[0001] Die Erfindung betrifft eine Dickstoffpumpe mit mindestens zwei sich im Pump- und
Saugbetrieb abwechselnden Pumpeinheiten, einer Förderleitung, einer Saugleitung, und
einem Umschaltventil zum Umschalten zwischen den Pumpeinheiten, wobei durch das Umschaltventil
eine Pumpeinheit im Pumpbetrieb mit der Förderleitung und eine Pumpeinheit im Saugbetrieb
mit der Saugleitung verbunden ist.
[0002] Dickstoffpumpen werden in sehr vielen Fällen zum Fördern von Beton eingesetzt; jedoch
können auch gleichartige Stoffe mit solchen Pumpeinheiten gefördert werden. Bekannt
sind insbesondere Pumpenanordnungen, bei denen die Pumpeinheiten von Zylinder/Kolben-Pumpen
gebildet werden, die abwechselnd über eine Rohrweiche mit einer Förderleitung bzw.
mit einer Saugleitung verbunden werden. Es gibt Anordnungen, bei denen die Rohrweiche
innerhalb eines Vorratsbehälters angeordnet ist und im Saugbetrieb die ZylinderlKolben-Pumpe
den Dickstoff unmittelbar aus dem Vorratsbehälter ansaugt. Der Vorratsbehälter ist
in den meisten Fällen oben offen, damit Dickstoff nachgefüllt werden kann.
[0003] Andere Pumpenanordnungen sind aus den Druckschriften FR 737 900 A und FR 42 578 E
bekannt.
[0004] In der Druckschrift FR 737 900 A wird eine Förderanlage für Dickstoff beschrieben,
die aus mehreren Kammern besteht. Dickstoff wird mittels zwei Schnecken aus einem
Vorlagebehälter in zwei Kompressionskammem gedrückt. Als Ventile zwischen dem Vorlagebehälter
und den Kompressionskammern werden Kugeln eingesetzt. Die Kompressionskammem weisen
je eine Membran auf, die über je einen Kolben bewegt wird. Bewegt sich die Membran
in diese Kompressionskammer, so wird der in den Kompressionskammern enthaltene Dickstoff
über mit Kugeln verschließbare Öffnungen in eine sogenannte Ausgleichskammer gepumpt.
Dadurch wird in der Ausgleichskammer vorhandene Luft zusammengedrückt. Nach dem Verschließen
des Durchgangs zwischen der Kompressionskammer und der Ausgleichskammer dehnt sich
die Luft wieder aus und drückt den Dickstoff in die Förderleitung.
[0005] In FR 42 578 E werden verschiedene Weiterentwicklungen der in der Druckschrift FR
737 900 A offenbarten Erfindung beschrieben. So wird offenbart, die als Ventil eingesetzten
Kugeln wegzulassen, da diese ein Hindernis für den zu fördernden Dickstoff bilden.
In einer weiteren Ausführungsform wird beschrieben, dass der Vorlagebehälter bzw.
Fülltrichter erhöht gelagert ist. Die Kompression des Dickstoffs, bzw. die Förderungen
in die Ausgleichskammer, erfolgt dann über das Eigengewicht des Dickstoffs, so dass
keine Kompressionskammem mehr vorhanden sind. Es wird auch vorgeschlagen, eine Schnecke
im Fülltrichter anzubringen, um die Kompression zu verbessern. Zum Befüllen der Ausgleichskammern
werden verschiedene Hilfskonstruktionen vorgeschlagen, so ist zum einen offenbart,
dass eine Zylinder-Kolben-Einheit Dickstoff aus dem Fülltrichter in die Ausgleichskammer
pumpt. Zum Anderen wird vorgeschlagen, den Fülltrichter anzuheben und abzusenken,
um so Dickstoff in die Ausgleichskammer zu drücken. Eine weitere Ausführungsform besteht
darin, dass der Auslass des Fülltrichters ein flexibles Leitungsstück enthält, das
durch verdrehen des Fülltrichters zugeschnürt wird und der darin enthaltene Dickstoff
in die Ausgleichskammer gepresst wird. Weiterhin ist bekannt, dass das flexible Leitungsstück
über eine Ersatzvorrichtung zusammengedrückt wird und so zu einer Kompression des
Dickstoffs in die Ausgleichskammer führt.
[0006] Andere Pumpenkonstruktionen sehen vor, dass am unteren Ende eines Vorratsbehälters
eine Saugleitung mündet, durch die der Dickstoff abgeführt wird. Hierdurch lässt sich
im Vorratsbehälter auch ein Förderorgan z.B. eine Schnecke anordnen, damit eine bessere
Füllung garantiert ist. An das andere Ende des vom Vorratsbehälter wegführenden Saugleitungsabschnitts
schließt sich ein Rohrweichengehäuse an, was für eine geeignete Umschaltung zwischen
den Pumpeinheiten und für eine Verbindung der Pumpeinheit entweder mit der Förderleitung
oder mit der Saugleitung sorgt.
[0007] Bei all diesen verschiedenen Pumpenkonstruktionen, gibt es Bestrebungen trotz des
Umschaltvorgangs der Rohrweiche einen möglichst kontinuierlichen Pumpstrom zu erzeugen.
[0008] Bei einer gattungsgemäßen Konstruktion, die in der DE 197 35 091 A1 offenbart ist,
wird auf ein altbekanntes Ansteuerverfahren für die Pumpeinheiten zurückgegriffen
und mit einer außerhalb des Vorratsbehälters angeordneten Rohrweichenvorrichtung in
Anwendung gebracht. Bei diesem bekannten Verfahren arbeitet die Zylinder/Kolben-Pumpe
im Saugbetrieb schneller als im Pumpbetrieb, wodurch der Saugvorgang der einen Pumpeinheit
bereits abgeschlossen ist, während der Pumpbetrieb der anderen Pumpeinheit noch andauert.
Anschließend wird mittels ebenfalls bereits bekannter Schieberelemente die mit der
ersten Pumpeinheit in Kontakt stehende Dickstofffüllungen vom Vorratsbehälter abgetrennt.
Anschließend erfolgt eine Vorkomprimierung des Dickstoffes mittels des Förderkolbens
der ersten Pumpeinheit bis ein gewünschter Druck aufgebaut ist. Währenddessen befindet
sich die zweite Pumpeinheit immer noch im Pumpbetrieb. Erst nach Aufbringung des Vorspanndruckes
schaltet die Rohrweiche um. Das eine Ende der Rohrweiche ist ständig mit dem vom Vorratsbehälter
wegführenden Saugleitungsabschnitt verbunden, wohingegen die Förderleitung ständig
mit dem Hohlraum des Rohrweichengehäuses in Verbindung steht. Der vorgespannte Dickstoff
kommt nunmehr mit dem unter Druck stehenden Dickstoff im Rohrweichengehäuse in Verbindung.
