| (19) |
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(11) |
EP 1 232 309 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/011699 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/038643 (31.05.2001 Gazette 2001/22) |
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| (54) |
SCHALLSCHUTZELEMENT SOWIE SCHALLSCHUTZWAND
SOUNDPROOFING ELEMENT AND SOUNDPROOFING WALL
ELEMENT ET ECRAN INSONORISANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
25.11.1999 DE 19956669 23.12.1999 DE 19962393
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.2002 Patentblatt 2002/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Calenberg Ingenieure planmässig elastisch lagern
GmbH |
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31020 Salzhemmendorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WISNIEWSKI, Peter
36124 Eichenzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wagner, Carsten |
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Leine & Wagner Patentanwälte
Burckhardtstrasse 1 30163 Hannover 30163 Hannover (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 202 552 DE-A- 4 131 394 DE-C- 4 422 585
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DE-A- 4 040 583 DE-A- 19 652 871 GB-A- 2 235 942
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- HOECHST AG: "Textiles Schallschutz-System" SCHWEIZER INGENIEUR UND ARCHITEKT, Nr.
38, 1984, Seite 718 XP002161805 in der Anmeldung erwähnt
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schallschutzelement der im Oberbegriff des Anspruchs 1
genannten Art.
[0002] Schallschutzelemente sind, beispielsweise in Form von Schallschutzwänden, allgemein
bekannt und dienen zur Schalldämmung, beispielsweise zur Dämmung von Verkehrslärm,
Baulärm oder Lärm in Fabriken.
[0003] Durch DE 30 04 102 C2 und DE 42 30 786 A1 sind Schallschutzelemente bekannt, die
im wesentlichen starr ausgebildet sind. Diese Schallschutzelemente bieten zwar eine
wirksame Schalldämmung. Nachteilig ist jedoch, daß sie aufgrund ihres hohen Gewichtes
schwer zu handhaben sind.
[0004] Durch DE 196 52 871 C2 ist ein Schallschutzelement bekannt, das eine erste Bahn aus
biegsamem Material und eine zweite Bahn aus biegsamem Material aufweist, wobei die
Bahnen zueinander beabstandet sind und wobei zwischen den Bahnen eine Kammer zur Aufnahme
eines Füllmediums gebildet ist. Bei dem bekannten Schallschutzelement sind die Bahnen
in Form einer flexiblen Hülle ausgebildet, die mit Luft oder anderen Gasen als Füllmedium
aufblasbar ist.Ein Nachteil des bekannten Schallschutzelementes besteht darin, daß
die schalldämmende Wirkung aufgrund des gasförmigen Füllmediums gering ist.
[0005] Ein ähnliches Schallschutzelement ist auch durch DE 44 22 585 C1 bekannt.
[0006] Durch DE 41 31 394 A1 ist ein Schalldämmaterial bekannt, das im wesentlichen starr
ausgebildet ist und zwei Deckschichten aufweist, zwischen denen sich eine Kernschicht
befindet.
[0007] Ferner ist durch DE 40 40 583 A1 ein Schalldämmaterial bekannt, das aus Kunststoffhohlprofilen
besteht, in denen bzw. zwischen denen sich Klärschlamm befindet.
[0008] Durch DE 83 09 535 U1 ist eine schalldämmende Matte bekannt, die zwei Schichten aus
Kunststoffolie aufweist, zwischen denen Kammern zur Aufnahme eines Dämmwerkstoffes
gebildet sind.
[0009] Durch die Zeitschrift "Schweizer Ingenieur und Architekt", 38/1984, S. 718, ist ein
Schallschutzelement der betreffenden Art bekannt, das eine erste Bahn aus biegsamem
Material und eine zweite Bahn aus biegsamem Material aufweist, wobei die Bahnen zueinander
beabstandet sind und wobei die erste Bahn und die zweite Bahn an einander zugewandten
Flächen durch Verbindungsmittel miteinander verbunden sind. Die Bahnen sind bei dem
bekannten Schallschutzelement durch ein Abstandsgewebe gebildet, dessen Abstandsfäden
oder Polfäden die Verbindungsmittel zur Verbindung der Bahnen miteinander bilden.
Die auf diese Weise gebildete biegeweiche Lärmschutzwand weist ausgezeichnete Schalldämmeigenschaften
auf. Nachteilig ist jedoch, daß sie aufwendig und damit teuer in der Herstellung ist.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das bekannte Schallschutzelement nur mit
geringer maximaler Breite herstellbar ist.
[0010] Die Erfindung betrifft ferner eine Schallschutzwand der im Oberbegriff des Anspruchs
47 genannten Art.
[0011] Eine derartige Schallschutzwand ist durch GB 2 305 451 A bekannt. Sie weist ein erstes
Schallschutzelement und wenigstens ein zweites Schallschutzelement auf, wobei das
erste Schallschutzelement und das zweite Schallschutzelement aneinander grenzend angeordnet
sind und wobei zusätzliche Schallschutzmittel vorgesehen sind, die einen Bereich,
in dem das erste und das zweite Schallschutzelement aneinander angrenzen, schallschützend
überspannen. Die zusätzlichen Schallschutzmittel sind bei der aus der Druckschrift
bekannten Schallschutzwand durch Abdeckplatten gebildet, die über Schrauben oder Nieten
mit einem Haltepfosten der Schallschutzwand verbunden sind. Ein Nachteil besteht darin,
daß diese Konstruktion aufwendig und damit teuer in der Herstellung ist und daß die
Abdeckplatte nur eine geringe schalldämmende Wirkung aufweist.
[0012] Ähnliche Schallschutzwände sind ferner noch durch DE 295 13 248 U1, DE 91 13 416.1
U1, DE 197 32 904 A1 und DE 86 12 223 U1 bekannt.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schallschutzelement sowie eine Schallschutzwand
anzugeben, dessen bzw. deren Herstellung vereinfacht und damit kostengünstiger gestaltet
ist und mit dem bzw. mit der eine hohe schalldämmende Wirkung erzielbar ist.
[0014] Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Schallschutzelementes durch die im Anspruch 1
angegebene Lehre und hinsichtlich der Schällschutzwand durch die im Anspruch 49 angegebene
Lehre gelöst.
[0015] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß sich eine ausgezeichnete schalldämmende
Wirkung dadurch erzielen läßt, daß ein Füllmedium aus festem Material mit hoher Dichte,
beispielsweise Sand, Granulat oder dergleichen verwendet wird.
[0016] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, die erste Bahn und die
zweite Bahn derart miteinander zu verbinden, daß wenigstens zwei Kammern gebildet
sind und eine unerwünschte Verformung des Schallschutzelementes bei Befüllung mit
einem Füllmedium aus festem Material verhindert ist.
[0017] Um eine gleichmäßige Verteilung des Füllmediums auf die Kammern zu gewährleisten,
sind die Kammern voneinander getrennt.
[0018] Das erfindungsgemäße Schallschutzelement ermöglicht somit die Verwendung von Füllmedien
aus festen Materialien, die eine erheblich höhere Dichte und damit eine erheblich
höhere schalldämmende Wirkung haben als gasförmige Medien. Somit ist mit dem erfindungsgemäßen
Schallschutzelement eine ausgezeichnete schalldämmende Wirkung erzielt.
[0019] Das erfindungsgemäße Schallschutzelement weist im unbefüllten Zustand ein geringes
Gewicht auf und ist daher leicht handhabbar. Es ist somit vielfältig einsetzbar, beispielsweise
als mobiles Schallschutzelement zur temporären Schalldämmung, beispielsweise im Bereich
von Baustellen.
[0020] Nach dem Aufstellen des Schallschutzelementes wird dieses mit dem Füllmedium befüllt,
so daß die gewünschte schalldämmende Wirkung erzielt ist.
[0021] Nach Gebrauch kann das Füllmedium wieder aus dem Schallschutzelement entnommen werden,
so daß sich hinsichtlich der Handhabbarkeit beim Abbauen des Schallschutzelementes
die gleichen Vorteile ergeben wie beim Aufstellen.
[0022] Durch die Verbindungsbahn ist eine sichere Verbindung der ersten Bahn mit der zweiten
Bahn erzielt, wobei durch den Verzicht auf im wesentlichen starre Verbindungselemente,
beispielsweise aus Metall, das Gewicht des Schallschutzelementes gering gehalten ist.
Die Verbindungsbahn kann aus dem gleichen Material bestehen, wie die erste Bahn und
die zweite Bahn. Sie kann jedoch auch aus einem anderen Material bestehen.
[0023] Eine außerordentlich vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform
sieht vor, daß die Verbindungsbahn entlang der Breitenausdehnung der ersten Bahn und
der zweiten Bahn oder entlang der Höhenausdehnung der ersten Bahn und der zweiten
Bahn abwechselnd mit der ersten Bahn und der zweiten Bahn verbunden ist. Auf diese
Weise ergibt sich entlang der Breitenausdehnung bzw. entlang der Höhenausdehnung der
Bahnen eine gleichmäßige Verbindung und damit im befüllten Zustand eine gleichmäßige
Belastung des Schallschutzelementes durch das Füllmedium. Durch ungleichmäßige Belastungen
hervorgerufene Verformungen oder Beschädigungen des Schallschutzelementes sind auf
diese Weise zuverlässig vermieden.
