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EP 1 239 752 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.07.2004 Patentblatt 2004/31 |
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Anmeldetag: 22.12.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1999/010328 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/045534 (28.06.2001 Gazette 2001/26) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON BÜRSTEN UND VORRICHTUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES VERFAHRENS
METHOD FOR PRODUCING BRUSHES AND DEVICE FOR IMPLEMENTING SAID METHOD
PROCEDE DE FABRICATION DE BROSSES ET DISPOSITIF DE MISE EN OEUVRE DE CE PROCEDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.2002 Patentblatt 2002/38 |
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Patentinhaber: M + C Schiffer GmbH |
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53577 Neustadt-Wied (DE) |
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Erfinder: |
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- LANVERS, Andreas
D-53604 Bad Honnef (DE)
- BUCHHOLZ, Erwin
D-53567 Asbach (DE)
- SEIFERT, Armin
D-56566 Neuwied (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dropmann, Martin Clemens Hubert |
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Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät
Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 078 569 EP-A- 0 736 270 DE-A- 19 728 493
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EP-A- 0 458 999 DE-A- 19 526 933
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bürsten, insbesondere
Zahnbürsten bei dem ein Bürstenkörper mittels Spritzgießen in einem Formnest gebildet
wird, Borstenfilamente zur Ausbildung einer Beborstung mit dem Bürstenkörper verbunden
werden und zumindest ein sich im wesentlichen parallel zu den Borstenfilamenten erstreckendes
weichelastisches Reinigungselement vorzugsweise durch Anspritzen an dem Bürstenkörper
ausgebildet wird.
[0002] Ein derartiges gattungsbildendes Verfahren ist beispielsweise aus der US 5,628,082
bekannt. Neben den herkömmlichen Borstenfilamenten, die üblicherweise zu Borstenbündeln
zusammengefasst in dem Bürstenkörper gehalten sind, weist die Bürste zusätzlich Reinigungselemente,
vorzugsweise aus einem thermoplastischen Elastomer auf. Die Reinigungselemente dienen
nicht nur der Reinigung der Zähne und des benachbarten Zahnfleisches, sondern auch
der Massage des Zahnfleisches. Auch verbessern die Reinigungselemente das Auftragen
von Zahnreinigungsmitteln. Eine nach dem gattungsbildenden Verfahren hergestellte
und als Zahnbürste ausgebildete Bürste ist beispielsweise aus der WO 96/15696 bekannt.
Bei dieser vorbekannten Bürste sind definierte Bereiche für weichelastische Reinigungselemente
einerseits und für Borstenbündel andererseits in Längsrichtung der Zahnbürste hintereinander
vorgesehen. Die nutzungsseitigen Enden der Borstenbündel liegen bei der vorbekannten
Bürste sämtlich in einer Ebene.
[0003] Eine derartige Bürste konnte sich bis heute nicht durchsetzen, da sie nicht den tatsächlichen
Anforderungen genügt. Regelmäßig wird von dem Benutzer eine Beborstung über den gesamten
Bürstenkopf erwartet. Auch sollen nicht nur die weichelastischen Reinigungselemente
eine Konturierung aufweisen, d.h. einen Verlauf der nutzungsseitigen Enden, der sich
von dem Verlauf der Beborstungsfläche der Bürste, d.h. derjenigen Fläche des Bürstenkörpers,
welcher von den Borstenfilamenten und/oder den weichelastischen Reinigungselementen
durchragt ist, unterscheidet.
[0004] Im übrigen ist das vorbekannte Verfahren verhältnismäßig aufwendig. So wird zunächst
ein Ausnehmungen aufweisender Bürstenkörper mittels Spritzgießen hergestellt und Borstenfilamente
nach Entnahme des Bürstenkörpers mit diesem durch in die Ausnehmungen eingebrachte
Klammern verbunden. Nach einer eventuellen Nachbearbeitung der nutzungsseitigen Enden
der Borstenfilamente wird der Bürstenkörper emeut in ein Spritzgießwerkzeug eingesetzt
und zumindest ein weichelastisches Reinigungselement an dem Bürstenkörper mittels
Umspritzen angeformt.
