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(11) |
EP 1 245 757 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.05.2008 Patentblatt 2008/22 |
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Anmeldetag: 19.02.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Rohbautreppenturm
Stair tower for building shell
Tour d'escalier pour gros-oeuvre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE |
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Priorität: |
26.03.2001 DE 20105346 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2002 Patentblatt 2002/40 |
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Patentinhaber: Wilhelm Layher Verwaltungs-GmbH |
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74363 Güglingen-Eibensbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Geitz Truckenmüller Lucht et al |
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Patentanwälte
Kirchheimer Strasse 60 70619 Stuttgart 70619 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 680 810
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DE-U- 29 815 450
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rohbautreppenturm. Derartige Treppentürme
werden im Rohbauzustand eines Gebäudes zeitweilig montiert, damit die einzelnen Geschosse
problemlos zugänglich sind. Sie sollen einfach und schnell montiert beziehungsweise
demontiert werden können und gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen bezüglich der
Begehung von Treppen erfüllen.
STAND DER TECHNIK
[0002] Die übliche Geschosshöhe im Wohnungsbau beträgt ca. 250 bis 300 cm (Zentimeter).
Als Rohbautreppen werden häufig Treppen eingesetzt, die vor Ort an die jeweiligen
Gegebenheiten angepasst werden; siehe z.B.
CH-A-680 810.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt das technische Problem beziehungsweise die Aufgabe
zugrunde, einen Rohbautreppenturm anzugeben, der äußerst einfach und schnell montiert
beziehungsweise demontiert werden kann, der die an die Begehung von Treppen zu erfüllenden
Sicherheitserfordernisse erfüllt und darüber hinaus wirtschaftlich herstellbar ist.
[0004] Der erfindungsgemäße Rohbautreppenturm ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs
1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der von
Anspruch 1 direkt oder indirekt abhängigen Ansprüche.
[0005] Der Erfindung liegt ferner das technische Problem beziehungsweise die Aufgabe zugrunde,
einen Querriegel für einen Rohbautreppenturm anzugeben, der unter Einsatz von Standardgerüstbauteilen
einen Ausgleich der unterschiedlichen Geschosshöhen beziehungsweise Gerüstsystemhöhen
einerseits im Gerüstbau gemäß dem verwendeten Standardgerüst und andererseits im Wohnungsbau
in einfacher Art und Weise zu ermöglichen. Der erfindungsgemäße Querriegel ist durch
die Merkmale des Anspruches 21 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
sind Gegenstand der von Anspruch 21 direkt oder indirekt abhängigen Ansprüche.
[0006] Der erfindungsgemäße Rohbautreppenturm ist demgemäß mit folgenden aus einem Standardgerüst
stammenden Bauteilen aufgebaut: zumindest vier in den Endpunkten eines orthogonalen
Vierecks angeordnete Vertikalstiele mit in einem Längsraster angeschlossenen umlaufenden
Rosetten mit Ausnehmungen, die Vertikalstiele verbindende Querriegel, die Vertikalstiele
verbindende Längsriegel, Aussteifungsdiagonalen, die gleichzeitig einen Handlauf bilden,
wobei die Querriegel, Längsriegel und Diagonalen in ihrem jeweiligen Endbereich einen
Keilkopf mit einem Spalt und einem Keil aufweisen, der Keilkopf auf die jeweilige
Rosette des Vertikalstiels aufgeschoben und mittels des einschlagbaren Keils lösbar
mit der Rosette verbunden ist, und folgenden weiteren Bauteilen: Treppeneinrichtungen,
die Trittstufen aufweisen, die höhenmäßig eine Trittstufenhöhe aufweisen, die dem
halben Längsrastermaß der Rosetten der Vertikalstiele entspricht und die an diametral
gegenüberliegenden Querriegeln jeweils angeschlossen sind.
[0007] Erfindungsgemäß ist erkannt worden, dass ein Rohbautreppenturm besonders einfach,
schnell und wirtschaftlich erstellt werden kann, der aus Standardgerüstbauteilen besteht,
die bei dem Handwerker häufig bereits vorhanden sind und lediglich wenig Zusatzteile,
insbesondere die genannten Treppeneinrichtungen, benötigt werden. Bei der Montage
wird dabei die bewährte Keilschlossverbindungstechnik des seit Jahrzehnten bewährten
Allround-Gerüstsystems eingesetzt.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass das Rastermaß
40 bis 60 cm (Zentimeter), insbesondere 50 cm (Zentimeter), beträgt. Eine im Wohnungsbau
übliche Geschosshöhe lässt sich problemlos dadurch umsetzen, dass pro Geschoss bevorzugt
zwei Treppeneinrichtungen eingesetzt werden, die einschließlich Ein- und Austrittsstufe
insgesamt sechs Trittstufen umfassen.
[0009] Die Stabilität des Rohbautreppenturms wird dadurch zusätzlich erhöht, dass die Treppeneinrichtung
als Rahmentragteil ausgebildet ist.
[0010] Mit dem erfindungsgemäßen Rohbautreppenturm ist es problemlos möglich, eine gegenläufige
Treppe oder eine gleichlaufende Treppe auszubilden, je nach vorhandenen Platzverhältnissen
auf der Rohbaustelle.
[0011] Die Begehsicherheit des Rohbautreppenturms wird dadurch in vorteilhafter Art und
Weise erhöht, indem mittig zwischen gegenläufig angeordneten Treppeneinrichtungen
ein durchgehender Vertikalstab angeordnet ist, der für die den Treppenturm begehende
Person eine zusätzliche Handstütze darstellt.
[0012] Der Vertikalstab ist bevorzugt als Rohrprofil ausgebildet.