[0024] Zweckmäßigerweise verbindet bei der vorgenannten Ausführungsform die Verbindungsbahn
die erste Bahn mit der zweiten Bahn im Querschnitt im wesentlichen zickzackförmig
oder mäanderförmig. Auf diese Weise ist die Gleichmäßigkeit der Verbindung der ersten
Bahn mit der zweiten Bahn noch weiter verbessert.
[0025] Grundsätzlich kann die Verbindungsbahn eine beliebige geeignete Form haben. Beispielsweise
kann sich die Verbindungsbahn nur über einen Teil der Breite der ersten Bahn und/oder
der zweiten Bahn erstrecken, so daß die beiden Bahnen nur über einen Teil ihrer Breite
miteinander verbunden sind, was je nach Anwendungsfall ausreichend sein kann. Es ist
auch möglich, mehrere aneinander angrenzende oder zueinander beabstandete Verbindungsbahnen
vorzusehen. Vorteilhafterweise erstreckt sich die Verbindungsbahn jedoch über einen
wesentlichen Teil der Breite der ersten und/oder der zweiten Bahn, vorzugsweise im
wesentlichen über die gesamte Breite der ersten Bahn und/oder der zweiten Bahn. Bei
dieser Ausführungsform ist die erste Bahn mit der zweiten Bahn über einen wesentlichen
Teil der Breite bzw. die gesamte Breite der Bahnen miteinander verbunden. Auf diese
Weise ergibt sich auch bei Befüllung mit Füllmedien höherer Dichte eine hohe Stabilität
des Schallschutzelementes.
[0026] Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn sich die Verbindungsbahn nur über einen Teil
der Höhe der ersten Bahn und/oder der zweiten Bahn erstreckt. Die Stabilität des Schallschutzelementes
läßt sich jedoch dadurch weiter verbessern, daß sich die Verbindungsbahn über einen
wesentlichen Teil der Höhe der ersten Bahn und/oder der zweiten Bahn, vorzugsweise
im wesentlichen über die gesamte Höhe der ersten Bahn und/oder der zweiten Bahn, erstreckt,
wie dies eine andere Weiterbildung vorsieht.
[0027] Zweckmäßigerweise ist die Verbindungsbahn mit der ersten Bahn und der zweiten Bahn
an zueinander beabstanden, vorzugsweise im wesentlichen zueinander gleich beabstandeten
Verbindungsstellen verbunden.
[0028] Die Verbindungsstellen können in beliebiger geeigneter Weise ausgebildet sein, beispielsweise
punktförmig. Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß die Verbindungsstellen
linienförmig oder streifenförmig ausgebildet und vorzugsweise zueinander parallel
sind. Durch die linienförmige oder streifenförmige Verbindung ist ein Abreißen der
Bahnen voneinander auch bei Befüllung mit einem Füllmedium hoher Dichte zuverlässig
vermieden.
[0029] Eine Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform sieht vor, daß die linien- oder
streifenförmigen Verbindungsstellen im wesentlichen vertikal verlaufen.
[0030] Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß die Verbindungsbahn derart mit der ersten
Bahn und der zweiten Bahn verbunden ist, daß die Kammern nach oben offen sind.
[0031] Bei dieser Ausführungsform ist das Befüllen das Schallschutzelementes mit dem Füllmedium
besonders einfach gestaltet. Es erfolgt durch Einfüllen des Füllmediums von oben in
die Kammern.
[0032] Zweckmäßigerweise sind die Einfüllöffnungen jedoch durch mit dem Schallschutzelement
verbundene, insbesondere an dieses angeformte Verschließmittel verschließbar.
[0033] Bei der vorgenannten Ausführungsform können die Verschließmittel in beliebiger geeigneter
Weise ausgebildet sein. Eine Weiterbildung sieht vor, daß die Verschließmittel wenigstens
eine Klappe oder Lasche aus biegsamem Material aufweisen, die in ihrer Verschließlage
fixierbar ist. Diese Ausführungsform ist einfach und damit kostengünstig herstellbar.
[0034] Hierbei kann zum Verschließen wenigstens einiger der Einfüllöffnungen eine gemeinsame
Klappe oder Lasche vorgesehen sein. Auf diese Weise ist der Aufbau des Schallschutzelementes
weiter vereinfacht und damit noch kostengünstiger gestaltet.
[0035] Die Klappe oder Lasche kann bei den vorgenannten Ausführungsformen in beliebiger
geeigneter Weise in ihrer Verschließlage fixiert werden, beispielsweise durch Druckknöpfe
oder dergleichen. Vorteilhafterweise ist die Klappe oder Lasche mittels eines Klettverschlusses
in ihrer Verschließlage fixierbar, wie dies eine Ausführungsform vorsieht. Auf diese
Weise ist das Verschließen der Einfüllöffnungen erleichtert.
[0036] Grundsätzlich kann das Füllmedium durch die Einfüllöffnung wieder entnommen werden,
beispielsweise durch Ausschütten. Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß entfernt
von der Einfüllöffnung wenigstens eine verschließbare Auslaßöffnung für das Füllmedium
vorgesehen ist. Bei dieser Ausführungsform ist das Entnehmen des Füllmediums erleichtert.
[0037] Bei der vorgenannten Ausführungsform kann für alle Kammern eine gemeinsame Auslaßöffnung
vorgesehen sein. Zweckmäßigerweise ist jedoch für jede Kammer eine verschließbare
Auslaßöffnung für das Füllmedium vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform kann das Füllmedium
getrennt aus den einzelnen Kammern entnommen oder abgelassen werden.
[0038] Entsprechend den jeweiligen Anforderungen können Verschließmittel zum Verschließen
der Auslaßöffnungen in beliebiger geeigneter Weise ausgebildet sein. Eine besonders
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß die oder jede Auslaßöffnung mittels eines
Schraubverschlusses verschließbar ist. Auf diese Weise ist das Ablassen des Füllmediums
aus dem Schallschutzelement weiter erleichtert.
[0039] Das biegsame Material der ersten Bahn und der zweiten Bahn und der Verbindungsbahn
ist entsprechend den jeweiligen Anforderungen in weiten Grenzen wählbar, wobei die
Bahnen aus dem gleichen biegsamen Material oder aus unterschiedlichen Materialien
bestehen können, beispielsweise aus Kunststoffolien oder -planen. Gemäß einer besonders
vorteilhaften Weiterbildung ist das biegsame Material der ersten Bahn und/oder der
zweiten Bahn und/oder der Verbindungsbahn ein Gewebe oder Gewirke. Aufgrund der Gewebe-
oder Gewirkestruktur ist eine Beschädigung der Bahnen auch bei Befüllung Füllmedien
hoher Dichte und häufiger Benutzung des Schallschutzelementes vermieden. Auf diese
Weise ist das Schallschutzelement besonders widerstandsfähig und langlebig.
[0040] Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn das biegsame Material unbeschichtet ist. Die
Eigenschaften des Schallschutzelementes lassen sich jedoch dadurch weiter verbessern,
daß die erste Bahn und/oder die zweite Bahn und/oder die Verbindungsbahn eine einseitige
oder zweiseitige Beschichtung aufweist bzw. aufweisen.
[0041] Bei der vorgenannten Ausführungsform kann die Beschichtung eine Schicht aus PVC aufweisen,
wie dies eine Weiterbildung vorsieht. Durch die Schicht aus PVC ist die Entflammbarkeit
des Schallschutzelementes erschwert. Außerdem sind die Thermostabilität und die UV-Beständigkeit
verbessert.
[0042] Zusätzlich oder anstelle der Schicht aus PVC kann die Beschichtung eine Schicht aus
einem schwer entflammbaren Material aufweisen, wie dies eine andere Ausführungsform
vorsieht. Auf diese Weise ist der Flammschutz weiter verbessert.
[0043] Zweckmäßigerweise weist die Beschichtung an ihrer Oberfläche eine Lackschicht auf,
so daß die Oberfläche des Schallschutzelementes kratzfest und schmutzabweisend gestaltet
ist. Außerdem ist so das Eindringen von Schmutz und Mikroorganismen in die Bahnen
erschwert. Um das Schallschutzelement optisch ansprechender zu gestalten, kann die
Lackschicht beispielsweise bedruckt werden, z. B. mit einem Werbeaufdruck. Es sind
beliebige Lacke einsetzbar, beispielsweise Acrylate und Fluorpolymersysteme. Ein weiterer
Vorteil der Lackschicht besteht darin, daß die Witterungsbeständigkeit des Schallschutzelementes
verbessert ist.
[0044] Die Verbindungsbahn kann mit der ersten Bahn und der zweiten Bahn entsprechend den
jeweiligen Anforderungen in vielfältiger Weise verbunden sein, beispielsweise formschlüssig
durch Vernieten. Zweckmäßigerweise ist die Verbindungsbahn jedoch mit der ersten Bahn
und der zweiten Bahn verschweißt oder verklebt. Dies erleichtert die Herstellung des
erfindungsgemäßen Schallschutzelementes.
