[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Behandlung von Textilien gemäß dem Oberbegriff
des Auspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 37 06 056 A1 sind ein Verfahren zur Erzeugung und Erkennung von optischen Spektren sowie ein Schalt-
und Sensorsystem bekannt, die insbesondere für die Näh- und Textilautomation vorgesehen
sind. Bei dem bekannten Verfahren wird eine Strahlungseinrichtung eingesetzt, die
mindestens zwei, vorzugsweise drei Halbleiterstrahler umfaßt. Diese senden eine optische
Strahlung von unterschiedlicher Wellenlänge, die vom ultravioletten Bereich über den
sichtbaren Bereich bis in den infraroten Bereich hineinreicht, wobei die Strahlung
mit einer bestimmten Frequenz moduliert wird. Die Strahlung wird auf eine gemeinsame
Fläche oder einen einzigen Meßpunkt eines Mediums aufgestrahlt. Anschließend wird
die von dem Medium reflektierte oder hindurchgelassene Strahlung von einem entsprechend
angepaßten Empfänger erfaßt und einer nachgeschalteten elektronischen Auswertevorrichtung
zugeführt. Mit dem bekannten Verfahren sollen unter Einsatz von Automaten oder Robotern
in der Näh- und Konfektionstechnik, der Textilindustrie sowie der allgemeinen Produktionstechnik
im Strahlungsspektralbereich von Ultraviolett bis Infrarot Werkstoff- und Mediumunterschiede
erkannt werden. Es wird jedoch nicht mitgeteilt, in welcher Weise sich ein derartiges
mit einem Sende- und einem Empfangselement ausgestattetes Schalt- und Sensorsystem
einsetzen lassen.
[0003] In der
EP-A-0 612 996 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Identifizierung unbekannter Textilien
offenbart.
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Gerät zur Behandlung von Textilien zu schaffen,
in dem sich Aufschlüsse darüber gewinnen lassen, wie eine Textilie zu behandeln ist.
[0005] Diese Aufgabe wird, wie in Patentanspruch 1 angegeben, gelöst.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung.
[0007] Ebenso bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Erkennung von Eigenschaften
einer Textilie in einem Gerät zur Behandlung von Textilien, das die Merkmale des Anspruchs
14 enthält.
[0008] Gemäß der Erfindung wird elektromagnetische Strahlung, d. h. Strahlung im UV-, im
sichtbaren oder im IR-Bereich eingesetzt, um Eigenschaften einer Textilie herauszufinden.
In dem Behandlungsgerät wird die Textilie in irgendeiner Weise bearbeitet, beispielsweise
mit einem flüssigen Medium benetzt, getrocknet, geschleudert, gestärkt, chemisch gereinigt
oder in sonstiger Weise verändert. Entsprechend ist das Behandlungsgerät ein Wäschebehandlungsgerät,
also beispielsweise eine Waschmaschine, ein Wäschetrockner, eine Wäscheschleuder,
eine Wäschemangel, eine Maschine zur chemischen Reinigung oder zum Färben von Textilien.
Wenn nachfolgend der Begriff "Wäschestück" verwendet wird, so ist damit stets jegliche
Art eines textilen Mediums zu verstehen.
[0009] Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Bestimmung, des Füllungsgrades
eines Geräts gemäß Anspruch 18. Ein Sendeelement im Sinne der Erfindung ist jeglicher
Strahler, der elektromagnetische Strahlung aussendet, also beispielsweise eine Glühlampe,
eine Halogenlampe, eine Quecksilberdampflampe, eine Leuchtdiode, eine Laserdiode,
ein Gaslaser und dergleichen. Besonders geeignet sind Sender, die ein schmalbandiges
Spektrum, emittieren, oder Sender, die monochromatisches Licht erzeugen. Geeignet
sind monochromatische oder schmalbandige Sender in Verbindung mit einem oder mehreren
Empfängern, wobei diese breitbandig sein können, sofern sie nur die Bandbreite der
von dem Sender oder den Sendern gesendeten Strahlung umfassen. Alternativ lassen sich
breitbandige Strahler und zugeordnete wellenlängenselektive Empfänger einsetzen. Statt
wellenlängenselektiver Empfänger können auch breitbandige Sender und/oder Empfänger
eingesetzt werden, wenn entweder den Sendern oder den Empfängern schmalbandige Filter
zugeordnet sind. Vorzugsweise wird auch eine Mehrzahl von Sendeelementen eingesetzt,
wobei diese entweder verschiedene Spektren oder monochromatisches Licht verschiedener
Wellenlängen erzeugen. Entsprechend sind die Empfangselemente an die Sendeelemente
angepaßt, wobei diese entweder ein gewisses Band innerhalb der von dem Sendeelement
oder den Sendeelementen ausgestrahlten Sendestrahlung erfassen, oder genau die Wellenlänge
erfassen, die das Sendeelement oder die Sendeelemente aussenden, sofern dieses bzw.
diese monochromatische Lichtquellen sind. Als Empfangselemente eignen sich somit insbesondere
Fotodioden oder Fototransistoren. Sofern das Sendeelement Strahlung in mehreren Wellenlängenbereichen
emittiert, wird vorzugsweise eine Mehrzahl von Empfangselementen, insbesondere Fotodioden
mit einem vorgeschalteten Filter oder Gitter, oder ein Fotodiodenarray oder CCD's
(= charged coupled devices), eingesetzt, die Licht absorbieren und entsprechende elektrische
Signale erzeugen, die vorzugsweise verstärkt und der Auswerteschaltung zugeführt werden.
Das empfangene Licht muß nach Wellenlängen selektiert werden. Dies geschieht wahlweise
mittels eines Filters, eines Prismas oder eines Beugungsgitters.
[0010] Das von dem Sendeelement oder den Sendeelementen ausgestrahlte Licht wird von den
Textilien, insbesondere den Wäschestücken, zum Teil absorbiert, zum anderen Teil jedoch
reflektiert oder transmittiert. Dabei ist vornehmlich das reflektierte Licht zur Detektion
geeignet, weil das transmittierte Licht nur einen geringen Bruchteil der Sendestrahlung
ausmacht und mit zunehmender Dicke der Textilien der Anteil der transmittierten Strahlung
stark abnimmt.
[0011] Aufgrund der aus einem gesendeten Spektrum von den Textilien reflektierten Spektren
oder Wellenlängen läßt sich auf die Eigenschaften der Textilien schließen. Dies gilt
ebenso für die Transmissionsspektren. Dabei werden die Spektren entweder über einen
bestimmten spektralen Bereich ausgewertet oder nur bei bestimmten Frequenzen oder
Wellenzahlen. Unter Eigenschaften der Textilien im Sinne der Erfindung sind sowohl
dauerhafte Eigenschaften der Textilien zu verstehen, d. h. deren chemische Zusammensetzung
aus verschiedenen Fasern, beispielsweise Baumwolle, Wolle, Seide, synthetischen Fasein,
oder deren Gewebeart als auch vorübergehende Eigenschaften, die sich durch die Behandlung
durch bestimmte Medien ergeben. Besonders relevant ist hier die Benetzung durch Wasser
oder ein organisches Lösungsmittel, durch Lauge oder die Behandlung durch Wäschestärke
oder ein anderes Ausrüstungsmittel.
