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EP 1 245 267 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.05.2006 Patentblatt 2006/21 |
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Anmeldetag: 02.04.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Modulare Sauerstoff-Versorgungsanlage und Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung
der Anlage
Process and device for controlling modular oxygen delivery system
Système modulaire de distribution d'oxygène et procédé et dispositif de commande pour
ce système
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
29.03.2001 DE 10115620
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2002 Patentblatt 2002/40 |
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Patentinhaber: F. Stephan GmbH |
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56412 Gackenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Mainusch, Georg
56076 Koblenz (DE)
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Vertreter: Jostarndt, Hans-Dieter |
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Jostarndt Patentanwalts-AG
Brüsseler Ring 51 52074 Aachen 52074 Aachen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 447 029 DE-U- 29 605 889 US-A- 5 593 478 US-A- 5 917 135 US-A- 5 935 297
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DE-C- 19 829 957 US-A- 3 659 399 US-A- 5 711 787 US-A- 5 924 419 US-B1- 6 395 065
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Sauerstoffversorgung, wobei mehrere Sauerstoffgeneratoren
bedarfsabhängig einen Vorratsbehälter speisen, der die Versorgung des Verbrauchers
übernimmt. Der Sauerstoff wird innerhalb der einzelnen Module der Anlage im Druckwechseladsorptionsverfahren
erzeugt. Die Erfindung betrifft ferner die bedarfsabhängige Steuerung einer modularen
Anlage zur Sauerstoffversorgung.
[0002] Zur Versorgung von Krankenhäusern, Arztpraxen oder Heimtherapieplätzen mit Sauerstoff
ist es bekannt, stationäre oder mobile Sauerstoffgeneratoren zu verwenden. Derartige
Generatoren zur Eigenproduktion von Sauerstoff bieten gegenüber der Versorgung mit
Flüssigsauerstoff einige Vorteile, da sie vor allem eine aufwendige Transportlogistik
von Druckgasflaschen erübrigen. Bei der Versorgung mit Druckgasflaschen können außerdem
Zustände eintreten, in denen ein Patient nicht mit der erforderlichen Menge an Sauerstoff
versorgt wird. Beispielsweise können Probleme beim Anschluss neuer Flaschen auftreten,
Leckagen im System entstehen oder Reserveflaschen nicht rechtzeitig am Versorgungsort
zur Verfügung stehen.
[0003] Aus den genannten Gründen werden zur Eigenproduktion von Sauerstoff häufig PSA-Sauerstoffkonzentratoren
verwendet. Als PSA-Sauerstoffkonzentrator werden Anlagen bezeichnet, die nach dem
Druckwechseladsorptionsverfahren (Pressure-Swing-Adsorption) Sauerstoff aufkonzentrieren.
Dabei werden Molekularsiebe (Zeolithe) eingesetzt, die Stickstoff aus der angesaugten
Umgebungsluft adsorbieren, während Sauerstoff und Argon in der Luft verbleiben. Der
Vorgang von Adsorption und nachfolgender Desorption zur Regenerierung des Siebes wiederholt
sich periodisch bei unterschiedlichen Drücken, und das am Ende des Verfahrens aufkonzentrierte
Gasgemisch besteht typischerweise aus etwa 95% Sauerstoff, 4% Argon und geringen Mengen
an Reststickstoff. Je nach Einsatzgebiet und entsprechender Volumenstromanforderung
werden PSA-Anlagen unterschiedlicher Größe gebaut und eingesetzt.
[0004] EP-A-0 447 029 offenbart eine Anlage zur Sauerstofferzeugung nach dem Druckwechseladsorptionsverfahren,
die zwei Sauerstoffgeneratoren und einen Vorratsbehälter umfaßt. Weiterhin ist eine
Vorrichtung zur Steuerung dieser Anlage offenbart, wobei eine Einheit den Druck im
Vorratsbehälter mit Schwellenwertern vergleicht, ein Signal generiert und eine weitere
Einheit die Sauerstoffgeneratoren ein- und ausschaltet.
