| (19) |
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(11) |
EP 1 243 031 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
| (15) |
Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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26.07.2017 Patentblatt 2017/30 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.03.2017 Patentblatt 2017/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.12.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2000/004660 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/050540 (12.07.2001 Gazette 2001/28) |
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| (54) |
OBERFLÄCHENMONTIERBARE LEUCHTDIODEN-LICHTQUELLE UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER
LEUCHTDIODEN-LICHTQUELLE
SURFACE MOUNTABLE LIGHT DIODE LIGHT SOURCE AND METHOD FOR PRODUCING A LIGHT DIODE
LIGHT SOURCE
SOURCE LUMINEUSE A DIODES ELECTROLUMINESCENTES POUVANT ETRE MONTEE EN SURFACE ET PROCEDE
DE PRODUCTION D'UNE SOURCE LUMINEUSE A DIODES ELECTROLUMINESCENTES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
30.12.1999 DE 19963806
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.09.2002 Patentblatt 2002/39 |
| (73) |
Patentinhaber: OSRAM Opto Semiconductors GmbH |
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93055 Regensburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
|
- JÄGER, Harald
92536 Pfreimd (DE)
- HÖHN, Klaus
82024 Taufkirchen (DE)
- BRUNNER, Reinhold
93199 Zell (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Epping - Hermann - Fischer |
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Patentanwaltsgesellschaft mbH
Schloßschmidstraße 5 80639 München 80639 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 646 971 DE-U- 29 901 093
|
WO-A-98/12757
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 325 (E-1384), 21. Juni 1993 (1993-06-21) &
JP 05 037008 A (SHARP CORP), 12. Februar 1993 (1993-02-12)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 07, 31. Juli 1997 (1997-07-31) & JP 09 083013
A (SHARP CORP), 28. März 1997 (1997-03-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Die Druckschrift
WO-A-98/12575 beschreibt eine oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle.
[0003] Die Druckschrift
JP-A 5 037 008 beschreibt eine Vorrichtung zum optischen Koppeln.
[0004] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer Lichtquelle
auf der Basis einer Halbleiter-Leuchtdiode (im Folgenden kurz Halbleiter-LED genannt),
insbesondere einer oberflächenmontierbaren Halbleiter-LED, gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 9. Sie betrifft im Besonderen eine Halbleiter-LED-Mischlichtquelle,
insbesondere eine Weißlichtquelle. Insbesondere wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
eine Halbleiter-LED mit einem Emissionsspektrum im ultravioletten oder blauen Spektralbereich
verwendet und die Halbleiter-LED wird an ihren Lichtaustrittsseiten von einer Pressmasse
umgeben, die einen Konversionsstoff enthält, durch den das von der Halbleiter-LED
emittierte Lichtspektrum mindestens teilweise in Licht anderer Wellenlängen umgewandelt
wird, so daß der optische Eindruck einer Weißlichtquelle entsteht, das heißt, daß
die Lichtquelle insgesamt weißes Licht aussendet.
[0005] Ein oberflächenmontierbares LED-Bauelement mit vom Gehäuse abstehenden Lötanschlußteilen
ist in der
WO 98/12757 beschrieben. Bei diesem sind die Lötanschlußstreifen eines Leadframes ausgehend von
der Chip-Montagefläche geradlinig in der Ebene der Montagefläche aus einem Kunststoffgehäuse
herausgeführt und außerhalb des Kunststoffgehäuses zur Bauelement-Montageseite hin
S-förmig gebogen, so daß im Anschluss an die S-Biegung Lötanschlussflächen entstehen.
Mit den Lötanschlussflächen kann das Bauelement auf eine Leiterplatte montiert werden.
[0006] In der
WO 98/12757 ist weiterhin eine wellenlängenkonvertierende Vergussmasse für ein elektrolumineszierendes
Bauelement mit einem ultraviolettes, blaues, oder grünes Licht aussendenden Körper
auf der Basis eines transparenten Epoxidharzes beschrieben, das mit einem Leuchtstoff,
insbesondere mit einem anorganischen Leuchtstoffpigmentpulver mit Leuchtstoffpigmenten
aus der Gruppe der Phosphore, versetzt ist. Als bevorzugtes Ausführungsform wird eine
Weißlichtquelle beschrieben, bei welcher eine strahlungsemittierende Halbleiter-LED
auf der Basis von GaAlN mit einem Emissionsmaximum zwischen 420 nm und 460 nm zusammen
mit einem Leuchtstoff verwendet wird, der so gewählt ist, daß eine von dem Halbleiterkörper
ausgesandte blaue Strahlung in komplementäre Wellenlängenbereiche, insbesondere blau
und gelb, oder zu additiven Farbtripeln, z.B. blau, grün und rot, umgewandelt wird.
Hierbei wird das gelbe bzw. das grüne und das rote Licht von den Leuchtstoffen erzeugt.
Der Farbton (Farbort in der CIE-Farbtafel) des solchermaßen erzeugten weißen Lichts
kann dabei durch geeignete Wahl des oder der Leuchtstoffe hinsichtlich Mischung und
Konzentration variiert werden.
[0007] Ebenso offenbart die
WO 98/54929 ein sichtbares Licht emittierendes Halbleiterbauelement mit einer UV-/blau-LED, welche
in einer Vertiefung eines Trägerkörpers angeordnet ist, deren Oberfläche eine lichtreflektierende
Schicht aufweist und mit einem transparenten Material gefüllt ist, welches die LED
an ihren Lichtaustrittsseiten umgibt. Zur Verbesserung der Lichtauskopplung weist
das transparente Material einen Brechungsindex auf, der niedriger als der Brechungsindex
der lichtaktiven Region der LED ist.
[0008] In der
JP 05 037 008 ist ein oberflächenmontierbares LED-Bauelement beschrieben. Lötanschlussstreifen
werden auf der Unterseite eines Kunststoffgießkörpers aus dem Kunststoffkörper herausgeführt.
Die Lötanschlussstreifen sind an der Austrittstelle aus dem Kunststoffkörper so gebogen,
daß ihre Enden an der Unterseite des Kunststoffkörpers entlang geradlinig horizontal
nach außen zeigen.
[0009] In der
DE 196 04 492 C1 ist eine sogenannte Radial-Bauform von LED-Bauelementen beschrieben. Eine derartige
Bauform eignet sich nicht zu Oberflächenmontage, sondern ausschließlich zur Durchsteckmontage
auf einer Leiterplatte. Der Kunststoff-Gehäuseverguß, der die Radialbauform im Wesentlichen
definiert, besteht aus Polycarbonat.
[0010] In der
JP-10093146 A ist ein Radial-LED-Bauelement beschrieben, bei dem zur Verbesserung der Strahlungsstärke
und Helligkeit in den Kunststoff-Gehäuseverguss ein Leuchtstoff eingebunden ist, der
von der Strahlung des Halbleiter-LED-Chips angeregt wird und bei größerer Wellenlänge
emittiert.
