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EP 1 239 124 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.2003 Patentblatt 2003/49 |
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Anmeldetag: 18.01.2002 |
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Schaltbarer Stössel zur direkten Übertragung eines Nockenhubes auf eine Stösselstange
Deactivable tappet for transmission of cam lift on a pushrod
Poussoir désactivable pour transmission de la courbe de came sur une tige de culbuteur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
09.03.2001 DE 10111511
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.2002 Patentblatt 2002/37 |
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Patentinhaber: INA- Schaeffler KG |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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Erfinder: |
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- Haas, Michael
91385 Weisendorf (DE)
- Rauch, Martin
96049 Bamberg (DE)
- Karbstein, Henning
96129 Strullendorf (DE)
- Schmidt, Dieter
90482 Nürnberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 844 202 GB-A- 574 852 US-A- 2 942 595
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DE-C- 950 515 US-A- 2 887 996 US-B1- 6 196 175
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen schaltbaren Stößel zur direkten Übertragung eines Nockenhubes
auf eine Stößelstange in einem Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine, mit einem Gehäuse,
in dessen sich axial erstreckender Aussparung ein mit einem längsbeweglichen Innenelement
zusammengesteckter Druckkolben verläuft, wobei an einer der Aussparung abgewandten
Seite das Gehäuse eine Anlauffläche für einen Nocken und der Stößel an der Seite der
Aussparung eine Anlage für die Stößelstange hat, wobei im Entkoppelfall in einem Radialsteg
des Innenelements wenigstens ein Schieber als Koppelmittel verläuft, der für den Koppelzustand
abschnittsweise radial nach außen verlagerbar ist, wobei der Druckkolben an seiner
einen Stirnseite ein hydraulisches Spielausgleichselement hat, an seinem Außenmantel
einen Leckspalt für Hydraulikmittel begrenzt sowie innerhalb seiner Bohrung einen
Vorratsraum für Hydraulikmittel einschließt und wobei eine Schraubendruckfeder vorgesehen
ist, welche um das Innenelement gelegt ist und auf dieses in Richtung aus der Aussparung
heraus einwirkt.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Ein derartiger Stößel geht aus der U.S. 6,196,175 B1 hervor. Offenbart ist ein Gehäuse
mit einem darin eingebauten Innenelement. Das Innenelement verläuft in dem in Fig.
2 gezeigten Koppelzustand vollständig innerhalb einer Bohrung des Gehäuses. In diesem
Bereich ist es an seinem Außenmantel von einer Schraubendruckfeder umschlossen. Ein
Druckkolben eines hydraulischen Spielausgleichselements, an dessen einem Ende eine
Stößelstange anliegt, ist innerhalb einer Bohrung des Innenelements angeordnet. Axial
unterhalb von dem Druckkolben verläuft zwischen einem Boden des Innenelements und
einer Stirnseite des Druckkolbens ein Hochdruckraum für Hydraulikmittel. Zwischen
dem Innenelement und dem Druckkolben ist ein Leckspalt für das Hydraulikmittel aus
dem Hochdruckraum heraus geschaffen.
[0003] Einerseits ist aufgrund der innenliegenden Anordnung der Schraubendruckfeder, auch
Lost-Motion-Feder genannt, die Baulänge des Gehäuses unnötig vergrößert. Somit liegt
ein Stößel mit einer unerwünscht großen Masse vor. Gleichzeitig erfordert der Stößel
wegen der geschachtelten Anordnung mit der Druckfeder einen zu großen Bauraum in Durchmesserrichtung.
Andererseits ist durch den auf relativ kleinem Durchmesser liegenden Leckspalt dieser
nur ungenügend groß. Dadurch besitzt der Stößel eine zu geringe hydraulische Steifigkeit.
Aufgabe der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Stößel der vorbeschriebenen Art zu schaffen,
bei dem die zitierten Nachteile mit einfachen Mitteln beseitigt sind. Insbesondere
soll der Stößel einerseits hinsichtlich seiner Masse und seines radialen Bauraums
optimiert sein sowie gleichzeitig eine verbesserte hydraulische Steifigkeit besitzen.
