| (19) |
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(11) |
EP 1 234 477 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2004 Patentblatt 2004/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.10.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H04R 1/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2000/003669 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/039542 (31.05.2001 Gazette 2001/22) |
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| (54) |
LAUTSPRECHER UND FAHRZEUGBAUGRUPPE
SPEAKER AND MOTOR VEHICLE ASSEMBLY
HAUT-PARLEUR ET ENSEMBLE A MONTER DANS UN VEHICULE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
25.11.1999 DE 19956754
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.08.2002 Patentblatt 2002/35 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHWEIGERT, Uwe
31162 Bad Salzdetfurth (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 024 758
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US-A- 4 331 841
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einem Lautsprecher und von einer Fahrzeugbaugruppe nach der
Gattung der unabhängigen Anspruche aus.
[0002] Lautsprecher für Kraftfahrzeuge werden bislang als eigenstandige Erzeugnisse hergestellt
und anschließend beim Fahrzeughersteller oder einem Hersteller einer Fahrzeugbaugruppe
wie beispielsweise eines Turmoduls oder eines Cockpits in die entsprechende Fahrzeugbaugruppe
montiert. Dabei erfolgt die Montage des Lautsprechers an die Fahrzeugbaugruppe durch
eine Befestigung des Lautsprecherkorbes an die entsprechende Fahrzeugbaugruppe beispielsweise
durch eine Niet- oder eine Schraubverbindung. Zwischen dem Lautsprecherkorb und der
Fahrzeugbaugruppe wird dabei noch ein Dammstreifen beispielsweise aus Schaumstoff
eingebracht, der in der Regel am Lautsprecherkorb oder an der Fahrzeugbaugruppe bereits
vormontiert wird und als Klapperschutz dient.
Vorteile der Erfindung
[0003] Der erfindungsgemaße Lautsprecher und die erfindungsgemäße Fahrzeugbaugruppe mit
den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche haben demgegenüber den Vorteil, daß die Fahrzeugbaugruppe
eine Vertiefung aufweist, die den Lautsprecherkorb des Lautsprechers bildet. Auf diese
Weise ist der Lautsprecherkorb in die Fahrzeugbaugruppe integriert und stellt somit
einen integralen Bestandteil der Fahrzeugbaugruppe dar. Ein separater Lautsprecherkorb
ist nicht mehr erforderlich und kann somit eingespart werden. Dasselbe gilt für Befestigungselemente,
wie beispielsweise Schrauben oder Nieten, die bisher zur Befestigung des Lautsprecherkorbes
an der Fahrzeugbaugruppe erforderlich waren. Weiterhin wird bei Integration des Lautsprecherkorbes
in die Fahrzeugbaugruppe ein Klappern des Lautsprecherkorbes gegen die Fahrzeugbaugruppe
ausgeschlossen, so daß auch kein Dammstreifen mehr erforderlich ist.
[0004] Abgesehen von der Einsparung der beschriebenen Komponenten werden auch Montageschritte
eingespart. Eine Montage des Lautsprecherkorbes an der Fahrzeugbaugruppe, beispielsweise
durch Schrauben oder Nieten, ist nicht mehr erforderlich. Genauso entfallt der Montageschritt
für die Anbringung des Dammstreifens am Lautsprecherkorb oder an der Fahrzeugbaugruppe
zur Verhinderung von Klappern.
[0005] Weiterhin ergibt sich eine Qualitätsverbesserung dahingehend, daß durch die Integration
des Lautsprecherkorbes in die Fahrzeugbaugruppe ein Klappern des Lautsprecherkorbes
gegen die Fahrzeugbaugruppe gesichert vermieden wird und Fehler bei der Befestigung
des Lautsprecherkorbes an der Fahrzeugbaugruppe nicht mehr auftreten können.
[0006] Durch die in den Unteranspruchen aufgefuhrten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des Lautsprechers und der Fahrzeugbaugruppe gemäß den unabhängigen
Ansprüchen moglich.
[0007] Ist die Fahrzeugbaugruppe aus Blech gebildet, so kann die Vertiefung besonders einfach
und aufwandsarm durch eine entsprechende Verformung des Blechs gebildet werden.