[0045] Bei entsprechender Abdichtung der oder jeder Kammer des Schallschutzelementes kann
als Füllmedium ein gasförmiges oder flüssiges Medium verwendet werden. Zweckmäßigerweise
ist das Füllmedium jedoch ein schüttfähiges Medium. Auf diese Weise ist das Befüllen
des Schallschutzelementes einfach gestaltet, und ein Entweichen oder Auslaufen des
Füllmediums ist zuverlässig verhindert. Besonders bevorzugt sind hierbei Füllmedien
mit hoher Dichte, bei denen sich eine besonders gute schalldämmende Wirkung ergibt.
[0046] Das Füllmedium kann beispielsweise Sand, Granulat oder dergleichen aufweisen, wie
dies eine andere Weiterbildung vorsieht. Es kann auch eine Mischung verschiedener
Füllmedien, beispielsweise von Sand mit zerkleinertem Schrott, verwendet werden.
[0047] Bei entsprechender Ausbildung des Schallschutzelementes und Verwendung eines geeigneten
Füllmediums kann das erfindungsgemäße Schallschutzelement selbsttragend ausgebildet
sein. Insbesondere bei Verwendung von Füllmedien hoher Dichte ist es jedoch vorteilhaft,
daß eine Tragkonstruktion zum Halten des Schallschutzelementes vorgesehen ist. Auf
diese Weise sind auch bei Verwendung solcher Füllmedien großflächige Schallschutzelemente
realisierbar.
[0048] Die Tragkonstruktion kann bei der vorgenannten Ausführungsform entsprechend den jeweiligen
Anforderungen in vielfältiger Weise ausgebildet sein, beispielsweise rahmenartig.
Eine Weiterbildung sieht vor, daß die Tragkonstruktion zwei zueinander beabstandete
seitliche Stützen aufweist. Bei dieser Ausführungsform ist das Schallschutzelement
seitlich gehalten, so daß sich ein stabiler Aufbau ergibt.
[0049] Die Stabilität läßt sich noch weiter verbessern, wenn die Tragkonstruktion einen
Querträger aufweist, der die seitlichen Stützen miteinander verbindet.
[0050] Bei den vorgenannten Ausführungsformen kann das Schallschutzelement in beliebiger
geeigneter Weise an den seitlichen Stützen bzw. an dem Querträger gehalten sein, beispielsweise
mittels Ösen an Haken eingehängt sein, die an den Stützen bzw. dem Querträger angebracht
sind. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß das Schallschutzelement
mittels einer Keder/Nut-Verbindung mit den seitlichen Stützen und/oder dem Querträger
verbunden ist. Auf diese Weise ist ein Formschluß zwischen dem Schallschutzelement
und der Tragkonstruktion erzielt, so daß das Schallschutzelement besonders sicher
an der Tragkonstruktion gehalten ist.
[0051] Eine außerordentlich vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht
Spannmittel zum Spannen des Schallschutzelementes vor. Bei dieser Ausführungsform
ist aufgrund der Spannwirkung der Spannmittel eine besonders gleichmäßige Verteilung
des Füllmediums in dem Schallschutzelement erzielbar, und die Gefahr unerwünschter
Verformungen des Schallschutzelementes beim Befüllen ist weiter verringert.
[0052] Bei der vorgenannten Ausführungsform kann das Schallschutzelement mittels der Spannmittel
in vertikaler und/oder horizontaler Richtung spannbar sein.
[0053] Gemäß einer anderen Ausführungsform weisen die Spannmittel ein erstes Teil zum Halten
des Schallschutzelementes an einem Rand und ein zweites Teil zum Halten des Schallschutzelementes
an einem in einer Spannrichtung gegenüberliegenden Rand auf, wobei das erste Teil
und das zweite Teil zum Spannen des Schallschutzelementes relativ zueinander verstellbar
und in ihrer jeweiligen Verstellage fixierbar sind. Diese Ausführungsform ist einfach
im Aufbau und damit kostengünstig herstellbar.
[0054] Eine Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform sieht vor, daß das erste Teil
ein Halteteil ist, das das Schallschutzelement an seinem unteren Rand ortsfest hält,
und daß das zweite Teil durch den Querträger gebildet ist, der in Spannrichtung relativ
zu dem Halteteil verstellbar ist und das Schallschutzelement an seinem oberen Rand
hält. Bei dieser Ausführungsform erfolgt das Spannen des Schallschutzelementes durch
Verstellung des Querträgers in Vertikalrichtung relativ zu dem Halteteil.
[0055] Hierbei kann die Verstellung des Querträgers relativ zu dem Halteteil in beliebiger
geeigneter Weise erfolgen. Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der Querträger
jeweils über eine Schraubvorrichtung, insbesondere eine Stellschraube oder eine Spindel,
mit den seitlichen Stützen verbunden und mittels der Schraubvorrichtungen relativ
zu dem Halteteil verstellbar ist. Diese Ausführungsform ist einfach bedienbar und
robust im Aufbau.
[0056] Gemäß einer anderen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre weist das Schallschutzelement
an seinem unteren Rand ein Dichtelement auf, das das Schallschutzelement von unten
dichtend umgreift. Durch das Dichtelement ist ein Eindringen von Feuchtigkeit in die
Bahnen zuverlässig vermieden, so daß die Witterungsbeständigkeit des Schallschutzelementes
weiter verbessert ist.
[0057] Hierbei ist das Dichtelement vorzugsweise im Querschnitt im wesentlichen U-förmig
ausgebildet, wobei das Dichtelement zweckmäßigerweise durch eine Plane oder Folie
gebildet ist, die mit dem Schallschutzelement vorzugsweise durch Verkleben oder Verschweißen
verbunden ist. Diese Ausführungsform ist besonders einfach und damit kostengünstig
herstellbar.
[0058] Das Dichtelement kann jedoch auch durch eine Beschichtung gebildet sein, wie dies
eine andere Ausführungsform vorsieht.
[0059] Form und Größe des erfindungsgemäßen Schallschutzelementes sind in weiten Grenzen
wählbar. Das Schallschutzelement kann beispielsweise in beliebiger Weise gebogen oder
gekrümmt sein, beispielsweise im Querschnitt kreisförmig oder halbkreisförmig ausgebildet
sein. Es kann auch als Schallschutzgehäuse ausgebildet sein und eine Schallquelle
vollständig umgeben. Hierzu kann das Schallschutzelement beispielsweise würfelförmig
oder kuppelförmig ausgebildet sein. Eine Ausführungsform sieht jedoch vor, daß das
Schallschutzelement im wesentlichen eben ausgebildet ist. Um eine Schallquelle abzuschirmen,
können bei dieser Ausführungsform mehrere erfindungsgemäße Schallschutzelemente aneinander
anschließend um die Schallquelle gruppiert sein und so eine Schallschutzwand bilden.
[0060] Ferner sieht eine andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre vor, daß zusätzlich
zu der ersten und der zweiten Bahn wenigstens eine weitere Bahn vorgesehen ist und
daß die weitere Bahn zu der angrenzenden ersten oder zweiten Bahn beabstandet und
durch Verbindungsmittel mit dieser verbunden ist. Auf diese Weise ergibt sich ein
mehrschaliger Aufbau, durch den die schalldämmende Wirkung weiter verbessert ist.
Hierbei können die Verbindungsmittel so ausgebildet sein wie die Verbindungsmittel
zur Verbindung der ersten Bahn mit der zweiten Bahn.
[0061] Um die schalldämmende Wirkung des Schallschutzelementes in einem Bereich zu verbessern,
in dem das Schallschutzelement an den Boden angrenzt, sieht eine zweckmäßige Weiterbildung
wenigstens eine taschenförmige Aufnahme für ein Füllmedium oder eine Begrünung vor,
die vor dem Schallschutzelement in einem Bereich angeordnet ist, in dem das Schallschutzelement
mit seiner Unterkante an den Boden grenzt.
[0062] Zweckmäßigerweise ist die taschenförmige Aufnahme nach oben offen ausgebildet und/oder
besteht aus einem biegsamen Material, wie dies Weiterbildungen vorsehen.
[0063] Um die schalldämmende Wirkung durch die taschenförmige Aufnahme weiter zu verbessern,
sieht eine Weiterbildung vor, daß beiderseits des Schallschutzelementes vor diesem
jeweils eine taschenförmige Aufnahme vorgesehen ist, wobei die Aufnahmen miteinander
verbunden sind und das Schallschutzelement an dessen Unterkante im wesentlichen formschlüssig
umgreifen.
[0064] Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schallschutzwand
sind in den Ansprüche 50 bis 54 angegeben.
[0065] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten stark schematisierten Zeichnung
näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
[0066] Es zeigt:
- Fig. 1
- in schematischer Perspektivdarstellung einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen
Schallschutzelement, das aus einer ersten Bahn und einer zweiten Bahn besteht, die
zueinander beabstandet und mittels einer Verbindungsbahn miteinander verbunden sind,
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht von vorne auf das Schallschutzelement gemäß Fig. 1, das
durch eine Tragkonstruktion gehalten ist,
- Fig. 3
- einen schematischen Schnitt entlang einer Linie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- in schematischer Perspektivansicht eine Einzelheit im Bereich der Verbindung einer
der seitlichen Stützen mit dem Querträger der Tragkonstruktion.