Dieser Vorgang führt nicht zu einer Schwingung in der Fördersäule, da die Vorspannung
bevorzugt auf dem Druckniveau in der Förderleitung liegt und daher ein Absacken der
Dickstoffsäule in der Förderleitung nicht erfolgt. Sobald die zweite Pumpeinheit ihren
Pumpbetrieb beendet hat, übernimmt die erste Pumpeinheit den Pumpbetrieb. Nachfolgend
wird die zweite Pumpeinheit mittels der Rohrweiche und Öffnen des Schiebers mit dem
Vorratsbehälter verbunden. Der Zyklus beginnt mit Vertauschung der Pumpeinheiten von
neuem.
[0009] Auch Konstruktionen, bei denen die Rohrweiche ständig mit der Förderleitung in Verbindung
steht und der Saugleitungsabschnitt zum Rohrweichengehäuse führt, können mit solch
einem Verfahren betrieben werden, wenn entsprechende Schieber eingesetzt sind. Siehe
z.B. die Konstruktion der DE 196 41 771 A1.
[0010] Nachteilig bei diesen Konstruktionen ist es jedoch, dass ein Teil des Fördervolumens
der Pumpeinheiten durch diesen Vorspannvorgang verschenkt wird. Die Pumpeinheiten
müssen deshalb größer ausfallen als notwendig wäre.
[0011] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dickstoffpumpe der eingangs
genannten Art bereitzustellen, die eine verbesserte Ausgestaltung der Pumpeinheiten
zulässt.
[0012] Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass im Bereich der Saugleitung eine von den
Pumpeinheiten getrennt wirkende, zum aktiven Bewirken einer Dickstoffvorverdichtung
in der Endphase des Saugbetriebs separat betätigbare Ladedruckeinrichtung vorgesehen
ist.
[0013] Das bedeutet, dass entweder unabhängig von der Pumpeinheit oder in Unterstützung
eine separate Einrichtung vorgesehen ist, die von der Saugleitung her ein Nachdrücken
des Dickstoffs zur Bereitstellung einer Vorverdichtung bewirkt. Bei Verwendung einer
Zylinder/Kolben-Pumpe verringert sich hierdurch der erforderliche Weg für eine Vorverdichtung
oder es wird überhaupt kein Weg benötigt, wenn die Ladedruckeinrichtung die Vorverdichtung
komplett übernimmt. Die Pumpeinheiten müssen demnach genau dieses für die Vorkomprimierung
benötigte Volumen weniger fördern. Dies führt zu einer Reduzierung der Größe der Pumpeinheiten.
Darüber hinaus ergibt sich noch ein weiterer positiver Effekt. Durch das aktive Nachdrücken
des Dickstoffs durch die Ladedruckeinrichtung erfolgt ein besseres Füllen der Pumpeinheit
bzw. der Saugleitung. Bislang mussten z.B. für Beton die Öffnungsquerschnitte von
Zylinder/Kolben-Pumpen eine bestimmte Größe aufweisen, damit durch die Unterdruckwirkung
eine gute Füllung des Zylinders erzielt werden konnte. Die Größe dieser Öffnung lässt
sich nunmehr aufgrund des Nachschiebens des Dickstoffs durch die Ladedruckeinrichtung
reduzieren. Dies hat aber auch zur Folge, dass die Pumpeinheiten näher aneinander
angeordnet werden können und sich somit die Umschaltzeiten, z.B. bei Verwendung einer
Rohrweiche, beachtlich reduzieren lassen. Auch die an die Öffnungen anschließenden
Elemente, wie Rohrweiche etc. können verkleinert werden, was insbesondere hinsichtlich
der im System wirkenden Kräfte aufgrund des Dickstoffdruckes sehr vorteilhaft ist.
Auch schwer ansaugbare Dickstoffe können mit einer Ladedruckeinrichtung problemlos
gepumpt werden. Darüber hinaus kann die Pumpeinheit im Saugbetreib schneller betrieben
werden, da die Saugwirkverluste durch die Ladedruckeinrichtung kompensiert werden
können. Eine separate Ladedruckeinrichtung eignet sich auch hervorragend zum nachträglichen
Umbau bestehender Dickstoffpumpen. Behält man bestehende Pumpeinheiten bei und verwendet
nunmehr erfindungsgemäß zusätzlich die getrennt wirkende Ladedruckeinrichtung, lässt
sich aufgrund der besseren Füllung der Pumpeinheit im Saugbetrieb der Pumpwirkungsgrad
um bis zu 20 % verbessern.
[0014] Im Falle, dass die Pumpleistung der Ladedruckeinrichtung größer ist als die Saugleistung
einer der Pumpeneinheiten, besteht noch zusätzlich der Vorteil, dass die Ladedruckeinrichtung
ihren Vorverdichtungsvorgang schon während des Saugbetriebs, insbesondere in der Endphase,
aufnehmen kann und diesen überlagert. In optimaler Weise ließen sich der Saugbetrieb
und der Vorverdichtungsvorgang so aufeinander abstimmen, dass beide zur gleichen Zeit
enden.
[0015] Zwar ist aus der DE 2.040 400 bereits eine Dickstoffpumpe mit einem verbesserten
volumetrischen Wirkungsgrad bekannt. Dies wird allerdings dadurch erreicht, dass in
der Zuführleitung eine Fülleinrichtung in Form einer Schnecke angebracht ist, die
den Dickstoff kontinuierlich aus einer Vorlage fördert und so ebenfalls für eine bessere
Füllung der Pumpeinheit im Saugbetrieb sorgt. Der Pressdruck der Schnecke ist dabei
so eingestellt, dass sie den im Rückhub zurückgehenden Kolben noch unter leichtem
Druck hält. Das Umschalten zwischen den Pumpeinheiten erfolgt über ein sich selbstständig
einstellendes Schwenkorgan.
[0016] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Saugleitung einen
elastisch verformbaren Abschnitt umfasst und die Ladedruckeinrichtung Quetschelemente
aufweist, durch die der elastisch verformbare Abschnitt der Saugleitung für eine Druckerhöhung
zusammendrückbar ist. Vorteilhafterweise kann ein solcher verformbarer Abschnitt sich
an einen Vorratsbehälter anschließen. Geeignete Quetschelemente sorgen dann für ein
Verschließen des elastisch verformbaren Abschnittes mit anschließendem Druckaufbau.
Aufgrund der relativ geringen Kompressibilität des Dickstoffes müssen hauptsächlich
Lufteinschlüsse überwunden werden. Der verformbare Abschnitt wird daher so weit verformt,
bis sich der gewünschte Druckaufbau in der Saugleitung einstellt. Dies könnte auch
durch mehrere Quetschelemente erfölgen. Auch kann ein Quetsch-Element von seiner Formgebung
her so ausgestaltet sein, dass diese Funktion in einem Vorgang erfolgt.