[0012] Die Auswerteschaltung gewinnt aus den empfangenen Signalen ein Signal, das entweder
unmittelbar für den Bediener von Bedeutung ist oder für die weitere Behandlung von
Textilien relevant ist. Beispielsweise läßt sich ein Signal gewinnen, um den Bediener
vor einer Fehlprogrammierung des Behandlungsgeräts zu wamen. Bei Einsatz der Auswerteschaltung
in einer Waschmaschine gewinnt die Auswerteschaltung aus der empfangenen elektromagnetischen
Strahlung, beispielsweise im IR-Bereich, eine Information über die Textilart, beispielsweise
Seide, und gibt ein optisches oder akustisches Signal, sofern der Bediener eine Temperatur
einstellt, bei der Seide beschädigt würde. In einem anderen Fall wird automatisch
die Erwärmung der Waschmaschine auf eine Temperatur oberhalb der für Seide zulässigen
Temperatur verhindert und von der Auswerteschaltung ein Programm durchgeführt, das
auf die Eigenschaften der in die Wäschetrommel eingefüllten Textilien Rücksicht nimmt,
so daß keine der Textilie beschädigt, verfärbt usw. wird.
[0013] Die Erfassung von vorübergehenden Eigenschaften von Textilien, beispielsweise der
Feuchte, wird gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung berücksichtigt,
um eine der gewünschten Restfeuchte angepaßte Behandlung in der Waschmaschine oder
dem Wäschetrockner vorzusehen. Sofern also der Bediener eine gewisse Restfeuchte eingestellt
hat, wird während des Schleuderns bzw. des Trocknungsprozesses kontinuierlich oder
in bestimmten Zeitabständen der jeweilige Feuchtezustand anhand der von den Textilien
reflektierten und/oder transmittierten elektromagnetischen Strahlung erfaßt und daraus
eine Restlaufzeit des Schleuderns bzw. des Trocknungsprogramms errechnet. Bei erreichter
Restfeuchte wird das Schleudern bzw. die Trocknung abgebrochen.
[0014] Erfindungsgemäß läßt sich auch der Füllstand oder die Beladung einer Wäschebehandlungsmaschine
erfassen. Dies geschieht beispielsweise bereits beim Befüllen der Maschine, wenn jedes
Wäschestück über einen Sensor, vorzugsweise über eine Mehrzahl von Sensoren erfaßt
wird, so daß sich eine Information über die von den Textilien eingenommene Fläche
innerhalb der Wäschetrommel bestimmen läßt. Bei der volumenmäßigen Bestimmung des
Trommelfüllstandes werden die von der Trommelrückwand hervorgerufenen Reflexionen
berücksichtigt. Die Auswerteschaltung oder eine bereits vorhandene Steuerschaltung
errechnet dann daraus die zur Reinigung der Textilien erforderliche Wassermenge, die
Menge des Waschmittels, die Art der mechanischen Behandlung, die maximal zulässige
Temperatur unter Berücksichtigung der Textilienart oder -arten. Schließlich unterscheidet
die Auswerteschaltung über die Dauer der Wäschebehandlung, also beispielsweise des
Waschens, Schleudems, Trocknens, Reinigens.
[0015] Darüber hinaus lassen sich von den Textilien gewonnene Informationen verknüpfen mit
anderen in der Wäschebehandlungsmaschine bereits vorhandenen Informationen, beispielsweise
über die Trübung der Waschlauge, um die Dauer und/oder die Temperatur der Waschprozesses
zu bestimmen. Gemäß einer Ausführungsform eines Wäschebehandlungsgeräts ist die Auswerteschaltung
derart mit der Programmwahlsteuerung verbunden, daß anhand der detektierten Wäschestücke
in Abhängigkeit von dem Material oder der Feuchte der Wäschestücke ein bestimmtes
Programm von dem Wäschebehandlungsgerät ausgewählt wird. Dies bedeutet, daß, wenn
unter den Wäschestücken beispielsweise eines aus Seide detektiert wird, die maximale
Temperatur des Programms von der Programmwahlsteuerung ausgewählt wird, daß das Wäschestück
aus Seide nicht durch eine zu hohe Temperatur einläuft oder beschädigt wird.
[0016] Ein Vorteil des Geräts ist weiterhin, daß sich die Einrichtung zur Erkennung von
Eigenschaften einer Textilie auch dann nutzen läßt, wenn die Textilie keiner Behandlung
unterzogen werden soll, sondern nur die Materialzusammensetzung der Textilie erkannt
werden soll, wenn das Etikett in der Textilie, das die Materialzusammensetzung wiedergibt,
nicht mehr vorhanden ist, also beispielsweise abgerissen ist. Durch die Einrichtung
in Verbindung mit einer Anzeigeeinheit erfährt der Benutzer dann, aus welchen Materialien
die Textilie besteht, und kann sich dann dafür entscheiden, welche weitere Behandlung
diese erhalten soll.
[0017] Besonders für den Fall einer derartigen Einzeltextilvermessung, aber auch für andere
Detektionszwecke geeignet ist es, wenn die mit Infrarotstrahlung bestrahlte Stelle
für den Benutzer durch gleichzeitige Emission sichtbarer Strahlung erkennbar gemacht
wird. Hierzu wird beispielsweise eine ringförmig die durch IR-Strahlung bestrahlte
Stelle der Textilie umgebende sichtbare Beleuchtung auf der Textilie erzeugt. Ebenso
läßt sich die durch Infrarot-Strahlung bestrahlte Stelle durch einen von einer LED-Diode
erzeugten roten Punkt kenntlich machen.
[0018] Sende- und Empfangselemente lassen sich in verschiedenen Positionen innerhalb oder
außerhalb des Behandlungsgeräts einsetzen. Vorteilhaft sind in einem Wäschetrockner
das Empfangselement oder die Empfangselemente im Deckenbereich der Füllöffnung angeordnet.
Ebenso wird dort auch ein Sendeelement angeordnet, wobei sich insbesondere auch eine
zur Beleuchtung des Inneren der Wäschetrommel vorgesehene Lampe als Sendeelement eignet.
Alternativ lassen sich Sende- und/oder Empfangselemente im Bereich oberhalb der Befüllöffnung
der hinteren Bodenwand der Wäschetrommel einsetzen, insbesondere dann, wenn dort zur
Trommelinnenbeleuchtung bereits eine Lampe vorgesehen ist. Wenn diese Lampe eine Halogenlampe
oder ein anderer breitbandiger Strahler ist, eignet sie sich bereits als Sendeelement.
Um aber bei der Detektion der Textilien unerwünschte, beispielsweise durch das Bullauge
der Waschmaschine eindrigende Fremdlichteinflüsse auszuschalten, wird das von dem
Sendeelement ausgestrahlte Licht in einer bestimmten Weise moduliert und das reflektierte
oder emittierte Licht nur dann verwendet, wenn es dieselbe Modulation aufweist.