Zusammenfassung der Erfindung
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Druckkolben mit seinem
Außenmantel direkt in die Aussparung des Gehäuses eingebaut ist und unmittelbar zwischen
seiner Stirnseite sowie der geschlossen ausgebildeten, abgewandten Seite des Gehäuses
der Hochdruckraum gebildet ist, wobei das Innenelement unmittelbar in der Bohrung
des Druckkolbens verläuft, die Anlage für die Stößelstange hat und mit einem Ansatz
die Aussparung im Bereich eines Randes des Gehäuses überragt, um welchen Ansatz die
Schraubendruckfeder gelegt ist und wobei der wenigstens eine Schieber als Koppelmittel
für den Koppelzustand aus dem Innenelement in eine Aufnahme des Druckkolbens verlagerbar
ist.
[0006] Somit sind die eingangs genannten Nachteile eliminiert. Durch den erfindungsgemäß
aus der Aussparung des Gehäuses axial herausgeführten Ansatz des Innenelements mit
der ihn umschließenden Druckfeder, wobei auch ein Druckfederpaket vorgesehen sein
kann, ist das Gehäuse, welches mit seiner Masse relativ stark die Gesamtmasse des
Stößels beeinflußt, deutlich leichter darstellbar. Der relativ schwere Gehäuseabschnitt
ist durch ein dünnwandiges Bauteil (Ansatz des Innenelements), welches zudem einen
kleineren Außendurchmesser hat, substituiert. Gleichzeitig baut der Stößel durch die
axial nach oben verlagerte Druckfeder nicht unnötig breit.
[0007] Da der Leckspalt im Vergleich zum beschreibungseinleitend genannten Stand der Technik
nach außen verlagert wurde, ist dieser relativ groß. Somit besitzt der Stößel eine
deutlich verbesserte hydraulische Steifigkeit.
[0008] Als Koppelmittel ist wenigstens ein radial verlagerbarer Schieber vorgeschlagen,
der gemäß der Erfindung in einem Radialsteg des Innenelements positioniert ist. Der
Schieber kann radial nach außen, in Koppelrichtung, in eine Aufnahme des Druckkolbens
über Druckfederkraft und radial nach innen, in Entkoppelrichtung, über Hydraulikmitteldruck
verlagert werden.
[0009] Eine einfache Maßnahme einer Abstützung der außen liegenden Druckfeder geht aus einem
ersten Unteranspruch hervor. Demnach kann die Schraubendruckfeder einenends gegen
eine der Aufnahme abgewandte Abstützung des Ansatzes und anderenends gegen einen Rand
bzw. randnahen Abschnitt des Druckkolbens oder Gehäuses wirken. Als einenendige Abstützung
der Schraubendruckfeder um den Ansatz des Innenelements sind dabei ein- oder mehrteilige
Ausbildungen denkbar. Hier wird lediglich auf separate Ringe bzw. Sicherungsringe
oder einteilig vom Ansatz ausgehende Kragen verwiesen.
[0010] Wahlweise kann zu der um den Ansatz gelegten Schraubendruckfeder auch im Vorratsraum
innerhalb des Druckkolbens eine weitere Schraubendruckfeder oder ein anderes Federelement
angeordnet werden, was unterstützend zur erstgenannten Schraubendruckfeder wirkt.
[0011] Der Radialsteg begrenzt in einfacher Art und Weise mit seiner Unterseite gleichzeitig
einen vom Druckkolben eingeschlossenen Vorratsraum für das Hydraulikmittel in Richtung
vom Hochdruckraum weg.
[0012] Eine einfache Maßnahme zur Zuleitung von Hydraulikmittel zum Spielausgleichselement
ist Gegenstand eines weiteren Unteranspruchs. Demnach ist das Innenelement, auch aus
Leichtbaugründen, hohlzylindrisch ausgebildet, wobei in Fließrichtung gesehen die
Anlage für die Stößelstange im Innenelement wenigstens eine Öffnung besitzt, über
welche das Hydraulikmittel zugeleitet werden kann. Des Weiteren ist zwischen einer
Flanke des Radialsteges und einem Innenmantel des Innenelements wenigstens ein Durchlaß
gebildet, über den das Hydraulikmittel um die Koppelmittel herum weiter in den Vorratsraum,
der vom Druckkolben weitestgehend eingeschlossen wird, zugeleitet werden kann.