[0008] Entsprechendes gilt für die Ausbildung der Fahrzeugbaugruppe aus Kunststoff und deren
Herstellung mittels eines Spritzoder Blaswerkzeugs, wobei die Vertiefung durch eine
einfache Modifikation des für die Herstellung einer herkömmlichen Fahrzeugbaugruppe
verwendeten Spritz- oder Blaswerkzeugs realisiert werden kann.
Zeichnung
[0009] Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung naher erläutert.
[0010] Es zeigen
Figur 1 die Komponenten eines herkömmlichen Lautsprechers,
Figur 2 eine Seitenansicht eines in eine erfindungsgemaße Fahrzeugbaugruppe integrierten
Lautsprecherkorbes eines erfindungsgemaßen Lautsprechers,
Figur 3 eine Seitenansicht der Komponenten des erfindungsgemaßen Lautsprechers bei
in die erfindungsgemäße Fahrzeugbaugruppe integrierten Lautsprecherkorb und
Figur 4 ein Neodym-Magnetsystem mit eingelegter Schwingspule.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0011] In Figur 1 ist der Aufbau eines herkömmlichen Lautsprechers in Form einer Explosionszeichnung
dargestellt. Der Lautsprecher wird dabei durch das Bezugszeichen 1 gekennzeichnet
und umfaßt einen Ringmagnet 40 mit einem Polkern 35 und einer auf den Ringmagnet 40
aufgelegten Polplatte 45. Der Ringmagnet 40, der Polkern 35 und die Polplatte 45 bilden
dabei ein Magnetsystem des Lautsprechers 1. Der Ringmagnet 40 und die Polplatte 45,
die ebenfalls ringförmig ausgebildet ist, umfassen jeweils eine zentrische kreisformige
Öffnung, durch die der Polkern 35 gefuhrt ist. Dies läßt sich auch der Seitenansicht
bzw. dem Querschnitt des erfindungsgemäßen Lautsprechers 1 gemäß Figur 3 entnehmen.
Der Polkern 35 ist dabei gemaß Figur 1 und Figur 3 einstuckig mit einer Auflageflache
65 verbunden, auf der der Ringmagnet 40 aufliegt. Auf der der Auflagefläche 65 abgewandten
Seite des Ringmagnets 40 liegt dann die Polplatte 45 auf dem Ringmagnet 40 auf. An
der dem Ringmagnet 40 abgewandten Seite der Polplatte 45 ist ein Lautsprecherkorb
10 gemaß Figur 1 und Figur 3 montiert. Dabei kann der Lautsprecherkorb 10 mittels
einer in Figur 3 angedeuteten Schraub-, Niet- oder Klebeverbindung oder dergleichen
an der Polplatte 45 befestigt sein. Die entsprechenden Befestigungselemente sind in
Figur 3 durch das Bezugszeichen 70 gekennzeichnet und konnen als Schrauben oder Nieten
oder dergleichen ausgebildet sein. Der Lautsprecherkorb 10 ist dabei gestuft konisch
ausgebildet, wobei sich sein Durchmesser in Richtung zur Polplatte 45 hin verjüngt.
Der Lautsprecherkorb 10 kann jedoch optional auch eine stufige vertikale Wandung aufweisen,
die sich nicht konisch zur Polplatte 45 hin verjungt. Sowohl an seinem der Polplatte
45 zugewandten als auch an seinem der Polplatte 45 abgewandten Ende umfaßt der Lautsprecherkorb
10 dabei eine Öffnung mit kreisförmigem Umfang, deren Durchmesser auf der der Polplatte
45 abgewandten Seite größer als auf der der Polplatte 45 zugewandten Seite ist. Die
der Polplatte 45 abgewandte Öffnung des Lautsprecherkorbes 10 kann optional auch oval
sein oder einen beliebigen anderen Umfang aufweisen. Beide Öffnungen sind dabei im
wesentlichen zentrisch, wobei die der Polplatte 45 zugewandte Öffnung mit dem Bezugszeichen
30 in samtlichen Figuren gekennzeichnet ist und im folgenden auch als erste zentrische
Öffnung 30 des Lautsprecherkorbes 10 bezeichnet wird. Durch die erste zentrische Öffnung
30 ist eine Schwingspule 15 gefuhrt, die im Bereich der Polplatte 45 den Ringkern
35 umschließt und sich somit im Magnetfeld des Magnetsystems befindet. Der Schwingspule
15 werden dabei uber Anschlußelemente 60 gemäß Figur 1, die aus Gründen der Ubersichtlichkeit
in Figur 3 nicht dargestellt sind, niederfrequente Audiosignale zugefuhrt. Auf einer
Stufe 75 des gestuft konischen Lautsprecherkorbes 10 liegt eine Zentrierung 20 auf,
die ebenfalls eine im wesentlichen zentrische Öffnung mit kreisförmigem Umfang aufweist,
um die Schwingspule 15 im Lautsprecherkorb 10 zu zentrieren. Die Schwingspule 15 ist
auch durch eine im wesentlichen zentrische Öffnung einer Membran 50 auf der dem Magnetsystem
abgewandten Seite der Zentrierung 20 geführt und dort mit der Membran 50 verbunden.