[0005] Nachteilig an derartigen Anlagen ist, dass sie die Forderung nach Redundanz der ISO
10083 nicht erfüllen. Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine PSA-Anlage bereitzustellen,
die einem Verbraucher sicher und zuverlässig Sauerstoff zur Verfügung stellt.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass mehrere PSA-Generatoren zu
einer Versorgungsanlage zusammengeschaltet werden. Die einzelnen Module speisen dabei
bedarfsabhängig einen oder mehrere Vorratsbehälter, die beispielsweise das Sauerstoff-Versorgungsnetz
eines Krankenhauses speisen. Zur Versorgung einer Klinik mit 90 bis 95%-igem Sauerstoff
werden typischerweise Volumenströme in der Größenordnung von einigen hundert l/min
benötigt. Der Sauerstoff liegt dabei normalerweise bei einem Druck von 5 bar vor.
[0007] Anstelle einer einzigen Anlage, die auf die geplante Größenordnung ausgerichtet ist,
werden erfindungsgemäß mehrere Untereinheiten zusammengeschaltet, die gemeinsam veränderliche
Volumenströme an Sauerstoff bereitstellen können. Diese Module produzieren beispielsweise
jeweils etwa 10 l/min. Jedes Modul besteht dabei aus einem ersten
[0008] Kompressor zum Antrieb des Sauerstofferzeugers, einem PSA-Sauerstofferzeuger und
einem weiteren Kompressor zur Nachverdichtung des erzeugten Gasgemisches. Im Vorratstank,
der durch die Module gespeist wird, werden vorzugsweise Drücke von 6 bis 7 bar eingestellt.
Zur Versorgung von Patienten mit Sauerstoff liegt der gesetzlich festgelegte Mindestdruck
bei 2,8 bar, so dass der Druck im Vorratstank gegebenenfalls auf 3,5 bar reduziert
werden kann.
[0009] Der modulare Aufbau der erfindungsgemäßen Anlage hat gegenüber herkömmlichen stationären
Anlagen einige Vorteile. Vor allem gewährleistet die modulare Anlage mehrfache Redundanz.
Eine Anlage für 100 l/min würde aus mindestens zehn Modulen mit einer Leistung von
jeweils 10 l/min aufgebaut, und bereits mit einer oder wenigen zusätzlichen Einheiten
lässt sich eine Anlage mit Redundanz realisieren, die eine sichere und unterbrechungsfreie
Sauerstoffversorgung gewährleistet. Fällt ein Modul aus, führt dies nicht dazu, dass
die gesamte Sauerstofferzeugung unterbrochen wird, sondern dass ein Ersatzmodul zugeschaltet
wird.
[0010] Die erfindungsgemäße Anlage bietet darüber hinaus technische Vorteile, da wartungsfreundlichere
Komponenten eingesetzt werden können. Beispielsweise können ölfreie Kompressoren verwendet
werden, die auch zusätzliche Filter überflüssig machen. Außerdem können kleine PSA-Sauerstoffkonzentratoren
im Vergleich zu größeren Anlagen mit einem effizienter arbeitenden Typ von Zeolithen
gefüllt werden und erreichen daher eine höhere Sauerstoffkonzentration.
[0011] Der modulare Aufbau der Gesamtanlage bietet außerdem die Möglichkeit einer bedarfsabhängigen
Steuerung, die nur soviele Einheiten zuschaltet, wie zur Deckung des aktuellen Bedarfs
erforderlich sind. Dadurch wird eine Energieeinsparung erreicht.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert:
Fig.1 zeigt den Aufbau der erfindungsgemäßen modularen Anlage zur Sauerstoffversorgung.
Fig.2 zeigt den Aufbau eines PSA-Moduls und die Verbindung mit einem Vorratsbehälter und
einem Verbraucher.
