander haften könnten, wodurch die
zur Verfügung stehende Filterfläche verringert werden würde. Der oben beschriebene,
nach einem früheren Vorschlag der Anmelderin bekannte Filter ermöglicht es, eine größtmögliche
Filterfläche auf möglichst kleinem Raum zur Verfügung zu stellen, wobei insbesondere
bei Kraftstofffiltern der bekannte Filter in einem möglichst kleinen Saugraum untergebracht
werden kann, so dass ein vollständiges Entleeren des Kraftstoffs im Tank möglich ist.
Durch die Bauweise, bei der die beiden Teile in einem Winkel, insbesondere in einem
rechten Winkel zueinander stehen, wird erreicht, dass das Filter einen ausgesprochen
geringen Raumbedarf trotz größter Filterfläche erfordert.
[0003] Ausgehend von dem bekannten Filter der eingangs genannten Art liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung sämtlicher Vorteile den Aufbau und die Konstruktion
des Filters erheblich zu vereinfachen, so dass die Herstellkosten des Filters ebenfalls
drastisch gesenkt werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem Filter der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch
gelöst, dass das erste Teil durch einen Rohrkörper gebildet ist, welcher an seinem
ersten Ende den etwa im rechten Winkel zur Hauptachse des Rohrkörpers angeordneten
Pumpenanschlußstutzen aufweist, und welcher an seinem zweiten Ende mit der axial verlaufenden
Zulauföffnung versehen ist, dass der Rohrkörper dem Pumpenanschlußstutzen gegenüberliegend
eine durch Filtergewebe überdeckte Ansaugöffnung aufweist, dass der aus dem Stützkörper
und dem Filtergewebe bestehende Filterkörper den zweiten Teil des Filters bildet,
und dass der Filterkörper in der gewählten Winkelstellung zu dem Rohrkörper fest mit
diesem verbunden ist.
[0005] Es ist offensichtlich, dass bei der erfindungsgemäßen Bauart anstelle eines vergleichsweise
aufwändigen Scharnierbereichs eine zweiteilige Bauform gewählt wurde, indem der erste
Teil durch einen einfachen Rohrkörper gebildet ist, welcher fest mit dem eigentlichen
Filterkörper, welcher den zweiten Teil des Filters bildet, in einer entsprechend den
Einbauanforderungen gewählten Winkelstellung verbunden ist. Dennoch ermöglicht der
einfache Rohrkörper ein nahezu vollständiges Entleeren des Tanks, indem die dem Pumpenanschlußstutzen
gegenüberliegende Ansaugöffnung mit dem darin befestigten Filtergewebe ebenfalls einen
Teil der Filterfunktion übernimmt. Darüber hinaus wird durch diese zusätzliche Ansaugöffnung
der Ansaugweg des Filters auf nahezu ein Viertel verringert, wodurch beispielsweise
ein Motor in der Startphase noch schneller anspringen kann. Ferner bietet diese zusätzliche
Ansaugöffnung den Vorteil, den Tankinhalt bis auf die Höhe dieser Ansaugöffnung entleeren
zu können.
[0006] Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung weist die Ansaugöffnung
mindestens den Querschnitt des Pumpen-Anschlußstutzens auf. Hierdurch werden strömungsgünstige
Verhältnisse von der Ansaugöffnung zur Pumpe geschaffen.
[0007] Obwohl je nach Einsatzgebiet viele beliebige Querschnittsformen möglich sind, ist
es bei dem Ausführungsbeispiel ferner bevorzugt, dass der Rohrkörper einen rechteckigen
Querschnitt aufweist, was den Vorteil einer einfachen Ausbildung des Pumpenanschlußstutzens
und einer eben verlaufenden Filterfläche in der Ansaugöffnung bietet.
[0008] Im einzelnen ist es ferner bevorzugt, dass der Stützkörper an das die eine Seite
des Filterkörpers bildende Filtergewebe angespritzt ist. Hierdurch wird eine Vereinfachung
der Herstellung des Filters möglich.
[0009] Hierbei ist es weiterhin bevorzugt, dass das die andere Seite des Filterkörpers bildende
Filtergewebe nur über eine den Umfang des Filterkörpers teilweise oder vollständig
bildende Schweißnaht mit dem die eine Seite des Filterkörpers bildenden Filtergewebe
verbunden ist. Hierdurch ist eine weitere Vereinfachung des Herstellverfahrens möglich.
