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EP 1 245 033 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
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Anmeldetag: 05.01.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 3/12 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH0000/008 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0105/0486 (12.07.2001 Gazette 2001/28) |
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| (54) |
TÜRÖFFNERSCHALTER
DOOR OPENING CIRCUIT
COMMUTATEUR POUR OUVRE-PORTE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2002 Patentblatt 2002/40 |
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Patentinhaber: EAO AG |
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4601 Olten (CH) |
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Erfinder: |
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- ROZA, Ivan
CH-4600 Olten (CH)
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| (74) |
Vertreter: Liebetanz, Michael, Dipl.-Phys. et al |
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Isler & Pedrazzini AG,
Patentanwälte,
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Türöffnerschalter mit einem rohrförmigen
Gehäuse und einer im Gehäuse axial beweglichen Taste zur Betätigung eines mit dem
Gehäuse verbundenen Schaltorgans, wobei die Taste durch eine Rückstellkraft in ihrer
Ruhelage gehalten und gegen die Wirkung dieser Rückstellkraft eindrückbar ist, mit
einem im Verschiebeweg der Taste quer orientierten und von der Taste um ein Schwenklager
schwenkbaren Hebel, der mit einer vom Schwenklager beabstandeten Stelle auf das Schaltorgan
einwirkt, wobei die Taste zwischen dem Schwenklager und der erwähnten Stelle den Hebel
berührt.
[0002] Türöffnerschalter erfordern eine grossflächige Druckhaube mit kleinem Schaltweg und
eine flache Bauweise. Um dies zu erreichen, sind bekannte Schalter mit elektronischen
Schaltelementen ausgerüstet, die aber gegen Spannungsspitzen empfindlich sind. Solche
Spannungsspitzen sind indessen in den Netzen öffentlicher Verkehrsmittel wie Bahnen,
Strassenbahnen, etc. häufig und können zu Schäden an den Schaltern bzw. zu Störungen
bei Türbetätigung führen.
[0003] Um diesem Missstand abzuhelfen, schlägt die EP 0 749 136 der Anmelderin einen Türöffnerschalter
vor, der die Vorteile eines elektronischen Schalters mit einem kleinen Schaltweg mit
den Vorteilen eines mechanischen Schalters, insbesondere dessen Robustheit verbindet.
Dieser Türöffnerschalter arbeitet zufriedenstellend.
[0004] Die oben genannten bekannten Türöffnerschalter verfügen zumeist über einen Kragen,
dessen Vorder- oder Rückseite eine Anschlagfläche bilden, die in Anlage mit einer
Seitenfläche eines Strassenbahnwagens o.ä. montiert sind. Nach dem Stand der Technik
sind derzeit zur Bedienung einer Tür zwei Türöffnerschalter, einer innen und einer
aussen, erforderlich.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Türöffnerschalter der eingangs genannten Art anzugeben, mit dem als einziger
Schalter eine Tür, zum Beispiel von einem öffentlichen Verkehrsmittel, sowohl von
innen als auch von aussen betätigbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass auf der Rückseite des Gehäuses
eine weitere Taste vorgesehen ist, die konzentrisch zu der ersten Taste angeordnet
ist, dass das Schwenklager in einem Hebelelement vorgesehen ist, welches in Richtung
der Gehäuselängsachse in Richtung der ersten Taste verschieblich ist, dass die weitere
Taste das Hebelelement berührt und dass die weitere Taste durch die Rückstellkraft
in ihrer Ruhelage gehalten und gegen die Wirkung dieser Rückstellkraft eindrückbar
ist. Dadurch ist auch eine dichte Konstruktion angegeben, die unabhängig von der tatsächlichen
Glasdicke einer Bus- oder Strassenbahntür einen einfachen und zudem formschönen Doppeltürschalter
schafft.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0008] Nachfolgend wird nun die Erfindung anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Türöffnerschalter gemäss der Erfindung,
- Fig. 2
- die Funktion des Türöffnerschalters nach Fig. 1 bei einer Betätigung von der Vorderseite
aus,
- Fig. 3
- die Funktion des Türöffnerschalters nach Fig. 1 bei einer Betätigung von der Rückseite
aus, und
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des in eine Glastür eingebauten Türöffnerschalters nach
Fig. 1
[0009] Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Türöffnerschalter.