An ihrem außeren Rand hingegen ist die Membran 50 über eine Wulst 80 mit einer Umrandung
85 des Lautsprecherkorbes 10 an dessen dem Magnetsystem abgewandten Ende verbunden.
Durch die niederfrequenten Audiosignale wird die Schwingspule 15 im Magnetfeld des
Magnetsystems in Schwingung versetzt, wobei die mit der Schwingspule 15 verbundene
Membran 50 mitschwingt, so daß sich eine elektro/akustische Wandlung der niederfrequenten
elektrischen Audiosignale in akustische Signale ergibt. Die Schwingspule 15 wird auf
ihrem dem Magnetsystem abgewandten Ende durch eine Kalotte 55 abgedeckt, um das Eindringen
von Schmutz oder Staub in den Lautsprecherkorb 10 zu verhindern, der ansonsten durch
die Membran 50 und die Wulst 80 vollständig abgedeckt ist. Zur Verbesserung der akustischen
Eigenschaften kann der Lautsprecherkorb 10 wie in sämtlichen Figuren und insbesondere
in Figur 2 dargestellt, seitliche Öffnungen 90 aufweisen. In sämtlichen Figuren kennzeichnen
dabei grundsätzlich gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente.
[0012] Erfindungsgemäß ist es nun vorgesehen, daß der beschriebene Lautsprecherkorb 10 gemaß
Figur 2 und Figur 3 als Vertiefung 25 in einer Fahrzeugbaugruppe 5 ausgebildet ist.
Bei der Fahrzeugbaugruppe 5 handelt es sich um die Baugruppe eines beliebigen Fahrzeugs,
insbesondere eines Kraftfahrzeugs, das beispielsweise als Turträgerplatte, als Türverkleidung,
als Türblech, als Cockpit, als Hutablage oder dergleichen ausgebildet sein kann. Die
für den Einbau des Lautsprechers 1 erforderliche Vertiefung 25 der Fahrzeugbaugruppe
5 kann wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt dadurch konstruktiv ausgeglichen werden,
daß die Fahrzeugbaugruppe 5 an der für den Einbau des Lautsprechers 1 vorgesehenen
Stelle eine Erhöhung 95 aufweist. Die Fahrzeugbaugruppe 5 kann aus Blech oder aus
Kunststoff gebildet sein. Ist die Fahrzeugbaugruppe 5 aus Blech gebildet, so kann
die Vertiefung 25 und damit der Lautsprecherkorb 10 durch entsprechende Verformung
des Blechs realisiert werden. Ist die Fahrzeugbaugruppe 5 aus Kunststoff gebildet,
so wird sie in der Regel mittels eines Spritz- oder Blaswerkzeugs hergestellt, wobei
der Kunststoff in flussigem Zustand in eine Form gegossen oder geblasen wird, die
für die Fahrzeugbaugruppe 5 vorgesehen ist. Die Vertiefung 25 und damit der Lautsprecherkorb
10 wird in diesem Fall dadurch realisiert, daß die Form und damit das Spritz- oder
Blaswerkzeug für die Herstellung einer herkömmlichen Fahrzeugbaugruppe so abgewandelt
wird, daß die Fahrzeugbaugruppe 5 nach dem Spritz-, Gieß- oder Blasvorgang die gewunschte
Vertiefung 25 und damit den Lautsprecherkorb 10 aufweist.