[0005] In der Bürstentechnik ist es bekannt, Teilbereiche eines Borstenfeldes vor der Nachbearbeitung
umzulenken, um diese Teilbereiche des Borstenfeldes aus dem Wirkbereich eines Nachbearbeitungswerkzeuges
zu entfernen. So offenbart die DE 197 28 493 A eine Lochplatte, die von dem zu bearbeitenden
Teil des Borstenfeldes durchragt wird, jedoch andere, aus dem Wirkbereich des Nachbearbeitungswerkzeuges
zu entfernende Borstenbündel seitlich verdrängt. Die Lochplatte wird bei diesem Stand
der Technik im Wesentlichen in axialer Richtung bezogen auf die Längserstreckung der
Borstenbündel zugestellt. Die EP-0 458 999 offenbart Verdrängerplatten, die individuell
auf die Geometrie des Borstenfeldes zugeschnitten sein können, um selektiv einzelne
Borstenbündel des Borstenfeldes aus dem Wirkungsbereich des Nachbearbeitungswerkzeuges
zu entfernen. Die Verdängerplatten werden bei diesem Stand der Technik teilweise in
axialer Richtung bezogen auf die Längsachse der Borstenbündel zugestellt, um die nutzungsseitigen
Enden der Borstenbündel in Richtung auf den Bürstenkörper zu drücken. Bei alternativen
Ausführungsformen wird in diesem Stand der Technik vorgeschlagen, mit den Verdrängerplatten
die aus dem Wirkungsbereich des Nachbearbeitungswerkzeuges zu entfernenden Borstenbündel
an ihren nutzungsseitigen Enden durch das Verdrängerwerkzeug zu fassen und durch eine
schräge Bewegung sowohl nach außen zu ziehen als auch nach unten in Richtung auf den
Bürstenkörper umzulenken.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zur Herstellung
von Bürsten der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass Bürsten, die
eine Kombination aus weichelastischen Reinigungselementen und Borstenfilamenten aufweisen,
ohne Beschränkung der Borstenfeldgeometrie und/oder der Kontur der Beborstung herstellbar
sind, sowie eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zu schaffen.
[0007] Zur Lösung des verfahrensmäßigen Problems wird mit der vorliegenden Erfindung ein
Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1 oder ein Verfahren mit den Merkmalen von
Anspruch 2 vorgeschlagen.
[0008] Das aus dem Stand der Technik bekannte Verdrängen einzelner Borstenfilamente ist
auch insofern nachteilig, als nicht zuverlässig gewährleistet werden kann, dass vorbestimmte
Borstenfilamente oder Gruppen von Borstenfilamenten, d.h. Borstenbündel in definierter
Weise nachbearbeitet werden, während andere Borstenfilamente aus dem Bearbeitungsbereich
des Nachbearbeitungswerkzeuges ferngehalten werden. Dieser Nachteil wird bei der ersten
Alternative des erfindungsgemäßen Lösungsvorschlages dadurch sicher vermieden, dass
das zumindest eine weichelastische Reinigungselement durch in axialer Richtung zugestellte
Drähte zusammengedrückt wird und dass die nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente
an den zugestellten Drähten vorbeigeführt werden. Die linienförmig auf die Borstenfilamente
auftreffenden Drähte haben eine nahezu zu vernachlässigende Breite, so dass die Borstenfilamente
an den Drähten vorbeigedrückt werden, wohingegen das weichelastische Reinigungselement,
insbesondere bei einer länglichen Erstreckung desselben, von dem mindestens einen
Draht erfasst und auf den Bürstenkörper zu gedrückt wird.
[0009] Die bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei der zumindest
ein Draht, vorzugsweise mehrere Drähte und besonders bevorzugt ein Drahtgitter in
axialer Richtung der Borstenfilamente auf den Bürstenkörper zu zugestellt wird und
das oder die weichelastischen Reinigungselemente in axialer Richtung der Borstenfilamente
zusammengedrückt werden, wird vorzugsweise derart weitergebildet, dass die Borstenfilamente
sich während der Nachbearbeitung an den Drähten abstützen. Die oberhalb der Beborstungsfläche
angeordneten Drähte verringern die freie Biegelänge der zu bearbeitenden Borstenfilamente
und verbessern somit eine Nachbearbeitung ihrer nutzungsseitigen Enden in vorbestimmter
Weise. Ein unkontrolliertes Verbiegen der Borstenfilamente wird insbesondere bei Verwendung
eines engmaschigen Drahtgitters unterbunden.
[0010] Bei der zweiten Alternative des erfindungsgemäßen Lösungsvorschlages wird das weichelastische
Reinigungselement zum Entfernen aus dem Wirkungsbereich des Nachbearbeitungsgerätes
an seinem freien Ende umgriffen. Das aus dem Stand der Technik bekannte Verdrängen
einzelner Borstenfilamente kann nicht mit der geforderten Genauigkeit durchgeführt
werden. Einzelne zu verdrängende Borstenfilamente verbleiben in dem Borstenfeld und
werden einer Nachbearbeitung in unerwünschter Weise unterzogen, wohingegen andere
zu bearbeitende Borstenfilamente aus dem Wirkungsbereich des Nachbearbeitungswerkzeuges
entfernt werden.
