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EP 1 243 729 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.06.2006 Patentblatt 2006/24 |
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Anmeldetag: 20.03.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schubstangenbetätigbarer Verschluss für Fenster, Türen oder dergleichen
Drive-bar actuated locking device for a window, a door or similar
Dispositif de verrouillage à tige d'actionnement pour une fenêtre, une porte ou similaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
20.03.2001 AT 4432001
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.09.2002 Patentblatt 2002/39 |
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Patentinhaber: ROTO FRANK AG |
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70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hötzl, Manfred
8055 Graz (AT)
- Hülble-Königsberger, Wolfgang
8330 Feldbach (AT)
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Vertreter: Müllner, Erwin et al |
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Weihburggasse 9 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 945 572 GB-A- 2 196 375 US-A- 1 264 814
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EP-A- 1 002 916 GB-A- 2 340 535
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen schubstangenbetätigbaren Verschluss für Fenster, Türen
oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Aunpruchs 1.
[0002] Durch ein Mehrriegelschloss wird mindestens eine Schubstange linear verschoben, deren
Bewegung in einem Riegelgehäuse um 90° umgesetzt und zum Ein- und Ausschieben eines
Riegels herangezogen wird. Dazu sind Schlitz-Zapfengetriebe bekannt. Alternativ zu
einer solchen Umlenkung sind Riegel bekannt, die etwa viertelkreisförmig gebogen und
fußseitig an der Schubstange angelenkt sind. Beim Verschieben der Schubstange läuft
eine gebogene Kante des Riegels auf einen feststehenden Riegelgehäuseteil seitlich
an, sodass der Riegel bei weiterer Bewegung der Schubstange kreisbogenartig nach außen
geschwenkt wird. Längs einer Schubstange können mehrere Riegel beliebiger Art vorgesehen
sein. Meist verfügt das zylinder- oder drückerbetätigbare Mehrriegelschloss selbst
über Falle und Riegel.
[0003] Unabhängig von schubstangenbetätigbaren Verschlüssen sind Möbelschlösser bekannt,
bei welchen zwei hakenförmig in verschiedene Richtungen weisende Riegelzungen durch
Schlüsselbetätigung auseinander geschoben werden. Diese divergierend geführten Riegelzungen
hintergreifen in der Sperrstellung jeweils seitlich ein Schließstück. Auf diese Weise
können z.B. Deckel, wie Truhendeckel oder Klavierdeckel, versperrt werden.
[0004] Dokument EP-A-1 002 916 offenbart einen schubstangenbetätigbaren Verschluss nach
dem Oberbegriff des anspruchs 1.
[0005] Die Erfindung zielt darauf ab, bei einem schubstangenbetätigbaren Verschluss für
Fenster oder Türen, welcher durch einen Schließzylinder oder durch einen Drücker vom
Hauptschloss aus versperrt oder geöffnet wird, eine Verbesserung der Sicherheit zu
erreichen. Dies kann bei einem Verschluss der eingangs beschriebenen Art dadurch bewirkt
werden, dass die zwei Spreizzungen an dem Zapfen angelenkt sind, und dass Führungen
an den beiden Spreizzungen für die Spreizbewegung am Ende des Ausschiebens angreifen
Über das Kulissengetriebe wird eine Bewegung in Ausschubrichtung auf die beiden Spreizzungen
übertragen, die - wie ein üblicher einstückiger Riegel - hier Rücken an Rücken liegend,
zusammen ausgeschoben und erst mit den letzten Millimetern des Riegelanschlusses divergierend
zur Seite gespreizt werden, wobei sie dann rückziehgesichert das Schließstück hintergreifen.
Die Steuerkulisse an der Schubstange verfügt über eine Nut, die zur Schubstangenlängsrichtung
eine Schräglage von 45° aufweist. Diese Nut bzw. dieser schräge Schlitz geht an beiden
Enden in Sackschlitze über, die in Schubstangenrichtung laufen. Dadurch wird, wie
bekannt, ein Zurückschieben eines Riegels bzw. einer der beiden Riegelzungen aus der
Sperrstellung verhindert und einer Manipulation vorgebeugt.