[0013] Fig.1 zeigt den Aufbau der erfindungsgemäßen Anlage zur Sauerstoffversorgung, die
aus einzelnen zusammengeschalteten Modulen besteht. In der Zeichnung sind beispielsweise
fünf Module S1 bis S5 dargestellt, die über Leitungen 11 mit dem Vorratsbehälter 150
verbunden sind. Der in den Modulen erzeugte 90 bis 95%-ige Sauerstoff wird in einem
Sauerstofftank 150 gesammelt und an den Verbraucher weitergeleitet. Bei dem Verbraucher
kann es sich beispielsweise um ein Sauerstoffverteilungsnetz handeln. Es ist zweckmäßig,
zwischen den Vorratstank 150 und den Verbraucher einen Druckminderer 160, einen Bakterienfilter
170, einen Sensor 180 zur Durchflussmessung und einen Sensor 190 zur Konzentrationsmessung
zu schalten. Es kann außerdem vorteilhaft sein, mehrere Vorratsbehälter zu speisen
und zur Versorgung einzusetzen.
[0014] Fig.2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen PSA-Moduls und
die Verbindung mit dem Vorratsbehälter und dem Verbraucher. Das Modul S1 ist in dieser
Ausführungsform wie folgt aufgebaut: Ein erster Kompressor 20 saugt über einen Filter
10 Luft aus der Umgebung an und verdichtet sie vorzugsweise auf einen Druck im Bereich
von 1,5 bis 2,5 bar. Die Filtration der Luft ist erforderlich, da Staub die Molekularsiebe
innerhalb des nachgeschalteten PSA-Konzentrators irreversibel schädigen kann. Der
PSA-Konzentrator 40 innerhalb des Moduls wird über einen Kühler 30 von der angesaugten
Luft angetrieben. Der kondensierte Wasserdampf der Luft wird abgezogen, da Wasser
die Adsorptionsfähigkeit der Molekularsiebe im PSA-Konzentrator vermindert.
[0015] Der PSA-Konzentrator 40 arbeitet nach dem bekannten Verfahren der Druckwechseladsorption.
Dabei wird durch Verwendung eines Molekularsiebes (Zeolithes) die physikalische Abscheidung
von Stickstoff aus der Raumluft ermöglicht. Das mit der Anlage erzeugte aufkonzentrierte
Gasgemisch enthält typischerweise etwa 90-95% Sauerstoff, sowie Argon und Reststickstoff.
Die interne Steuerung des PSA-Konzentrators erfolgt über einen Druckschalter 50. Das
erzeugte Gasgemisch wird über ein Rückschlagventil 60 und eine Drossel 70 zur Einstellung
des Durchflusses und ein Magnetventil 80 zur Steuerung zu einem weiteren Kompressor
90 geleitet. Der Kompressor 90 verdichtet das Gasgemisch auf vorzugsweise 4 bis 7
bar. Diese Nachverdichtung wird durch den Druckschalter 120 gesteuert. Über ein zweites
Magnetventil 100, ein Rückschlagventil 110 und ein manuell betätigtes Absperrventil
130 wird das verdichtete Gemisch in den Vorratstank 150 geleitet.