[0019] Sende- und Empfangselemente werden vorzugsweise in Verbindung mit optischen Einrichtungen,
insbesondere Fokussierlinsen, Lichtwellenleitern sowie optischen und/oder elektrischen
Anordnungen zur Verstärkung optischer oder elektrischer Signale eingesetzt. Vorteilhaft
werden auch Filter eingesetzt, um schmale Spektralbereiche auszusondern. Als Filter
eignen sich beispielsweise Beugungsgitter, die unter verschiedenen Winkeln für verschiedene
Wellenlängen durchlässig sind, Prismen, holographische Filter, Gitter und dergleichen.
Besonders geeignet sind auch Verlaufsfilter, aus denen eingestrahltes breitbandiges
Licht an verschiedenen Stellen ausgekoppelt wird. Vorzugsweise werden auch Lichtwellenleiter
eingesetzt, die es erlauben, Sende- und Empfangselemente an einem nur geringen mechanischen
Belastungen ausgesetzten Ort innerhalb des Behandlungsgeräts anzuordnen und die elektromagnetische
Strahlung in den Bereich, in dem die Textilien behandelt werden, über einen Lichtwellenleiter
auszukoppeln und/oder aus diesem Bereich über einen Lichtwellenleiter zu dem Empfangselement
zu leiten.
[0020] Der Einsatz der Lichtwellenleiter hat den weiteren Vorteil, daß hohe Temperaturen,
die oft bei der Behandlung von Textilien eingesetzt werden, beispielsweise innerhalb
der Wäschetrommel einer Waschmaschine oder der Trocknertrommel eines Wäschetrockners
die optischen Elemente, wie z. B. die Sende- und Empfangselemente sowie die ihnen
zugeordneten optischen Mittel, nicht beeinflussen, so daß keine Maßnahmen notwendig
sind, um Temperaturschwankungen an den Sende- und/oder Empfangselementen auszugleichen
oder zu kompensieren. Vorteilhaft hieran ist auch, daß sich kostengünstige Sende-
und/oder Empfangselemente verwenden lassen, die geringere Anforderungen an die Temperaturstabilität
stellen und daher weniger stabil gegen die Einflüsse sein müssen, wie sie innerhalb
der Trommel eines Wäschetrockners oder einer Waschmaschine vorhanden sind und negative
Sende- und Empfangselemente beeinflussen können. Derselbe Vorteil betrifft auch den
Einsatz einer den jeweiligen Sende- und Empfangselementen zugeordneten Steuer- oder
Auswerteelektronik.
[0021] Jedoch ist gemäß der Erfindung nicht ausgeschlossen, daß die Auswerteschaltungen
einschließlich der Sende- und Empfangselemente unmittelbar im Behandlungsbereich der
Textilien angeordnet werden.
[0022] Vorzugsweise werden Sende- und Empfangselemente vor innerhalb des Behandlungsraums
der Textilien anfallender Verschmutzung in Form von Fusseln und Stäuben geschützt,
indem ein Luftstrom an den Sende- oder Empfangselementen vorbeigeführt wird. Innerhalb
eines Wäschetrockners eignet sich hierfür die Trocknerumluft oder ein von außen zugeführter
Luftstrom, der die Trocknerumluft beispielsweise im Gegenstromverfahren umspült. Dabei
wird vorzugsweise durch ein Filter gereinigte Umgebungsluft oder Trocknerluft zunächst
an den Sende- und Empfangselementen vorbei und dann in die Trocknertrommel hineingeblasen.
Jedoch lassen sich die Sende- und Empfangselemente auch durch während des Reinigungsvorgangs
an ihnen vorbeibewegte Wäschestücke reinigen. Im Fall einer Waschmaschine läßt sich
eine Führung des den Laugenbehälter füllenden Wasserstrahls derart vorsehen, daß er
eine die IR-Strahlungsquelle abschirmende Abdeckung abspült.
[0023] Vorzugsweise wird auch ein Schutzglas vorgesehen, das Sende- und/oder Empfangselemente
gegenüber dem Behandlungsraum abschirmt und vorzugsweise von dem Benutzer entnehmbar
ist, so daß es gereinigt werden kann.
[0024] Vorzugsweise findet auch ein automatischer Abgleich zwischen einem Sendesignal und
einem empfangenen Signal in Abwesenheit von zu behandelnden Textilien statt, so daß
Fehler, die sich infolge von Verunreinigungen innerhalb des Behandlungsraums, d. h.
insbesondere auf einem Sende- und Empfangselemente abschirmenden Glas, ergeben, bei
der nachfolgenden Messung an Textilien als Differenzsignale von den dann gemessenen
Signalen in Abzug gebracht werden können. Die Sende- und/oder Empfangselemente lassen
sich beispielsweise jeweils beim Einschalten des Geräts kalibrieren.
[0025] Zur Textilerkennung eignen sich insbesondere Wellenlängen im nahen und mittleren
Infrarotbereich (NIR- und MIR-Bereich). Innerhalb dieses Wellenlängenbereichs lassen
sich organische Stoffe, d. h. Textilien, mittels externer Energie in Molekularschwingungen
versetzen. Je nach Art der Textilie, absorbiert diese in Abhängigkeit von ihrer chemischen
Zusammensetzung entsprechende spektrale Komponenten aus einer elektromagnetischen
Strahlung, mit der sie bestrahlt wurde, oder reflektiert diese und/oder transmittiert
diese. Die Energieeinkopplung in die Textilien geschieht vorzugsweise mittels eines
Breitbandstrahlers, beispielsweise einer Glühlampe, einer Halogenlampe oder einer
Leuchtdiode, geeignet sind jedoch auch andere, schmalbandige Strahler. Die Textilien
und das darin enthaltene Wasser absorbieren über den gesamten eingestrahlten spektralen
Bereich der Lichtquelle Energie aus der elektromagnetischen Strahlung. Das nicht absorbierte
Licht wird reflektiert und/oder transmittiert, wobei ein Teil dieses Lichts mittels
des oder der Empfangselemente, zu der Auswerteschaltung geleitet wird. Dort wird,
sofern die empfangene Strahlung ein Spektrum darstellt, vorzugsweise eine spektrale
Zerlegung des empfangenen Spektrums durchgeführt. Besonders geeignet ist die Fouriertransformation
der Spektren (FTIR). Diese Zerlegung kann nach folgenden Prinzipien erfolgen: Mittels
eines Filters oder mittels mehrerer Filter werden die elektromagnetischen Signale
auf die Empfangselemente eingestrahlt, die beispielsweise durch einzelne Empfangsdioden
oder einzelne Fototransistoren gebildet werden oder durch in Form eines CCD-Arrays
angeordnete Empfangselemente. Anstelle der den Empfangselementen vorgeordneten Filter
lassen sich auch Beugungsgitter vorsehen.
[0026] Vorzugsweise ist eine Einkoppeloptik vorgesehen, die außer einem Gitter oder einem
Filter auch ein Linsensystem umfaßt, beispielsweise eine Sammellinse.
[0027] Von dem zu detektierenden Objekt hängt es ab, welche spektralen Bereiche tatsächlich
für die Empfangselemente verwendet werden oder ausgeblendet werden müssen. Sofern
demnach bekannt ist, welche Arten von Textilien überhaupt für das Behandlungsgerät
in Betracht kommen, lassen sich entsprechend schmalbandige Empfangselemente vorsehen,
die spezifisch in bei diesen Textilien relevanten Wellenlängenbereichen absorbieren,
um somit eine Analyse der chemischen Zusammensetzung oder des augenblicklichen Zustands
der Textilie erlauben. Dabei ist es auch möglich, bestimmte Arten der Verschmutzung
einer Textilie zu bestimmen, beispielsweise eiweiß- oder fetthaltige Verschmutzungen.
