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EP 1 234 976 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Anmeldetag: 14.12.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ventilanordnung zur Druckregelung der Kraftstoffzufuhr bei einer Brennkraftmaschine
Valve system for regulating the pressure of fuel supply in a combustion engine
Système de soupape de régulation de pression d'alimentation en carburant pour un moteur
à combustion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
17.02.2001 DE 10107618
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.08.2002 Patentblatt 2002/35 |
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Patentinhaber: Pierburg GmbH |
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41460 Neuss (DE) |
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Erfinder: |
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- Buse, Werner
41564 Kaarst (DE)
- Denne, Albert
40667 Meerbusch (DE)
- Zurke, Janusz
42277 Wuppertal (DE)
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Vertreter: Ter Smitten, Hans |
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Pierburg GmbH,
Patentabteilung,
Alfred-Pierburg Strasse 1 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 267 162 US-A- 4 971 115 US-A- 5 570 721 US-A- 5 676 345
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GB-A- 2 158 612 US-A- 5 275 207 US-A- 5 626 325 US-A- 5 947 442
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung mit einer Ventilanordnung
zur Druckregelung der Kraftstoffzufuhr bei einer Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Kraftstoffeinspritzvorrichtungen mit Ventilanordnungen sind insbesondere
bei Motoren mit einer Kraftstoff-Direkteinspritzung bekannt. Derartige Motoren benötigen
Einspritzdrücke von ca. 100 bis 120 bar. Dieser Druck wird dabei von Hochdruckpumpen
erzeugt, die sehr kavitationsempfindlich sind, d. h. der zugeführte Kraftstoff muß
frei von Dampfblasen sein. Im normalen Motorbetrieb genügt dazu ein Vorlaufdruck von
ungefähr 4 bar um den Kraftstoff dampfblasenfrei von einer Vorförderpumpe zur Hochdruckpumpe
zu fördern. In der Startphase des Motors muß im Leitungssystem jedoch der Vordruck
auf ca. 7 bar erhöht werden, um eine Dampfblasenbildung zu unterdrücken und Einspritzdruck
bei Motorstart ohne wirksame mechanische Hochdruckpumpe sicher zu stellen. Die erforderliche
Druckerhöhung auf 7 bar wird dabei durch eine elektromagnetisch betätigbare Absperreinrichtung
und durch eine davor oder dahinter angeordnete 4 bar - Druckregeleinrichtung erreicht.
Eine derartige Druckregelung durch ein Druckregelventil ist jedoch auch aus der EP
0 267 162 bekannt. Überschüssiger Kraftstoff wird hinter einer Kraftstoffverteilerleiste
über eine Rücklaufleitung zum Kraftstofftank geführt. Die Rücklaufleitung wiederum
ist mit der Zulaufleitung der Hochdruckpumpe über eine Kurzschlussleitung verbunden,
um auch nicht benötigten Kraftstoff zum Kraftstofftank zurückzuführen.
[0003] Eine derartige Ventilanordnung benötigt relativ viel Bauraum und ist durch den erhöhten
Montageaufwand des weiteren auch sehr kostenintensiv.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Abhilfe für die
vorstehend geschilderten Probleme zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Auf diese Weise wird eine Ventilanordnung geschaffen, die einfach und kostengünstig
herzustellen ist und des weiteren wenig Bauraum sowie einen geringen Montageaufwand
benötigt. Sowohl die Druckregelung der Kraftstoffzufuhr als auch die Absperrmöglichkeit
wird durch dieses eine Bauteil gewährleistet. In einer ersten Ausführungsform wirkt
die Magnetkraft auf den Anker in Schließrichtung des Schließelementes, wobei des weiteren
eine Druckfeder, die sich an einem Gehäuseteil abstützt, in Schließrichtung auf den
Anker wirkt. Bei dieser Ausführung handelt es sich um eine sogenannte "stromlos offene"
Variante. D. h. in stromlosem Zustand wird über die Druckfeder ein niedriges Druckniveau
von ca. 4 bar eingestellt. Im bestromten Zustand wird über den Anker eine Magnetkraft
auf den Stößel ausgeübt, die sich zusammen mit der Druckfeder auf ein hohes Druckniveau
von ca. 7 bar summiert.