[0011] Bei der bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden das/die
weichelastischen Reinigungselemente zumindest teilweise definiert gegriffen. Dies
bedeutet, dass das weichelastische Reinigungselement zumindest teilweise umfänglich
umschlossen wird. Hierzu können Greifelemente verwendet werden, die betätigbare Griffflächen
haben. Besonders einfach lässt sich die Verfahrensführung dann konstruktiv verwirklichen,
wenn ein Mittel auf den Bürstenkörper zugestellt wird, welches mindestens eine das
weichelastische Reinigungselement umgreifende Greiföffnung aufweist. In dieser Greiföffnung
wird das weichelastische Element gefangen und durch Betätigen des zustellbaren Mittels
seitlich ausgelenkt. Hierdurch wird sicher verhindert, dass nachzubearbeitende Borstenfilamente
aus dem Wirkungsbereich des Nachbearbeitungswerkzeuges versehentlich entfernt werden.
[0012] Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen
3 bis 5 angegeben.
[0013] Zur Lösung des vorrichtungsmäßigen Aspekts der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung
mit den Merkmalen der Ansprüche 6 bzw. 7 angegeben. Bevorzugte Weiterbildungen sind
in den abhängigen Vorrichtungsansprüchen 8 bis 14 angegeben.
[0014] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand von mehreren Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
- Fig.2
- eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeipiels in einer ersten Position
des Nachbearbeitungswerkzeuges;
- Fig.3
- die in Fig. 2 gezeigte Seitenansicht in einer zweiten Position des Nachbearbeitungswerkzeuges;
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer ersten Position;
- Fig. 5
- eine Schnittansicht entlang der Linie V-V gemäß der Darstellung in Figur 4;
- Fig. 6
- das in Fig. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer zweiten Position und
- Fig. 7
- das in den Figuren 4 und 6 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer dritten Position.
[0015] Die Figur 1 zeigt eine Bürste 1, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Zahnbürste
ausgebildet ist und deren Bürstenkopf 2 in einer schematisch dargestellten Spanneinrichtung
3 gehalten ist. Hierzu wird die Bürste 1 an einem Übergang zwischen dem Bürstenkopf
2 und einem Halsbereich 4 durch konisch ausgebildete und gegen die Seitenflächen und
die Oberseite der Bürste 1 anliegende Stifte 5 geklemmt und zentriert.
[0016] Wie den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist, liegt die Zahnbürste 1 in dieser geklemmten
Stellung mit ihrer Unterseite an der Einspanneinrichtung an. An seinem vorderen Ende
ist der Bürstenkopf 3 darüber hinaus von der Einspanneinrichtung übergriffen. Ein
in den Figuren 2 und 3 gezeigtes Nachbearbeitungswerkzeug umfasst bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel eine Schleifrolle 6, die rotierend angetrieben ist. Zwischen dem
Bürstenkopf 2 und der Schleifrolle 6 befindet sich ein Rahmen 7, der in dem Bereich
des Bürstenkopfes 2 ausgespart ist. Dieser Rahmen 7 ist zusammen mit einer die Schleifrolle
6 tragenden Gabel 8 höhenverstellbar gelagert, und zwar im wesentlichen in Längsrichtung
von an dem Bürstenkopf 2 ausgebildeten Borstenfilamenten 9.
[0017] Wie der Figur 1 zu entnehmen ist, erstrecken sich von parallelen Längsseiten des
Rahmens 7 Drähte 10 über die von dem Rahmen 7 umgebene Ausnehmung 11. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel sind die Drähte 10 quer zur Längserstreckung der Bürste 1 gespannt.
[0018] Die eingespannte Bürste 1 weist an ihrem Bürstenkopf 2 nicht nur Borstenfilamente
9, sondem auch ein sich im wesentlichen in Längsrichtung der Bürste erstreckendes
weichelastisches Reinigungselement 12 auf. Dieses weichelastische Reinigungselement
12 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel im wesentlichen als in Querrichtung in
der Mitte des Bürstenkopfes 2 aufstehende Wand ausgebildet.
[0019] An der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Station erfolgt die Nachbearbeitung einer
mittels Spritzgießen hergestellten Bürste. Das Herstellungsverfahren als solches ist
beispielsweise aus der DE 845 933 bekannt, wobei zusätzlich zu den in Form von Borstenbündeln
zusammengefassten Borstenfilamenten an dem Bürstenkopf 2 das weichelastische Reinigungselement
12 ausgeformt werden, wie dies beispielsweise aus der WO 96/15696 oder der US 5,628,082
bekannt ist. Hierzu wird in einem separaten Spritzgussschritt vorzugsweise thermoplastisches
Elastomer mittels Umspritzen an dem Bürstenkopf 2 stoffschlüssig angeformt.