Entsprechendes gilt auch für die Auswerteschaltung. Ebenso ist es möglich, die spektroskopische
Untersuchung der Textilien in den sichtbaren Bereich hin auszudehnen, um auch die
Farbe der Textilien bestimmen zu können.
[0028] Da auch eine Beeinflussung des Feuchtigkeitsgehalts einer Textilie auf deren Absorptionund/oder
Transmissionsspektrum in einem bestimmten Wellenlängenbereich stattfindet, werden
für die Messung der Feuchte einerseits und der Textilart andererseits vorzugsweise
solche Wellenlängenbereiche ausgewählt, in denen entweder keine derartige Abhängigkeit
vorhanden ist oder wenigstens keinen spürbaren Einfluß auf die gegenseitige Unterscheidbarkeit
verschiedener Arten von Textilien hat.
[0029] Alternativ werden auch Informationen, die die Abhängigkeit des Spektrums einer Textilie
von der aufgenommenen Feuchtigkeit berücksichtigen, in einer der Auswerteschaltung
zugeordneten Speichereinheit abgespeichert, um spektrale Messungen entsprechend den
gewünschten Daten sei es über die Art der Textilie oder sei es über den Feuchtigkeitsgehalt,
zu korrigieren.
[0030] Bei der Auswertung der Spektren eignen sich verschiedene Eigenschaften der Spektren,
beispielsweise deren Steigung, die Höhe von Peaks, das Höhenverhältnis verschiedener
Peaks, Ableitungsfunktionen aus den Spektren, aus den Spektren gewonnene Größe, vorzugsweise
wird auch eine Faktorenanalyse der Spektren durchgeführt. Alle dabei gewonnenen Daten
lassen sich in der Speichereinheit abspeichern und stehen dann zum Vergleich mit späteren
Meßergebnissen zur Verfügung.
[0031] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Auswerteeinheit
eine Fuzzy-Logik oder ein neuronales Netz, in dem verschiedene Eigenschaften zur Erkennung
von permanenten Eigenschaften von Textilien, wie deren chemische Zusammensetzung,
oder vorübergehenden Eigenschaften von Textilien, wie deren Feuchtegehalt oder Temperatur
oder Benetzung durch ein flüssiges Medium, erkennbar sind. Vorzugsweise liegen Spektren
für verschiedene Arten von Textilien, insbesondere für verschiedene Feuchtegrade dieser
Textilien in der Speichereinheit vor oder werden während des Betriebs des Behandlungsgeräts
sukzessiv abgespeichert und bei der Bearbeitung oder Verarbeitung von Textilien jeweils
berücksichtigt.
[0032] Mittels der Einrichtung zur Erkennung der Eigenschaften von Textilien läßt sich auch
der Trommelfüllstand einer Waschmaschine oder eines Wäschetrockners bestimmen, indem
die Intensität des reflektierten Lichts ermittelt wird. Hierbei wird ausgenutzt, daß
Textilien das Licht weit stärker streuen als die Wäschetrommel, die aus Edelstahl
besteht. Grundsätzlich ist der Unterschied der Materialien von Wäschetrommel und Wäschestücken
ausnutzbar, um das von Wäsche ausgefüllte Volumen innerhalb des Wäschebehandlungsgeräts
zu erfassen. Hierbei wird vorzugsweise eine integrale Messung der Spektren vorgenommen.
[0033] Die Einrichtung ist ebenfalls geeignet, um einen Trommelstillstand zu detektieren,
da sich in diesem Fall die gemessenen Spektren mit der Zeit nicht ändern. Ein derartiger
Trommelstillstand kann durch einen Riß des Antriebsriemens verursacht sein.
[0034] Im Fall einer Rauchentwicklung innerhalb der Wäschetrommel kann das Spektrometer
in Verbindung mit der Auswerteschaltung auch als Rauchmelder eingesetzt werden, weil
bei Erreichen einer gewissen Rauchdichte die Spektren der Wäschestücke nicht mehr
erkannt werden. Die Auswerteschaltung erzeugt dann ein Signal, das, wenn das Hausgerät
an ein Datennetz angeschlossen ist, bei einem Empfänger,beispielsweise in einer Feuerwehrstation,
eine Brandmeldung auslöst. Alternativ ist ein akustischer Brandmelder an das Wäschebehandlungsgerät
angeschlossen oder in dem Haushalt vorgesehen.
[0035] Nachstehend wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Wäschetrockner,
- Fig. 2 bis 15
- Absorptions- und Transmissionsspektren von Textilien und Wasser.
[0036] Ein Wäschetrockner 1 (Fig. 1) ist ausgestattet mit einer drehbar gelagerten Trommel
2 zur Aufnahme zu trocknender Wäsche 3. Die Trommel 2 weist einen Trommelboden 4 auf,
der in seinem mittleren Bereich 5 gelocht ist. Die Lochung dient zur Filterung eines
Trockenluftstroms. Auf der dem Trommelboden 4 gegenüberliegenden Seite ist eine durch
eine Beschickungstür 6 verschließbare Öffnung vorhanden. Während des Betriebs wird
von einem Gebläse 7 der Trockenluftstrom erzeugt, der durch einen Umluftkreislauf
8 zu einer Heizeinrichtung 9 zum Aufheizen der Trockenluft und anschließend durch
den mittleren Bereich 5 des Trommelbodens 4 in die Trommel 2 strömt.
[0037] Nach Berührung mit der Wäsche 3 strömt die Trockenluft durch die Beschickungstür
6, die an der Innenseite und der Unterseite Öffnungen aufweist, durch einen weiteren
Abschnitt des Umluftkreislaufs 8 zu einem Kondensator, in dem die Trockenluft zur
Kondensation von in ihr enthaltener Wäschefeuchte abgekühlt wird. Der Kondensator
10 wird hierzu von Kühlluft durchströmt, die von der Umgebung des Wäschetrockners
1 angesaugt wird. Nach dem Kondensator 10 wird die Trockenluft wieder von dem Gebläse
angesaugt. Im Bereich der Beschickungsöffnung ist eine Lampe 11 vorgesehen, beispielsweise
ein breitbandiger Strahler, insbesondere eine Glühbirne, einer Halogenlampe oder eine
lichtemittierende Diode. Diese gibt elektromagnetische Strahlung auf die zu trocknende
Wäsche 3 innerhalb der Trommel 2 ab. Entsprechend der Textilart und der Feuchte der
Wäsche 3 wird ein Teil der Strahlung reflektiert, wobei ein gewisser Teil der reflektierten
Strahlung auf Empfangselemente 12, 13 gelangt. Die Empfangselemente 12, 13 sind in
verschiedenen Spektralbereichen empfindlich, wie beispielsweise im Fall einer Silicium-Diode
in einer Bandbreite von weniger als 1100 nm oder im Fall einer InGaAs-Dioden in einer
Bandbreite von 800 nm bis 1700 nm. Durch Anordnung eines Filters auf der Strahleneingangsseite
der Empfangselemente 12, 13 läßt sich erreichen, daß nur ein bestimmtes schmales Band
oder nur eine bestimmte Wellenlänge durch das jeweilige Sendeelement 12, 13 empfangbar
ist. Dabei lassen sich die Wellenlängenbereiche, in denen die Empfangselemente 12,
13 empfindlich sind, derart wählen, daß beispielsweise das Empfangselement 12 in einem
Wellenlängenbereich von 800 bis 1700 nm empfindlich ist und verschiedene Arten von
Textilien detektiert, beispielsweise Baumwolle, Leinen, Seide, Viskose, Wolle oder
Polyamid oder andere textile Materialien.