[0016] Zur Einspeisung in einen Vorratstank 150 kann eine beliebige Anzahl an Modulen zusammengeschaltet
werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Vorratstank den angereicherten Sauerstoff
über einen Druckminderer 160, einen Bakterienfilter 170, einen Sensor 180 zur Durchflussmessung
und einen Sensor 190 zur Konzentrationsmessung in das Sauerstoffverteilungsnetz einspeist.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine bedarfsgerechte
Steuerung der Anlage vorgesehen. Dabei schaltet die Ansteuerung nur so viele Einheiten
ein, wie zur Deckung des aktuellen Bedarfs an Sauerstoff erforderlich sind. Zur Bestimmung
des Bedarfes wird der Druck im Vorratstank gemessen. Oberhalb eines Maximalwertes
schaltet eine Steuereinheit alle PSA-Module ab, da der Vorrat an gespeichertem Sauerstoff
ausreichend ist. Je nach Anzahl der angeschlossenen Module wird außerdem eine entsprechende
Anzahl weiterer Druckschwellwerte festgesetzt. Sinkt der Druck im Vorratsbehälter
unter den ersten oberen Schwellwert, schaltet eine Einheit das erste Modul zur Sauerstofferzeugung
ein. Bei einer weiteren Druckabnahme schaltet die Einheit sukzessiv die anderen Generatoren
ein. Alternativ wird in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Sauerstoffentnahme
aus dem.Tank in Form des Durchflusses gemessen. Dieser Durchfluss steht für den aktuellen
Bedarf an Sauerstoff. Auch hier schaltet eine Einheit bei abgestufter Überschreitung
bestimmter Schwellenwerte für den Durchfluss sukzessiv die einzelnen Module ein. In
beiden Ausführungsformen ist es vorteilhaft, dass eine Steuereinheit die Reihenfolge
der Einschaltungen zeitlich verändert, um eine möglichst gleichmäßige Auslastung der
Module zu erreichen.
Bezugszeichenliste:
[0018]
- S1-S5
- Module
- 10
- Ansaugfilter
- 11
- Leitungen
- 20
- Ölfreier Kompressor 1,5 bis 2,5 bar
- 30
- Kühler
- 40
- PSA-Konzentrator
- 50
- Druckschalter; 0,2 bis 3 bar
- 60
- Rückschlagventil
- 70
- Drossel
- 80
- Magnetventil
- 90
- Kompressor, Nachverdichter 4 bis 7 bar
- 100
- Magnetventil
- 110
- Rückschlagventil
- 120
- Druckschalter
- 130
- Absperrventil
- 150
- Vorratstank, Vorratsbehälter, Sauerstofftank
- 160
- Druckminderer
- 170
- Bakterienfilter
- 180
- Sensor zur Durchflussmessung
- 190
- Sensor zur Konzentrationsmessung
1. Anlage zur Sauerstofferzeugung umfassend mindestens zwei Module (S1, ..., S5), einen Vorratsbehälter (150) und eine Steuer einheit,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens zwei Module (S1,...,S5) einen Vorratsbehälter (150) speisen, wobei
jedes Modul (S1,...,S5) einen ersten Kompressor zum Antrieb eines nach dem Druckwechselabsorptionsverfahren
arbeitenden Sauerstoffgenerators (40), den Sauerstoffgenerator (40) und einen zweiten
Kompressor zur Nachverdichtung eines erzeugten Gasgemisches enthält und dass die Steuereinheit
eine Druckmessung in dem Vorratsbehälter (150) vornimmt und die Module (S1,...,S5)
voneinander unabhängig in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Druckmessung in dem Vorratsbehälter
(150) zur bedarfsabhängigen Speisung des Vorratsbehälters (150) ein- und ausschaltet.
2. Anlage nach Anspruch 1, weiterhin umfassend einen Dreckminderer (160), einen Bakterlen
filter (170), einen Sensor zur Durchflussmessung (180) und einen Sensor zur konzentrationsmessung
(190),
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gasgemisch vom Vorratstank (150) über einen Druckminderer (160), einen Bakterienfilter
(170), einen Sensor zur Durchflussmessung (180) und einen Sensor zur Konzentrationsmessung
(190) zum Verbraucher geführt wird.
3. Anlage nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, weiterhin umfassend eine Einheit,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einheit den Durchfluss vom Vorratsbehälter (150) zum Verbraucher mit vorliegenden
Schwellenwerten vergleicht und ein Signal generiert.
4. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Kompressor (20) über einen Ansaugfilter (10) Luft ansaugt und diese verdichtet.
5. Anlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Kompressor (20) Luft auf 1,5 bis 3 bar verdichtet.
6. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass über einen kühler (30) Luft in den PSA-Sauerstofferzeuger (40) geleitet wird.
7. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Module (S1,...,S5) über einen Druckschalter (50) gesteuert werden.
8. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, weiterhin umfassend ein Rückschlagventil
(60), eine Drossel (70) und ein Magnetventil (80)
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Gasgemisch vom PSA-Sauerstofferzeuger (40) über das Rückschlagventil (60) , die
Drossel (70) und das Magnetventil (80) zum Kompressor (90) geführt wird.
9. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kompressor (90) von einem Druckschalter (120) gesteuert wird.
10. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kompressor (90) das Gasgemisch auf 4 bis 7 bar verdichtet.
11. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, weiterhin umfassend ein Auschlagventil
(110) und ein Absperventil (130),
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gasgemisch über das Magnetventil (80), das Anschlagventil (110) und das Absperrventil
(130) zum Vorratstank (150) geführt wird.
12. Verfahren zur Steuerung einer Anlage zur Sauerstofferzeugung,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Module, die jeweils aus einem ersten Kompressor, der einen nach dem
Druckwechselabsorptionsverfahren arbeitenden Sauerstoffgenerator antreibt, dem Sauerstoffgenerator
und einem zweiten Kompressor, der ein erzeugtes Gasgemisch nachverdichtet, bestehen,
die einen Vorratsbehälter (50) speisen, dass in dem Vorratsbehälter (50) eine Druckmessung
erfolgt und dass eine Steuerungsschaltung in Abhängigkeit von dem gemessenen Druck
die Module bedarfsabhängig voneinander unabhängig ein- und ausschaltet.
13. verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein weiterer Schwellwert für den Durchfluss vom Vorratsbehälter (50) zum
Verbraucher vorliegt.
14. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 12 und 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Unterschreiten eines Schwellwertes für den Durchfluss vom Vorratsbehälter (150)
zum Verbraucher ein Modul eingeschaltet wird.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Maximalwert für den Druck im Vorratsbehälter (150) vorgegeben ist.
16. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass oberhalb des Druckmaximalwertes alle Module der Anlage abgeschaltet sind.
17. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Maximalwert für den Durchfluss vom Vorratsbehälter (150) zum Verbraucher vorliegt.
18. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein weiterer Schwellwert für den Druck im Vorratsbehälter (150) vorgegeben
ist.
19. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Unterschreiten eines Druckschwellwertes ein Modul eingeschaltet wird.
20. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reihenfolge der Einschaltung von Modulen zeitlich veränderlich ist.
21. Anlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorratsbehälter (150) nach dem Verfahren der Ansprüche 12 bis 20 gespeist wird.
1. A system for generating oxygen, comprising at least two modules (S1, ..., S5), a reservoir
(150) and a control unit,
characterized in that
the at least two modules (S1, ..., S5) feed a reservoir (150), whereby each module
(S1, ..., S5) comprises a first compressor to drive an oxygen generator (40) that
functions according to the pressure swing absorption method, the oxygen generator
(40) and a second compressor for the post-compression of a generated gas mixture,
and in that the control unit carries out a pressure measurement in the reservoir (150) and switches
the modules (S1, ..., S5), on and off independently of each other as a function of
the result of the pressure measurement in the reservoir (150) for the demand-dependent
feeding of the reservoir (150).
2. The system according to Claim 1, also comprising a pressure reducer (160), a bacteria
filter (170), a sensor for flow measurement (180) and a sensor for concentration measurement
(190),
characterized in that
the gas mixture is conveyed from the reservoir (150) to the consumer via a pressure
reducer (160), a bacteria filter (170), a sensor for flow measurement (180) and a
sensor for concentration measurement (190).
3. The system according to one or both of Claims 1 and 2, also comprising a unit,
characterized in that
the unit compares the flow rate from the reservoir (150) to the consumer with specified
threshold values and generates a signal.
