[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schneiden gestapelter Wertpapierbögen in
einzelne Wertpapiere sowie eine Maschine für die Anwendung dieses Verfahrens.
[0002] Solche Verfahren und Vorrichtungen sind im Stand der Technik bereits bekannt. Wertpapiere,
insbesondere Banknoten, sind auf Bögen gedruckt, die jeweils eine bestimmte Anzahl
dieser Aufdrucke einzelner Wertpapiere enthalten, welche in Matrixform angeordnet
sind, das heißt in Zeilen und Spalten, wobei die Gesamtzahl der Aufdrucke pro Bogen
natürlich von den Abmessungen des Bogens und der Größe jedes Aufdrucks abhängt. Ferner
muß zwischen jedem Bogenrand und den Aufdrucken in jeder äußeren Zeile bzw. jeder
äußeren Spalte ein freier Streifen bleiben, damit die Bögen mit Zangen zum Transport
in den Druckmaschinen gefaßt werden und beim Drucken der eigentlichen Wertpapiere
auf den Walzen festgehalten werden können. Diese freien Streifen ermöglichen ferner
den Aufdruck von Referenzmarken auf jedem Bogen, mit denen die Registerhaltigkeit
der Bögen gewährleistet werden kann, wenn sich aufeinanderfolgende Druckvorgänge lückenlos
überlagern oder lückenlos aneinanderreihen müssen. Diese Registerhaltigkeit ist auch
wichtig, wenn mehrere verschiedene Drucktechniken gleichzeitig benutzt werden und
der Bogen nacheinander mehrere Maschinen durchläuft.
[0003] Nach dem Drucken der einzelnen Wertpapiere werden die Bögen gestapelt, wobei jeder
Stapel eine bestimmte Anzahl von Bögen enthält, beispielsweise 100. Die Bogenstapel
werden dann einer Maschine zugeführt, die sie in Stapel aus einzelnen Wertpapieren
zerschneidet, welche anschließend sortiert werden können, um Fehldrucke auszusondern,
oder in Pakete gepackt werden können. Während des Schneidverfahrens werden also die
freien Streifen und die Wertpapiere selbst geschnitten.
[0004] Es sind mehrere Verfahren für das Schneiden gestapelter Wertpapierbögen zu Stapeln
aus einzelnen Wertpapieren bekannt. Beispielsweise zeigt die Patentschrift DE 195
15 705 ein solches Verfahren, wonach zuerst die freien Streifen mit einem bestimmten
Messer geschnitten werden und dann die einzelnen Wertpapiere mit zwei anderen Messern
in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen. Dabei werden also zuerst die
freien Streifen geschnitten und anschließend die einzelnen Wertpapiere.
[0005] Dieses Verfahren und die Maschine für seine Umsetzung haben jedoch mehrere Nachteile.
Beispielsweise müssen dabei mindestens drei verschiedene Messer für das Schneiden
der Wertpapiere eingesetzt werden. Außerdem sind mindestens drei Drehungen des Bogenstapels
erforderlich, um die vier freien Streifen der Bögen zu schneiden, wodurch die Ausführungszeit
dieses Arbeitsgangs erhöht wird.
[0006] Ein anderes Schneidverfahren mit der zugehörigen Vorrichtung ist im Patent US 4,283,902
beschrieben. Nach diesem Verfahren werden zuerst die beiden Längsstreifen in der Laufrichtung
der Bogenstapel mit zwei parallelen Messern geschnitten, dann werden die Bögen senkrecht
zur Laufrichtung in Streifenstapel geschnitten und schließlich die Wertpapiere nach
dem Anbringen von Banderolen zu einzelnen Wertpapieren geschnitten. Man benötigt hier
also vier verschiedene Messer, um aus den Bogenstapeln Wertpapierstapel zu erhalten.
[0007] Das Dokument DE 295 17 466 zeigt ein anderes Schneideverfahren, welches vor dem Schneiden
der Wertpapierbänder vier aufeinanderfolgende Schneideetappen aufweist. Nach dem ersten
Schnitt sind Rotationen von 90°, dann 180° und wiederum 90° notwendig.
[0008] Aus der US-A-4,850,257 ist ein anderes Schneidverfahren mit der zugehörigen Vorrichtung
bekannt, bei dem zuerst Streifen mit einem 1. Messer geschnitten werden und dann diese
Streifen mit einem 2. Messer unterteilt werden, wobei das erste Messer und das zweite
Messer senkrecht zueinander ausgerichtet sind.