[0017] Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, dass drehbar gelagerte Quetschelemente
zuerst den verformbaren Abschnitt zusammendrücken und somit die Saugleitung verschließen
und anschließend in Richtung Pumpeinheit verfahren werden. Dieser Vorgang erinnert
an das Fördern von Medien mittels einer Schlauchpumpe. Aus diesem Grunde ist es gemäß
einer Variante zusätzlich vorteilhaft, wenn der elastisch verformbare Abschnitt der
Saugleitung ein Schlauchstück ist. Schlauchstücke, die entsprechend hohe Drücke aushalten,
sind im Stand der Technik bestens bekannt. Zum Teil werden bereits Schlauchpumpen
zum Fördern von Beton eingesetzt, so dass bezüglich der Werkstoffauswahl und Armierung
des Schlauchstückes im Stand der Technik ausreichend Beispiele zu finden sind. Bevorzugt
kann dieses Schlauchstück mittels geeigneter Kupplungselemente in die Saugleitung
zwischengefügt werden, was einen schnellen Austausch im Reparatur- bzw. Verschleißfall
ermöglicht und auch eine flexiblere Anordnung zulässt. Eine ausreichende Dauerhaltbarkeit
geeigneter Schlauchstücke für derartige Quetschzwecke ist gegeben.
[0018] Bei einer besonders robusten und wartungsarmen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass
die Ladedruckeinrichtung eine Zylinder/Kolbeneinheit umfasst. Diese Einheit könnte
z.B. gleich oder ähnlich einer Pumpeinheit, bevorzugt mit kleineren Abmaßen, ausgestaltet
sein und z.B. seitlich in die Saugleitung münden.
[0019] Bevorzugt kann die Ladedruckeinrichtung Einstellmittel zum Einstellen der Dickstoffverdichtung
umfassen. Günstigerweise könnte hierzu die Kraft ermittelt werden, mit der z.B. Quetschelemente
auf ein Schlauchstück gedrückt werden. Hierdurch lassen sich auch ohne direkte Druckmessung
in der Dickstoffleitung Rückschlüsse auf den dort vorherrschenden Druck ziehen. Durch
die Druckeinstellung lässt sich das Pumpverhalten zur Reduzierung von Purnpstößen
optimieren. Für die verschiedenen Dickstoffe können unterschiedliche Vorverdichtungsdrücke
relevant sein.
[0020] Um Beschädigungen der Dickstoffpumpe zu vermeiden, kann die Ladedruckeinrichtung
eine Überlastsicherung zum Begrenzen der maximalen Dickstoffvorverdichtung umfassen.
Dies könnte bei Verstopfungen oder Schaltstörungen etc. von großem Vorteil sein, insbesondere
um einen elastisch verformbaren Abschnitt der Saugleitung zu schützen.
[0021] Die Ladedruckeinrichtung kann selbsttätig arbeiten oder unmittelbar mit dem Antrieb
der Pumpeinheiten gekoppelt sein. Von Vorteil ist es gemäß einer Variante, wenn die
Quetschelemente der Ladedruckeinrichtung mittels einer Hydraulikeinrichtung betätigbar
sind. Der Hydraulikkreislauf für die Quetschelemente kann unmittelbar mit einem Hydraulikkreislauf
für die Pumpeinheiten gekoppelt werden, so dass eine direkte Abhängigkeit besteht.
Jedoch sind auch alle anderen möglichen Ansteuerungskonstruktionen denkbar.
[0022] Für Dickstoffe, wie Beton, haben sich insbesondere als Pumpeinheiten Förderzylinder
mit Förderkolben bewährt, weshalb diese gemäß einer Ausführungsform bevorzugt eingesetzt
werden. Mittels solcher Pumpeinheiten lassen sich die für die Betonförderung gewünschten
Drücke zur Erzielung sehr großer Pumphöhen aufbringen.
[0023] Auch haben sich für einen solchen Einsatz als Umschaltventil Rohrweichen mit Schwenkrohrkörper
bewährt, da die diese sich relativ unempfindlich gegenüber dem zu pumpenden Medium
geben. Eine Variante sieht eine entsprechende Anwendung vor.
[0024] Die vorliegende Erfindung könnte auch bei innerhalb eines Vorratsbehälters angeordneten
Rohrweichen Anwendung finden. Gemäß einer besonderen Ausgestaltung ist jedoch vorgesehen,
dass die Rohrweiche ein den Schwenkrohrkörper zumindest bereichsweise im Abstand umgebendes
Gehäuse umfasst, dass ein zwischen dem Gehäuse und dem Schwenkrohrkörper gebildeter
Hohlraum Bestandteil der Förderleitung ist und der zwischen den Pumpeinheiten umschaltbare
Schwenkkörper Bestandteil der Saugleitung ist. Durch diese Anordnung entstehen keine
Dichtprobleme an dem Schwenkrohrkörper (insbesondere S-Rohr) und einer Brillenplatte.
Auch sind nur geringe oder keine Reaktionskräfte an dem Schwenkrohrkörper (insbesondere
S-Rohr) und dessen Lagerung vorhanden.
[0025] Eine weitere Ausführungform besteht darin, dass die Rohrweiche ein den Schwenkrohrkörper
im Abstand umgebendes Gehäuse umfasst, das ein zwischen dem Gehäuse und dem Schwenkrohrkörper
gebildeter Hohlraum Bestandteil der Saugleitung ist und der zwischen den Pumpeinheiten
umschaltbare Schwenkrohrkörper Bestandteil der Förderleitung ist. Die bei einer solchen
Variante vorherrschenden Bedingungen sind hinreichend aus üblichen Konstruktionen
bekannt und beherrschbar. Darüber hinaus liegt beim Umschalten des Schwenkrohrkörpers
eine gleiche Druckbedingung vor wie bei dem anderen Ausführungsbeispiel, da auch das
Gehäuse durch die Ladedruckeinrichtung unter Druck steht.
[0026] Aufgrund der Tatsache, dass die Innenwandung des Gehäuses ständig mit Dickstoff in
Berührung steht und ein Schwenkrohrkörper an Teilen der Innenwandung entlanggleitet,
ist es gemäß einer Variante vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Innenwandung des
Gehäuses zumindest bereichsweise mit Verschleißelementen versehen ist. Diese können
dann ausgetauscht werden.
[0027] Auch ist es sinnvoll, wenn gemäß einer Ausführungsform das Gehäuse mindestens eine
verschließbare Wartungs- bzw. Reinigungsöffnung aufweist.
[0028] Bevorzugt kann ein Ende der Saugleitung an einen Vorratsbehälter angeschlossen sein.
Schließlich besteht die Möglichkeit, das Umschaltventil flexibel an z.B. einem Betonmischfahrzeug
anzuordnen. Auch kann durch diese Anordnung die Füllung der Saugleitung unterstützt
werden, da der volle Druck des Dickstoffs aus dem Vorratsbehälter auf dieser lasten
kann. Vorteilhafterweise kann der Vorratsbehälter höhenverstellbar und schwenkbar
ausgestaltet sein. Dies ist insbesondere bei Ausführungsformen sehr einfach möglich,
bei denen das Umschaltventil nicht unmittelbar im Vorratsbehälter selbst angeordnet
ist. Durch die Höhenverstellung erhöht sich auch der Fülldruck der Saugleitung.