[0020] Die derart hergestellte Bürste wird in der letzten in den Figuren 1 bis 3 gezeigten
Verarbeitungsstation nachbearbeitet, d.h. die nutzungsseitigen Enden der Borstenbündel
werden durch Beschleifen verrundet. Zunächst wird die Schleifrolle 6 zusammen mit
dem Rahmen 7 abgesenkt. Beim Absenken der Schleifrolle 6 in Richtung auf die Borstenfilamente
9 durchtritt die an der Beborstungsfläche des Bürstenkopfes 2 vorgesehene Beborstung
sowie das weichelastische Reinigungselement die Ausnehmung 11 des Rahmens 7. Dabei
schieben sich die einzelnen Filamente 9 an den Drähten 10 vorbei, wohingegen das weichelastische
Reinigungselement 12 in Richtung auf die Beborstungsfläche des Bürstenkopfes 2 gedrückt
wird. Bei einer fortschreitenden Absenkbewegung der Schleifrolle 6 zusammen mit dem
Rahmen 7 wirkt schließlich die Schleifrolle 6 auf die nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente
9 ein und rundet diese ab. Dabei werden die Borstenfilamente 9 in Drehrichtung der
Schleifrolle 6 mitgenommen und gegen die Drähte 10 gebogen, welche aufgrund ihrer
Spannung die Borstenfilamente 9 halten und so ein übermäßiges Zurückweichen der Borstenfilamente
9 vor der Schleifbearbeitung verhindern.
[0021] Nach Beendigung der Schleifbearbeitung wird die Schleifrolle 6 zusammen mit dem Rahmen
7 angehoben. Die im Anschluss an die Nachbearbeitung nunmehr fertiggestellte Bürste
1 kann entnommen und verpackt werden.
[0022] Die Erfindung ist nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Anordnung
der den Rahmen 7 überspannenden Drähte steht im Belieben des Fachmannes. Die Drähte
sollten vorzugsweise etwa rechtwinklig zu länglich ausgebildeten weichelastischen
Reinigungselementen verlaufen. Dementsprechend richtet sich die Anordnung, die Dichte
und die Verteilung der Drähte nach der Ausgestaltung des oder der weichelastischen
Reinigungselemente. Auch kann ein aus rechtwinklig zueinander verlaufenden Drähten
gebildetes Gitter vorgesehen sein, welches in der Ausnehmung 11 angeordnet ist. Durch
ein engmaschiges Gitter kann die Stützung der Borstenfilamente bei der Nachbearbeitung
verbessert werden.
[0023] In den Figuren 4 bis 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Nachbearbeitungsstation
gezeigt. Dieses Ausführungsbeispiel weist eine zu dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel identische Spanneinrichtung auf. Im wesentlichen parallel zu der
Seitenfläche des Bürstenkopfes 2 ist jeweils eine Verdrängerplatte 22 vorgesehen,
die in Fig. 4 in ihrer Ausgangsposition gezeigt ist. Diese Verdrängerplatte 22 bildet
ein Mittel, mit dem am Rand des Bürstenkopfes 2 angeordnete im wesentlichen stabförmig
ausgeformte weichelastische Reinigungselemente 23 aus dem Wirkungsbereich eines Nachbearbeitungswerkzeuges,
hier eines Werkzeuges zur Schleifbearbeitung der nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente
entfernt werden können.
[0024] Bei der in den Figuren 4 bis 7 gezeigten Bürste sind die weichelastischen Reinigungselemente
23 ausschließlich außen an dem Bürstenkopf 2 vorgesehen. Die weichelastischen Reinigungselemente
23 begrenzen zusammen mit Borstenbündeln 24, die alternierend zu den weichelastischen
Reinigungselementen 23 vorgesehen sind, den seitlichen Rand der an dem Bürstenkopf
2 ausgebildeten Beborstungsfläche.
[0025] Die Verdrängerplatte 22 weist an ihrem dem Bürstenkopf 2 zugewandten Ende Zähne 25
auf, die sich parallel zu der Längserstreckung der Verdrängerplatte 22 erstrecken.
Zwischen benachbarten Zähne 25 ist jeweils ein Schlitz 26 ausgespart. Die Zähne 25
sind durch Verdrängerwangen 27 begrenzt, die sich im wesentlichen rechtwinklig zu
der Ebene der Verdrängerplatte 22 erstrecken. In einer Querschnittsansicht bilden
somit die Zähne den Grund eines H- oder U-förmigen Profiles aus, dessen Schenkel durch
die Verdrängerwangen 27 gebildet sind (vgl. Fig. 5).