[0038] Fig. 2 bis 5 zeigen Transmissionsspektren von Polycarbonat, Polyamid 6, Polyurethan
und Polyamid 66 im Wellenzahlbereich von 4000 bis 500 cm
-1.Die Spektren als Funktion der Wellenzahl zeigen jeweils charakteristische Peaks,
Steigungen, Minima, die materialspezifisch sind und es erlauben, Gewebe, die derartige
Materialien enthalten, von anderen Geweben zu unterscheiden.
[0039] In einer Auswerteschaltung 15 (Fig. 1) lassen sich aus den empfangenen Spektren auch
weitere Funktionen, beispielsweise die Ableitungsfunktion dA/dk (A = Absorption, k
= Wellenzahl) oder höhere Ableitungen zu ermitteln. Dadurch lassen sich Extremwerte,
Steigungen, Wendepunkte etc. der Spektren gewinnen.
[0040] Fig. 6 zeigt das Remissionsspektrum von vier Polyesterstücken, die von unterschiedlichen
Geweben stammen. Durch unterschiedliche Streuung des Lichts entstehen zu einander
im wesentlichen parallel verschobene Remissionsspektren. Bei aus diesen Spektren gewonnenen
Ableitungsfunktionen (Fig. 7) zeigt sich dann wieder die Übereinstimmung im Material.
[0041] Fig. 8 zeigt Reflexionsspektren eines feuchten und eines trockenen Polyestergewebes,
die auch in ihren Ableitungsfunktionen (Fig. 9) Unterschiede zeigen.
[0042] Verschiedene Materialien lassen sich durch Spektroskopie im nahen Infrarot-Bereich
durch eine Hauptkomponentenanalyse von einander trennen, wie sie beispielsweise aus
dem Buch "Erkennen von Kunststoffen - Qualitative Kunststoffanalyse mit einfachen
Mitteln", von Dietrich Braun, 1998, 3. Auflage, bekannt sind. Dabei zeigt sich, daß
der Wellenlängenbereich von 1500 nm bis 1800 nm feuchteunabhängig ist.
[0043] Fig. 10 zeigt Remissions- oder Reflexionsspektren von Polyamid 6 und Polyamid 6.6,
die erst in einem Wellenlängenbereich zwischen 2400 und 2500 nm von einander trennbar
sind.
[0044] Fig. 11 und 12 zeigen Reflexionsspektren von Viskose bzw. von Polyacrylnitril im
Reflexionsminimum der Wasserbande in Abhängigkeit vom Feuchtegehalt der Fasern, wie
er sich mittels der Auswerteschaltung 15 bestimmen läßt.
[0045] Fig. 13 zeigt ein Absorptionsspektrum von Polyethylen im Wellenzahlenbereich von
3500 bis 500 cm
-1.
[0046] Fig. 14 zeigt ein Reflexionsspektrum von Baumwolle im trockenen und feuchten Zustand,
wobei die Baumwolle in dem Wäschetrockner 1 noch eine gewisse Restfeuchte aufweist.
Wenn somit das Spektrum für trockene Baumwolle in einem der Auswerteschaltung 15 zugeordneten
Speicher abgelegt ist, läßt sich aus dem jeweils gemessenen Spektrum durch Vergleich
mit dem Spektrum für trockene Baumwolle erkennen, ob der Trocknungsprozeß fortgesetzt
werden muß oder ob die gewünschte Restfeuchte, beispielsweise die Bügelfeuchte oder
Schrankfeuchte, bereits erreicht ist.
[0047] Fig. 15 stellt ein Transmissionsspektrum für Wasser dar, das zwei charakteristische
Minima bei 1450 nm und 1930 nm hat. Diese Messung läßt sich durchführen mit einem
Empfangselement, das unterhalb der in die Trommel 2 eingebrachten Wäsche oder auf
der unteren Seite der Füllöffnung angeordnet wird, so daß dieses, wenn das Sendeelement
11 elektromagnetische Strahlung abgibt, die von der Wäsche 3 hindurchgelassene Strahlung
empfängt.
[0048] Anstelle des Transmissionsspektrums lassen sich mit einem der Empfangselemente 12,
13 in diesem Wellenlängenbereich auch Messungen des Reflexionsspektrums von Wasser
durchführen.
[0049] Die Empfangselemente 12, 13 sind über Leitungen 14 mit der Auswerteschaltung 15 verbunden.
Die Auswerteschaltung 15 enthält eine Auswertelektronik, aufgrund deren die Spektren
der Textilie oder besonders relevante Teile in den Spektren erkennbar sind. Vorzugsweise
ist der Auswerteschaltung 15 auch ein Speicher zugeordnet, in dem bekannte Spektren
abgelegt sind, so daß die Auswerteeinheit 15 durch einen Vergleich der empfangenen
Spektren mit den gespeicherten Spektren eine Textilienart sicher detektieren kann.
[0050] Vorzugsweise ist die Auswerteeinheit mit einem lemfähigen System oder einer Fuzzy-Loge
ausgestattet oder umfaßt ein neuronales Netz. Wenn die Auswerteschaltung 15 ein selbstlernendes
System ist, kann sie derart trainiert werden, daß sie Spektren später wiedererkennt.
Die Auswerteschaltung 15 steht mit einer Steuerschaltung 16 zur Steuerung des Wäschetrockners
1 in Verbindung. Insbesondere hat sie auch Zugriff auf den Speicher der Steuerschaltung
16, um Spektren zu vergleichen und auszuwerten.
[0051] Wenn die Auswerteschaltung 15 in einem bestimmten Programmzustand ein Spektrum erkennt,
kann sie den weiteren Programmablauf beeinflussen. Bei Erkennen einer erreichten Restfeuchte
über eines der Empfangselemente 12, 13 und nach Detektion durch die Auswerteschaltung
15 gibt diese ein entsprechendes Signal an die Steuerschaltung 16, so daß diese den
Trocknungsvorgang solange fortsetzt, bis die gewünschte Restfeuchte erreicht ist,
die der Bediener eingestellt hat. Ebenso ist es möglich, daß die Auswerteeinheit 15
bei Erreichen eines bestimmten Betriebszustandes ein Alarmsignal auslöst oder das
jeweils ablaufende Programm beendet. Auf diese Weise läßt sich verhindern, daß Textilien
zu stark beansprucht oder beschädigt werden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung,
wenn der Bediener Textilien verschiedener Zusammensetzung in die Trommel 2 eingebracht
hat, ohne es zu bemerken, so daß in diesem Fall das Programm abbrechen kann, damit
auch nicht die empfindlichste der eingebrachte Textilie beschädigt wird. Die Empfangselemente
12, 13 sind entweder einzelne Dioden oder setzen sich zusammen aus Arrays von vielen
Dioden oder Fototransistoren oder ähnlichen Empfängern. Den Empfangselementen 12,
13 ist eine Einkoppeloptik vorgeordnet, die beispielsweise eine Fokussierlinse, ein
Beugungsgitter und/oder einen Lichtwellenleiter umfaßt. Mittels eines flexiblen Lichtwellenleiters
lassen sich elektromagnetische Strahlen auch an solchen Orten erfassen, die für die
Anbringung der Empfangselemente 12, 13 weniger geeignet sind. Die Spektren der Textilien
erfolgt entweder punktuell, oder die Meßsignale werden über den Raum integriert.