[0029] Darüber hinaus bezieht sich die Erfindung auch auf ein Saug-/Pumpverfahren einer
Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 12. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
Verbinden der Förderleitung mit einer ersten Pumpeinheit,
Verbinden der Saugleitung mit einer zweiten Pumpeinheit,
die erste Pumpeinheit schaltet auf Pumpbetrieb,
die zweite Pumpeinheit schaltet auf Saugbetrieb.
Vorverdichten bzw. Nachdrücken des Dickstoffs in der Saugleitung in der Endphase des
Saugbetriebs der zweiten Pumpeinheit mittels Betätigen einer von der ersten Pumpeinheit
getrennt verdichtenden Ladedruckeinrichtung mit einer den Saugbetrieb der zweiten
Pumpeinheit überlagernden Leistung bis die gewünschte Vorverdichtung bzw. Füllmenge
in der zweiten Pumpeinheit erzielt ist.
[0030] Das Verfahren hat entsprechend den Vorteil, dass auch separat von einer druckaufbringenden
Pumpeinheit eine Vorverdichtung durch eine Ladedruckeinrichtung stattfinden kann.
Die Ansteuerung der Pumpeinheit gestaltet sich wesentlich einfacher, da die Vorverdichtung
maßgeblich von einer separaten Betätigung einer Ladedruckeinrichtung abhängt. Das
Verfahren stellt daher einen kontinuierlicheren Förderstrom bereit. Die in Anspruch
13 wiedergegebenen Schritte laufen anschließend nach einem Umschaltvorgang jeweils
für die andere Pumpeinheit (erste Pumpeinheit im Saugbetrieb, zweite Pumpeinheit im
Pumpbetrieb) ab, bis der Zyklus dann von neuem beginnt. Der Ablauf der einzelnen Verfahrensschritte
läuft teilweise gleichzeitig bzw. überschneidend ab. Insbesondere kann der Vorverdichtungs-
bzw. Nachdrückvorgang nach Beenden des Saugbetriebs, überschneidend zum Saugbetrieb
oder während des Saugbetriebs mit gleichzeitigem Ende erfolgen.
[0031] Die größte Vereinfachung wird dann erzielt, wenn die erste Pumpeinheit beim Vorverdichtungsschritt
durch die Ladedruckeinrichtung stillsteht bzw. den Saugbetrieb beendet. Die optimale
Füllung der Pumpeinheit wird dann durch die Ladedruckeinrichtung bestimmt. Diese entspricht
dann auch gleichzeitig der maximal möglichen Füllung, durch die sich der Wirkungsgrad
der Pumpeinheiten beträchtlich erhöhen lässt.
[0032] Eine weitere Verfahrensvariante besteht darin, dass in der Endphase des Saugbetriebs
der zweiten Pumpeinheit die Ladedruckeinrichtung mit einer, den Saugbetrieb der zweiten
Pumpeneinheit überlagernden Leistung zugeschaltet wird. Die Endphase wird demnach
hauptsächlich von der Ladedruckeinrichtung bestimmt, die dann den Dickstoff nachdrückt.
Gleichzeitig beendet jedoch die zweite Pumpeinheit ihren Saugbetrieb, um ihre maximale
Füllstellung noch einzunehmen. Während dieses gesamten Vorgangs kann sich bereits
die gewünschte Dickstoffverdichtung einstellen, obwohl die zweite Pumpeneinheit mit
ihrem Saugbetrieb noch nicht gänzlich fertig ist.
[0033] Günstigerweise ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die zweite Pumpeinheit
den Saugbetrieb gleichzeitig mit dem Vorverdichtungs- bzw. Nachdrückvorgang beendet.
Das bedeutet, dass sobald die zweite Pumpeinheit mit dem Saugbetrieb fertig ist, eine
vollständig vorgespannte Dickstoffsäule vorhanden ist, die dann durch Umschalten in
den Pumpbetrieb in die Förderleitung gedrückt werden kann. Zeitverluste durch die
Vorverdichtung entstehen somit nicht.
[0034] Unstetigkeiten im Förderstrom, insbesondere durch Zurücksacken der Dickstoffsäule
in der Förderleitung können gemäß einer Variante dadurch verringert werden, dass durch
die Vorverdichtung ein Druck in der Saugleitung aufgebaut wird, der im Wesentlichen
dem Druck in der Förderleitung während des Pumpbetriebs entspricht. Beim Umschaltvorgang
von der einen auf die andere Pumpeinheit kommt der vorverdichtete Dickstoff mit dem
Dickstoff in der Förderleitung in Verbindung. Da beide im Wesentlichen den gleichen
Druck aufweisen, entstehen keine Schwingungen in der Dickstoffsäule.
[0035] Damit auch der Umschaltvorgang weiter optimiert werden kann, ist gemäß einer weiteren
Ausführungsform vorgesehen, dass während eines Umschaltvorgangs von der ersten auf
die zweite Pumpeinheit beide Pumpeinheiten mit halbiertem Volumenstrom im Pumpbetrieb
arbeiten. Überdeckungen, die beim Umschaltvorgang z.B. durch ein Umschaltventil vorhanden
sind, werden hierdurch kompensiert. Als Ergebnis ist auch während des Umschaltvorgangs
ein möglichst konstanter Förderstrom vorhanden.
[0036] Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a bis 1d
- eine schematische Ablauffolge des Pumpvorgangs bei einer Zweizylinder-Dickstoffpumpe,
und
- Fig. 2a bis 2i
- eine schematische Ablauffolge einer zweiten Ausführungsform bei einer Zweizylinder-Dickstoffpumpe.
[0037] Nicht alle erwähnten Bauteile einer Dickstoffpumpe sind in Anspruch 1 angeführt,
werden aber wegen der besseren Verständlichkeit im folgenden aufgeführt.
[0038] Der Aufbau der Pumpe ist in den Zeichnungen nur schematisch dargestellt. Für einige
der Baugruppen gibt es jedoch im Stand der Technik genug Beispiele, wie diese im Detail
aufgebaut sind.
[0039] Die in den Fig. 1a bis 1d dargestellte Dickstoffpumpe dient vorrangig zum Fördern
von Beton. Diese umfasst eine erste Pumpeinheit 1 und eine zweite Pumpeinheit 2. Es
handelt sich bei den Pumpeinheiten 1 und 2 um Zylinder/Kolben-Pumpen, die mittels
eines längsbeweglichen, hin und her fahrbaren Kolbens 3 und 4 den Dickstoff entweder
ansaugen oder pumpen. Die Kolben 3 und 4 werden über geeignete Hydrauliksteuerungen
angesteuert, so dass geeignete Pumpdrücke aufgebracht werden können. Der Querschnitt
der Pumpeinheiten 1 und 2 ist kreisförmig, so dass an ihrem einen Ende jeweils kreisförmige
Öffnungen 5 und 6 vorhanden sind. Die kreisförmigen Öffnungen münden in einem Rohrweichengehäuse
7 im Abstand zueinander. Im Wesentlichen senkrecht zu der dargestellten Ebene weist
das Rohrweichengehäuse 7 eine weitere kreisförmige Öffnung 8 auf, an der ein nicht
weiter dargestellter Förderleitungsstrang angeschlossen ist. Dieser Förderleitungsstrang
steht somit mit dem Inneren des Rohrweichengehäuses 7 in direkter Verbindung. Den
Pumpeinheiten 1 und 2 gegenüberliegend ist eine weitere Öffnung 9 im Rohrweichengehäuse
7 vorgesehen, die mit einem Saugleitungsabschnitt 10 in Verbindung steht.