[0013] In allen beschriebenen Fallen ist der Lautsprecherkorb 10 durch seine Realisierung
mittels der Vertiefung 25 einstuckig mit der Fahrzeugbaugruppe 5 verbunden und bildet
einen integralen Bestandteil der Fahrzeugbaugruppe 5, so daß die in Figur 1 und Figur
3 dargestellten Komponenten des Lautsprechers 1 in der beschriebenen Weise am Lautsprecherkorb
10 bzw. an der Vertiefung 25 zu montieren sind. Die Anbringung eines separaten Lautsprecherkorbes
10 an die Fahrzeugbaugruppe 5 ist somit nicht mehr erforderlich, so daß die Montage
des Lautsprechers 1 an der Fahrzeugbaugruppe 5 mit minimalem Aufwand erfolgen kann,
da bei der Integration des Lautsprecherkorbes 10 in die Fahrzeugbaugruppe 5 durch
Herstellen der Vertiefung 25 kein zusatzlicher Arbeitsgang erforderlich ist. Fur die
Herstellung der Fahrzeugbaugruppe 5 wird zur Realisierung der Vertiefung 25 lediglich
ein entsprechend angepaßtes Verformwerkzeug im Falle der Ausbildung der Fahrzeugbaugruppe
5 aus Blech bzw. ein entsprechend angepaßtes Spritz- oder Blaswerkzeug im Falle der
Ausbildung der Fahrzeugbaugruppe 5 aus Kunststoff benotigt.
[0014] Die Schwingspule 15 und die Zentrierung 20 bilden einen Schwingeinsatz, der in der
beschriebenen Weise im Lautsprecherkorb 10 Aufnahme findet. Durch den beschriebenen
Einbau des Lautsprechers 1 in die Vertiefung 25 der Fahrzeugbaugruppe 5 ist das Magnetsystem
35, 40, 45 im Inneren der Fahrzeugbaugruppe 5 und der Schwingeinsatz 15, 20, die Membran
50, die Wulst 80 und die Kalotte 55 außerhalb der Fahrzeugbaugruppe 5 angeordnet.
Im beschriebenen Beispiel ist die Membran 50 uber die Wulst 80 an der Umrandung 85
befestigt, die hier noch zur Vertiefung 25 gezahlt werden soll, obwohl sie eigentlich
gegenüber der Fahrzeugbaugruppe 5 nicht vertieft ist. Auf diese Weise läßt sich jedoch
eine völlige Analogie zwischen der Vertiefung 25 und einem herkömmlichen Lautsprecherkorb
herstellen, bei dem die Membran 50 in entsprechender Weise über die Wulst 80 mit der
an dem dem Magnetsystem 35, 40, 45 abgewandten Ende des Lautsprecherkorbes 10 angeordneten
Umrandung 85 des Lautsprecherkorbes 10 gemaß Figur 1 verbunden ist.
[0015] Uber die Membran 50 ist somit auch die Schwingspule 15 mit der Umrandung 85 und damit
mit der Vertiefung 25 gemäß Figur 3 verbunden. Der Polkern 35, der Ringmagnet 40 und
die Polplatte 45 sind form- und kraftschlussig miteinander verbunden, beispielsweise
durch eine Schraub- oder Nietverbindung, die ebenfalls durch die in Figur 3 dargestellten
Befestigungselemente 70 realisiert werden kann. Die Membran 50 ist elastisch ausgebildet,
so daß die mit der Membran 50 verbundene Schwingspule 15 beweglich gelagert ist und
schwingen kann. Optional kann es auch vorgesehen sein, daß die Wulst 80 elastisch
ausgebildet ist, wohingegen die Membran 50 nur sehr begrenzt elastisch ausgebildet
ist, und auf diese Weise eine bewegliche Lagerung der Schwingspule 15 hauptsachlich
aufgrund der Elastizitat der Wulst 80 bewirkt wird. Es kann vorgesehen sein, daß der
Polkern 35 wie in Figur 3 dargestellt etwas durch die erste zentrische Öffnung 30
hindurchragt. In der Darstellung nach Figur 2 ist nur die Fahrzeugbaugruppe 5 mit
der den Lautsprecherkorb 10 bildenden Vertiefung 25 zur Verdeutlichung der Integration
des Lautsprecherkorbes 10 in die Fahrzeugbaugruppe 5 dargestellt.