[0006] Die Spreizbewegung am Ende des Ausschiebens wird dadurch erreicht, dass für die Spreizbewegung
an den Spreizzungen zur Ausschubrichtung schräggerichtete Steuerflächen und im Riegelgehäuse
Bolzen bzw. am Riegelgehäuse Steuerflächen und an den Spreizzungen Bolzen vorgesehen
sind, die an den Steuerflächen anliegen und die Spreizzungen am Ende der Ausschubbewegung
stirnseitig auseinanderlenken. Dazu ist es zweckmäßig, wenn jede der beiden Spreizzungen
eine äußere Seitenkante in Verschieberichtung aufweist, wobei der Abstand der Seitenkanten
zueinander der lichten Weite zwischen den Bolzen entspricht und wenn die Seitenkanten
jeweils in einen sackförmigen, schräg liegenden Einschnitt im Ausschub-Endbereich
der Seitenkanten übergehen, wobei jeder Einschnitt über eine Einlauffläche verfügt,
die hakenförmig über die Seitenkante vorspringt und gegen den Bolzen beim Vorschub
der Spreizzungen zur Anlage kommt. Vorerst bewirken die beiden die Spreizzungen seitlich
begrenzenden Bolzen eine lineare Führung der Spreizzungen. Sobald aber die hakenförmigen
Führungsflächen auf die feststehenden Bolzen auflaufen, kommt es zu einem divergierenden
Verschwenken der Spreizzungen. Eine andere Möglichkeit, auf die Spreizzungen eine
reversible Spreizbewegung zu übertragen, besteht darin, dass jede Spreizzunge einen
Mitnehmer, z.B. einen aufgenieteten Stift, aufweist, der in einen Führungsschlitz
einer parallel zu den Spreizzungen angeordneten Platte, beispielsweise in der Gehäusedecke
oder Schlossplatte eingreift und dass die Führungsschlitze in Ausschubrichtung der
Spreizzungen verlaufen und in ihren jeweiligen Endbereichen z.B. um 45° nach außen
divergierend abgewinkelt sind. Auf diese Weise kann der Bewegungsablauf der Spreizzungen
beim Ausschieben ideal gesteuert werden. Es ist jede kinematische Bewegung der Spreizzungen
dadurch möglich.
[0007] Ausführungsbeispiele für einen schubstangenbetätigbaren Verschluss gemäß der Erfindung
sind in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt einen offenen Verschluss bei abgenommener
Schlossdecke gegenüber einem Schließstück im Schnitt, Fig. 2 den Verschluss nach Fig.
1 in der Sperrstellung mit aufgesetzter Schlossdecke, Fig. 3 eine andere Ausführungsform
im offenen Zustand bei abgenommener Schlossdecke und Fig. 4 den Verschluss bei aufgesetzter
Schlossdecke.
[0008] Ein Verschluss gemäß Fig. 1 umfasst ein Riegelgehäuse 1, durch welches parallel zum
Stulp 2 eine Schubstange 3 hindurchführt. Letztere wird von einem nicht dargestellten
Hauptschloss, wie z.B. Mehrriegelschloss, über einen Zylinder, einen Drücker oder
elektronisch nach oben und unten von der Offenstellung in die Sperrstellung verschoben.
Längs der Schubstange 3 können mehrere solcher Verschlüsse vorgesehen sein. Mit der
Schubstange 3 ist eine Kulisse 4 mit einem schrägliegenden Schlitz 5 verbunden. In
dem Schlitz 5 greift ein Zapfen 6, an dem zwei Spreizzungen 7, 8 im Riegelgehäuse
1 verschiebbar und drehbar angelenkt sind. Der Zapfen 6 greift ferner noch in lineare
Führungsschlitze in der Schlossplatte und in der Schlossdecke.
[0009] Wenn die Schubstange 3 in Fig. 1 nach unten geschoben wird, dann drückt der in dem
schrägliegenden Schlitz 5 eingreifende Zapfen 6 die beiden Spreizzungen 7, 8 nach
außen in Richtung eines Schließstückes 9. Die Seitenkanten 10, 11 der Spreizzungen
7, 8 liegen tangential an gehäusefesten Bolzen 12, 13 an, welche vorerst der Parallelführung
der beiden Spreizzungen 7, 8 dienen. Diese Seitenkanten 10, 11 gehen in sackförmige,
schrägliegende Einschnitte 14, 15 über, deren schrägliegende Einlaufflächen 16, 17
die Seitenkanten 10, 11 überragen.
