| (19) |
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(11) |
EP 1 244 525 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.08.2003 Patentblatt 2003/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.12.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B05D 3/06 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0013/085 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0104/5863 (28.06.2001 Gazette 2001/26) |
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| (54) |
ANLAGE ZUR BESTRAHLUNG EINES WERKSTÜCKES MIT ULTRAVIOLETTER STRAHLUNG
DEVICE FOR IRRADIATING A WORK PIECE WITH ULTRAVIOLET RADIATION
DISPOSITIF POUR L'IRRADIATION D'UNE PIECE AUX ULTRAVIOLETS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
22.12.1999 DE 19961991
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2002 Patentblatt 2002/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Erwin Behr Automotive GmbH |
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73240 Wendlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERG, Matthias
71711 Steinheim /Murr (DE)
- KUPFERER, Ralf
70569 Stuttgart (DE)
- EHRATH, Martin
73033 Göppingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Karrais, Martin |
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Hoeger, Stellrecht & Partner
Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 501 551 DE-U- 29 813 977 US-A- 5 534 679
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DE-A- 19 606 683 US-A- 2 299 052
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Bestrahlung eines Werkstückes mit ultravioletter
Strahlung mit mindestens einer UV-Strahlungsquelle und zumindest einer Transportvorrichtung,
wobei das Werkstück von einer Beschickungsstelle der Anlage mittels der Transportvorrichtung
einer Bestrahlungszone zuführbar und von dieser zu einer Entnahmestelle der Anlage
transportierbar ist, wobei die Anlage eine gemeinsame Beschickungs- und Entnahmestelle
aufweist und das Werkstück zwischen der gemeinsamen Beschickungs- und Entnahmestelle
und der Bestrahlungszone hin- und herbewegbar ist.
[0002] Anlagen zur Bestrahlung eines Werkstückes mit ultravioletter Strahlung kommen beispielsweise
bei der Herstellung von Innenausbauteilen für Kraftfahrzeuge zum Einsatz. Diese werden
üblicherweise mit einer meist durchsichtigen Lack- oder Harzschicht versehen, um eine
glänzende und strapazierfähige Oberfläche zu erzeugen. Die Lackschicht kann hierbei
dadurch aufgebracht werden, daß das zu beschichtende Innenausbauteil, beispielsweise
ein Holzformteil, insbesondere ein Furnierteil, an einer Wandung eines Formteiles
derart positioniert wird, daß zwischen der Wandung und der zu beschichtenden Oberfläche
des Innenausbauteiles ein Spaltraum ausgebildet wird, der anschließend mit flüssigem,
bei Beaufschlagung mit ultravioletter Strahlung aushärtendem Oberflächenbeschichtungsmaterial
befüllt werden kann. Die Aushärtung erfolgt dann dergestalt, daß das Innenausbauteil
in eine Anlage zur Bestrahlung mit ultravioletter Strahlung eingebracht wird. Das
Werkstück in Form des Innenausbauteiles wird dann mittels einer Transportvorrichtung
einer Bestrahlungszone, d. h. dem Strahlungsfeld einer UV-Strahlungsquelle, zugeführt,
wo es mit der ultravioletten Strahlung bestrahlt wird. Anschließend wird das Werkstück
zu einer Entnahmestelle der Bestrahlungsanlage transportiert, wo es der Anlage entnommen
werden kann.
[0003] Als Transportvorrichtung kommt für die Beschichtungsanlage üblicherweise ein Endlos-Transportband
zum Einsatz, das einen geradlinigen Transport des Werkstückes an einer oder mehreren
UV-Strahlungsquellen vorbei ermöglicht. Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil,
daß eine Vielzahl von zu bestrahlender Werkstücke hintereinander auf dem Transportband
angeordnet und an den Strahlungsquellen vorbei geführt werden können, so daß sich
eine Massenproduktion verwirklichen läßt.
[0004] Nachteilig an einer derartigen Konstruktion ist allerdings, daß zur Bedienung einer
derartigen Anlage meist mehrere Personen erforderlich sind.