[0011] Eine Radial-LED-Bauform ist auch in der
U.S. 5, 777, 433 beschrieben. Bei dieser sind in den Radial-Kunststoffverguss, der beispielsweise
aus Epoxy oder einem anderen geeigneten transparenten organischen Vergussmaterial
besteht, zur Erhöhung des Brechungsindex des Kunststoffmaterials Nanopartikel eingebunden,
die einen größeren Brechungsindex aufweisen als das transparente Vergussmaterial.
[0012] Aus der Offenlegungsschrift
DE 38 04 293 ist eine Weißlichtquelle auf der Basis einer Halbleiter-LED bekannt. Darin ist eine
Anordnung mit einer Elektrolumineszenz- oder Laserdiode beschrieben, bei der das von
der Diode abgestrahlte Emissionsspektrum mittels eines mit einem phosphoreszierenden,
lichtwandelnden organischen Farbstoff versetzten Elements aus Kunststoff zu größeren
Wellenlängen hin verschoben wird. Das von der Anordnung abgestrahlte Licht weist dadurch
eine andere Farbe auf als das von der Leuchtdiode ausgesandte Licht. Abhängig von
der Art des im Kunststoff beigefügten Farbstoffes lassen sich mit ein und demselben
Leuchtdiodentyp Leuchtdiodenanordnungen herstellen, die in unterschiedlichen Farben
leuchten.
[0013] In vielen potentiellen Anwendungsgebieten für Leuchtdioden wie z.B. bei Anzeigeelementen
im Kfz-Armaturenbereich, Beleuchtung in Flugzeugen und Autos und bei vollfarbtauglichen
LED-Displays sowie in tragbaren Geräten mit Displayelementen oder hinterleuchteten
Teilen (wie z.B. bei Mobiltelefonen), tritt verstärkt die Forderung nach besonders
platzsparenden Leuchtdiodenanordnungen auf. Es werden insbesondere entsprechende LED-Bauelemente
benötigt, mit denen sich mischfarbiges Licht, insbesondere weißes Licht, erzeugen
läßt.
[0014] Bei den oben beschriebenen vorbekannten oberflächenmontierbaren Bauformen wird zunächst
ein vorgehäustes Bauteil dadurch hergestellt, daß ein vorgefertigter Leiterrahmen
(Leadframe) mit einem geeigneten Kunststoffmaterial umspritzt wird, welches das Gehäuse
des Bauteils bildet. Dieses Bauteil weist an der Oberseite eine Vertiefung auf, in
die von zwei gegenüberliegenden Seiten Leadframeanschlüsse eingeführt sind, auf dessen
einem eine Halbleiter-LED aufgeklebt und elektrisch kontaktiert wird. In diese Vertiefung
wird dann eine mit dem Leuchtstoff versetzte Vergussmasse, in der Regel ein transparentes
Epoxidharz, eingefüllt.
[0015] Der Vorteil dieser bekannten oberflächenmontierbaren Bauformen liegt darin, dass
eine sehr gerichtete Abstrahlung dadurch erreicht werden kann, indem die durch das
Kunststoffgehäuse gebildeten Seitenwände als schräggestellte Reflektoren ausgebildet
werden können. In den Anwendungsfällen, in denen jedoch eine derart gerichtete Abstrahlung
nicht unbedingt erforderlich ist oder auf andere Weise erzielbar ist, stellt sich
das Herstellungsverfahren als relativ aufwendig und mehrstufig dar, da der Gehäusekunststoff
und die Vergussmasse aus zwei verschiedenen Materialien gebildet werden und in getrennten
Verfahrensschritten angeformt werden müssen. Zudem muss stets das Problem einer ausreichenden
und temperaturstabilen Haftung zwischen der Vergussmasse und dem Gehäusekunststoff
gelöst werden. In der Praxis führt dies insbesondere bei Verwendung hoher Lichtleistungen
immer wieder zu Problemen. Überdies ist die Miniaturisierbarkeit aufgrund des zweiteilig
ausgebildeten Gehäuses begrenzt.
[0016] Die Miniaturisierbarkeit der oben beschriebenen Radialbauformen ist wegen der erforderlichen
Durchsteckmontage ebenfalls stark eingeschränkt. Weiterhin stellt die Durchsteckmontage
bei den heutzutage in der Regel in Oberflächenmontage hergestellten Schaltungsanordnungen
einen separaten und gegenüber der Oberflächenmontage technisch anders gestalteten
Montageschritt dar.
[0017] Der vorliegenden Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine oberflächenmontierbare
Leuchtdioden-Lichtquelle zur Verfügung zu stellen, die geringen Platzbedarf aufweist.
Weiterhin soll ein Verfahren zur Herstellung einer Lichtquelle, insbesondere einer
oberflächenmontierbaren Lichtquelle auf der Basis einer Halbleiter-LED angegeben werden,
welches mit einer geringeren Anzahl von Herstellungsschritten auskommt, die gegenüber
den bekannten Anordnungen verbesserte Eigenschaften hinsichtlich Temperaturfestigkeit
im Gebrauch aufweist. Es soll weiterhin insbesondere die Herstellung einer mischfarbigen
LED-Lichtquelle, besonders einer Weißlichtquelle angegeben werden.
[0018] Die erstgenannte Aufgabe wird durch eine oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0019] Bei der oberflächenmontierbaren Leuchtdioden-Lichtquelle der eingangs genannten Art
weist gemäß der Erfindung jeder der Leadframeanschlüsse innerhalb des transparenten
Kunststoff-Formkörpers eine S-artige Biegung auf, durch die dieser von einem Chipmontagebereich
zu einer Montageseite der Leuchtdioden-Lichtquelle geführt ist.
[0020] Bei diesem Bauelement sind die Leadframeanschlüsse also bereits in dessen Montageebene
aus dem Kunststoff-Gehäuse oder -Formkörper herausgeführt. Die Unterseiten der Leadframeanschlüsse
führen folglich bereits in der Ebene der Unterseite des Kunststoff-Formkörpers aus
diesem heraus und müssen außerhalb keine Biegung mehr aufweisen, die einerseits einen
erhöhten Platzbedarf und andererseits eine mechanische Belastung des Kunststoff-Formkörpers
während des Biegeverfahrens verursacht. Letztere birgt die Gefahr einer Delamination
zwischen dem Kunststoff-Formkörper und dem Leadframe, was in der Regel zu einer verminderten
Feuchtestabilität führt.
[0021] Bevorzugte Ausführungsformen der oberflächenmontierbaren Leuchtdioden-Lichtquelle
sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche 2 bis 8.
[0022] Die zweitgenannte Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruches
9 gelöst.
[0023] Weiterbildungen des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche 10 bis 25.
[0024] Das Verfahren wird besonders bevorzugt zur Herstellung einer Weißlichtquelle auf
der Basis einer Halbleiter-LED eingesetzt, welche Lichtstrahlung im ultravioletten
oder blauen Spektralbereich emittiert, bei welchem Verfahren die LED auf einem Leadframe
montiert und elektrisch kontaktiert wird, eine transparente Kunststoff-Pressmasse
mit einem Konversionsstoff vermengt wird, und der Leadframe vorzugsweise im Spritzpressverfahren
derart mit der Pressmasse umformt wird, daß die LED an ihren Lichtaustrittsseiten
von der Pressmasse umgeben ist.