[0007] Bei einer zweiten Ausführungsform wirkt die Magnetkraft auf den Anker gegen die Schließrichtung
des Schließelementes, wobei eine erste Druckfeder in Schließrichtung auf den Anker
wirkt und eine zweite Druckfeder in Schließrichtung auf den Stößel wirkt und sich
beide Druckfedern an Gehäuseteilen abstützten. Auf diese Weise wird eine "stromlos
geschlossene" Variante der Ventilanordnung realisiert. Hierbei summieren sich die
Federkräfte der zwei Druckfedern im stromlosen Zustand auf ca. 7 bar. In bestromten
Zustand wirkt die Magnetkraft gegen die erste Druckfeder, so daß lediglich die zweite
Druckfeder mit einem Druckniveau von ca. 4 bar in Schließrichtung auf den Stößel wirkt.
[0008] Das Gehäuse kann einen in Schließrichtung bewegbaren Ankerkern aufweisen, an dem
sich die auf den Anker wirkende Druckfeder abstützt, wodurch sich das Druckniveau
des Ankers auf einfache Weise einstellen läßt. Als besonders vorteilhaft hat es sich
weiterhin erwiesen, daß der elektromagnetische Antrieb ein Proportional-Magnetsystem
aufweist, wobei der Ankerkern eine elliptische Außenkontur besitzt. Der eingedrückte
Ankerkern ist somit an der berührenden Magnetflußübergangsstelle nicht exakt kreisrund
wodurch sich innerhalb einer 90° Drehung ein Minimum und ein Maximum der Magnetkraft
ergibt, was wiederum eine Krafteinstellung ermöglicht.
[0009] Ein Ausführungsbeispiele der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und werden
nachfolgend beschrieben, hierin zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Ansicht des Kraftstoffflusses bei einer Brennkraftmaschine,
- Figur 2
- ein Querschnitt einer bekannten Ventilanordnung, und
- Figur 3
- ein Querschnitt der erfindungsgemäßen Ventilanordnung.
[0010] Figur 1 zeigt in schematischer Form den Kraftstofffluß bei einer weiter nicht dargestellten
Brennkraftmaschine, wobei eine Druckregelung der Kraftstoffzufuhr durch eine Ventilanordnung
1 gemäß dem Stand der Technik stattfindet. Dabei wird der Kraftstoff aus einem Kraftstofftank
2 mittels einer Vorförderpumpe 3 zu einer Hochdruckpumpe 4 geleitet, die den Kraftstoff
mit einem Druck von ungefähr 100 bis 120 bar einer Kraftstoffverteilerleiste 5 zuführt,
wobei ein hinter der Verteilerleiste angeordneter Druckregler 6 überschüssigen Kraftstoff
auf einen Druck von bis zu 4 bar abregelt. Dieser überschüssige Kraftstoff wird dann
direkt oder in Verbindung mit dem in der Kurzschlußleitung 7 vorhandenen Kraftstoff
zur Ventilanordnung 1 geführt. Im herkömmlichen Fall besteht die Ventilanordnung 1
aus einem Druckregelventil 8 und einem Absperrventil 9. Vom Absperrventil 9 aus wird
Kraftstoff wieder zurück in den Kraftstofftank 2 geführt.
[0011] Der dargestellte Kraftstoffkreislauf funktioniert nun wie folgt:
[0012] In der Startphase des Motors ist das Absperrventil 9 geschlossen, so daß das Druckregelventil
8 das ab einer Druckzahl von ca. 4 bar öffnet außer Betrieb gesetzt wird. Die Vorförderpumpe
3 fördert damit Kraftstoff mit einem Druck von ca. 7 bar, wobei im vorliegenden Fall
ein Druckregler 10 im Kraftstofftank angeordnet ist, der bei einem Druck von mehr
als 7 bar öffnet. Auf diese Weise wird während der Startphase Kraftstoff dampfblasenfrei
zur Hochdruckpumpe 4 gefördert, die Einspritzdrücke von ca. 100 bis 120 bar realisiert
und den Kraftstoff zur Verteilerleiste 5 führt. Während der normalen Betriebsphase
wird das Absperrventil 9 mittels einem elektromagnetischen Antrieb geöffnet, so daß
nun ein Druck im Kraftstoffkreislauf von ca. 4 bar durch das Druckregelventil 8 realisiert
wird. Dabei kann Kraftstoff vor der Hochdruckpumpe 4 oder nach dem Druckregelventil
6 zur Ventilanordnung 1 und von da aus in den Kraftstofftank 2 zurückgeführt werden.