Der Schalter weist ein mehrteiliges rohrförmiges Gehäuse auf, welches in eine Montagefläche
1 eingebaut ist. Bei der Montagefläche 1 kann es sich insbesondere um eine Glastür
eines öffentlichen Verkehrsmittels handeln. Das Gehäuse besteht insbesondere aus einem
hinteren hohlen zylinderförmigen Mantel 2 und einer vorderen Abdeckhaube 3. Die Abdeckhaube
3 verdeckt insbesondere den Mantelträger 4, der über mindestens eine Öffnung verfügt,
durch welche eine Schraube 5 in ein zugehöriges Gewinde des hinteren Mantels 2 eingedreht
wird. Auf diese Weise ist der Türöffnerschalter in der Montageplatte 1 fixiert. In
den hinteren Mantel 2 ist ein Gehäusering 6 eingesetzt, der in seinem Innenbereich
analog zum Gehäuse-Mantelträger 4 ausgestaltet ist und einen bezüglich der Gehäuseachse
7 sowie der darauf senkrecht stehenden Schalterebene 8 symmetrischen Innenraum belässt.
[0010] Symmetrisch zu dieser Ebene 8 sind zwei Leiterplatten 9 und 10 parallel zueinander
angeordnet. Auf diesen Leiterplatten 9 und 10 sind insbesondere Dioden 11 vorgesehen,
die vorzugsweise in einem Diodenkranz die Stirnseiten 12 bzw. 13 des Türöffnerschalters
beleuchten und für einen Benutzer die Sichtbarkeit des Schalters verbessern oder ihm
den Betriebszustand des Schalters signalisieren. Hierfür ist es natürlich notwendig,
dass die Gehäuseelemente 4 und 6 aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt sind.
Die Leiterplatten 9 und 10 verfügen über eine um die Achse 14 gelegene Durchbohrung,
wobei die Achse 14 sich in einem kleinen Abstand von zum Beispiel 1 Millimeter parallel
zur Gehäuselängsachse 7 erstreckt. In diese Öffnung durch die Leiterplatte 9 und 10
hindurch ist eine Hülse 15 eingesetzt, in welcher ein Hebelelement 16 gelagert ist.
Dieses Hebelelement 16 ist in Richtung seiner Symmetrieachse 14 verschieblich. Das
Hebelelement verfügt an seiner Vorderseite über einen Anschlagkragen 17, der einen
Anschlag für die Bewegung des ersten Hebelelementes 16 in den rückwärtigen Schalterbereich
bildet.
[0011] Anstelle eines Diodenkranzes ist es ebenfalls möglich, Lichtleiter einzusetzen, die
ausgehend von einem Leuchtkörper an verschiedene Punkte des Schalters unterhalb eines
durchsichtigen Schalterbereichs geführt werden. Dann zeigt das aus ihren Enden austretende
Licht dem Benutzer den Betriebszustand des Schalters an. Dabei ist es möglich, an
den jeweiligen Lichtaustrittspunkten verschiedene Lichtleiter zu bündeln, die jeweils
mit dem Licht einer farblich unterschiedlichen Lichtquelle, z.B. einer Leuchtdiode,
beaufschlagt werden.
[0012] Die Leiterplatten 9 und 10 sind in einem ringförmigen Leiterplattenträger 18 eingelassen,
der sich zwischen den und gegen die Gehäuseelemente 4 und 6 abstützt. Dabei liegen
sie jeweils auf einer Vielzahl von kleinen Pyramiden 38 und werden beim Aufsetzen
der der Gehäuseelemente 4 bzw. 6 entsprechend auf diese aufgepresst. Damit ergibt
sich eine in ihrer axialen Lage definierte nach aussen gerichtete Oberfläche der Leiterplatten
9 und 10. Diese genannten Verbindungen werden anschliessend ultraschallgeschweisst,
um eine einstückige dichte Schalteinheit zu erhalten. In der Hülse ist eine Öffnung
eingelassen, durch die die Anschlusskabel 28 seitlich herausgeführt werden können.