[0025] Das erfindungsgemäße Verfahren verzichtet somit auf die Formung einer Vertiefung
und den Einsatz zweier unterschiedlicher Materialien und sieht statt dessen die Verwendung
einer einzigen transparenten Kunststoff-Pressmasse vor, die zunächst mit dem Konversionsstoff
vermengt wird und dann um den Leadframe geformt, vorzugsweise gespritzt wird. Die
ausgehärtete Pressmasse dient somit gleichzeitig als Bauteilgehäuse als auch als transparente
Konversionsstoffmatrix. Dadurch wird zum einen das Herstellungsverfahren erheblich
vereinfacht, da in einem einzigen Anformprozess, insbesondere Spritzpressprozess,
sowohl das Gehäuse gebildet als auch der Konversionsstoff bereitgestellt wird. Weiterhin
wird ein Bauelement hergestellt, das verbesserte Stabilitätseigenschaften aufweist,
da das Problem der Haftung zwischen zwei Materialien, die zudem verschiedene thermische
Ausdehnungskoeffizienten aufweisen können, nicht mehr auftritt.
[0026] Es wird eine reproduzierbare und gezielte Einstellung der Farborte in engen Grenzen
dadurch erreicht, dass die Sedimentation der Konversionsstoffe bei der Lagerung und
Verarbeitung insbesondere durch schnelle Anhärteschritte weitestgehend ausgeschlossen
wird. Die Qualität der Konversionsstoffe wird durch einfache Verfahrensschritte mit
einfacheren Dosiermöglichkeiten und Minimierung der Abrasion bei der Harzaufbereitung,
Mischung und Dosierung gesteigert.
[0027] Durch die Verarbeitung von Leuchtstoffen mit transparenten Festharzen mittels Pressmassenprozessen
für Lumineszenzkonversionselemente wird das Sedimentationsverhalten der anorganischen
Leuchtstoffe bei der Herstellung, Lagerung und Verarbeitung der Konverterharze entscheidend
verbessert. Damit unterliegen die x,y-Farborte der Weißlichtquellen nur geringen Schwankungen
und das Leuchtbild der Lumineszenzdioden wird verbessert. Langwieriges Eindispergieren
des Leuchtstoffes für agglomeratfreie Konvertergießharze und zum Einstellen stabiler
Viskositäten auch während der Gießharzlagerung entfällt genauso wie eine aufwendige
Verpackung in Form von Spritzen. Im vorliegenden Fall werden transparente Pressmassen
beispielsweise als Tabletten oder als Granulat zusammen mit dem Leuchtstoff durch
Mahlen und ggf. Sieben miteinander vermischt. Sedimentation des Leuchtstoffes bei
der Herstellung und Lagerung kann damit weitestgehend verhindert werden.
[0028] Durch die Verwendung nur noch eines einzigen Pressmassen-Formkörpers für die Gehäuseform
und die Konversionsstoffmatrix ergibt sich Spielraum für eine weitere Miniaturisierung.
Dieses zusätzliche Miniaturisierungspotential kann für die Anwendung dieser Weißlichtquellen
in mobilen elektronischen Produktsystemen genutzt werden. Erhöhte Lichtausbeuten durch
verstärktes Ausnutzen der Seitenstrahlung in speziellen Einbausituationen mit weiteren
Gestaltungsfreiheitsgraden oder reine Seitenlichtauskopplungsmöglichkeiten erweitern
die Funktionalität.
[0029] Die Kunststoff-Pressmasse kann als Ausgangsmaterial eine kommerziell erhältliche
Pressmasse sein und besteht beispielsweise im wesentlichen aus einem Epoxykresolnovolak
oder Epoxidharzsystemen mit einem Anhydrid- oder einem Phenolhärter-System.
[0030] Der Konversionsstoff kann ein anorganisches Leuchtstoffpigmentpulver mit Leuchtstoffpigmenten
aus der Gruppe der Phosphore mit der allgemeinen Formel A
3B
5X
12 : M sein, welche in der Kunststoff-Pressmasse dispergiert sind. Insbesondere können
als Leuchtstoffpigmente Partikel aus der Gruppe der Ce-dotierten Granate verwendet
werden, wobei insbesondere Ce-dotierter Yttriumaluminiumgranat (Y
3Al
5O
12 : Ce) zu nennen ist. Weitere denkbare Konversionsstoffe sind Wirtsgitter auf Sulfid-
und Oxysulfidbasis, Aluminate, Borate, etc. mit entsprechend im kurzwelligen Bereich
anregbaren Metallzentren. Auch metallorganische Leuchtstoffsysteme sind zu berücksichtigen.
[0031] Der Leuchtstoff kann ebenso durch lösliche und schwer lösliche organische Farbstoffe
und Leuchtstoffabmischungen gebildet werden.
[0032] Weiterhin kann dem vorzugsweise vorgetrockneten Konversionsstoff ein Haftvermittler
vorzugsweise in flüssiger Form beigemengt werden, um die Haftfähigkeit des Konversionsstoffes
mit der Kunststoff-Pressmasse zu verbessern. Insbesondere bei der Verwendung von anorganischen
Leuchtstoffpigmenten kann als Haftvermittler 3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan oder
weitere Derivate auf Trialkoxysilan-Basis verwendet werden.
[0033] Zur Modifizierung der Leuchtstoffoberflächen können einfach- und mehrfachfunktionelle
polare Agentien mit Carbonsäure-, Carbonsäureester-, Ether- und Alkoholgruppen, wie
beispielsweise Diethylenglykolmonomethylether eingesetzt werden. Damit wird die Benetzbarkeit
der hochenergetischen Leuchtstoffoberflächen und damit die Verträglichkeit und Dispergierung
bei der Verarbeitung mit der Pressmasse verbessert.
[0034] Weiterhin kann der Kunststoff-Pressmasse vor dem Vermengen mit dem Konversionsstoff
ein Entformungs- oder Trennmittel beigemengt werden. Derartige Entformungsmittel erleichtern
das Herauslösen der ausgehärteten Pressmasse aus der Pressform. Als derartiges Entformungsmittel
kann ein festes Entformungsmittel auf Wachsbasis oder eine Metallseife mit langkettigen
Carbonsäuren, insbesondere Stearaten verwendet werden.
[0035] Als weitere Füllstoffe können beispielsweise anorganische Füllstoffe beigemengt werden,
durch die der Brechungsindex der Pressmasse gesteigert werden kann, wodurch die Lichtausbeute
der Weißlichtquelle erhöht werden kann. Als derartige Füllstoffe können beispielsweise
TiO
2, ZrO
2, α-Al
2O
3, etc. eingesetzt werden.
[0036] Bevorzugterweise wird der Konversionsstoff und gegebenenfalls die weiteren Füllstoffe
dadurch vermengt, indem sie zunächst grob gemischt werden und dann das Gemisch in
einer Mühle gemahlen wird, wodurch ein sehr feines, homogenes Pulver gewonnen wird.