[0013] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung, die die Begehsicherheit weiter erhöht, zeichnet
sich dadurch aus, dass im Bereich zwischen der Austrittsstufe und der Eintrittsstufe
benachbarter Treppeneinrichtungen ein Abdeckprofilstab angeordnet ist, der an einen
Querriegel und an den Vertikalstab angeschlossen ist und den zwischen der Austrittsstufe
und Eintrittsstufe vorhandenen Spalt abdeckt, wobei der Abdeckprofilstab bevorzugt
als Rechteck beziehungsweise Quadratrohrprofil ausgebildet ist.
[0014] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Abdeckprofilstab eine Breite aufweist, die
im Wesentlichen der Breite des zwischen einer Austrittsstufe und einer Eintrittsstufe
benachbarter gegenläufiger Treppeneinrichtungen vorhandenen Spaltes entspricht und
der Abdeckprofilstab in seinen Endbereichen Anschlusseinheiten zum Anschluss an den
Querriegel beziehungsweise Vertikalstab aufweist. Ein derartiger Abdeckprofilstab
kann in einfacher Art und Weise in einem Rohbautreppenturm eingesetzt werden und kann
die Betriebssicherheit erhöhen.
[0015] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung, die eine problemlose Anpassung an unterschiedliche
Geschosshöhen je nach Rohbaustelle ermöglicht, zeichnet sich dadurch aus, dass ein
weiteres Zusatzteil eingesetzt wird, nämlich zumindest einen Querriegel, der unterseitig
zumindest einen zusätzlichen Unterzug aufweist, an den die Treppeneinrichtung angeschlossen
ist und der im Abstand des halben Längsrastermaßes und/oder im Abstand eines Drittels
des Längsrastermaßes zum Querriegel vorhanden ist.
[0016] Dabei ist dieser Unterzug bevorzugt als nach oben offenes U-Profil ausbildet, wobei
der Unterzug insbesondere eine Länge aufweist, die im Wesentlichen der Breite der
Treppeneinrichtung entspricht.
[0017] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung, die einen aus dem Gerüstbau bewährten Anschluss
an die Querriegel umsetzt, zeichnet sich dadurch aus, dass die Treppeneinrichtung
im Bereich der Eintrittsstufe beziehungsweise Austrittsstufe Einhängekrallen zum Einhängen
an die u-profilförmigen Querriegel beziehungsweise den Unterzug aufweist.
[0018] Eine vorteilhafte Ausgestaltung, die bei großzügigen Platzverhältnissen zum Einsatz
kommt und die einen hohen Begehkomfort gewährleistet, zeichnet sich dadurch aus, dass
im Bereich der Eintritts- beziehungsweise Austrittsstufen auf gleichem Höhenniveau
außenseitig jeweils eine Konsoleinheit an die Vertikalstiele beziehungsweise Querriegel
angeschlossen ist.
[0019] Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den
Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden,
insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0020] Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Rohbautreppenturms,
- Fig. 2
- schematische Ansicht in Eintrittsrichtung des Treppenturms gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- schematische Draufsicht auf den Treppenturm gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- schematische Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Treppenturms,
- Fig. 5
- schematische Ansicht in Eintrittsrichtung des Bautreppenturms gemäß Fig. 4,
- Fig. 6
- schematische Draufsicht auf den Bautreppenturm gemäß Fig. 4,
- Fig. 7
- schematische Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines Bautreppenturms,
- Fig. 8
- schematische Ansicht in Eintrittsrichtung des Bautreppenturms gemäß Fig. 7,
- Fig. 9
- schematische Draufsicht auf den Bautreppenturm gemäß Fig. 7,
- Fig. 10
- schematische Seitenansicht eines vierten Ausführungsbeispiels eines Bautreppenturms,
- Fig. 11
- schematische Ansicht in Eintrittsrichtung des Bautreppenturms gemäß Fig. 10,
- Fig. 12
- schematische Draufsicht auf den Bautreppenturm gemäß Fig. 10,
- Fig. 13
- schematische Seitenansicht einer Treppeneinrichtung für einen Bautreppenturm,
- Fig. 14
- schematische Draufsicht auf die Treppeneinrichtung gemäß Fig. 13,
- Fig. 15a
- schematische Seitenansicht eines Abdeckprofilstabs für einen Bautreppenturm,
- Fig. 15b
- schematische Stirnansicht des Abdeckprofilstabs gemäß Fig. 15a von rechts gesehen
und
- Fig. 16
- schematische Seitenansicht eines Querriegels mit zusätzlichem Unterzug zum Anschluss
einer Treppeneinrichtung.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0021] In den Figuren 1 bis 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Rohbautreppenturms
10.1 schematisch dargestellt. Der Rohbautreppenturm 10.1 weist im Wesentlichen Gerüststandardbauteile
auf, die aus dem bekannten Layher-Allround-Gerüstsystem stammen. Der Rohbautreppenturm
10.1 besitzt einen rechteckförmigen Grundriss. In den Eckpunkten sind aufeinandergesteckte
Vertikalstiele 12 angeordnet, die in Rastermaßen von 1 bis 4 m (Meter) in 50 cm-Schritten
(Zentimeter-Schritten) zur Verfügung stehen. In Längsrichtung der Vertikalstiele 12
sind in einem Rastermaß R an jedem Vertikalstiel 12 umlaufende Rosetten 14 mit Ausnehmungen
vorhanden, an denen weitere Gerüstbauteile angeschlossen werden können. Die Rosetten
14 sind in dem Längsrastermaß R vorhanden, das im Ausführungsbeispiel jeweils 50 cm
(Zentimeter) beträgt. In Querrichtung, das heißt senkrecht zur Darstellung in Figur
1, sind jeweils zwei Querriegel 16 an Rosetten 14 angeschlossen, die als nach oben
offene U-Profile ausgebildet sind. An den beiden Seitenrändern sind auf Höhe der Querriegel
16 Längsriegel 18 angeschlossen, die als Rundrohre ausgebildet sind. Des Weiteren
sind Diagonalen 20 angeschlossen, die einerseits zur Aussteifung dienen und andererseits
im vorhandenen Rohbautreppenturm eine Handlauffunktion umsetzen.
