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(11) |
EP 1 245 310 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.06.2005 Patentblatt 2005/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.03.2002 |
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| (54) |
Stranggiesskokille mit Warmhaube
Continuous-casting mould with a hot top
Lingotière de coulée continue à tête chaude
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
30.03.2001 DE 10115999
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2002 Patentblatt 2002/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Hydro Aluminium Deutschland GmbH |
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51149 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Wolfgang, Dr. Ing.
53757 St. Augustin (DE)
- Langen, Manfred
53227 Bonn (DE)
- Instone, Stephen
53111 Bonn (DE)
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| (74) |
Vertreter: COHAUSZ & FLORACK |
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Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 10 18 30 40009 Düsseldorf 40009 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 566 865
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US-A- 4 732 209
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 017 (M-109), 30. Januar 1982 (1982-01-30)
& JP 56 136257 A (SUMITOMO LIGHT METAL IND LTD), 24. Oktober 1981 (1981-10-24) -&
JP 56 136257 A (SUMITOMO LIGHT METAL IND LTD) 24. Oktober 1981 (1981-10-24)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 120 (M-140), 3. Juli 1982 (1982-07-03) & JP
57 047556 A (SHOWA ALUM IND KK), 18. März 1982 (1982-03-18) -& JP 57 047556 A (SHOWA
ALUM IND KK) 18. März 1982 (1982-03-18)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 392 (M-865), 30. August 1989 (1989-08-30)
& JP 01 138043 A (SHOWA DENKO KK), 30. Mai 1989 (1989-05-30) -& JP 01 138043 A (SHOWA
DENKO KK) 30. Mai 1989 (1989-05-30)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Heißkopfkokille für eine Stranggießanlage bestehend aus
einem Heißkopf, der auf der Oberseite eines Trennmittelverteilers aufliegt und diesen
mit seiner Unterseite gegen die Oberfläche einer Kokille drückt, wobei an der radial
innenliegenden Fläche des Heißkopfes ein Überhang ausgebildet ist, der über den Trennmittelverteiler
in Strangabzugsrichtung hinausragt und mit der Kokillenlauffläche einen Ringspalt
bildet.
[0002] Eine Heißkopfkokille der eingangs genannten Art ist aus der EP 0 566 865 (VAW) bekannt,
über den Trennmittelverteiler gelangt Trennmittel zur Oberfläche des Gussstranges,
wobei auch zwei verschiedene Trennmittel separat oder als Trennmittelgemisch von zum
Beispiel flüssigem Trennöl und gasförmigem Trennmedium zugeführt werden können. Es
wurde bereits erkannt, daß es besonders günstig ist, wenn das Öl-Gasgemisch erst im
Bereich der Kokille gebildet wird.
[0003] Nach wie vor bestehen aber Probleme hinsichtlich der Gießbarkeit von sogenannten
schwer gießbaren Legierungen, da hier die Oberflächengüte oftmals nicht ausreichend
ist. Dies trifft insbesondere für die Blei-, Zink-, Zinn- und Kupferhaltigen Aluminiumlegierungen
zu. Diese haben in letzter Zeit an Bedeutung zugenommen für die Herstellung von Sonderlegierungen
und Automatenlegierungen, die bei hoher Schnittgeschwindigkeit eingesetzt werden sollen.
[0004] In der JP 56136257 wird zur Verbesserung der Oberflächengüte vorgeschlagen, die Kokilleninnenwand
mit Nuten in Gießrichtung auszustatten. Die Nuten können auch auf einem eingesetzten
Funktionsring angeordnet sein.
[0005] Ein anderes Problem ist die genaue Steuerung des Gasdruckes, der ausschlaggebend
dafür ist, ob das Trennmittel die gesamte Oberfläche des Metallstranges erreicht.
Bei Druckschwankungen kann es leicht zu Oberflächenfehlern kommen und bei zu hohem
Druck besteht die Gefahr, daß Gas über das flüssige Metall entweicht.