4. The system according to one or more of Claims 1 to 3,
characterized in that
the first compressor (20) draws in air via a suction filter (10) and compresses it.
5. The system according to Claim 4,
characterized in that
the first compressor (20) compresses air to a value of 1.5 to 3 bar.
6. The system according to one or more of Claims 1 to 5,
characterized in that
air is conveyed into the pressure swing absorption (PSA) oxygen generator (40) via
a condenser (30).
7. The system according to one or more of Claims 1 to 6,
characterized in that
the modules (S1, ..., S5) are controlled by means of a pressure switch (50).
8. The system according to one or more of Claims 1 to 7, also comprising a non-return
valve (60), a throttle (70) and a solenoid valve (80),
characterized in that
a gas mixture is fed from the pressure swing absorption oxygen generator (40) to the
compressor (90) via the non-return valve (60), the throttle (70) and the solenoid
valve (80).
9. The system according to one or more of Claims 1 to 8,
characterized in that
the compressor (90) is controlled by a pressure switch (120).
10. The system according to one or more of Claims 1 to 9,
characterized in that
the compressor (90) compresses the gas mixture to 4 to 7 bar.
11. The system according to one or more of Claims 1 to 10, also comprising a stop valve
(110) and a shut-off valve (130),
characterized in that
the gas mixture is fed to the reservoir (150) via the solenoid valve (80), the stop
valve (110) and the shut-off valve (130).
12. A method for controlling a system for oxygen generation,
characterized in that
at least two modules - each comprising a first compressor that drives an oxygen generator
that functions according to the pressure swing absorption method, the oxygen generator
and a second compressor that post-compresses a generated gas mixture - feed a reservoir
(50), in that a pressure measurement is carned out in the reservoir (50) and in that, as a function of the measured pressure, a control circuit switches the modules,
on and off independently of each other, in a demand-dependent manner.
13. The method according to Claim 12,
characterized in that
at least another threshold value exists for the flow rate from the reservoir (50)
to the consumer.
14. The method according to one or both of Claims 12 and 13,
characterized in that
a module is switched on when the flow rate from the reservoir (150) to the consumer
falls below a threshold value.
15. The method according to one or more of Claims 12 to 14,
characterized in that
a maximum value is specified for the pressure in the reservoir (150).
16. The method according to one or more of Claims 12 to 15,
characterized in that
all of the modules of the system are switched off above the maximum pressure value.
17. The method according to one or more of Claims 12 to 16,
characterized in that
a maximum value exists for the flow rate from the reservoir (150) to the consumer.
18. The method according to one or more of Claims 12 to 17,
characterized in that
at least another threshold value is specified for the pressure in the reservoir (150).
19. The method according to one or more of Claims 12 to 18,
characterized in that
a module is switched on when the pressure falls below a threshold value.
20. The method according to one or more of Claims 12 to 19,
characterized in that
the time sequence in which the modules are switched on can be varied.
21. The system according to Claim 2,
characterized in that
the reservoir (150) is fed according to the method of Claims 12 to 20.
1. Installation de production d'oxygène, comportant au moins deux modules (S1, ..., S5),
une citerne de réserve (150) et une unité de commande,
caractérisée en ce que
les au moins deux modules (S1, ..., S5) alimentent une citerne de réserve (150), chaque
module (S1, ..., S5) comprenant un premier compresseur pour l'entraînement d'un générateur
d'oxygène (40) fonctionnant suivant le procédé d'absorption à changement de pression,
le générateur d'oxygène (40) et un deuxième compresseur pour la post-compression d'un
mélange gazeux produit et en ce que l'unité de commande procède à une mesure de pression dans la citerne de réserve (150)
et active et désactive les modules (S1, ..., S5) indépendamment les uns des autres
en fonction du résultat de la mesure de pression dans la citerne de réserve (150)
pour alimenter en fonction des besoins la citerne de réserve (150).