[0037] Die vermengte Pressmasse kann somit die folgenden Bestandteile (in Gew.-%) enthalten:
- a) Kunststoff-Pressmasse ≥ 60%
- b) Konversionsstoff > 0 und ≤ 40%
- c) Haftvermittler ≥ 0 und ≤ 3%
- d) Entformungsmittel ≥ 0 und ≤ 2%
- e) Oberflächenmodifikator ≥ 0 und ≤ 5%
- f) Oxidationsstabilisator ≥ 0 und ≤ 5% (z.B. auf Phosphitbasis oder auf Basis sterisch
gehinderter Phenole)
- g) UV-Lichtstabilisator ≥ 0 und ≤ 2%
[0038] In einer bevorzugten Ausführungsform kann das Verfahren derart durchgeführt werden,
dass dabei ein oberflächenmontierbares Bauteil hergestellt wird.
[0039] In der Figur der vorliegenden Anmeldung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß
hergestellten Weißlichtquelle in einem Querschnitt entlang einer Längsachse eines
Leadframes dargestellt.
[0040] In einem ursprünglich einstückigen und zusammenhängenden Leiterrahmen oder Leadframe
10 sind zwei Leadframeanschlüsse 11 und 12 ausgebildet, die in an sich bekannter Weise
anfänglich noch durch schmale Verbindungsstege zusammengehalten werden, jedoch im
Laufe einer im allgemeinen mehrstufigen Kunststoffumspritzung durch Auftrennen der
Verbindungsstege voneinander isoliert werden. Auf einem Leadframeanschluss 12 wird
auf dessen innenseitigem Endabschnitt eine fertigprozessierte Halbleiter-LED 1 mit
einem elektrisch leitenden Verbindungsmittel wie Leitsilber oder dergleichen aufgeklebt,
so daß die n- oder p-Seite der Halbleiter-LED 1 mit dem Leadframeanschluss 12 verbunden
ist. Die gegenüberliegende n- oder p-leitende Kontaktseite wird durch einen Bonddraht
2 mit dem Endabschnitt des anderen Leadframeanschlusses 11 verbunden.
[0041] Das Leadframe 10, auf dem in einem Chipmontagebereich 16 der LED-Chip 1 montiert
ist, ist mit einer transparenten Kunststoff-Pressmasse 3 umformt, aus der an zwei
gegenüberliegenden Seitenflächen je ein Leadframeanschluss 11,12 herausragt. Innerhalb
der transparenten Kunststoff-Pressmasse 3 weist jeder der Leadframeanschlüsse 11,12
eine S-artige Biegung 14,15 von einem Chipmontagebereich 16 zu einer Montageseite
13 der Leuchtdioden-Lichtquelle hin auf. Bevorzugt ist beispielsweise eine Kunststoff-Pressmasse
3 auf Harzbasis verwendet und besteht im wesentlichen aus einem vorreagierten Epoxidharz,
insbesondere einem Epoxynovolak oder Epoxykresolnovolak besteht. Das Epoxidharz ist
insbesondere mit einem Phenol- und/oder einem Anhydridhärter vorreagiert. Vorzugsweise
ist der Kunststoff-Pressmasse ein Entformungs- oder Trennmittel beigemengt. Das Entformungsmittel
ist beispielsweise ein festes Entformungsmittel auf Wachsbasis oder eine Metallseife
mit langkettigen Carbonsäuren, insbesondere Stearaten.
[0042] Der Kunststoff-Pressmasse kann zur Erhöhung des Brechungsindex mindestens ein anorganischer
Füllstoff wie TiO
2, ZrO
2 oder α-Al
2O
3 beigemengt sein.
[0043] Bei dem Verfahren zur Herstellung einer Leuchtdioden-Lichtquelle gemäß der Figur
wird der LED-Chip 1 im Chipmontagebereich 16 auf dem Leadframe 10 montiert und mit
den Leadframeanschlüssen 11,12 elektrisch leitend verbunden. Die Leadframeanschlüsse
11,12 werden vor oder nach dem Montieren des Halbleiter-LED-Chips 1 mit S-artigen
Biegungen 14, 15 versehen. Der Halbleiter-LED-Chip 1 einschließlich der S-artigen
Biegungen 14,15 des Leadframes 10 werden vorzugsweise im Pressverfahren mit einer
transparenten Kunststoffpressmasse 3 umformt.
[0044] Bei einer Weißlichtquelle weist die Halbleiter-LED 1 ein Emissionsspektrum auf, das
im ultravioletten oder blauen Spektralbereich liegt. Vorzugsweise ist die Halbleiter-LED
1 auf der Basis von GaN oder InGaN aufgebaut. Sie kann jedoch alternativ auch aus
dem Materialsystem ZnS/ZnSe oder aus einem anderen für diesen Spektralbereich geeigneten
Materialsystem bestehen.
[0045] Nach dem Aufbringen und Kontaktieren der Halbleiter-LED 1 wird in einer geeigneten
Spritzpressapparatur eine transparente Kunststoff-Pressmasse 3 an die Leadframeanschlüsse
11 und 12 angespritzt. In diese Kunststoff-Pressmasse 3 sind Leuchtstoffpartikel 4
eingebettet, die aus einem Konversionsstoff bestehen, mit dem eine mindestens teilweise
Wellenlängenkonversion der von der Halbleiter-LED 1 emittierten Lichtstrahlung herbeigeführt
wird. Durch diese Wellenlängenkonversion wird ein Emissionsspektrum erzeugt, daß den
optischen Eindruck einer Weißlichtquelle hervorruft. Die Vorfertigung des Leadframes
10 und die Umspritzung durch die aus der Kunststoff-Pressmasse 3, gegebenenfalls den
Leuchtstoffpartikeln 4 und gegebenenfalls weiteren Füllstoffen bestehende Pressmasse
erfolgt derart, daß die Leadframeabschnitte 11 und 12 horizontal aus der Pressmasse
herausgeführt werden, und zwar derart, dass deren Löt-Anschlussflächen 11A und 12A
im Wesentlichen in derselben Ebene liegen wie die Rückseite 13 des Vergusses, die
in der Regel die Auflagefläche des Bauelements auf einer Leiterplatte darstellt. Die
Leadframeanschlüsse 11 und 12 sind hierzu vor dem Umspritzen bereits in die endgültige
Form gebogen. Sie weisen also die S-artigen Biegungen 14,15 vom Chipanschlußbereich
16 zur Montagefläche (gebildet von der Rückseite 13 und den Löt-Anschlussflächen 11A
und 12A) hin bereits vor dem Umformen mit Kunststoff-Pressmasse auf, so daß nach dem
Herstellen des Kunststoff-Formkörpers kein Biegestress mehr auf das Bauelement ausgeübt
wird. Dies ist insbesondere bei stark miniaturisierten Bauelementen mit kleinvolumigem
Kunststoffgehäuse von besonderem Vorteil, denn gerade hier besteht bei einer Delamination
zwischen Pressmasse und Leadframe, ausgelöst beispielsweise durch Biegestress, eine
sehr große Gefahr, daß keine hermetische Dichtigkeit des fertigen Bauteils erreicht
wird.