[0013] Damit es im Entkoppelzustand des Innenelements relativ zum Gehäuse nicht zu unnötigen
Panschverlusten u. ä. beim Eintauchen des Innenelements kommt, ist im Vorratsraum
wenigstens ein dieses in Richtung zum Radialsteg begrenzendes Brückenglied oder ähnliches
Teil mit einer Öffnung zum Einlaß des Hydraulikmittels vorgesehen. Dieses kann auch
eine Auslaufssicherungsfunktion bei Schräglagen des Stößels haben.
[0014] In Fortbildung der Erfindung ist es vorgeschlagen, den Ansatz für die Schraubendruckfeder
am Innenelement aus einem Leichtbauwerkstoff wie Blech zu bilden, als separates Bauteil
herzustellen. Über zweckmäßige Verbindungsmaßnahmen wie Clipsen, Kleben, Löten, Schweißen
kann der Ansatz mit dem Innenelement verbunden werden.
[0015] Schließlich liegt ein besonders reibungsarmer Nockenabgriff am Stößel dann vor, wenn
dessen Anlauffläche als drehbare Rolle hergestellt ist, die zweckmäßigerweise über
einen Bolzen, der wahlweise wälzgelagert sein kann, gegenüber dem Gehäuse abgestützt
ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0016] Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Stößel und
- Figur 2
- eine Schnittansicht durch die Koppelmittel des Stößel entlang der Schnittlinie A-A
der Figur 1.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
[0017] Figur 1 offenbart einen schaltbaren Stößel 1 zur direkten Übertragung eines Nockenhubes
auf eine Stößelstange. Dieser ist schaltbar bzw. abschaltbar ausgelegt. Er besteht
aus einem Gehäuse 2, in dessen Aussparung 3 ein Druckkolben 4 mit seinem Außenmantel
5 verläuft. Zwischen der Aussparung 3 und dem Außenmantel 5 ist ein Leckspalt für
Hydraulikmittel gebildet.
[0018] Eine der Aussparung 3 abgewandte Seite 6 des Gehäuses 2 ist geschlossen ausgebildet
und besitzt eine Anlauffläche 7 für einen Nocken. Die Anlauffläche 7 ist als Rolle
ausgebildet, die über eine Wälzlagerung 8 auf einem Bolzen 9 geführt ist. Der Bolzen
9 wiederum ist stirnseitig im Gehäuse 2 gelagert.
[0019] Eine Mündung der Aussparung 3, welche der Seite 6 abgewandt ist, wird von einem Ansatz
10 überragt. Dieser ist hier dünnwandig und hohlzylindrisch ausgebildet und einteilig
mit einem Innenelement 11 verbunden. Denkbar und vorgesehen ist jedoch auch eine zweiteilige
Ausbildung, bei welcher der Ansatz 10 wie genannt über beispielsweise eine Clipsverbindung
mit dem Innenelement 11 gekoppelt ist. Das Innenelement 11 verläuft dabei in einer
Bohrung 12 des vorgenannten Druckkolbens 4 relativ axial beweglich zu diesem. Es hat
eine Anlage 13 für eine zeichnerisch nicht dargestellte Stößelstange mit einer Öffnung
14 zur Zuleitung von Hydraulikmittel ins Stößelinnere.
[0020] Zeichnerisch zwar nicht ausgeführt jedoch vorgesehen kann es sein, dass das Innenelement
11 mit einem Endanschlag / einer Wegbegrenzung in gehäuseferne Richtung versehen ist.
Somit ist ein Auseinanderfallen der Bauteile verhinderbar bzw. kann eine exakte Lagezuordnung
der später genannten Koppelmittel 19 zu ihrer Aufnahme 21 geschaffen werden. Denkbar
sind dabei radial überstehende Mittel wie Stifte, Ringe, Feder-Nut-Verbindungen u.