[0005] Aus der EP-A-0 501 551 ist eine Anlage zur sukzessiven Bearbeitung von Werkstücken
bekannt, bei der auf einem Drehtisch vier Träger zur Aufnahme jeweils eines Werkstückes
angeordnet sind. Der Drehtisch kann in Rotation versetzt werden, wobei die Träger
mit den daran festgelegten Werkstücken ausgehend von einer Beschickungsund Entnahmestelle
nacheinander drei verschiedenen Arbeitsstationen zugeführt werden können, um anschließend
an die Beschickungs- und Entnahmestelle zurückzukehren. Eine der Arbeitsstationen
ist als UV-Bestrahlungszone ausgebildet. Das Bestrahlen eines Werkstückes mittels
einer derartigen Anlage hat sich als zeitaufwendig herausgestellt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anlage der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, daß sie eine vereinfachte Bedienung ermöglicht, wobei innerhalb
kürzerer Zeit eine Uv-Bestrahlung eines Werkstückes durchgeführt werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Anlage der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Anlage mindestens zwei Träger jeweils zur Aufnahme eines Werkstückes
umfaßt, die an der Transportvorrichtung positionierbar sind und die alternierend zwischen
der Beschickungs- und Entnahmestelle und der Bestrahlungszone hin- und herbewegbar
sind.
[0008] Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil, daß das Werkstück von derselben Seite
der Anlage aus der Bestrahlungszone zuführbar und nach erfolgter Bestrahlung der Anlage
entnehmbar ist. Die Beschickung und das Entnehmen des Werkstückes kann somit von derselben
Bedienungsperson durchgeführt werden. Dies hat zusätzlich den Vorteil, daß die Person,
die das noch unbestrahlte Werkstück der Anlage zuführt, das Ergebnis der Bestrahlung
selbst kontrollieren kann und gegebenenfalls die Bestrahlungsparameter der Anlage
für nachfolgende Werkstücke bei unbefriedigendem Bestrahlungsergebnis verändern kann.
Die Bedienungsperson kann somit nicht nur zur Beschickung der Anlage und zur Entnahme
der Werkstücke herangezogen werden, sondern zusätzlich auch zur Prüfung des Arbeitsergebnisses
und zur Einstellung der Beschichtungsanlage.
[0009] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung hat außerdem den Vorteil, daß die Anlage sehr
kompakt als Einzelarbeitsplatz ausgebildet werden kann. Bei einer Massenproduktion
können mehrere derartige Einzelarbeitsplätze zum Einsatz kommen, so daß selbst bei
einem Ausfall eines Arbeitsplatzes nicht die gesamte Produktion zum Stillstand kommt,
sondern an anderen Arbeitsplätzen ohne Unterbrechung weitere Werkstücke bestrahlt
werden können.
[0010] Die gemäß der Erfindung zum Einsatz kommenden Träger ermöglichen es, das Werkstück
in einer definierten Position auszurichten und der Bestrahlungszone zuzuführen. So
kann beispielsweise vorgesehen sein, daß sich das Werkstück am Träger festspannen
läßt.
[0011] Um innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Werkstücke bestrahlen zu können,
ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Anlage mindestens zwei Träger umfaßt, die
alternierend zwischen der Beschickungs- und Entnahmestelle und der Bestrahlungszone
hin- und herbewegbar sind. Dies ermöglicht es, ein erstes Werkstück an einem ersten
Träger anzuordnen und dann der Bestrahlungszone zuzuführen. Während der Bestrahlung
dieses ersten Werkstückes kann ein zweites Werkstück am zweiten Träger positioniert
und anschließend ebenfalls der Bestrahlungszone zugeführt werden. Anschließend kann
dann das erste Werkstück der Bestrahlungszone entnommen und durch ein weiteres Werkstück
ersetzt werden.
[0012] Besonders günstig ist es, wenn die Träger mit der Transportvorrichtung lösbar verbindbar
sind. So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß die Träger mit der Transportvorrichtung
verschraubt oder verspannt werden können.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Transportvorrichtung
zumindest einen verschiebbar gehaltenen Transportwagen umfaßt. Der Transportwagen
kann beispielsweise nach Art einer Schublade ausgestaltet sein, die in einer Führung
verschieblich gehalten ist. Hierbei ist es von Vorteil, wenn der Transportwagen zwischen
der Beschickungs- und Entnahmestelle einerseits und der Bestrahlungszone andererseits
verschiebbar ist.