[0022] Der Anschluss der Querriegel 16, Längsriegel 18 und Diagonalen 20 erfolgt über die
als solche bekannte Keilschlosstechnik und ist beispielsweise in der Druckschrift
"Montagehinweis für das Layher-Allround-Gerüst" ausführlich beschrieben. Dabei weisen
die Riegel 16, 18 und Diagonalen 20 in ihrem Endbereich jeweils einen Keilkopf mit
Spalt auf, der auf die Rosette 14 aufgeschoben werden kann, wobei das Bauteil selbst
durch Einschlagen eines Keiles lösbar an dem Vertikalstiel verriegelt wird.
[0023] Die genannten Bauteile bilden ein in sich tragendes System. Zusätzlich zu den genannten
Standardgerüstteilen sind Treppeneinrichtungen 30 vorhanden, die anhand der Figuren
17 und 18 näher beschrieben werden.
[0024] Der Rohbautreppenturm 10.1 ist in einem Treppenloch 46 mit den Maßen B1 und B2 eines
Rohbaugebäudes 48 angeordnet, das Geschossdecken 49.1, 49.2 aufweist. Die Geschosshöhe
G ist mit dem Bezugszeichen G angegeben.
[0025] In der Praxis ist es so, dass die Systemvertikalmaße der Vertikalstiele 12 in 50
cm-Schritten (Zentimeterschritten) ausgelegt sind. Diese sind normalerweise mit den
Geschosshöhen G, die beispielsweise ca. 270 cm (Zentimeter) betragen, nicht kompatibel.
Durch die spezielle Ausbildung der Treppeneinrichtungen 30 wird jedoch hier eine Kompatibilität
erzeugt. Die Höhendifferenz der einzelnen Trittstufen der Treppeneinrichtungen 30
entsprechen dem halben Rastermaß R.
[0026] In den Figuren 17 und 18 ist eine derartige Treppeneinrichtung 30 näher dargestellt.
Die Treppeneinrichtung 30 ist als Rahmentragwerk ausgebildet. Sie besitzt an ihren
Seitenrandbereichen zwei geneigt verlaufende Tragprofile 56, die im oberen beziehungsweise
unteren Endbereich horizontal ausgebildet sind, wobei auf diesen horizontalen Bereichen
die Austrittsstufe 44 beziehungsweise Eintrittsstufe 42 angeordnet ist. Zwischen Eintrittsstufe
42 und Austrittsstufe 44 sind auf Dreieckkonsolträgern 58 Trittstufen 32 gelagert.
[0027] Der höhenmäßige Abstand R/2 zwischen den Stufen 42, 32, 44 beträgt jeweils die Hälfte
des Längsrastermaßes R. Im Stirnendbereich ist jeweils quer zu den Tragprofilen 56
ein Querprofil 60 angeschlossen. An dem Querprofil 60 befindet sich jeweils im linken
beziehungsweise rechten Randbereich eine Kralleneinheit 28, die in das nach oben offene
U-Profil eines Querriegels 16 eingehängt werden kann. Insgesamt weist die Treppeneinrichtung
30 eine Breite B auf, die so ausgebildet ist, dass an einen Querriegel 16 bei einer
gegenläufigen Treppe zwei und bei einer gleichläufigen Treppe eine Treppeneinrichtung
eingehängt werden kann, das heißt hier erfolgt eine Abstimmung auf die Systemmaße
der Standardquerriegel 16.
[0028] Wie aus den Figuren 1 bis 3 ersichtlich, sind dort die Treppeneinrichtungen 30 gegenläufig
angeordnet. Zur Überbrückung der Geschosshöhe G sind zwei Treppeneinrichtungen 30
vorhanden. Die in Figur 1 nach links geneigte unterste erste und dritte Treppeneinrichtung
ist im Bereich ihrer Eintrittsstufe 42 in einen an einer Rosette 14 angeschlossenen
Querriegel 16 eingehängt. Im Bereich der Ausstrittsstufe 44 (Bereich A in Figur 1)
ist die Treppeneinrichtung 30 an einen Querriegel angeschlossen, der zwischen zwei
standardmäßig vorhandenen Rosetten 14 jeweils über eine lösbar klemmbar an den Vertikalstiel
12 anschließbare Rosette 15 angeschlossen. Diese als solche bekannte lösbar klemmbare
Rosette 15 besteht im Wesentlichen aus zwei halbringförmigen Rosettenelementen, die
mit dem Vertikalstiel 12 verklemmt werden. Im selben Bereich ist nach außen weisend
eine Konsoleinheit 50 mit einem dreieckförmigen Konsolträger 52 und einem darauf angeordneten
Konsolbelag 54 vorhanden, der die Begehungsfläche in diesem Bereich vergrößert. Die
in Figur 2 zweite und vierte nach rechts geneigte Treppeneinrichtung 30 ist ebenfalls
im Bereich A in den Querriegel 16 eingehängt und im Bereich ihrer Austrittsstufe 44
an einen Querriegel 16 angeschlossen, der wiederum an eine Standardrosette 14 angeschlossen
ist. Auch in diesem Bereich ist eine nach außen ragende Konsoleinheit 50 angeordnet.