[0009] Zweck dieser Erfindung ist die Verbesserung der bekannten Schneidverfahren und der
erforderlichen Maschinen, insbesondere durch Verringern der Anzahl der notwendigen
Arbeitsgänge für das Verarbeiten eines gestapelten Wertpapierbogens in einen Stapel
aus einzelnen Wertpapieren.
[0010] Die Erfindung schlägt insbesondere ein Verfahren vor, mit dem der Zeitaufwand für
das Schneiden der Wertpapierstapel aus den gestapelten Wertpapierbögen verringert
werden kann und gleichzeitig weniger Messer für diesen Arbeitsgang benötigt werden.
[0011] Das Verfahren nach dieser Erfindung ist durch die Merkmale von Patentanspruch 1 definiert.
[0012] Die abhängigen Patentansprüche 2 bis 5 definieren spezielle Ausführungsarten des
Verfahrens.
[0013] In dem unabhängigen Patentanspruch 6 wird eine Maschine für die Anwendung des Verfahrens
nach Patentansprüchen 1 bis 5 definiert.
[0014] Die abhängigen Patentansprüche 7 bis 10 definieren spezielle Ausführungsarten der
Maschine nach der Erfindung.
[0015] Die Erfindung soll mit der Beschreibung einer ihrer Ausführungsarten und der zugehörigen
Abbildungen verständlicher gemacht werden.
Figur 1 ist ein Blockdiagramm des Verfahrens zum Schneiden von Bogenstapeln.
Figur 2 ist eine schematische Ansicht einer Maschine für die Anwendung des Verfahrens
nach der Erfindung, von oben.
Figur 3 ist eine schematische Seitenansicht der Maschine von Figur 2.
[0016] Beschrieben wird zunächst das Schneidverfahren unter Bezugnahme auf Figur 1. Nach
dem Verfahren der Erfindung werden im ersten Schritt die Bogenstapel unter das erste
Messer der Maschine geführt und dort ein erster freier Streifen des Bogenstapels geschnitten.
Dieser freie Streifen liegt zwischen dem Rand der gestapelten Bögen und den Reihen,
d.h. den Zeilen oder Spalten, mit Wertpapieraufdrucken. Der freie Streifen bildet
einen Freiraum, der insbesondere das Ergreifen der einzelnen Bögen durch Zangen ermöglicht,
ohne Gefahr, daß die Aufdrucke beschädigt werden. In einem ersten Arbeitsgang wird
dann dieser erste freie Streifen geschnitten ("Schnitt 1" in der Figur) und zwar senkrecht
zur Laufrichtung des Bogenstapels. Nach dem ersten Schnitt werden die Bögen mit geeigneten
Transporteinrichtungen nach hinten auf einen Drehteller bewegt, der an sich aus dem
Stand der Technik bekannt ist, beispielsweise aus der DE-A-4 037 099, und der Bogenstapel
wird auf dem Drehteller um 180° gedreht. Der Bogenstapel wird dann wieder unter das
erste Messer geführt und es wird ein zweiter Schnittvorgang ("Schnitt 2" in der Figur)
an einem zweiten freien Streifen parallel zum obengenannten ersten freien Streifen
ausgeführt. Nach diesem zweiten Schnittvorgang wird der Bogenstapel wieder nach hinten
auf den Drehteller bewegt und um weitere 90° gedreht. Der Bogenstapel wird dann wieder
unter das erste Messer geführt und es wird ein dritter Schnittvorgang ("Schnitt 3"
in der Figur) an einem dritten freien Streifen senkrecht zu den beiden ersten freien
Streifen, die bereits geschnitten wurden, ausgeführt. Ohne weitere Drehung des Bogenstapels
können jetzt die gestapelten Wertpapierbögen mit dem ersten Messer in aufeinanderfolgende
parallele Streifenstapel geschnitten werden, indem der Stapel jedesmal um eine Streifenbreite
weitergetaktet wird. Dieser Arbeitsgang des Schneidens in aufeinanderfolgende Streifen
ist in Figur 1 immer mit Block "Schnitt 3" dargestellt, weil er vom ersten Messer
nach dem Schneiden des dritten freien Streifens ausgeführt wird.
