(19)
(11) EP 1 238 623 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
13.08.2003  Patentblatt  2003/33

(43) Veröffentlichungstag A2:
11.09.2002  Patentblatt  2002/37

(21) Anmeldenummer: 02003074.8

(22) Anmeldetag:  13.02.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A47L 15/46, A47L 15/42
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 07.03.2001 DE 10111006

(71) Anmelder: Miele & Cie. KG
33332 Gütersloh (DE)

(72) Erfinder:
  • Beier, Dominic
    33330 Gütersloh (DE)
  • Ekelhoff, Erik
    33611 Bielefeld (DE)
  • Maas, Günther
    33332 Gütersloh (DE)

   


(54) Verfahren zum Abgleichen eines Trübungssensors


(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abgleichen und Korrektur eines Trübungssensors (15) in einem programmgesteuerten wasserführenden Haushaltgerät, insbesondere in einer Geschirrspülmaschine (1) an sich ändernde Bedingungen am Messort, wobei im laufenden Spülprogramm Kalibrier- oder Referenzwerte für den Sensorabgleich und zur Korrektur des Trübungssensors (15) bei Trübungsmessungen der Spülflüssigkeit (13) ermittelt werden. Erfindungsgemäß werden mehrere Kalibrierwertmessungen (KWM1-1, KWM2-1, KWM3-1) innerhalb eines Spülprogramms (SP1; SP2) jeweils zu Zeitpunkten (t1, t2, t3) durchgeführt, an denen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit klares Wasser am Messort des Trübungssensors befindet. Es werden die Kalibriermesswerte (KW1-1, KW2-1, KW3-1; KW1-2, KW2-2, KW3-2) aus mehreren Spülprogrammen (SP1; SP2) abgespeichert und aus den abgespeicherten Kalibriermesswerten (KW1-1, KW2-1, KW3-1; KW1-2, KW2-2, KW3-2) wird durch Selektion des besten Kalibriermesswertes (KWb1-2) und durch Wertmittlung der aus nachfolgenden Kalibrierwertmessungen (KWM1-3, KWM2-3, KWM3-3; KWM1-4, KWM2-4, KWM3-4; usw.) gewonnenen selektierten besten Kalibriermesswerte (KWb3-4, KWb5-6, KWb7-8) dann ein Kalibrier- oder Referenzwert (RW1) ermittelt, mit welchem gemessene Trübungswerte nachfolgender Spülprogramme bis zur nächsten Referenzwert-Neubestimmung korrigiert werden. Hierdurch ist sichergestellt, dass immer der optimalste Referenzwert zur Trübungswert-Korrektur herangezogen wird. Die zur Wertermittlung vorausgehende Mehrfachmessung stellt sicher, dass wenigstens ein bester Kalibriermesswert aus der Messwertreihe bei klarem Frischwasser ermittelt wird.







Recherchenbericht