Die Eintrittsstufe 42, die Austrittsstufe 44 und die Konsoleinheit 50 finden sich
in einer Höhe, die der Geschosshöhe G des ersten Geschosses 49.1 entspricht.
[0029] Das zweite Geschoss 49.2 wird durch im Prinzip gleich angeschlossene weitere zwei
gegenläufig angeordnete Treppeneinrichtungen 30 erreicht, wobei aufgrund der vorgegebenen
Systemmaße die obere Austrittsstufe 44 und Konsoleinheit 50 um eine Trittstufenhöhe
niedriger als die Geschosshöhe G des zweiten Geschosses 49.2 angeordnet ist.
[0030] Zusätzlich ist in der Mitte des Bautreppenturms von oben nach unten durchgehend verlaufend
zwischen den gegenläufigen Treppeneinrichtungen 30 ein Vertikalstab 34 angeschlossen,
der als Handabstützung dient und die Begehsicherheit weiter erhöht. Dieser Vertikalstab
34 kann bei dem gesamten Begehungsvorgang ergriffen werden, so dass eine innenseitige
Handführung wie bei einer Wendeltreppe einstellt.
[0031] In einer Draufsicht gesehen entsteht zwischen zwei gegenläufig angeordneten Treppeneinrichtungen
30 aufgrund der vorhandenen Systemmaße ein Spalt, der insbesondere im Bereich von
nebeneinander angeordneten Austrittsstufen 44 beziehungsweise Eintrittsstufen 42 als
störend empfunden wird. Deshalb wird in diesem Bereich ein Abdeckprofilstab 36 angeschlossen,
der in Figur 15a und b schematisch dargestellt ist.
[0032] Dieser Abdeckprofilstab 36 besteht aus einem im Ausführungsbeispiel als Rechteckrohr
ausgebildeten Profilstab, der eine Breite BS aufweist, die der Breite des zwischen
Einbeziehungsweise Austrittsstufe 42, 44 vorhandenen Spaltes im Wesentlichen entspricht.
In seinem außenseitigen Endbereich weist der Abdeckprofilstab eine nach unten weisende
U-Profileinheit 38 auf, die ein so großes lichtes Innenmaß hat, dass sie über das
U-Profil des Querriegels 16 eingehängt werden kann. Im anderen Endbereich des Abdeckprofilstabs
ist eine Rohrhalbkupplung 40 angeschlossen, sodass der Profilstab 36 problemlos an
den Vertikalstab 34 befestigbar ist.
[0033] In den Figuren 4 bis 6 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Rohbautreppenturms
10.2 beschrieben, der einen grundsätzlich gleichen Aufbau aufweist wie der Rohbautreppenturm
10.1 gemäß den Figuren 1 bis 3. Gleiche Bauteile tragen dasselbe Bezugszeichen und
werden nicht nochmals erläutert. Allerdings ist es hier so, dass die Einbausituation
den Einsatz von Konsoleinheiten nicht zulässt, da das Treppenloch 46 ein verkleinertes
Maß B1 aufweist.
[0034] Die erste, unterste Treppeneinrichtung 30 ist an einen Querriegel angeschlossen,
der wiederum über eine um das Rastermaß R/2 versetzt zur standardmäßigen Rosette 14
vorhandenen angeklemmten Rosette angeschlossen ist. Im Bereich der Eintrittsstufe
42 ist diese Treppeneinrichtung 30 an einen Querriegel 16 angeschlossen, der an einer
rastermäßig standardmäßig vorhandenen Rosette 14 angeschlossen ist. In Querrichtung
versetzt ist die nächste Treppeneinrichtung 30 im Bereich ihrer Eintrittsstufe 42
an denselben Querriegel 16 angeschlossen. Die Austrittsstufe 44 dieser Treppeneinrichtung
30 ist wiederum an einen Querriegel 16 angeschlossen, der seinerseits an eine lösbar
zwischen zwei Standardrosetten 14 angeschlossene Rosette angeschlossen ist. Somit
befindet sich die Austrittsstufe 44 der zweiten Treppeneinrichtung 30 auf Höhe des
ersten Geschosses 49.1. Die auf dieser Höhe angeschlossene dritte Treppeneinrichtung
30 ist wiederum im Bereich ihrer Austrittsstufe 44 an einen Querriegel 16 angeschlossen,
der wiederum an standardmäßig vorhandenen Rosetten 14 angeschlossen ist. Die vierte
Treppeneinrichtung 30 ist in ihrem Eintrittsbereich um das Rastermaß R/2 versetzt
an einem Querriegel 16 angeschlossen, der wiederum über zwischen den Rastermaßen in
der Mitte zwischen dem Rastermaß der Standardrosetten 14 angeordneten lösbaren Rosette
angeschlossen ist. Somit befindet sich der Bereich der Austrittsstufe 44 der vierten
Treppeneinrichtung 30 auf Höhe des zweiten Geschosses 49.2 und kann somit an einen
Querriegel 16 angeschossen werden, der wiederum selbst über Standardrosetten 14 angeschlossen
ist.
[0035] In den Figuren 7 bis 9 ist ein drittes Ausführungsbeispiels eines Rohbautreppenturms
10.3 dargestellt, der als gleichlaufende Treppe ausgebildet ist. Zum Einsatz kommen
die bereits beschriebenen Bauteile. Gleiche Bauteile tragen dasselbe Bezugszeichen
und werden nicht nochmals näher erläutert. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen
gegenläufigen Treppeneinrichtungen 30 setzt sich der Rohbautreppenturm 10.3 aus zwei
hintereinander geschalteten "Gerüstfeldern" zusammen, wobei insgesamt sechs Gerüststiele
12 zum Einsatz kommen. Die Treppeneinrichtungen 30 selbst sind hintereinander angeordnet,
sodass mit zwei Treppeneinrichtungen 30 jeweils eine Geschosshöhe G überbrückt wird.