[0013] Die Schaltfunktion wird über eine vordere Druckhaube 20 und über eine hintere Druckhaube
30 ausgelöst, die beide vorzugsweise über einen grösseren Durchmesser verfügen. Die
Druckhaube 20 und 30 sind mit den Elementen 4 und 6 über eine abdichtende elastische
Dichtungsbalg verbunden, die in der Fig. 4 näher dargestellt ist. Die Druckhauben
20 bzw. 30 sind insbesondere entlang ihrer Symmetrieachse 7 in Richtung der Gehäusemitte
des Türöffnerschalter verschieblich. In der in der Fig. 1 dargestellten Ruhelage des
Schalters befindet sich dabei die Druckhaube 20, die mit dem Druckhaubenträger 22
verbunden ist, in einem Anschlag mit Hilfe des Kragens 21. Das gleiche gilt für die
Druckhaube 30, die über einen entsprechenden Anschlag 34 gegen das Element 6 gegen
Herausfallen gesichert ist.
[0014] Das zuvor genannte Hebelelement 16 verfügt über ein seitlich von der Achse 14 gegenüber
der Achse 7 versetztes Schwenklager 23, welches insbesondere eine Kugelpfanne aufweist,
in die ein Vorsprung 24 eines Hebels 25 gelagert ist. Wie durch die parallel zur Gehäuseachse
7 dargestellte weitere Achse 46 zu erkennen ist, ist das Schwenklager 23 in einem
seitlichen Abstand gegenüber der Gehäuselängsachse 7 angeordnet, der grösser ist als
der Abstand zwischen der Symmetrieachse 14 des Hebelelementes 16 und der Gehäuselängsachse
7. Er beträgt beispielsweise 2,2 Millimeter. Der Hebel 25 verfügt über eine quer verlaufende
Achse, in welcher ein Rädchen 26 gelagert ist, welches gegen eine Blattfeder 27 anstösst.
Der Hebel 25 verfügt über ein Hebelende 29, welches in einem zum Beispiel acht- bis
zehnmal grösseren Abstand von der Gehäuselängsachse 7 gegenüber der weiteren Längsachse
46 angeordnet ist. Das Hebelende 29 befindet sich in Kontakt mit einer federbeaufschlagten
Betätigungsnocke 31, die einem mechanischen Schaltorgan 32 zugeordnet ist.
[0015] Die Funktion des elektrischen Türöffnerschalters bei einer Betätigung von der Vorderseite
aus ist nun in der Fig. 2 dargestellt. Gleiche Merkmale sind in allen Figuren mit
den gleichen Bezugszeichen dargestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind jedoch
nicht in allen Figuren sämtliche Elemente bezeichnet. Mit dem Pfeil 40 wird die Beaufschlagung
der vorderen Druckhaube 20 mit einer Kraft symbolisiert. Durch diese Betätigung wird
der Druckhaubenträger 22 in Richtung der Gehäuselängsachse 7 in das Innere des Schalters
verschoben. Dabei löst sich insbesondere der mit dem Bezugszeichen 21 erwähnte Anschlag.
Mit der Bewegung des Druckhaubenträgers 22 wird ebenfalls die Blattfeder 27 des Druckhaubenträgers
22 verschoben, gegen die das Rädchen 26 im Anschlag ist. Durch den seitlichen Versatz
des Schwenklagers 23 rollt das Rädchen 26 auf der Blattfeder 27 ab und entfernt sich
aus der Gehäuselängsachse 7. Dies geschieht, da sich das Hebelelement 16 aufgrund
des Anschlages 17 nicht weiter in Richtung der Gehäuselängsachse 7 verschieben kann.
Durch den dadurch gebildeten Hebelarm zwischen dem Rädchen 26 und dem Schwenklager
23 verkippt der Hebel 25 und das Hebelende 29 betätigt die Betätigungsnocke 31 innerhalb
des mechanischen Schaltorgans 32.