[0017] Jeder dieser Streifenstapel wird in einem Streifensammler gesammelt. Aus dem Streifensammler
werden dann die Streifen weiterbewegt und von einem zweiten Messer in Stapel aus einzelnen
Wertpapieren geschnitten ("Schnitt 4" in der Figur). Die aufeinanderfolgenden Stapel
aus einzelnen Wertpapieren werden aus der Maschine heraustransportiert und den bekannten
abschließenden Verarbeitungsvorgängen unterzogen, beispielsweise Zählen der Wertpapiere,
Anbringen von Banderolen oder Bildung von Paketen, mit je 1000 fortlaufend numerierten
Wertpapieren, in einem Magazin.
[0018] Eine Schneidmaschine 1 für die Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung ist schematisch
unter Bezugnahme auf Figur 2 und 3 beschrieben. Die Bogenstapel 2 mit den Wertpapieraufdrucken
werden manuell oder automatisch in die Schneidmaschine 1 geladen. Die gestapelten,
mit Aufdrucken versehenen Bögen enthalten die in Zeilen und Spalten angeordneten Aufdrucke
sowie vier freie Streifen 3, 4, 5 und 6 zwischen dem Bogenrand und den Druckzeilen
bzw. -spalten. Mit Hilfe eines Vorschubsystems mit Zangen 7, 8 wird der Bogenstapel
2 unter ein erstes Messer 9 für den ersten Schneidvorgang, nämlich das Schneiden des
freien Streifens 3 zwischen dem vorderen Rand des Stapels 2 in der Laufrichtung und
der ersten parallel zum ersten Messer 9 verlaufenden Reihe mit Wertpapieraufdrucken,
geführt. Das Zangenvorschubsystem ist ein bekanntes System, das beispielsweise mit
Zangen 7 auf einer Kette 8 oder auf einem entsprechenden schienengeführten System
für das präzise Weiterbewegen des Bogenstapels 2 ausgeführt ist. Dann wird das erste
Messer 9 angesteuert und schneidet den ersten freien Streifen 3 des Bogenstapels 2
in senkrechter Richtung. Das System mit Zangen 7, 8 bewegt den Bogenstapel 2 anschließend
auf einen Drehtisch 10 nach hinten. Dieser Drehtisch 10 ist in klassischer Bauweise
aus einem Drehteller ausgeführt, der mit einem Motor 11 über eine schematisch in Abbildung
3 dargestellte Achse 12 angetrieben wird. Die Lageregelung des Motors 11 erfolgt über
eine geeignete elektrische oder elektronische Ansteuerung. Der Drehteller 10 führt
nach dem Ablegen des Bogenstapels 2 in der richtigen Lage auf dem Teller zunächst
eine Drehung um 180° aus, so daß der Rand des Bogenstapels 2, der jetzt auf der Seite
des ersten Messers 9 liegt, dem beim ersten Schnittvorgang geschnittenen Rand gegenüberliegt.
Der Bogenstapel 2 wird dann über einen Vorschub 13, der über dem Bogenstapel 2 vorbeiläuft
und an dem zuerst geschnittenen Rand des Stapels 2 anliegt, wieder unter das erste
Messer 9 geführt. Das erste Messer 9 wird abgesenkt und schneidet den zweiten freien
Streifen 4 des Stapels 2 im zweiten Schnittvorgang. Nach diesem zweiten Schnittvorgang
wird der Bogenstapel 2 mit dem System mit Zangen 7, 8 wieder auf den Drehteller 10
zurückbewegt, der dieses Mal eine zweite Drehung um 90° ausführt. Mit dem Vorschub
13, der an der von den Zangen 7 festgehaltenen Seite anliegt, wird der Bogenstapel
2 erneut unter das erste Messer 9 geführt. Nachdem die beiden freien Streifen 3 und
4 der beiden senkrecht zum ersten Messer 9 verlaufenden Ränder des Stapels 2 in den
beiden ersten Schnittvorgängen bereits geschnitten wurden, wird jetzt im dritten Schnittvorgang
der dritte freie Streifen 5 geschnitten und anschließend ohne weitere Drehung des
Bogenstapels 2 aufeinanderfolgende Wertpapierstreifenstapel 14 wie schematisch auf
Abbildung 2 gezeigt.