[0014] Besonders günstig ist es, wenn am Transportwagen mehrere Träger gehalten sind. Dies
ermöglicht es, mehrere Träger gleichzeitig mit dem Transportwagen in eine Beschickungs-
und Entnahmeposition zu verschieben, so daß an den Trägern jeweils ein Werkstück angeordnet
werden kann. Anschließend wird der Transportwagen in die Bestrahlungszone verschoben,
in der sämtliche am Transportwagen angeordneten Träger mit den daran befestigten Werkstücken
der ultravioletten Strahlung ausgesetzt werden. Nach erfolgter Bestrahlung kann dann
der Transportwagen zur Entnahme der bestrahlten Werkstücke wieder in seine ursprüngliche
Position verschoben werden.
[0015] Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, daß die Transportvorrichtung ein
drehbar gehaltenes Drehgestell, beispielsweise einen Drehtisch, umfaßt. Zu bestrahlende
Werkstücke können auf dem Drehgestell positioniert und anschließend durch Verdrehen
des Drehgestells zunächst in die Bestrahlungszone und nach erfolgter Bestrahlung in
die ursprüngliche Stellung zurück transportiert werden.
[0016] Hierbei ist es von Vorteil, wenn am Drehgestell mehrere Träger gehalten sind, die
vorzugsweise durch Drehung des Drehgestells nacheinander dem Strahlungsfeld mehrerer
UV-Strahlungsquellen zuführbar sind. Dies ermöglicht eine fortlaufende Beschickung
und Entnahme der Beschichtungsanlage. So können beispielsweise drei UV-Strahlungsquellen
auf einem gemeinsamen Umkreis angeordnet sein, wobei zwei Strahlungsquellen einander
diametral eingesetzt angeordnet sind und die dritte Strahlungsquelle in einem Winkelabstand
von 90° zwischen den beiden anderen Strahlungsquellen positioniert ist. Die gemeinsame
Beschickungs- und Entnahmestelle der Anlage kann dann der dritten Strahlungsquelle
diametral entgegengesetzt angeordnet sein. Dies ermöglicht es, durch Drehung des Drehgestells
um jeweils 90° ein Werkstück sukzessive den einzelnen Strahlungsquellen und anschließend
wieder an seine ursprüngliche Position zurück zu transportieren.
[0017] Zum Schutz der Umgebung vor ultravioletter Strahlung ist es von Vorteil, wenn die
Anlage eine Abdeckung umfaßt. Hierbei kann vorteilhafter Weise vorgesehen sein, daß
die Abdeckung eine Öffnung aufweist, über die das Werkstück der Bestrahlungszone zuführbar
und der Anlage entnehmbar ist. Die Öffnung kann beispielsweise seitlich an der Anlage
vorgesehen sein, so daß die Anlage von dieser einen Seite aus vollständig bedienbar
ist.
[0018] Eine besonders einfache Bedienbarkeit der Beschichtungsanlage kann dadurch erzielt
werden, daß die Werkstücke außerhalb der Abdeckung am Träger fixierbar und nach erfolgter
Bestrahlung dem Träger entnehmbar sind und mit dem Träger durch die Öffnung hindurch
bewegbar sind. Dies ermöglicht es dem Bedienungspersonal, die Werkstücke optimal am
Träger zu befestigen, ohne daß sie hierbei durch die Abdeckung der Anlage behindert
werden.
[0019] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anlage ist vorgesehen,
daß die Abdekkung das Drehgestell überdeckt und die Träger verschieblich am Drehgestell
gehalten und durch die Öffnung hindurch verschiebbar sind. Zur Beschickung der Anlage
muß dann jeweils nur das Drehgestell derart positioniert werden, daß ein Träger mit
der Öffnung der Abdeckung fluchtet und somit durch sie hindurch verschoben werden
kann.
[0020] Wie eingangs erläutert, kann eine derartige Bestrahlungsanlage insbesondere zur Herstellung
eines Innenausbauteiles für Kraftfahrzeuge zum Einsatz kommen. Hierbei ist es von
Vorteil, wenn der mindestens eine Träger zur Beschichtung des Werkstückes und zur
Aushärtung des Beschichtungsmaterial mittels UV-Strahlung ein Formteil umfaßt mit
einer Wandung, an der das Werkstück, also beispielsweise das Innenausbauteil, im Bereich
einer zu beschichtenden Oberfläche unter Ausbildung eines Spaltraumes positionierbar
ist, wobei der Spaltraum anschließend mit flüssigem, mittels UV-Strahlung aushärtbarem
Oberflächenbeschichtungsmaterial befüllbar ist. Dies ermöglicht eine besonders kostengünstige
Herstellung beispielsweise eines Innenausbauteiles, indem der Träger nicht nur der
Fixierung des Werkstückes an der Transportvorrichtung dient, sondern zusätzlich der
Bearbeitung des Werkstückes, beispielsweise dessen Beschichtung.