Ä., die beispielsweise randseitig mit dem Gehäuse 2 bzw. Druckkolben 4 kommunizieren.
[0021] Des Weiteren kann sich der Fachmann Figur 1 entnehmen, dass der Ansatz 10 von einer
Schraubendruckfeder 15 umschlossen ist. Diese ist an einem Ende an einer der Seite
6 abgewandten Abstützung 16 gelagert und am anderen Ende liegt sie auf einem Rand
17 des Druckkolbens 4.
[0022] In ihrem innerhalb des Druckkolbens 4 liegenden Bereich besitzt das Innenelement
11 einen Radialsteg 18. In diesem sind zwei sich gegenüberliegende Kolben als Koppelmittel
19 angeordnet. Diese werden radial nach außen über die Kraft eines Federmittels 20
beaufschlagt. Für den hier gezeigten Koppelfall verlaufen die Koppelmittel 19 abschnittsweise
in je einer korrespondierenden Aufnahme 21 am Druckkolben 4. Eine Verlagerung der
Koppelmittel 19 radial nach innen für einen Entkoppelzweck des Innenelements 11 relativ
zum Gehäuse 2 wird über Hydraulikmittel realisiert, welches vor Stirnseiten 22 der
Koppelmittel 19 geleitet werden kann.
[0023] Axial zwischen der Seite 6 des Gehäuses 2 und einer zugewandten Stirnseite 23 des
Druckkolbens 4 ist ein Hochdruckraum 24 für Hydraulikmittel gebildet. Aus diesem führt
der vorgenannte Leckspalt für das Hydraulikmittel zwischen dem Außenmantel 5 des Druckkolbens
4 und der Aussparung 3 des Gehäuses 2 axial nach oben. Durch die weitestmögliche Verlagerung
des Leckspalts radial nach außen ist dieser relativ groß, was sich positiv auf die
hydraulische Steifigkeit des gesamten Stößels 1 auswirkt.
[0024] Gleichzeitig kann durch die Anordnung der Schraubendruckfeder 15 um den Ansatz 10
herum das Gehäuse 2 verkürzt werden, was die Gesamtmasse des Stößels 1 vorteilhaft
verringert.
[0025] Der Druckkolben 4 schließt oberhalb seiner Stirnseite 23 einen Vorratsraum 25 für
Hydraulikmittel ein. Dieser ist axial nach oben durch eine Unterseite des Radialsteges
18 begrenzt. Es ist zu erkennen, dass im Vorratsraum 25 eine weitere Schraubendruckfeder
26 angeordnet ist. Diese unterstützt die Wirkung der Schraubendruckfeder 15. Gegebenenfalls
kann auf die Schraubendruckfeder 26 verzichtet werden. Des Weiteren ist im Vorratsraum
25 eine quer verlaufende Brücke 27 zeichnerisch angedeutet. Unterhalb dieser, die
mit wenigstens einem Durchlaß für das Hydraulikmittel versehen ist, ist letztendlich
das Hydraulikmittel akkumuliert. Somit kann das Innenelement 11 im abgekoppelten Zustand
vom Gehäuse 2 nicht mehr im Vorratsraum 25 unerwünscht panschen. Die Brücke 27 ist
so angeordnet, dass sie bei der Eintauchbewegung des Innenelements 11 nicht von diesem
berührt wird.
[0026] Figur 2: Eine ungehinderte Zuleitung des an der Öffnung 14 der Anlage 13 anstehenden
Hydraulikmittels zum Vorratsraum 25 ist dadurch gewährleistet, dass der Radialsteg
18 im Bereich seiner Flanken 28 je einen Durchlaß 29 besitzt, der vom Innenmantel
30 des Innenelements 11 begrenzt ist. Somit wird das Hydraulikmittel um die Koppelmittel
19 herum in Richtung zum Vorratsraum 25 geleitet. Denkbar ist auch eine gemeinsame
Versorgung des hydraulischen Spielausgleichselements 31 im Stößel 1 und der Koppelmittel
19.