- Fig. 5
- in stark schematisierter Darstellung einen Horizontalschnitt durch eine Schallschutzwand,
die aus aneinander angrenzend angeordneten erfindungsgemäßen Schallschutzelementen
besteht, wobei zusätzliche Schallschutzmittel durch ein zusätzliches Schallschutzelement
gebildet sind und
- Fig. 6
- in stark schematisierter Darstellung einen Vertikalschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Schallschutzelementes, bei dem die zusätzlichen Schallschutzmittel
durch taschenförmige Aufnahmen gebildet sind.
[0067] In Fig. 1 ist ein Schallschutzelement 2 dargestellt, das eine erste Bahn 4 und eine
zweite Bahn 6 aus biegsamem Material aufweist, die zueinander beabstandet sind und
an einander zugewandten Flächen durch Verbindungsmittel miteinander verbunden sind,
die bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine Verbindungsbahn 8 aus biegsamem Material
gebildet sind.
[0068] Das biegsame Material der Bahnen 4, 6, 8 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus
einem Polyestergewebe, das eine beidseitige Beschichtung aufweist. Die Beschichtung
weist eine Schicht aus PVC auf, durch die die Entflammbarkeit erschwert und die Thermostabilität
und UV-Beständigkeit der Bahnen 4, 6, 8 verbessert ist. An ihrer Oberfläche weist
die Beschichtung eine Lackschicht aus einem Fluorpolymer auf, durch die die Oberfläche
des Schallschutzelementes 2 kratzfest und schmutzabweisend gestaltet und ein Eindringen
von Schmutz und Mikroorganismen verhindert ist. Die einander abgewandten Flächen der
Bahnen 4, 6 können bedruckt sein.
[0069] Die Verbindungsbahn 8 ist entlang der Breitenausdehnung der ersten Bahn und der zweiten
Bahn, also in Fig. 1 in Richtung eines Pfeiles 10 abwechselnd mit der ersten Bahn
4 und der zweiten Bahn 6 verbunden, derart, daß die Verbindungsbahn 8 die erste Bahn
4 mit der zweiten Bahn 6 im wesentlichen zickzackförmig bzw. mäanderförmig verbindet.
Die Verbindung der Verbindungsbahn 8 mit der ersten Bahn 4 und der zweiten Bahn 6
erfolgt durch Verschweißen an streifenförmigen, im wesentlichen vertikal verlaufenden
Verbindungsstellen, von denen in der Zeichnung lediglich eine Verbindungsstelle mit
dem Bezugszeichen 12 versehen ist.
[0070] Durch die zickzackförmige bzw. mäanderförmige Verbindung der Verbindungsbahn 8 der
ersten Bahn 4 und der zweiten Bahn 6 ist eine Mehrzahl nebeneinander angeordneter,
nach oben offener Kammern mit im wesentlichen gleichem Volumen gebildet, von denen
in der Zeichnung lediglich zwei Kammern mit den Bezugszeichen 14, 16 versehen sind,
die über an ihrem oberen Ende gebildete Einfüllöffnungen 18, 20 mit einem Füllmedium
befüllbar sind. Das Füllmedium ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch Sand gebildet,
wodurch sich eine besonders gute schalldämmende Wirkung ergibt.
[0071] Aus der Zeichnung ist nicht ersichtlich und deshalb wird hier erläutert, daß sich
die Verbindungsbahn 8 im wesentlichen über die gesamte Höhe, also in Fig. 1 in Richtung
eines Pfeiles 22, sowie im wesentlichen über die gesamte Breite, also in Richtung
des Pfeiles 10 in Fig. 1, der ersten Bahn 4 und der zweiten Bahn 6 erstreckt. Auf
diese Weise ist im wesentlichen über die gesamte Höhe und die gesamte Breite der ersten
Bahn 4 und der zweiten Bahn 6 eine gleichmäßige Verbindung der Bahnen 4, 6 miteinander
erzielt. Das Schallschutzelement 2, das bei dem Ausführungsbeispiel biegeweich ausgebildet
ist, weist daher eine hohe Stabilität auf, so daß auch bei Befüllung mit Füllmedien
hoher Dichte Beschädigungen im Bereich der Verbindungsstellen 12 zuverlässig vermieden
sind. Außerdem ergibt sich eine gleichmäßige Verteilung des Füllmediums in dem Schallschutzelement
2 im befüllten Zustand.
[0072] Fig. 2 zeigt eine Ansicht von vorne auf das Schallschutzelement 2, das bei diesem
Ausführungsbeispiel eine Tragkonstruktion aufweist, die aus zwei seitlichen Stützen
24, 26 und einem Querträger 28 besteht, der die Stützen 24, 26 miteinander verbindet.
Ferner weist die Tragkonstruktion bei diesem Ausführungsbeispiel ein Halteteil 30
auf, das mit den seitlichen Stützen 24, 26 fest verbunden ist und das Schallschutzelement
2 an seinem unteren Rand 32 ortsfest hält. Der Querträger 28 hält das Schallschutzelement
2 an seinem oberen Rand und ist in weiter unten anhand von Fig. 4 näher erläuterter
Weise relativ zu dem Halteteil 30 in Richtung eines Doppelpfeiles 36 vertikal verstellbar
und in seiner jeweiligen Verstellage fixierbar und bildet so Spannmittel zum Spannen
der miteinander verbundenen Bahnen 4, 6, 8.
[0073] Das Schallschutzelement 2 weist an seinen Seiten sowie an seinem oberen Ende Kederwülste
38, 40, 42 auf, die formschlüssig in komplementär geformte Nuten in den Stützen 24,
26 bzw. dem Querträger 28 eingreifen, so daß das Schallschutzelement 2 über eine Keder/Nut-Verbindung
sicher mit der Tragkonstruktion verbunden ist.
[0074] Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß sich die streifenförmigen Verbindungsstellen 12 im
wesentlichen über die gesamte Höhe der Bahnen 4, 6 erstrecken, derart, daß die Verbindungsbahn
8 die Bahnen 4, 6 im wesentlichen über die gesamte Höhe der Bahnen 4, 6 miteinander
verbindet.
[0075] Im Bereich der Einfüllöffnungen 18, 20 weist das Schallschutzelement 2 Verschließmittel
auf, die durch eine mit der zweiten Bahn 6 verbundene und an ihrem oberen Rand 44
angelenkte und in Fig. 2 aus der Zeichenebene herausklappbare Klappe 46 gebildet sind,
die die in Fig. 2 dem Betrachter zugewandten Einfüllöffnungen der nebeneinander liegenden
Kammern 14, 16 sowie der weiteren Kammern verschließt. In ihrer in Fig. 2 dargestellten
Verschließlage ist die Klappe 46 mittels eines nicht dargestellten Klettverschlusses
an der zweiten Bahn 6 fixierbar.
[0076] Im Bereich ihres unteren Endes weisen die Kammern Auslaßöffnungen für das Füllmedium
auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel durch Schraubverschlüsse verschließbar sind,
von denen in Fig. 2 lediglich ein Schraubverschluß mit dem Bezugszeichen 48 versehen
ist.
[0077] Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang einer Linie III-III in Fig. 2. Es ist ersichtlich,
daß die Kederwülste 38, 40 der miteinander verbundenen Bahnen 4, 6, 8 in komplementär
geformte Nuten 48, 50 der seitlichen Stützen 24, 26 eingreifen. Die seitlichen Stützen
24, 26 sind bei diesem Ausführungsbeispiel durch Vollprofilteile gebildet. Sie können
jedoch auch durch Hohlprofilteile gebildet sein.
[0078] Ferner ist aus Fig. 3 ersichtlich, daß sich die Verbindungsbahn im wesentlichen über
die gesamte Breite der Bahnen 4, 6 erstreckt und diese zickzackförmig bzw. mäanderförmig
miteinander verbindet. Die in Fig. 2 dem Betrachter abgewandten Kammern, beispielsweise
die Kammer 14, weisen ebenfalls Auslaßöffnungen auf, die durch Schraubverschlüsse
verschlossen sind, von denen in Fig. 3 lediglich ein Schraubverschluß mit dem Bezugszeichen
52 versehen ist.
[0079] Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Einzelheit im Bereich der Verbindung
des Querträgers 28 mit der seitlichen Stütze 24. Die Stütze 24 weist einen U-förmigen
Bügel 56 auf, der über Steckbolzen 58, 60 mit der Stütze 24 verbunden ist. Der Querträger
28 ist mit seinem freien Ende zwischen den Schenkeln des U-förmigen Bügels 56 aufgenommen
und über eine Stellschraube 60 in Vertikalrichtung verstellbar mit der Stütze 24 verbunden.