[0021] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Draufsicht einer ersten Ausführungsform einer Bestrahlungsanlage;
- Figur 2:
- eine Seitenansicht der in Figur 1 dargestellten Bestrahlungsanlage;
- Figur 3:
- eine schematische Draufsicht einer zweiten Ausführungsform einer Bestrahlungsanlage;
- Figur 4:
- eine Seitenansicht der in Figur 3 dargestellten Bestrahlungsanlage;
- Figur 5:
- eine schematische Draufsicht einer dritten Ausführungsform einer Bestrahlungsanlage
und
- Figur 6:
- eine Seitenansicht der in Figur 5 dargestellten Bestrahlungsanlage.
[0022] In Figur 1 ist eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegte Anlage zur Bestrahlung
eines Werkstückes, insbesondere eines Innenausbauteiles für Kraftfahrzeuge, mit ultravioletter
Strahlung dargestellt. Die Anlage 10 umfaßt ein Maschinengestell 12 mit einer Arbeitsplatte
14 und mit Stützbeinen 16. Auf der Arbeitsplatte 14 sind zwei schubladenartig ausgestaltete
Transportwagen 18, 20 verschieblich gehalten, auf deren den Stützbeinen 16 abgewandter
Oberseite jeweils zwei Werkstückträger 22, 24 angeordnet sind.
[0023] Die beiden Transportwagen 18, 20 werden von einer Abdeckung 26 überfangen, die mit
Ausnahme einer einzigen Zugangsöffnung 28 die Transportwagen und Werkstückträger vollständig
überdeckt.
[0024] Unterhalb der Arbeitsplatte 14 sind parallel zueinander ausgerichtet zwei Bestrahlungslampen
30, 32 gehalten, die auf ihrer der Arbeitsplatte 14 abgewandten Unterseite jeweils
von einem Reflektor 34 umgeben sind, so daß sie jeweils in Richtung auf die Arbeitsplatte
14 nach oben gerichtet ultraviolette Strahlung abgeben. Sowohl die Arbeitsplatte 14
als auch die Transportwagen 18 und 20 wiesen in Höhe der Bestrahlungslampen 30, 32
jeweils einen Durchbruch auf, so daß die ultraviolette Strahlung ungehindert von unten
auf die Werkstückträger 22, 24 auftreffen kann, sofern die Tranportwagen 18 und 20
ihre in Figur 1 gestrichelt dargestellte eingeschobene Position eingenommen haben.
Die Bestrahlungslampen 30 und 32 definieren somit mit ihren Strahlungsfeldern eine
gemeinsame Bestrahlungszone, der die Werkstückträger 22 und 24 durch Verschieben der
Transportwagen 18 und 20 zugeführt werden können. Zur Beschickung der Anlage 10 mit
Werkstücken können die Transportwagen 18 und 20 aus der Abdeckung 26 durch die Zugangsöffnung
28 hindurch nach außen gezogen werden. Dies ist in Figur 1 strichpunktiert angedeutet.
Die Transportwagen 18, 20 können hierbei soweit herausgezogen werden, daß gleichzeitig
beide Werkstückträger 22 und 24 für einen Bearbeiter zugänglich sind, so daß er jeweils
ein zu bestrahlendes Werkstück an den Werkstückträgern 22 und 24 befestigen kann.
Anschließend lassen sich die Transportwagen 18 und 20 durch die Zugangsöffnung 28
hindurch soweit in die Abdeckung 26 einschieben, daß die Werkstückträger 22 und 24
das jeweilige Strahlungsfeld der Bestrahlungslampen 30, 32 erreichen. Nach erfolgter
Bestrahlung werden dann die Transportwagen 18 und 20 herausgezogen, so daß die bestrahlten
Werkstücke den Werkstückträgern 22, 24 entnommen werden können.
[0025] Die Beschickung der beiden Transportwagen 18 und 20 kann alternierend vorgenommen
werden, so daß während der Bestrahlung der auf einem Transportwagen angeordneten Werkstücke
der andere Transportwagen mit Werkstükken bestückt bzw. entladen werden kann.