[0040] Die Öffnung 9 mündet nicht in das Innere des Rohrweichengehäuses 7, sondern ist Bestandteil
eines S-förmigen Schwenkrohrkörpers 11. Die Schwenkachse bzw. Drehachse des Schwenkrohrkörpers
11 ist gleichzeitig die Mittenachse der Öffnung 9. Das gegenüberliegende Ende des
Schwenkrohrkörpers 11 gleitet auf einer Brillenplatte 12, die Bestandteil des Rohrweichengehäuses
7 ist. Dieses gegenüberliegende Ende lässt sich zum einen mit der Öffnung 5 der ersten
Pumpeinheit 1 oder mit der Öffnung 6 der zweiten Pumpeinheit 2 in Deckung bringen.
In Abhängigkeit der Schaltstellung des Schwenkrohrkörpers 11 befindet sich demnach
der Saugleitungsabschnitt 10 einmal mit der Pumpeinheit 1, wie in der Fig. 1a dargestellt,
oder in der anderen Schaltstellung mit der Pumpeinheit 2 in Verbindung, wie in Fig.
1d dargestellt.
[0041] Der Saugleitungsabschnitt 10 ist an seinem anderen Ende mit einem Vorratsbehälter
bzw. Einfülltrichter 13 verbunden, in den der Dickstoff eingefüllt wird. Im Falle
von Beton erfolgt dies z. B. mittels eines Betonfahrmischers.
[0042] Aus den Zeichnungen ist zu entnehmen, dass das Innere des Schwenkrohrkörpers 11 Bestandteil
der Saugleitung ist, und dass der zwischen der Innenseite des Rohrweichengehäuses
7 und der Außenseite des Schwenkrohrkörpers 11 gebildete Hohlraum 14 Bestandteil der
Förderleitung ist.
[0043] Der Saugleitungsabschnitt 10 besteht zumindest zum Teil aus einem elastisch verformbaren
Schlauchstück. Es handelt sich hierbei um einen hochfesten, bevorzugt mit einer Armierung
versehenen Elastomerschlauch, wie er auch bereits bei Schlauchpumpen für die Dickstoffförderung
eingesetzt wird. An der Außenseite des Saugleitungsabschnitts 10 sind zumindest an
einer Stelle verfahrbare Quetschelemente 15,16 vorgesehen, die den Saugleitungsabschnitt
10 in radialer Richtung zusammendrücken können. Die Ansteuerung dieser Quetschelemente,
bevorzugt Rollen, erfolgt mittels eines hydraulischen Antriebs, der mit dem Antrieb
der Pumpeinheiten 1 und 2 gekoppelt sein kann. Es besteht auch die Möglichkeit, dass
auch nur ein Quetschelement gegen einen Festanschlag, auf dem der Saugleitungsabschnitt
10 aufliegt, wirkt. Auch besteht die Möglichkeit, dass die Quetschelemente 15,16 neben
ihrer radialen Betätigungsrichtung auch axial zum Saugleitungsabschnitt 10 verfahrbar
sind. Sie rollen sich dann um Achsen an dessen Oberfläche, insbesondere in Richtung
der Pumpeinheiten 1 und 2, ab.
[0044] Anstelle des elastisch verformbaren Schlauchstücks und der Quetschelemente kann auch
eine Zylinder/Kolbeneinheit eingesetzt werden.
[0045] Im Folgenden wird die Funktionsweise der Dickstoffpumpe anhand der Fig. 1a bis 1d
näher erläutert.
[0046] Zunächst wird der Dickstoff, insbesondere Beton in den Vorratsbehälter 13 eingefüllt.
Die Quetschelemente 15,16 der Ladedruckeinrichtung 17 sind dabei in ihrem geöffneten
Zustand. Der Dickstoff fließt durch sein Eigengewicht und des zumeist höher angeordneten
Vorratsbehälters 13 zumindest teilweise in den Saugleitungsabschnitt 10 hinein. Der
Schwenkrohrkörper 11 befindet sich in der in Fig. 1a dargestellten Stellung und verbindet
den Saugleitungsabschnitt 10 mit der Pumpeinheit 1. Zu Beginn befindet sich der Kolben
3 der Pumpeinheit 1 in der Nähe der Öffnung 5. In dieser Stellung startet der Saugbetrieb
der Pumpeinheit 1 und der Kolben 3 fährt zurück. Durch den Unterdruck wird Dickstoff
durch den Saugleitungsabschnitt 10 und den Schwenkrohrkörper 11 in die Pumpeinheit
1 eingesaugt.
[0047] Beim allerersten Hub ist selbstverständich der Luftanteil beim Ansaugvorgang etwas
größer. Da die Funktion der Dickstoffpumpe im normalen Betrieb näher erläutert werden
soll, soll für die folgenden Erläuterungen von einer normalen Füllung mit üblichem
Luftanteil sowie bereits gefüllter Förderleitung ausgegangen werden.
[0048] Nachdem der Kolben 3 der Pumpeinheit 1 seine Endstellung erreicht hat bzw. kurz vorher,
wird die Ladedruckeinrichtung 17 betätigt. Hierzu fahren die Quetschelemente 15 und
16 zusammen und drücken den flexiblen Saugleitungsabschnitt 10 zusammen bis dieser
an der Quetschstelle verschlossen ist. Durch diesen Vorgang wird auch gleichzeitig
Dickstoff in den Saugleitungsabschnitt 10 über den Schwenkrohrkörper 11 und in die
Pumpeinheit 1 nachgedrückt, so dass eine Vorverdichtung stattfindet. Da der Dickstoff
an sich relativ unkompressibel ist und hauptsächlich der prozentual viel geringere
Luftanteil komprimiert werden muss, kann durch relativ geringe Verformung des Saugleitungsabschnittes
10 eine respektable Druckerhöhung des Dickstoffes erreicht werden. Sollte die reine
radiale Verformung des Saugleitungsabschnitts 10 durch die Quetschelemente 15, 16
nicht ausreichen, können diese auch noch axial verfahren werden, so dass sich hierdurch
der Druck weiter steigern lässt.
[0049] Aufgrund des Nachdrückens des Dickstoffes in die Pumpeinheit 1 erfolgt eine optimale
Füllung bei vollständig zurückgefahrenem Kolben 3. Dieser Zustand ist in Fig. 1c dargestellt.