[0080] Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Schallschutzelementes 2 ist wie folgt:
[0081] Das Schallschutzelement 2 weist im unbefüllten Zustand ein geringes Gewicht auf,
so daß es leicht transportierbar und handhabbar ist. Zur Abschirmung von Schall wird
das Schallschutzelement 2 im Bereich der Schallquelle entsprechend positioniert. Dann
werden die Kammern 14, 16 sowie die weiteren Kammern über die zugeordneten Einfüllöffnungen
18, 20 mit Sand als Füllmedium befüllt. Um eine Ansammlung des Füllmediums im unteren
Bereich der Kammern zu vermeiden, wird das Schallschutzelement 2 zuvor durch vertikale
Verstellung des Querträgers 28 in Vertikalrichtung vorgespannt. Auf diese Weise ist
ein "Durchsacken" des Sandes und eine unerwünschte Ansammlung im unteren Bereich der
Kammern 14, 16 vermieden. Durch die auf diese Weise erzielte gleichmäßige Verteilung
des Sandes in den Kammern 14, 16 ist über die gesamte Fläche des im wesentlichen eben
ausgebildeten Schallschutzelementes 2 im wesentlichen die gleiche schalldämmende Wirkung
erzielt. Außerdem ergibt sich auf diese Weise eine gleichmäßige Belastung der Verbindungsstellen
12, so daß eine Beschädigung des Schallschutzelementes 2 in diesen Bereichen vermieden
ist.
[0082] Nach dem Befüllen der Kammern 14, 16 und der weiteren Kammern mit Sand werden die
Einfüllöffnungen 18, 20 und die weiteren Einfüllöffnungen mittels der Klappe 46 verschlossen
und die Klappe 46 mittels der Klettverschlüsse in ihrer Verschließlage fixiert. Auf
diese Weise ist ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Kammern 14, 16 zuverlässig
vermieden.
[0083] Das erfindungsgemäße Schallschutzelement 2 weist aufgrund des Füllmediums hoher Dichte
eine besonders gute schalldämmende Wirkung auf.
[0084] Nach Gebrauch des Schallschutzelementes 2 kann der Sand durch Öffnen der Schraubverschlüsse
48, 54 und der weiteren Schraubverschlüsse abgelassen werden. Das Schallschutzelement
2 kann dann wieder einfach gehandhabt und abtransportiert werden.
[0085] Fig. 5 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine allgemein mit 100 bezeichnete Schallschutzwand,
die aus dem Schallschutzelement 2 gemäß den Figuren 1 bis 4 sowie einem weiteren Schallschutzelement
102 besteht. Das Schallschutzelement 102 ist so aufgebaut, wie dies anhand der Fig.
1 - 4 für das Schallschutzelement 2 beschrieben worden ist. Die Schallschutzelemente
2, 102 sind benachbart zueinander und aneinander angrenzend angeordnet, wobei das
Schallschutzelement 102 miteinander verbundene Bahnen 104, 106, 108 aufweist, die
an ihrer dem Schallschutzelement 2 zugewandten Seite an der Stütze 26 und an ihrer
dem Schallschutzelement 2 abgewandten Seite an einer Stütze 126 gehalten sind.
[0086] Die Schallschutzelemente 2, 102 weisen im Bereich ihrer Ränder Verbindungsmittel
zur Verbindung mit zusätzlichen Schallschutzmitteln auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel
durch ein zusätzliches Schallschutzelement 202 gebildet sind. Das zusätzliche Schallschutzelement
202 ist in zu den Schallschutzelementen 2, 102 entsprechender Weise aufgebaut und
weist Bahnen 204, 206 auf, die über eine Verbindungsbahn 208 miteinander verbunden
sind. Die in den Schallschutzelementen 2, 102 und dem zusätzlichen Schallschutzelement
202 gebildeten Kammern sind bei Benutzung der Schallschutzwand 100 mit einem Füllmedium
befüllt, beispielsweise mit Wasser.
[0087] Die Verbindungsmittel zur Verbindung der Schallschutzelemente 2, 102 mit dem zusätzlichen
Schallschutzelemente 202 sind bei diesem Ausführungsbeispiel durch Klettverschlüsse
gebildet, die bei 210, 212 angeordnet sind. Mittels der Klettverschlüsse, die über
die gesamte Höhe der Schallschutzelemente 2, 102 verlaufen, ist das zusätzliche Schallschutzelement
202 mit den Schallschutzelementen 2, 102 kraftschlüssig und lösbar verbindbar. Es
erstreckt sich über die gesamte Höhe der Schallschutzelemente 2, 102 und überspannt,
wie aus Fig. 5 ersichtlich, den Bereich, in den die Schallschutzelemente 2, 102 aneinander
angrenzen, vollständig. Auf diese Weise ist im Bereich der Stütze 26 die Bildung einer
Schallbrücke vermieden, so daß die Schallschutzwand 100 insgesamt eine hohe schalldämmende
Wirkung aufweist.
[0088] In entsprechender Weise können im Bereich der Ränder der Schallschutzelemente 2,
102 weitere Klettverschlußteile 214, 216 angeordnet sein, um die Schallschutzwand
100 durch Hinzufügung weiterer Schallschutzelemente zu vergrößern und in den Bereichen,
in denen jeweils benachbarte Schallschutzelemente aneinander angrenzen, zusätzliche
Schallschutzmittel, beispielsweise in Form zusätzlicher Schallschutzelemente 202,
hinzuzufügen.
[0089] Fig. 6 zeigt einen Vertikalschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schallschutzelementes 2. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die zusätzlichen Schallschutzmittel
durch zwei nach oben offene, taschenförmige Aufnahmen 218, 220 gebildet, die zur Aufnahme
von Begrünungen 222, 224 vorgesehen sind. Die taschenförmigen Aufnahmen 218, 220 sind
über eine Materialbahn 226 miteinander verbunden und umgreifen das Schallschutzelement
2 an dessen Unterkante im wesentlichen formschlüssig, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
Auf diese Weise reichen die durch die taschenförmigen Aufnahmen 218, 220 gebildeten
zusätzlichen Schallschutzmittel in einen Bereich hinein, in dem das Schallschutzelement
2 mit seiner Unterkante an den Boden angrenzt. Auf diese Weise ist in diesem Bereich
die Bildung einer Schallbrücke vermieden und die schalldämmende Wirkung verbessert.
1. Schallschutzelement zur Bildung einer Schallschutzwand,
mit einer ersten Bahn (4) aus biegsamem Material und einer zweiten Bahn (6) aus biegsamem
Material,
wobei die Bahnen (4, 6) zueinander beabstandet und an einander zugewandten Flächen
durch Verbindungsmittel miteinander verbunden sind
und wobei zwischen den Bahnen wenigstens eine Kammer zur Aufnahme eines Füllmediums
gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsmittel wenigstens eine Verbindungsbahn (8) aus biegsamem Material
aufweisen,
daß die Verbindungsbahn (8) derart mit der ersten Bahn (4) und der zweiten Bahn (6) verbunden
ist, daß eine Mehrzahl nebeneinander angeordneter, nach oben offener Kammern (14,
16) gebildet ist und
daß die Kammern (14, 16) voneinander getrennt sind und jeweils eine verschließbare Einfüllöffnung
(18, 20) für das Füllmedium aufweisen.
2. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbahn (8) entlang der Breitenausdehnung der ersten Bahn (4) und der
zweiten Bahn (6) oder entlang der Höhenausdehnung der ersten Bahn (4) und der zweiten
Bahn (6) abwechselnd mit der ersten Bahn (4) und der zweiten Bahn (6) verbunden ist.
3. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbahn (8) die erste Bahn (4) mit der zweiten Bahn (6) im Querschnitt
im wesentlichen zickzackförmig oder mäanderförmig verbindet.
4. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verbindungsbahn (8) über einen wesentlichen Teil der Breite der ersten Bahn
(4) und/oder zweiten Bahn (6), vorzugsweise im wesentlichen über die gesamte Breite
der ersten Bahn (4) und/oder der zweiten Bahn (6), erstreckt.
5. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verbindungsbahn (8) über einen wesentlichen Teil der Höhe der ersten Bahn
(4) und/oder der zweiten Bahn (6), vorzugsweise im wesentlichen über die gesamte Höhe
der ersten Bahn (4) und/oder der zweiten Bahn (6) erstreckt.
6. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbahn (8) mit der ersten Bahn (4) und der zweiten Bahn (6) an zueinander
beabstandeten, vorzugsweise zueinander im wesentlichen gleich beabstandeten Verbindungsstellen
(12), verbunden ist.
7. Schallschutzelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen (12) linienförmig oder streifenförmig ausgebildet und vorzugsweise
zueinander parallel sind.
8. Schallschutzelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die linien- oder streifenförmigen Verbindungsstellen (12) im wesentlichen vertikal
verlaufen.
9. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (14, 16) nach oben offen sind.
10. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnungen (18, 20) durch mit dem Schallschutzelement (2) verbundene, insbesondere
an dieses angeformte Verschließmittel verschließbar sind.
11. Schallschutzelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließmittel wenigstens eine Klappe (46) oder Lasche aus biegsamem Material
aufweisen, die in ihrer Verschließlage fixierbar ist.
12. Schallschutzelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen wenigstens einiger der Einfüllöffnungen (18, 20) eine gemeinsame
Klappe (46) oder Lasche vorgesehen ist.
13. Schallschutzelement nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (46) oder Lasche mittels eines Klettverschlusses in ihrer Verschließlage
fixierbar ist.
14. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine verschließbare Auslaßöffnung für das Füllmedium vorgesehen ist.
15. Schallschutzelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kammer (14, 16) eine verschließbare Auslaßöffnung für das Füllmedium aufweist.
16. Schallschutzelement nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede Auslaßöffnung mittels eines Schraubverschlusses (48, 54) verschließbar
ist.
17. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Material der ersten Bahn (4) und/oder der zweiten Bahn (6) und/oder
der Verbindungsbahn (8) ein Gewebe oder Gewirke ist.
18. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Bahn (4) und/oder die zweite Bahn (6) und/oder die Verbindungsbahn (8)
eine einseitige oder zweiseitige Beschichtung aufweist bzw. aufweisen.
19. Schallschutzelement nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung eine Schicht aus PVC aufweist.
20. Schallschutzelement nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung eine Schicht aus einem schwer entflammbaren Material aufweist.
21. Schallschutzelement nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung an ihrer Oberfläche eine Lackschicht aufweist.
22. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbahn (8) mit der ersten Bahn (4) und der zweiten Bahn (6) verschweißt
und/oder verklebt ist.
23. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmedium ein schüttfähiges Medium ist.
24. Schallschutzelement nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmedium Sand, Granulat oder dergleichen aufweist.
25. Schallschutzelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Tragkonstruktion zum Halten der miteinander verbundenen Bahnen (4, 6, 8).
26. Schallschutzelement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion zwei zueinander beabstandete seitliche Stützen (24, 26) aufweist.
27. Schallschutzelement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion einen Querträger (28) aufweist, der die seitlichen Stützen (24,
26) miteinander verbindet.
28. Schallschutzelement nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Schallschutzelement (2) mittels einer Keder-/Nutverbindung (38, 40, 42; 50, 52)
mit den seitlichen Stützen (24, 26) und/oder dem Querträger (28) verbunden ist.
29. Schallschutzelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Spannmittel zum Spannen des Schallschutzelementes (2).
30. Schallschutzelement nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Schallschutzelement (2) mittels der Spannmittel in vertikaler und/oder horizontaler
Richtung spannbar ist.
31. Schallschutzelement nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel ein erstes Teil zum Halten des Schallschutzelementes (2) an einem
Rand und ein zweites Teil zum Halten des Schallschutzelementes (2) an einem in einer
Spannrichtung gegenüberliegenden Rand aufweisen, wobei das erste Teil und das zweite
Teil zum Spannen der Bahnen (4, 6, 8) relativ zueinander verstellbar und in ihrer
jeweiligen Verstellage fixierbar sind.
32. Schallschutzelement nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil ein Halteteil (30) ist, das das Schallschutzelement (2) an seinem
unteren Rand (32) ortsfest hält, und daß das zweite Teil durch den Querträger .(28)
gebildet ist, der in Spannrichtung relativ zu dem Halteteil (30) verstellbar ist und
das Schallschutzelement (2) an seinem oberen Rand (34) hält.
33. Schallschutzelement nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (28) jeweils über eine Schraubvorrichtung, insbesondere eine Stellschraube
(60) oder eine Spindel, mit den seitlichen Stützen (24, 26) verbunden und mittels
der Schraubvorrichtungen relativ zu dem Halteteil (30) verstellbar ist.
34. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schallschutzelement (2) an seinem unteren Rand (32) ein Dichtelement aufweisen,
das das Schallschutzelement (2) von unten dichtend umgreift.
35. Schallschutzelement nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist.
36. Schallschutzelement nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement durch eine Plane oder Folie gebildet ist, die mit den Bahnen (4,
6, 8) vorzugsweise durch Verkleben oder Verschweißen verbunden ist.
37. Schallschutzelement nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement durch eine Beschichtung gebildet ist.
38. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schallschutzelement (2) im wesentlichen eben ausgebildet ist.
39. Schallschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der ersten Bahn (4) und der zweiten Bahn (6) wenigstens eine weitere
Bahn vorgesehen ist und daß die weitere Bahn zu der angrenzenden ersten Bahn (4) oder
zweiten Bahn (6) beabstandet und durch Verbindungsmittel mit dieser verbunden ist.
40. Schallschutzelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens eine taschenförmige Aufnahme (218, 220) für ein Füllmedium oder eine Begrünung,
die vor dem Schallschutzelement (2) in einem Bereich angeordnet ist, in dem das Schallschutzelement
(2) mit seiner Unterkante an den Boden angrenzt.
41. Schallschutzelement nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede taschenförmige Aufnahme nach oben offen ausgebildet ist.
42. Schallschutzelement nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede taschenförmige Aufnahme aus einem biegsamen Material besteht.
43. Schallschutzelement nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Schallschutzelementes (2) vor diesem jeweils eine taschenförmige
Aufnahme (218, 220) vorgesehen ist, wobei die Aufnahmen (218, 220) miteinander verbunden
sind und das Schallschutzelement (2) an dessen Unterkante im wesentlichen formschlüssig
umgreifen.
44. Schallschutzelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verbindungsmittel zur Verbindung des Schallschutzelementes (2) mit zuätzlichen Schallschutzmitteln,
die bei Bildung einer aus mehreren Schallschutzelementen (2, 102,202) bestehenden
Schallschutzwand einen Bereich , in dem das Schallschutzelement (2) an ein benachbartes
Schallschutzelement (102, 202) angrenzt, schallschützend überspannen.
45. Schallschutzelement nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel im Bereich eines bei Bildung einer Schallschutzwand zu dem
angrenzenden Schallschutzelement (102, 202) benachbarten Randes des Schallschutzelementes
(2) angeordnet sind.
46. Schallschutzelement nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel wenigstens ein Teil eines Klettverschlusses (210) aufweisen.
47. Schallschutzwand,
mit einem ersten Schallschutzelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und
mit wenigstens einem zweiten Schallschutzelement (102) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
wobei das erste Schallschutzelement (2) und das zweite Schallschutzelement (102) aneinander
angrenzend angeordnet sind und
wobei zusätzliche Schallschutzmittel vorgesehen sind, die einen Bereich, in dem das
erste Schallschutzelement (2) und das zweite Schallschutzelement (102) aneinander
angrenzen, schallschützend überspannen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Schallschutzmittel ein zusätzliches Schallschutzelement (202) nach
einem der vorhergehenden Ansprüche aufweisen, das mit dem ersten Schallschutzelement
(2) und dem zweiten Schallschutzelement (102) lösbar verbindbar ist.
48. Schallschutzwand nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schallschutzelement (2) und/oder das zweite Schallschutzelement durch ein
Schallschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 45 gebildet ist bzw. sind.
49. Schallschutzwand nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schallschutzelement (202) kraftschlüssig mit dem ersten Schallschutzelement
(2) und/oder dem zweiten Schallschutzelement (102) verbunden ist.
50. Schallschutzwand nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schallschutzelement (202) mittels wenigstens eines Klettverschlusses
mit dem ersten Schallschutzelement (2) und/oder dem zweiten Schallschutzelement (102)
verbunden ist.
51. Schallschutzwand nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schallschutzelement (202) durch Klemmittel mit dem ersten Schallschutzelement
(2) und dem zweiten Schallschutzelement (102) verbunden ist.
52. Schallschutzwand nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schallschutzelement (202) auf der der Schallquelle zugewandten Seite
der Schallschutzwand angeordnet ist.
1. Soundproofing element for the formation of a soundproofing wall, comprising a first
web (4) of flexible material and a second web (6) of flexible material, the webs (4,
6) being at a distance from one another and being joined together by connecting means
at mutually facing surfaces, and at least one chamber for receiving a filling medium
being formed between the webs, characterised in that the connecting means comprise at least one connecting web (8) of flexible material,
in that the connecting web (8) is connected to the first web (4) and to the second web (6)
such that a plurality of adjacent, upwardly open chambers (14, 16) is formed, and
in that the chambers (14, 16) are separated from one another and each have a sealable filling
opening (18, 20) for the filling medium.
2. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the connecting web (8) is connected alternately to the first web (4) and to the second
web (6) along the breadth of the first web (4) and of the second web (6) or along
the height of the first web (4) and of the second web (6).
3. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the connecting web (8) joins the first web (4) to the second web (6) in a substantially
zigzag or meander shape seen in cross-section.
4. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the connecting web (8) extends over a substantial portion of the width of the first
web (4) and and/or of the second web (6), preferably substantially over the entire
width of the first web (4) and/or of the second web (6).
5. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the connecting web (8) extends over a substantial portion of the height of the first
web (4) and/or of the second web (6), preferably substantially over the entire height
of the first web (4) and/or the second web (6).
6. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the connecting web (8) is joined to the first web (4) and to the second web (6) at
spaced-apart connection points (12) which are preferably spaced at substantially identical
intervals to one another.
7. Soundproofing element according to claim 6, characterised in that the connection points (12) are line or strip-shaped and are preferably parallel to
one another.
8. Soundproofing element according to claim 7, characterised in that the line or strip-shaped connection points (12) extend in a substantially vertical
direction.
9. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the chambers (14, 16) are upwardly open.
10. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the filling openings (18, 20) may be sealed by sealing means which are connected
to the soundproofing element (2) and in particular are moulded onto said element (2).
11. Soundproofing element according to claim 10, characterised in that the sealing means comprise at least one flap (46) or cover plate made of flexible
material which may be secured in the sealing position thereof.