[0006] Zur Lösung dieses Problems wird in der US-Patentschrift 4 732 209 (Pechiney) vorgeschlagen,
einen Graphitring an der Kokilleninnenseite zu verwenden, dessen Porosität so eingestellt
ist, daß ein unter Druck stehendes Gas von außen durch die offenen Poren des Graphitmaterials
bis an die Innenseite der Kokille gedrückt wird und dort als Trennmittel zwischen
der Oberfläche des entstehenden Metall Stranges und der Kokillenlauffläche wirkt.
Nach unseren Erfahrungen können aber hiermit nicht die Probleme beim Herstellen von
schwergießbaren Legierungen gelöst werden.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Heißkopfkokille der eingangs genannten
Art derart weiterzuentwickeln, dass damit verschiedene Legierungstypen, insbesondere
auch schwergießbare Legierungen mit befriedigender Oberflächenqualität hergestellt
werden können. Zur Lösung wird vorgeschlagen, dass:
a) der Heißkopf 1 von einem Außenring 4 gehalten wird, der an der Kokille 3 lösbar
befestigt ist,
b) dass die Kokille 3 zur Kokilleninnenfläche hin einen Funktionsring 5 umschließt,
der zum Trennmittelverteiler 2 und zur Kokillenlauffläche hin Funktionsflächen mit
definierten Rauhigkeiten bildet,
c) und dass der Trennmittelverteiler 2 aus einer beidseitig mit Radialkanälen durchzogenen
Platine besteht, wobei die Kanalquerschnitte zwischen Ober- und Unterseite sich verhalten
wie 1:3 bis 1:5.
[0008] Gemäß Merkmal a) ist die neue Heißkopfkokille aus mehreren Ringen aufgebaut die sich
leicht demontieren und zusammensetzten lassen. Dadurch ist es möglich verschiedene
Trennmittelverteiler und Funktionsringe je nach gewünschtem Legierungstyp schnell
auszuwechseln.
[0009] Gemäß Merkmal b) besteht die Erfindung in der Anwendung eines Funktionsringes 5 mit
Funktionsflächen zum Trennmittelverteiler und zur Kokillenlauffläche hin. Die Funktionsflächen
bilden Wandseiten mit definierter Rauhigkeit für die durch den Trennmittelverteiler
geformten Kanäle, wobei es hier besonders günstig ist, wenn die Funktionsfläche eine
Wandseite für den Flüssigkeitsführenden Kanalquerschnitt bildet. Es hat sich nämlich
gezeigt, dass mit einer genau eingestellten Oberflächenrauhigkeit und - temperatur
der Funktionsflächen eine definierte Viskositätsänderung des flüssigen Trennmittels
zur Erzeugung einer stabilen Schaumlage erreicht werden kann.
[0010] Gemäß Merkmal c) kommt es bei dem Trennmittelverteiler auf das Verhältnis der Kanalquerschnitte
zur Regelung der Zusammensetzung des Trennmittelgemisches an. Durch Kombination der
Merkmale b) und c) kann eine Schaumbildung erreicht werden, die als hochviskoses Trennmittel
besonders wirksam ist und insbesondere bei schwer gießbaren Legierungen eine sehr
gute Oberflächenqualität ermöglicht.
[0011] Gemäß Anspruch 5 wird vorgeschlagen, oberhalb des Heißkopfes 1 einen Klemmring 6
anzuordnen, mit dem der Heißkopf 1, der Trennmittelverteiler 2 und die Kokille 3 verspannt
werden können. Nach Lösen des Klemmringes 6 und des Außenringes 4 können der Tennmittelverteiler
2 und Funktionsring 5 leicht ausgetauscht werden. Damit ist eine Anpassung der für
die Schaumbildung verantwortlichen Oberflächen- und Kanalquerschnitte leicht möglich.
[0012] Gemäß Anspruch 6 ist es vorteilhaft, wenn für den Funktionsring 5 eine definierte,
geschlossene Porosität und eine spezifische Dichte innerhalb enger Grenzen gewählt
wird. Zusätzliche Verbesserungen in der Stabilität des Trennmittelschaums konnten
durch weitere Versuche erzielt werden, wobei eine Kühlung des Funktionsringes 5 vorgenommen
wurde, um die Viscositätseigenschaften an den Funktionsflächen konstant zu halten.