[0016] Diese Funktion tritt unabhängig davon ein, ob die Kraft entsprechend dem Pfeil 40
mittig zur Gehäuselängsachse 7 aufgebracht wird. Bei einer Druckbeaufschlagung im
Bereich 41 kann in der Fig. 1 gut erkannt werden, dass dadurch das Rädchen 26 noch
etwas schneller in Richtung der Gehäuselängsachse 7 bewegt wird. Dabei bildet der
ringförmige Anschlag 37, bzw. bei einer Beaufschlagung der Druckhaube 30 der ringförmige
Anschlag 39, auf der gegenüberliegenden Seite zwischen dem vorderen Druckhaubenträger
22 und dem Gehäuseelement 4 den Drehpunkt bei einer solchen seitlichen Druckbeaufschlagung.
Das gleiche gilt auch bei einer Kraftbeaufschlagung auf dem gegenüberliegenden Randbereich
42, da die Bewegung der Druckhaube 20 in jedem Fall zu einer axialen Bewegung des
Rädchens 26 führt, die ein Verkippen des Hebels 25 zur Folge hat. Es ist also keine
zentrale Kraftbeaufschlagung notwendig; es führt auch eine zu einer Verkippung führende
Kraftbeaufschlagung der Druckhaube 20 zum Schaltergebnis.
[0017] Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 wird nun die Betätigung des Türöffnerschalters von
der Rückseite aus beschrieben, die durch Kraftbeaufschlagung entsprechend dem Pfeil
50 symbolisiert ist. Dadurch wird die hintere Druckhaube 30 entlang der Gehäuselängsachse
7 in das Innere des Türöffnerschalters verschoben. Diese Bewegung bedingt ein Lösen
des hinteren Druckhaubenträgers 33 mit seinem Kragen 34 von dem zugehörigen Anschlag
des Elementes 6. Der hintere Druckhaubenträger 33 verfügt analog zum vorderen Druckhaubenträger
22 über eine Blattfeder 35, wobei hier eine weitere Betätigungsnocke 36 anliegt, die
ein Vorsprung des ersten Hebelelementes 16 ist. Durch die axiale Verschiebung der
Druckhaube 30 wird die Blattfeder 35 und damit über die weitere Betätigungsnocke 36
das erste Hebelelement 16 in seiner Hülse 15 entlang der Achse 46 und damit parallel
zur Achse 7 verschoben. Diese Verschiebung führt zu einem Abheben des Kragens 17 des
Hebelelementes 16 von der Leiterplatte 9. Da sich die vordere Druckhaube 20 über den
Kragen 21 des vorderen Druckhaubenträgers 22 im Anschlag befindet, kann die Blattfeder
25 nicht in axialer Richtung 7 bewegt werden. Dadurch ist auch in diesem Fall das
Rädchen 26 in einer Zwangsführung, die durch die axiale Aufwärtsbewegung des Schwenklagers
23 zu einer Kippbewegung des Betätigungsnockens 24 zusammen mit dem Rädchen 26 führt,
so dass der Hebel 25 auch in diesem Fall verkippt und mit seinem Hebelende 29 die
Betätigungsnocke 31 des mechanischen Schaltorgans 32 betätigt.
[0018] Die gleiche Betrachtung gilt bei einer Beaufschlagung der hinteren Druckhaube 30
an den Orten 51 bzw. 52 oder allgemein gesagt am Umkreisrand der Druckhaube. In allen
Fällen liegt der gegenüberliegende Anteil des Kragens 34 des hinteren Druckhaubenträgers
33 im Anschlag, so dass eine Verkippung der hinteren Druckhaube 30 trotzdem zu einer
axialen Bewegung des ersten Hebelelementes 16 führt, wenn auch mit etwas geringerem
Hub. Dies ist jedoch gerade ein Vorteil der dargestellten Konstruktion, da auch geringste
Schaltwege aufgrund des Übersetzungsverhältnis des Hebels 25 zu einer sicheren Betätigung
des mechanischen Schaltelementes 32 führen.