[0036] Die erste untere Treppeneinrichtung ist an einen Querriegel 16 angeschlossen, der
wiederum um das Rastermaß R/2 versetzt zur Standardrosette 14 vorhanden ist. Im Bereich
der Austrittsstufe 44 ist die untere Treppeneinrichtung 30 an einen Querriegel 16
angeschlossen, der standardmäßig entsprechend an einer im Rastermaß R vorhandenen
Standardrosette 14 angeschlossen ist. An denselben Querriegel 16 ist der Bereich der
Eintrittsstufe 42 der zweiten gleichlaufenden Treppeneinrichtungen 30 angeschlossen,
deren Austrittsstufenbereich wiederum an einen Querriegel 16 angeschlossen ist, der
im Rastermaß um R/2 versetzt gegenüber einer Standardrosette 14 an den Vertikalstiel
12 über die lösbare Rosette 15 angeschlossen ist. Somit befindet sich die Austrittsstufe
44 der zweiten Treppeneinrichtung auf Höhe des ersten Geschosses 49.1.
[0037] Die dritte Treppeneinrichtung 30 ist wiederum an einen Querriegel 16 angeschlossen,
der an eine Standardrosette 14 im Bereich ihrer Eintrittsstufe 42 angeschlossen ist,
wobei hier bereits ein rastermäßiger Versatz in der Größe von R/2 zur Geschosshöhe
G des ersten Geschosses 49.1 vorhanden ist.
[0038] Der Austrittsbereich der dritten Treppeneinrichtung 30 ist wiederum an einen Querriegel
16 angeschlossen, der um das Rastermaß R/2 versetzt an eine lösbar an den Vertikalstiel
12 angeklemmte Rosette 15 angeschlossen ist. An denselben Querträger 16 ist schließlich
die vierte gleichlaufende Treppeneinrichtung 30 im Bereich ihrer Eintrittsstufe 42
angeschlossen, die wiederum im Bereich ihrer Austrittsstufe 44 oberseitig an einen
Querriegel 16 angeschlossen ist, der an einer Standardrosette 14 angeschlossen ist,
wobei sich dann die Austrittsstufe 44 auf der Geschosshöhe G des zweiten Geschosses
49.2 befindet.
[0039] In den Figuren 10 bis 12 ist ein viertes Ausführungsbeispiel eines Rohbautreppenturms
10.4 dargestellt, der von seinem prinzipiellen Aufbau her dem Rohbautreppenturm 10.2
gleicht, bei dem jedoch auf den Einsatz von lösbar zwischen den Standardrosetten 14
angeschlossenen Rosetten verzichtet wird und dafür ein speziell ausgebildeter Querriegel
24 eingesetzt wird, der in Figur 16 dargestellt ist. Der Querriegel 24 gemäß Figur
16 entspricht zunächst dem Querriegel 16 gemäß dem Standardgerüstteil mit jeweils
an seinem Endbereich vorhandenen Keilköpfen 22 zum Anschluss an die Standardrosetten
14. Jedoch ist unterseitig über zwei Hängeprofile 64 ein Unterzug 26 angeschlossen,
der als nach oben offenes U-Profil entsprechend dem Querschnitt des Querriegels 16
ausgebildet ist. Dabei ist der Unterzug 26 um das Rastermaß R/2 nach unten versetzt
zum oberen Querriegelprofil vorhanden. Die Breite BU des Unterzugs 26 ist geringfügig
größer bemessen als die Breite B einer Treppeneinrichtung 30, sodass diese problemlos
über ihre Einhängekrallen 28 in den Unterzug 26 eingehängt werden kann. Auch hier
ist ein Vertikalstab 34 außenseitig mittig angeschlossen, der insbesondere beim Ein-
und Austritt durch die zusätzliche Haltemöglichkeit die Begehsicherheit erhöht.
[0040] Mit diesem Querriegel 24 ist nun das vierte Ausführungsbeispiels des Rohbautreppenturms
10.4 gemäß den Figuren 10 bis 12 gebildet. Die unterste Treppeneinrichtung 30 ist
im Bereich ihrer Eintrittsstufe 42 an einen Standardquerriegel 16 angeschlossen. Der
Bereich ihrer Austrittsstufe 44 ist in den Unterzug 26 des Querriegels 24 eingehängt.
Die daran anschließende zweite Treppeneinrichtung 30 ist in ihrem Bereich der Eintrittsstufe
42 wiederum in dem oberen Profil des Querriegels 24 eingehängt. Der Bereich der Austrittsstufe
44 der zweiten Treppeneinrichtung 30 ist wiederum in den Unterzug 26 eines Querriegels
24 eingehängt. Entsprechend ist die Anordnung der dritten und vierten Treppeneinrichtung
30.
[0041] Mit dem erfindungsgemäßen Rohbautreppenturm ist es unter Einsatz einer Vielzahl von
Standardgerüstbauteilen möglich, lediglich unter Verwendung weniger Zusatzbauteile
selbsttragende Rohbautreppentürme wirtschaftlich einzusetzen, die die unterschiedlichen
Rastermaße des Gerüstbaus und der Geschosshöhen problemlos ausgleichen, und an die
jeweils vorhandenen Treppenlochabmessungen des Rohbauwerks anpassbar sind.