2. Installation selon la revendication 1, comprenant en outre un réducteur de pression
(160), un filtre à bactéries (170), un capteur de mesure de débit (180) et un capteur
de mesure de concentration (190),
caractérisée en ce que
le mélange gazeux est conduit de la citerne de réserve à un consommateur (150), en
passant par un réducteur de pression (160), un filtre à bactéries (170), un capteur
de mesure de débit (180) et un capteur de mesure de concentration (190).
3. Installation selon une ou deux des revendications 1 et 2, comprenant en outre une
unité,
caractérisée en ce que
l'unité compare à des valeurs seuils existantes le débit de la citerne de réserve
(150) vers le consommateur, et génère un signal.
4. Installation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
le premier compresseur (20) aspire de l'air au travers d'un filtre d'aspiration (10)
et le comprime.
5. Installation selon la revendication 4, comprenant en outre une unité,
caractérisée en ce que
le premier compresseur (20) comprime de l'air entre 1,5 et 3 bar.
6. Installation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
l'air est conduit dans le générateur d'oxygène PSA (40) en passant par un refroidisseur
(30).
7. Installation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
les modules (S1, ..., S5) sont commandés par un pressostat (50).
8. Installation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, comprenant en outre
une soupape anti-retour (60), un régulateur (70) et une soupape magnétique (80).
caractérisée en ce que
un mélange gazeux est conduit du générateur d'oxygène PSA (40) au compresseur (90)
en passant par la soupape anti-retour (60), le régulateur (70) et la soupape magnétique
(80).
9. Installation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
le compresseur (90) est contrôlé par un pressostat (120).
10. Installation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que
le compresseur (90) comprime le mélange gazeux entre 4 et 7 bar.
11. Installation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, comprenant en outre
une soupape de butée (110) et une soupape d'arrêt (130),
caractérisée en ce que
le mélange gazeux est conduit à la citerne de réserve (150), en passant par la soupape
magnétique (80), la soupape de butée (110) et la soupape d'arrêt (130).
12. Procédé de commande d'une installation de production d'oxygène,
caractérisé en ce que
il présente au moins deux modules d'alimentation d'une citerne de réserve (50), constitués
chacun d'un premier compresseur, qui entraîne un générateur d'oxygène fonctionnant
suivant le procédé d'absorption à changement de pression, et du générateur d'oxygène
et d'un deuxième compresseur qui post-comprime un mélange gazeux produit, et en ce que dans la citerne de réserve (50), on procède à une mesure de pression et qu'en fonction
de la pression mesurée, un circuit de commande active et désactive les modules indépendamment
les uns des autres en fonction des besoins.
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
il existe au moins une autre valeur seuil pour le débit de la citerne de réserve (50)
vers le consommateur.
14. Procédé selon une ou deux des revendications 12 et 13,
caractérisé en ce que,
si une valeur seuil du débit de la citerne de réserve (150) vers le consommateur n'est
pas atteinte, un module est activé.
15. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 12 à 14,
caractérisé en ce que
il est prescrit une valeur maximale de pression dans la citerne de réserve (150).
16. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 12 à 15,
caractérisé en ce que,
au dessus de la valeur maximale de pression, tous les modules de l'installation sont
désactivés.
17. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 12 à 16,
caractérisé en ce que
une valeur maximale existe pour le débit de la citerne de réserve (150) vers le consommateur.
18. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 12 à 17,
caractérisé en ce que
il est prescrit au moins une autre valeur seuil de la pression dans la citerne de
réserve (150).
19. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 12 à 18,
caractérisé en ce que,
si une valeur seuil de pression n'est pas atteinte, un module est activé.
20. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 12 à 19,
caractérisé en ce que
l'ordre d'activation des modules est modifiable dans le temps.
21. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la citerne de réserve (150) est alimentée suivant le procédé des revendications 12
à 20.