Aufbau und Wirkungsweise der Funktionsflächen und der Kühlung wird in den nachfolgenden
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0013] Wie bereits oben dargestellt, wird der Trennmittelverteiler 2 auf der Oberseite bevorzugt
für die Ausbildung von gasführenden Kanälen und auf der Unterseite für ein flüssiges
Trennmittel verwendet Die Kanäle müssen mit sehr hoher Präzision gefertigt werden,
was beispielsweise durch Laserbearbeitung oder durch einen chemischen Ätzvorgang erreichbar
ist.
[0014] Gemäß Anspruch 8 kommt es für den Luftanteil im Trennmittelschaum auch auf die Querschnittform
der radialen Kanäle des Trennmittelverteilers und auf das Flächenverhältnis der Kanäle
zur Ausbildung eines gleichmäßig über den Umfang verteilten Trennmittelschaumes an.
Unter diesen Verhältnissen wird das Trennmittel besonders feinzellig und damit tragfähig
ausgebildet, sodass die flüssige Komponente des Trennmittels reduziert werden kann.
[0015] Die bereits erwähnte Kühlung des Funktionsringes 5 erfolgt gemäß Anspruch 9 bevorzugt
dadurch, dass in der Kokille 3 Kühlkanäle angeordnet sind, die bis in den Bereich
des Funktionsringes reichen. In dieser Primärkühlzone wird eine Temperatur für die
optimale Wirkung des Trennmittels eingestellt. In der anschließenden Sekundar-Kühlzone
ist für eine schnelle Wärmeabfuhr gesorgt, da die Kühlkanäle hier in Strangabzugsrichtung
verlaufen und in eine Schlitzdüse münden. Hier wird der Druck des Kühlmittels abgebaut,
so daß sich das Kühlmedium an den Aluminiumstrang anlegt und diesen so weiter abkühlt.
[0016] Im Folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Heißkopfkokille in Explosions-Darstellung
- Figur 2
- Darstellung der erfindungsgemäßen Heißkopfkokille beim Stranggießen (Prinzipbild)
[0017] In der Gesamtdarstellung nach Figur 1 sind folgende Systemteile der erfindungsgemäßen
Heißkopfkokille angegeben, die ineinander gefügt sind:
- 1
- Heißkopf
- 2
- Trennmittelverteiler
- 3
- Kokille
- 4
- Außenring
- 5
- Funktionsring
- 6
- Klemmring
- 7
- Aktivatorring
- 8
- Bodenteil
- 9
- Druckblech
- 10
- Metallstrang
- 11
- Ringspalt
- 12
- Trennmittelschaum
[0018] Wie aus den Patentansprüchen hervorgeht ist die Ausbildung bestimmter Funktionsflächen
von entscheidender Bedeutung für die Bildung eines stabilen Trennmittelschaums. Die
Funktionsflächen befinden sich oberhalb und unterhalb des Trennmittelverteilers sowie
auf der Innenseite des Funktionsringes 5. Dieser steht mit den Kanälen des Trennmittelverteilers
2 in unmittelbarem Kontakt und wirkt bei der Entstehung des Schaumes mit.
[0019] Als Neuerung und Ergänzung der Funktionsflächen wird ein Aktivatorring 1 eingeführt,
der aus verschiedenen Materialien hergestellt werden kann. Der Aktivatorring 7 liegt
zwischen dem Außenring 4 und der Oberseite des Trennmittelverteilers 2. Er deckt damit
die in dem Trennmittelverteiler 2 eingearbeiteten Kanäle nach oben hin ab. Seine Rauhigkeitswerte
weichen von denen des Heißkopfes 1 ab und können auf die jeweiligen Anforderungen
an das Trennmittel eingestellt werden. Gleichzeitig kann damit der Wärmeübergang des
unterhalb des Heißkopfes 1 liegenden Trennmittelverteilers 2 gesteuert werden.