[0026] In den Figuren 3 und 4 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anlage
zur Bestrahlung von Werkstücken mit ultravioletter Strahlung dargestellt. Diese ist
ebenso wie die in den Figuren 5 und 6 skizzierte dritte Ausführungsform ähnlich ausgestaltet
wie die Anlage gemäß der Figuren 1 und 2. Für identische oder funktionsgleiche Bauteile
werden deshalb diesselben Bezugszeichen verwendet wie in den Figuren 1 und 2.
[0027] Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Beschichtungsanlage 40 unterscheidet sich
von der voranstehend erläuterten Anlage 10 im wesentlichen dadurch, daß zwei Transportwagen
42 und 44 vorgesehen sind, die in Verschieberichtung 46 hintereinander auf einem um
eine vertikale Drechachse 48 drehbar an der Arbeitsplatte 14 gehaltenen Drehtisch
50 angeordnet sind. Auf jedem Transportwagen 43, 44 sind jeweils zwei senkrecht zueinander
ausgerichtete Werkstückträger 52, 54 angeordnet. Durch Verdrehen des Drehtisches 50
kann jeweils einer der Transportwagen 42, 44 fluchtend zur Zugangsöffnung 28 der Abdeckung
26 angeordnet werden, so daß der jeweilige Transportwagen 42 bzw. 44 anschließend
nach außen gezogen werden kann, um einen Zugang zu den jeweiligen Werkstückträgern
51 und 54 zu schaffen. In dieser Position kann an den Werkstückträgern 52 und 54 jeweils
ein zu bestrahlendes Werkstück befestigt werden. Anschließend kann der jeweilige Transportwagen
42 bzw. 44 durch die Zugangsöffnung 22 hindurch ins Innere der Abdeckung 26 verschoben
und anschlieBend kann der Drehtisch 50 um 180° verdreht werden. In dieser inneren
Stellung der Transportwagen 42 bzw. 44 sind die Werkstückträger 52 und 54 jeweils
zu einer an der Unterseite der Arbeitsplatte 14 positionierten Strahlungslampe 30,
32 ausgerichtet, wobei wiederum sowohl an den Transportwagen 42, 44 als auch an der
Arbeitsplatte 14 und zusätzlich auch am Drehtisch 50 ein Durchbruch vorgesehen ist,
so daß die von den Bestrahlungslampen 30, 32 nach oben austretende ultraviolette Strahlung
ungehindert auf die Werkstückträger 52, 54 und die daran gehaltenen Werkstücke auftreffen
kann.
[0028] Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Anlage 40 ermöglicht jeweils die gleichzeitige
Bestückung mit zwei zu bestrahlenden Werkstücken, während zwei weitere Werkstücke
zur gleichen Zeit mit ultravioletter Strahlung bestrahlt werden können.
[0029] Eine weitere Anlage zur Bestrahlung von Werkstücken mit ultravioletter Strahlung
ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt. Bei dieser in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen
60 belegten Anlage kommt ebenfalls ein Drehtisch 50 zum Einsatz. Im Unterschied zur
voranstehend erläuterten Anlage sind auf dem Drehtisch 60 insgesamt 4 Transportwagen
61 bis 64 jeweils um 90° versetzt zueinander verschieblich gehalten. Die Transportwagen
61 bis 64 tragen jeweils einen Werkstückträger 65, 66, 67 bzw. 68 und können jeweils
durch die Zugangsöffnung 28 der Abdeckung 26 hindurch soweit aus der Abdeckung 26
herausgezogen werden, daß der jeweilige Werkstückträger zur Befestigung eines Werkstückes
für eine Bedienungsperson zugänglich ist.
[0030] Unterhalb der Arbeitsplatte 14 sind bei der Anlage 60 insgesamt drei Bestrahlungslampen
71, 72, 73 vorgesehen, wobei die Bestrahlungslampen 71 und 73 einander diametral entgegengesetzt
angeordnet sind, während die Bestrahlungslampe 72 diametral der Zugangsöffnung 28
entgegengesetzt zwischen den Bestrahlungslampen 71 und 73 jeweils in einem Winkelabstand
von 90° zu diesen positioniert ist. Wiederum weisen die Arbeitsplatte 14, der Drehtisch
50 sowie die Transportwagen 61 bis 64 jeweils einen Durchbruch auf, so daß die von
den Bestrahlungslampen 71, 72 und 73 abgegebene ultraviolette Strahlung ungehindert
auf die jeweiligen Werkstückträger auftreffen kann.