[0010] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung kann dadurch geschaffen
werden, dass der Rohrkörper an der Zulauföffnung eine diese umgebende Verstärkung
aufweist, welche eine Innenschulter bildet, und dass sich ein Anschlußteil des Filterkörpers
an der Innenschulter derart abstützt, dass der Strömungsquerschnitt in der Zulauföffnung
unverändert bleibt.
[0011] Bevorzugt ist es hierbei, dass der Anschlußteil an der Zulauföffnung des Rohrkörpers
durch Ultraschallschweißen oder dergleichen permanent befestigt ist.
[0012] Um die Herstellung weiter zu vereinfachen, weist die äußere Innenkante der Zulauföffnung
bevorzugt eine Einlaufschräge auf.
[0013] Eine weitere, besonders bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung kann dadurch
geschaffen werden, dass neben dem Pumpenanschlußstutzen auf der Außenseite des Rohrkörpers
eine Klemmvorrichtung zur Befestigung des Filters an der Saugseite einer Pumpe vorgesehen
ist.
[0014] Diese Klemmvorrichtung besteht bevorzugt aus einem einstückigen seitlichen Ansatz
des Rohrkörpers und ist ferner insbesondere durch ein von einer nach unten gerichteten
Schürze umgebendes Langloch gebildet, wobei die Schürze eine geringe Konizität aufweist.
[0015] Die Konizität beträgt bevorzugt etwa 3°. Diese bevorzugte Ausführungsform der Klemmvorrichtung
bietet den Vorteil, dass sich hierdurch die Befestigung des Filters an der Saugseite
einer Pumpe im Vergleich mit dem Stand der Technik erheblich vereinfachen läßt, indem,
da der Rohrkörper mit dem Ansatz einstückig aus einem Kunststoff besteht, die federnden
Eigenschaften der konisch ausgebildeten Schürze ausreichen, um den Filter sicher an
dem Pumpenanschluß auf der Saugseite der Pumpe zu befestigen, indem das Langloch einfach
über einen Dorn oder dergleichen an der Pumpe geschoben wird. Bei bekannten Konstruktionen
war es bisher erforderlich, eine Tasche auszubilden, in welcher ein Metallclip eingelegt
wurde, der weiterhin durch einen zusätzlichen Arbeitsgang gegen Herausfallen gesichert
werden mußte.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer in den Zeichnungen beispielhaft veranschaulichten
Ausführungsform näher erläutert. Es zeigt:
FIG. 1 eine seitliche, teilweise schematische Schnittansicht einer praktischen Ausführungsform
des Filters nach der Erfindung;
FIG. 2 eine Unteransicht des Filters gemäß Fig. 1, wobei das Filtergewebe geschnitten dargestellt
ist;
FIG. 3 eine Vorderansicht des Filters gemäß Fig. 1;
FIG. 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV von Fig. 5 der Klemmeinrichtung des Filters
gemäß Fig. 1 bis 3 im vergrößerten Maßstab und
FIG. 5 eine Draufsicht auf den Bereich der Klemmeinrichtung gemäß Fig. 4, ebenfalls im vergrößerten
Maßstab.
[0017] Der in den Zeichnungen gezeigte Filter 1 für Flüssigkeiten, insbesondere Kraftstoffe,
besteht in allen Einzelteilen aus einem für diesen Zweck geeigneten Kunststoff. Der
Filter 1 enthält einen Stützkörper 4, welcher ein Kunststoffgewebe oder Filtergewebe
6 abstützt, um die einander gegenüberliegenden Seiten 8 und 10 eines durch das Filtergewebe
6 gebildeten Filterkörpers voneinander im Abstand zuhalten, um zu verhindern, dass
das Filter 1 im Betrieb zusammenfällt.
[0018] Auf der Außenseite des Filters ist ein Pumpenanschlußstutzen 14 üblicher Bauart vorgesehen,
welcher im Inneren des durch das Filtergewebe 6 und den Stützkörper 4 gebildeten Filterkörpers
12 eine Zulauföffnung 16 aufweist.
[0019] Der Stützkörper 4 ist vollständig von dem Filtergewebe 6 eingeschlossen und steht
lediglich über die Zulauföffnung 16 und den Pumpenanschlußstutzen 14 mit der Außenseite
des Filters 1 in Verbindung.
[0020] Wie gezeigt, ist der Filter 1 aus zwei, beim Ausführungsbeispiel im rechten Winkel
zueinander stehenden Teilen 18 und 20 aufgebaut, wobei der erste Teil 18 den Pumpenanschlußstutzen
14 und der zweite Teil 20 den Stützkörper 4 enthält.