[0020] Eine Kokille 3 wird durch einen Außenring 4 und einen Funktionsring 5 ergänzt. Über
einen Klemmring 6 werden die Systemteile unter Einschluß eines Aktivatorrings 7 zusammengefügt.
Komplettiert wird die Kokille 3 durch ein Bodenteil 8 und Druckblech 9.
[0021] Anhand der Figur 2 soll der prinzipielle Aufbau der erfindungsgemäßen Heißkopfkokille
weiter verdeutlicht und hierbei besonders auf die Ausschnittvergrößerung unterhalb
des Überhanges des Heißkopfes 1b eingegangen werden. Man erkennt einen Ringspalt 11
unterhalb des Überhanges, wobei die Seitenwände des Ringspaltes einerseits durch den
Heißkopf-Überhang und andererseits durch den inneren Radius des Trennmittelverteilers
2 sowie durch den Funktionsrings 5 gebildet werden. Bei der Einleitung von gasförmigem
und flüssigem Trennmittel innerhalb des erfindungsgemäßen Volumenverhältnisses erfolgt
die Bildung eines stabilen Trennmittelschaumes 12, der sich als eine geschlossene
Schaumlage zwischen der Kokille 3 und dem Strang 10 ausbildet.
[0022] Zunächst wird über die Oberflächenrauhigkeiten die Viskosität des Trennmittels sowohl
im Gas- als auch im Flüssigkeitsbereich gesteuert. Die Viskosität des Trennmittels
ist die wesentliche Einflußgröße bei der Schaumbildung. Darüber hinaus können Druck-
und Menge des zugefügten Gas- und Flüssigkeitsmediums gesteuert werden, sodass die
Zusammensetzung des Trennmittelschaumes innerhalb weiter Bereiche regelbar ist.
[0023] Mit dem Trennmittel kann wiederum ein gesteuerter Wärmeentzug erfolgen oder aber
eine Isolierwirkung erzeugt werden, die insbesondere bei schwer gießbaren Legierungen
von Vorteil ist.
1. Heißkopfkokille für eine Stranggießanlage bestehend aus einem Heißkopf (1),der auf
der Oberseite eines Trennmittelverteilers (2) aufliegt und diesen mit seiner Unterseite
gegen die Oberfläche einer Kokille (3) drückt, wobei an der radial innenliegenden
Fläche des Heißkopfes (1) ein Überhang ausgebildet ist, der über den Trennmittelverteiler
(2) in Strangabzugsrichtung hinausragt und mit der Kokillenlauffläche einen Ringspalt
(11) bildet,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Heißkopf (1) von einem Außenring (4) zentriert und gehalten wird, der an der
Kokille (3) lösbar befestigt ist,
dass die Kokille (3) zur Kokillenlauffläche hin einen Funktionsring (5) umschließt, der
zum Trennmittelverteiler (2) und zur Kokillenlauffläche hin Funktionsflächen mit definierten
Rauhigkeiten bildet,
und dass in den Trennmittelverteiler (2) auf der Ober- und Unterseite radiale Kanäle eingeformt
sind, wobei die Kanalquerschnitte zwischen Ober- und Unterseite sich verhalten wie
1:3 bis 1:5.
2. Heißkopfkokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Funktionsring (5) aus Kupfer oder Kupferlegierungen besteht.
3. Heißkopfkokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Funktionsring (5) aus Keramischen oder Composite Werkstoffen besteht.
4. Heißkopfkokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Funktionsring (5) aus Graphit besteht.
5. Heißkopfkokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des Heißkopfes (1) ein Klemmring (6) angeordnet ist, über den der Heißkopf
(1), der Trennmittelverteiler (2), der Funktionsring (5) und die Kokille (3) verspannt
werden.
6. Heißkopfkokille nach dem vorhergehenden Anspruch;
dadurch gekennzeichnet,
daß der Funktionsring (5) eine geschlossene Porosität von 0-20% und eine Dichte von 1,5
- 10g/cm3 aufweist.