[0010] Beim Ausschieben der Spreizzungen 7, 8 im Zuge der Schubstangenbetätigung stoßen
die Einlaufflächen 16, 17 auf die Bolzen 12, 13 und verdrehen die Spreizzungen 7,
8 in divergierende Richtungen (Fig. 2). Dabei hintergreifen die Spreizzungen 7, 8
mit ihrer hakenförmigen Stirnseite Hinterschneidungen am Schließstück 9.
[0011] Der an sich schrägliegende Schlitz 5 verläuft in den beiden Endbereichen quer zur
Ausschlussrichtung der Spreizzungen 7, 8. Dadurch können die Spreizzungen 7, 8 ohne
Schubstangenbetätigung nicht zurückgeschoben werden. Die Position gemäß Fig. 2 ist
damit gegen Manipulation auf die Spreizzungen 7, 8 gesichert.
[0012] Bei der Ausführungsvariante nach Fig. 3 und 4 ist ebenfalls ein Zapfen 6-Schlitz
5-Getriebe zur Bewegungsumlenkung um 90° vorgesehen. Wieder greift der Zapfen 6 in
den Schlitz 5, sowie in Linearführungen (Längsschlitze) sowohl in der Schlossplatte
als auch in der Schlossdecke. An dem Zapfen 6 sind die Spreizzungen 7', 8' schwenkbar
gelagert. Um den Spreizzungen 7', 8' beim Ausschieben vorerst eine lineare Ausschlussbewegung
(Ausschubbewegung) aufzuerlegen und am Ende der Ausschlussbewegung eine Spreizbewegung
zu erzwingen, sind in der Schlossplatte oder der Schlossdecke Führungsschlitze 18,
19 vorgesehen, in die Mitnehmer 20, 21 auf den Spreizzungen 7', 8' greifen. Die Führungsschlitze
18, 19 sind im Wesentlichen in Ausschubrichtung (senkrecht zum Stulp 2) orientiert,
lediglich am stulpseitigen Ende sind sie z.B. um 45° nach außen divergierend abgewinkelt.
Die Mitnehmer 20, 21 können als Stifte auf den Spreizzungen 7', 8' oder als Ausprägungen
der Spreizzungen 7', 8' ausgebildet sein.
[0013] Wenn die Schubstange 3 nach unten bewegt wird, dann bewegen sich die Spreizzungen
7', 8' nach außen in Richtung auf die Sperrstellung (Fig. 4). Dabei bewegen sie sich
infolge der Mitnehmer 20, 21, die in den Führungsschlitzen 18, 19 laufen, vorerst
parallel zueinander, wie ein üblicher Riegel. Erst durch die Abwinkelungen der Führungsschlitze
18, 19 an deren Enden tritt der Spreizeffekt ein. Die Spreizzungen 7', 8' laufen auseinander
und hintergreifen Hinterschneidungen am Schließstück 9. Infolge der bereits zu Fig.
1 und 2 beschriebenen Formgebung des Schlitzes 5 in der Kulisse 4 ist ein Zurückdrücken
der Spreizzungen 7', 8' durch unmittelbares Einwirken auf diese unmöglich.
[0014] Durch das Hintergreifen der Spreizzungen 7, 8 bzw. 7', 8' ergibt sich ein besonders
festes Verkrallen und damit eine besonders sichere Verriegelung. Auch durch Druck
auf ein Türblatt mit dem Ziel einer kurzzeitigen Verformung im oberen oder unteren
Randbereich kann die Verriegelung nicht aus dem Schließstück gezogen werden, da die
Spreizzungen 7, 8 oder 7', 8' dort formschlüssig eingehakt sind.