1. Rohbautreppenturm (10) mit folgenden aus einem Standardgerüst stammenden Bauteilen:
- zumindest vier in den Endpunkten eines orthogonalen Vierecks angeordnete. Vertikalstiele
(12) mit in einem Längsraster (R) angeschlossenen umlaufenden Rosetten (14) mit Ausnehmungen,
- die Vertikalstiele (12) verbindende Querriegel (16),
- die Vertikalstiele (12) verbindende Längsriegel (18),
- Aussteifungsdiagonalen (20), die gleichzeitig einen Handlauf bilden,
- wobei die Querriegel (16), Längsriegel (18) und Diagonalen (20) in ihrem jeweiligen
Endbereich einen Keilkopf (22) mit einem Spalt und einem Keil aufweisen, der Keilkopf
(22) auf die jeweilige Rosette (14) des Vertikalstiels (12) aufgeschoben und mittels
des einschlagbaren Keils lösbar mit der Rosette (14) verbunden ist,
gekennzeichnet durch
- Treppeneinrichtungen (30), die Trittstufen (32) aufweisen, die höhenmäßig eine Trittstufenhöhe
aufweisen, die dem halben Längsrastermaß (R/2) der Rosetten (14) der Vertikalstiele
(12) entspricht und die an diametral gegenüberliegenden Querriegeln (16) jeweils angeschlossen
sind.
2. Rohbautreppenturm nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Rastermaß (R) 40 bis 60 cm (Zentimeter), insbesondere 50 cm (Zentimeter), beträgt.
3. Rohbautreppenturm nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Treppeneinrichtung (30) einschließlich Ein- und Austrittsstufe (42, 44) insgesamt
sechs Trittstufen (32) aufweist.
4. Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Treppeneinrichtung (30) als Rahmentragteil ausgebildet ist.
5. Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rohbautreppenturm als gegenläufige Treppe ausgebildet ist, insbesondere mit zwei
Treppeneinrichtungen pro Geschoss.
6. Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rohbautreppenturm als gleichlaufende Treppe ausgebildet ist, insbesondere mit
zwei Treppeneinrichtungen pro Geschoss.
7. Rohbautreppenturm nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
mittig zwischen gegenläufig angeordneten Treppeneinrichtungen (30) ein durchgehender
Vertikalstab (34) angeordnet ist.
8. Rohbautreppenturm nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Vertikalstab (34) als Rohrprofil ausgebildet ist.
9. Rohbautreppenturm nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen der Austrittsstufe (44) und der Eintrittsstufe (42) benachbarter
Treppeneinrichtungen (30) ein Abdeckprofilstab (36) angeordnet ist, der an einen Querriegel
(16) und an den Vertikalstab (34) angeschlossen ist und den zwischen der Austrittsstufe
(44) und Eintrittsstufe (42) vorhandenen Spalt abdeckt.
10. Rohbautreppenturm nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckprofilstab (36) eine Breite aufweist, die im Wesentlichen der Breite des
zwischen einer Austrittsstufe (44) und einer Eintrittsstufe (42) benachbarter gegenläufiger
Treppeneinrichtungen (30) vorhandenen Spaltes entspricht und der Abdeckprofilstab
(36) in seinen Endbereichen Anschlusseinheiten (38, 40) zum Anschluss an den Querriegel
(16) beziehungsweise Vertikalstab (12) aufweist.
11. Rohbautreppenturm nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckprofilstab (36) als Rechteck- beziehungsweise Quadratrohrprofil ausgebildet
ist.
12. Rohbautreppenturm nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss zum Querriegel (16) als nach unten offene U-Profileinheit (38) ausgebildet
ist.
13. Rohbautreppenturm nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss zum Vertikalstab (34) als Rohrhalbkupplung (40) ausgebildet ist.
14. Rohbautreppenturm nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss des Abdeckprofilstabs (36) an den Querriegel (16) über eine nach unten
offene U-Profileinheit (38) und der Anschluss an den Vertikalstab (34) über eine Rohrhalbkupplung
(40) erfolgt.
15. Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Querriegel (24) vorhanden ist, der unterseitig zumindest einen zusätzlichen
Unterzug (26) aufweist, an den die Treppeneinrichtung (30) angeschlossen ist und der
im Abstand des halben Längsrastermaßes (R/2) und/oder im Abstand eines Drittels des
Längsrastermaßes (R/3) zum Querriegel (24) vorhanden ist.
16. Rohbautreppenturm nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass der Unterzug (26) als nach oben offenes U-Profil ausgebildet ist.
17. Rohbautreppenturm nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, dass der Unterzug (26) eine Länge aufweist, die im Wesentlichen der Breite der Treppeneinrichtung
entspricht.
18. Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Treppeneinrichtung (30) im Bereich der Eintrittsstufe (42) beziehungsweise Austrittsstufe
(44) Einhängekrallen (28) zum Einhängen an die u-profilförmigen Querriegel (16) beziehungsweise
den Unterzug (26) aufweist.
19. Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Eintritts- beziehungsweise Austrittsstufe (42, 44) auf demselben Höhenniveau
jeweils eine Konsoleneinheit (50) an den Vertikalstiel (12) beziehungsweise an den
Querriegel (24) angeschlossen ist.
20. Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Rosettenelemente (15) vorhanden sind, die lösbar klemmbar an den Vertikalstielen angeschlossen
sind.
21. Querriegel für einen Rohbautreppenturm nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Querriegel (24) unterseitig zumindest einen zusätzlichen Unterzug (26) aufweist,
an den eine Treppeneinrichtung (30) anschließbar ist und der im Abstand des halben
Längsrastermaßes (R/2) und/oder im Abstand eines Drittels des Längsrastermaßes (R/3)
zum Querriegel (24) vorhanden ist.
22. Querriegel nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, dass der Unterzug (26) als nach oben offenes U-Profil ausgebildet ist.