[0019] Jeder geschnittene Wertpapierstreifenstapel 14 wird mit einem zweiten Zangensystem
15 erfaßt und in eine Ausrichtvorrichtung transportiert, wo alle Wertpapierstreifen
ausgerichtet werden. Diese Ausrichtvorrichtung besteht im wesentlichen aus mehreren
beweglichen Anschlägen 16, 17, 18, 19, 20 und 21 und danach werden die Streifenstapel
14 in einem Streifensammler 28 gesammelt.
[0020] Sobald der Sammler 28 eine vorher festgelegte Anzahl von Streifen enthält, zum Beispiel
alle Streifen eines Bogenstapels, wird jeder Streifenstapel 14 aus dem Sammler 28
entnommen, beispielsweise durch Verfahren des Bodens des Sammlers 28 über eine geeignete
mechanische oder pneumatische Vorrichtung, die schematisch in Abbildung 3 als Nummer
31 dargestellt ist, und mit einem geeigneten Verfahrsystem, in diesem Fall zwei hintereinander
angeordneten Stößeln 23 und 24, unter ein zweites Messer 22 transportiert, das senkrecht
zum ersten Messer 9 angebracht ist. Dieses zweite Messer 22 schneidet dann die Streifenstapel
14 zu Stapeln aus einzelnen Wertpapieren 25, die nach dem Schneiden von Zangen 26
erfaßt und mit einem dritten Stößel 27 aus der Maschine 1 herausgenommen werden können.
Diese kompletten Stapel 25 können für die abschließende Verarbeitung, die aus der
üblichen Technik bekannt ist, beispielsweise zum Zählen der Wertpapiere, Versehen
mit Banderolen oder zur Verpackung, weiteren Maschinen zugeführt werden.
Somit kann diese Maschine 1 mit den zwei Messer 9 und 22 gleichzeitig arbeiten,
d.h. während die Streifenstapel eines Bogenstapels mit dem Messer 22 in Stapel von
einzelnen Wertpapieren geschnitten werden, wird schon der nächste Bogenstapel mit
dem Messer 9 in Streifenstapel geschnitten.
[0021] Es wird typischerweise eine vorher festgelegte Anzahl an Stapeln 25 mit einzelnen
Wertpapieren zu einem Paket fortlaufend numerierter Wertpapiere in einer kompletten
Serie gebündelt, beispielsweise 1000 Wertpapiere. Im Beispiel in Figur 1 benötigt
man zu Anfang, ausgehend von der Anordnung der Aufdrucke in Zeilen und Spalten (10
Zeilen und 5 Spalten), einen Stapel mit 20 Bögen, um ein solches Paket mit 1000 einzelnen
Wertpapieren zu erhalten.
[0022] Das Numerierungsverfahren für die einzelnen Wertpapiere ist bekannt, es werden dabei
die in der gleichen Zeile und Spalte liegenden Wertpapiere auf jedem Bogen mit fortlaufenden
Nummern versehen, wobei diese fortlaufende Numerierung auch in benachbarten Wertpapierstapeln
fortgesetzt wird, so daß die mit dem zweiten Messer 22 geschnittene Folge von Stapeln
mit einzelnen Wertpapieren fortlaufend Numeriert wird. Werden diese fortlaufenden
Stapel gestapelt, so erhält man ein Paket mit fortlaufender Numerierung der einzelnen
Wertpapiere, beispielsweise eine bestimmte Serie ä 1000 Stück.
[0023] Ferner sollten die in diese Maschine einlaufenden Bögen vorzugsweise fehlerfrei sein,
das heißt es sollte nicht notwendig sein, jedes einzelne Wertpapier zu kontrollieren,
nachdem es paketiert und banderoliert ist. Das Sortieren der Bögen erfolgt also grundsätzlich
vor dem Einlauf der gestapelten Bögen in die Maschine, so daß die einzelnen Wertpapiere
fehlerfrei und fortlaufend Numeriert in Paketen gebündelt werden können.
[0024] Vorzugsweise werden die Wertpapierstreifen senkrecht zur Laufrichtung der Bogenstapel
unter das erste Messer 9 verfahren. Es ist somit nur ein einziges zweites Messer,
das senkrecht zur Laufrichtung der Wertpapierstreifen angebracht ist, für das Schneiden
der Streifenstapel zu Stapeln aus einzelnen Wertpapieren erforderlich.