Während des gesamten Vorspannvorgangs fördert der Kolben 4 der Pumpeinheit 2 Dickstoff
in die Förderleitung. Durch Vorbewegen des Kolbens 4 in Richtung des Rohrweichengehäuses
7 wird der sich darin befindliche Dickstoff in den Hohlraum 14 und aus der Öffnung
8 in den daran angeordneten Förderleitungsabschnitt gedrückt. Die Vorspannung des
Dickstoffs in der Saugleitung erfolgt bevorzugt mit dem gleichen Druck, wie das Herausdrücken
des Dickstoffs mittels des Kolbens 4. Anschließend erfolgt gemäß Fig. 1d ein Umschwenken
des Schwenkrohrkörpers 11, so dass die Pumpeinheit 1 über die Öffnung 5 mit dem Hohlraum
14 des Rohrweichengehäuses 7 in Verbindung steht und die Pumpeinheit 2 mit der Saugleitung
verbunden ist. Sobald der Schwenkrohrkörper 11 vollständig in seine zweite Stellung
geschwenkt ist, öffnet die Ladedruckeinrichtung 17 durch Zurückfahren der Quetschelemente
15 und 16 (siehe Fig. 1d). Sobald beim Umschalten von der Stellung aus Fig. 1c in
die Stellung aus Fig. 1d eine negative Überdeckung des Schwenkrohrkörpers 11 mit der
Öffnung 5 stattfindet, steht der vorgespannte Inhalt der Pumpeinheit 1 sofort mit
dem ebenfalls unter Druck stehenden Dickstoff in dem Rohrweichengehäuse 7 in Verbindung.
Eine Kompression des Dickstoffs in der Pumpeinheit 1 aufgrund des nunmehr anliegenden
Förderdrucks findet nicht statt, da dieser bereits entsprechend vorgespannt ist.
[0050] Beim Umschaltvorgang gibt es zumindest zwei Ansteuerungsvarianten. Entweder beginnt
der Kolben 3 mit seinem Pumphub erst, wenn der Schwenkrohrkörper 11 vollständig zur
anderen Pumpeinheit 2 übergeschwenkt ist oder während des Umschaltvorgangs führen
beide Kolben 3 und 4 einen Pumphub mit halber Fördergeschwindigkeit aus. Im zweiten
Fall bedeutet dies, dass Kolben 3 seine Bewegung schon beginnt, wenn Kolben 4 seinen
Pumphub noch gerade beendet.
[0051] Nach vollständigem Umschalten gemäß der Fig. 1d fährt dann der Kolben 3 mit voller
Geschwindigkeit, während der Kolben 4 seinen Saughub beginnt und Dickstoff über den
Saugleitungsabschnitt aus dem Vorratsbehälter 13 ansaugt. Der Pumpvorgang setzt sich
dann mit vertauschten Pumpeinheiten fort.
[0052] Durch das Erreichen einer optimalen Füllung der Pumpeinheiten beim Saugbetrieb und
der zusätzlichen Vorspannung durch die Ladedruckeinrichtung 17 kann die Kapazität
der Pumpeinheiten 1 und 2 vollständig ausgenutzt werden. Gegenüber gleichartigen Pumpeinheiten,
bei denen die Komprimierung durch die Kolben 3 oder 4 selbst vorgenommen wird, ergibt
sich eine Wirkungsgradverbesserung von bis zu 20 %.
[0053] Anhand der Fig. 2a bis 2i wird nunmehr eine Variante des vorangegangenen Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Der Unterschied besteht hauptsächlich in der Ansteuerung der Dickstoffpumpe
und nicht in einem prinzipiell anderen Aufbau.
[0054] Sofern auf gleiche Bauelemente wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel zurückgegriffen
wird, werden gleiche Bezugsziffem verwendet und auf die vorangegangene Bschreibung
verwiesen.
[0055] Gemäß der Fig. 2a befindet sich die Pumpeinheit 1 im Saugbetrieb und die Pumpeinheit
2 im Pumpbetrieb. Die Ladedruckeinrichtung 17 ist offen, so dass ein Ansaugen aus
dem Vorratsbehälter 13 in die Pumpeinheit 1 erfolgen kann. Anschließend wird gegen
Ende des Saugbetriebs gemäß der Fig. 2b und 2c die Ladedruckeinrichtung 17 betätigt,
so dass eine vollständige Füllung der Pumpeinheit 1 stattfindet und eine Vorspannung
durch Drucksteigerung vorhanden ist. Während der Kolben 4 noch weiterfördert, schaltet
der Schwenkrohrkörper 11 in eine mittlere Stellung. Gleichzeitig halbiert sich die
Fördergeschwindigkeit des Kolbens 4 und der Kolben 3 startet mit halber Fördergeschwindigkeit
seinen Pumpbetrieb. Beide Kolben 3 und 4 fördern demnach gleichzeitig; jedoch mit
gleichem Volumenstrom wie zuvor.
[0056] In dieser Zwischenstellung steht das an der Brillenplatte 12 anliegende Ende des
Schwenkrohrkörpers mit keiner Öffnung 5 oder 6 der Pumpeinheiten 1 oder 2 in Verbindung.
Die Ladedruckeinrichtung 17 öffnet durch radiales auseinander Fahren der Quetschelemente
15 und 16. Gemäß der Fig. 2e beendet der Kolben 4 seinen Pumphub und schließt im Wesentlichen
eben mit der Brillenplatte 12 ab und verschließt demnach die Öffnung 6. Sobald der
Kolben 4 seinen Pumphub stoppt, fährt der Kolben 3 mit normaler Fördergeschwindigkeit
weiter, so dass der Volumenstrom, der aus der Öffnung 8 hinausgedrückt wird, aufrecht
erhalten bleibt.
[0057] Anschließend schaltet bzw. schwenkt der Schwenkrohrkörper 11 vollständig in seine
zweite Stellung, in der er den Saugleitungsabschnitt 10 mit der Pumpeinheit 2 verbindet.
Die Pumpeinheit 2 beginnt dann mit dem Saugbetrieb durch Zurückfahren des Kolbens
4. Der Umschaltvorgang aus der Stellung der Fig. 2e in die Stellung der Fig. 2f hat
keinen Einfluss auf den Förderstrom, da der Kolben 4 einen Kurzschluss zwischen Schwenkrohrkörper
11 und Rohrweichengehäuse 7 verhindert.
[0058] Gegen Ende des Saugbetriebs gemäß der Fig. 2g und 2h setzt dann die Ladedruckeinrichtung
17 wieder ein und sorgt für eine vollständige Füllung der Pumpeinheit 2 mit entsprechender
Vorspannung. Der Vorspanndruck soll auch hier im Wesentlichen dem Förderdruck in der
Förderleitung, insbesondere im Rohrweichengehäuse 7, entsprechen.
[0059] In Fig. 2i ist wiederum der Umschaltvorgang in die andere Richtung äquivalent zur
Fig. 2e dargestellt. Beide Kolben 3 und 4 befinden sich dann im Pumphub mit jeweils
halber Geschwindigkeit.