[0046] Das fertige Bauteil kann vorteilhafterweise an den ebenen horizontalen Anschlussflächen
11A und 12A auf einer Leiterplatte (Platine) im Reflow-Verfahren aufgelötet werden.
Dadurch wird ein für die SMT-(Surface Mounting Technology) Montage geeignetes Bauelement
hergestellt.
[0047] Die Herstellung der durch die Kunststoff-Pressmasse 3, die Leuchtstoffpartikel 4
und gegebenenfalls weitere Füllstoffe gebildeten Pressmasse stellt ein wesentliches
Element der vorliegenden Erfindung dar.
[0048] Als Ausgangsstoffe für die Kunststoff-Pressmasse werden vorzugsweise vorreagierte,
lager- und strahlungsstabile transparente Pressmassen aus Epoxykresolnovolaken mit
phenolischen Härtern verwendet, deren Gesamtchlorgehalt unterhalb 1500 ppm liegt.
Vorzugsweise enthalten diese Pressmassen ein internes Entformungs- oder Trennmittel,
durch welches das Herauslösen der ausgehärteten Pressmasse aus der Spritzpressform
erleichtert wird. Das Vorhandensein eines derartigen internen Entformungsmittels stellt
jedoch keine zwingende Notwendigkeit dar. Es können beispielsweise somit die folgenden
kommerziell erhältlichen Preßmassen der Firmen Nitto und Sumitomo verwendet werden:
Nitto NT-600 (ohne internes Entformungsmittel)
Nitto NT-300H-10.000 (mit internem Entformungsmittel)
Nitto NT.300S-10.000 (mit internem Entformungsmittel)
Nitto NT 360- 10.000 (mit internem Entformungsmittel)
Sumitomo EME 700L (ohne internes Entformungsmittel)
[0049] Diese Pressmassen werden standardmäßig in Stab- oder Tablettenform geliefert.
[0050] Als Konversionsstoffe können sämtliche Leuchtstoffe verwendet werden, die in den
bereits genannten Druckschriften
WO 97/ 50132 und
WO 98/12757 beschrieben wurden. Darüber hinaus können auch Wirtsgitter auf Sulfid- und Oxysulfidbasis
sowie Aluminate, Borate, etc. mit entsprechend im kurzwelligen Bereich anregbaren
Metallzentren oder metallorganischen Leuchtstoffsysteme verwendet werden. Weiterhin
können als Konversionsstoffe lösliche und schwer lösliche organische Farbstoffe und
Leuchtstoffabmischungen eingesetzt werden. Insbesondere kann als Leuchtstoff ein anorganisches
Leuchtstoffpigmentpulver mit Leuchtstoffpigmenten aus der Gruppe der Phosphore mit
der allgemeinen Formel A
3B
5X
12:M verwendet werden, wobei besonders die Gruppe der Ce-dotierten Granate zu nennen
ist. Insbesondere Partikel aus dem Leuchtstoffpigment YAG : Ce zeichnen sich durch
besondere Konversionseffizienz aus. Dieser Konversionsstoff ist unter der Produktbezeichnung
L175 der Fa. Osram bekannt. Mit diesem Konversionsstoff wurde ein Versuch zur Vermengung
mit einer Pressmasse durchgeführt, wobei eine Pressmasse vom Typ Nitto NT-300 H10.000
mit internem Entformungsmittel zum Einsatz kam. Als Versuchsvorbereitung wurde der
Konversionsstoff L175 bei 200°C für ca. 8h vorgetrocknet. Danach wurde ein Oberflächenmodifikator
mit der Bezeichnung Diethylenglycolmonomethylether in Flüssigform dem vorgetrockneten
Konverter beigemengt (0,1 Gew.-% bezogen auf Pressmassengewicht). Diese Mischung wurde
in einem Glasgefäß luftdicht verschlossen und über Nacht stehengelassen. Direkt vor
der Verarbeitung wurde der Konversionsstoff der Pressmasse des oben genannten Typs
beigemengt. Die Pressmasse war vorher in einer Mühle (beispielsweise Kugelmühle) in
Pulverform gemahlen worden. Das Mischungverhältnis betrug 20 Gew.-% Konversionsstoff/
DEGME-Mischung und 80 Gew.-% Nitto NT 300H-10.000. Nach dem groben Vermengen der Mischung
durch Umrühren wurde das Gemisch erneut in einer Mühle (beispielsweise Kugelmühle)
durchgemischt und gemahlen und somit sehr feines Pulver erzeugt.
[0051] Dann wurde mit dieser Pressmasse ein Spritzversuch auf der Apparatur vom Typ FICO
Brilliant 100 durchgeführt. Die bereits entsprechend vorgefertigten Leadframes 10
wurden vor dem Umspritzen bei 150°C vorgewärmt und bei dem Umspritzen wurden die folgenden
Maschinenparameter eingestellt:
Werkzeugtemperatur: 150°C
Spritzzeit: 22,4s
Spritzdruck: 73-82 bar (u.a. abhängig von der eingestellten Materialmenge)
Aushärtezeit (curing time: 120s)
[0052] Als Ergebnis konnte eine sehr homogene, ausgehärtete Pressmasse erzielt werden, die
sich durch exzellente Blasen- und Lunkerfreiheit auszeichnete. Generell wurde festgestellt,
daß das Vermahlen der Pressmasse zu sehr feinem Pulver vor der Vermengung bessere
Ergebnisse hinsichtlich Blasen- und Lunkerfreiheit hervorbrachte als bei Verwendung
eines grobkörnigeren Restmassenpulvers.
[0053] Zusätzlich kann auch noch ein Haftvermittler wie 3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan,
beispielsweise mit der Produktbezeichnung A-187 der Fa. Hüls AG, verwendet werden.
Dieser Haftvermittler kann direkt nach dem Trockenprozess dem Leuchtstoff in Konzentrationen
bis 3 Gew.-% zugegeben werden und über Nacht bei Raumtemperatur mit diesem vermischt
werden.
[0054] Das erfindungsgemäße Verfahren ist gemäß Ausführungsbeispiel anhand einer SMD (surface
mounted design)- Bauform beschrieben worden, wobei es jedoch ebenso bei einer sogenannten
Radialdiode verwirklicht werden kann.
[0055] Das erfindungsgemäße Verfahren kann ebenso zur Herstellung eines in seitlicher Richtung,
d.h. mit einer Hauptabstrahlrichtung parallel zur Ebene der Platine abstrahlenden
LED-Bauelements angewandt werden.
1. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle, bei der auf einem Leadframe (10)
ein LED-Chip (1) montiert ist und der Leadframe (10) mit einem einstückigen transparenten
Kunststoff-Formkörper (3) umformt ist, aus dem an mindestens zwei Seitenflächen je
ein Leadframeanschluß (11,12) für den LED-Chip (1) herausragt, wobei innerhalb des
transparenten Kunststoff-Formkörpers (3) jeder der Leadframeanschlüsse (11,12) zwischen
dem LED-Chip (1) und einer Montageseite (13) der Leuchtdioden-Lichtquelle eine S-artige
Biegung (14,15) von einem Chipmontagebereich (16) zur Montageseite (13) der Leuchtdioden-Lichtquelle
hin aufweist, die von dem Kunststoff-Formkörper (3) umformt ist.
2. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der transparente Kunststoff-Formkörper (3) aus einer Kunststoff- Pressmasse gefertigt
ist.
3. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff-Pressmasse im wesentlichen vorreagiertes Epoxidharz, insbesondere
Epoxynovolak oder Epoxykresolnovolak aufweist.
4. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Epoxidharz mit einem Phenol- und/oder einem Anhydridhärter vorreagiert ist.
5. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Pressmasse ein Entformungs- oder Trennmittel beigemengt ist.
6. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Entformungsmittel ein festes Entformungsmittel auf Wachsbasis oder eine Metallseife
mit langkettigen Carbonsäuren, insbesondere Stearaten, ist.
7. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Pressmasse mindestens ein anorganischer Füllstoff wie TiO2, ZrO2 oder α-Al2O3 beigemengt ist, durch die der Brechungsindex der Pressmasse gesteigert ist.
8. Oberflächenmontierbare Leuchtdioden-Lichtquelle nach einem der Anprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Pressmasse mindestens ein organischer oder anorganischer Konversionsstoff
beigemengt ist, der einen Teil der von dem LED-Chip ausgesandten Strahlung absorbiert
und eine gegenüber der absorbierten Strahlung längerwellige Strahlung emittiert, so
dass die Lichtquelle mischfarbiges Licht aus Primärlicht des LED-Chips und Sekundärlicht
des Konversionsstoffes emittiert.
9. Verfahren zur Herstellung einer Leuchtdioden-Lichtquelle gemäß einem der Ansprüche
1 bis 8, bei welchem
- der LED-Chip (1) in einem Chipmontagebereich (16) auf einem Leadframe (10) montiert
und mit Leadframeanschlüssen (11,12) elektrisch leitend verbunden wird,
- die Leadframeanschlüsse (11,12) vor oder nach dem Montieren des LED-Chips (1) mit
S-artigen Biegungen (14,15) versehen werden und
- der LED-Chip (1) einschließlich der S-artigen Biegungen (14,15) des Leadframes (10)
mit einer transparenten Kunststoffpressmasse (3) umformt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Kunststoff-Pressmasse (3) auf Harzbasis verwendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff-Pressmasse (3) im wesentlichen aus einem vorreagierten Epoxidharz,
insbesondere einem Epoxynovolak oder Epoxykresolnovolak besteht.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das Epoxidharz mit einem Phenol- und/oder einem Anhydridhärter vorreagiert ist.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Kunststoff-Pressmasse mit einem Konversionsstoff vermengt wird und
der Konversionsstoff (4) ein organischer oder anorganischer Leuchtstoff oder eine
Mischung davon ist.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Konversionsstoff (4) ein anorganischer Leuchtstoff ist und ein Leuchtstoffmetallzentrum
M in einem Wirtsgitter auf der Basis
- der allgemeinen Formel A3B5X12 oder
- eines Sulfids, Oxysulfids, Borats, Aluminats oder von Metallchelatkomplexen enthält.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass dem vorzugsweise vorgetrocknetem Konversionsstoff (4) vor dem Vermengen der Kunststoff-Pressmasse
(3) ein Haftvermittler vorzugsweise in flüssiger Form beigemengt wird, um die Haftfähigkeit
des Konversionsstoffes (4) mit der Kunststoff-Pressmasse (3) zu verbessern.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass als Haftvermittler 3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan oder weitere Derivate auf Trialkoxysilan-Basis
verwendet werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass dem vorzugsweise vorgetrockneten Konversionsstoff (4) vor dem Vermengen der Kunststoff-Pressmasse
(3) ein Oberflächenmodifikator vorzugsweise in flüssiger Form beigemengt wird, um
die Oberflächen des Konversionsstoffes (4) zu modifizieren.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass als Oberflächenmodifikator Diethylenglycolmonomethylether verwendet wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Pressmasse vor dem Vermengen mit dem Konversionsstoff (4) ein Entformungs-
oder Trennmittel beigemengt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, dass das Entformungsmittel ein festes Entformungsmittel auf Wachsbasis oder eine Metallseife
mit langkettigen Carbonsäuren, insbesondere Stearaten, ist.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressmasse zusätzlich anorganische Füllstoffe wie TiO2, ZrO2 oder α-Al2O3 beigemengt werden, durch die der Brechungsindex der Pressmasse gesteigert wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff-Pressmasse (3) und der Konversionsstoff (4) und gegebenenfalls weitere
Füllstoffe vermengt werden, indem sie zunächst grob gemischt werden und dann das Gemisch
in einer Mühle wie einer Kugelmühle gemahlen wird, wodurch ein sehr feines, homogenes
Pulver gewonnen wird.
23. Verfahren nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff-Pressmasse (3) vor dem Mischen mit dem Konversionsstoff (4) und gegebenenfalls
den weiteren Füllstoffen in einer Mühle wie einer Kaffeemühle gemahlen wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass die vermengte Pressmasse die folgenden Bestandteile enthält:
a) Kunststoff-Pressmasse ≥ 60%
b) Konversionsstoff > 0 und ≤ 40%
c) Haftvermittler ≥ 0 und ≤ 3%
d) Entformungsmittel ≥ 0 und ≤ 2%
e) Oberflächenmodifikator ≥ 0 und ≤ 5%
f) Oxidationsstabilisator ≥ 0 und ≤ 5% (z.B. auf Phosphitbasis oder auf Basis sterisch
gehinderter Phenole)
g) UV-Lichtstabilisator ≥ 0 und ≤ 2%
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle als oberflächenmontierbares Bauelement hergestellt wird, indem die
Pressmasse derart geformt ist, dass auf einer Montageseite der fertiggestellten Weißlichtquelle
Leadframeanschlüse (11, 12) seitlich unter Bildung horizontaler Montageflächen (11A,
12A) aus der Pressmasse herausgeführt werden.
1. Surface-mountable light-emitting diode light source, in which an LED chip (1) is mounted
on a leadframe (10) and the leadframe (10) is encapsulated with a one-piece transparent
plastic molded body (3), from which a leadframe connection (11, 12) for the LED chip
(1) protrudes on each of at least two side faces, wherein, within the transparent
plastic molded body (3), each of the leadframe connections (11, 12) has between the
LED chip (1) and a mounting side (13) of the light-emitting diode light source an
S-like bend (14,15) from a chip mounting region (16) to the mounting side (13) of
the light-emitting diode light source, which is encapsulated by the plastic molded
body (3).
2. Surface-mountable light-emitting diode light source according to Claim 1, characterized in that the transparent plastic molded body (3) is produced from a plastics molding composition.