7. Heißkopfkokille nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in die Oberseite des Trennmittelverteilers (2) eingearbeiteten radialen Kanäle
an ein unter Druck stehendes Gasmedium angeschlossen sind und dass an der Unterseite
des Trennmittelverteilers (2) radiale Kanäle ausgebildet sind, die an ein unter Druck
stehendes Flüssigkeitsreservoir angeschlossen sind.
8. Heißkopfkokille nach vorhergehendem Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die unteren radialen Kanäle des Trennmittelverteilers nach Art eines Diffusors ausgebildet
sind, wobei an der radial außenliegenden Zuleitung des Trennmittelverteilers (2) ein
etwa quadratischer Querschnitt und an der radial innenliegenden Ausgangsseite ein
rechteckförmiger Querschnitt mit einem Flächenverhältnis von mindestens 1:2 ausgebildet
ist.
9. Heißkopfkokille nach vorhergehendem Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Kokille (3) Kühlkanäle (15) angeordnet sind, die bis in den Bereich unterhalb
des Trennmittelverteilers (2) und des Funktionsringes (5) reichen, wobei die Wärmeabfuhr
im Ringspalt über eine in Strangabzugsrichtung austretende, vom Gas- und Flüssigkeitsmedium
erzeugte Schaumlage erfolgt.
10. Heißkopfkokille nach vorhergehendem Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Teil des Heißkopfes (1) eine um etwa das 1,5-2,0 fache vergrößerte Wärmeleitfähigkeit
gegenüber dem oberen Teil des Heißkopfes (1) aufweist.
11. Heißkopfkokille nach vorhergehendem Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite des Trennmittelverteilers (2) mit einem Aktivatorring (7) abgedeckt
ist.
1. A hot-top mold for a strand casting apparatus comprising a hot top (1) lying on the
top of the parting agent distributor (2) and pressing its bottom against the surface
of the mold (3), an overhang being formed at the radially internal surface of the
hot-top (1) protruding beyond the parting agent distributor (2) in the withdrawal
direction of the strand and forming an annular gap (11) with the mold die-land surface,
whereby
the hot top mold is centered and held by an outer ring (4) releasably fastened to
the mold (3),
the mold (3) surrounds a function ring (5) in direction of the mold die-land surface
which function ring (5) forms function surfaces in direction of the mold die-land
surface with selected roughnesses, and radial ducts formed on the top and bottom surfaces
of the parting agent distributor (2), whereas the ducts cross sections between the
upper and bottom surfaces being in a ratio of 1:3 to 1:5.
2. The hot-top mold of claim 1, wherein the function ring (5) includes copper or copper
alloys.
3. The hot-top mold of claim 1, wherein the function ring (5) includes ceramic or composite
materials.
4. The hot-top mold of claim 1, wherein the function ring (5) includes graphite material.
5. The hot-top mold of claim 1, wherein a clamping ring (6) is disposed above the hot-top
(1), by which the hot-top (1), the parting agent distributor (2), the function ring
(5) and the mold (3) are clamped.
6. The hot-top mold of claim 5, wherein the function ring (5) has a closed porosity of
0 - 20% and a density of 1.5 - 10 g/cc.
7. The hot-top mold of claim 6, wherein the radial ducts, incorporated into the upper
side of the parting agent distributor (2), are connected to a pressurized gaseous
medium and that radial ducts are formed at the underside of the parting agent distributor
(2) and are connected to a pressurized liquid reservoir.
8. The hot-top mold of claim 7, wherein the lower radial ducts of the parting agent distributor
are configured in the manner of a diffuser, whereas an approximately square cross
section being given to the radially outward lying passage carrying the parting agent
distributor (2) and a rectangular cross section with a surface ratio of at least 1:2
being formed on the radially inward-lying exit side.
9. The hot-top mold of claim 8, wherein cooling ducts are disposed in the mold (3), which
reach into the area underneath the parting agent distributor (2) and the function
ring (5), heat removal being performed in the annular gap by a foam layer generated
by the gas and liquid medium issuing in the descending direction of the strand.