[0052] Um während des Betriebs des Wäschetrockners 1 stets eine gute Lichteinkopplung zu
den Empfangselementen 12, 13 sowie auch eine einwandfreie Ausstrahlung von Licht aus
dem Sendeelement 10 zu gewährleisten, wird ein Teil des Luftstroms über einen hierfür
gesondert vorgesehenen Strömungskanal 17 umgelenkt, so daß er an den Empfangselementen
12, 13 sowie dem Sendeelement 10 vorbeistreicht und frei von Verschmutzungen hält.
Alternativ läßt sich auch Luft von außen zur Reinigung verwenden, ebenso läßt sich
die Umluft, insbesondere auch im Gegenstromverfahren, einsetzen. Dabei wird nach dem
Passieren eines Filters die gereinigte Umgebungsluft oder Trocknerumluft aus Richtung
der Empfangselemente 12, 13 und des Sendeelements 10 in die Trommel 2 eingeblasen.
[0053] Gemäß der Erfindung wird somit ein Verfahren zur Erkennung von Eigenschaften einer
Textilie geschaffen, die sich in verschiedenen Behandlungsgeräten, beispielsweise
in Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Wäscheschleudern, oder bei Maschinen zur chemischen
Reinigung mit einem nicht-wäßrigen Lösungsmittel einsetzen läßt. In jedem Fall läßt
sich die Textilart kontrollieren, es läßt sich auch überprüfen, ob die vom Benutzer
eingestellte Programmauswahl mit der eingebrachten Textilart übereinstimmt und verträglich
ist. Bei drohender Beschädigung der Textilie erzeugt das Gerät eine Warnung - optisch
oder akustisch - , oder das Behandlungsgerät führt selbständig eine Programmkorrektur
durch. Ebenso ist es möglich, daß das Behandlungsgerät selbständig das der vorliegenden
Textilie angepaßte Programm auswählt und durchführt. Dadurch kann sicher eine Überhitzung
und eine daraus folgende Beschädigung einer Textilie beispielsweise in einem Wäschetrockner
oder in einer Waschmaschine vermieden werden. Die Feuchtebestimmung geht bei der Waschmaschine
in die Restdauer des Schleudervorgangs, beim Wäschetrockner 1 in die Restdauer des
Trocknungsvorgangs ein.
[0054] Durch die Erfindung wird eine berührungslose Messung mit elektromagnetischer Strahlung
durchgeführt, die Rückschlüsse auf verschiedene Eigenschaften der Textilien erlaubt,
wie deren Feuchte, chemische Zusammensetzung etc. Im Falle eines Wäschetrockners läßt
sich der gesamte Trocknerinhalt der zu trocknenden Wäsche 3 entweder im eingefüllten
Zustand oder beim Einfüllen eines Wäschestücks 3a erfassen, während die Beschickungstür
6 geöffnet ist.
[0055] Durch die Erfassung der Eigenschaften der Wäschestücke 3, 3a durch die Auswerteschaltung
15 läßt sich, insbesondere in Verbindung mit der Steuerschaltung 16, der Trokkenprozeß
in dem Wäschetrockner 1 in Hinblick auf die eingesetzte Trocknungsleistung und die
Trocknungsdauer oder in einer Waschmaschine der Waschprozeß optimieren. Energie, Wasserverbrauch,
die Art und Menge des Waschmittels und die Art der mechanischen Behandlung sowie die
Behandlungsdauer ermittelt eine Auswerteschaltung oder Steuerschaltung in der Waschmaschine
selbsttätig oder in Verbindung mit Vorgaben einer Bedienungsperson unter Berücksichtigung
der gemessenen Spektren.
1. Waschmaschine, Wäschetrockner, Wäscheschleuder mit einer Einrichtung zur Erkennung
von Eigenschaften mehrerer Textilien (3, 3a), wobei die Einrichtung mindestens ein
Sende- (11) und mindestens ein Empfangselement (12, 13) zum Senden bzw. Empfangen
elektromagnetischer Strahlung sowie eine mit dem Empfangselement (12, 13) verbundene
Auswerteschaltung (15) umfasst, wobei die von dem Sendeelement (11) gesendete und
von den Textilien (3, 3a) reflektierte und/oder transmittierte Strahlung von dem Empfangselement
(12, 13) empfangbar und in der Auswerteschaltung (15) auswertbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendeelement (11) und/oder das Empfangselement (12, 13) im Bereich einer Befüllöffnung
(18), insbesondere an der Oberseite der Befüllöffnung (18), oder an einer Bodenwand
(4) der Trommel (2) oder auf der Innenseite einer Beschickungstür (6) angeordnet ist/sind,
dass die elektromagnetische Strahlung im UV-, im sichtbaren oder im IR-Bereich liegt,
und dass die Einrichtung zur Erkennung der Eigenschaften der Textilien anhand einer
spektralen Auswertung der empfangenen Strahlung ausgebildet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Sendeelement (11) und das mindestens eine Empfangselement (12,
13) derart angeordnet sind, dass elektromagnetische Strahlung in den Innenraum des
Geräts einstrahlbar und von in dem Innenraum gelagerten Textilien (3, 3a) auf das
mindestens eine Empfangselement (12, 13) reflektierbar und /oder transmittierbar ist.
3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendeelement (11) ein breitbandiger Strahler, insbesondere eine Glühbirne, eine
Halogenlampe oder eine lichtemittierende Diode ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangselement (12, 13) ein schmalbandiger Empfänger, insbesondere eine Fotodiode
oder ein Fototransistor ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangselement (12, 13) als Array einer Vielzahl von Empfangs-Bauelementen ausgebildet
ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendeelement (11) und/oder das Empfangselement (12, 13) mit einem die elektromagnetische
Strahlung einkoppelnden bzw, auskoppelnden optischen Bauelement, insbesondere einer
Fokussierlinse, ausgebildet ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangselement (12, 13) mit einem optischen Filter, einem Verlaufsfilter, einem
Beugungsgitter oder einem Prisma zur spektralen Zerlegung der einfallenden elektromagnetischen
Strahlung ausgestattet ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendeelement (11) oder das Empfangselement (12, 13) mit einem lichtwellenleiter
zum Ankoppeln bzw. zum Einkoppeln der elektromagnetischen Strahlung ausgestattet ist.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteschaltung (15) mit einer Steuerschaltung (16) zum Steuern des Geräts
verbunden ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Auswerteschaltung (15) oder die Steuerschaltung (16) einen Speicher
zum Abspeichern vorgegebener Spektren zu Kalibrierzwecken oder gemessenen Spektren
aufweist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendeelement (11) und/oder das Empfangselement (12, 13) mit einem Verschmutzungsschutz
ausgestattet ist.