12. Soundproofing element according to claim 11, characterised in that a common flap (46) or cover plate is provided to seal at least some of the filling
openings (18, 20).
13. Soundproofing element according to either claim 11 or claim 12, characterised in that the flap (46) or cover plate may be secured in the sealing position thereof by a
burr-type fastener.
14. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that at least one sealable outlet opening is provided for the filling medium.
15. Soundproofing element according to claim 14, characterised in that each chamber (14, 16) has a sealable outlet opening for the filling medium.
16. Soundproofing element according to either claim 14 or claim 15, characterised in that the or each outlet opening may be sealed by a screw plug (48, 54).
17. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the flexible material of the first web (4) and/or of the second web (6) and/or of
the connecting web (8) is a woven fabric or a knitted fabric.
18. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the first web (4) and/or the second web (6) and/or the connecting web (8) has/have
a unilateral or bilateral coating.
19. Soundproofing element according to claim 18, characterised in that the coating comprises a PVC layer.
20. Soundproofing element according to claim 18, characterised in that the coating comprises a layer of a flame-retardant material.
21. Soundproofing element according to claim 18, characterised in that the surface of the coating comprises a coat of lacquer.
22. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the connecting web (8) is welded and/or bonded to the first web (4) and to the second
web (6).
23. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the filling medium is a shakeable medium.
24. Soundproofing element according to claim 23, characterised in that the filling medium comprises sand, granules or the like.
25. Soundproofing element according to claim 1, characterised by a supporting construction for holding the interconnected webs (4, 6, 8).
26. Soundproofing element according to claim 25, characterised in that the supporting construction comprises two lateral supports (24, 26) which are at
a distance from one another.
27. Soundproofing element according to claim 25, characterised in that the supporting construction comprises a cross beam (28) which joins the lateral supports
(24, 26) together.
28. Soundproofing element according to either claim 26 or claim 27, characterised in that the soundproofing element (2) is connected to the lateral supports (24, 26) and/or
to the cross beam (28) by a welting/groove connection (38, 40, 42; 50, 52).
29. Soundproofing element according to claim 1, characterised by clamping means for clamping the soundproofing element (2).
30. Soundproofing element according to claim 29, characterised in that the soundproofing element (2) may be clamped in the vertical and/or horizontal direction
by the clamping means.
31. Soundproofing element according to claim 29, characterised in that the clamping means comprise a first part for holding the soundproofing element (2)
at one edge and a second part for holding the soundproofing element (2) at an opposite
edge in a clamping direction, it being possible to adjust the first part and the second
part relative to one another for clamping the webs (4, 6, 8) and to secure them in
the respective adjusted position thereof.
32. Soundproofing element according to claim 31, characterised in that the first part is a holding part (30) which holds the lower edge (32) of the soundproofing
element (2) in a stationary manner, and in that the second part is formed by the cross beam (28) which is adjustable in the clamping
direction relative to the holding part (30) and which holds the upper edge (34) of
the soundproofing element (2).
33. Soundproofing element according to claim 32, characterised in that the cross beam (28) is connected to the lateral supports (24, 26) respectively via
a screw device, in particular an adjusting screw (60) or a spindle and may be adjusted
relative to the holding part (30) by the screw devices.
34. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the soundproofing element (2) comprises on the lower edge (32) thereof a sealing
element which surrounds the soundproofing element (2) from below in a sealing manner.
35. Soundproofing element according to claim 34, characterised in that the sealing element is substantially U-shaped in cross-section.
36. Soundproofing element according to claim 34, characterised in that the sealing element is formed by a tarpaulin or sheet which is connected to the webs
(4, 6, 8) preferably by bonding or welding.
37. Soundproofing element according to claim 34, characterised in that the sealing element is formed by a coating.
38. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that the soundproofing element (2) is substantially flat.
39. Soundproofing element according to claim 1, characterised in that in addition to the first web (4) and second web (6), at least one other web is provided,
and in that the other web is at a distance from the adjacent first web (4) or second web (6)
and is connected thereto by connecting means.
40. Soundproofing element according to claim 1, characterised by at least one bag-shaped receptacle (218, 220) for a filling medium or for planting
with vegetation, which receptacle is positioned upstream of the soundproofing element
(2) in a region in which the lower edge of the soundproofing element (2) adjoins the
ground.
41. Soundproofing element according to claim 40, characterised in that the or each bag-shaped receptacle is upwardly open.
42. Soundproofing element according to claim 40, characterised in that the or each bag-shaped receptacle consists of a flexible material.
43. Soundproofing element according to claim 40, characterised in that a respective bag-shaped receptacle (218, 220) is provided on both sides of and upstream
of the soundproofing element (2), the receptacles (218, 220) being joined together
and surrounding the lower edge of the soundproofing element (2) in a substantially
positive manner.
44. Soundproofing element according to claim 1, characterised by connecting means for connecting the soundproofing element (2) to additional soundproofing
means which, during the formation of a soundproofing wall consisting of a plurality
of soundproofing elements (2, 102, 202), span in a soundproofing manner a region in
which the soundproofing element (2) adjoins an adjacent soundproofing element (102,
202).
45. Soundproofing element according to claim 44, characterised in that the connecting means are positioned in the region of an edge of the soundproofing
element (2), which edge is adjacent to the adjoining soundproofing element (102, 202)
during the formation of a soundproofing wall.
46. Soundproofing element according to claim 44, characterised in that the connecting means comprise at least a part of a burr-type fastener (210).
47. Soundproofing wall, comprising a first soundproofing element (2) according to any
one of the preceding claims, and comprising at least one second soundproofing element
(102) according to any one of the preceding claims, wherein the first soundproofing
element (2) and the second soundproofing element (102) are positioned adjoining one
another and wherein additional soundproofing means are provided which span in a soundproofing
manner a region in which the first soundproofing element (2) and a second soundproofing
element (102) adjoin one another, characterised in that the additional soundproofing means comprise an additional soundproofing element (202)
according to any one of the preceding claims which may be detachably connected to
the first soundproofing element (2) and to the second soundproofing element (102).
48. Soundproofing wall according to claim 47, characterised in that the first soundproofing element (2) and/or the second soundproofing element is/are
formed by a soundproofing element according to any one of claims 1 to 45.
49. Soundproofing wall according to claim 47, characterised in that the additional soundproofing element (202) is connected in a non-positive manner
to the first soundproofing element (2) and/or to the second soundproofing element
(102).
50. Soundproofing wall according to claim 47, characterised in that the additional soundproofing element (202) is connected to the first soundproofing
element (2) and/or to the second soundproofing element (102) by at least one burr-type
fastener.
51. Soundproofing wall according to claim 47, characterised in that the additional soundproofing element (202) is connected to the first soundproofing
element (2) and to the second soundproofing element (102) by clamping means.
52. Soundproofing wall according to claim 47, characterised in that the additional soundproofing element (202) is positioned on the side of the soundproofing
wall which faces the source of the sound.
1. Elément insonorisant destiné à la formation d'un écran insonorisant,
comprenant une première bande (4) en matériau flexible et une deuxième bande (6) en
matériau flexible,
dans lequel les bandes (4, 6) sont espacées l'une de l'autre et reliées l'une à l'autre
au niveau de surfaces dirigées l'une vers l'autre par des moyens de liaison
et dans lequel au moins une chambre destinée à recevoir un milieu de remplissage est
formée entre les bandes,
caractérisé
en ce que les moyens de liaison présentent au moins une bande de liaison (8) en matériau flexible,
en ce que la bande de liaison (8) est reliée à la première bande (4) et à la deuxième bande
(6) de telle manière qu'il se forme une pluralité de chambres (14, 16) ouvertes vers
le haut qui sont disposées les unes à côté des autres et
en ce que les chambres (14, 16) sont séparées les unes des autres et présentent chacune une
ouverture de remplissage obturable (18, 20) pour le milieu de remplissage.
2. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de liaison (8) est reliée en alternance à la première bande (4) et à la
deuxième bande (6) le long de l'extension en largeur de la première bande (4) et de
la deuxième bande (6) ou le long de l'extension en hauteur de la première bande (4)
et de la deuxième bande (6).
3. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans une vue en coupe, la bande de liaison (8) relie la première bande (4) à la
deuxième bande (6) sensiblement en zig-zag ou en méandres.
4. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de liaison (8) s'étend sur une grande partie de la largeur de première bande
(4) et/ou de la deuxième bande (6), de préférence sensiblement sur toute la largeur
de la première bande (4) et/ou de la deuxième bande (6).
5. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de liaison (8) s'étend sur une grande partie de la hauteur de la première
bande (4) et/ou de la deuxième bande (6), de préférence sensiblement sur toute la
hauteur de la première bande (4) et/ou de la deuxième bande (6).
6. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de liaison (8) est reliée à la première bande (4) et à la deuxième bande
(6) en des zones de liaison (12) espacées, de préférence sensiblement uniformément
espacées, les unes des autres.
7. Elément insonorisant selon la revendication 6, caractérisé en ce que les zones de liaison (12) sont en forme de lignes ou de bandes et sont de préférence
parallèles entre elles.