[0060] Dieses Verfahren ist auch bei einer Ausführungsform anwendbar, bei der der Schwenkrohrkörper
11 nicht mit dem Saugleitungsabschnitt, sondern mit der Förderleitung in ständiger
Verbindung steht. Bei einer solchen Ausführungsform erfolgt die Ansaugung über das
Rohrweichengehäuse. Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen können noch Einstellmittel
zum Einstellen der Ladedruckeinrichtung vorgesehen sein, um unterschiedliche Dickstoffverdichtungen
einjustieren zu können. Darüber hinaus kann auch eine Überlastsicherung zum Begrenzen
der maximalen Dickstoffverdichtung und Vermeiden der Überlastung der Dickstoffpumpe
vorhanden sein.
[0061] Die erfindungsgemäße Art der Ausgestaltung einer Dickstoffpumpe eignet sich auch
hervorragende für Umrüstungen bei bestehenden Pumpanlagen. Selbst Dickstoffpumpen,
die nicht über Pumpeinheiten verfügen, die gemäß der Variante der Fig. 2a bis 2i ansteuerbar
sind, können mit einer Ladedruckeinrichtung nachträglich versehen werden, so dass
sich auch hier ein kontinuierlicher Förderstrom einstellt. Das bedeutet, dass auch
die einfachste Form von Dickstoffpumpen für größere Förderhöhen einsetzbar ist. Bei
großen Förderhöhen entstehen Schwingungen, die aufgrund eines nicht kontinuierlichen
Förderstroms, eine sehr große Rolle spielen. Insbesondere werden auch Kompressionsstöße,
die durch schlagartiges Komprimieren des sich in einer Pumpeinheit befindlichen Dickstoffvolumens
beim Umschalten durch die Vorspannung beseitigt.
[0062] Weitere Varianten sehen z.B. vor, dass die Ladedruckeinrichtung eine Membran umfasst
oder durch eine zylindrische Kolbeneinheit gebildet wird. Darüber hinaus kann auch
die Pumpleistung der Ladedruckeinrichtung größer sein als die Saugleistung einer der
Pumpeinheiten. Ein vorteilhaftes Gehäuse wird dadurch erzielt, dass zumindest ein
Teil der Innenwandung des Gehäuses zumindest bereichsweise mit Verschleißelementen
versehen sein kann. Darüber hinaus kann bei einer Variante das Gehäuse mindestens
eine verschließbare Wartungs- bzw. Reinigungsöffnung aufweisen. Ein höhenverstellbar
und schwenkbarer Vorratsbehälter bringt ebenfalls einige Vorteile bei einer Variante.
1. Dickstoffpumpe mit mindestens zwei sich im Pump- und Saugbetrieb abwechselnden Pumpeinheiten
(1,2), einer Förderleitung, einer Saugleitung, und einem Umschaltventil (11) zum Umschalten
zwischen den Pumpeinheiten (1,2), wobei durch das Umschaltventil (11) eine Pumpeinheit
(1,2) im Pumpbetrieb mit der Förderleitung und eine Pumpeinheit (1,2) im Saugbetrieb
mit der Saugleitung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Saugleitung eine von den Pumpeinheiten (1,2) getrennt wirkende, zum
aktiven Bewirken einer Dickstoffverdichtung in der Endphase des Saugbetriebs separat
betätigbare Ladedruckeinrichtung (17) vorgesehen ist.
2. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladedruckeinrichtung eine Zylinder/Kolbeneinheit umfasst.
3. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpleistung der Ladedruckeinrichtung größer ist als die Saugleistung einer der
Pumpeinheiten (1,2).
4. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladedruckeinrichtung (17) Einstellmittel zum Einstellen der Dickstoffvorverdichtung
umfasst.
5. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladedruckeinrichtung eine Überlastsicherung zum Begrenzen der maximalen Dickstoffvorverdichtung
umfasst.
6. Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeinheiten (1,2) Förderzylinder mit Förderkolben sind.
7. Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil eine Rohrweiche mit Schwenkrohrkörper (11) ist.
8. Dickstoffpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrweiche ein den Schwenkrohrkörper (11) zumindest bereichsweise im Abstand
umgebendes Gehäuse (7) umfasst, dass ein zwischen dem Gehäuse (7) und dem Schwenkrohrkörper
(11) gebildeter Hohlraum (14) Bestandteil der Förderleitung ist und der zwischen den
Pumpeinheiten (1,2) umschaltbare Schwenkrohrkörper (11) Bestandteil der Saugleitung
ist.
9. Dickstoffpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Innenwandung des Gehäuses (7) zumindest bereichsweise mit
Verschleißelementen versehen ist.
10. Dickstoffpumpe nach Anspruch 8 oder 9. dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (7) mindestens eine verschließbare Wartungs- bzw. Reinigungsöffnung aufweist.
11. Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der Saugleitung an einen Vorratsbehälter (13) angeschlossen ist.
12. Dickstoffpumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (13) höhenverstellbar und schwenkbar ist.
13. Saug-/Pumpverfahren einer nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildeten Dickstoffpumpe,
das folgende Schritte umfasst:
Verbinden der Förderleitung mit einer ersten Pumpeinheit (1);
Verbinden der Saugleitung mit einer zweiten Pumpeinheit (2);
die erste Pumpeinheit (1) schaltet auf Pumpbetrieb;
die zweite Pumpeinheit (2) schaltet auf Saugbetrieb;
dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorverdichten bzw. Nachdrücken des Dickstoffs in der Saugleitung in der Endphase
des Saugbetriebs der zweiten Pumpeinheit (2) mittels Betätigen einer von der ersten
Pumpeinheit (1) getrennt verdichtenden Ladedruckeinrichtung (17) mit einer, den Saugbetrieb
der zweiten Pumpeinheit (2) überlagernden Leistung stattfindet bis die gewünschte
Vorverdichtung bzw. Füllmenge in der zweiten Pumpeinheit (2) erzielt ist.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Pumpeinheit (2) den Saugbetrieb gleichzeitig mit dem Vorverdichtungs-
bzw. Nachdrückvorgang beendet.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Vorverdichtung ein Druck in der Saugleitung aufgebaut wird, der im Wesentlichen
dem Druck in der Förderleitung während des Pumpbetriebs entspricht.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass während eines Umschaltvorgangs von der ersten auf die zweite Pumpeinheit (1,2) beide
Pumpeinheiten (1,2) mit halbiertem Volumenstrom im Pumpbetrieb arbeiten.
1. A thick matter pump comprising at least two pump units (1, 2) alternating in the pump
and suction mode, a delivery line, a suction line, and a switching valve (11) for
switching between said pump units (1, 2), one pump unit (1,2) being connected in the
pump mode by said switching valve (11) to said delivery line, and one pump unit (1,
2) being connected in the suction mode to said suction line, characterized in that in the area of said suction line a pressure boosting device (17) is provided which
is operative independently of the pump units (1, 2) and is separately actuable for
actively effecting a thick matter compression in the end phase of the suction mode.