[0026] Die Zähne 25 weisen an einer vorbestimmten Stelle jeweils eine Greiföffnung 28 auf.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist jede Greiföffnung 28 oval ausgeformt. Die
Zähne 15 sind in unterschiedlichen Ebenen angeordnet und gleichen die unterschiedliche
Lage der Enden der weichelastischen Reinigungselemente 23 aufgrund unterschiedlicher
Länge derselben aus.
[0027] Die Verdrängerplatten 22 sind bezogen auf die von den Borstenbündeln 24 durchragten
Beborstungsfläche des Bürstenkopfes 2 schräg verschieblich (vg. Fig. 5). Von der in
Fig. 4 gezeigten Ausgangslage werden die beiderseitigen Verdrängerplatten 22 auf den
Bürstenkopf 2 zu und zu den nutzungsseitigen Enden der Borstenbündel 24 hin in Richtung
des Pfeiles F in Fig. 5 zugestellt. Diese Zustellbewegung erfolgt schräg bezogen auf
die Längsachse der Borstenfilamente. Bei dieser Zustellbewegung drücken die einzelnen,
die Zähne 25 umgebenden Verdrängerwangen 27 die Borstenfilamente der den weichelastischen
Reinigungselementen 23 benachbarten Borstenbündel 24 in die Schlitze 26. Die nutzungsseitigen
Enden der weichelastischen Reinigungselemente 23 gleiten zunächst bei einer fortschreitenden
Zustellbewegung der Verdrängerplatte 22 an der dem Bürstenkopf 2 zugewandten Unterseite
der Zähne 25. Dieser Zustand ist in Figur 5 gezeigt. Bei einer fortschreitenden Zustellbewegung
der Verdrängerplatte 22 federn schließlich die Reinigungselemente 23 in die ovalen
Greiföffnungen 28 ein.
[0028] Nachdem sämtliche am Rand angeordneten Borstenbündel 24 auf diese Weise seitlich
in die Schlitze 26 verdrängt und der obere Bereich der weichelastischen Reinigungselemente
23 in den jeweiligen Greiföffnungen 28 aufgenommen ist, wird die Zustellbewegung der
Verdrängerplatte 22 gestoppt. Diese Endstellung ist in Fig. 6 gezeigt.
[0029] Nachdem ausschließlich die weichelastischen Reinigungselemente 23 mit ihrem oberen
freien Ende in den ovalen Greiföffnungen 28 eingefangen worden sind, wird die Verdrängerplatte
in Richtung auf ihre Ausgangsstellung zurückgezogen. Dabei liegen die weichelastischen
Reinigungselemente 23 zumindest teilweise umfänglich an den Greiföffnungen 28 an und
sind derart auf einfache Weise von der Verdrängerplatte 22 gegriffen. Bei fortschreitender
Bewegung der Verdrängerplatten 22 in ihre Ausgangslage werden die weichelastischen
Reinigungselemente 23 um ihre Längsachse nach außen gebogen, bis die in Fig. 7 gezeigte
Bearbeitungsstellung erreicht ist. In dieser Bearbeitungsstellung sind die weichelastischen
Reinigungselemente 23 aus dem Wirkbereich eines nicht dargestellten Nachbearbeitungswerkzeuges
entfernt. Die bürstenseitigen Enden der Zähne 25 sind abgeflacht und schräg zulaufend
ausgebildet und weisen dementsprechend eine sich im wesentlichen parallel zu der Beborstungsfläche
d.h. rechtwinkelig zu den Filamenten erstreckende Oberseite auf. Diese Oberseite liegt
in der in Fig. 6 gezeigten Bearbeitungsstellung im wesentlichen in einer Ebene mit
der Beborstungsfläche des Bürstenkopfes 2.
[0030] Im Anschluss an die Schleifbearbeitung der nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente
werden die Verdrängerplatten 22 weiter von dem Bürstenkopf 2 weg verschoben, bis schließlich
die weichelastischen Reinigungselemente 23 aus den Greiföffnungen 28 herausfedern
und sich aufgrund ihrer Elastizität in ihre Ausgangslage zurückstellen. Die fertig
nachbearbeitete Bürste 1 kann jetzt entnommen und verpackt werden.