[0013] Figur 2 zeigt nun eine Ventilanordnung 1. Diese Ventilanordnung 1 besitzt ein Einlaßanschlußstück
11 und ein Auslaßanschlußstück 12, die über ein Verbindungskanal 13 fluidisch miteinander
verbunden sind. Der Verbindungskanal kann dabei durch ein Schließelement 14 geöffnet
oder geschlossen werden. Das Schließelement 14 ist auf bekannte Weise auf einem Stößel
15 angeordnet der durch einen elektromagnetischen Antrieb 16 betätigt wird und in
einer Führungsbüchse 20 gelagert ist.
[0014] Der elektromagnetische Antrieb 16 besteht dabei auf bekannte Weise aus einem Spulenkörper
17, der mit einem elektromagnetischen Rückschluß zusammenwirkt, wobei beide Teile
in einem Gehäuse 19 aus Spritzguß angeordnet sind. Des weiteren ist in einer weiteren
Führungsbuchse 20 ein Anker 21 in Längsrichtung verschiebbar gelagert. Eine Druckfeder
22 wirkt in Schließrichtung des Schließelementes 14 auf den Anker 21. Die Druckfeder
22 stützt sich dabei auf einen im Gehäuse 19 verschiebbar angeordneten Ankerkern 23
ab. Auf diese Weise kann durch den verschiebbaren Ankerkern 23 zum einem die Federkraft
eingestellt werden und zum anderen, wenn der Ankerkern 23 eine elliptische Außenkontur
aufweist, die Magnetkraft. Über den Stecker 24 wird die Stromversorgung des elektromagnetischen
Antriebes gewährleistet.
[0015] Die als stromlos offen ausgelegte Ventilanordnung 1 in Figur 2 funktioniert dabei
wie folgt:
[0016] In der Betriebsphase des Motors wird der elektromagnetische Antrieb 16 nicht mit
Strom versorgt. Es wird dementsprechend keine Magnetkraft auf den Anker 21 ausgeübt.
Die Ventilanordnung 1 ist im "stromlos offenen" Zustand. Dabei besitzt die Druckfeder
22 ein niedriges Druckniveau von ungefähr 4 bar. Wird im Kraftstoffkreislauf nun ein
Systemdruck erreicht der größer ist als 4 bar öffnet das Schließelement 14 entgegen
der Druckfeder 22 und Kraftstoff kann in den Kraftstofftank 2 zurückgeführt werden.
Im bestromten Zustand wird der Anker 21 durch die Magnetkraft und die Federkraft gegen
den Stößel 15 gedrückt. Dabei kann die Magnetkraft so eingestellt werden, daß ein
Druckniveau von ca. 7 bar erreicht wird. Die Ventilanordnung 1 öffnet lediglich bei
einem Druckniveau im Kraftstoffkreislauf, das höher ist als 7 bar. Die Einstellung
der Magnetkraft erfolgt hierbei, wie bereits beschrieben, über die Drehung des Ankerkerns
23.
[0017] Figur 3 zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Ventilanordnung
1. Gleiche Teile mit gleichen Funktionen haben hierbei das gleiche Bezugszeichen erhalten.
Diese Ventilanordnung 1 weist zwei Einlaßanschlußstücke 25 und 26 sowie zwei Auslaßanschlußstücke
27 und 28 auf. Dabei ist die Ventilanordnung 1 über das Einlaßanschlußstück 25 direkt
mit der Vorförderpumpe 3 verbunden und über das Auslaßanschlußstück 27 wird der Kraftstoff
zur Hochdruckpumpe 4 geleitet. Das zweite Einlaßanschlußstück 26 ist mit dem Druckregler
6 verbunden und führt überschüssigen Kraftstoff über das Auslaßanschlußstück 28 in
den Kraftstofftank 2 zurück. Der Verbindungskanal 13 übernimmt im vorliegenden Fall
gleichzeitig die Funktion der in Figur 1 dargestellten Kurzschlußleitung 7.