[0019] Die Fig. 4 schliesslich zeigt einen eingebauten Türöffnerschalter in einer Glastür,
so dass die Montageplatte 1 beispielsweise aus Glas besteht. Mit dem Bezugszeichen
53 sind die elektrischen Zuleitungen bezeichnet, die in einem Rahmen 54 der Glasscheibe
1 zu einer Steuerschaltung geführt werden. In der perspektivischen Darstellung ist
insbesondere das mechanische Schaltelement 32 zu erkennen, welches über die Betätigungsnocke
31 geschaltet wird. Bei dem Hebel 25 handelt es sich um ein längliches Element, in
dem in einem quer verlaufenden Schlitz das Rädchen 26 gelagert ist. In der Fig. 4
ist insbesondere gut der Kragen 34 des hinteren Haubenträger 33 zu erkennen und die
vorderen bzw. hinteren Dichtungsbalge 55.
[0020] Die Rückstellkraft wird jedoch im wesentlichen ausschliesslich durch die federbetätigte
Betätigungsnocke 31 erzeugt, die nach Ende der Beaufschlagung der vorderen oder hinteren
Druckhaube 20 oder 30 durch eine Kraft diese Druckhauben 20 oder 30 durch eine Rückführung
des Hebels 25 in seine Normallage zurückführt. Dies geschieht, da der Hebel 25 zum
einen mit seiner Nocke 24 das Hebelelement 16 mit ihrem Kragen 17 in einen Anschlag
mit der Leiterplatte 9 drückt und zum anderen das Rädchen 26 in seine Ruhelage strebt,
die die vordere Druckhaube 20 in einen Anschlag mit dem Kragen 21 führt.
[0021] Wie in der Fig. 4 zu erkennen ist, bildet der hintere Mantel 2 die den Schalter abdeckende
und ästhetisch zu gestaltende hintere Rosette, die die Glasscheibe 1 zwischen sich
und dem Element 4 festhält, wobei auf diesem Element 4 die vordere Rosette 3 eingerastet
ist. Entgegen der Darstellung in den Zeichnungen kann der Türöffnerschalter natürlich
auch bezüglich der Montageplatte 1 symmetrisch ausgestaltet sein. Im allgemeinen jedoch
führt die dargestellte Ausführungsform, bei der die flache Seite mit der Druckhaube
20 nach aussen ausgerichtet ist, zu einer grösseren Betriebssicherheit, da diese Beschädigungsversuchen
leichter widersteht.
1. Türöffnerschalter mit einem rohrförmigen Gehäuse (4, 6) und einer im Gehäuse (4, 6)
axial beweglichen Taste (20) zur Betätigung eines mit dem Gehäuse verbundenen Schaltorgans
(32), wobei die Taste (20) durch eine Rückstellkraft (31) in ihrer Ruhelage gehalten
und gegen die Wirkung dieser Rückstellkraft (31) eindrückbar ist, mit einem im Verschiebeweg
der Taste (20) quer orientierten und von der Taste (20) um ein Schwenklager (23) schwenkbaren
Hebel (25), der mit einer vom Schwenklager beabstandeten Stelle (29) auf das Schaltorgan
(31, 32) einwirkt, wobei die Taste (20) zwischen dem Schwenklager (23) und der erwähnten
Stelle (29) den Hebel (25) berührt (26), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite des Gehäuses (4, 6) eine weitere Taste (30) vorgesehen ist, die
konzentrisch zu der ersten Taste (20) angeordnet ist, dass das Schwenklager (23) in
einem Hebelelement (16) vorgesehen ist, welches in Richtung der Gehäuselängsachse
(7) in Richtung der ersten Taste (20) verschieblich ist, dass die weitere Taste (30)
das Hebelelement (16; 36) berührt und dass die weitere Taste (30) durch die Rückstellkraft
(31) in ihrer Ruhelage gehalten und gegen die Wirkung dieser Rückstellkraft eindrückbar
ist.
2. Türöffnerschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Berührpunkt des Hebels (25) mit der ersten Taste (20) und der Berührpunkt des
Hebelelementes (16; 36) mit der weiteren Taste (30) in der Gehäuselängsachse (7) liegen,
dem gegenüber (7) das Schwenklager (23) seitlich beabstandet (46) ist.
3. Türöffnerschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (20, 30) um die Berührpunkte kippbar sind.
4. Türöffnerschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (23) ein Universalgelenk ist.
5. Türöffnerschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellkraft im wesentlichen von der im Schaltorgan (32) vorhandenen und auf
die Betätigungsnocke (29) wirkende Rückstellfeder aufgebracht wird.
6. Türöffnerschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (20, 30) eine mit einem Druckhaubenträger (22, 33) verbundene Druckhaube
aufweisen, die im Gehäuse (4, 6) mit radialem Spiel geführt ist, und dass in der Ruhelage
der Tasten (20, 30) die jeweiligen Druckhaubenträger (22, 33) mit bezüglich der Gehäuselängsachse
(7) radial symmetrisch verteilten Anschlägen (21, 34) an gehäusefesten Anschlagflächen
anliegen und an diesen durch die Rückstellkraft gehalten sind.
7. Türöffnerschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (4, 6, 18) quer zum Verschiebeweg der Tasten (20, 30) ein das Schwenklager
(23) aufweisende Hebelelement (16) sowie das Schaltorgan (31, 32) umfassende Leiterplattenpaar
(9, 10) spielfrei befestigt ist.
8. Türöffnerschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das die Druckhauben umgebende Gehäuse (4, 6) aus lichtdurchlässigem Material besteht,
dass die Leiterplatten (9, 10) im Bereich der Gehäusewand mit zu der jeweiligen Gehäuseseite
weisenden Leuchtdioden (11) bestückt sind und dass die Gehäusewand (4, 6) über Ausnehmungen
zur Aufnahme der Leuchtdioden (11) versehen ist.
1. Door opener switch with a tubular housing (4, 6) and a button (20) that moves axially
in the housing (4,6) to actuate a switching mechanism (32) that is connected with
the housing, whereby the button (20) is held in its idle position by a restoring force
(31) and can be pushed in against the action of said restoring force (31), with a
lever that is oriented transversely in the displacement path of the button (20) and
that can be pivoted by the button (20) around a pivot bearing (23), which lever acts
with a point (29) at some distance from the pivot bearing on the switching mechanism
(31, 32), whereby the button (20) is in contact (26) with the lever (25) between the
pivot bearing (23) and the above mentioned point (29), characterized by the fact that on the back side of the housing (4, 6) there is an additional button
(30) which is concentric to the first button (20), that the pivot bearing (23) is
located in a lever element (16) which can be moved in the direction of the longitudinal
axis (7) of the housing toward the first button (20), that the additional button (30)
contacts the lever element (16; 36) and that the additional button (30) can be held
in its idle position by the restoring force (31) and can be pushed in against the
action of said restoring force.
2. Door opener switch as claimed in Claim 1, characterized by the fact that the contact point of the lever (25) with the first button (20) and
the contact point of the lever element (16; 36) with the additional button (30) lie
in the longitudinal axis (7) of the housing, which is at some lateral distance (46)
from the pivot bearing (23).
3. Door opener switch as claimed in Claim 2, characterized by the fact that the buttons (20, 30) can be tipped around the contact points.
4. Door opener switch as claimed in one of the claims 1 to 3, characterized by the fact that the pivot bearing (23) is a universal joint.
5. Door opener switch as claimed in one of the Claims 1 to 4, characterized by the fact that the restoring force is applied essentially by the restoring spring
that is present in the. switching mechanism (32) and acts on the actuator cam (29).
6. Door opener switch as claimed in Claim 5, characterized by the fact that the buttons (20, 30) have a push button connected with a push button
carrier (22, 23), which push button is guided in the housing (4, 6) with radial clearance,
and that in the idle position of the buttons (20, 30), the respective push button
carriers (22, 23) are in contact with stops (21, 34) that are distributed radially
symmetrically with reference to the longitudinal axis (7) of the housing on contact
surfaces that are stationary with respect to the housing, and are held against the
latter stops by the restoring force.