1. Verfahren zur Herstellung von Bürsten, insbesondere Zahnbürsten deren Bürstenkörper
(2) Borstenfilamente (9) und zumindest ein weichelastisches Reinigungselement (12,23)
trägt, mit folgenden Verfahrensschritten:
Ausbilden des Bürstenkörpers (2) mittels Spritzgießens und Verbinden der Borstenfilamente
(9) an dem Bürstenkörper (2) sowie
Ausbilden des wenigstens einen weichelastischen Reinigungselementes (12,23) durch
Anspritzen an dem Bürstenkörper (2),
dadurch gekennzeichnet,
dass im Anschluss an das Ausbilden der weichelastischen Reinigungselemente (12,23) die
nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente (9) nachbearbeitet werden, wobei das weichelastische
Reinigungselement (12,23) zumindest während der Nachbearbeitung dadurch aus dem Wirkungsbereich
des - Nachbearbeitungswerkzeugs (6) entfernt wird, dass das zumindest eine weichelastische
Reinigungselement (12,23) durch zumindest einen sich im wesentlichen in axialer Richtung
der Borstenfilamente (9) auf den Bürstenkörper (2) zugestellten Draht (10) zusammengedrückt
wird und dass die nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente (9) an dem zugestellten
Draht (10) vorbeigeführt werden.
2. Verfahren zur Herstellung von Bürsten, insbesondere Zahnbürsten deren Bürstenkörper
(2) Borstenfilamente (9) und zumindest ein weichelastisches Reinigungselement (12,23)
trägt, mit folgenden Verfahrensschritten:
Ausbilden des Bürstenkörpers (2) mittels Spritzgießens und Verbinden der Borstenfilamente
(9) an dem Bürstenkörper (2) sowie
Ausbilden des wenigstens einen weichelastischen Reinigungselementes (12,23) durch
Anspritzen an dem Bürstenkörper(2),
dadurch gekennzeichnet,
dass im Anschluss an das Ausbilden der weichelastischen Reinigungselemente (12,23) die
nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente (9) nachbearbeitet werden, wobei das weichelastische
Reinigungselement (12,23) zumindest während der Nachbearbeitung dadurch aus dem Wirkungsbereich
des Nachbearbeitungswerkzeugs (6) entfernt wird, dass das wenigstens eine weichelastische
Reinigungselement (12,23) in eine durchgehende Greiföffnung (28) eingebracht und durch
die Wandung der Greiföffnung (28) teilweise umfänglich umgriffen und durch die Bewegung
der Greiföffnung (28) relativ zu der Bürste um seine Längsachse gebogen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein das zumindest eine weichelastische Reinigungselement (12,23) greifendes und die
Greiföffnung (28) aufweisendes Greifelement in Bezug auf die Borstenfilamente (9)
schräg zugestellt wird, das zumindest eine weichelastische Reinigungselement (12,23)
gegriffen und aus dem Wirkungsbereich des Nachbearbeitungswerkzeuges (6) entfernt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Greifelementes zum Entfernen des weichelastischen Reinigungselementes
(12,23) im Anschluss an die Nachbearbeitung fortgesetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Greifelements geradlinig erfolgt.
6. Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Bürsten mit einem auf das nutzungsseitige Ende
von an einem Borstenkörper (2) der Bürste befestigten Borstenfilamenten (9) wirkenden
Nachbearbeitungswerkzeug (6) sowie einer Einspanneinrichtung (3) für den Bürstenkörper
(2),
gekennzeichnet durch
ein der Einspanneinrichtung (3) zugeordnetes und auf wenigstens ein an dem Bürstenkörper
(2) befestigtes weichelastisches Reinigungselement (12; 23) wirkendes Mittel (10;
25), das relativ zu der Einspanneinrichtung (3) beweglich ist und das mehrere im Wesentlichen
rechtwinklig zu den Borstenfilamenten (9) auf das zumindest eine weichelastische Reinigungselement
(12) drückende Drahte (10) aufweist.
7. Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Bürsten mit einem auf das nutzungsseitige Ende
von an einem Borstenkörper (2) der Bürste befestigten Borstenfilamenten (9) wirkenden
Nachbearbeitungswerkzeug (6) sowie einer Einspanneinrichtung (3) für den Bürstenkörper
(2),
gekennzeichnet durch
ein der Einspanneinrichtung (3) zugeordnetes und auf wenigstens ein an dem Bürstenkörper
(2) befestigtes weichelastisches Reinigungselement (12; 23) wirkendes Mittel (10;
25), das relativ zu der Einspanneinrichtung (3) beweglich ist und bezogen auf die
Längsachse der Borstenfilamente schräg verschieblich ist, wobei das Mittel (25) wenigstens
eine dem weichelastischen Reinigungselement (23) zugeordnete durchgehende Greiföffnung
(28) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10; 25) zusammen mit dem Nachbearbeitungswerkzeug (6) auf den Bürstenkörper
(2) zustellbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem weichelastischen Reinigungselement (23) eine Greiföffnung (28) vorgesehen
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel Zähne (25) aufweist und dass die Greiföffnungen (28) an den Zähnen (25)
vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (25) eine sich im wesentlichen rechtwinkelig zu den Borstenfilamenten erstreckende
Abflachung aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (25) sich parallel zu den Borstenfilamenten erstreckende Verdrängerwangen
(27) aufweisen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (25) sich in unterschiedlichen Ebenen erstrecken.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (25) parallel zueinander verlaufend ausgebildet sind.