[0018] Die Ventilanordnung 1 gemäß Figur 3 ist im Gegensatz zur Ventilanordnung 1 aus Figur
2 "stromlos geschlossen" geschaltet. D. h. das im stromlosen Zustand das maximale
Druckniveau von ca. 7 bar durch die Schließkraft, die auf das Schließelement 14 wirkt,
erreicht wird. Hierzu besitzt die vorliegende Ventilanordnung 1 eine erste Druckfeder
29, die in Schließrichtung auf den Anker 21 wirkt und eine zweite Druckfeder 30, die
in Schließrichtung auf den Stößel 15 wirkt. Beide Druckfedern 29 und 30 stützen sich
an Gehäuseteilen ab und summieren sich zur maximalen Federkraft, die einem Druckniveau
von ca. 7 bar entspricht. In der Startphase ist diese Ventilanordnung 1 also stromlos
geschaltet, so daß der Kraftstoff mit 7 bar zur Hochdruckpumpe 4 gefördert wird. Bei
Überschreitung des Druckniveaus von 7 bar öffnet das Schließelement 14 und gibt so
die Kurzschlußleitung 7 über den Verbindungskanal 13 frei, so daß Kraftstoff zurück
in den Kraftstofftank 2 geführt werden kann. In der Betriebsphase der Brennkraftmaschine
wird die Ventilanordnung 1 bestromt und die Magnetkraft bewegt den Anker 21 gegen
die Druckfeder 29, so daß lediglich noch die Druckfeder 30 mit einem Druckniveau von
4 bar auf den Stößel 15 wirkt, so daß das Ventil bei einem Druckniveau, das größer
ist als 4 bar öffnet und Kraftstoff durch das Anschlußstück 28 zum Kraftstofftank
2 zurückgeführt werden kann.
1. Kraftstoffeinspritzvorrichtung mit einer Ventilanordnung (1) zur Druckregelung der
Kraftstoffzufuhr bei einer Brennkraftmaschine mit zumindest einer Druckregeleinrichtung
und einer durch einen elektromagnetischen Antrieb (17) betätigbaren Absperreinrichtung,
wobei ein Gehäuse vorgesehen ist mit zumindest einem Einlassanschlussstück und zumindest
einem Auslassanschlussstück, die über einen Verbindungskanal (13) fluidisch miteinander
verbunden sind, wobei der elektromagnetische Antrieb (17) mittels eines Ankers (21)
auf einen Stößel (15) mit einem Schließelement (14) wirkt, das den Verbindungskanal
(13) öffnet oder schließt, und mit zumindest einem Druckfederelement (29), das direkt
oder indirekt in Schließrichtung auf das Schließelement wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zwei Einlassanschlussstücke (25, 26) und zwei Auslassanschlussstücke
(27, 28) aufweist, wobei das erste Einlassanschlussstück (25) direkt mit einer Vorförderpumpe
(3) verbunden ist, um Kraftstoff über das erste Auslassanschlussstück (27) zu einer
Hochdruckpumpe (4) und einer Kraftstoffverteilerleiste (5) zu leiten und wobei das
zweite Einlassanschlussstück (26) Kraftstoff von einem hinter der Kraftstoffverteilerleiste
angeordneten Druckregler (6) über das zweite Auslassanschlussstück (28) zum Kraftstofftank
(2) zurückführt und wobei der Verbindungskanal (13) die Funktion einer Kurzschlussleitung
(7) übernimmt um bei Überschreitung eines vorbestimmten Druckniveaus am Schließelement
(14) Kraftstoff über das zweite Auslassanschlussstück (28) zum Kraftstofftank (2)
zurückzuführen.
2. Kraftstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkraft auf den Anker in Schließrichtung des Schließelementes wirkt, wobei
desweiteren eine Druckfeder, die sich an einem Gehäuseteil abstützt, in Schließrichtung
auf den Anker wirkt.
3. Kraftstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkraft auf den Anker gegen die Schließrichtung des Schließelementes wirkt,
wobei eine erste Druckfeder in Schließrichtung auf den Anker wirkt und eine zweite
Druckfeder in Schließrichtung auf den Stößel wirkt und sich beide Druckfedern an Gehäuseteilen
abstützen.
4. Kraftsstoffeinpritzvorrichtung nach einem der Anspruche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen in Schließrichtung bewegbaren Ankerkern aufweist, an dem sich die
auf den Anker wirkende Druckfeder abstützt.
5. Kraftstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromagnetische Antrieb ein Proportional-Magnetsystem aufweist wobei der Ankerkern
eine elliptische Außenkontur besitzt.