[0031] Die in den Figuren 5 und 6 dargestellte Anlage ermöglicht es, während der Befestigung
eines zu bestrahlenden Werkstückes an einem der Werkstückträger 65 bis 68, gleichzeitig
drei an den restlichen Werkstückträgern befestigte Werkstücke mit ultravioletter Strahlung
zu bestrahlen.
[0032] Bei allen drei voranstehend erläuterten Bestrahlungsanlagen 10, 40 und 60 können
die Werkstückträger als Formteil zur Beschichtung eines Innenausbauteiles für Kraftfahrzeuge
ausgestaltet sein. Zu diesem Zweck können die Werkstückträger jeweils eine Wandung
aufweisen, an der das zu beschichtende Innenausbauteil im Bereich seiner zu beschichtenden
Oberfläche unter Ausbildung eines Spaltraumes positionierbar ist. In den Spaltraum
läßt sich bei aus der Abdeckung 26 herausgezogenem Transportwagen ein flüssiges Oberflächenbeschichtungsmaterial
in den Spaltraum einfüllen, wobei letzteres beispielsweise aus einem Polyestermaterial
bestehen kann, dem zusätzlich UV-strahlungsempfindliche Sensibilisatoren beigefügt
sind, so daß das Polyestermaterial aushärtet, wenn die Sensibilisatoren mit ultravioletter
Strahlung beaufschlagt werden. Zur Befestigung der Innenausbauteile an dem jeweiligen
Formteil kann zusätzlich eine Spanneinrichtung vorgesehen sein, so daß die Innenausbauteile
mit dem Formteil verspannt werden können und das flüssige Oberflächenbeschichtungsmaterial
unter einem Überdruck von beispielsweise 0,3 bis etwa 3,5, vorzugsweise 0,5 bis 0,2
bar eingefüllt werden kann.
[0033] Aus dem Voranstehenden wird deutlich, daß die erfindungsgemäße Anlage sich jeweils
als Einzelarbeitsplatz ausgestalten läßt, wobei die Bedienungsperson, die die Bestrahlungsanlage
mit Werkstücken beschickt, die bestrahlten Werkstücke anschließend auch der Anlage
entnehmen kann und somit das Bestrahlungsergebnis beurteilen kann. Gegebenenfalls
kann diese Bedienungsperson eine Veränderung der Bestrahlungsparameter, also beispielsweise
der Bestrahlungsdauer oder der Intensität der ultravioletten Strahlung, vornehmen.
1. Anlage zur Bestrahlung eines Werkstückes mit ultravioletter Strahlung mit mindestens
einer UV-Strahlungsquelle (30, 32; 71, 72, 73, 74) und zumindest einer Transportvorrichtung
(18, 20; 42, 44; 61, 62, 63, 64), wobei das Werkstück von einer Beschickungsstelle
der Anlage (10; 40; 60) mittels der Transportvorrichtung einer Bestrahlungszone zuführbar
und von dieser zu einer Entnahmestelle der Anlage (10; 40; 60) transportierbar ist,
wobei die Anlage (10; 40; 60) eine gemeinsame Beschickungsund Entnahmestelle aufweist
und das Werkstück zwischen der gemeinsamen Beschickungs- und Entnahmestelle und der
Bestrahlungszone hin- und herbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage (10; 40; 60) mindestens zwei Träger (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67, 68) jeweils
zur Aufnahme eines Werkstückes umfaßt, die an der Transportvorrichtung (18, 20; 42,
44; 61, 62, 63, 64) positionierbar sind und die alternierend zwischen der Beschikkungs-
und Entnahmestelle und der Bestrahlungszone hin- und herbewegbar sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67, 68) mit der Transportvorrichtung (18, 20;
42, 44; 61, 62, 63, 64) lösbar verbindbar sind.
3. Anlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung zumindest einen verschiebbar gehaltenen Transportwagen (18,
20; 42, 44; 61, 62, 63, 64) umfaßt.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportwagen (18, 20) zwischen der Beschikkungs- und Entnahmestelle und der
Bestrahlungszone verschiebbar ist.
5. Anlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Transportwagen (18, 20; 42, 44) mehrere Träger (22, 24; 52, 54) gehalten sind.
6. Anlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung ein drehbar gehaltenes Drehgestell (50) umfaßt.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Drehgestell (50) mehrere Träger (65, 66, 67, 68) gehalten sind, die nacheinander
den Strahlungsfeldern mehrerer UV-Strahlungsquellen (71, 72, 73, 74) zuführbar sind.
8. Anlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage (10; 40; 60) eine Abdeckung (26) umfaßt zum Schutz der Umgebung vor ultravioletter
Strahlung, wobei die Abdeckung (26) eine Öffnung (28) aufweist, über die das Werkstück
der Bestrahlungszone zuführbar und der Anlage (10; 40; 60) entnehmbar ist.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück außerhalb der Abdeckung (26) am Träger (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67,
68) fixierbar und diesem entnehmbar und mit dem Träger (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67,
68) durch die Öffnung (28) hindurch bewegbar ist.
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (26) das Drehgestell (50) überdeckt und daß die Träger (52, 54; 65,
66, 67, 68) verschieblich am Drehgestell (50) gehalten und durch die Öffnung (28)
hindurch verschiebbar sind.
11. Anlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens zwei Träger (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67, 68) zur Beschichtung eines
Werkstückes, insbesondere eines Innenausbauteiles für Kraftfahrzeuge, und zur Aushärtung
des Beschichtungsmaterials mittels ultravioletter Strahlung ein Formteil umfassen
mit einer Wandung, an der das Werkstück im Bereich seiner zu beschichtenden Oberfläche
unter Ausbildung eines Spaltraumes positionierbar ist, wobei der Spaltraum anschließend
mit flüssigem, mittels ultravioletter Strahlung aushärtbarem Oberflächenbeschichtungsmaterial
befüllbar ist.
1. A unit for the irradiation of a workpiece with ultraviolet radiation having at least
one UV radiation source (30, 32; 71, 72, 73, 74) and at least one transport device
(18, 20; 42, 44; 61, 62, 63, 64), wherein the workpiece can be supplied from a loading
site of the unit (10; 40; 60) to an irradiation zone by means of the transport device
and can be transported therefrom to a withdrawal site of the unit (10; 40; 60), wherein
the unit (10; 40; 60) comprises a common loading and withdrawal site and the workpiece
can be moved to and fro between the common loading and withdrawal site and the irradiation
zone,
characterised in that the unit (10; 40; 60) comprises at least two carriers (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67,
68) in each case to house a workpiece, which carriers can be positioned on the transport
device (18, 20; 42, 44; 61, 62, 63, 64) and which can be moved alternatively to and
fro between the loading and withdrawal site and the irradiation zone.
2. A unit according to Claim 1,
characterised in that the carriers (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67, 68) can be detachably connected with the
transport device (18, 20; 42, 44; 61, 62, 63, 64).
3. A unit according to one of the preceding Claims,
characterised in that the transport device comprises at least one displaceably retained transport carriage
(18, 20; 42, 44; 61, 62, 64, 64).
4. A unit according to Claim 3,
characterised in that the transport carriage (18, 20) is displaceable between the loading and withdrawal
site and the irradiation zone.
5. A unit according to Claim 3 or 4,
characterised in that several carriers (22, 24; 52, 54) are retained on the transport carriage (18, 20;
42, 44).
6. A unit according to one of the preceding Claims,
characterised in that the transport device comprises a rotatably mounted rotary table (50).
7. A unit according to Claim 6,
characterised in that several carriers (65, 66, 67, 68), which can be supplied in succession to the radiation
fields of several UV radiation sources (71, 72, 73, 74), are retained on the rotary
table (50).
8. A unit according to one of the preceding Claims,
characterised in that the unit (10; 40; 60) comprises a cover (26) to protect the surroundings from ultraviolet
radiation, with the cover (26) having an aperture (28) via which the workpiece can
be supplied to the irradiation zone and can be removed from the unit (10; 40; 60).
9. A unit according to Claim 8,
characterised in that the workpiece can be fixed to the carrier (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67, 68) outside
the cover (26) and can be removed from said carrier and can be moved with the carrier
(22, 24; 52, 54; 65, 66, 67, 68) through the aperture (28).
10. A unit according to Claim 9,
characterised in that the cover (26) covers the rotary table (50)
and in that the carriers (52, 54; 65, 66, 67, 68) are displaceably retained on the rotary table
(50) and can be moved through the aperture (28).