[0016] Die Kalotte 55 kann auch auf die Membran 50 aufgesetzt und mit dieser verbunden sein,
um die Schwingspule 15 abzudecken. Anstatt der Kalotte 55 kann auf die Schwingspule
15 oder auf die Membran 50 auch ein Hochtonkegel oder ein Hochtöner je nach Verwendungszweck
des Lautsprechers 1 gesetzt werden.
[0017] Die Erhöhung 95 und die Vertiefung 25 gemäß Figur 2 und Figur 3 kann dann als Lautsprechermodul
der zugehörigen Fahrzeugbaugruppe 5 bezeichnet werden und ist einstückig mit dieser
verbunden bzw. stellt einen integralen Bestandteil der Fahrzeugbaugruppe 5 dar.
[0018] Das Magnetsystem kann alternativ auch als Neodym-Magnetsystem ausgebildet sein, bei
dem gemäß Figur 4 ein Polkern 100 etwa topfförmig mit einem inneren von den Seitenwänden
120 beabstandeten erhöhten Sockel 125 ausgebildet ist, wobei der Sockel 125 nicht
bis zur Topfoberkante 135 reicht. Auf den Sockel 125 ist eine erste Magnetscheibe
105 aufgelegt, die die Seitenwände 120 des topfförmigen Polkerns 100 nicht berührt.
Auf die erste Magnetscheibe 105 ist eine Polscheibe 110 aufgelegt, die die Seitenwände
120 des topfförmigen Polkerns 100 ebenfalls nicht berührt. Wie in Figur 4 gestrichelt
angedeutet, kann auf die Polscheibe 110 eine zweite Magnetscheibe 115 aufgelegt sein.
Die erste Magnetscheibe 105, die Polscheibe 110 und die zweite Magnetscheibe 115 haben
beispielsweise einen kreisformigen Umfang, wobei der Durchmesser der Polscheibe 110
und der ersten Magnetscheibe 105 etwa gleich groß ist, wohingegen der Durchmesser
der zweiten Magnetscheibe 115 kleiner als der Durchmesser der Polscheibe 110 des Neodym-Magnetsystems
ist. Die Polscheibe 110 erreicht etwa die Topfoberkante 135 des Polkerns 100, wohingegen
die optional vorhandene zweite Magnetscheibe 105 darüber hinausreicht. In den zwischen
den Seitenwänden 120 des topfformigen Polkerns 100 mit beispielsweise ebenfalls etwa
kreisförmigem Umfang und der ersten Magnetscheibe 105 sowie der Polscheibe 110 gebildeten
Spalt 130 ragt dann gemäß Figur 4 die Schwingspule 15 hinein, um im Magnetfeld des
Neodym-Magnetsystems bei Erregung durch niederfrequente Audiosignale in der beschriebenen
Weise schwingen zu können. Die erste Magnetscheibe 105, die Polscheibe 110 und gegebenenfalls
die zweite Magnetscheibe 115 des Neodym-Magnetsystems konnen ebenfalls beispielsweise
mittels Schraub- oder Nietverbindung kraft- und formschlussig mit dem topfformigen
Polkern 100 und dieser über die Topfoberkante 135 mit dem Lautsprecherkorb 10 bzw.
der Vertiefung 25 ebenfalls beispielsweise über eine Schrauboder Nietverbindung verbunden
sein.
1. Lautsprecher (1) mit einem an einer Fahrzeugbaugruppe (5) angeordneten Lautsprecherkorb
(10) zur Aufnahme eines Schwingeinsatzes (15, 20), dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugbaugruppe (5) eine Vertiefung (25) aufweist, die den Lautsprecherkorb
(10) bildet.
2. Lautsprecher (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (25) zumindest teilweise konisch ausgebildet ist und eine zentrische
Öffnung (30) aufweist.