[0025] Der Drehteller kann vor oder nach dem ersten Messer 9 in der Laufrichtung der Bögen
angeordnet sein. Laufen die gestapelten Bögen jedoch nacheinander in die Maschine
1 ein, so sollte der Drehteller jedoch vorzugsweise vor dem ersten Messer 9 angebracht
sein, damit der Schnitt der freien Streifen eines neuen Bogenstapels bereits beginnen
kann, während die Wertpapierstreifenstapel aus dem vorhergehenden Bogenstapel verarbeitet
bzw. zu Wertpapierstapeln geschnitten werden.
1. verfahren zum Schneiden von Bogenstapeln (2), insbesondere gestapelter Wertpapierbögen,
in einzelne Wertpapiere, das durch die folgenden Schritte
gekennzeichnet ist:
- ein Bogenstapel (2) wird für das Schneiden eines ersten freien Streifens (3) des
Bogenstapels unter ein erstes Messer (9) transportiert,
- der erste Streifen (3) wird geschnitten,
- der Bogenstapel (2) wird bewegt, er führt eine erste Drehung um 180° aus und wird
für das Schneiden eines zweiten freien Streifens (4) wieder unter das Messer (9) geführt,
- der zweite Streifen (4) wird geschnitten,
- der Stapel (2) wird bewegt, er führt eine zweite Drehung um 90° aus und wird für
das Schneiden eines dritten freien Streifens (5) wieder unter das Messer (9) geführt,
- der dritte freie Streifen (5) und aufeinanderfolgende Wertpapierstreifenstapel (14)
werden geschnitten, und
- die aufeinanderfolgenden Wertpapierstreifenstapel (14) werden durch ein zweites
Messer (22) in einzelne Wertpapiere geschnitten.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneiden der Bogenstapel (2) senkrecht zur Laufrichtung der Bogenstapel (2)
verläuft.
3. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenstapel (2) für die Drehung entgegen ihrer Laufrichtung transportiert werden.
4. Maschine für die Anwendung des Verfahrens nach einem der Patentansprüche 1 bis 3,
bestehend aus Mitteln (7, 8) für den Transport der Bogenstapel (2) und Mitteln zum
Schneiden (9, 22) der Bogenstapel (2) in Stapel mit einzelnen Wertpapieren (25), wobei
die Mittel zum Schneiden aus einem ersten Messer (9) zum Schneiden mindestens eines
ersten, eines zweiten und eines dritten Streifens (3, 4, 5) der Bogenstapel (2) und
zum Schneiden der Bogenstapel (2) in Wertpapierstreifenstapel (14) und aus einem zweiten
Messer (22) für das Schneiden der Wertpapierstreifenstapel (14) in Stapel aus einzelnen
Wertpapieren (25) bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine aus einem Drehtisch (10) besteht, mit dem die Bogenstapel (2) gedreht
werden können, der Drehtisch aus einem Drehteller (10) besteht, der über einen Motor
(11) angetrieben wird, der über eine elektronische Anstererung so gesterert wird,
daß nach dem Schneiden des ersten Streifen (3), eine erste Drehung von 180° ausführt
und, nach dem Schneiden des zweiten Streifen (4), eine zweite Drehung von 90° ausführt.
5. Maschine nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch vor dem ersten Messer (9) in Laufrichtung der Bogenstapel (2) in der
Maschine (1) untergebracht ist.
6. Maschine nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (9, 22) senkrecht zueinander stehen.
7. Maschine nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Stapel aus einzelnen Wertpapieren (25) zu Paketen (28) gestapelt
werden.
1. A method for cutting sheet stacks, in particular stacked sheets of securities, into
individual securities, which is
characterized by the following steps:
- a sheet stack (2) is transported under a first knife (9) for the cutting of a first
free strip (3) of the sheet stack,
- the first strip (3) is cut,
- the sheet stack (2) is displaced, it executes a first rotation of 180° and is guided
under the knife (9) again for the cutting of a second free strip (4),
- the second strip (4) is cut,
- the stack (2) is displaced, it executes a second rotation of 90° and is guided under
the knife (9) again for the cutting of a third free strip (5),
- the third free strip (5) and successive strip stacks (14) of securities are cut,
and
- the successive strip stacks of securities (14) are cut into individual securities
by a second knife (22).