Liste der Bezugszahlen
[0027]
- 1
- Stößel
- 2
- Gehäuse
- 3
- Aussparung
- 4
- Druckkolben
- 5
- Außenmantel
- 6
- Seite
- 7
- Anlauffläche
- 8
- Wälzlagerung
- 9
- Bolzen
- 10
- Ansatz
- 11
- Innenelement
- 12
- Bohrung
- 13
- Anlage
- 14
- Öffnung
- 15
- Schraubendruckfeder
- 16
- Abstützung
- 17
- Rand
- 18
- Radialsteg
- 19
- Koppelmittel
- 20
- Federmittel
- 21
- Aufnahme
- 22
- Stirnseite
- 23
- Stirnseite
- 24
- Hochdruckraum
- 25
- Vorratsraum
- 26
- Schraubendruckfeder
- 27
- Brücke
- 28
- Flanke
- 29
- Durchlaß
- 30
- Innenmantel
- 31
- hydraulisches Spielausgleichselement
1. Schaltbarer Stößel (1) zur direkten Übertragung eines Nockenhubes auf eine Stößelstange
in einem Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine, mit einem Gehäuse (2), in dessen sich
axial erstreckender Aussparung (3) ein mit einem längsbeweglichen Innenelement (11)
zusammengesteckter Druckkolben (4) verläuft, wobei an einer der Aussparung (3) abgewandten
Seite (6) das Gehäuse (2) eine Anlauffläche (7) für einen Nocken und der Stößel (1)
an der Seite der Aussparung (3) eine Anlage (13) für die Stößelstange hat, wobei im
Entkoppelfall in einem Radialsteg (18) des Innenelements (11) wenigstens ein Schieber
als Koppelmittel (19) verläuft, der für den Koppelzustand abschnittsweise radial nach
außen verlagerbar ist, wobei der Druckkolben (4) an seiner einen Stirnseite (23) ein
hydraulisches Spielausgleichselement (31) hat, an seinem Außenmantel (5) einen Leckspalt
für Hydraulikmittel begrenzt sowie innerhalb seiner Bohrung (12) einen Vorratsraum
(25) für Hydraulikmittel einschließt und wobei eine Schraubendruckfeder (15) vorgesehen
ist, welche um das Innenelement (11) gelegt ist und auf dieses in Richtung aus der
Aussparung (3) heraus einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (4) mit seinem Außenmantel (5) direkt in die Aussparung (3) des Gehäuses
(2) eingebaut ist und unmittelbar zwischen seiner Stirnseite (23) sowie der geschlossen
ausgebildeten, abgewandten Seite (6) des Gehäuses (2) der Hochdruckraum (24) gebildet
ist, wobei das Innenelement (11) unmittelbar in der Bohrung (12) des Druckkolbens
(4) verläuft, die Anlage (13) für die Stößelstange hat und mit einem Ansatz (10) die
Aussparung (3) im Bereich eines Randes des Gehäuses (2) überragt, um welchen Ansatz
(10) die Schraubendruckfeder (15) gelegt ist und wobei der wenigstens eine Schieber
als Koppelmittel (19) für den Koppelzustand aus dem Innenelement (11) in eine Aufnahme
(21) des Druckkolbens (4) verlagerbar ist.
2. Stößel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubendruckfeder (15) einenends gegen eine der Aussparung (3) abgewandte Abstützung
(16) des Ansatzes (10) und anderenends gegen einen Rand (17) bzw. randnahen Abschnitt
des Druckkolbens (4) oder Gehäuses (2) wirkt bzw. gegenüber dem Gehäuse (2) sich abstützt.
3. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenelement (11) hohlzylindrisch ist, wobei es wenigstens einen axial verlaufenden
Durchlaß (29) für Hydraulikmittel hat, der radial zwischen einer Flanke (28) des Radialsteges
(18) und einem Innenmantel (30) des Innenelements (11) gebildet ist und eingangsseitig
mit einer Öffnung (14) in der Anlage (13) kommuniziert und ausgangsseitig zu dem Vorratsraum
(25) im Druckkolben (4) führt, welcher in Richtung von der Stirnseite (23) des Druckkolbens
(4) weg von dem Radialsteg (18) begrenzt ist.