8. Elément insonorisant selon la revendication 7, caractérisé en ce que les zones de liaison (12) en forme de lignes ou de bandes s'étendent sensiblement
verticalement.
9. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que les chambres (14, 16) sont ouvertes vers le haut.
10. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures de remplissage (18, 20) peuvent être fermées par des moyens de fermeture
reliés à l'élément insonorisant (2), en particulier venus de matière avec lui.
11. Elément insonorisant selon la revendication 10, caractérisé en ce que les moyens de fermeture présentent au moins un volet (46) ou une patte en matériau
flexible, qui peut être fixé dans sa position de fermeture.
12. Elément insonorisant selon la revendication 11, caractérisé en ce que, pour fermer au moins certaines des ouvertures de remplissage (18, 20), il est prévu
un volet (46) commun ou une patte commune.
13. Elément insonorisant selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que le volet (46) ou la patte peut être fixé dans sa position de fermeture au moyen d'une
fermeture auto-agrippante.
14. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une ouverture de sortie obturable pour le milieu de remplissage.
15. Elément insonorisant selon la revendication 14, caractérisé en ce que chaque chambre (14, 16) présente une ouverture de sortie obturable pour le milieu
de remplissage.
16. Elément insonorisant selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que l'ouverture de sortie ou chaque ouverture de sortie peut être obturée au moyen d'une
fermeture à vis (48, 54).
17. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau flexible de la première bande (4) et/ou de deuxième bande (6) et/ou de
bande de liaison (8) est un tissu ou un tricot.
18. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première bande (4) et/ou la deuxième bande (6) et/ou la bande de liaison (8) présente
ou présentent un revêtement sur une face ou sur les deux faces.
19. Elément insonorisant selon la revendication 18, caractérisé en ce que le revêtement comporte une couche de PVC.
20. Elément insonorisant selon la revendication 18, caractérisé en ce que le revêtement comporte une couche d'un matériau difficilement inflammable.
21. Elément insonorisant selon la revendication 18, caractérisé en ce que le revêtement comporte une couche de peinture sur sa surface.
22. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de liaison (8) est soudée et/ou collée à la première bande (4) et à la deuxième
bande (6).
23. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le milieu de remplissage est un milieu capable d'être déversé.
24. Elément insonorisant selon la revendication 23, caractérisé en ce que le milieu de remplissage comprend du sable, un granulat ou analogue.
25. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé par une construction porteuse destiné à tenir les bandes (4, 6, 8) reliées entre elles.
26. Elément insonorisant selon la revendication 25, caractérisé en ce que la construction porteuse comprend deux montants latéraux (24, 26) espacés l'un de
l'autre.
27. Elément insonorisant selon la revendication 25, caractérisé en ce que la construction porteuse comprend une poutre transversale (28) qui relie les montants
latéraux (24, 26) l'un à l'autre.
28. Elément insonorisant selon la revendication 26 ou 27, caractérisé en ce que l'élément insonorisant (2) est relié aux montants latéraux (24, 26) et/ou à la poutre
transversale (28) au moyen d'une liaison à rainure et languette (38, 40, 42 ; 50,
52).
29. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé par des moyens de tension destinés à tendre l'élément insonorisant (2).
30. Elément insonorisant selon la revendication 29, caractérisé en ce que l'élément insonorisant (2) peut être tendu dans la direction verticale et/ou horizontale
à l'aide des moyens de tension.
31. Elément insonorisant selon la revendication 29, caractérisé en ce que les moyens de tension comprennent une première partie destinée à tenir l'élément
insonorisant (2) au niveau d'un bord et une deuxième partie destinée à tenir l'élément
insonorisant (2) au niveau d'un bord qui est au sens de la tension, la première partie
et la deuxième partie pouvant être déplacées l'une par rapport à l'autre et immobilisées
dans leur position déplacée pour tendre les bandes (4, 6, 8).
32. Elément insonorisant selon la revendication 31, caractérisé en ce que la première partie est une partie de maintien (30) qui maintient l'élément insonorisant
(2) en position fixe au niveau de son bord inférieur (32) et en ce que la deuxième partie est formée par la poutre transversale (28), laquelle peut être
déplacée dans la direction de la tension par rapport à la partie de maintien (30)
et maintient l'élément insonorisant (2) au niveau de son bord supérieur (34).
33. Elément insonorisant selon la revendication 32, caractérisé en ce que la poutre transversale (28) est reliée aux montants latéraux (24, 26), à chaque fois
au moyen d'un dispositif à vis, en particulier d'une vis de réglage (60) ou d'une
broche, et peut être déplacé par rapport à la partie de maintien (30) au moyen des
dispositifs à vis.
34. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au niveau de son bord inférieur (32), l'élément insonorisant (2) présente un élément
d'étanchéité qui saisit l'élément insonorisant (2) par le bas en assurant une étanchéité.
35. Elément insonorisant selon la revendication 34, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité est sensiblement en forme de U en coupe transversale.
36. Elément insonorisant selon la revendication 34, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité est formé d'une bâche ou d'une feuille qui est reliée aux
bandes (4, 6, 8) de préférence par collage ou soudage.
37. Elément insonorisant selon la revendication 34, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité est formé d'un revêtement.
38. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément insonorisant (2) est sensiblement plat.
39. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en supplément de la première bande (4) et de la deuxième bande (6), il est prévu au
moins une autre bande et que l'autre bande est espacée de la première bande (4) ou
deuxième bande (6) adjacente et y est reliée par des moyens de liaison.
40. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé par au moins un réceptacle (218, 220) en forme de poche prévu pour un milieu de remplissage
ou un engazonnement, qui est disposé en avant de l'élément insonorisant (2), dans
une zone dans laquelle l'élément insonorisant (2) est adjacent au sol au niveau de
son bord inférieur.
41. Elément insonorisant selon la revendication 40, caractérisé en ce que le ou chaque réceptacle en forme de poche est ouvert vers le haut.
42. Elément insonorisant selon la revendication 40, caractérisé en ce que le ou chaque réceptacle en forme de poche est fait d'un matériau flexible.
43. Elément insonorisant selon la revendication 40, caractérisé en ce que, sur les deux côtés de l'élément insonorisant (2), il est prévu à chaque fois en
avant de l'élément un réceptacle en forme de poche (218, 220), les réceptacles (218,
220) étant reliés l'un à l'autre et saisissant l'élément insonorisant (2) au niveau
de son bord inférieur sensiblement par complémentarité de forme.
44. Elément insonorisant selon la revendication 1, caractérisé par des moyens de liaison destinés à relier l'élément insonorisant (2) à des éléments
insonorisants additionnels qui, dans la formation d'un écran insonorisant composé
de plusieurs éléments insonorisants (2, 102, 202), couvre avec un effet d'insonorisation
une zone dans laquelle l'élément insonorisant (2) est adjacent à un élément insonorisant
(102, 202) voisin.
45. Elément insonorisant selon la revendication 44, caractérisé en ce que les moyens de liaison sont disposés dans la région d'un bord de l'élément insonorisant
(102, 202) qui est voisin de l'élément insonorisant (2) adjacent dans la formation
d'un écran insonorisant.
46. Elément insonorisant selon la revendication 44, caractérisé en ce que les moyens de liaison comprennent au moins une partie d'une fermeture auto-agrippante
(210).
47. Écran insonorisant
comprenant un premier élément insonorisant (2) selon une des revendications précédentes
et
au moins une deuxième élément insonorisant (102) selon une des revendications précédentes,
dans lequel le premier élément insonorisant (2) et le deuxième élément insonorisant
(102) sont disposés adjacents l'un à l'autre et
dans lequel sont prévus des moyens insonorisants additionnels qui couvrent avec un
effet d'insonorisation une zone dans laquelle le premier élément insonorisant (2)
et le deuxième élément insonorisant (102) sont adjacents l'un à l'autre,
caractérisé
en ce que les moyens insonorisants additionnels comprennent un élément insonorisant (202) additionnel
selon une des revendications précédentes, qui est relié au premier élément insonorisant
(2) et au deuxième élément insonorisant (102) de façon démontable.
48. Écran insonorisant selon la revendication 47, caractérisé en ce que le premier élément insonorisant (2) et/ou le deuxième élément insonorisant est ou
sont formés d'un élément insonorisant selon une des revendications 1 à 45.
49. Écran insonorisant selon la revendication 47, caractérisé en ce que l'élément insonorisant additionnel (202) est relié à force au premier élément insonorisant
(2) et/ou au deuxième élément insonorisant (102).
50. Écran insonorisant selon la revendication 47, caractérisé en ce que l'élément insonorisant additionnel (202) est relié au premier élément insonorisant
(2) et/ou au deuxième élément insonorisant (102) au moyen d'au moins une fermeture
auto-agrippante.
51. Écran insonorisant selon la revendication 47, caractérisé en ce que l'élément insonorisant additionnel (202) est relié au premier élément insonorisant
(2) et/ou au deuxième élément insonorisant (102) par des moyens de serrage.
52. Écran insonorisant selon la revendication 47, caractérisé en ce que l'élément insonorisant additionnel (202) est disposé sur le côté de l'écran insonorisant
qui est dirigé vers la source de bruit.