(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abgleichen und Korrektur eines Trübungssensors
(15) in einem programmgesteuerten wasserführenden Haushaltgerät, insbesondere in einer
Geschirrspülmaschine (1) an sich ändernde Bedingungen am Messort, wobei im laufenden
Spülprogramm Kalibrier- oder Referenzwerte für den Sensorabgleich und zur Korrektur
des Trübungssensors (15) bei Trübungsmessungen der Spülflüssigkeit (13) ermittelt
werden. Erfindungsgemäß werden mehrere Kalibrierwertmessungen (KWM1-1, KWM2-1, KWM3-1)
innerhalb eines Spülprogramms (SP1; SP2) jeweils zu Zeitpunkten (t1, t2, t3) durchgeführt,
an denen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit klares Wasser am Messort des Trübungssensors
befindet. Es werden die Kalibriermesswerte (KW1-1, KW2-1, KW3-1; KW1-2, KW2-2, KW3-2)
aus mehreren Spülprogrammen (SP1; SP2) abgespeichert und aus den abgespeicherten Kalibriermesswerten
(KW1-1, KW2-1, KW3-1; KW1-2, KW2-2, KW3-2) wird durch Selektion des besten Kalibriermesswertes
(KWb1-2) und durch Wertmittlung der aus nachfolgenden Kalibrierwertmessungen (KWM1-3,
KWM2-3, KWM3-3; KWM1-4, KWM2-4, KWM3-4; usw.) gewonnenen selektierten besten Kalibriermesswerte
(KWb3-4, KWb5-6, KWb7-8) dann ein Kalibrier- oder Referenzwert (RW1) ermittelt, mit
welchem gemessene Trübungswerte nachfolgender Spülprogramme bis zur nächsten Referenzwert-Neubestimmung
korrigiert werden. Hierdurch ist sichergestellt, dass immer der optimalste Referenzwert
zur Trübungswert-Korrektur herangezogen wird. Die zur Wertermittlung vorausgehende
Mehrfachmessung stellt sicher, dass wenigstens ein bester Kalibriermesswert aus der
Messwertreihe bei klarem Frischwasser ermittelt wird.
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