4. Stößel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsraum (25) in Richtung zum Radialsteg (18) durch eine dünnwandige Brücke
(27) mit wenigstens einer Öffnung begrenzt ist.
5. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Schraubendruckfeder (26) in den Vorratsraum (25) eingebaut ist, die
einerseits an der Stirnseite (23) des Druckkolbens (4) anliegt und andererseits auf
das Innenelement (11) in Richtung aus der Aussparung (3) heraus einwirkt.
6. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (10) als separates Bauteil ausgebildet ist und aus dünnwandigem Leichtbauwerkstoff
wie Blech besteht.
7. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaüffläche (7) für den Nocken als drehbare Rolle hergestellt ist, die auf einem
Bolzen (9) gegenüber dem Gehäuse (2) gelagert ist.
1. Switchable tappet (1) for the direct transmission of a cam lift to a tappet push rod
in a valve train of an internal combustion engine, said tappet comprising a housing
(2) in whose axially extending cavity (3), a pressure piston (4) plugged together
with a longitudinally displaceable inner element (11) extends, said housing (2) comprising,
on an end (6) turned away from the cavity (3), a contact surface (7) for a cam, and
the tappet (1) comprising on the side of the cavity (3), a support (13) for the push
rod, at least one slide acting as a coupling means (19) extending in the uncoupled
state in a radial web (18) of the inner element (11), which slide is partly displaceable
outwards in radial direction for the coupled state, said pressure piston (4) comprising
on one of its ends (23), a hydraulic clearance compensation element (31), delimiting
on its outer peripheral surface (5), a leak gap for hydraulic medium, and enclosing
within its bore (12), a reservoir (25) for hydraulic medium, a coiled compression
spring (15) being provided and placed around the inner element (11) to act on this
in a direction leading out of the cavity (3), characterised in that the pressure piston (4) is installed with its outer peripheral surface (5) directly
in the cavity (3) of the housing (2), and the high pressure chamber (24) is formed
directly between its end (23) and the closed, turned away end (6) of the housing (2),
the inner element (11) extends directly in the bore (12) of the pressure piston (4),
comprises the support (13) for the push rod and projects beyond the cavity (3) in
the region of an edge of the housing (2) by means of an extension (10) around which
the coiled compression spring (15) is placed, and the at least one slide acting as
a coupling means (19) can be displaced for the coupled state out of the inner element
(11) into a reception (21) of the pressure piston (4).
2. Tappet according to claim 1, characterised in that the coiled compression spring (15) is supported at one end on a support (16) of the
extension (10) turned away from cavity (3), and acts at another end, against an edge
(17) or an edge-proximate section of the pressure piston (4) or of the housing (2),
or is supported on the housing (2).
3. Tappet according to claim 1, characterised in that the inner element (11) is hollow-cylindrical in shape and comprises at least one
axially extending passage (29) for hydraulic medium, which passage (29) is formed
radially between a flank (28) of the radial web (18) and an inner peripheral surface
(30) of the inner element (11) and communicates at an inlet end with an opening (14)
in the support (13) while leading at an outlet end into the reservoir (25) in the
pressure piston (4), which reservoir (25) is delimited in a direction away from the
end (23) of the pressure piston (4) by the radial web (18).
4. Tappet according to claim 3, characterised in that the reservoir (25) is delimited in a direction towards the radial web (18)'by a thin-walled
bridge (27) having at least one opening.
5. Tappet according to claim 1, characterised in that a further coiled compression spring (26) is installed in the reservoir (25) and bears
at one end against the end (23) of the pressure piston (4) while acting at the other
end on the inner element (11) in a direction leading out of the cavity (3).
6. Tappet according to claim 1, characterised in that the extension (10) is configured as a separate component and is made of thin-walled
light-weight material such as sheet metal.
7. Tappet according to claim 1, characterised in that the contact surface (7) for the cam is made as a rotatable roller that is mounted
on the housing (2) on a bolt (9).