11. A unit according to one of the preceding Claims,
characterised in that for coating a workpiece, in particular an internal fitting for motor vehicles, and
for hardening the coating material by means of ultraviolet radiation, the at least
two carriers (22, 24; 52, 54; 65, 66, 67, 68) comprise a shaped part having a wall
on which the workpiece can be positioned in the region of its surface to be coated
with the formation of a clearance, wherein the clearance can then be filled with liquid
surface coating material which can be hardened by means of ultraviolet radiation.
1. Installation destinée à irradier une pièce à travailler, avec un rayonnement ultraviolet,
ladite installation comportant au moins une source de rayonnement UV (30, 32 ; 71,
72, 73, 74) et au moins un dispositif de transport (18, 20 ; 42, 44 ; 61, 62, 63,
64), la pièce pouvant être amenée depuis un emplacement de chargement de l'installation
(10 ; 40, 60) à une zone d'irradiation au moyen du dispositif de transport, et pouvant
être transportée de cette zone à un emplacement de déchargement de l'installation
(10 ; 40 ; 60), l'installation (10 ; 40 ; 60) comportant un emplacement de chargement
et de déchargement commun, et la pièce pouvant être déplacée alternativement entre
l'emplacement de chargement et de déchargement commun et la zone d'irradiation, caractérisée en ce que l'installation (10 ; 40 ; 60) comporte au moins deux supports (22, 24 ; 52, 54 ;
65, 66, 67, 68) destinés tous deux à recevoir une pièce à travailler, lesquels supports
peuvent être positionnés au niveau du dispositif de transport (18, 20 ; 42 ; 44 ;
61, 62, 63, 64), et peuvent être déplacés alternativement entre l'emplacement de chargement
et de déchargement et la zone d'irradiation.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que les supports (22, 24 ; 52, 54 ; 65, 66, 67, 68) peuvent être reliés de façon amovible
au dispositif de transport (18, 20 ; 42, 44 ; 61, 62, 63, 64).
3. Installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de transport comporte au moins un chariot de transport (18, 20; 42,
44 ; 61, 62, 63, 64) qui est supporté de façon déplaçable.
4. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce que le chariot de transport (18, 20) peut être déplacé entre l'emplacement de déchargement
et de déchargement et la zone d'irradiation.
5. Installation selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que plusieurs supports (22, 24 ; 52, 54) sont maintenus sur le chariot de transport (18,
20 ; 42, 44).
6. Installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de transport comporte un bâti rotatif (50) supporté de manière à pouvoir
tourner.
7. Installation selon la revendication 6, caractérisée en ce que plusieurs supports (65, 66, 67, 68), qui peuvent être amenés les uns après les autres
à des zones d'irradiation de plusieurs sources de rayonnement UV (71, 72, 73, 74),
sont maintenus sur le bâti rotatif (50).
8. Installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation (10 ; 40; 60) comporte un capot (26) destiné à protéger l'environnement
contre le rayonnement ultraviolet, le capot (26) comportant une ouverture (28) permettant
d'amener la pièce à travailler à la zone d'irradiation et de la décharger de l'installation
(10 ; 40 ; 60).
9. Installation selon la revendication 8, caractérisée en ce que la pièce à travailler peut être fixée à l'extérieur du capot (26) sur le support
(22, 24 ; 52, 54 ; 65, 66, 67, 68), et être retirée de celui-ci, et est mobile avec
le support (22, 24 ; 52, 54 ; 65, 66, 67, 68) au travers de l'ouverture (28).
10. Installation selon la revendication 9, caractérisée en ce que le capot (26) recouvre le bâti rotatif (50), et en ce que les supports (52, 54 ; 65, 66, 67, 68) sont supportés de façon déplaçable sur le
bâti rotatif (50) et sont déplaçables au travers de l'ouverture (28).
11. Installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que lesdits au moins deux supports (22, 24 ; 52, 54 ; 65, 66, 67, 68) comportent, en
vue de revêtir une pièce à travailler en particulier une garniture intérieure pour
véhicules automobiles, et en vue de durcir le matériau de revêtement au moyen d'un
rayonnement ultraviolet, un élément moulé présentant une paroi sur laquelle la pièce
peut être positionnée au niveau de sa surface à revêtir en ménageant un interstice,
l'interstice pouvant être rempli par la suite avec une matière de revêtement de surface
liquide et durcissable au moyen d'un rayonnement ultraviolet.