7. Door opener switch as claimed in one of the Claims 1 to 6, characterized by the fact that in the housing (4, 6, 18), transverse to the path of displacement of
the buttons (20, 30), fastened without play there is a lever element (16) that has
the pivot bearing (23) and the pair of circuit boards (9, 10) that comprise the switching
mechanism (31, 32).
8. Door opener switch as claimed in Claim 7, characterized by the fact that the housing (4, 6) that surrounds the push button is made of translucent
material, that the circuit boards (9, 10) are equipped in the vicinity of the housing
wall with light-emitting diodes (11) that face the respective housing side, and that
the housing wall (4, 6) is provided with recesses to hold the light-emitting diodes
(11).
1. Contacteur d'ouvre-porte doté d'un boîtier tubulaire (4, 6) et d'une touche (20) apte
à être déplacée axialement dans le boîtier (4, 6) pour actionner un organe de commutation
(32) relié au boîtier, la touche (20) étant maintenue dans sa position de repos par
une force de rappel (31) et pouvant être enfoncée en opposition à l'action de cette
force de rappel (31), avec un levier (25) orienté transversalement dans le parcours
de déplacement de la touche (20) et amené à pivoter par la touche (20) autour d'un
palier de pivotement (23) et agissant sur l'organe de commutation (31, 32) par un
emplacement (29) situé à distance du palier de pivotement, la touche (20) touchant
(26) le levier (25) entre le palier de pivotement (23) et ledit emplacement (29),
caractérisé en ce qu'une autre touche (30) qui est disposée concentriquement par rapport à la première
touche (20) est prévue sur le côté arrière du boîtier (4, 6), en ce que le palier de pivotement (23) est prévu dans un élément de levier (16) qui peut coulisser
dans la direction de l'axe longitudinal (7) du boîtier vers la première touche (20),
en ce que l'autre touche (30) touche l'élément de levier (16; 36) et en ce que l'autre touche (30) est maintenue dans sa position de repos par la force de rappel
(31) et peut être enfoncée en opposition à l'action de cette force de rappel.
2. Contacteur d'ouvre-porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que le point de contact du levier (25) avec la première touche (20) et le point de contact
de l'élément de levier (16; 36) avec l'autre touche (30) sont situés sur l'axe longitudinal
(7) du boîtier qui est situé à distance latérale (46) par rapport au palier de pivotement
(23).
3. Contacteur d'ouvre-porte selon la revendication 2, caractérisé en ce que les touches (20, 30) peuvent basculer autour des points de contact.
4. Contacteur d'ouvre-porte selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le palier de pivotement (23) est une articulation universelle.
5. Contacteur d'ouvre-porte selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la force de rappel est appliquée essentiellement par le ressort de rappel présent
dans l'organe de commutation (32) et agissant sur la came d'actionnement (29).
6. Contacteur d'ouvre-porte selon la revendication 5, caractérisé en ce que les touches (20, 30) présentent un capuchon de poussée relié à un support (22, 33)
du capuchon de poussée et guidé avec un jeu radial dans le boîtier (4, 6), et en ce que lorsque les touches (20, 30) sont dans leur position de repos, les supports respectifs
(22, 33) de capuchon de poussée reposent par des butées (21, 34) réparties symétriquement
dans le sens radial par rapport à l'axe longitudinal (7) du boîtier contre des surfaces
de butée fixes du boîtier et sont maintenues sur ces dernières par la force de rappel.
7. Contacteur d'ouvre-porte selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un élément de levier (16) qui présente le palier de pivotement (23) ainsi qu'une paire
de plaques de guidage (9, 10) qui comprennent l'organe de commutation (31, 32) sont
fixées sans jeu par le boîtier (4, 6, 18), transversalement par rapport au parcours
de déplacement des touches (20, 30).
8. Contacteur d'ouvre-porte selon la revendication 7, caractérisé en ce que le boîtier (4, 6) qui entoure les capuchons de poussée est constitué d'un matériau
transparent, en ce que dans la région de la paroi du boîtier, les plaques conductrices (9, 10) sont munies
de diodes luminescentes (11) qui sont tournées vers chaque côté du boîtier, et en ce que la paroi (4, 6) du boîtier est dotée de découpes pour la réception des diodes luminescentes
(11).