23. Querriegel nach Anspruch 21 oder 22,
dadurch gekennzeichnet, dass der Unterzug (26) eine Länge aufweist, die im Wesentlichen der Breite der Treppeneinrichtung
entspricht.
1. Building shell stairs tower (10) with the following components deriving from standard
scaffolding:
- at least four vertical posts (12), which are arranged at the end points of an orthogonal
rectangle, with encircling rosettes (14), which are connected in a longitudinal grid
(R), with recesses,
- cross members (16) connecting the vertical posts (12),
- longitudinal members (18) connecting the vertical posts (12),
- reinforcing diagonals (20) which at the same time form a handrail,
- wherein the cross members (16), longitudinal members (18) and diagonals (20) have
in the respective end region thereof a head part (22) with a gap and a wedge, the
head part (22) is pushed onto the respective rosette (14) of the vertical post (12)
and is detachably connected with the rosette (14) by means of the wedge, which is
able to be driven in,
characterised by
- stair devices (30) having treads (32), which in terms of height have a tread height
corresponding with half the longitudinal grid dimension (R/2) of the rosettes (14)
of the vertical posts (12) and which are respectively connected with diametrically
opposite cross members (16).
2. Building shell stairs tower according to claim 1, characterised in that the grid dimension (R) is 40 to 60 cm (centimetres), particularly 50 cm (centimetres).
3. Building shell stairs tower according to claim 1 or 2, characterised in that the stairs device (30) inclusive of entry and exit steps (42, 44) has in total six
treads (32).
4. Building shell stairs tower according to one or more of the preceding claims, characterised in that the stairs device (30) is constructed as a frame support part.
5. Building shell stairs tower according to one or more of the preceding claims, characterised in that the building shell stairs tower is constructed as stairs of opposite direction, in
particular with two stair devices per floor.
6. Building shell stairs tower according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the building stairs tower is constructed as stairs of the same direction, in particular
with two stair devices per floor.
7. Building shell stairs tower according to claim 5, characterised in that a continuous vertical rod (34) is arranged centrally between stair devices (30) arranged
in opposite direction.
8. Building shell stairs tower according to claim 7, characterised in that the vertical rod (34) is constructed as a tubular profile section.
9. Building shell stairs tower according to claim 7 or 8, characterised in that a cover profile rod (36), which is connected with a cross member (16) and with the
vertical rod (34) and which covers the gap present between the exit step (44) and
entry step (42), is arranged in the region between the exit step (44) and the entry
step (42) of adjacent stair devices (30).
10. Building shell stairs tower according to claim 9, characterised in that the cover profile rod (36) has a width which substantially corresponds with the width
of the adjacent stair devices (30) of opposite direction between an exit step (44)
and an entry step (42) and the cover profile rod (36) has in its end regions connecting
units (38, 40) for connection with the cross member (16) or vertical rod (12).
11. Building shell stairs tower according to claim 9 or 10, characterised in that the cover profile rod (36) is constructed as a rectangular or square tubular profile
section.
12. Building shell stairs tower according to one of claims 9 to 11, characterised in that the connection with the cross member (16) is constructed as a U-shaped profile unit
(38) open downwardly.
13. Building shell stairs tower according to one of claims 9 to 12, characterised in that the connection with the vertical rod (34) is constructed as a tube half coupling
(40).
14. Building shell stairs tower according to one of claims 9 to 13, characterised in that the connection of the cover profile rod (36) with the cross member (16) is effected
by way of a downwardly open U-shaped profile unit (38) and the connection with the
vertical rod (34) by way of a tube half coupling (40).
15. Building shell stairs tower according to one or more of the preceding claims, characterised in that at least one cross member (24) is present which has at the underside at least one
additional bearer (26) with which the stair device (30) is connected and which is
present at a spacing of half the longitudinal grid size (R/2) and/or at a spacing
of a third of the longitudinal grid size (R/3) from the cross member (24).
16. Building shell stairs tower according to claim 15, characterised in that the bearer (26) is constructed as an upwardly open U-shaped profile section.
17. Building shell stairs tower according to claim 15 or 16, characterised in that the bearer (26) has a length substantially corresponding with the width of the stair
device.
18. Building shell stairs tower according to one or more of the preceding claims, characterised in that the stair device (30) has in the region of the entry step (42) or exit step (44)
suspension claws (28) for suspension at the U-shaped profile cross member (16) or
the bearer (26).
19. Building shell stairs tower according to one or more of the preceding claims, characterised in that in the region of the entry or exit step (42, 44) and at the same height level a respective
bracket unit (40) is connected with the vertical post (12) or with the cross member
(24).
20. Building shell stairs tower according to one or more of the preceding claims, characterised in that rosette elements (15) which are connected with the vertical posts by detachable clamping
are present.
21. Cross member for a building shell stairs tower according to one or more of the preceding
claims, characterised in that the cross member (24) has at the underside at least one additional bearer (26) with
which a stair device (30) is connectible and which is present at a spacing of half
the longitudinal grid size (R/2) and/or at a spacing of a third of the longitudinal
grid size (R/3) from the cross member (24).
22. Cross member according to claim 21, characterised in that the bearer (26) is constructed as an upwardly open U-shaped profile section.
23. Cross member according to claim 21 or 22, characterised in that the bearer (26) has a length substantially corresponding with the width of the stair
device.