2. The method as claimed in patent claim 1, characterized in that the cutting of the sheet stacks (2) runs at right angles to the running direction
of the sheet stacks (2).
3. The method as claimed in one of patent claims 1 to 2, characterized in that the sheet stacks (2) are transported counter to their running direction in order
to be rotated.
4. A machine for carrying out the method according to one of claims 1 to 3, comprising
means (7, 8) for the transport of the sheet stacks (2) and means for cutting (9, 22)
the sheet stacks (2) into stacks with individual securities (25), wherein the cutting
means comprise a first knife (9) for cutting at least a first, a second and a third
strip (3, 4, 5) of the sheet stacks (2) and for cutting the sheet stacks (2) into
strip stacks (14) of securities, and a second knife (22) for cutting the strip stacks
(14) of securities into stacks of individual securities (25), characterized in that the machine comprises a rotary table (10) with which the sheet stacks (2) can be
rotated, the rotary table comprises a turntable (10) which is driven by a motor (11)
which is operated by an electronic control in such a way to execute, after the cutting
of the first strip (3), a first rotation of 180° and, after the cutting of the second
strip (4), a second rotation of 90°.
5. The machine as claimed in patent claim 4, characterized in that the rotary table is accommodated in the machine (1) upstream of the first knife (9)
in the running direction of the sheet stacks (2).
6. The machine as claimed in patent claim 5, characterized in that the knives (9, 22) are at right angles to each other.
7. The machine as claimed in patent claim 6, characterized in that the successive stacks of individual securities (25) are stacked to form packs (28)
of securities.
1. Procédé pour découper des piles de feuilles (2), en particulier des feuilles de papiers-valeurs
empilées, en papiers-valeurs individuels, qui est
caractérisé par les étapes suivantes:
- une pile de feuilles (2) est transportée sous un premier couteau (9) pour la découpe
d'une première bande libre (3) de la pile de feuilles,
- la première bande (3) est découpée,
- la pile de feuilles (2) est déplacée, elle subit une première rotation de 180° et
est de nouveau amenée sous le couteau (9) pour la découpe d'une deuxième bande libre
(4),
- la deuxième bande (4) est découpée,
- la pile (2) est déplacée, elle subit une deuxième rotation de 90° et est amenée
de nouveau sous le couteau (9) pour la découpe d'une troisième bande libre (5),
- la troisième bande libre (5) et des piles de bandes de papiers-valeurs (14) successives
sont découpées, et
- les piles de bandes de papiers-valeurs successives (14) sont découpées en papiers-valeurs
individuels par un deuxième couteau (22).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la découpe des piles de feuilles (2) s'effectue perpendiculairement au sens de déplacement
des piles de feuilles (2).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que les piles de feuilles (2) pour leur rotation sont transportées en sens contraire
de leur déplacement.
4. Machine pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 3, comprenant
des moyens (7,8) pour le transport de piles de feuilles (2) et des moyens pour la
découpe (9,22) de piles de feuilles (2) en piles ayant des papiers-valeurs individuels
(25), dans laquelle les moyens de découpe comprennent un premier couteau (9) pour
la découpe d'au moins une première, une deuxième et une troisième bande (3,4,5) de
la pile de feuilles (2) et pour la découpe de la pile de feuilles (2) en piles de
bandes de papiers-valeurs individuels (14) et un deuxième couteau (22) pour la découpe
de piles de bandes de papiers-valeurs en piles de papiers-valeurs individuels (25),
caractérisée en ce que la machine comprend une table tournante (10) avec laquelle les piles de feuilles
(2) peuvent être déplacées en rotation, la table tournante comprenant un plateau tournant
(10) qui est actionné par un moteur (11) qui est commandé par une commande électronique
de telle façon qu'après la découpe de la première bande (3), il effectue une première
rotation de 180° et, après la découpe de la deuxième bande (4), il effectue une deuxième
rotation de 90°.
5. Machine selon la revendication 4, caractérisé en ce que la table tournante est placée dans la machine (1) avant le premier couteau (9) dans
le sens de déplacement des piles de feuilles (2).
6. Machine selon la revendication 5, caractérisé en ce que les couteaux (9,22) sont perpendiculaires l'un à l'autre.
7. Machine selon la revendication 6, caractérisé en ce que les piles successives de papiers-valeurs individuels (25) sont empilées en paquets
(28).