[0021] Erfindungsgemäß ist der erste Teil 18 durch einen einstückig mit dem Pumpenanschlußstutzen
14 ausgebildeten Rohrkörper 22 gebildet. Der Rohrkörper 22 weist, wie sich aus der
Ansicht gemäß Figur 3 ergibt, einen rechteckigen Querschnitt auf. An seinem ersten
Ende 24 des Rohrkörpers 22 ist der etwa im rechten Winkel zur Hauptachse des Rohrkörpers
22 stehende Pumpenanschlußstutzen 14 ausgebildet. An seinem zweiten Ende 26 ist der
Rohrkörper 22 mit der axial verlaufenden Zulauföffnung 16 versehen, an welcher, wie
weiter unten noch näher erläutert wird, der Filterkörper 12 befestigt ist.
[0022] Ferner ist der Rohrkörper 22 dem Pumpenanschlußstutzen 14 unmittelbar gegenüberliegend
mit einer Ansaugöffnung 28 versehen, welche durch Filtergewebe 30 überdeckt ist. Die
Ansaugöffnung 28 kann jede beliebige Form aufweisen, ist jedoch im vorliegenden Fall
zweckmäßigerweise ebenfalls kreisförmig entsprechend dem Querschnitt des Pumpenanschlußstutzens
14 ausgebildet und weist bevorzugt mindestens den gleichen Querschnitt wie der Pumpenanschlußstutzen
14 auf.
[0023] Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel bildet der aus dem Stützkörper
4 und dem Filtergewebe 6 bestehende Filterkörper 12 den zweiten Teil des Filters 1,
welcher in der gewünschten Winkelstellung zu dem Rohrkörper 22 fest mit dem Rohrkörper
22 verbunden ist.
[0024] Wie ferner aus den Figuren 1 bis 3 ersichtlich, ist der Stützkörper 4 bei der Herstellung
des Filterkörpers 12 an das die in Figur 1 gezeigte linke Wandung, d.h. die eine Seite
10 des Filterkörpers 12 bildende Filtergewebe 6, angespritzt, wobei die gegenüberliegende
Wandung, d.h. die andere Seite 8 des Filterkörpers 12, dadurch geformt wird, dass
Filtergewebe 6 oberhalb des Stützkörpers nach unten gefaltet wird, und an den Rändern
durch die in Figur 3 gezeigte Schweißnaht 13 verschweißt wird. Bei dem veranschaulichten
Ausführungsbeispiel ist folglich das die andere Seite 8 des Filterkörpers 12 bildende
Filtergewebe 6 nur über die drei Seitenkanten des Filterkörpers 12 umfahrende Schweißnaht
13 mit dem die gegenüberliegende Seite 10 des Filterkörpers 12 bildenden Filtergewebe
6 verbunden.
[0025] Wie aus der Schnittansicht gemäß Figur 1 ersichtlich, ist der Rohrkörper 22 an der
Zulauföffnung 16 mit einer die Zulauföffnung 16 umgebenden Verstärkung 32 versehen,
welche eine Innenschulter 34 bildet. An der Innenschulter 34 stützt sich ein Anschlußteil
36 des Filterkörpers 12 ab, welcher mit dem Stützkörper 4 einstückig ausgebildet und
ebenfalls an die Seite 10 des Filtergewebes 6 des Filterkörpers 12 angespritzt ist.
Die Abmessungen sind hierbei derart gewählt, dass die Verbindung zwischen dem Anschlußteil
36 und dem Rohrkörper 22 derart ist, dass der Strömungsquerschnitt in der Zulauföffnung
16 unverändert bleibt.
[0026] Der Anschlußteil 36 ist an der Zulauföffnung 16 des Rohrkörpers 22 durch Ultraschallschweißen
oder äquivalente Mittel permanent befestigt. Die gewünschte Winkelstellung zwischen
dem ersten Teil 18 und dem zweiten Teil 20 des Filters 1 wird folglich durch entsprechende
Gestaltung des Anschlußteils 36 während der Herstellung entsprechend der Geometrie
des beabsichtigten Einsatzortes des Filters 1 gewählt.
[0027] Zur Erleichterung der Montage ist ferner die äußere Innenkante 38 der Zulauföffnung
36 mit einer Einlaufschräge 40 versehen.