3. Surface-mountable light-emitting diode light source according to Claim 2, characterized in that the plastics molding composition substantially comprises a pre-reacted epoxy resin,
in particular an epoxy novolak or epoxy cresol novolak.
4. Surface-mountable light-emitting diode light source according to Claim 3, characterized in that the epoxy resin is pre-reacted with a phenol and/or anhydride hardener.
5. Surface-mountable light-emitting diode light source according to one of Claims 2 to
4, characterized in that a demolding or release agent is admixed with the plastics molding composition.
6. Surface-mountable light-emitting diode light source according to Claim 5, characterized in that the demolding agent is a solid wax-based demolding agent or a metallic soap with
long-chain carboxylic acids, in particular stearates.
7. Surface-mountable light-emitting diode light source according to one of Claims 2 to
6, characterized in that at least one inorganic filler, such as TiO2, ZrO2 or α-Al2O3, is admixed with the plastics molding composition, by which the refractive index
of the molding composition is increased.
8. Surface-mountable light-emitting diode light source according to one of Claims 2 to
7, characterized in that at least one organic or inorganic conversion substance, which absorbs part of the
radiation emitted by the LED chip and emits a longer-wave radiation in comparison
with the absorbed radiation, is admixed with the plastics molding composition, so
that the light source emits mixed-colored light comprising primary light of the LED
chip and secondary light of the conversion substance.
9. Method of producing a light-emitting diode light source according to one of Claims
1 to 8, in which
- the LED chip (1) is mounted in a chip mounting region (16) on a leadframe (10) and
is connected in an electrically conducting manner to leadframe connections (11, 12),
- the leadframe connections (11, 12) are provided with S-like bends (14, 15) before
or after the mounting of the LED chip (1) and
- the LED chip (1), including the S-like bends (14, 15) of the leadframe (10), is
encapsulated with a transparent plastics molding composition (3).
10. Method according to Claim 9, characterized in that a resin-based plastics molding composition (3) is used.
11. Method according to Claim 10, characterized in that the plastics molding composition (3) substantially comprises a pre-reacted epoxy
resin, in particular an epoxy novolak or epoxy cresol novolak.
12. Method according to Claim 11, characterized in that the epoxy resin is pre-reacted with a phenol and/or anhydride hardener.
13. Method according to one of Claims 9 to 12, characterized in that the transparent plastics molding composition is mixed with a conversion substance
and the conversion substance (4) is an organic or inorganic luminescent substance
or a mixture thereof.
14. Method according to Claim 13,
characterized in that the conversion substance (4) is an inorganic luminescent substance and contains a
luminescent substance metal center (M) in a host lattice on the basis of
- the general formula A3B5X12 or
- a sulfide, oxysulfide, borate, aluminate or metal-chelate complexes.
15. Method according to Claim 13 or 14, characterized in that, before the mixing of the plastics molding composition (3), an adhesion promoter,
preferably in liquid form, is admixed with the preferably pre-dried conversion substance
(4), in order to improve the adhesiveness of the conversion substance (4) with the
plastics molding composition (3).
16. Method according to one of Claims 9 to 15, characterized in that 3-glycidoxypropyltrimethoxy-silane or further trialkoxysilane-based derivatives are
used as adhesion promoters.
17. Method according to one of Claims 13 to 16, characterized in that, before the mixing of the plastics molding composition (3), a surface modifier, preferably
in liquid form, is admixed with the preferably pre-dried conversion substance (4),
in order to modify the surfaces of the conversion substance (4).
18. Method according to Claim 17, characterized in that diethyleneglycolmonomethylether is used as the surface modifier.
19. Method according to one of Claims 13 to 18, characterized in that, before the mixing with the conversion substance (4), a demolding or release agent
is admixed with the plastics molding composition.
20. Method according to Claim 19, characterized in that the demolding agent is a solid wax-based demolding agent or a metallic soap with
long-chain carboxylic acids, in particular stearates.
21. Method according to one of Claims 9 to 20, characterized in that inorganic fillers, such as TiO2, ZrO2 or α-Al2O3, are additionally admixed with the molding composition, by which the refractive index
of the molding composition is increased.
22. Method according to one of claims 13 to 20, characterized in that the plastics molding composition (3) and the conversion substance (4) and possibly
further fillers are mixed in that they are initially coarsely mixed and then the mixture is ground in a mill such as
a ball mill, whereby a very fine, homogeneous powder is obtained.
23. Method according to Claim 22, characterized in that, before the mixing with the conversion substance (4) and possibly the further fillers,
the plastics molding composition (3) is milled in a mill like a coffee mill.
24. Method according to one of Claims 9 to 23,
characterized in that the mixed molding composition contains the following constituents:
a) plastics molding composition ≥ 60%
b) conversion substance > 0 any ≤ 40%
c) adhesion promoters ≥ 0 and ≤ 3%
d) demolding agents ≥ 0 and ≤ 2%
e) surface modifier ≥ 0 and ≤ 5%
f) oxidation stabilizer ≥ 0 and ≤ 5% (for example phosphite-based or based on stearically
hindered phenols)
g) UV light stabilizer ≥ 0 and ≤ 2%.
25. Method according to one of Claims 9 to 24, characterized in that the light source is produced as a surface-mountable component in that the molding composition is molded in such a way that, on a mounting side of the completed
white-light source, leadframe connections (11, 12) are led out laterally from the
molding composition, thereby forming horizontal mounting surfaces (11A, 12A).
1. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface, dans
laquelle une puce à diodes électroluminescentes (1) est montée sur un réseau de conducteurs
(10) et le réseau de conducteurs (10) est mis sous forme avec un corps en matière
plastique (3), lequel est transparent et moulé en une seule pièce et duquel dépasse
respectivement, au niveau d'au moins deux faces latérales, une connexion pour le réseau
de conducteurs (11, 12) pour la puce à diodes électroluminescentes (1), où chacune
des connexions pour le réseau de conducteurs (11, 12) se trouvant entre la puce à
diodes électroluminescentes (1) et une face de montage (13) de la source lumineuse
à diodes électroluminescentes présente, à l'intérieur du corps moulé et transparent
en matière plastique (3), une courbure (14, 15) en forme de « S », partant d'une zone
de montage de la puce (16) en allant vers la face de montage (13) de la source lumineuse
à diodes électroluminescentes qui est mise sous forme par le corps moulé et transparent
en matière plastique (3).
2. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface selon
la revendication 1,
caractérisée en ce que
le corps moulé et transparent en matière plastique (3) est fabriqué à partir d'un
composé de moulage en matière plastique.
3. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface selon
la revendication 2,
caractérisée en ce que
le composé de moulage en matière plastique (3) présente pour l'essentiel une résine
époxy soumise à une mise en réaction préalable, en particulier un revêtement époxy
novolaque ou un revêtement novolaque d'époxyde-crésol.
4. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface selon
la revendication 3,
caractérisée en ce que
la résine époxy est soumise à une mise en réaction préalable avec un agent de polymérisation
phénolé et/ou un agent de polymérisation anhydride.
5. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface selon
l'une des revendications 2 à 4,
caractérisée en ce que
un agent de démoulage ou un agent de séparation est mélangé au composé de moulage
en matière plastique.
6. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface selon
la revendication 5,
caractérisée en ce que
l'agent de démoulage est un agent de démoulage solide à base de cire ou un savon métallique
avec des acides carboxyliques à chaînes longues, en particulier des stéarates.
7. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface selon
l'une des revendications 2 à 6,
caractérisée en ce que
au moins une charge de remplissage anorganique, telle que du TiO2, du ZrO2 ou du α-Al2O3, est mélangée au composé de moulage en matière plastique, par l'intermédiaire de
laquelle charge de remplissage l'indice de réfraction du composé de moulage est augmenté.
8. Source lumineuse à diodes électroluminescentes pouvant être montée en surface selon
l'une des revendications 2 à 7,
caractérisée en ce que
au moins une matière de conversion organique ou anorganique est mélangée au composé
de moulage en matière plastique, laquelle matière de conversion absorbe une partie
du rayonnement émis par la puce à diodes électroluminescentes et émet un rayonnement
dont la longueur d'onde est supérieure au rayonnement absorbé, de telle sorte que
la source lumineuse émet une lumière mixte étant constituée de la lumière primaire
de la puce à diodes électroluminescentes et de la lumière secondaire de la matière
de conversion.
9. Procédé destiné à la production d'une source lumineuse à diodes électroluminescentes
selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel :
- la puce à diodes électroluminescentes (1) est montée sur un réseau de conducteurs
(10), dans une zone de montage de la puce (16), et est raccordée aux connexions pour
le réseau de conducteurs (11, 12) de manière à assurer une conduction électrique ;
- les connexions pour le réseau de conducteurs (11, 12) se trouvant en amont ou en
aval du montage de la puce à diodes électroluminescentes (1) sont dotées de courbures
(14, 15) en forme de « S » ;
- la puce à diodes électroluminescentes (1), y compris les courbures (14, 15) en forme
de « S » du réseau de conducteurs (10), est mise sous forme avec un composé de moulage
transparent en matière plastique (3).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
un composé de moulage en matière plastique (3) à base de résine est employé.
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
le composé de moulage en matière plastique (3) est composé pour l'essentiel à partir
d'une résine époxy soumise à une mise en réaction préalable, en particulier d'un revêtement
époxy novolaque ou d'un revêtement novolaque d'époxyde-crésol.
12. Procédé selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
la résine époxy est soumise à une mise en réaction préalable avec un agent de polymérisation
phénolé et/ou un agent de polymérisation anhydride.
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12,
caractérisé en ce que
le composé de moulage transparent en matière plastique est mélangé avec une matière
de conversion et la matière de conversion (4) est une substance luminescente organique
ou anorganique ou un mélange de celle-ci.
14. Procédé selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
la matière de conversion (4) est une substance luminescente anorganique et contient
un centre métallique de substance luminescente « M » dans une grille hôte sur la base
:
- de la formule générale A3B5X12 ou
- d'un sulfure, d'un oxysulfure, d'un borate, d'un aluminate ou de complexes métalliques
de chélates.
15. Procédé selon la revendication 13 ou 14,
caractérisé en ce que
un agent d'adhérence, de préférence sous une forme liquide, est mélangé à la matière
de conversion (4), de préférence préalablement séchée, avant le mélange du composé
de moulage en matière plastique (3), afin d'améliorer l'adhérence de la matière de
conversion (4) avec le composé de moulage en matière plastique (3).
16. Procédé selon l'une des revendications 9 à 15,
caractérisé en ce que
du 3-glycidoxypropyltriméthoxysilane ou d'autres dérivés à base de trialcoxysilane
est employé comme agent d'adhérence.
17. Procédé selon l'une des revendications 13 à 16,
caractérisé en ce que
un modificateur de surface, de préférence sous une forme liquide, est mélangé à la
matière de conversion (4), de préférence préalablement séchée, avant le mélange du
composé de moulage en matière plastique (3), afin de modifier les surfaces de la matière
de conversion (4).
18. Procédé selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
de l'éther monométhylique de diéthylèneglycol est employé comme modificateur de surface.
19. Procédé selon l'une des revendications 13 à 18,
caractérisé en ce que
un agent de démoulage ou un agent de séparation est mélangé au composé de moulage
en matière plastique avant le mélange avec la matière de conversion (4).
20. Procédé selon la revendication 19,
caractérisé en ce que
l'agent de démoulage est un agent de démoulage solide à base de cire ou un savon métallique
avec des acides carboxyliques à chaînes longues, en particulier des stéarates.
21. Procédé selon l'une des revendications 9 à 20,
caractérisé en ce que
des charges de remplissage anorganiques, telles que du TriO2, du ZrO2 ou du α-Al2O3, sont mélangées en outre au composé de moulage en matière plastique, par l'intermédiaire
desquelles l'indice de réfraction du composé de moulage est augmenté.
22. Procédé selon l'une des revendications 13 à 20,
caractérisé en ce que
le composé de moulage en matière plastique (3) et la matière de conversion (4), ainsi
que, le cas échéant, d'autres charges de remplissage sont mélangés en étant, dans
un premier temps, mixés de manière grossière, puis le mélange est broyé dans un broyeur,
tel qu'un broyeur à billes, permettant d'obtenir de ce fait une poudre homogène et
très fine.
23. Procédé selon la revendication 22,
caractérisé en ce que
le composé de moulage en matière plastique (3) est broyé avant le mélange avec la
matière de conversion (4) et, le cas échéant, les autres charges de remplissage dans
un broyeur, tel qu'un moulin à café.
24. Procédé selon l'une des revendications 9 à 23,
caractérisé en ce que
le composé de moulage mélangé contient les éléments suivants:
a) un composé de moulage en matière plastique dont la teneur est ≥ 60 % ;
b) une matière de conversion dont la teneur est > 0 % et ≤ 40 % ;
c) un agent d'adhérence dont la teneur est ≥ 0 % et ≤ 3 % ;
d) un agent de démoulage dont la teneur est ≥ 0 % et ≤ 2 % ;
e) un modificateur de surface dont la teneur est ≥ 0 % et ≤ 5 % ;
f) un stabilisant à l'oxydation dont la teneur est ≥ 0 % et ≤ 5 % (par exemple à base
de phosphite ou à base de phénols à encombrement stérique) ; et
g) un stabilisant à la lumière UV dont la teneur est ≥ 0 % et ≤ 2 %.
25. Procédé selon l'une des revendications 9 à 24,
caractérisé en ce que
la source lumineuse est réalisée en tant qu'élément de construction pouvant être monté
en surface, en ce que le composé de moulage est moulé de telle sorte que des connexions pour le réseau
de conducteurs (11, 12) sont extraites latéralement en dehors du composé de moulage
sur une face de montage de la source de lumière blanche produite, en formant des surfaces
de montage (11A, 12A) horizontales.

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