1. Fuel injection device with a valve system (1) for regulating the pressure of the fuel
supply in a combustion engine with at least one pressure regulating device and a shut-off
device which may be actuated by an electromagnetic drive (17), a housing being provided
with at least one inlet connection and at least one outlet connection which are fluidically
connected to one another via a connection channel (13), the electromagnetic drive
(17) acting by means of an armature (21) on a tappet (15) with a closing element (14)
which opens or closes the connection channel (13) and with at least one compression
spring element (29) which acts directly or indirectly on the closing element in the
closing direction, characterised in that the housing comprises two inlet connections (25, 26) and two outlet connections (27,
28), the first inlet connection (25) being directly connected to a pre-delivery pump
(3) in order to convey fuel to a high pressure pump (4) and a common rail (5) via
the first outlet connection (27) and the second inlet connection (26) returning fuel
to the fuel tank (2) from a pressure regulator (6) arranged downstream of the common
rail via the second outlet connection (28) and the connection channel (13) adopting
the function of a bypass line (7) in order to return fuel to the fuel tank (2) via
the second outlet connection (28) when a predetermined pressure level on the closing
element (14) is exceeded.
2. Fuel injection device according to claim 1, characterised in that the magnetic force acts on the armature in the closing direction of the closing element,
a compression spring which is supported on a housing part, moreover, acting on the
armature in the closing direction.
3. Fuel injection device according to claim 1, characterised in that the magnetic force acts on the armature, counter to the closing direction of the
closing element, a first compression spring acting on the armature in the closing
direction and a second compression spring acting on the tappet in the closing direction
and the two compression springs being supported on housing parts.
4. Fuel injection device according to either claim 2 or 3, characterised in that the housing comprises an armature core movable in the closing direction, on which
the compression spring acting on the armature is supported.
5. Fuel injection device according to claim 4, characterised in that the electromagnetic drive comprises a proportional magnet system, the armature core
having an elliptical outer contour.
1. Dispositif d'injection de carburant comportant un système de soupape (1) destiné à
la régulation de pression de l'alimentation en carburant sur un moteur à combustion,
comportant au moins un dispositif de régulation de pression et un dispositif de blocage
pouvant être entraîné par un entraînement électromagnétique (17), dans lequel un carter
est prévu comportant au moins un raccord d'entrée et au moins un raccord de sortie
qui sont reliés l'un avec l'autre de manière fluidique par l'intermédiaire d'un canal
de liaison (13), dans lequel l'entraînement électromagnétique (17) agit au moyen d'un
induit (21) sur un poussoir (15) comportant un élément obturateur (14) qui ouvre ou
ferme le canal de liaison (13), et comportant au moins un élément de ressort de pression
(29) qui agit directement ou indirectement sur l'élément obturateur dans le sens de
fermeture, caractérisé en ce que le carter comporte deux raccords d'entrée (25, 26) et deux raccords de sortie (27,
28), le premier raccord d'entrée (25) étant relié directement à une pompe de pré-alimentation
(3), afin d'acheminer du carburant par l'intermédiaire du premier raccord de sortie
(27) vers une pompe à haute pression (4) et une rampe de distribution de carburant
(5) et le premier raccord d'entrée (26) renvoyant du carburant d'un régulateur de
pression (6) disposé en aval de la rampe de distribution de carburant, vers le réservoir
de carburant (2) par l'intermédiaire du deuxième raccord de sortie (28) et le canal
de liaison (13) assurant la fonction d'une conduite en dérivation (7) afin de renvoyer
du carburant vers le réservoir de carburant (2) par l'intermédiaire du deuxième raccord
de sortie (28) lors du dépassement d'un niveau de pression prédéfini à l'élément obturateur
(14).
2. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la force magnétique agit sur l'induit dans le sens de fermeture de l'élément obturateur,
un ressort de pression, qui s'appuie sur une partie de carter, agissant en outre sur
l'induit dans le sens de fermeture.
3. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la force magnétique agit sur l'induit dans le sens de fermeture de l'élément obturateur,
un premier ressort de pression agissant sur l'induit dans le sens de fermeture et
un deuxième ressort de pression agissant sur le poussoir dans le sens de fermeture
et les deux ressorts de pression prenant appui sur les parties de carter.
4. Dispositif d'injection de carburant selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le carter comporte un noyau d'induit mobile dans le sens de fermeture, sur lequel
prend appui le ressort de pression agissant sur l'induit.
5. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'entraînement électromagnétique présente un système d'aimant proportionnel, le noyau
d'induit possédant un contour extérieur elliptique.