1. Schubstangenbetätigbarer Verschluss für Fenster, Türen oder dergleichen mit einer
in einem Riegelgehäuse von der Schubstange (3) längsverschiebbaren, schräg zur verschiebungsrichtung
geschlitzten Kulisse (4) und mit einem in den Schlitz (5) der Kulisse (4) eingreifenden
Zapfen (6) zum Ausschieben oder Zurückziehen einer Verriegelung in bzw. aus einem
stockseitigen Schließstück, (9) wobei als Verriegelung zwei Spreizzungen (7, 8; 7',
8') gemeinsam riegelartig aus dem Riegelgehäuse (1) ein- und ausschiebbar sind und
wobei die Spreizzungen (7, 8; 7', 8') zum Hintergreifen von Hinterschneidungen am
Schließstück (9) stirnseitig hakenförmig ausgebildet sind dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Spreizzungen (7, 8; 7', 8') an dem Zapfen (6) angelenkt sind und dass Führungen
an den beiden Spreizzungen (7, 8; 7', 8') für die Spreizbewegung am Ende des Ausschiebensangreifen.
2. Schubstangenbetätigbarer Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Spreizbewegung an den Spreizzungen (7, 8; 7', 8') zur Ausschubrichtung schräggerichtete
Steuerflächen und im Riegelgehäuse (1) Bolzen (12, 13) bzw. am Riegelgehäuse (1) Steuerflächen
und an den Spreizzungen (7, 8; 7', 8') Bolzen (12, 13) vorgesehen sind, die an den
Steuerflächen anliegen und die Spreizzungen (7, 8; 7', 8') am Ende der Ausschubbewegung
stirnseitig auseinanderlenken.
3. Schubstangenbetätigbarer Verschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden Spreizzungen (7, 8; 7', 8') eine äußere Seitenkante (10, 11) in Verschieberichtung
aufweist, wobei der Abstand der Seitenkanten (10, 11) zueinander der lichten Weite
zwischen den Bolzen (12, 13) entspricht und dass die Seitenkanten (10, 11) jeweils
in einen sackförmigen, schräg liegenden Einschnitt (14, 15) im Ausschub-Endbereich
der Seitenkanten (10, 11) übergehen, wobei jeder Einschnitt (14, 15) über eine Einlauffläche
(16, 17) verfügt, die hakenförmig über die Seitenkante (10, 11) vorspringt und gegen
den Bolzen (12, 13) beim Vorschub der Spreizzungen (7, 8; 7', 8') zur Anlage kommt.
4. Schubstangenbetätigbarer Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spreizzunge (7, 8; 7', 8') einen Mitnehmer (20, 21), z.B. einen aufgenieteten
Stift, aufweist, der in einen Führungsschlitz (18, 19) einer parallel zu den Spreizzungen
angeordneten Platte, beispielsweise in der Gehäusedecke oder Schlossplatte eingreift
und dass die Führungsschlitze (18, 19) in Ausschubrichtung der Spreizzungen (7, 8;
7', 8') verlaufen und in ihren jeweiligen Endbereichen z.B. um 45° nach außen divergierend
abgewinkelt sind.
1. Drive rod-actuated locking device for windows, doors or the like, comprising a connecting
link (4), which is slotted obliquely with respect to the displacement direction and
can be displaced longitudinally by the drive rod (3) in a bolt housing (1), and comprising
a pin (6) engaging in the slot (5) of the connecting link (4) for sliding out or pulling
back a lock in or out of a closure piece (9) on the jamb side, wherein two expander
tongues (7, 8; 7', 8') can be slid in and out together with respect to the bolt housing
(1), as a locking mechanism, in the manner of a bolt and wherein the expander tongues
(7, 8; 7', 8') are hook-shaped at the end to engage behind undercuts on the closure
piece (9), characterised in that the two expander tongues (7, 8; 7', 8') are articulated to the pin (6) and in that guides engage on the two expander tongues (7, 8; 7', 8') for the expanding movement
at the end of sliding out.
2. Drive rod-actuated locking device according to claim 1, characterised in that, for the expanding movement, control faces that are obliquely oriented to the sliding
out direction are provided on the expander tongues (7, 8; 7', 8'), and bars (12, 13)
are provided in the bolt housing (1) or control faces are provided on the bolt housing
(1) and bars (12, 13) are provided on the expander tongues (7, 8; 7', 8'), and rest
on the control faces and drive the expander tongues (7, 8; 7', 8') at the end apart,
at the end of the sliding out movement.