12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschmutzuhgsschutz durch einen Luftstrom, insbesondere von in einem Strömungskanal
(17) zugeführter Umluft in einem Wäschetrockner oder von von außen angesaugter Luft
gebildet ist.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteschaltung (15) oder die Steuerschaltung (16) eine Fuzzy-Logik und/oder
ein neuronales Netz aufweist.
14. Verfahren zur Erkennung von Eigenschaften mehrerer Textilien (3, 3a) in einer Waschmaschine,
einem Wäschetrockner, einer Wäscheschleuder, in dem mindestens ein Sendeelement (11)
die Textilien (3, 3a) mit elektromagnetischer Strahlung bestrahlt, in dem mindestens
ein Empfangselement (12, 13) von den Textilien (3, 3a) reflektierte und/oder transmittierte
Strahlung empfängt und eine Auswerteschaltung (15) diese Strahlung auswertet, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetische Strahlung im UV-, im sichtbaren oder im IR-Bereich liegt,
und dass in der Auswerteschaltung (15) die Eigenschaften der Textilien (3, 3a) im
Hinblick auf ihre Benetzung durch eine Flüssigkeit durch eine spektrale Auswertung
der elektromagnetischen Strahlung gewonnen werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auswerteschaltung (15) die Eigenschaften der Textilien (3, 3a) im Hinblick
auf ihre chemische Zusammensetzung aus der elektromagnetischen Strahlung gewonnen
werden
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund der erfassten Eigenschaften der Textilien (3, 3a) durch die Auswerteschaltung
(15) oder durch eine Steuerschaltung (16) der Trockenprozess in einem Wäschetrockner
(1) oder der Waschprozess in einer Waschmaschine in Hinblick auf Energieverbrauch,
Wasserverbrauch, die Art und Menge des Waschmittels und die Art der mechanischen Behandlung
sowie die Behandlungsdauer oder der Trocknungsprozess in Hinblick auf die eingesetzte
Trocknungsleistung und die Trocknungsdauer ermittelt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Füllstand der Trommel (2) aus der von den Textilien (3, 3a) reflektierten und/oder
transmittierten Strahlung bestimmt wird.
18. Verfahren zur Bestimmung des Füllungsgrades in einer Wäschetrommel eines Wäschebehandlungsgerätes,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sendeelement (11) den Innenraum der Trommel und die in ihr enthaltenen
Textilien (3, 3a) mit elektromagnetischer Strahlung bestrahlt, wobei mindestens ein
Empfangselement (12, 13) von den Textilien (3, 3a) reflektierte und/oder transmittierte
Strahlung empfängt und eine Auswerteschaltung (15) diese Strahlung auswertet und der
Anteil der von den Trommelwänden reflektierten und/oder absorbierten Strahlung in
Bezug zu der von den Textilien (3, 3a) reflektierten und/oder transmittierten Strahlung
gesetzt wird und daraus der Füllungsgrad der Trommel ermittelt wird.
1. Washing machine, laundry drier or laundry spin-drier with equipment for recognition
of characteristics of several textiles (3, 3a), wherein the equipment comprises at
least one transmitting element (11) and at least one receiving element (12, 13) for
transmission or reception respectively of electromagnetic radiation as well as an
evaluating circuit (15) connected with the receiving element (12, 13), wherein the
radiation transmitted by the transmitting element (11) and reflected and/or transmitted
by the textiles (3, 3a) can be received by the receiving element (12, 13) and evaluated
in the evaluating circuit (15), characterised in that the transmitting element (11) and/or the receiving element (12, 13) is or are arranged
in the region of a filling opening (18), particularly at the upper side of the filling
opening (18), or at a base wall (4) of the drum (2) or on the inner side of a loading
door (6), that the electromagnetic radiation lies in the ultraviolet, visible or infrared
range and that the equipment for recognition of the characteristics of textiles is
constructed on the basis of spectral evaluation of the received radiation.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the at least one transmitting element (11) and the at least one receiving element
(12, 13) are arranged in such a manner that electromagnetic radiation can be radiated
into the interior space of the apparatus and reflected and/or transmitted by textile
(3, 3a), which is deposited stored in the interior space, onto the at least one receiving
element (12, 13).
3. Apparatus according to one of claims 1 and 2, characterised in that the transmitting element (11) is a wide-range radiator, particularly a light bulb,
a halogen lamp or a light-emitting diode.
4. Apparatus according to one of claims 1 to 3, characterised in that the receiving element (12, 13) is a narrow-range receiver, particularly a photodiode
or a phototransistor.
5. Apparatus according to one of claims 1 to 4, characterised in that the receiving element (12, 13) is constructed as an array of a plurality of receiving
components.
6. Apparatus according to one of claims 1 to 5, characterised in that the transmitting element (11) and/or the receiving element (12, 13) is or are constructed
with an optical component, particularly a focussing lens, which couples in or couples
out the electromagnetic radiation.
7. Apparatus according to one of claims 1 to 6, characterised in that the receiving element (12, 13) is equipped with an optical filter, a graduated filter,
a diffraction grating or a prism for spectral resolution of the incident electromagnetic
radiation.
8. Apparatus according to one of claims 1 to 7, characterised in that the transmitting element (11) or the receiving element (12, 13) is equipped with
an optical waveguide for coupling or feeding in the electromagnetic radiation.
9. Apparatus according to one of claims 1 to 8, characterised in that the evaluating circuit (15) is connected with a control circuit (16) for controlling
the apparatus.
10. Apparatus according to claim 9, characterised in that either the evaluating circuit (15) or the control circuit (16) has a memory for storing
predetermined spectra for calibrating purposes or for storing measured spectra.
11. Apparatus according to one of claims 1 to 10, characterised in that the transmitting element (11) and/or the receiving element (12, 13) is or are equipped
with means for protection against contamination.
12. Apparatus according to claim 11, characterised in that the means for protection against contamination is formed by an air flow, particularly
ambient air, which is fed in a flow channel (11), in a laundry drier or by externally
inducted air.
13. Apparatus according to one of claims 1 to 12, characterised in that evaluating circuit (15) or the control circuit (16) comprises a fuzzy logic and/or
a neuronal network.
14. Method of recognising characteristics of several textiles (3, 3a) in a washing machine,
laundry drier or a laundry spin-drier, in which at least one transmitting element
(11) irradiates the textile (3, 3a) with electromagnetic radiation, at least one receiving
element (12, 13) receives radiation reflected and/or transmitted by the textiles (3,
3a) and an evaluating circuit (15) evaluates this radiation, characterised in that the electromagnetic radiation lies in the ultraviolet, visible or infrared range
and that the characteristics of the textiles (3, 3a) with respect to their degree
of wetting by a liquid are obtained in the evaluating circuit (15) by a spectral evaluation
of the electromagnetic radiation.
15. Method according to claim 14, characterised in that the characteristics of the textile (3, 3a) with respect to its chemical composition
are obtained in the evaluating circuit (15) from the electromagnetic radiation.