1. A method for producing brushes, in particular toothbrushes, the brush body (2) of
which carries bristle filaments (9) and at least one flexible cleaning element (12,
23), comprising the following steps:
forming the brush body (2) by means of injection molding and connecting the bristle
filaments (9) to the brush body (2), and
forming the at least one flexible cleaning element (12, 23) by injection onto the
brush body (2),
characterized in
that following the formation of the flexible cleaning elements (12, 23) the useful ends
of the bristle filaments (9) are finished, the flexible cleaning element (12, 23)
being removed from the operative area of the finishing tool (6) at least during the
finishing operation in that the at least one flexible cleaning element (12, 23) is
compressed by at least one wire (10) fed substantially in axial direction of the bristle
filaments (9) to the brush body (2), and that the useful ends of the bristle filaments
(9) are guided past the fed wire (10).
2. The method for producing brushes, in particular toothbrushes, the brush body (2) of
which carries bristle filaments (9) and at least one flexible cleaning element (12,
23), comprising the following steps:
forming the brush body (2) by means of injection molding and connecting the bristle
filaments (9) to the brush body (2), and
forming the at least one flexible cleaning element (12, 23) by injection onto the
brush body (2),
characterized in
that following the formation of the flexible cleaning elements (12, 23) the useful ends
of the bristle filaments (9) are finished, the flexible cleaning element (12, 23)
being removed from the operative area of the finishing tool (6) at least during the
finishing operation in that the at least one flexible cleaning element (12, 23) is
introduced into a continuous grip opening (28) and gripped around circumferentially
at least in part by the wall of the grip opening (28) and bent by the movement of
the grip opening (28) relative to the brush around the longitudinal axis thereof.
3. The method according to claim 2, characterized in that a grip element which grips around the at least one flexible cleaning element (12,
23) and comprises the grip opening (28) is supplied obliquely relative to the bristle
filaments (9), that at least one flexible cleaning element (12, 23) is gripped and
removed from the operative area of the finishing tool (6).
4. The method according to claim 3, characterized in that the movement of the grip element is continued for removing the flexible cleaning
element (12, 23) following the finishing operation.
5. The method according to claim 3 or 4, characterized in that the movement of the means is along a straight line.
6. An apparatus for finishing brushes, comprising a finishing tool (6) acting on the
useful end of bristle filaments (9) secured to a bristle body (2) of the brush, and
a clamping device (3) for the brush body (2),
characterized by
a means (10; 25) which is assigned to the clamping device (3) and acts on at least
one flexible cleaning element (12; 23) secured to the brush body (2) and which is
movable relative to the clamping device (3), and which comprises a plurality of wires
(10) pressing substantially at a right angle relative to the bristle filaments (9)
onto the at least one flexible cleaning element (12).
7. The apparatus for finishing brushes, comprising a finishing tool (6) acting on the
useful end of bristle filaments (9) secured to a bristle body (2) of the brush, as
well as a clamping device (3) for the brush body (2),
characterized by
a means (10; 25) which is assigned to the clamping device (3) and acts on at least
one flexible cleaning element (12; 23) secured to the brush body (2) and which is
movable relative to the clamping device (3) and is obliquely displaceable relative
to the longitudinal axis of the bristle filaments, the means (22) comprising at least
one continuous grip opening (28) assigned to the flexible cleaning element (23).
8. The apparatus according to claim 7, characterized in that the means (10; 25) can be supplied together with the finishing tool (6) to the brush
body (2).
9. The apparatus according to claim 7 or 8, characterized in that a grip opening (28) is provided for each flexible cleaning element (23).
10. The apparatus according to any one of claims 7 to 9, characterized in that the means comprises teeth (25) and that the grip openings (28) are provided on the
teeth (25).
11. The apparatus according to claim 10, characterized in that the teeth (25) comprise a flat portion extending substantially at a right angle relative
to the bristle filaments.
12. The apparatus according to claim 10 or 11, characterized in that the teeth (25) comprise displacement cheeks (27) extending in parallel with the bristle
filaments.
13. The apparatus according to any one of claims 10 to 12, characterized in that the teeth (25) extend in different planes.
14. The apparatus according to any one of claims 10 to 13, characterized in that the teeth (25) are shaped to extend in parallel with one another.