10. The hot-top mold of claim 9, wherein the bottom part of the hot-top (1) has a thermal
conductivity which is 1.5 to 2.0 times greater than that of the upper part of the
hot-top (1).
11. The hot-top mold of claim 10, wherein the upper part (2) of the parting agent distributor
(2) is covered by an activator ring (7).
1. Lingotière hot-top pour une installation de coulée continue comprenant une tête chaude
(1), qui repose sur la face supérieure d'un répartiteur de poteyage de séparation
(2) et appuie celui-ci avec sa face inférieure contre la surface d'une lingotière
(3), un surplomb étant conçu sur la surface intérieure au plan radial de la tête chaude
(1), lequel dépasse du répartiteur de poteyage de séparation (2) dans le sens d'extraction
de la barre et forme une fente annulaire (11) avec la surface de glissement de la
lingotière,
caractérisée en ce que
la tête chaude (1) est centrée et maintenue par une bague extérieure (4), qui est
fixée de façon détachable sur la lingotière (3),
en ce que la lingotière (3) entoure en direction de la surface de glissement de la lingotière
une bague fonctionnelle (5), qui forme en direction du répartiteur de poteyage de
séparation (2) et de la surface de glissement de la lingotière des surfaces fonctionnelles
avec des rugosités définies,
et en ce que des canaux radiaux sont formés dans le répartiteur de poteyage de séparation (2)
sur la face supérieure et la face inférieure, les sections de canal entre la face
supérieure et la face inférieure étant dans un rapport de 1:3 jusqu'à 1:5.
2. Lingotière hot-top selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la bague fonctionnelle (5) est à base de cuivre ou d'alliages de cuivre.
3. Lingotière hot-top selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la bague fonctionnelle (5) est à base de matériaux céramique ou composites.
4. Lingotière hot-top selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la bague fonctionnelle (5) est à base de graphite.
5. Lingotière hot-top selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
au-dessus de la tête chaude (1) est disposée une bague de serrage (6) par laquelle
la tête chaude (1), le répartiteur de poteyage de séparation (2), la bague fonctionnelle
(5) et la lingotière (3) sont serrés.
6. Lingotière hot-top selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que
la bague fonctionnelle (5) présente une porosité fermée de 0 à 20 % et une densité
de 1,5 à 10 g/cm3.
7. Lingotière hot-top selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que
les canaux radiaux intégrés dans la face supérieure du répartiteur de poteyage de
séparation (2) sont raccordés à un milieu gazeux sous pression et en ce que sur la face supérieure du répartiteur de poteyage de séparation (2) sont réalisés
des canaux radiaux qui sont raccordés à un réservoir de liquide mis sous pression.
8. Lingotière hot-top selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que
les canaux radiaux inférieurs du répartiteur de poteyage de séparation sont conçus
à la façon d'un diffuseur, une section sensiblement carrée étant conçue sur l'arrivée,
extérieure au plan radial, du répartiteur de poteyage de séparation (2) et une section
de forme rectangulaire avec un rapport de surface d'au moins 1:2 étant réalisée sur
le côté sortie intérieur au plan radial.
9. Lingotière hot-top selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que
dans la lingotière (3) sont disposés des canaux de refroidissement (15) qui vont jusque
dans la zone située au-dessous du répartiteur de poteyage de séparation (2) et de
la bague fonctionnelle (5), l'évacuation de chaleur s'effectuant dans la fente annulaire
par une couche de mousse sortant dans le sens d'extraction de la barre et générée
par le fluide de gaz et de liquide.
10. Lingotière hot-top selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que
la partie inférieure de la tête chaude (1) présente une conductibilité thermique augmentée
d'environ 1,5 à 2 fois par rapport à la partie supérieure de la tête chaude (1).
11. Lingotière hot-top selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que
la face supérieure du répartiteur de poteyage de séparation (2) est recouverte avec
une bague activatrice (7).