16. Method according to claim 14 or 15, characterised in that on the basis of the detected characteristics of the textile (3, 3a) by the evaluating
circuit (15) or by a control circuit (16) the drying process in a laundry drier (1)
or the washing process in the washing machine is determined with respect to energy
consumption, water consumption, kind and quantity of washing agent and kind of mechanical
treatment as well as the treatment duration for the drying process with respect to
the drying power used and the duration of drying.
17. Method according to one of claims 14 to 16, characterised in that a filling state of the drum (2) is determined from the radiation reflected and/or
transmitted by the textiles (3, 3a).
18. Method of determining the degree of filling in a laundry drum of a laundry treatment
apparatus, characterised in that at least one transmitting element (11) irradiates the inner space of the drum and
the textiles (3, 3a) contained therein by electromagnetic radiation, wherein at least
one receiving element (12, 13) receives radiation reflected and/or transmitted from
the textiles (3, 3a) and an evaluating circuit (15) evaluates this radiation and the
proportion of radiation reflected and/or adsorbed by the drum walls is set into relation
with the radiation reflected and transmitted by the textiles (3, 3a) and the degree
of filling of the drum is ascertained therefrom.
1. Lave-linge, sèche-linge, essoreuse de linge, comprenant un dispositif d'identification
de caractéristiques de plusieurs textiles (3, 3a), le dispositif comprenant au moins
un élément émetteur (11) et au moins un élément récepteur (12, 13) pour émettre resp.
recevoir un rayonnement électromagnétique, ainsi qu'un circuit d'évaluation (15) raccordé
à l'élément récepteur (12, 13), le rayonnement émis par l'élément émetteur (11) et
réfléchi et/ou transmis par les textiles (3, 3a) pouvant être reçu par l'élément récepteur
(12, 13) et pouvant être évalué dans le circuit d'évaluation (15), caractérisé en ce que l'élément émetteur (11) et/ou l'élément récepteur (12, 13) est/sont disposé(s) dans
la partie d'une ouverture de remplissage (18), notamment sur le côté supérieur de
l'ouverture de remplissage (18), ou sur une paroi de fond (4) du tambour (2) ou sur
le côté intérieur d'une porte de chargement (6), en ce que le rayonnement électromagnétique se situe dans le domaine des ultraviolets, dans
le domaine visible ou dans le domaine des rayons infrarouges, et en ce que le dispositif d'identification des caractéristiques des textiles est formé à l'aide
d'une évaluation spectrale du rayonnement reçu.
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément émetteur (11) et l'au moins un élément récepteur (12, 13) sont
disposés de manière à ce que le rayonnement électromagnétique puisse rayonner dans
l'espace intérieur de l'appareil et puisse être réfléchi et/ou transmis sur l'au moins
un élément récepteur (12, 13) par les textiles (3, 3a) logés dans l'espace intérieur.
3. Appareil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément émetteur (11) est un élément radiateur à large bande, notamment une lampe
à incandescence, une lampe halogène ou une diode électroluminescente.
4. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément récepteur (12, 13) est un récepteur à bande étroite, notamment une photodiode
ou un phototransistor.
5. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément récepteur (12, 13) est exécuté comme un panneau d'une pluralité de composants
récepteurs.
6. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément émetteur (11) et/ou l'élément récepteur (12, 13) sont exécutés par un composant
optique, notamment une lentille de focalisation, couplant resp. découplant le rayonnement
électromagnétique.
7. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément récepteur (12, 13) est équipé d'un filtre optique, d'un filtre dégradé,
d'un réseau de diffraction ou d'un prisme pour la décomposition spectrale du rayonnement
électromagnétique incident.
8. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément émetteur (11) et/ou l'élément récepteur (12, 13) sont équipés d'une fibre
optique pour le couplage resp. le découplage du rayonnement électromagnétique.
9. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le circuit d'évaluation (15) est raccordé à un circuit de commande (16) pour la commande
de l'appareil.
10. Appareil selon la revendication 9, caractérisé en ce que soit le circuit d'évaluation (15) soit le circuit de commande (16) présente une mémoire
pour la mémorisation de spectres prédéfinis à des fins de calibrage ou de spectres
mesurés.
11. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'élément émetteur (11) et/ou l'élément récepteur (12, 13) sont équipés d'un dispositif
de protection contre la salissure.
12. Appareil selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de protection contre la salissure est formé par un courant d'air, notamment
par de l'air de circulation amené dans un canal de circulation (17) dans un sèche-linge,
ou par de l'air aspiré de l'extérieur.
13. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le circuit d'évaluation (15) ou le circuit de commande (16) présente une logique
floue et/ou un réseau neuronal.
14. Procédé d'identification de caractéristiques de plusieurs textiles (3, 3a) dans un
lave-linge, un sèche-linge, une essoreuse de linge, dans lequel au moins un élément
émetteur (11) expose les textiles (3, 3a) à un rayonnement électromagnétique, dans
lequel au moins un élément récepteur (12, 13) reçoit le rayonnement réfléchi et/ou
transmis par les textiles (3, 3a) et dans lequel un circuit d'évaluation (15) évalue
ce rayonnement, caractérisé en ce que le rayonnement électromagnétique se situe dans le domaine des ultraviolets, dans
le domaine visible ou dans le domaine des rayons infrarouges, et en ce que les caractéristiques des textiles (3, 3a), au regard de leur mouillage par un liquide,
sont obtenues dans le circuit d'évaluation par une évaluation spectrale du rayonnement
électromagnétique.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que les caractéristiques des textiles (3, 3a), au regard de leur composition chimique,
sont obtenues dans le circuit d'évaluation à partir du rayonnement électromagnétique.
16. Procédé selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce qu'en raison des caractéristiques des textiles (3, 3a) détectées par le circuit d'évaluation
(15) ou par un circuit de commande (16), le processus de séchage est déterminé dans
un sèche-linge (1) ou le processus de lavage est déterminé dans un lave-linge ou le
processus de séchage est déterminé dans un lave-linge au regard de la consommation
d'énergie, de la consommation d'eau, du type et de la quantité de lessive et du type
du traitement mécanique ainsi que la durée de traitement ou le processus de séchage
est déterminé au regard de la performance de séchage utilisée et de la durée de séchage
utilisée.
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 14 à 16, caractérisé en ce qu'un niveau de remplissage du tambour (2) est déterminé à partir du rayonnement réfléchi
et/ou transmis par les textiles (3, 3a).
18. Procédé de détermination du degré de remplissage dans un tambour à linge d'un appareil
de traitement de linge, caractérisé en ce qu'au moins un élément émetteur (11) expose l'espace intérieur du tambour et les textiles
(3, 3a) qui y sont contenus à un rayonnement électromagnétique, au moins un élément
récepteur (12, 13) recevant le rayonnement réfléchi et/ou transmis par les textiles
(3, 3a) et un circuit d'évaluation (15) évaluant ce rayonnement, et la fraction du
rayonnement réfléchi et/ou absorbé par les parois du tambour étant mise en relation
avec le rayonnement réfléchi et/ou transmis par les textiles (3, 3a) et le degré de
remplissage du tambour étant déterminé à partir de cette relation.