1. Procédé pour fabriquer des brosses, en particulier des brosses à dents, dont le corps
(2) porte des filaments de poils (9) et au moins un élément de nettoyage élastique
souple (12, 23), comportant les étapes suivantes :
formation du corps de brosse (2) par moulage par injection et liaison entre les filaments
(9) et le corps de brosse (2), et
formation de l'élément ou des éléments de nettoyage élastiques souples (12, 23) par
injection sur le corps de brosse (2),
caractérisé en ce qu'à la suite de la formation des éléments de nettoyage élastiques souples (12, 23),
les extrémités des filaments (9) situées côté utilisation sont retraitées, étant précisé
que l'élément de nettoyage élastique souple (12, 23) est éloigné de la zone d'action
de l'outil de retraitement (6), au moins pendant le retraitement, grâce au fait que
l'élément ou les éléments de nettoyage élastiques souples (12, 23) sont comprimés
par au moins un fil (10) qui s'avance sur le corps de brosse (2) sensiblement dans
le sens axial des filaments (9), et que lesdites extrémités des filaments (9) situées
côté utilisation passent devant le fil (10) avancé.
2. Procédé pour fabriquer des brosses, en particulier des brosses à dents, dont le corps
de brosse (2) porte des filaments de poils (9) et au moins un élément de nettoyage
élastique souple (12, 23), comprenant les étapes suivantes :
formation du corps de brosse (2) par moulage par injection et liaison entre les filaments
(9) et le corps de brosse (2), et
formation de l'élément ou des éléments de nettoyage élastiques souples (12, 23) par
injection sur le corps de brosse (2),
caractérisé en ce qu'à la suite de la formation des éléments de nettoyage élastiques souples (12, 23),
les extrémités des filaments (9) situées côté utilisation sont retraitées, étant précisé
que l'élément de nettoyage élastique souple (12, 23) est éloigné de la zone d'action
de l'outil de retraitement (6), au moins pendant le retraitement, grâce au fait que
l'élément ou les éléments de nettoyage élastiques souples (12, 23) sont introduits
dans une ouverture de préhension traversante (28), sont enserrés partiellement, sur
leur circonférence, par la paroi de l'ouverture (28) et sont courbés par rapport à
leur axe longitudinal par le déplacement de ladite ouverture par rapport à la brosse.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un élément de préhension qui saisit l'élément ou les éléments de nettoyage élastiques
souples (12, 23) et qui présente l'ouverture de préhension (28) est avancé en biais
par rapport aux filaments (9), et l'élément ou les éléments de nettoyage élastiques
souples (12, 23) sont saisis et éloignés de la zone d'action de l'outil de retraitement
(6).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le déplacement de l'élément de préhension pour éloigner l'élément de nettoyage élastique
souple (12, 23) continue à la suite du retraitement.
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le déplacement de l'élément de préhension est rectiligne.
6. Dispositif pour retraiter des brosses à l'aide d'un outil de retraitement (6) agissant
sur l'extrémité, située côté utilisation, de filaments de poils (9) fixés à un corps
de brosse (2), et à l'aide d'un dispositif de serrage (3) pour le corps de brosse
(2),
caractérisé par un moyen (10 ; 25) qui est associé au dispositif de serrage (3), qui agit sur au
moins un élément de nettoyage élastique souple (12 ; 23) fixé au corps de brosse (2),
qui est mobile par rapport au dispositif de serrage (3) et qui comporte plusieurs
fils (10) qui appuient sur l'élément ou les éléments de nettoyage élastiques souples
(12) sensiblement à angle droit par rapport aux filaments (9).
7. Dispositif pour retraiter des brosses à l'aide d'un outil de retraitement (6) agissant
sur l'extrémité, située côté utilisation, de filaments de poils (9) fixés à un corps
de brosse (2), et à l'aide d'un dispositif de serrage (3) pour le corps de brosse
(2),
caractérisé par un moyen (10 ; 25) qui est associé au dispositif de serrage (3), qui agit sur au
moins un élément de nettoyage élastique souple (12 ; 23) fixé au corps de brosse (2),
qui est mobile par rapport au dispositif de serrage (3) et qui est apte à coulisser
en biais par rapport à l'axe longitudinal des filaments, le moyen (25) comportant
au moins une ouverture de préhension traversante (28) qui est associée à l'élément
de nettoyage élastique souple (23).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le moyen (10 ; 25) est apte à être approché du corps de brosse (2) avec l'outil de
retraitement (6).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'une ouverture de préhension (28) est prévue sur chaque élément de nettoyage élastique
souple (23).
10. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que le moyen présente des dents (25) et en ce que les ouvertures de préhension (28) sont prévues sur les dents (25).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les dents (25) présentent une partie aplatie qui s'étend sensiblement à angle droit
par rapport aux filaments.
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les dents (25) présentent des parties latérales de déplacement (27) parallèles aux
filaments.
13. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que les dents (25) s'étendent dans des plans différents.
14. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que les dents (25) sont parallèles les unes aux autres.