3. Drive rod-actuated locking device according to claim 2, characterised in that each of the two expander tongues (7, 8; 7', 8') has an outer side edge (10, 11) in
the displacement direction, wherein the spacing of the side edges (10, 11) with respect
to one another corresponds to the inside width between the bars (12, 13) and in that the side edges (10, 11) in each case pass into a bag-like, obliquely located indentation
(14, 15) in the slide-out end region of the side edges (10, 11), wherein each indentation
(14, 15) has an inlet face (16, 17), which projects in the manner of a hook over the
side edge (10, 11) and comes to rest against the bar (12, 13) when the expander tongues
(7, 8; 7', 8') are advanced.
4. Drive rod-actuated locking device according to claim 1, characterised in that each expender tongue (7, 8; 7', 8') has a driver (20, 21), for example a riveted-on
peg, which engages in a guide slot (18, 19) of a plate arranged parallel to the expander
tongues, for example in the housing cover of the lock plate and in that the guide slots (18, 19) run in the sliding out direction of the expander tongues
(7, 8; 7', 8') and are angled to diverge outwardly by 45°, for example, in their respective
end regions.
1. Fermeture actionnée par barres mobile pour fenêtres, portes et similaires, comprenant
une coulisse (4) pouvant être déplacée par la barre mobile (3) de façon longitudinale
dans un boîtier de verrou (1) et comportant une fente disposée de façon oblique à
la direction de déplacement, et un tenon (6) s'enclenchant dans la fente (5) de la
coulisse (4) pour faire sortir ou rentrer un dispositif de verrouillage de/dans une
gâche (9) du côté du chambranle, dans laquelle, en tant que dispositif de verrouillage,
deux languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8') peuvent être déplacées à l'intérieur
et à l'extérieur du boîtier de verrou (1) en même temps à la manière d'un verrou,
et dans laquelle les languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8') sont réalisées en forme
de crochet sur le côté frontal pour passer derrière des contre-dépouilles sur la gâche
(9),
caractérisée en ce que les deux languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8') sont articulées au tenon (6) et
en ce que des guidages s'appliquent aux deux languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8') pour le
mouvement d'écartement à l'issue du mouvement de sortie.
2. Fermeture actionnée par barres mobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que pour le mouvement d'écartement, des surfaces de commande orientées de façon oblique
à la direction de sortie sont prévues sur les languettes d'écartement (7, 8 ; 7',
8') et des boulons (12, 13) sont prévus dans le boîtier de verrou (1) ou des surfaces
de commande sont prévues sur le boîtier de verrou (1) et des boulons sont prévus sur
les languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8'), les boulons étant adjacents aux surfaces
de commande et écartant les languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8') à l'issue du mouvement
de sortie.
3. Fermeture actionnée par barres mobile selon la revendication 2, caractérisée en ce que chacune des deux languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8') présente un bord latéral
extérieur (10, 11) dans la direction de déplacement, dans laquelle la distance entre
les bords latéraux (10, 11) correspond à la largeur intérieure entre les boulons (12,
13), et en ce que les bords latéraux (10, 11) passent respectivement à une encoche en forme de sac,
située de façon oblique (14, 15) dans la zone d'extrémité de sortie des bords latéraux
(10, 11), dans laquelle chaque encoche (14, 15) dispose d'une surface d'entrée (16,
17) qui dépasse en forme de crochet du bord latéral (10, 11) et vient en butée contre
le boulon (12, 13) lorsque les languettes d'écartement (7, 8 ; 7', 8') sont avancées.
4. Fermeture actionnée par barres mobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque languette d'écartement (7, 8 ; 7', 8') présente un entraîneur (20, 21), par
exemple une broche rivetée, qui s'enclenche dans une fente de guidage (18, 19) d'une
plaque disposée en parallèle aux languettes d'écartement, par exemple dans le plafond
du boîtier ou la plaque de serrure, et en ce que les fentes de guidage (18, 19) s'étendent dans la direction de sortie des languettes
d'écartement (7, 8 ; 7', 8') et sont coudées dans leurs zones d'extrémité respectives
en déviant vers l'extérieur par exemple de 45°.

