(57) Die Türaußengriff-Baugruppe umfasst einen Träger (10) mit einer Aufnahme für einen
Schließzylinder (20) und eine Griff-Mulden-Baueinheit, die von gegenüberliegenden
Seiten aus in einer Tür montiert werden. Dabei gelangt die Baueinheit in einen Ausschnitt
des Trägers (10) und wird dort durch einen Riegel (11) festgehalten, welcher durch
ein Loch (28) im Türfalz (29) zugänglich ist. Um im Lieferzustand eine raumsparende
Baugruppe zu erhalten, welche narrensicher an der Tür zusammengebaut werden kann,
wird vorgeschlagen den Schließzylinder (20) nachträglich von der Türaußenseite aus
bajonettartig einkuppelbar zu machen und am Träger (10) eine Arretierung (50) vorzusehen,
welche seine Kupplungslage sichert. Ferner wird vorgeschlagen eine Blende (40) am
Träger (10) vorzusehen, die zwischen einer Anfangsstellung und einer Endstellung (40.2)
verstellbar ist. Wenn die Arretierung (50) unwirksam ist, ragt sie in den Bewegungspfad
der Blende (40) hinein und sichert diese daher in ihrer Anfangsstellung. Dann ist
der Riegel (11) vom Türfalz-Loch (28) aus abgedeckt und kann nicht in seine die Baueinheit
verriegelnde Lage überführt werden. Erst wenn die Arretierung (50) des Schließzylinders
(20) vollzogen ist, gelangt sie aus dem Bewegungspfad der Blende (40), weshalb diese
dann in eine Endstellung (40.2) überführt werden kann. In dieser Endstellung (40.2)
ist der Riegel (11) vom Türfalz-Loch (28) aus zugänglich, aber die Arretierung wird
dann von der Blende (40, 42) verschlossen, (Fig. 7).
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