[0028] Um den Filter 1 über den Pumpenanschlußstutzen 14 mit der Saugseite einer nicht dargestellten
Kraftstofffördereinrichtung zu verbinden, ist bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel
eine besonders gestaltete Klemmvorrichtung 42 vorgesehen, welche in einem einstückigen
seitlichen Ansatz 44 des Rohrkörpers 22 ausgebildet ist. Die Klemmvorrichtung 42 besteht
aus einem von einer nach unten gerichteten Schürze 48 umgebenden Langloch 46, wobei
die Schürze 48 eine geringe Konizität nach unten aufweist, welche beim Ausführungsbeispiel
etwa 3° beträgt. Wird das Langloch 46 mit der Schürze 48 auf einen an der Kraftstofffördereinrichtung
vorgesehenen Dorn aufgeschoben, so wird über die Konizität der Schürze 48 eine ausgesprochen
sichere kraftschlüssige Verbindung in einfachster Weise hergestellt. Da derartige
Filter im praktischen Einsatz mit der Kraftstofffördereinrichtung eine Baueinheit
bilden, welche im Inneren eines ebenfalls nicht gezeigten Kraftstoffvorratsbehälters
des Kraftfahrzeuges angeordnet wird, stellt eine derartige sichere Verbindung einen
erheblichen Vorteil dar.
[0029] Sämtliche aus der Beschreibung, den Ansprüchen und Zeichnungen hervorgehenen Merkmale
und Vorteile der Erfindung, einschliesslich konstruktiver Einzelheiten und räumlicher
Anordnungen, können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich
sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0030]
- 1 =
- Filter
- 4 =
- Stützkörper
- 6 =
- Kunststoffgewebe/Filtergewebe
- 8 =
- Seite von 12
- 10 =
- Seite von 12
- 12 =
- Filterkörper
- 13 =
- Schweißnaht
- 14 =
- Pumpenanschlußstutzen
- 16 =
- Zulauföffnung
- 18 =
- erster Teil
- 20 =
- zweiter Teil
- 22 =
- Rohrkörper
- 24 =
- erstes Ende von 22
- 26 =
- zweites Ende von 22
- 28 =
- Ansaugöffnung
- 30 =
- Filtergewebe in 28
- 32 =
- Verstärkung
- 34 =
- Innenschulter
- 36 =
- Anschlußteil
- 38 =
- Innenkante von 16
- 40 =
- Einlaufschräge
- 42 =
- Klemmvorrichtung
- 44 =
- Ansatz an 22
- 46 =
- Langloch
- 48 =
- Schürze
1. Filter (1) für Flüssigkeiten, insbesondere Kraftstoffe, mit einem aus Kunststoff bestehenden
Stützkörper (4), welcher ein Kunststoffgewebe stützt und dazu dient, die einander
gegenüberliegenden Seiten (8, 10) des durch das Filtergewebe (6) gebildeten Filterkörpers
(12) voneinander im Abstand zu halten, und mit einem auf der Außenseite des Filterkörpers
(12) angeordneten Pumpenanschlußstutzen (14), welcher im Inneren des Filterkörpers
(12) eine Zulauföffnung (16) aufweist, wobei der Stützkörper (4) vollständig von Filtergewebe
(6) umschlossen ist und lediglich über die Zulauföffnung (16) und den Pumpenanschlußstutzen
(14) eine Verbindung nach außen aufweist, und wobei der Filter (1) einen ersten, den
Pumpenanschlußstutzen enthaltenden Teil (18) und mindestens einen, in einem Winkel
zu dem ersten Teil angeordneten zweiten Teil (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (18) durch einen Rohrkörper (22) gebildet ist, welcher an seinem ersten
Ende (24) den etwa im rechten Winkel zur Hauptachse des Rohrkörpers (22) angeordneten
Pumpenanschlußstutzen (14) aufweist, und welcher an seinem zweiten Ende (26) mit der
axial verlaufenden Zulauföffnung (16) versehen ist, dass der Rohrkörper (22) dem Pumpenanschlußstutzen
(14) gegenüberliegend eine durch Filtergewebe (30) überdeckte Ansaugöffnung (28) aufweist,
dass der aus dem Stützkörper (4) und dem Filtergewebe (6) bestehende Filterkörper
(12) den zweiten Teil (20) des Filters (1) gebildet, und dass der Filterkörper (12)
in der gewählten Winkelstellung zu dem Rohrkörper (22) fest mit diesem verbunden ist.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung (28) mindestens den Querschnitt des Pumpenanschlußstutzens (14)
aufweist.
3. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrkörper (22) einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
4. Filter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (4) an das die eine Seite (10) des Filterkörpers (12) bildende Filtergewebe
(6) eingespritzt ist.
5. Filter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die andere Seite (8) des Filterkörpers (12) bildende Filtergewebe (6) nur über
eine den Umfang des Filterkörpers (12) teilweise oder vollständig bildende Schweißnaht
(13) mit dem die eine Seite (10) des Filterkörpers (12) bildenden Filtergewebe (6)
verbunden ist.
6. Filter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrkörper (22) an der Zulauföffnung (16) eine, diese umgebende Verstärkung (32)
aufweist, welche eine Innenschulter (34) bildet, und dass sich ein Anschlußteil (36)
des Filterkörpers (12) an der Innenschulter (34) derart abstützt, dass der Strömungsquerschnitt
in der Zulauföffnung (16) unverändert bleibt.
7. Filter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlußteil (36) an der Zulauföffnung (16) des Rohrkörpers (22) durch Ultraschallschweißen
oder dergleichen permanent befestigt ist.
8. Filter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Innenkante (38) der Zulauföffnung (16) eine Einlaufschräge (40) aufweist.
9. Filter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Pumpenanschlußstutzen (14) auf der Außenseite des Rohrkörpers (22) eine
Klemmvorrichtung (42) zur Befestigung des Filters an der Saugseite einer Pumpe vorgesehen
ist.
10. Filter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (42) in einem einstückigen seitlichen Ansatz (44) des Rohrkörpers
(22) ausgebildet ist.
11. Filter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (42) aus einem von einer nach unten gerichteten Schürze (48)
umgebenen Langloch (46) besteht, wobei die Schürze (48) eine geringe Konizität aufweist.
12. Filter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Konizität der Schürze (48) etwa 3° beträgt.
1. Filter (1) for fluids, especially fuels, having a supporting body (4) consisting of
plastics supporting a plastics fabric and serving to keep the opposite sides (8, 10)
of the filter body (12) formed by the filter mesh (6) in a distance from another and
having a pump connection neck (14) provided on the exterior of the filter body (12),
which, in the interior of the filter body (12), is having an inlet opening (16), wherein
the supporting body (4) completely is enclosed in the filter mesh (6) and is having
a connection to the exterior merely by the inlet opening (16) and the pump connection
neck (14) and, wherein the filter (1) is having a first part (18) containing the pump
connection neck and at least one second part (20) positioned in an angle with respect
to the first part, characterised in that the first part (18) is formed by a tubular body (22), which, at its first end (24),
is having the pump connection neck (14) positioned in a substantially right angle
with respect to the main axis of the tubular body (22) and, which, at its second end
(26), is having the axially extending inlet opening (16), in that the tubular body (22) opposite to the pump connection neck (14) is having an intake
opening (28) covered by filter mesh (30), in that the filter body (12) consisting of the supporting body (14) and the filter mesh (6)
is forming the second part (20) of the filter (1) and, in that the filter body (22) is fixedly connected with the tubular body (26) in the chosen
angular position with respect to the same.
2. Filter according to claim 1, characterised in that the intake opening (28) at least is having the cross-section of the pump connection
neck (14).
3. Filter according to claim 1 or 2, characterised in that the tubular body (22) is having a rectangular cross-section.
4. Filter according to any of the preceding claims, characterised in that the supporting body (4) is injection moulded onto the filter mesh (6) forming one
side (10) of the filter body (12).
5. Filter according to claim 4, characterised in that the filter mesh (6) forming the other side (8) of the filter body (12) is connected
with the filter mesh (6) forming the first side (10) of the filter body (12) only
by a weld (13) forming the circumference of the filter body (12) partly or completely.
6. Filter according to any of the preceding claims, characterised in that the tubular body (22) at the inlet opening (16) is having a reinforcement (32) surrounding
the same, which is forming an interior shoulder (34) and, in that a connection piece (36) of the filter body (12) is abutting the interior shoulder
(34) such that the free cross-section of flow in the inlet opening (16) is unchanged.
7. Filter according to claim 6, characterised in that the connection piece (36) is permanently fixed at the inlet opening (16) of the tubular
body (22) by ultrasonic welding or the like.
8. Filter according to claim 6 or 7, characterised in that the outer interior edge (38) of the inlet opening (16) is having an inlet bevel (40).