2. The thick matter pump according to claim 1, characterized in that said pressure boosting device comprises a cylinder/piston unit.
3. The thick matter pump according to claim 1, characterized in that the pumping capacity of said pressure boosting device is greater than the suction
capacity of one of said pump units (1, 2).
4. The thick matter pump according to claim 1, characterized in that said pressure boosting device (17) comprises adjusting means for adjusting the precompression
of thick matter.
5. The thick matter pump according to claim 1, characterized in that said pressure boosting device comprises an overload protection for limiting the maximum
precompression of thick matter.
6. The thick matter pump according to any one of claims 1 to 4, characterized in that said pump units (1, 2) are delivery cylinders including delivery pistons.
7. The thick matter pump according to any one of claims 1 to 5, characterized in that said switching valve is a pipe slide including a pivot pipe body (11).
8. The thick matter pump according to claim 7 , characterized in that said pipe slide comprises a housing (7) which surrounds said pivot pipe body (11)
at least in portions at a distance, that a cavity (14) formed between said housing
(7) and said pivot pipe body (11) is part of said delivery line, and said pivot pipe
body (11) which is switchable between said pump units (1, 2) is part of said suction
line.
9. The thick matter pump according to claim 8, characterized in that at least part of the inner wall of said housing (7) is provided at least in portions
with wear elements.
10. The thick matter pump according to claim 8 or 9, characterized in that said housing (7) comprises at least one closable maintenance or cleaning opening.
11. The thick matter pump according to any one of claims 1 to 5, characterized in that an end of said suction line is connected to a supply container (13).
12. The thick matter pump according to claim 11, characterized in that said supply container (13) is vertically adjustable and pivotable.
13. A suction/pumping method of a thick matter pump configured according to any one of
claims 1 to 12, the method comprising the following steps:
connecting said delivery line to a first pump unit (1);
connecting said suction line to a second pump unit (2);
said first pump unit (1) switching to pump mode;
said second pump unit (2) switching to suction mode,
characterized in that
precompressing and pressing said thick matter in said suction line in the end phase
of the suction operation of said second pump unit (2) by activating a pressure boosting
device (17) performing compression independently of said first pump unit (1) with
a capacity superposing the suction mode of the second pump unit (2) take place until
the desired precompression or filling amount is achieved in said second pump unit
(2).
14. The method according to claim 13, characterized in that said second pump unit (2) terminates the suction mode at the same time with the precompressing
and pressing operation.
15. The method according to any one of claims 13 or 14, characterized in that a pressure is built up in said suction line by precompression, said pressure being
substantially identical with the pressure prevailing in said delivery line during
the pump mode.
16. The method according to any one of claims 13 to 15, characterized in that both pump units (1, 2) operate with half the volume flow in the pump mode during
a switching operation from said first to said second pump unit (1, 2).
1. Pompe à liquide épais comprenant au moins deux unités de pompe (1, 2) fonctionnant
tour à tour en modes pompage et aspiration, une conduite de transport, une conduite
d'aspiration, et une soupape de commutation (11) destinée à la commutation entre les
unités de pompe (1, 2), une unité de pompe (1, 2) étant reliée en mode pompage par
la soupape de commutation (11) à la conduite de transport et une unité de pompe (1,
2) étant reliée en mode aspiration à la conduite d'aspiration, caractérisée en ce qu'un dispositif de pression d'admission (17), agissant séparément des unités de pompe
(1, 2), destinée à provoquer activement une compression du liquide épais dans la phase
finale du mode aspiration, est prévue dans la zone de la conduite d'aspiration.
2. Pompe à liquide épais selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de pression d'admission comporte une unité de cylindre/de piston.
3. Pompe à liquide épais selon la revendication 1, caractérisée en ce que la puissance de pompage du système de pression d'admission est supérieure à la puissance
d'aspiration d'une des unités de pompe (1, 2).
4. Pompe à liquide épais selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de pression d'admission (17) comporte des moyens de réglage destinés
à régler la pré-compression du liquide épais.
5. Pompe à liquide épais selon la revendication 1, caractérisée en ce que le système de pression d'admission comporte une sûreté anti-surcharge destinée à
limiter la pré-compression maximale du liquide épais.
6. Pompe à liquide épais selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les unités de pompe (1, 2) sont des cylindres d'alimentation dotés de pistons d'alimentation.
7. Pompe à liquide épais selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la soupape de commutation est un aiguillage de tuyaux doté d'un tournant tubulaire
(11).
8. Pompe à liquide épais selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'aiguillage de tuyaux comporte un boîtier (7) entourant à distance le tournant tubulaire
(11) au moins par zones, en ce qu'une cavité (14) formée entre le boîtier (7) et le tournant tubulaire (11) est un élément
constitutif de la conduite de transport et le tournant tubulaire (11) pouvant être
commuté entre les unités de pompe (1, 2) est un élément constitutif de la conduite
d'aspiration.
9. Pompe à liquide épais selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'au moins une partie de la paroi interne du boîtier (7) est pourvue au moins par zones
d'éléments d'usure.
10. Pompe à liquide épais selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que le boîtier (7) comprend au moins une ouverture d'entretien et/ou de nettoyage pouvant
être refermée.
11. Pompe à liquide épais selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'une extrémité de la conduite d'aspiration est raccordée à un réservoir de stockage
(13).
12. Pompe à liquide épais selon la revendication 11, caractérisée en ce que le réservoir de stockage (13) peut être réglé en hauteur et pivoter.
13. Procédé d'aspiration/de pompage d'une pompe à liquide épais conçue selon l'une quelconque
des revendications 1 à 12, qui comprend les étapes suivantes :
raccordement de la conduite de transport à une première unité de pompe (1) ;
raccordement de la conduite d'aspiration à une seconde unité de pompe (2) ;
la première unité de pompe (1) commute en mode pompage ;
la seconde unité de pompe (2) commute en mode aspiration ;
caractérisé en ce qu'une pré-compression et/ou post-compression du liquide épais dans la conduite d'aspiration
a lieu dans la phase finale du mode aspiration de la seconde unité de pompe (2) au
moyen de l'actionnement d'un dispositif de pression d'admission (17) à compression
séparée de la première unité de pompe (1) et dont l'effet supprime l'action d'aspiration
de la seconde unité de pompe (2), jusqu'à ce que la pré-compression et/ou la quantité
de remplissage souhaitées dans la seconde unité de pompe (2) soient obtenues.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la seconde unité de pompe (2) met fin au mode aspiration en même temps que le processus
de pré-compression et/ou de post-compression.
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que la pré-compression établit une pression dans la conduite d'aspiration qui correspond
sensiblement à la pression dans la conduite de transport en mode pompage.
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que, pendant un processus de commutation de la première à la seconde unité de pompe (1,
2), les deux unités de pompe (1, 2) fonctionnent avec un courant de volume divisé
en deux en mode pompage.