3. Lautsprecher (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der zentrischen Öffnung (30) der Vertiefung (25) im Innern der Fahrzeugbaugruppe
(5) ein Magnetsystem (35, 40, 45; 100, 105, 110, 115) angeordnet und an der Vertiefung
(25) befestigt ist, wobei in dem durch das Magnetsystem (35, 40, 45; 100, 105, 110,
115) gebildeten Magnetfeld eine Schwingspule (15) des Schwingeinsatzes (15, 20) beweglich
gelagert und durch die Öffnung (30) geführt ist.
4. Lautsprecher (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Fahrzeugbaugruppe (5) der Schwingeinsatz (15, 20) und eine Membran
(50) an der Vertiefung (25) befestigt sind.
5. Fahrzeugbaugruppe (5) mit eingebautem Lautsprecher (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugbaugruppe (5) eine Vertiefung (25) aufweist, die einen Lautsprecherkorb
(10) des Lautsprechers (1) zur Aufnahme eines Schwingeinsatzes (15, 20) bildet.
6. Fahrzeugbaugruppe (5) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (25) zumindest teilweise konisch ausgebildet ist und eine zentrische
Öffnung (30) aufweist.
7. Fahrzeugbaugruppe (5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der zentrischen Öffnung (30) der Vertiefung (25) im Innern der Fahrzeugbaugruppe
(5) ein Magnetsystem (35, 40, 45; 100, 105, 110, 115) angeordnet und an der Vertiefung
(25) befestigt ist, wobei in dem durch das Magnetsystem (35, 40, 45; 100, 105, 110,
115) gebildeten Magnetfeld eine Schwingspule des Schwingeinsatzes (15, 20) beweglich
gelagert und durch die Öffnung (30) geführt ist.
8. Fahrzeugbaugruppe (5) nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Fahrzeugbaugruppe (5) der Schwingeinsatz (15, 20) und eine Membran
(50) an der Vertiefung (25) befestigt sind.
9. Fahrzeugbaugruppe (5) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugbaugruppe (5) als Türträgerplatte, als Türverkleidung, als Türblech,
als Cockpit oder als Hutablage ausgebildet ist.
10. Fahrzeugbaugruppe (5) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugbaugruppe (5) aus Blech gebildet ist, wobei die Vertiefung (25) durch
Verformung des Blechs gebildet ist.
11. Fahrzeugbaugruppe (5) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugbaugruppe (5) aus Kunststoff gebildet ist, wobei die Vertiefung (25)
mittels Spritz- oder Blaswerkzeug gebildet ist.
1. Haut-parleur (1) comportant un support de haut-parleur (10) disposé au niveau d'un
module de véhicule automobile (5) et permettant de loger un insert vibrant (15, 20),
caractérisé en ce que
le module de véhicule automobile (5) présente un renfoncement (25) qui forme le support
de haut-parleur (10).
2. Haut-parleur (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le renfoncement (25) est configuré au moins en partie de façon conique et présente
une ouverture centrale (30).
3. Haut-parleur (1) selon la revendication 2,
caractérisé en ce qu'
un système d'aimants (35, 40, 45 ; 100, 105, 110, 115) est disposé dans la zone de
l'ouverture centrale (30) du renfoncement (25), à l'intérieur du module de véhicule
automobile (5), et est fixé au niveau du renfoncement (25), une bobine acoustique
(15) de l'insert vibrant (15, 20) étant logée de façon mobile dans le champ magnétique
formé par le système d'aimants (35, 40, 45 ; 100, 105, 110, 115) et étant guidée par
l'ouverture (30).
4. Haut-parleur (1) selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce qu'
en dehors du module de véhicule automobile (5), l'insert vibrant (15, 20) et une membrane
(50) sont fixés au niveau du renfoncement (25).
5. Module de véhicule automobile (5) comportant un haut-parleur intégré (1),
caractérisé en ce que
le module de véhicule automobile (5) présente un renfoncement (25), qui forme un support
de haut-parleur (10) pour le haut-parleur (1) permettant de loger un insert vibrant
(15, 20).
6. Module de véhicule automobile (5) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le renfoncement (25) est configuré au moins en partie de façon conique et présente
une ouverture centrale (30).