9. Filter according to any of the preceding claims, characterised in that on the exterior of the tubular body (22) next to the pump connection neck (14) there
is provided a clamping device (32) for mounting the filter on the suction side of
a pump.
10. Filter according to claim 9, characterised in that the clamping device (42) is formed by a unitary lateral projection (44) of the tubular
body (22).
11. Filter according to claim 10, characterised in that the clamping device (22) is consisting of a slot (46) surrounded by a downwardly
extending skirt (48), wherein the skirt (48) is having a slight conicity.
12. Filter according to claim 11, characterised in that the conicity of the skirt (48) is about 3°.
1. Filtre (1) pour liquides, en particulier carburants, comportant un corps de soutien
(4) en matière plastique, qui soutient un tissu synthétique et sert à maintenir à
distance l'un de l'autre les côtés (8, 10) opposés du corps de filtre (12) formé par
le tissu filtrant (6), et comportant une tubulure de raccord de pompe (14) disposée
sur le côté extérieur du corps de filtre (12), laquelle présente à l'intérieur du
corps de filtre (12) une ouverture d'arrivée (16), le corps de soutien (4) étant entièrement
enfermé par le tissu filtrant (6) et présentant une liaison vers l'extérieur uniquement
par l'ouverture d'arrivée (16) et la tubulure de raccord de pompe (14), et le filtre
(1) comportant une première partie (18) contenant la tubulure de raccord de pompe
et au moins une deuxième partie (20) disposée suivant un angle par rapport à la première
partie, caractérisé en ce que la première partie (18) est formée par un corps tubulaire (22) qui comporte, à sa
première extrémité (24), la tubulure de raccord de pompe (14) disposée à peu près
à angle droit par rapport à l'axe principal du corps tubulaire (22), et qui est pourvu,
à sa deuxième extrémité (26), de l'ouverture d'arrivée (16) s'étendant axialement,
en ce que le corps tubulaire (22) présente, à l'opposé de la tubulure de raccord de pompe (14),
une ouverture d'aspiration (28) recouverte par un tissu filtrant (30), en ce que le corps de filtre (12), constitué du corps de soutien (4) et du tissu filtrant (6),
forme la deuxième partie (20) du filtre (1), et en ce que dans la position angulaire choisie par rapport au corps tubulaire (22), le corps
de filtre (12) est relié de manière fixe à celui-ci.
2. Filtre selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture d'aspiration (28) présente au moins la section transversale de la tubulure
de raccord de pompe (14).
3. Filtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps tubulaire (22) présente une section transversale rectangulaire.
4. Filtre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de soutien (4) est injecté sur le tissu filtrant (6) formant un côté (10)
du corps de filtre (12).
5. Filtre selon la revendication 4, caractérisé en ce que le tissu filtrant (6), formant l'autre côté (8) du corps de filtre (12), n'est relié
au tissu filtrant (6) formant un côté (10) du corps de filtre (12), que par un cordon
de soudure (13) formant partiellement ou totalement le pourtour du corps de filtre
(12).
6. Filtre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps tubulaire (22) présente, au droit de l'ouverture d'arrivée (16), un renfort
(32) entourant celle-ci, qui forme un épaulement intérieur (34), et en ce qu'une pièce de raccord (36) du corps de filtre (12) prend appui contre l'épaulement
intérieur (34) de manière que la section d'écoulement reste inchangée dans l'ouverture
d'arrivée (16).
7. Filtre selon la revendication 6, caractérisé en ce que la pièce de raccord (36) est fixée de manière permanente à l'ouverture d'arrivée
(16) du corps tubulaire (22) par soudage aux ultrasons ou de manière similaire.
8. Filtre selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le bord interne (38) extérieur de l'ouverture d'arrivée (16) présente un chanfrein
d'entrée (40).
9. Filtre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le côté extérieur du corps tubulaire (22), outre la tubulure de raccord
de pompe (14), un dispositif de serrage (42) pour la fixation du filtre sur le côté
aspiration d'une pompe.
10. Filtre selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (42) est réalisé dans un appendice (44) latéral d'un seul
tenant du corps tubulaire (22).
11. Filtre selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (42) est constitué d'un trou oblong (46) entouré par un
tablier (48) dirigé vers le bas, le tablier (48) présentant une légère conicité.
12. Filtre selon la revendication 11, caractérisé en ce que la conicité du tablier (48) est d'environ 3°.