1. Poussoir commutable (1) pour la transmission directe d'une course de came à une tige
de poussoir dans une commande des soupapes d'un moteur à combustion interne, ledit
poussoir comprenant un boîtier (2) ayant une cavité (3) qui s'étend en direction axiale
et dans laquelle s'étend un piston de pression (4) qui est emboîté avec un élément
intérieur (11) qui est déplaçable en direction longitudinale, le boîtier (2) comprenant
sur une extrémité (6) opposée à la cavité (3), une surface de contact (7) pour une
came, et le poussoir (1) comprenant du côté de la cavité (3), un support (13 pour
la tige de poussoir, au moins un coulisseau qui agit en moyen d'accouplement (19)
s'étendant, à l'état de découplage, dans une entretoise radiale (18) de l'élément
intérieur (11), et pour l'état de couplage, ledit coulisseau pouvant être déplacé
partiellement vers l'extérieur en direction radiale, ledit piston de pression (4)
comprenant sur l'un (23) de ses côtés frontaux, un élément hydraulique de compensation
de jeu (31), délimitant sur sa surface périphérique extérieure (5), un intervalle
de fuite pour le milieu hydraulique, et enfermant dans son alésage (12), un réservoir
(25) pour le milieu hydraulique, il étant prévu, en outre, un ressort de pression
à boudin (15) qui est disposé autour de l'élément intérieur (11) et qui agit sur celui-ci
dans la direction allant de la cavité (3) à l'extérieur, caractérisé en ce que le piston de pression (4) est installé avec sa surface périphérique extérieure (5)
directement dans la cavité (3) du boîtier (2), et la chambre à haute pression (24)
est formée directement entre son côté frontal (23) et l'extrémité (6) opposée fermée
du boîtier (2), l'élément intérieur (11) s'étend directement dans l'alésage (12) du
piston de pression (4) et comprend le support (13) pour la tige de poussoir en s'étendant
dans la région d'un bord du boîtier (2) au-delà de la cavité (3) par un embout (10)
autour duquel est disposé le ressort de pression à boudin (15), et, pour réaliser
l'état de couplage, ledit coulisseau qui agit en moyen d'accouplement (19) peut être
déplacé à partir de l'élément intérieur (11) dans une réception (21) du piston de
pression (4).
2. Poussoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que le ressort de pression à boudin (15) agit, d'un côté, sur un support (16) de l'embout
(10) opposé à la cavité (3), et de l'autre côté, sur un bord (17) ou sur une région
voisine au bord du piston de pression (4) ou du boîtier (2), ou bien, il est supporté
sur le boîtier (2).
3. Poussoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément intérieur (11) a une forme de cylindre creux et comprend au moins un passage
(29) pour le milieu hydraulique, ledit passage (29) s'étend en direction axiale et
est formé radialement entre un flanc (28) de l'entretoise radiale (18) et une surface
périphérique intérieure (30) de l'élément intérieur (11), et ledit passage (29) communique
du côté entrée avec une ouverture (14) dans le support (13) en menant du côté sortie
à un réservoir (25) du piston de pression (4) qui est délimité en direction opposée
au côté frontal (23) du piston de pression (4) par l'entretoise radiale (18).
4. Poussoir selon la revendication 3, caractérisé en ce que le réservoir (25) est délimité en direction allant vers l'entretoise radiale (18)
par un pont (27) à parois minces qui comprend au moins une ouverture.
5. Poussoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans le réservoir (25) est installé un autre ressort de pression à boudin (26) qui
s'appuie d'un côté sur le côté frontal (23) du piston de pression (4) en agissant
de l'autre côté sur l'élément intérieur (11) dans la direction menant à l'extérieur.
6. Poussoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'embout (10) est configuré sous la forme d'un composant séparé en étant fait d'une
matière légère à paroi mince, telle qu'une tôle.
7. Poussoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de contact (7) pour la came est fabriquée sous la forme de rouleau rotatif
et est monté sur le boîtier (2) à l'aide d'un goujon (9).