7. Module de véhicule automobile (5) selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'
un système d'aimants (35, 40, 45 ; 100, 105, 110, 115) est disposé dans la zone de
l'ouverture centrale (30) du renfoncement (25), à l'intérieur du module de véhicule
automobile (5), et est fixé au niveau du renfoncement (25), une bobine acoustique
(15) de l'insert vibrant (15, 20) étant logée de façon mobile dans le champ magnétique
formé par le système d'aimants (35, 40, 45 ; 100, 105, 110, 115) et étant guidée par
l'ouverture (30).
8. Module de véhicule automobile (5) selon la revendication 5, 6 ou 7,
caractérisé en ce qu'
en dehors du module de véhicule automobile (5), l'insert vibrant (15, 20) et une membrane
(50) sont fixés au niveau du renfoncement (25).
9. Module de véhicule automobile (5) selon l'une des revendications 5 à 8,
caractérisé en ce que
le module de véhicule automobile (5) est configuré sous forme de plaque de support
de porte, de revêtement de porte, de tôle de porte, de tableau de bord ou de plage
arrière.
10. Module de véhicule automobile (5) selon l'une des revendications 5 à 9,
caractérisé en ce que
le module de véhicule automobile (5) est conçu à base de tôle, le renfoncement (25)
étant formé par déformation de la tôle.
11. Module de véhicule automobile (5) selon l'une des revendications 5 à 9,
caractérisé en ce que
le module de véhicule automobile (5) est conçu à base de matière plastique, le renfoncement
(25) étant formé au moyen d'un outil d'injection ou de soufflage.
1. Speaker (1) having a speaker frame (10) which is arranged on a vehicle subassembly
(5) and is intended for accommodating an oscillating insert (15, 20), characterized in that the vehicle subassembly (5) has a depression (25) which forms the speaker frame (10).
2. Speaker (1) according to Claim 1, characterized in that the depression (25) is at least partially of conical design and has a central opening
(30).
3. Speaker (1) according to Claim 2, characterized in that a magnet system (35, 40, 45; 100, 105, 110, 115) is arranged in the region of the
central opening (30) of the depression (25) in the interior of the vehicle subassembly
(5) and is fastened to the depression (25), an oscillating coil (15) of the oscillating
insert (15, 20) being mounted moveably in the magnetic field formed by the magnet
system (35, 40, 45; 100, 105, 110, 115), and being guided through the opening (30).
4. Speaker (1) according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the oscillating insert (15, 20) is fastened outside the vehicle subassembly (5) and
a diaphragm (50) is fastened on the depression (25).
5. Vehicle subassembly (5) having a fitted speaker (1), characterized in that the vehicle subassembly (5) has a depression (25) which forms a speaker frame (10)
of the speaker (1) for accommodating an oscillating insert (15, 20).
6. Vehicle subassembly (5) according to Claim 5, characterized in that the depression (25) is at least partially of conical design and has a central opening
(30).
7. Vehicle subassembly (5) according to Claim 6, characterized in that a magnet system (35, 40, 45; 100, 105, 110, 115) is arranged in the region of the
central opening (30) of the depression (25) in the interior of the vehicle subassembly
(5) and is fastened to the depression (25), an oscillating coil of the oscillating
insert (15, 20) being mounted moveably in the magnetic field formed by the magnet
system (35, 40, 45; 100, 105, 110, 115), and being guided through the opening (30).
8. Vehicle subassembly (5) according to Claim 5, 6 or 7, characterized in that the oscillating insert (15, 20) is fastened outside the vehicle subassembly (5) and
a diaphragm (50) is fastened on the depression (25).
9. Vehicle subassembly (5) according to one of Claims 5 to 8, characterized in that the vehicle subassembly (5) is designed as a door support plate, as a door lining,
as a door panel, as a cockpit or as a rear parcel shelf.
10. Vehicle subassembly (5) according to one of Claims 5 to 9, characterized in that the vehicle subassembly (5) is formed from sheet metal, the depression (25) being
formed by deformation of the sheet metal.
11. Vehicle subassembly (5) according to one of Claims 5 to 9, characterized in that the vehicle subassembly (5) is formed from plastic, the depression (25) being formed
by means of an injection-moulding or blow-moulding die.