1. Tour d'escalier pour gros oeuvre (10) comprenant les éléments de construction suivants
provenant d'un échafaudage standard:
- au moins quatre montants verticaux (12) disposés sur les extrémités d'un carré orthogonal
avec des rosettes (14) périphériques raccordées dans une trame longitudinale (R) avec
des évidements,
- des barres transversales (16) reliant les montants verticaux (12),
- des barres longitudinales (18) reliant les montants verticaux (12),
- des diagonales de renfort (20), qui forment en même temps une main courante,
- les barres transversales (16), les barres longitudinales (18) et les diagonales
(20) présentant dans leur zone d'extrémité respective une tête de clavette (22) avec
une fente et une clavette, la tête de clavette (22) étant enfilée sur la rosette (14)
respective du montant vertical (12) et étant reliée au moyen de la clavette pouvant
être enfoncée de façon amovible avec la rosette (14), caractérisée par
- des équipements d'escalier (30), qui présentent des marches (32), lesquelles présentent
au niveau de la hauteur une hauteur de marche qui correspond à la demi-cote de trame
longitudinale (R/2) des rosettes (14) des montants verticaux (12) et qui sont raccordées
respectivement à des barres transversales (16) diamétralement opposées.
2. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la cote de trame (R) est comprise entre 40 et 60 cm (centimètres), est en particulier
de 50 cm (centimètres).
3. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 1,
caractérisée en ce que l'équipement d'escalier (30), y compris la marche d'entrée et la marche de sortie
(42, 44), présente au total six marches (32).
4. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que l'équipement d'escalier (30) est conçu comme partie portante de cadre.
5. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que la tour d'escalier de gros oeuvre est conçue comme un escalier de sens contraire,
en particulier avec deux équipements d'escalier par étage.
6. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 4
caractérisée en ce que la tour d'escalier pour gros oeuvre est conçue comme un escalier allant dans le même
sens, en particulier avec deux équipements d'escalier par étage.
7. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
une barre verticale (34) continue est disposée entre des équipements d'escalier (30)
disposés dans le sens contraire.
8. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 7,
caractérisée en ce que la barre verticale (34) est conçue comme profilé tubulaire.
9. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 7 ou 8,
caractérisée en ce que dans la zone située entre la marche de sortie (44) et la marche d'entrée (42) d'équipements
d'escalier (30) voisins est disposée une barre profilée de recouvrement (36), qui
est raccordée à une barre transversale (16) et à la barre verticale (34) et recouvre
la fente présente entre la marche de sortie (44) et la marche d'entrée (42).
10. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 9,
caractérisé en ce que la barre profilée de recouvrement (36) présente une largeur qui correspond sensiblement
à la largeur de la fente présente entre une marche de sortie (44) et une marche d'entrée
(42) d'équipements d'escalier (30) de sens contraire et la barre profilée de recouvrement
(36) présente dans ses zones d'extrémité des unités de raccordement (38, 40) pour
le raccordement à la barre transversale (16) respectivement la barre verticale (12).
11. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 9 ou 10,
caractérisée en ce la barre profilée de recouvrement (36) est réalisée sous la forme d'un profilé tubulaire
rectangulaire ou d'un profilé tubulaire carré.
12. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque des revendications 9 à 11,
caractérisée en ce que le raccordement à la barre transversale (16) est réalisé sous la forme d'une unité
de profilé en U (38) ouverte vers le bas.
13. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque des revendications 9 à 12,
caractérisée en ce que le raccordement pour la barre verticale (34) est réalisé sous la forme d'un demi-accouplement
tubulaire (40).
14. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque des revendications 9 à 13
, caractérisée en ce que le raccordement de la barre profilée de recouvrement (36) à la barre transversale
(16) s'effectue par une unité de profilé en U (38) ouverte vers le bas et le raccordement
à la barre verticale (34) par un demi-accouplement tubulaire (40).
15. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications,
caractérisée en ce qu'au moins une barre transversale (24) est présente, laquelle présente côté inférieur
au moins une solive (26) supplémentaire à laquelle l'équipement d'escalier (30) est
raccordé et qui est présente à la distance de la demi-cote de la trame longitudinale
(R/2) et/ou à la distance d'un tiers de la cote de trame longitudinale (R/3) de la
barre transversale (24).
16. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 15,
caractérisée en ce que la solive (26) est réalisée sous la forme d'un profilé en U ouvert vers le haut.
17. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon la revendication 15 ou 16,
caractérisée en ce que la solive (26) présente une longueur qui correspond sensiblement à la largeur de
l'équipement d'escalier.
18. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'équipement d'escalier (30) présente dans la zone de la marche d'entrée (42) et/ou
la marche de sortie (44) des griffes d'accrochage (28) pour l'accrochage sur les barres
transversales (16) en forme de profilé en U respectivement la solive (26).
19. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que, dans la zone de la marche d'entrée et/ou de sortie (42, 44) et au même niveau de
hauteur, à chaque fois une unité de console (50) est raccordée à la monture verticale
(12) et/ou à la barre transversale (24).
20. Tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que des éléments de rosette (15) sont présents, lesquels sont raccordés aux montants
verticaux avec une possibilité de serrage amovible.
21. Barre verticale pour une tour d'escalier pour gros oeuvre selon l'une quelconque ou
plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la barre verticale (24) présente côté inférieur au moins une solive (26) supplémentaire,
à laquelle un équipement d'escalier (30) peut être raccordé et qui est présent à la
distance de la demi-cote de trame longitudinale (R/2) et/ou à la distance d'un tiers
de la cote de trame longitudinale (R/3) de la barre transversale (24).
22. Barre transversale selon la revendication 21,
caractérisée en ce que la solive (26) est réalisée sous la forme d'un profilé en U ouvert vers le haut.
23. Barre transversale selon la revendication 21 ou 22,
caractérisée en ce que la solive (26) présente une longueur qui correspond sensiblement à la largeur de
l'équipement d'escalier.
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